The Lucky One - Für immer der Deine (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  sehr hoch
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  spannend

Erfahrungsbericht von vaalboskat

Eine utopische Liebesromanze

3
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  wenig anspruchsvoll
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Altersgruppe:  ab 12 Jahren
  • Meinung bezieht sich auf:  DVD-Version

Pro:

s. Bericht

Kontra:

s. Bericht

Empfehlung:

Ja

Liebe Leser und Leserinnen,

vor einiger Zeit habe ich aus reiner Neugier beschlossen den auf Nicholas Sparks Buch basierenden Film „The Lucky one“ anzuschauen.

Ich besitze sehr viele Bücher und unter anderem muss ich zugeben, dass ich einige der (meistens) naiven und utopischen Geschichten von Nicholas Sparks gelesen habe (insgesamt besitze ich ca. 5-6 Bücher dieses Autors), aber nur zwei seiner Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe, haben mich (zum Teil) überzeugt „Wokini“ und „The Notebook“ .

Ich muss auch erwähnen, dass ich das Buch auf welchen der Film „The Lucky One“  basiert nicht gelesen habe, also gibt es von meiner Seite keine Vergleiche (Buch – Film).

Aus Prinzip gucke ich mir alle auf Nicholas Sparks Büchern basierenden Filme an, natürlich mit einer hohen Distanzierung – es handelt sich bei den Filmen meiner Meinung nach um kein „ambitioniertes“ Kino, obwohl ich „Message in a Bottle“ und „The Notebook“ nicht gerade negativ fand.

The Lucky One – hat mich leider nicht unbedingt überzeugt, aber das kann bei jedem individuell sein – de gustibus non est disputandum.

Zunächst die Story…

Story:

Logan Thibault ist ein geborener Glückspilz.

Er ist ein Marines-Soldat, welcher vor kurzem aus seinem Dienst im Irak zurückgekehrt ist. Er hatte viel Glück, dass er während seines Einsatzes nicht ums Leben gekommen ist – seiner Meinung nach verdankt er dieses Glück einem Foto auf welchem eine Frau abgebildet ist, welches er während seines Einsatzes auf einer Wüste im Irak gefunden hat.
Seit dem Zeitpunkt war und ist dieses Foto für ihn ein Talisman.
Nicht jeder hatte so viel Glück wie er - im Irak ist unter anderem ein guter Freund von ihm ums Leben gekommen.

Nach der Rückkehr „nach Hause“ setzt sich Logan das Ziel die Frau, welche sich auf dem Foto befindet - zu finden.
Er vollbringt eine große Strecke zu Fuß und findet die "geheimnisvolle" Frau (Beth) letztendlich in Hampton – einer Stadt in North Carolina.

Beth ist jedoch keine „Märchenprinzessin“, sie ist eine alleinerziehende Mutter.
Ihr Sohn (Ben) ist bereits 10 Jahre alt. Außerdem hat sie eine Menge Ärger mit ihrem Ex-Ehemann (Keith), der ein stellvertretender Scheriff ist und eine einflussreiche Familie hat.
Zwischen Logan und Keith bricht schnell eine Rivalität aus – beide „schwärmen“ von der gleichen Frau (Keith möchte sie wieder zurückgewinnen).

Keith beginnt seine Ex-Ehefrau zu erpressen, er möchte, dass sie die Kontakte zu Logan abbricht. Er möchte, dass sie sich ihm unterordnet – sonst macht er alles um die Sorge von Ben selbst zu übernehmen und sie dementsprechend von ihren elterlichen Rechten zu berauben. Er ist der Meinung, dass er durch seine einflussreiche Familie zu diesem Ziel gelangen könnte.

Der Weg zum potenziellen "Happy End" ist also sehr lang und voller Hindernisse.

Zur DVD:

Allgemeine Informationen:

Darsteller: Zac Efron, Taylor Schilling, Blythe Danner, Riley Thomas Stewart, Jay R. Ferguson

Reggisseur: Scott Hicks (basierend auf einem Buch von Nicholas Sparks)

Format: Dolby, PAL, Widescreen

Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Spanisch

Bildseitenformat:16:9 - 2.40:1

FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Studio: Warner Home Video - DVD

Erscheinungstermin: 31. August 2012

Produktionsjahr: 2012

Spieldauer: 101 Minuten

Insgesamt super Bild und Ton natürlich ebenfalls.

Die Darsteller:

Logan Thibault (Zac Efron):

Das Charakteristische an Hauptfiguren von Nicholas Sparks Büchern ist, dass sie meistens „ideal“ sind und eine „interessante“ Lebensgeschichte besitzen.

So ist es auch mit Logan Thibault (Zac Efron).
Er ist sympathisch, gut erzogen (Gentleman) und romantisch, außerdem ein „Marines-Held“.
Er hat eine „interessante“ Persönlichkeit (u.a. geheimnisvoll).
Man könnte ihn als einen Prinzen auf einem weißen Pferd ansehen, ohne jegliche größere Mängel (so etwas ist mir zu unrealistisch).
In den Büchern von Sparks treffen die „interessanten“ Figuren, dann meistens auf die Liebe ihres Lebens und der Weg zum potentiellen „Happy End“ ist meistens sehr schwer.

So ist es auch mit Logan – er verliebt sich in Beth – weiß jedoch, dass er es mit Keith (eifersüchtiger und problematischer Ex-Ehemann von Beth) nicht leicht haben wird und viele Hindernisse überwinden muss um sein Ziel zu erreichen.
Zac Efron verbinde ich vor allem mit High School Musical deshalb ist es merkwürdig ihn in einer Rolle eines Marines-Soldaten zu sehen, aber da er hier einen u.a. Romantiker darstellen soll – ergänzen sich die Fakten (Romantiker – „harter“ Kämpfer) und Zac fron kann diese Rolle gerade noch tragen.

Meiner Meinung würde ich doch lieber einen anderen Schauspieler für diese Rolle vorschlagen – durch Zacs Rolle wird dann natürlich wieder mehr die „Teenie-Welt“ angesprochen, was jedoch alleine schon durch die Thematik des Filmes getan wird.
Ich habe ich das Buch nicht gelesen, also kann ich nichts über die „primäre“ Rolle ("Buchrolle") von Logan schreiben und leider auch nicht vergleichen.

Insgesamt finde ich die Rolle von Efron durchschnittlich, es gab Momente, wo es mir vorkam – er würde zu steif spielen und an seinem Gesicht hat man nicht immer die „Emotionen“ gesehen, die rübergebracht werden sollten.

Beth Clayton (Taylor Schilling):

Taylor Schilling (als Beth) spielt eine meiner Meinung nach eher langweilige Person, damit meine ich nicht, dass die Schauspielerin „langweilig“ spielt – sondern, dass sie einfach eine langweilige ROLLE als Hausfrau darstellt.

Sie ist eine ideale (alleinerziehende) Mutter, welche sich mit der Arbeit im Tierheim beschäftigt (Wohltätigkeit).
Wie schon oben erwähnt sind die Hauptdarsteller von Nicholas Sparks Büchern meistens „ideal“ – es wäre dann also „verkehrt“ würde Beth eine „negative“ Rolle spielen, aber trotzdem nervt dieses idealsein, es ist irgendwie irreal und eben „langweilig“.

Beth ist ebenfalls eine Romantikerin, sie ist sehr emotional und obwohl sie „langweilig“ ist, ist sie trotzdem „interessant“.
Sie hat keine positive Lebensgeschichte (Probleme mit Ex-Ehemann, mehrere Todesfälle in der Familie, kranke Großmutter mit welcher sie wohnt usw.).

Dieses „langweilig“ beziehe ich eher auf das typische (vorhersehbare) in solchen Geschichten – irgendwie ideal, aber trotzdem mit einer Menge Probleme – also nichts „neues“.
Na ja – wenn ich die Rolle von Beth als „langweilig“ ansehe, dann müsste ich das gleiche über Logans Rolle schreiben und ja – das gleiche empfinde ich ebenfalls (in seiner Rolle ist ebenfalls das „typische“ in solchen Filmen s.oben).

Insgesamt gefällt mir jedoch das Schauspiel von Taylor Schilling – die Emotionen werden gut rübergebracht von ihr, ansonsten finde ich, dass sie eine sehr hübsche Schauspielerin ist (was natürlich nicht bewirkt, dass mir dadurch die Rolle VIEL mehr gefällt).

Keith Clayton (Jay R. Ferguson):

Nun ja, wenn es in einer (utopischen) Geschichte „gute“ Figuren gibt, dann muss es auch gleichzeitig eine oder mehrere „böse“ Figuren geben.

Eine eben „böse“ Figur stellt Jay R. Ferguson als Keith (Ex-Ehemann von Beth) dar.
Damit er auch „mächtig“ und „stark“ rüberkommt und ein „passender“ bzw. noch „stärkerer“ Gegner für die „gute“ Figur (hier Zac Efron als Logan) ist – muss er natürlich auch Merkmale besitzen, die ihn als „mächtig“ auszeichnen.

Tja, diese besitzt er natürlich auch – er ist stellvertretender Sheriff und besitzt eine einflussreiche Familie (was ihm schon „Macht“ verleiht).
Ob er jedoch tatsächlich so „mächtig“ ist , wie es scheint… ist es nicht unbedingt der Fall ( ja ja meistens gewinnt in solchen Geschichten der „Gute“ – aber in Sparks Filmen kommt es meistens zum „tragischen“ Happy End – also wer weiß wer dieses mal „gewinnt“).

Jay R. Ferguson Schauspiel finde ich okay, ich denke auch nicht, dass er eine absolut schwere Rolle zum spielen bekommen hat.

Nana (Blythe Danner):

Nana spielt Beth Großmutter – eine Person, die Beth (wahrscheinlich) als Mutter ansieht, da diese sie und ihren Bruder erzogen hat.

Nana spielt eine warme sympathische und interessante Person – sie ist eine Witwe nach einem Schlaganfall.
Sie hat viele Interessen (liest viel, liebt Hunde und sorgt sich um diese usw.).
Sie ist eine gute Ansprechpartnerin für ihre Enkelin und hat eine große Lebenserfahrung, was bewirkt, dass sie Antwort auf viele Fragen geben kann.

Mir haben in diesem Film vor allem die Dialoge in welchen eben sie Anteil hatte gefallen. Sie waren wenigstens nicht immer so vorhersehbar.
Ein meiner Meinung nach gutes Schauspiel.

Ben Clayton (Riley Thomas Stewart):

Ben spielt den 10 jährigen Sohn von Beth. Er ist „anders“ als seine Altersgenossen.
Er hat unter anderem andere Hobbies und ist sehr begabt. Aus diesem Grund wird er von den Gleichaltrigen oftmals gehänselt. Dies geschieht nicht nur von der Seite seiner Gleichaltrigen auch Keith sein eigener Vater ist von seinen Hobbies nicht gerade erfreut und es gibt oft verschiedene Kommentare zu diesen.
Insgesamt finde ich das Schauspiel vom kleinen Riley sehr gelungen.

Meine Meinung:

Meiner Meinung nach ist mir der Film, wie schon mehrere Male erwähnt einfach zu unrealistisch / utopisch.
Da ich einige Geschichten von Nicholas Sparks bereits kenne, habe ich mich natürlich nicht auf was absolut anderes eingestellt und habe den Film einfach zum „Vergnügen“ angeschaut.

Bei Liebesfilmen kann man meistens ausruhen, muss nicht viel nachdenken und ab und zu kann man sich solch eine Entspannung ja gönnen.
Nur leider gibt es bessere und schlechtere Liebesfilme. Dieser gehört meiner Meinung nach HÖCHSTENS zu den mittelmäßigen Filmen, es handelt sich natürlich nicht um ein ambitioniertes Kino.

Zu den Rollen von den Hauptdarstellern habe ich schon eine Menge geschrieben, also werde ich mich jetzt hier nicht noch einmal wiederholen, aber wie gesagt finde ich die Rolle von Blythe Danner (Nana – spielt die Großmutter) und Riley Thomas Stewart (Ben Clayton – spielt Beth Sohn) am positivsten (mehr dazu s. oben).
In Zac Efrons Spiel hat mir irgendetwas gefehlt, sein Schauspiel kam „steif“ rüber (s. ebenfalls oben).

Insgesamt handelt es sich um eine Liebesromanze mit einem Hauch Naivität – ich würde jetzt nicht meinen, dass das Gucken dieses Filmes eine „Folter“ ist, aber wenn man mal Lust auf eine leichte Liebesromanze hat, könnte man da schon auf bessere Filme treffen (sogar aus der Reihe der Nicholas Sparks Verfilmungen – z.B. Message in a Bottle oder The Notebook).
In „The Lucky One“ hat mir das plötzliche zum Teil vorhersehbare Ende nicht so gefallen und es kam irgendwie „künstlich“ und „ideenlos“ rüber.

Das Buch auf welchem der Film „basiert“ habe ich nicht gelesen, also kann ich dazu nichts schreiben, aber wie es meistens so ist – sind Bücher odtmals besser als Filme, aber die Geschichte wird wohl nicht ganz anders sein und immer noch (teils) „naiv“ bleiben.
Insgesamt kriegt der Film von mir gerade noch 3 Sterne (tendiere eher zu 2-2,5).

Wichtig zu erwähnen finde ich noch, dass der Soundtrack zum Film ganz positiv ist.

Schaut euch auch gerne meine anderen Berichte an.

vaalboskat/kookaburra88

(Dieser Bericht erscheint auch auf anderen Plattformen)

17 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Lale

    22.04.2013, 22:52 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*

  • knuddelfire

    22.04.2013, 20:38 Uhr von knuddelfire
    Bewertung: sehr hilfreich

    einen sonnigen Wochenstart LG

  • minasteini

    21.04.2013, 18:28 Uhr von minasteini
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich. Über eine Gegenlesung würde ich mich sehr freuen. LG Marina

  • mausi1972

    21.04.2013, 14:02 Uhr von mausi1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Viele Grüße Marion

  • monagirl

    21.04.2013, 13:32 Uhr von monagirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Mona