Being John Malkovich (DVD) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Erfahrungsbericht von DieEine
Einmal Malkovich und zurück
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am Wochenende habe ich meiner Lieblingsvideothek mal wieder einen Besuch abgestattet. Bei dem Wetter war die Auswahl am Samstag um 19 Uhr nicht mehr besonders groß. Ich musste also auf ältere Filme zurückgreifen, die ich aber immer schonmal sehen wollte. Dazu gehörte auch \"Being John Malkovich\", denn ich sehe John Cusack furchtbar gerne und auch das Cover des Videos, auf der man Malkovichs Kopf in vielfacher Ausführung sieht, hat mich angesprochen. Ich nahm den Film aber auf DVD mit, denn ich sehe auch die Features ganz gerne und die Qualität ist einfach besser und man muss nicht zurückspulen etc.
Aber nun zum Film: Der arbeitslose Puppenspieler Craig macht sich nach einigen mißglückten Auftritten endlich auf die Suche nach einer geregelten, seriösen Arbeitsstelle, um endlich seine Schulden loszuwerden und seiner Frau Lotti den Traum von einer eigenen Tierhandlung zu ermöglichen.
Er findet einen Job als Archivar bei der Lester Incorporation in der 7 ½ten Etage eines großen Bürogebäudes. Dort lernt er die schöne Maxine kennen, die ebenfalls in dieser zu klein geratenen Etage arbeitet, und fühlt sich seltsam von ihr angezogen. Eines Tages fällt ihm bei seiner Arbeit eine Akte hinter einen Schrank, er rückt diesen zur Seite und entdeckt eine kleine Tür, die in einen Tunnel führt. Neugierig begibt er sich in den Tunnel, wird nach wenigen Metern hineingesogen und findet sich im Schauspieler John Malkovich wieder. Craig sieht Malkovichs Welt durch Malkovichs Augen, wird allerdings nach 15 Minuten hinausgeschleudert und landet auf einer Landstrasse.
Craig erzählt Maxine von dem Tor in Malkovich und beide planen daraus ein Geschäft zu schlagen und Touren für 200 Dollar anzubieten.
Auch Lotti möchte das Tor in Malkovichs Körper testen und kann nach dem ersten Besuch gar nicht genug bekommen. Sie ist auch in Malkovich als Maxine sich mit dem Schauspieler trifft und Maxine verliebt sich in Lotti bzw. in Lotti in John Malkovich.
Zugegeben, die Geschichte des Films klingt verwirrend, ist sie aber nicht. Sie ist zwar sehr abstrus und skurril, aber dennoch wird alles ganz logisch erklärt. Es ist zwar nicht so logisch, dass es möglich wär sowas tatsächlich zu erleben, aber für den Film und das Verständnis für den Film ist am Ende alles klar.
Das hat mir an dem Film auch besonders gut gefallen. Man wird als Zusschauer am Ende nicht alleine gelassen und überlegt sich, was das Ganze soll, sondern kann sich über einen herrlich schrägen Film freuen, den man soeben gesehen hat.
Über die Schauspieler des Films muss ich eigentlich gar keine grossen Worte verlieren, denn der Name Malkovich spricht mittlerweile ja schon für sich und vor allem für ausgezeichnete Leistungen. Auch John Cusack kann mich mal wieder überzeugen als langhaarige Versager Craig, der sich von den Frauen unterbuttern lässt. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass Cameron Diaz Lotti spielt, hätte ich es in dem Film wohl auch nicht gemerkt, denn sie beweist hier wirklich Mut zur Häßlichkeit als ungepflegte Tiernärrin. Einfach herrlich.
\"Being John Malkovich\" ist ein Film ganz nach meinem Geschmack. Es ist weder seichte Unterhaltung noch schwere Kost noch ein Film über den man stundenlang nachdenken kann. Der Film bleibt einem zwar schon lange im Kopf, aber meist handelt es sich dabei um einzelne Szenen, die man besonders witzig fand. Der Humor des Film ist vielleicht nicht unbedingt Jedermanns Sache, aber wer auf Skurriles und hintergründig komisches steht, der sollte sich \"Being John Malkovich\" unbedingt ansehen. Es lohnt sich!
Ob sich der Kauf der DVD lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es sind zwar einige Features drauf, aber so richtig ergiebig sind sie nicht.
*DVD Features*
***************
* US-Kinotrailer
* TV-Spots
* \"John Horation Malkovich, Dance And Despair & Disillusionment\"
* Interview mit Spike Jonze
* \"Die 7 ½ Etage\"
* Spikes Fotoalbum
* Biographien Schauspieler und Regisseur
Der Trailer und die TV-Spots sind sehr schön anzusehen, da vor allem die Spots sehr ungewöhnlich sind und ich nicht sagen könnte, ob ich wegen der Spots in den Film gegangen wäre oder eher nicht. Es ist interessant zu sehen, wie der Film in Amerika beworben wurde. \"John Horation Malkovich, Dance And Despair & Disillusionment\" und Die 7 ½te Etaeg sind kleine Szenen aus dem Film, die man sich hie rnochmal gesondert, in voller Größe und voller Länge ansehen kann. Irgendwie überflüssig, aber besser als gar nichts.
Das Interview mit Regisseur Spike Jonze ist das erste \"richtige Feature\" und ich finde Interviews immer sehr gut, egal wie kurz sie auch sind.
Fotoalbem und Biografien der Mitwirkenden gehören auch zum DVD-Feature-Standard, sind aber meiner Meinung nach langweilig, weil man nur etwas zu lesen bekommt und es mich persönlich anstrengt vom Fernseher abzulesen.
Alles in allem ist \"Being John Malkovich\" ein sehr guter Film, der mich total begeistert hat. Auf DVD würde ich ihn mir allerdings nicht holen, da mir die Features nicht gut geng sind, aber vielleicht ist der Film ja irgendwann mal irgendwo im Angebot und dann werde ich zuschlagen!
Aber nun zum Film: Der arbeitslose Puppenspieler Craig macht sich nach einigen mißglückten Auftritten endlich auf die Suche nach einer geregelten, seriösen Arbeitsstelle, um endlich seine Schulden loszuwerden und seiner Frau Lotti den Traum von einer eigenen Tierhandlung zu ermöglichen.
Er findet einen Job als Archivar bei der Lester Incorporation in der 7 ½ten Etage eines großen Bürogebäudes. Dort lernt er die schöne Maxine kennen, die ebenfalls in dieser zu klein geratenen Etage arbeitet, und fühlt sich seltsam von ihr angezogen. Eines Tages fällt ihm bei seiner Arbeit eine Akte hinter einen Schrank, er rückt diesen zur Seite und entdeckt eine kleine Tür, die in einen Tunnel führt. Neugierig begibt er sich in den Tunnel, wird nach wenigen Metern hineingesogen und findet sich im Schauspieler John Malkovich wieder. Craig sieht Malkovichs Welt durch Malkovichs Augen, wird allerdings nach 15 Minuten hinausgeschleudert und landet auf einer Landstrasse.
Craig erzählt Maxine von dem Tor in Malkovich und beide planen daraus ein Geschäft zu schlagen und Touren für 200 Dollar anzubieten.
Auch Lotti möchte das Tor in Malkovichs Körper testen und kann nach dem ersten Besuch gar nicht genug bekommen. Sie ist auch in Malkovich als Maxine sich mit dem Schauspieler trifft und Maxine verliebt sich in Lotti bzw. in Lotti in John Malkovich.
Zugegeben, die Geschichte des Films klingt verwirrend, ist sie aber nicht. Sie ist zwar sehr abstrus und skurril, aber dennoch wird alles ganz logisch erklärt. Es ist zwar nicht so logisch, dass es möglich wär sowas tatsächlich zu erleben, aber für den Film und das Verständnis für den Film ist am Ende alles klar.
Das hat mir an dem Film auch besonders gut gefallen. Man wird als Zusschauer am Ende nicht alleine gelassen und überlegt sich, was das Ganze soll, sondern kann sich über einen herrlich schrägen Film freuen, den man soeben gesehen hat.
Über die Schauspieler des Films muss ich eigentlich gar keine grossen Worte verlieren, denn der Name Malkovich spricht mittlerweile ja schon für sich und vor allem für ausgezeichnete Leistungen. Auch John Cusack kann mich mal wieder überzeugen als langhaarige Versager Craig, der sich von den Frauen unterbuttern lässt. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass Cameron Diaz Lotti spielt, hätte ich es in dem Film wohl auch nicht gemerkt, denn sie beweist hier wirklich Mut zur Häßlichkeit als ungepflegte Tiernärrin. Einfach herrlich.
\"Being John Malkovich\" ist ein Film ganz nach meinem Geschmack. Es ist weder seichte Unterhaltung noch schwere Kost noch ein Film über den man stundenlang nachdenken kann. Der Film bleibt einem zwar schon lange im Kopf, aber meist handelt es sich dabei um einzelne Szenen, die man besonders witzig fand. Der Humor des Film ist vielleicht nicht unbedingt Jedermanns Sache, aber wer auf Skurriles und hintergründig komisches steht, der sollte sich \"Being John Malkovich\" unbedingt ansehen. Es lohnt sich!
Ob sich der Kauf der DVD lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Es sind zwar einige Features drauf, aber so richtig ergiebig sind sie nicht.
*DVD Features*
***************
* US-Kinotrailer
* TV-Spots
* \"John Horation Malkovich, Dance And Despair & Disillusionment\"
* Interview mit Spike Jonze
* \"Die 7 ½ Etage\"
* Spikes Fotoalbum
* Biographien Schauspieler und Regisseur
Der Trailer und die TV-Spots sind sehr schön anzusehen, da vor allem die Spots sehr ungewöhnlich sind und ich nicht sagen könnte, ob ich wegen der Spots in den Film gegangen wäre oder eher nicht. Es ist interessant zu sehen, wie der Film in Amerika beworben wurde. \"John Horation Malkovich, Dance And Despair & Disillusionment\" und Die 7 ½te Etaeg sind kleine Szenen aus dem Film, die man sich hie rnochmal gesondert, in voller Größe und voller Länge ansehen kann. Irgendwie überflüssig, aber besser als gar nichts.
Das Interview mit Regisseur Spike Jonze ist das erste \"richtige Feature\" und ich finde Interviews immer sehr gut, egal wie kurz sie auch sind.
Fotoalbem und Biografien der Mitwirkenden gehören auch zum DVD-Feature-Standard, sind aber meiner Meinung nach langweilig, weil man nur etwas zu lesen bekommt und es mich persönlich anstrengt vom Fernseher abzulesen.
Alles in allem ist \"Being John Malkovich\" ein sehr guter Film, der mich total begeistert hat. Auf DVD würde ich ihn mir allerdings nicht holen, da mir die Features nicht gut geng sind, aber vielleicht ist der Film ja irgendwann mal irgendwo im Angebot und dann werde ich zuschlagen!
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