Karl Konrads heimliches Afrika (gebundene Ausgabe) / Florian Beckerhoff Testbericht
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Erfahrungsbericht von HEIDIZ
Karl Konrad - Esmeralda und auch Elke ...
Pro:
siehe Text
Kontra:
siehe Text
Empfehlung:
Ja
Florian Beckerhoffs „Frau Ella“ hatte mich seinerzeit schon fasziniert und nun gibt es nach „Das Landei“ – das ich noch nicht gelesen habe - einen neuen Roman vom Autor.
PREIS: 16,99 Euro
• Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
• Verlag: List Hardcover (13. Juli 2012)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3471350454
• ISBN-13: 978-3471350454
• Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 2,8 cm
Inhalt und Gliederung:
================
Das Buch ist in 23 Kapitel gegliedert.
Karl Konrad ist ein etwas verschrobener Junggeselle.
Meine zusammenfassende Meinung:
==========================
Ich finde, dass es besonders die Charaktere sind, die – zwar ein wenig übertrieben – aber umso detaillierter innerhalb der Handlung dargestellt werden. Gerade das Detaillierte macht es aus, was mir so gefallen hat. Das Detaillierte und Bildhafte. Die Fleischfachverkäuferin Elke, natürlich Karl Konrad, der sich sein Afrika baut, weil er nun doch – wie auch sein Vater und Bruder eigentlich in die weite Welt möchte, aber doch nicht von zu Haus weg, sein Mutter, um die er sich kümmert, seit niemand weiter da ist, der Postbote Hubertus, das Flusspferd Esmerada und viele mehr …
Es ist ein wahrer Genuss, wenn man liest, was man in einem deutschen Wald alles erleben kann. *g* es ist so schön bildhaft geschrieben, so warmherzig und mitfühlend, dass man alle Personen einfach lieb gewinnen muss.
Die Männer des Ortes reißen sich um Elke, die aber interessiert sich immer mehr für Karl Konrad, weil er einfach anders ist, weil er sein Ding durchzieht …
Man lernt aber nicht nur die Charaktere an sich kennen, sondern vor allem auch ihre Gefühlswelt und ihre Sehnsüchte.
Da sind dann aber auch noch zwei illegale Schwarze – mit denen baut sich Karl Konrad sein Afrika. Karl möchte in die Ferne und baut sie sich, weil er meint, dass es in Afrika viel schöner sein muss als hier im Osten Deutschlands und die Schwarzen sind hier her gekommen, um hier ihr Glück zu machen. Jeder denkt, dass es wo anders besser ist …. Wie im wahren Leben.
Es mag wohl eine etwas überzogene Geschichte sein, aber sie ist doch so real und authentisch, so wahrhaft, als das sie jeden Tag so oder ähnlich passieren könnte.
Beckerhoff schreibt faszinierend bildhaft, authentisch und verständlich, er schreibt flüssig und in einem ihm eigenen Stil, der mir besonders zusagt. Eigentlich einfach, aber es hat irgendwie was, was man schwer beschreiben kann.
Kurze Leseprobe:
=============
Hätte Karl Konrad nicht die im wahrsten Wortsinne abwegige Idee gehabt, das Haus seines Vaters in Einzelteilen an einen See im Wald zu versetzen und dort mit seiner Mutter, zwei Bediensteten, vier Zebras und einem Flusspferd namens Esmeralda sein ganz eigenes Afrika zu gründen, wäre ihm sicherlich nicht entgangen, dass infolge der großen Trockenheit der Wasserdruck in den Leitungen regelrecht absackte, ja, Trinkwasser zeitweise kaum noch aus den Hähnen tröpfelte. Eine angemessene Bewässerung des väterlichen Rasens wäre spätestens Mitte Juli nicht mehr zu gewährleisten gewesen, vom Duschen ganz zu schweigen. …
Das Buch ist humorvoll aber auch tiefsinnig, weil es Themen unserer Zeit anspricht, wie z. B. Pflege von Familienangehörigen, Fernweh, Freundschaft und auch dörfliche Zusammengehörigkeit usw.
Absolute Leseempfehlung !!!
PREIS: 16,99 Euro
• Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
• Verlag: List Hardcover (13. Juli 2012)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3471350454
• ISBN-13: 978-3471350454
• Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 2,8 cm
Inhalt und Gliederung:
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Das Buch ist in 23 Kapitel gegliedert.
Karl Konrad ist ein etwas verschrobener Junggeselle.
Meine zusammenfassende Meinung:
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Ich finde, dass es besonders die Charaktere sind, die – zwar ein wenig übertrieben – aber umso detaillierter innerhalb der Handlung dargestellt werden. Gerade das Detaillierte macht es aus, was mir so gefallen hat. Das Detaillierte und Bildhafte. Die Fleischfachverkäuferin Elke, natürlich Karl Konrad, der sich sein Afrika baut, weil er nun doch – wie auch sein Vater und Bruder eigentlich in die weite Welt möchte, aber doch nicht von zu Haus weg, sein Mutter, um die er sich kümmert, seit niemand weiter da ist, der Postbote Hubertus, das Flusspferd Esmerada und viele mehr …
Es ist ein wahrer Genuss, wenn man liest, was man in einem deutschen Wald alles erleben kann. *g* es ist so schön bildhaft geschrieben, so warmherzig und mitfühlend, dass man alle Personen einfach lieb gewinnen muss.
Die Männer des Ortes reißen sich um Elke, die aber interessiert sich immer mehr für Karl Konrad, weil er einfach anders ist, weil er sein Ding durchzieht …
Man lernt aber nicht nur die Charaktere an sich kennen, sondern vor allem auch ihre Gefühlswelt und ihre Sehnsüchte.
Da sind dann aber auch noch zwei illegale Schwarze – mit denen baut sich Karl Konrad sein Afrika. Karl möchte in die Ferne und baut sie sich, weil er meint, dass es in Afrika viel schöner sein muss als hier im Osten Deutschlands und die Schwarzen sind hier her gekommen, um hier ihr Glück zu machen. Jeder denkt, dass es wo anders besser ist …. Wie im wahren Leben.
Es mag wohl eine etwas überzogene Geschichte sein, aber sie ist doch so real und authentisch, so wahrhaft, als das sie jeden Tag so oder ähnlich passieren könnte.
Beckerhoff schreibt faszinierend bildhaft, authentisch und verständlich, er schreibt flüssig und in einem ihm eigenen Stil, der mir besonders zusagt. Eigentlich einfach, aber es hat irgendwie was, was man schwer beschreiben kann.
Kurze Leseprobe:
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Hätte Karl Konrad nicht die im wahrsten Wortsinne abwegige Idee gehabt, das Haus seines Vaters in Einzelteilen an einen See im Wald zu versetzen und dort mit seiner Mutter, zwei Bediensteten, vier Zebras und einem Flusspferd namens Esmeralda sein ganz eigenes Afrika zu gründen, wäre ihm sicherlich nicht entgangen, dass infolge der großen Trockenheit der Wasserdruck in den Leitungen regelrecht absackte, ja, Trinkwasser zeitweise kaum noch aus den Hähnen tröpfelte. Eine angemessene Bewässerung des väterlichen Rasens wäre spätestens Mitte Juli nicht mehr zu gewährleisten gewesen, vom Duschen ganz zu schweigen. …
Das Buch ist humorvoll aber auch tiefsinnig, weil es Themen unserer Zeit anspricht, wie z. B. Pflege von Familienangehörigen, Fernweh, Freundschaft und auch dörfliche Zusammengehörigkeit usw.
Absolute Leseempfehlung !!!
32 Bewertungen, 5 Kommentare
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31.07.2012, 18:33 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich...und einen sonnigen nachmittag
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30.07.2012, 18:50 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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30.07.2012, 12:56 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der Katja
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30.07.2012, 12:46 Uhr von hannover1896
Bewertung: sehr hilfreichliebe grüße hannover1896
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30.07.2012, 11:35 Uhr von atrachte
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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