Becker, Oliver Schmetterlingstod Testbericht
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Erfahrungsbericht von CyberQueeny
Was macht einen guten Krimi aus
Pro:
siehe bericht
Kontra:
siehe bericht
Empfehlung:
Ja
==Was
macht einen guten Krimi aus==
Hallo
lieber Leser, liebe Leserin.
Als
Leseratte lese ich rund 250-300 Bücher im Jahr und muss sehr häufig
feststellen, das meine Anforderungen mit jedem Jahr etwas steigen.
Dabei ist es in meinen Augen gar nicht so schwer mich zufrieden zu
stellen. Ein guter Plot, ein angenehmer Stil, eine ideale Umsetzung,
authentische Protagonisten und je nach Genre ein gute Portion
Romantik, Fantasy oder Spannung. Keiner dieser Punkte sollte jedoch
übertrieben werden. Mehr verlange ich nicht.
Das
Buch das ich euch heute vorstellen möchte, ist erst vor einigen
Tagen in meinen Besitzt gelangt und musste diesmal nicht lange
warten. Das Buch stammt von Oliver Becker, einem Autor für
historische Werke, der sich nun auch mal in die Krimiszene gewagt
hat. Klar, dass ich da nicht widerstehen konnte. Also begleitet mich
nach Freiburg und ermittelt zusammen mit mir und John Dietz.
===Buchdaten===
Autor:
Oliver Becker
Titel:
Schmetterlingstod
Verlag:
Gmeiner
Erschienen:
2012
ISBN-10:
3839213223
ISBN-13:
9783839213223
Seiten:
338
Kosten:
11,90€
===Leseinformationen===
Genre:
Krimi
Niveau:
leicht
Leserschaft:
Erwachsene
Lesedauer:
4 Tage
===Autor/in===
Oliver
Becker, geb. 1969, wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebt heute
in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur
tätig ist. (Quelle: Amazon)
===Optischer
Eindruck===
Ich
mag Schmetterlinge und durch den Titel sowie den Inhalt passt ein
Schmetterling wie die Faust aufs Auge. Schlicht, treffend und passend
für den Gmeiner-Verlag, der immer sehr gute Cover auswählt, die
sich in meinen Augen stark von der Konkurrenz unterscheiden.
===Zitierter
Klappentext===
John
Dietz hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und in Freiburg eine
Privatdetektei eröffnet. Unterstützt von seiner rechten Hand Elvis:
einem Papagei. Er hat eine Waffe, einen Computer und jede Menge
Enthusiasmus nur leider keinen Fall. Bis eine frühere Bekannte sein
Büro betritt: Laura Winter.
Lauras
Schwester ist tot. Überfahren von einem Unbekannten. John Dietz
beginnt zu ermitteln und sticht in ein Wespennest. (Quelle:
Klappentext)
===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Schmetterlingstod-Oliver-Becker/dp/3839213223/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1344685964&sr=8-1
===Sarahs
Videobesprechung===
Bitte
nicht lachen, es ist mein erster Versuch und nach 107 Versuchen habe
ich mich für diese Variante entschieden. Beim nächsten Mal seht ihr
mich aber auch. Versprochen. Mit Verlag und Autor abgesprochen wird
am Schluss auch ein bisschen vorgelesen.
http://www.youtube.com/watch?v=KWjjIR9IZxM&feature=colike
===Sarahs
eigene Inhaltsangabe===
John
Dietz ist 31, hat in seinem Leben nicht viel erreicht und auch sein
neuestes Projekt, eine Privatdetektei läuft eher schlecht als recht.
Als Laura, eine ehemalige Klassenkameradin zu ihm kommt, und ihn
anheuert, sagt er nicht nein, auch wenn er ihre überhebliche,
zickige, reiche Art nicht ausstehen kann. Ein Auftrag ist jedoch
besser als keiner. Lauras Fall ist allerdings gar nicht so einfach,
wie er es sich vorgestellt hat. Felicita,Lauras Schwester und frühere
beste Freundin, ist vor zwei Monaten überfahren worden. Der Täter
konnte nie ermittelt werden, aber darum geht es Laura auch nicht.
Ändern könnte sie ja mit dieser Info auch nichts mehr. Was sie
möchte, ist zu erfahren, was ihre Schwester in den letzten Monaten
bzw. im letzten Jahr gemacht. Früher haben sie sich alles erzählt,
doch durch Lauras Scheidung kam der Kontakt etwas ins Stocken, eben
bis die Todesnachricht eintraf. Mit ihr brach das Bild, welches alle
von Felicita hatten zusammen. Sie hat nicht mehr studiert, wohnte
nicht mehr in der angegebenen Adresse und niemand wusste etwas über
sie. John fängt an zu ermitteln und da er einfach nicht weiß wie,
hört er mehr auf sein Bauchgefühl. Er verbringt Stunden damit einer
völlig idiotischen Idee hinterherzulaufen, die sich allerdings als
richtige Spur entpuppt. Genauergesagt ein brisantes Geheimnis, das
den Tod bringen kann.
===Sarahs
meine Meinung===
Schmetterlingstod
ist ein Buch welches ich geschenkt bekommen habe. Und ich muss
zugeben, dass mich mein Mann damit doch sehr geärgert hat. Ohne zu
wissen worum es genau geht, habe ich es auf den Stapel „die
nächsten 5 Bücher“ gelegt, er sah es und las es sich durch. Sein
Kommentar: So etwas willst du lesen, einem Schmetterlingsforscher
wird ein Schmetterling entführt, während die anderen seiner Zucht
umgebracht werden. Ein Blick auf die Rückseite sagte mir jedoch,
dass er sich einen Spaß erlaubt, denn damit hatte das Buch nichts zu
tun.
Sonst
verfasst Oliver Becker eher historische Romane, sodass es natürlich
ein gewisses Risiko birgt, in einem anderen Genre Fuß zu fassen. Es
kann gelingen, aber auch genauso ein riesiger Flopp werden.
Der
Einstieg in das Buch beginnt erst einmal mit den Kennenlernen der
beiden Hauptfiguren und der Grundsituation, sodass es auf den ersten
Seiten doch etwas langweilig ist. Mit einem lebendigen Stil, der sich
nicht in unwichtigen Details verliert, versucht der Autor einen guten
Einstieg zu finden. Manches wiederholt sich, wie zum Beispiel anfangs
die Aussage, dass Laura attraktiv oder zickig ist, aber mit solch
kleinen Wiederholungen kann ich leben. Sonst ist der Stil nämlich
flüssig zu lesen, sehr modern witzig.
Zumindest
sind die Figuren ein absolutes Highlight, denn authentischer hätte
sie Becker nicht beschreiben können. Während er eher der Chaot ist,
der in seinem Leben nichts erreicht, ist sie die reiche, verwöhnte
Tochter, die alles durchsetzen will, was sie möchte. Eine lustige
Mischung, die sympathisch wirkt und eben aus dem Leben gegriffen
sind. Zwar muss ich zugeben, dass mein Mann, der im gleichen Alter
ist, doch eher etwas jugendlicher spricht, aber so wirklich kann ich
dies nicht kritisieren. Sie sind in meinen Augen trotzdem das
Highlight der ersten 200 Seiten. Schauplätze beschreibt er natürlich
gleichermaßen gut, denn obwohl ich Freiburg nur vom Namen her kenne,
habe ich nach dem Buch das Gefühl gehabt, schon mal dort gewesen zu
sein. Beschreiben kann der Autor definitiv überzeugend.
Damit
wäre das Positive fürs Erste auch schon abgehakt. Ihr wundert euch
jetzt sicherlich, aber die ersten 200 Seiten ist der Inhalt nicht
gerade eine Meisterleistung. John Dietz ermittelt sehr
unkonventionell, greift in Trickkisten und zu Notlügen und hört
mehr auf sein Bauchgefühl, als auf Tatsachen. Das sorgt für einige
Lacher, aber es rührt sich trotzdem nichts von der Stelle. Er
verfolgt seine Spuren, weiß aber nicht genau warum, und Laura
ermittelt auf ihre Art und Weise. Es passiert also nichts wirklich
spannendes, obwohl der Autor es wirklich in Form von kleinen
Spannungskurven probiert, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Laura
verfolgt und bedroht wird. Es gibt auch kleine Hinweise, aber sie
werden einfach nur schleppend ausgebaut. Als Leser kann man so zwar
seine eigenen Vermutungen und Ermittlungen anstellen, aber man möchte
sich auch nicht im Kreis drehen. Bis dahin ist es guter Durchschnitt,
ja sogar leicht enttäuschend, wenn man Werke von Oliver Becker
kennt. Allerdings kommt dann die Wende. Ab Seite 200 wechselt er das
Tempo und das Puzzle nimmt langsam Formen an. Zwar mit vielen
Zufällen und unglaublichen Wendungen, wie zu, Beispiel Doppelgänger,
aber trotzdem ist es spannend und logisch, sodass man das Buch nur
noch schwer aus der Hand legen kann. Irgendwann spitzt sich dann
alles zusammen und es kommt zu einem Showdown, wie er im Lehrbuch
steht. Abgesehen von der Tatsache, dass es wirklich schon sehr
unwahrscheinlich ist, bleibt es logisch, sodass ich sage es gefällt
mir trotzdem. Ich würde schon sagen, die letzten Seiten sind erste
Sahne.
Das
Thema worauf der Autor setzt ist alltäglich und sehr brisant. Hier
hat er gut recherchiert, denn er begibt sich ins Rotlichtmilieu und
greift hier illegale Prostituierte und angelockte junge Frauen auf,
die einmal drin nie wieder aussteigen können.
Ein
Buch sollte jedoch von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen
oder zumindest 2/3 sollte genial sein, damit es auch volle Punktzahl
bekommt. Es lässt sich schön lesen, aber mir fehlt anfangs einfach
das Tempo und die damit verbundene Spannung. Aber ich glaube fest
daran, dass die nur am ersten Krimi und den einführen der Figuren
lag, sodass ein zweiter Teil nur noch perfekt werden kann.
===Abschließendes
Fazit===
Unkonventioneller
Detektiv, Doppelgänger und ein gutes Hintergrundthema.
Pro:
Contra:
Empfehlung:
Danke ~*~ fürs ~*~ Bewerten ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~
©
Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com
Verwendete
Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil,
Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor
dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung
meiner Rezension.
macht einen guten Krimi aus==
Hallo
lieber Leser, liebe Leserin.
Als
Leseratte lese ich rund 250-300 Bücher im Jahr und muss sehr häufig
feststellen, das meine Anforderungen mit jedem Jahr etwas steigen.
Dabei ist es in meinen Augen gar nicht so schwer mich zufrieden zu
stellen. Ein guter Plot, ein angenehmer Stil, eine ideale Umsetzung,
authentische Protagonisten und je nach Genre ein gute Portion
Romantik, Fantasy oder Spannung. Keiner dieser Punkte sollte jedoch
übertrieben werden. Mehr verlange ich nicht.
Das
Buch das ich euch heute vorstellen möchte, ist erst vor einigen
Tagen in meinen Besitzt gelangt und musste diesmal nicht lange
warten. Das Buch stammt von Oliver Becker, einem Autor für
historische Werke, der sich nun auch mal in die Krimiszene gewagt
hat. Klar, dass ich da nicht widerstehen konnte. Also begleitet mich
nach Freiburg und ermittelt zusammen mit mir und John Dietz.
===Buchdaten===
Autor:
Oliver Becker
Titel:
Schmetterlingstod
Verlag:
Gmeiner
Erschienen:
2012
ISBN-10:
3839213223
ISBN-13:
9783839213223
Seiten:
338
Kosten:
11,90€
===Leseinformationen===
Genre:
Krimi
Niveau:
leicht
Leserschaft:
Erwachsene
Lesedauer:
4 Tage
===Autor/in===
Oliver
Becker, geb. 1969, wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebt heute
in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur
tätig ist. (Quelle: Amazon)
===Optischer
Eindruck===
Ich
mag Schmetterlinge und durch den Titel sowie den Inhalt passt ein
Schmetterling wie die Faust aufs Auge. Schlicht, treffend und passend
für den Gmeiner-Verlag, der immer sehr gute Cover auswählt, die
sich in meinen Augen stark von der Konkurrenz unterscheiden.
===Zitierter
Klappentext===
John
Dietz hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und in Freiburg eine
Privatdetektei eröffnet. Unterstützt von seiner rechten Hand Elvis:
einem Papagei. Er hat eine Waffe, einen Computer und jede Menge
Enthusiasmus nur leider keinen Fall. Bis eine frühere Bekannte sein
Büro betritt: Laura Winter.
Lauras
Schwester ist tot. Überfahren von einem Unbekannten. John Dietz
beginnt zu ermitteln und sticht in ein Wespennest. (Quelle:
Klappentext)
===Leseprobe===
http://www.amazon.de/Schmetterlingstod-Oliver-Becker/dp/3839213223/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1344685964&sr=8-1
===Sarahs
Videobesprechung===
Bitte
nicht lachen, es ist mein erster Versuch und nach 107 Versuchen habe
ich mich für diese Variante entschieden. Beim nächsten Mal seht ihr
mich aber auch. Versprochen. Mit Verlag und Autor abgesprochen wird
am Schluss auch ein bisschen vorgelesen.
http://www.youtube.com/watch?v=KWjjIR9IZxM&feature=colike
===Sarahs
eigene Inhaltsangabe===
John
Dietz ist 31, hat in seinem Leben nicht viel erreicht und auch sein
neuestes Projekt, eine Privatdetektei läuft eher schlecht als recht.
Als Laura, eine ehemalige Klassenkameradin zu ihm kommt, und ihn
anheuert, sagt er nicht nein, auch wenn er ihre überhebliche,
zickige, reiche Art nicht ausstehen kann. Ein Auftrag ist jedoch
besser als keiner. Lauras Fall ist allerdings gar nicht so einfach,
wie er es sich vorgestellt hat. Felicita,Lauras Schwester und frühere
beste Freundin, ist vor zwei Monaten überfahren worden. Der Täter
konnte nie ermittelt werden, aber darum geht es Laura auch nicht.
Ändern könnte sie ja mit dieser Info auch nichts mehr. Was sie
möchte, ist zu erfahren, was ihre Schwester in den letzten Monaten
bzw. im letzten Jahr gemacht. Früher haben sie sich alles erzählt,
doch durch Lauras Scheidung kam der Kontakt etwas ins Stocken, eben
bis die Todesnachricht eintraf. Mit ihr brach das Bild, welches alle
von Felicita hatten zusammen. Sie hat nicht mehr studiert, wohnte
nicht mehr in der angegebenen Adresse und niemand wusste etwas über
sie. John fängt an zu ermitteln und da er einfach nicht weiß wie,
hört er mehr auf sein Bauchgefühl. Er verbringt Stunden damit einer
völlig idiotischen Idee hinterherzulaufen, die sich allerdings als
richtige Spur entpuppt. Genauergesagt ein brisantes Geheimnis, das
den Tod bringen kann.
===Sarahs
meine Meinung===
Schmetterlingstod
ist ein Buch welches ich geschenkt bekommen habe. Und ich muss
zugeben, dass mich mein Mann damit doch sehr geärgert hat. Ohne zu
wissen worum es genau geht, habe ich es auf den Stapel „die
nächsten 5 Bücher“ gelegt, er sah es und las es sich durch. Sein
Kommentar: So etwas willst du lesen, einem Schmetterlingsforscher
wird ein Schmetterling entführt, während die anderen seiner Zucht
umgebracht werden. Ein Blick auf die Rückseite sagte mir jedoch,
dass er sich einen Spaß erlaubt, denn damit hatte das Buch nichts zu
tun.
Sonst
verfasst Oliver Becker eher historische Romane, sodass es natürlich
ein gewisses Risiko birgt, in einem anderen Genre Fuß zu fassen. Es
kann gelingen, aber auch genauso ein riesiger Flopp werden.
Der
Einstieg in das Buch beginnt erst einmal mit den Kennenlernen der
beiden Hauptfiguren und der Grundsituation, sodass es auf den ersten
Seiten doch etwas langweilig ist. Mit einem lebendigen Stil, der sich
nicht in unwichtigen Details verliert, versucht der Autor einen guten
Einstieg zu finden. Manches wiederholt sich, wie zum Beispiel anfangs
die Aussage, dass Laura attraktiv oder zickig ist, aber mit solch
kleinen Wiederholungen kann ich leben. Sonst ist der Stil nämlich
flüssig zu lesen, sehr modern witzig.
Zumindest
sind die Figuren ein absolutes Highlight, denn authentischer hätte
sie Becker nicht beschreiben können. Während er eher der Chaot ist,
der in seinem Leben nichts erreicht, ist sie die reiche, verwöhnte
Tochter, die alles durchsetzen will, was sie möchte. Eine lustige
Mischung, die sympathisch wirkt und eben aus dem Leben gegriffen
sind. Zwar muss ich zugeben, dass mein Mann, der im gleichen Alter
ist, doch eher etwas jugendlicher spricht, aber so wirklich kann ich
dies nicht kritisieren. Sie sind in meinen Augen trotzdem das
Highlight der ersten 200 Seiten. Schauplätze beschreibt er natürlich
gleichermaßen gut, denn obwohl ich Freiburg nur vom Namen her kenne,
habe ich nach dem Buch das Gefühl gehabt, schon mal dort gewesen zu
sein. Beschreiben kann der Autor definitiv überzeugend.
Damit
wäre das Positive fürs Erste auch schon abgehakt. Ihr wundert euch
jetzt sicherlich, aber die ersten 200 Seiten ist der Inhalt nicht
gerade eine Meisterleistung. John Dietz ermittelt sehr
unkonventionell, greift in Trickkisten und zu Notlügen und hört
mehr auf sein Bauchgefühl, als auf Tatsachen. Das sorgt für einige
Lacher, aber es rührt sich trotzdem nichts von der Stelle. Er
verfolgt seine Spuren, weiß aber nicht genau warum, und Laura
ermittelt auf ihre Art und Weise. Es passiert also nichts wirklich
spannendes, obwohl der Autor es wirklich in Form von kleinen
Spannungskurven probiert, wie zum Beispiel die Tatsache, dass Laura
verfolgt und bedroht wird. Es gibt auch kleine Hinweise, aber sie
werden einfach nur schleppend ausgebaut. Als Leser kann man so zwar
seine eigenen Vermutungen und Ermittlungen anstellen, aber man möchte
sich auch nicht im Kreis drehen. Bis dahin ist es guter Durchschnitt,
ja sogar leicht enttäuschend, wenn man Werke von Oliver Becker
kennt. Allerdings kommt dann die Wende. Ab Seite 200 wechselt er das
Tempo und das Puzzle nimmt langsam Formen an. Zwar mit vielen
Zufällen und unglaublichen Wendungen, wie zu, Beispiel Doppelgänger,
aber trotzdem ist es spannend und logisch, sodass man das Buch nur
noch schwer aus der Hand legen kann. Irgendwann spitzt sich dann
alles zusammen und es kommt zu einem Showdown, wie er im Lehrbuch
steht. Abgesehen von der Tatsache, dass es wirklich schon sehr
unwahrscheinlich ist, bleibt es logisch, sodass ich sage es gefällt
mir trotzdem. Ich würde schon sagen, die letzten Seiten sind erste
Sahne.
Das
Thema worauf der Autor setzt ist alltäglich und sehr brisant. Hier
hat er gut recherchiert, denn er begibt sich ins Rotlichtmilieu und
greift hier illegale Prostituierte und angelockte junge Frauen auf,
die einmal drin nie wieder aussteigen können.
Ein
Buch sollte jedoch von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen
oder zumindest 2/3 sollte genial sein, damit es auch volle Punktzahl
bekommt. Es lässt sich schön lesen, aber mir fehlt anfangs einfach
das Tempo und die damit verbundene Spannung. Aber ich glaube fest
daran, dass die nur am ersten Krimi und den einführen der Figuren
lag, sodass ein zweiter Teil nur noch perfekt werden kann.
===Abschließendes
Fazit===
Unkonventioneller
Detektiv, Doppelgänger und ein gutes Hintergrundthema.
Pro:
Contra:
Empfehlung:
Danke ~*~ fürs ~*~ Bewerten ~*~ Lesen ~*~ Kommentieren ~*~
©
Eure CQ für www.sarahs-buecherwelt.blogspot.com
Verwendete
Zitate werden ausgewählt und eingebaut um den Stil, Spannungsanteil,
Detailreichtum oder ähnliches aufzuzeigen. Sie gehören nach wie vor
dem rechtlichen Eigentümer und dienen lediglich der Unterstützung
meiner Rezension.
13 Bewertungen, 1 Kommentar
-
29.05.2013, 19:49 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichsehr gut vorgestellt
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