Call of Duty: Black Ops II (Xbox 360 Spiel) Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 07/2012
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Erfahrungsbericht von atrachte
Besser, als erwartet
Pro:
sb
Kontra:
sb
Empfehlung:
Ja
Kaum eine Videospiel-Marke verkauft sich derzeit so gut wie „Call of Duty“. Und so kommen Jahr um Jahr immer wieder neue Varianten des eigentlich recht simpel gestrickten Militär-Shooters auf den Markt, die wenig Innovationen zu bieten haben, dafür recht kurzweilige Action und toll geskritpete Sequenzen. Die alte Formel wendet man nun auf für „Call of Duty: Black Ops 2“ an. Dass das Konzept schon lange überholt ist, stört die Entwickler wenig, so lange die Serie sich verkauft, kann man auf alten Pfaden weiter den Goldesel spannen. Das ist auch bei neuesten Teil der Serie nicht anders.
Wie gehabt, schlüpft der Spieler auch im neuesten Teil der Shooter-Reihe in die Rolle eines Elitesoldaten. Die Geschichte erstreckt sich dabei über mehrere Jahrzehnte, und deckt sowohl Vergangenheit, Gegenwart aber vor allem die Zukunft (nämlich das Jahr 2025) ab. Vor allem auf das Zukunftsszenario legt das Spiel viel wert. Zeichnete sich die Reihe bisher eher durch lasche Erzählungen aus, so haben sich die Entwickler von „Black Ops 2“ etwas mehr Mühe gegeben. So hat man zum einen den Autor der „The Dark Knight Rises“ mit ins Boot geholt, was man nicht zuletzt auch der sehr cineastischen Inszenierung, und den für ein „Call of Duty“ Spiel überraschend tief gezeichneten Charaktere anmerkt. Zwar ist „Black Ops 2“ in Sachen Story kein Meilenstein, doch das Spiel zeigt, dass man auch anders kann, so ist die Handlung fast durchgängig spannend, und reißt stellenweise richtig mit. Cool auch: diverse Entscheidungen im Spiel haben einen Einfluss auf den Verlauf der Handlung, insgesamt gibt es gar sechs Enden. Das erhöht natürlich den Wiederspielwert enorm. Allerdings muss man natürlich mal wieder damit zurecht kommen, das auch „Black Ops 2“ in Sachen Weltbild ein recht einseitiges Bild konzipiert (böse Chinesen, böse Terroristen, gute Amerikaner), aber das ist man ja bereits gewohnt.
Auch in Sachen Gameplay hat sich ein wenig was getan. Im Prinzip gilt zwar auch bei „Black Ops 2“ die alte Erfolgsformel: krachende Inszenierung, aracdige Ballereinlagen und Unmengen an Gegnern, allerdings gibt sich „Black Ops 2“ Mühe, das ganze um einige Elemente zu erweitern. So hat man nun einige Spielereien spendiert bekommen, etwa einen Tarnanzug („Crysis“ lässt grüßen), man bekommt ab und an Hoheit über Drohnen und Kampfroboter und auch die Level sind nicht mehr so schlauchartig, sondern etwas breiter angelegt als zuvor und vermitteln stellenweise das Gefühl, das man nicht von Punkt A nach Punkt B gescheucht wird, sondern das dazwischen auch noch etwas zu entdecken gibt (auch wenn das im Endeffekt nicht wirklich der Fall ist). Auch schleicht sich ab und an tatsächlich so etwas wie Strategie in das Gameplay ein, womit die Mechanik von „Black Ops 2“ insgesamt etwas frischer wirkt, als man sich das zunächst gedacht hätte. Eine weitere Neuerung ist, das man zu Beginn jeder Mission seine Waffen auswählen kann. Nichts Besonderes, aber trotzdem ganz nett. Auch gibt es wieder den ein oder anderen Fahrzeugabschnitt, allerdings fühlen sich diese wie gehabt etwas unbeholfen an, was auch an der recht beschränkten Physik-Engine des Spieles liegt. Gekämpft wird im übrigen mal wieder auf der ganzen Welt. Angola, Birma und Nicaragua sind nur einige, der vielen Schauplätze, die wie gehabt sehr stimmig in Szene gesetzt wurden und sehr abwechslungsreich sind. Insgesamt bietet „Black Ops 2“ eine der besten Kampagnen, welche es in der langen „Call of Duty“ Historie gibt. Auch beim Mehrspieler-Part gibt es die ein oder andere Neuerung, insgesamt sind diese aber nicht so spektakulär.
Technisch merkt man „Black Ops 2“ an, das die jetzige Konsolengeneration allmählich alt wird. Die Engine wurde hier und da zwar noch einmal aufgemöbelt, Effekte und Animationen lassen sich nach wie vor sehen, allerdings fallen auch immer recht detaillarme Stellen auf. Allerdings kann auch „Black Ops 2“ dem Spieler ab und zu noch ein Erstaunen abringen, denn den ein oder anderen Leckerbissen hat das Spiel durchaus zu bieten. Bei der Soundkullise bekommt man die gewohnten Effekte zu hören, die gewohnte Pathos-Musik und die gewohnten Macho-Allüren bei den Dialogen.
„Black Ops 2“ ist tatsächlich eine kleine Überraschung geworden. Zwar sind die Neuerungen klein gehalten, allerdings ergänzen sie sich gut ins Gesamtbild und frischen die Serie doch noch einmal ein bisschen auf. Ein muss ist der Titel sicherlich nicht. Aber er unterhält doch sehr gut und ist lohnenswerter, wie so mancher Vorgänger.
Wie gehabt, schlüpft der Spieler auch im neuesten Teil der Shooter-Reihe in die Rolle eines Elitesoldaten. Die Geschichte erstreckt sich dabei über mehrere Jahrzehnte, und deckt sowohl Vergangenheit, Gegenwart aber vor allem die Zukunft (nämlich das Jahr 2025) ab. Vor allem auf das Zukunftsszenario legt das Spiel viel wert. Zeichnete sich die Reihe bisher eher durch lasche Erzählungen aus, so haben sich die Entwickler von „Black Ops 2“ etwas mehr Mühe gegeben. So hat man zum einen den Autor der „The Dark Knight Rises“ mit ins Boot geholt, was man nicht zuletzt auch der sehr cineastischen Inszenierung, und den für ein „Call of Duty“ Spiel überraschend tief gezeichneten Charaktere anmerkt. Zwar ist „Black Ops 2“ in Sachen Story kein Meilenstein, doch das Spiel zeigt, dass man auch anders kann, so ist die Handlung fast durchgängig spannend, und reißt stellenweise richtig mit. Cool auch: diverse Entscheidungen im Spiel haben einen Einfluss auf den Verlauf der Handlung, insgesamt gibt es gar sechs Enden. Das erhöht natürlich den Wiederspielwert enorm. Allerdings muss man natürlich mal wieder damit zurecht kommen, das auch „Black Ops 2“ in Sachen Weltbild ein recht einseitiges Bild konzipiert (böse Chinesen, böse Terroristen, gute Amerikaner), aber das ist man ja bereits gewohnt.
Auch in Sachen Gameplay hat sich ein wenig was getan. Im Prinzip gilt zwar auch bei „Black Ops 2“ die alte Erfolgsformel: krachende Inszenierung, aracdige Ballereinlagen und Unmengen an Gegnern, allerdings gibt sich „Black Ops 2“ Mühe, das ganze um einige Elemente zu erweitern. So hat man nun einige Spielereien spendiert bekommen, etwa einen Tarnanzug („Crysis“ lässt grüßen), man bekommt ab und an Hoheit über Drohnen und Kampfroboter und auch die Level sind nicht mehr so schlauchartig, sondern etwas breiter angelegt als zuvor und vermitteln stellenweise das Gefühl, das man nicht von Punkt A nach Punkt B gescheucht wird, sondern das dazwischen auch noch etwas zu entdecken gibt (auch wenn das im Endeffekt nicht wirklich der Fall ist). Auch schleicht sich ab und an tatsächlich so etwas wie Strategie in das Gameplay ein, womit die Mechanik von „Black Ops 2“ insgesamt etwas frischer wirkt, als man sich das zunächst gedacht hätte. Eine weitere Neuerung ist, das man zu Beginn jeder Mission seine Waffen auswählen kann. Nichts Besonderes, aber trotzdem ganz nett. Auch gibt es wieder den ein oder anderen Fahrzeugabschnitt, allerdings fühlen sich diese wie gehabt etwas unbeholfen an, was auch an der recht beschränkten Physik-Engine des Spieles liegt. Gekämpft wird im übrigen mal wieder auf der ganzen Welt. Angola, Birma und Nicaragua sind nur einige, der vielen Schauplätze, die wie gehabt sehr stimmig in Szene gesetzt wurden und sehr abwechslungsreich sind. Insgesamt bietet „Black Ops 2“ eine der besten Kampagnen, welche es in der langen „Call of Duty“ Historie gibt. Auch beim Mehrspieler-Part gibt es die ein oder andere Neuerung, insgesamt sind diese aber nicht so spektakulär.
Technisch merkt man „Black Ops 2“ an, das die jetzige Konsolengeneration allmählich alt wird. Die Engine wurde hier und da zwar noch einmal aufgemöbelt, Effekte und Animationen lassen sich nach wie vor sehen, allerdings fallen auch immer recht detaillarme Stellen auf. Allerdings kann auch „Black Ops 2“ dem Spieler ab und zu noch ein Erstaunen abringen, denn den ein oder anderen Leckerbissen hat das Spiel durchaus zu bieten. Bei der Soundkullise bekommt man die gewohnten Effekte zu hören, die gewohnte Pathos-Musik und die gewohnten Macho-Allüren bei den Dialogen.
„Black Ops 2“ ist tatsächlich eine kleine Überraschung geworden. Zwar sind die Neuerungen klein gehalten, allerdings ergänzen sie sich gut ins Gesamtbild und frischen die Serie doch noch einmal ein bisschen auf. Ein muss ist der Titel sicherlich nicht. Aber er unterhält doch sehr gut und ist lohnenswerter, wie so mancher Vorgänger.
45 Bewertungen, 5 Kommentare
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23.12.2012, 18:33 Uhr von olaole
Bewertung: sehr hilfreichGuter Bericht Frohe Festtage.
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14.11.2012, 13:51 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^petra
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14.11.2012, 12:38 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! Herbstliche Mittwochsgrüße aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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14.11.2012, 12:06 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichViele liebe Grüße von der Katja
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14.11.2012, 10:29 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und ganz liebe grüße
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