The Sword And The Sorcerer 2 (DVD) Testbericht

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ab 11,07
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  wenig
  • Anspruch:  anspruchslos
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  langweilig

Erfahrungsbericht von Jack100

Da steigt doch keiner mehr durch

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  • Action:  wenig
  • Anspruch:  anspruchslos
  • Romantik:  sehr niedrig
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  langweilig
  • Altersgruppe:  ab 16 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  DVD-Version

Pro:

-

Kontra:

Action, Spannung, Inszenierung

Empfehlung:

Nein

1982 veröffentlichte Regisseur Albert Pyun "The Sword And The Sorcerer" und kündigte auch eine Fortsetzung an. 2010 war es dann soweit, die Fortsetzung erschien, und soweit man dieses im Internet nachlesen kann, nicht ohne Probleme, was sich wohl auch an dem Gesamtergebnis bemerkbar macht, denn der Film ist verwirrend bis zum geht nicht mehr und auch nicht sonderlich gut inszeniert.




Film:

Originaltitel: The Sword And The Sorcerer
Jahr: 2010
FSK: 16
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Regie: Albert Pyun
Darsteller: Kevin Sorbo, Michael Paré, Ralf Möller, Melissa Ordway




Story:

Oda (Michael Paré) tötet einen Hexenmeister und dessen Vampirtochter Xia. Diese bringt er aber nicht um, ohne vorher ein Kind mit ihr zu zeugen. Zwanzig Jahre später erwacht Xia wieder und will Rache. Sie tötet die Königin und übernimmt mit ihren Vampiren das Königreich. Doch Oda und seine Kinder wollen dem ein Ende setzen. Aber wird es ihnen gelingen?




Darsteller:

Kevin Sorbo spielte in der Serie "Hercules" die Hauptrolle und ist auch in "Kull, der Eroberer" zu sehen.

Michael Paré spielte in "Streets Of Fire" oder "Das Philadelphia Experiment" mit.

Ralf Möller drehte mit Albert Pyun auch "Cyborg" und ist in "Universal Soldier" zu sehen.

Melissa Ordway ist in "17 Again" oder "In Time" zu sehen.




Regie:

Albert Pyun führte auch bei "The Sword And The Sorcerer" oder "Nemesis" Regie.




Meinung:

Nachdem mir der erste Teil doch gefallen hat, ging ich mit etwas mehr Erwartungen an den zweiten Teil heran. Aber das hätte ich mal besser nicht tun sollen. Gleich zu Beginn war ich mir nicht sicher, ob ich den Film schauen sollte. Man wird mit Informationen überschüttet und bekommt in Kurzfassung den Kampf Odas und dessen Freunde gegen die Dämonen und Vampire zu sehen. Mehr oder weniger. Hauptsächlich sieht man Zeichnungen und ab und an mal die Darsteller, die etwas in die Kamera erzählen. Okay, kann sein, dass dies nur zu Beginn so bleibt, immerhin sind die Zeichnungen gut. Diese kommen dann auch nicht mehr, dafür wird das Ganze verwirrend. Eine Gruppe bildet sich, um die Vampire zu töten. Hier hatte ich, nebenbei auch bemerkt, auch Hoffnung, denn der Vampir hat ja in Filmen und Serien ordentlich in der letzten Zeit gelitten und ist nicht mehr so wie früher. In der Serie "True Blood" wird gejuckelt, bis die Lenden explodieren, während im Kino ein liebestoller Teenager Vampir sich in eine Menschenfrau verliebt. Beides scheint aber sein Publikum zu finden. Wie dem auch sei, die Vampire hier, sind im Grunde wie damals, wie man sie also kennt, aber das reicht nicht aus. Die Gruppe, welche, wenn ich es richtig verstanden habe, aus Odas Kindern besteht, findet sich zusammen und kämpft gegen die Vampire. Aber irgendwann ist das Ganze total verwirrend. Oda taucht nochmal in einer Szene mit seinen Kumpels auf, wobei ich nicht weiß, ob das gegenwärtig oder in der Vergangenheit spielt. Und den Schluss habe ich auch nicht verstanden. Zwischendurch gibt es oft auch eine Erzählerin, die im Film reinredet. Irgendwann setzt der Abspann ein, welcher ungefähr 12-15 Minuten lang ist. Optisch ist der Film auch gewöhnungsbedürfitg. Meist agieren die Darsteller wohl vor Green Screens oder wie das heisst, wenn Special Effects nachträglich eingefügt werden. Die Umgebung und alles sieht nach Special Effects aus, was ja nicht schlecht ist, aber es hebt sich doch zu sehr ab. Erinnert einen an die damaligen Computerspiele, wo reale Personen in Szenen zu sehen sind, der Hintergrund aber computertechnisch bleibt. Reale Drehorte gibt es nur wenig zu sehen. Über die Hintergrundmusik braucht man auch nicht zu reden. Diese wirkt eben auf die Schnelle eingefügt, obwohl sie wahrscheinlich da noch nicht einmal fertig war.

Kommen wir zu der Action. Die Action. Ja, wo war sie denn? Das habe ich mich den ganzen Film über gefragt. Kurze Kämpfe, die man nicht mal als Kämpfe bezeichnen kann, gibt es zu sehen. Die Angriffe der Vampire gibt es auch kaum zu sehen, ein Showdown ist gar nicht vorhanden. Durch die verwirrende Inszenierung kam auch keine Spannung auf. Einige Dinge blieben auch fragwürdig. Warum juckelt Oda mit der Vampirin Xia rum, bevor er sie tötet? Macht doch keinen Sinn. Wieso die Vampirin wieder auferstehen konnte, obwohl sie nur noch Staub war, habe ich auch nicht verstanden, aber da es ein Fantasy Film ist, hätte man dafür bestimmt eine Erklärung finden können.

Schauspielerisch darf man auch nicht viel erwarten. Kevin Sorbo kann da überzeugen, kann er sich doch an seine Hercules Rolle anlehnen. Michael Paré spielt okay, sieht aber mit Samurai Perücke in schwarz und später mit grauen Haaren lächerlich aus. Wenn man sich anschaut, wo er in letzter Zeit mitgespielt hat, scheint ihm nichts mehr daran zu liegen, gute Filme abzuliefern, sondern in jedem Mist mitzuspielen, wenn die Kasse stimmt, egal ob es der Filmkarriere schadet oder nicht. Ralf "Mucki" Möller ist hier ganz kurz zu sehen und im Grunde nicht erwähnenswert. Schade, dass er meist nur in kleinen Nebenrollen in Hollywood Filmen zu sehen ist. Aber wenn er so weitermacht bei seiner Filmauswahl wird sich daran nichts ändern. Melissa Ordway ist eine der Darstellerinnen, die hier zu sehen ist. Das ist eins der positiven Dinge am Film. Alle Darstellerinnen sind sexy und erinnern an Models. Dementsprechend ist auch ihre darstellerische Leistung, aber Hauptsache sie sehen gut aus. In weiteren kleinen Rollen sind mir da noch einige Darsteller aufgefallen. Da wäre Morgan Weisser, der in der Serie "Space: Above And Beyond" zu sehen war. Allerdings bin ich mir hier nicht sicher, ob ich ihn erkannt habe, jedenfalls stand er im Vorspann und im Abspann. Und Sasha Mitchell und Olivier Gruner, die mit Albert Pyun schon gedreht haben, sind hier als Michael Parés Kumpels zu sehen. Beide Darsteller sind mehr im B-Movie Bereich tätig, wobei Sasha Mitchell als Cody in der Serie "Eine starke Familie" an der Seite von Patrick Duffy auch bekannt wurde. Sasha Mitchell hat sich aber gewaltig verändert, ich musste mehrmals hinschauen, bis ich sicher war, dass er es ist. Olivier Gruner hat sich nicht verändert. Schade, dass beide kaum noch in Actionfilmen zu sehen ist. Und in einer weiteren kleinen Nebenrolle ist Lee Horsley, der die Hauptrolle im ersten Teil spielte und auch aus der Serie "Matt Houston" bekannt ist, zu sehen. Welche Bedeutung seine Rolle hat, ist nicht verständlich, wahrscheinlich wollte Pyun ihn als Gaststar haben.

Die deutsche DVD ist wohl ungeschnitten, aufgefallen ist mir da nichts, aber der verwirrenden Inszenierung ist dies schwer zu sagen.

"The Sword And The Sorcerer 2" ist eine Enttäuschung. Keine richtige Action, keine Spannung und eine verwirrende Inszenierung, die wohl von dem problematischen Werdegang des Filmes herrühren, überzeugen nicht. Lieber den ersten Teil anschauen. Keine Empfehlung.

40 Bewertungen, 8 Kommentare

  • morla

    06.08.2012, 14:44 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^^petra

  • XXLALF

    06.08.2012, 12:26 Uhr von XXLALF
    Bewertung: sehr hilfreich

    ...und einen guten wochenstart

  • katjafranke

    06.08.2012, 01:50 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele liebe Grüße KATJA

  • anonym

    06.08.2012, 01:18 Uhr von anonym
    Bewertung: besonders wertvoll

    Liebe Grüße *****

  • tina08

    06.08.2012, 00:02 Uhr von tina08
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße ... Tina

  • atrachte

    05.08.2012, 23:44 Uhr von atrachte
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh. lg

  • Miraculix1967

    05.08.2012, 23:21 Uhr von Miraculix1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schönen Sonntagabend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967

  • Bienitz

    05.08.2012, 22:43 Uhr von Bienitz
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße aus Leipzig.