Taylor Swift Wonderstruck - Eau de Parfum Testbericht


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- Geruch:
- Ergiebigkeit:
- Preis:
- Design der Verpackung:
Erfahrungsbericht von LaberLili
Ich bin halt keine 16 mehr...
Pro:
mit 16 hätte ich den Duft zweifelsohne toll gefunden
Kontra:
mein 16. Geburtstag liegt schon lang zurück, der Duft verfliegt grad für ein EdP viel zu schnell
Empfehlung:
Nein
Von "Wonderstruck" gibt es kein Eau de toilette, dieser Duft ist tatsächlich nur als stärker konzentriertes Eau de Parfum erhältlich, welches in drei unterschiedlichen Grössen bezogen werden kann: 15ml (für19,95€), 30ml (für 29,95€) und 50ml (für 39,95€). Zudem gibt es noch ein zugehöriges Duschgel (200ml für 14,95€) und auch eine entsprechende Bodylotion (ebenfalls 200ml für 14,95€) - die aufgeführten Preise habe ich allesamt dem Onlineshop von Douglas entnommen: Im Falle des Eau de Parfums fährt man von Preis/Menge her also mit der grössten Version am Günstigsten.
Mein Röhrchen ist nun nicht sprühfähig (übrigens finde ich den Originalflakon aber auch äusserst hässlich; mich erinnert der an eine missglückte Weihnachtskugel), sondern ich muss mir "Wonderstruck" auf die Haut träufeln: Dabei erlebe ich "Wonderstruck" zunächst als einen sehr starken, intensiven Duft, der sehr viel Zucker und sehr wenig Karamell ist. Ausserdem habe ich einen leicht fruchtigen Duft in der Nase, den ich so jedoch nicht identifizieren kann, und zu dem sich sehr schnell ein Duftmix aus Moschus und Vanille gesellt. Für mich blieb dieser Duft undefinierbar, bis ich ihn mal genauer googlete: Himbeere soll unter Anderem enthalten sein und in diversen Duftforen wiesen Nutzer daraufhin, dass sie "Wonderstruck" mit dem Duft von Zuckerwatte in Verbindung brächten. Seither rieche ich auch Zuckerwatte: keine reine, sondern eben welche mit Himbeeraroma. Von den anderen Duftbestandteilen erlebe ich lediglich die Vanille als dominant, der Rest (unter Anderem Freesie und Apfelblüte) ist in meiner Nase nur als diffuser Duftnebel wahrnehmbar. Für mich ist "Wonderstruck" in erster Linie Zucker und Himbeere, in nicht ganz so natürlicher Form, und Vanille. Ich finde den Duft jetzt nicht soooo schlecht: mit 16 hätte ich ihn bestimmt geliebt; dummerweise bin ich längst keine 16 mehr...
Im Vorfeld dieses Berichtes habe ich mich extra nochmals mit "Wonderstruck" parfümiert und meinen Mann schnuppern lassen, der teils erstaunlich gut darin ist, einzelne Bestandteile aus Düften herauszuschnuppern. "Schatz, wonach riecht das?" Er roch also an mir und sah mich grübeld an. Er schnupperte nochmals und versank in Überlegungen. "Schatz, ich muss keine einzelnen Duftnoten hören. Es reicht mir schon, wenn du beispielsweise sagen würdest, dass das Parfum nach Schokopudding oder so röche!" "Ach so... ja, dann: riecht wie Puff!" Ich schaute ihn verdattert an und er beharrte weiter darauf, dass der ihm dargebotene Duft "irgendwie schon wie ein Puff riecht". (Zwei Dinge: Ich hatte als 16Jährige wohl keinen allzu guten Geschmack und ich war selbst schonmal in einem solchen Etablissement und da hat es nicht so gerochen.)
Tatsächlich wirkt "Wonderstruck" aber auch auf mich grad während der ersten halben Stunde nach dem Auftragen derart pudrig, opulent und süss, wie man es klischeemässig eben häufig mit "Puffduft" in Verbindung bringt. Oder in meinem Falle auch mit der "Mufftante": Als ich klein war, lebte in unserer Gegend eine alte Dame, die man nur mit einer äusserst schlechten Perücke (auftoupierte, tiefschwarze Locken; die weder zu ihren hellen Brauen noch zu ihren grauen hervorblitzenden Echthaaren passten), tiefroten Lippenstift und Kleidung, die ich sonst nur in Verbindung mit Abbildungen der letzten russischen Zarenfamilie kannte, zu Gesicht bekam. Im Winter verbarg sie ihre Hände zudem immer in einem Pelzmuff und der Muff schien bei ihr das zu sein, was anderen Leuten ihre Winterreifen sind: Der Muff wurde von Oktober bis Ostern benutzt. Jedenfalls verströmte jene Dame auch immer eine solche Duftwolke, dass man sie schon aus weiter Ferne roch und sehr, sehr viel darauf verwettet hätte, dass sie sich täglich mit mindestens drei grossen Flaschen ihres Lieblingsparfums übergoss. Jedenfalls muss ich bei "Wonderstruck" anfangs immer an besagte Frau denken, denn dieser Duft hat doch sehr viel von ihrem Duft - den ich in meiner Jugend übrigens sehr schön, aber eben viel zuviel und für die alte Frau auch unpassend fand.
Ich stehe "Wonderstruck" also recht zwiespältig gegenüber: Ich finde diesen Duft heute mit -längst-nicht-mehr-16 einerseits immer noch ganz gut, wenn auch nicht sehr gut. Eher so "2-"-gut, mit starkem Hang zu ner glatten "3". Ich fühle mich einfach zu alt für "Wonderstruck" und ich empfinde den Duft nun auch als nichts "Besonderes". Für mich ist "Wonderstruck" einfach nur irgendein Parfum für Teenies und allenfalls noch Twens. Für mich kann ich mir auch keinen Anlass vorstellen, zu welchem ich "Wonderstruck" als passend empfinden würde: Für den Alltag ist es mir zuviel (vor Allem an Zucker) und für besondere Anlässe ist es mir andererseits zu wenig; mir fehlt hier einfach der sprühende Funken.
Zudem bin ich auch mit der Haltbarkeit des Duftes nicht zufrieden: Ein Eau de parfum ist dufttechnisch höher konzentriert als ein Eau de toilette und sollte darum eigentlich auch länger auf der Haut haften. "Wonderstruck" hält sich auf meiner Haut allerdings nur vier Stunden, bis es sich mehr und mehr verflüchtet. Sechs Stunden nach dem Auftragen riecht die parfümierte Haut nur noch nach Zucker: ganz so, als habe mir zuvor ein Fruchtbonbon darangeklebt, was just abgefallen wäre. Wer langfristig nach "Wonderstruck" duften möchte, kommt also nicht umhin, regelmässig nachzusprühen, was wiederum die Ergiebigkeit stark einschränkt. Ich erwarte von einem EdP definitiv mehr: Nun benetze ich mit schwächeren Düften häufig nicht mich, sondern beispielsweise meinen Schal, da sich diese Düfte in Stoff häufig besser halten. Aber auch in dieser Nutzungsweise konnte "Wonderstruck" mich nicht überzeugen, denn in meinem Schal und auch in einem Halstuch konnte sich "Wonderstruck" ebenfalls nicht festsetzen, sondern verflog auch hier innerhalb eines Tages, während andere Düfte hier tagelang wahrnehmbar sind.
Zumindest hat meine Haut aber nicht unverträglich auf diesen Duft reagiert. Ob ich "Wonderstruck" weiterempfehle? Wer überlegt, diesen Duft zu kaufen, sollte sich nach Möglichkeit zunächst eine Parfumprobe besorgen - mein Pröbchen hat mir nun zumindest sehr klargemacht, dass ich "Wonderstruck" nicht im Original nachkaufen werde. Vom Duft her könnte er vielleicht meiner 15jährigen Cousine gefallen und auch zu ihr passen, aber persönlich werde ich ihr "Wonderstruck" auch nicht nahelegen, da ich die Duft-Qualität, grade in Hinsicht darauf, dass es sich hierbei um ein Eau de Parfum handelt, einfach enttäuschend finde. So einzigartig ist der "Wonderstruck"-Duft nun auch nicht als dass es nicht diverse Duftwässerchen geben würde, die ähnlich riechen und im Vergleich von Preis-/Leistungsverhältnis doch deutlich besser abschneiden.
15 Bewertungen, 9 Kommentare
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05.02.2014, 20:36 Uhr von jacky1990
Bewertung: besonders wertvollSuper Bericht Lg
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04.02.2014, 21:52 Uhr von goat
Bewertung: besonders wertvollSchön, Dich mal wieder zu lesen. LG Melanie
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04.02.2014, 18:57 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLG Damaris
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04.02.2014, 16:25 Uhr von mausi1972
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht. LG Marion
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04.02.2014, 15:49 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichEinen lieben Gruß..KATJA
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04.02.2014, 15:46 Uhr von bundy109
Bewertung: besonders wertvollJoa, es riecht wie im Freudenhaus....
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04.02.2014, 15:11 Uhr von geligiraffe
Bewertung: sehr hilfreichAngelika schickt dir viele Grüße.
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04.02.2014, 14:54 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollSorry, jetzt hat es meine Bericht reinkopiert. Das verstehe ich nicht
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04.02.2014, 14:53 Uhr von anonym
Meinen Mutter und ich haben jahrelang eine alte Singer-Nähmaschine gemeinsam genutzt, die aber irgendwann nicht mehr wollte wie sie sollte. Eine teure neue Maschine wollte ich mir nicht anschaffen, so dass ein Angebot bei Tchibo mir damals ganz recht kam. TCM 239545 Nähmaschine Die Maschine habe ich vor ca. 6-8 Jahren bei Tchibo gekauft. Den genauen Preis weiß ich nicht mehr, aber er lag bei ca. 100-150 Euro. Inzwischen kann man viele günstige Nähmaschinen kaufen, aber damals gab es noch nicht viele günstige Angebote und so begannen die Preise oft bei 300 Euro und mehr. Wie sieht die Nähmaschine aus? Es ist eine schlichte weiße Nähmaschine, die nicht allzu groß ist, was ich sehr praktisch finde (Maße: 38 x 30 x 18 cm/ B x H x T). Sie ist eine sogenannte Freiarmnähmaschine, d.h. sie ist nicht in einen Tisch eingebaut. Diese Art von Nähmaschine ist sehr praktisch, weil man auch kleine Teile darüber einfädeln und nähen kann, z.B. Hosenbeine o.ä. Zur Nähmaschine gehören neben der Maschine selbst noch das Netzkabel und das Fußpedal zum Antrieb der Maschine. Wenn man sie nicht benutzt, kann man die Nähmaschine mit einer Abdeckhaube gegen Staub schützen. In den Näharm ist ein kleines Fach eingebaut, in dem man Spulen für den Unterfaden und diverse Nähutensilien für spezielle Stiche aufbewahren kann. Wie kann man mit der Maschine nähen? Am meisten wird bei einer Nähmaschine das klassische „Geradeaus-Nähen“ verwendet. Das ist mit dieser Maschine selbstverständlich auch möglich. Außerdem hat sie insgesamt 24 Programme für z.B. Knopfloch-, Overlock-, Nutz- und Zierstiche. Viele dieser Spezialprogramme habe ich nie verwendet und werde sie wohl auch nicht brauchen. Die Programme, wie z.B. das Knopfloch-Annähen, habe ich verwendet und konnte es dank der hilfreichen Anleitung gut umsetzen. Ich verwende vor allem die für mich wichtigen Stiche wie Zickzackstich oder eben der „Geradeaus-Stich“. Ein paar Mal habe ich auch ein paar Zierstiche verwendet, aber bisher nur selten gebraucht. Die Maschine hat einen Rückwärtsgang, den man mit Hilfe der Rückwärtsschnelltaste einstellen kann. Das ist z.B. zum Festnähen von etwas sehr praktisch. „Gas geben“ kann man mit Hilfe des Fußpedals, das ein ausreichend langes Kabel bis zum Boden hat und das gut unter dem Fuß liegt. Manchmal muss man aber auch von Hand langsam nähen. Das macht man mit einer großen Kurbel an der Seite. An der Maschine können die verschiedenen Sticharten mit Hilfe eines großen Drehknopfes eingestellt werden. Natürlich kann man auch die Stichlänge einstellen. Außerdem lassen sich die Fadenspannung und der Druck, den der Nähfuß auf den Stoff ausübt, verstellen. Die Maschine hat eine kleine Lampe, die den Nähbereich recht gut ausleuchtet. Ich habe auch schon abends genäht und konnte mit dieser Beleuchtung gut den Stoff und die Stiche erkennen. Man kann mit dem Freiarm nähen oder einen breiten Aufsatztisch aufstecken, auf dem man größere Stoffteile großflächiger auflegen kann. In der Maschine sind ein paar kleine Details, die einem das Nähen erleichtern. So gibt es eine Fläche, die magnetisch ist, an der Nähnadeln gesammelt werden können. Den Faden kann man am Ende des Nähens direkt an der Maschine mit dem Fadenschneider abschneiden, außerdem gibt es eine Einfädelhilfe. Bevor man nähen kann, muss man einen Unterfaden auf eine der mitgelieferten Spulen wickeln. Das geht mit Hilfe der Schnellspuleinrichtung schnell und unkompliziert. Man steckt den Faden auf eine spezielle Halterung an der Oberseite der Nähmaschine, wickelt den Faden in der angezeichneten Richtung auf die Spule, muss ihn anfangs noch ein wenig festhalten und kann dann elektrisch den Faden auf die Spule wickeln. Wie zufrieden bin ich mit der Maschine? Ich bin keine Schneiderin und ich habe in letzter Zeit nicht viel genäht. Ich benutze die Maschine aber regelmäßig um kleine Flickarbeiten zu erledigen. Bei drei Jungs ist immer irgendwo etwas ausgerissen, eine Naht offen oder muss etwas ausgebessert werden. Das kann ich mit dieser Maschine schneller und besser als mit der Hand erledigen. Die Handhabung ist so einfach, dass ich nicht jedes Mal die Anleitung zur Hand nehmen muss, sondern sich vieles von allein erklärt – wenn man ein bisschen Näherfahrung hat. Die Maschine ist keine Profimaschine, aber eine solche benötige ich auch nicht. Und dafür ist sie wohl auch zu günstig gewesen. In all den Jahren hat die Maschine zuverlässig und ohne Probleme gearbeitet und ich habe keine Reparaturen an ihr gehabt. Daher kann ich die volle Punktzahl vergeben. Freu mich über Gegenlesungen.

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