Civilization IV (PC Strategiespiel) Testbericht

ab 12,90
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Erfahrungsbericht von Christian21bay

Perfektionsstreben mindert Qualität

Pro:

Übersichtlichkeit, hohe KI, gute Menüführung, knifflige Passagen, große Auswahl an Bauwerken - Religionen - Staatsoberhäuptern, faszinierende graphische Umsetzung, anspruchsvolles Denkspiel, Verbesserung aller Details und Menüs

Kontra:

Sound, agressive Barbaren, lange Dauer beim Schiffstransfer, Wirkungen der Atombombe auf Diplomatie, Handelsunwilligkeit einiger Völker, zu wenig Technologien

Empfehlung:

Ja

Kompletter Erfahrungsbericht
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Im letzten halben Jahr begann ich mich für die Spielereihe Civilization zu interessieren.
Unbestritten sind alle einzelnen Games das beste was es auf dem Markt im Strategiebereich gibt.
Trotz allem mangelt es an neuen Ideen und einer lang fesselnden Spielgestaltung.
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Spielprinzip
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Es ist so, dass Civilization IV dem Spieler ermöglicht seine eigene Zivilisation zu gründen.
Man beginnt mit einem Siedler und einem Späher auf einem vom Computer vorgegeben Gebiet.
Mit dem Siedler sucht man sich dann einen geeigneten Standpunkt für die Errichtung der eigenen Zivilisation.
Dem Späher kommt die Aufgabe zu das umliegende Gelände auszukundschaften und ersten diplomatischen Kontakt zu anderen Völkern oder Stammesdörfern herzustellen.
Ist die erste Stadt gegründet, beginnt der Spielabschnitt des technologischen Fortschritts.
Das Ziel ist es sein Gebiet zu vergrößern und aus einer Siedlung ohne Technologie ein kulturelles und technologisch perfektes Imperium zu bilden.
Der zweite wichtige Handlungsstrang bezieht sich auf die Imperiumsverteidigung und den Ausbau des Miltärs.
Durch den diplomatischen Verkehr und den Handel wird man die Vorzüge einer friedlichen Spielführung erfahren.
Doch aufgepasst! Ohne einen Krieg lässt sich das eigene Imperium ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr vergrößern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich in Civilization IV um ein sehr umfangreiches und anspruchsvolles Spielprinzip handelt, dass sich seiner Quantität rühmen darf.

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Gameplay
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Das eigentliche Spiel beginnt mit der Gründung der ersten Siedlung .
Nun ist es möglich zu forschen und sich in allen Bereichen fortzuentwickeln.
Doch Vorsicht! Vernachlässigt man eine technologische Ebene wird sich das in einer zunehmenden Rückständigkeit des eigenen Volkes wiederspiegeln.
Viele der unzähligen Technologien, die man erforscht ermölichen den Bau von Weltwundern.
Diese haben wiederum einen hohen Einfluss auf die Fortentwicklung des Reiches.
Kurz gesagt, forscht man falsch dann wird die Zivilisation verkümmern.

Am Anfang kommt erschwerend hinzu, dass man immer wieder den Angriffen von Barbaren ausgesetzt ist.
Diese begründen keine Kultur, sondern ihre Aufgabe ist es alle anderen Kulturen zu zerstören.
Auch die Barbaren sind ein sich stetig fortentwickelndes Volk.
So steigert sich ihre Angriffskraft von Runde zu Runde.
Somit ist man früh angehalten auch selbst eine militärische Streitmacht auszubilden um nicht ständig von den Barbaren traktiert zu werden.
Der Verteidigunswert des eigenen Imperiums lässt sich durch Stadtmauern, Schlösser und diverse Weltwunder stetig erhöhen.
Man ist also keinesfalls den anderen Mächten ausgeliefert.

Das ganze Spiel läuft an einem Zeitstrahl entlang.
Durch technologische Fortschritte erreicht man höhere Epochen und auch die Staatsformen werden immer zeitgerechter.
Das Aussehen der Städte ändert sich mit jeder Epoche und bietet immer wieder neue graphische Anreize.

Ein weiterer wichtiger Faktor in der Begründung einer Zivilisation ist das liebe Geld und der Handel mit anderen Völkern.
Verwaltet man zu viele kleine Städte, so wird man nur negative Bilanzen erwarten dürfen.
Dementsprechend sollte man seine Reich immer dann mit neunen Siedlungen erweitern, wenn das Imperium finanziell ertragreich wirtschaftet.
Bei negativen Bilanzen wird zwangsläufig die Forschung eingeschränkt und die Entwicklung wird schleppender.
Eine Möglickeit diesen Trend aufzuhalten, ist das Handeln mit anderen Kulturen.
Der Handel wirkt sich darüber hinaus auf die Achtung der Kulturen untereinander aus.
So kann es passieren, dass man mit zwei verfeindeten Reichen handelt und bei beiden Achtung verliert.
Neutral sein, kann also nachteilig sein.
Der Spieler ist also stets angehalten auch die Beziehungen der anderen Völker zueinander zu überwachen.

*Nun noch ein kleiner Exkurs zu den Weltwundern:

Wie schon erwähnt, kann man nur dann Weltwunder errichten, wenn man gewisse Technologien erforscht.
Die Wirkungen der Wunder zeigen sich im kulturellen Wachstum des Imperiums aber auch vor allem an Speziealbereichen.
So kann man Verteidigungswerte erhöhen, Bonushandelsgüter freischalten ( Monopolstellung ), alle Staatsformen auf einmal freischalten und vor allem Achtung gegenüber anderen Kulturen erfahren.
Dies vereinfacht dann die diplomatische Handelsposition des eigenen Reiches.

Insgsammt wählt man aus 18 Kulturen ein Staatsoberhaupt.
Jedes Staatsoberhaupt hat eigene Fähigkeiten.
Man muss also lernen, welches Staatsoberhaupt am Besten zur eigenen Spielphilosophie passt.
Jedes Oberhaupt hat zwei Fähigkeiten.
Auch hier ist die Vielseitigkeit und detailgetreue geschichtliche Aufarbeitung von Führerpersönlickeiten ersichtlich.

Die Religion ist eine weitere Rolle mit beachtlicher Wichtigkeit im Spiel.
Es kann zu Glaubenskriegen kommen und es besteht die Möglichkeit andere Völker zu missionieren.
Der Bereich der Religion spricht für ein reales Bild, dass das Spiel vermittelt.
Auch hier erreicht man die einzelnen Religionen durch gesonderte Forschung.

*Zusammenfassung:

Eine Stadt muss erfolgreich wirtschaften um einen technologischen Fortshritt gewährleisten zu können.
Der Fortschritt ermöglicht den Bau von Gebäuden, den kulturellen Ausbau des Reiches, die Entdeckung neuer Staatsformen und Religionen.
Außerdem kann man erst mit anderen Völkern handeln, wenn man im Besitz der entsprechenden Technologie ist.
Es wird ein Gleichgewicht von Forschung, Ausbau des Reiches und Kriegsführung gefordert um das Spiel erfolgreich bestreiten zu können.
Jede falsche Entscheidung wird sich bemerkbar machen.
Es handelt sich in dieser Version von Civilization um eine agressive und hochbegabte künstliche Intelligenz, die starke Gegner hervorbringt.
Der Kampfmodus der Kriegseinheiten läuft im 1:1 Modus ab, was nicht jedem gefällt.
Alle Vorteile des Spieles lassen sich jedoch nur dann genießen,
wenn man das Spiel spielt.
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Nachteile
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*Sound

Der Sound mutet im ersten Moment neu und wunderbar klingend an.
Nach einigen Runden des Spielens war ich jedoch froh die Begleitmusik auszustellen.
Sie nervte mich, da sie nicht variierte, sondern mich sich immer wiederholend quälte.

Die Soundeffekte sind jedoch in Ordnung.

*Barbaren

Die Barbaren können ganz schön nerven.
Teilweise attackieren sie den Spieler jede Runde mit einer Vielzahl an Einheiten, zerstören die Infrastruktur und entwickeln sich leider Gottes auch noch stetig weiter.
Glücklicherweise ist das Barbarenvorkommen immer abhängig vom gewählten Schwierigkeitsgrad.

*Schiffstransfer

Wenn man endlich soweit ist Schiffe zu versenden fällt auf, dass diese ewig unterwegs sind.
Außerdem nervt es, dass man nur geringe Truppenanzahlen mit einem Schiff transportieren kann und Stealth-Bomber überhaupt nicht versenden kann.

*Atombombe

Sich ist es nicht schön zum Mittel der Atombombe zu greifen, aber warum ist sie verfügbar, wenn man sie nicht nutzen sollte?
Nutzt man sie, dann kühlen sich alle diplomatischen Beziehungen stark ab und es Kann passieren, dass man einen Weltkrieg auslöst, bei dem alle gegen den Spieler kämpfen.
Finde ich persönlich nicht sehr gelungen.

*Handelsbereitschaft

Wie erwähnt, ist es so, dass jedes Staatsoberhaupt eigene Charaktereigenschaften hat.
Hat der Araber Öl, dann wirst du es nicht bekommen.
Hat der Römer keine Lust mit dir zu handeln, dann tut er das auch nicht.
Viele Völker gehen also nicht neutral mit dem Spieler um sondern bremsen ihn aus.
Manchmal ist man leider sehr abhängig vom Handel.
Dadurch ist es sehr unvorteilhaft nicht handeln zu können.

* Mangel an Technologien

Ist alles erforscht, was mit zunehmender Speilerfahrung leichter wird, dann gibt es sogenannt Zukunftstechnologien, die nur geringen Einfluss auf das Recih haben.
Es gibt keine neuen Bauten, Einheiten oder sonstiges.
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*Fazit
Es überwiegt ganz klar das Positive am Spiel.
Jedoch bin ich der Ansicht, dass das Spiel überaus schnell langweilig wird.
Ich persönlich spiele es gerne aber bin nicht süchtig geworden.
Ich empfehle es jedem, der sich gerne mit Strategiespielen umgibt.
Es ist das beste zur Zeit auf dem Markt vorhandene Spiel seiner Art.

*Systemanforderungen

empholen:
Intel Pentium 4 oder AMD Athlon 1,8 GHz
512 MB RAM
128 MB Grafikkarte
Direct-X 7 kompatible Soundkarte
DVD-ROM Laufwerk
Direct-X 9
1,7 GB Festplattenspeicher

minimal:
Intel Pentium 4 oder AMD Athlon 1,2 GHz
256 MB RAM
DVD-ROM Laufwerk
64 MB Grafikkarte
Direct-X 7 kompatible Soundkarte
Direct-X 9
1,7 GB Festplattenspeicher

--> nur bei der empholenen Systemzusammensetzung kann man das Spiel ruckelfrei und zügig spielen.
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Preis: zwischen 23 und 29 €

17 Bewertungen, 8 Kommentare

  • naila

    12.10.2006, 16:12 Uhr von naila
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG fränzy

  • superlativ

    12.10.2006, 15:31 Uhr von superlativ
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe grüße!!!

  • Gozo-Bernie

    12.10.2006, 00:32 Uhr von Gozo-Bernie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruss aus http://maps.google.it/maps?oi=eu_map&q=Catania%20&hl=it

  • morla

    11.10.2006, 23:50 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • mausi4

    11.10.2006, 22:50 Uhr von mausi4
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG...finde das spiel toll.

  • -marcok-

    11.10.2006, 22:45 Uhr von -marcok-
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr guter Bericht. LG Marco

  • LilaLisa

    11.10.2006, 22:24 Uhr von LilaLisa
    Bewertung: sehr hilfreich

    TOLL gemacht! Liebe Grüsse Lisa :oD

  • swissflyer

    11.10.2006, 21:53 Uhr von swissflyer
    Bewertung: sehr hilfreich

    °~°~{ SH }~°~°