Samsung Galaxy S5 16GB Bewertung
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2014
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
- Handhabung & Bedienung:
- Akkulaufzeit:
- Gesprächsqualität:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von Jejo1994
anonym sagt zu Samsung Galaxy S5 16GB
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
es wurde nun doch einmal Zeit für mich, mich von meinem iPhone zu verabschieden.
Nun habe ich mir das Samsung Galaxy S5 geholt, es ausgiebig getestet und möchte euch nun von meinen Erfahrungen mit dem Smartphone berichten.
Zu kaufen gibt es das Gerät in diversen Shops, sowohl im Internet als auch in richtigen Mobilfunkläden, in denen man noch von echten Menschen bedient wird. Die Preise variieren von Laden zu Laden ein wenig, aber insgesamt kann man von Preisen bis zu 550 Euro ausgehen.
===Technische Daten
SIM-Kartentyp: Micro-SIM
Gewicht:145 g
Abmessungen:142,0 x 72,5 x 8,1 mm
Akkuleistung: 2.800 mAh
Displayauflösung: 1.080 x 1.920 Pixel
Displaytyp: Full HD-Display
Displaygröße: 12,95 cm (5,1 Zoll)
Kamera: 16-Megapixel-Kamera mit Ultra-HD-Videofunktion
Prozessor: 2,5 GHz Quad-Core-Prozessor
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
Gerätespeicher: 16 GB, mit einer microSD erweiterbar auf 128 GB
Konnektivität: HSPA+, HSUPA, WLAN, GPS, Bluetooth, NFC, LTE
Betriebssystem: Android 4.4 (KitKat)
===Im Lieferumfang enthalten
Man erhält neben dem Gerät an sich einen Adapter, ein USB-Kabel und ein Headset (In-Ear mit mehreren Aufsätzen).
===Das Design
Das Samsung Galaxy S5 war in Weiß, Blau, einem merkwürdigen schlammfarbenen Ton (soll wohl Kupfer sein) und in Schwarz erhältlich. Ich habe mich für die Version in weiß entschieden, was ich auch im Nachhinein nicht bereue.
Das Smartphone ist sehr flach und im Vergleich zu meinem Vorgängerhandy, dem iPhone 4, auch sehr leicht. Dafür ist es was Bildschirmdiagonale und somit die Gesamtgröße angeht, um einiges unhandlicher. In meine Hosentaschen kann ich das Gerät nicht mehr stecken, also „fliegt“ es eingepackt in einer Lederhülle in meiner Handtasche herum, was ich aber auch nicht schlimm finde. Für mich bedeutet das ja schließlich, dass die Verlustgefahr geringer ist, da es nicht einfach aus der Hosentasche rutscht und ich meine Handtasche immer im Auge habe.
Der einzige sichtbare Knopf auf der Innenseite des Smartphones ist der Homebutton. Dieser ist in der Mitte des unteren Randes zu sehen.
Sobald man das S5 erst mal in Betrieb genommen hat, leuchten rechts und links neben dem Homebutton noch zwei weitere Symbole auf, die man drücken kann.
Kameras sind sichtbar an der Innen- und Außenseite angebracht. Die Innenkamera fällt allerdings weniger auf, da man nur die Linse in Form eines schwarzen Punktes an der oberen rechten Ecke erkennt.
Der Ein- und Ausschaltknopf befindet sich an der rechten Kante und ist so mit dem Daumen leicht zu erreichen, wenn man das Smartphone in der Hand hält, während man die Lautstärkeregler auf der linken Seite gut mit dem Zeigefinger der rechten Hand bedienen kann.
Insgesamt gefällt mir das Design sehr gut, auch wenn die Größe gewöhnungsbedürftig ist. Einziges Manko an diesem Gerät ist die Ladeabdeckung, die sobald man das Smartphone ans Netz schließt, mit dem Kabel den Weg versperrt und man das Smartphone nur noch schwer in der Hand halten kann. Also Laden und gleichzeitig Bedienen ist sehr umständlich.
===Stabilität
Das Samsung Galaxy S5 besteht zum Teil aus Gorillaglas, welches das Gerät sehr beständig halten sollte. Ich habe mein Handy noch nicht gegen eine Wand geworfen oder aus 10 Metern Höhe auf Asphalt fallen lassen. Ich kratze auch nicht mit einem Schlüssel auf der Oberfläche herum. Aber bislang hat das Gerät meine Handtasche mit Gerümpel und einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf Badezimmerfliesen überlebt. Das ist mehr, als mein iPhone geschafft hat.
===Inbetriebnahme
Die Bedienungsanleitung muss man über das Internet aufrufen, aber glaubt mir, es geht auch ohne...
Im Gegensatz zum iPhone braucht das Galaxy S5 nichts außer einer Mikro-SIM mit freigeschaltetem Internet, um in Betrieb genommen zu werden. WLAN ist zwar empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. Man schiebt die SIM-Karte einfach in das dafür vorgesehene Fach im Innenraum des Handys, legt das Akku wieder ein und schon kann man das Smartphone durch kurzes Halten des Einschaltknopfes in Gang bringen.
Man wird aufgefordert ein Googlemail-Konto zu erstellen, um später zum Beispiel im Google Play Store Applikationen herunter zu laden oder den Mail-Dienst einfach auf dem Smartphone zu nutzen. Wenn man schon ein Googlemail-Konto hat, kann man auch dieses verwenden. Ich hatte bereits ein Gmail-Konto und gab dieses auch direkt an. Nach ein paar wenigen Einstellungen konnte ich das Handy in vollem Umfang nutzen. Die Prozedur hat auch nur etwa 5 Minuten in Anspruch genommen.
===Bedienung
Die Bedienung erfolgt, wie man sich schon denken kann, über den Touchscreen. Der Touchscreen reagiert schon bei der leichtesten Berührung und lässt sich wirklich sehr angenehm bedienen.
Über den Homebutton gelangt man zur Übersicht all der Apps, die man auf dem Smartphone hat. Auf die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten komme ich gleich noch zu sprechen, keine Sorge.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell das Gerät auf Berührungen reagiert und dementsprechend Befehle ausführt. Ebenfalls ist die Steuerung über Stimmeingaben möglich. Wenn man den Homebutton zweimal hintereinander drückt, öffnet sich das Fenster für „S Voice“. Nun kann man mit dem Handy sprechen. Manchen scheint das verrückt vorzukommen, aber heutzutage ist doch fast alles normal...
Ich kann mein Handy allein mit meiner Stimme dazu bringen, Freunde anzurufen, SMS zu schreiben oder Dinge in der Google-Suchmaschine nachzuschlagen. Ich würde nicht sagen, dass ich diese Funktion unbedingt brauche, aber es klappt und ab und zu ist es sehr praktisch.
===Übersicht
Eine große Umstellung, was die Übersicht über mein Menü angeht, brachte mir der Wechsel von iPhone zu Android nicht. Also ich muss ganz ehrlich sagen: iOS und Android unterscheiden sich kaum. Die Anwendungen sind in Form von kleinen Quadraten schön nebeneinander aufgereiht, wenn man das Menü öffnet. Entweder erkennt man die gesuchte Anwendung am Logo oder man liest den Namen, der unter dem Kästchen steht. Ich finde mich mit dem Menü bestens zurecht und ich glaube, auch wenn man das Gerät zum ersten Mal in der Hand hält und noch nie was mit Smartphones am Hut gehabt hat, so wird man nach kurzer Zeit mit der Menüübersicht warm.
Das Menü kann man sich übrigens durch verschieben der Apps auch selbst übersichtlicher gestalten.
===Anwendungen und Funktionen
Fluch und Segen zu gleich... Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten so eines Smartphones. Android macht doch heute so gut wie alles möglich.
Neben den ursprünglichen Funktionen, dem Telefonieren und SMS-Schreiben, gibt es doch heute für alles eine „App“. So ermöglicht der Play-Store auf dem Samsung Galaxy S5 einem, sich für alles eine App herunter zu laden.
Vorinstalliert waren auf dem Samsung schon Taschenrechner, diverse Shoppingapps wie zum Beispiel Zalando, Google Maps als Navigationssystem, eine Wetter-App, Ebay, Paypal und was weiß ich nicht alles. Einen Großteil der Apps habe ich schon wieder deinstalliert, damit meine 16 GB Speicher auch so genutzt werden können, wie ich es gerne hätte.
Nachdem alles unnötige vom Smartphone runter geschmissen war, installierte ich mir über den Play-Store die Apps, die ich „brauche“. Facebook um soziale Kontakte im Internet zu pflegen, Instagram, Twitter, eine Mobile-Banking App um meine Finanzen im Blick zu behalten... Ein paar Spiele, um mir am Bahnhof beim Warten auf den Zug die Langeweile zu vertreiben... Ich habe so gut wie alles in der Tasche.
Viele der Apps sind kostenlos, andere kosten einige Cent bis mehrere Euro. Von den kostenpflichtigen Apps halte ich mich meist fern, denn es gibt für so gut wie alles eine kostenlose Alternative, man muss nur ein bisschen suchen.
Für mich als Sportlerin sehr hilfreich ist übrigens auch die S Health App, in der ich meine Gesundheitsdaten speichern kann und der Pulsmesser des S5.
Wer nach einem „einfachen“ Handy mit maximal 3 Funktionen sucht, damit er sich nicht im Menü verläuft, der ist hier definitiv falsch.
===Das S5 als MP3-Player
Für mich ist Musik äußerst wichtig und deshalb brauche ich auf meinem Smartphone auch ein bisschen Platz für Musik. Je weniger Apps ich herunterlade, desto mehr Platz habe ich für meine Musik. Und um die Musik von meinem PC auf das Smartphone zu laden brauche ich nichts weiter tun, als das Smartphone mit dem USB-Kabel an meinen PC anzuschließen. Es öffnet sich automatisch ein kleines Fenster auf meinem Desktop und mit einem Klick auf „Digitale Mediendaten auf Gerät synchronisieren“ gelange ich in den Windows Media Player. Dort muss ich dann nur noch meine Musikalben in eine Liste verschieben und auf „synchronisieren“ klicken. Schon wird meine Musik auf das Handy übertragen. Je nachdem wie viele Alben ich rüber spiele kann das 1-2 Minuten dauern.
Danach steht mir die Musik auf dem Smartphone unter der Anwendung „Musik“ zur Verfügung.
Beim Abspielen kann man entweder Kopfhörer benutzen, oder man lässt die Musik durch den Lautsprecher laufen.
===Klangqualität
Wo wir also schon mal bei den Lautsprechern sind...
Schöne Musik bringt nichts, wenn man ein Smartphone hat, welches die Töne absolut verzerrt.
Schaltet man die Musik ein oder lässt einen Klingelton laufen, kommt der Klang von der Rückseite des Smartphones, da sich dort die kleinen Schlitze des Lautsprechers befinden. Man sollte das Smartphone also nicht auf die Rückseite legen, wenn man Musik hören will.
Der Klang der Töne ist in meinen Ohren für ein Smartphone wirklich sehr gut. Die Tönen erscheinen klar und intensiv. Man hört kein Rauschen und keine Verzerrungen. Auch wenn ich meine Musik lieber über Kopfhörer höre, bin ich begeistert.
===Die Kamera
Auch die Kameraqualität spielte in meine Entscheidung, mir das Samsung Galaxy S5 zu holen, mit rein.
Eine gute Kamera ist für mich fast genau so wichtig wie die Möglichkeit, Musik abspielen zu können, da ich sehr gerne fotografiere und meine Fotos teile.
Die Kamerabedienung ist sehr einfach. Man kann über das Kameramenü zwischen Innen- und Außenkamera wechseln und durch drücken auf den Auslöser auf dem Touchscreen Fotos schießen. Die Fotos werden automatisch gespeichert und können in der Galerie sofort bearbeitet werden. Neben der automatischen Korrektur gibt es die Möglichkeit, die Fotos in verschiedenen Effekten anzuzeigen.
Die Innenkamera ist von der Auflösung her nicht ganz so gut wie die Außenkamera, reicht für einige Selfies aber aus, solange es in der Umgebung nicht dunkel ist.
Trotzdem kann ich euch versichern, dass ich mit der Qualität der Fotos voll und ganz zufrieden bin. Die Farben sind kräftig, die Bilder sehr klar und detailliert. Selbst wenn meine Meerschweinchendamen keine Lust haben still zu sitzen schaffe ich es doch irgendwie halbwegs brauchbare Fotos zu schießen und diese direkt an weiß Gott wen weiterzuleiten. Wenn ich das möchte.
===Speicherkapazität
Ich habe mir ja das Galaxy S5 mit 16 GB Speicher ausgesucht, weil ich glaube, dass das für mich ausreicht. Ich habe meine 12 Lieblingsalben auf das Handy geladen, dann noch einige Fotos (193 an der Zahl) abgespeichert und ja noch die diversen Apps installiert und mir verbleiben noch 9,8 GB Speicher. Wenn man ab und zu mal die Dinge löscht, die man nicht mehr braucht, und man generell nur wenig Speicher benötigt, dann reichen die 16 GB völlig aus.
Erweitern kann man die Speicherkapazität mithilfe von Mikro-SD-Karten, die man aber dazu kaufen muss, trotzdem noch.
===Sicherheit
Da es ja doch viele Leute gibt, die gerne an die Daten fremder Menschen dran kommen möchten, gibt es verschiedene Sicherheitsvorkehrungen, die man auf dem S5 einrichten kann. PIN-Eingabe, Passwortabfrage oder Fingerabdruckscanner sichern das Smartphone mehr oder weniger gegen Missbrauch bei Diebstahl und dank GPS kann das Smartphone auch geortet werden.
Ich habe mein Smartphone mit einer PIN gesichert, obwohl ein Passwort meiner Meinung nach die sicherere, aber umständlichere Methode wäre. Das muss jeder selbst wissen, wie er seine Daten schützt.
===Akkulaufzeit
So ein kleines Problem stellt ja immer die Akkulaufzeit bei Smartphones da. Während alte Knochen teilweise mehrere Tage im eingeschalteten Zustand überlebten, muss ich das S5 etwa alle 6 Stunden laden, wenn ich es viel verwende. Etwas Akku sparen kann man natürlich durch heruntersetzen der Bildschirmhelligkeit, ausschalten von WLAN und GPS und so weiter... Aber viel bringt das auch nicht und so frisst das Gerät Strom ohne Ende.
===Mein Fazit
Ich bin bislang mit dem Samsung Galaxy S5 sehr zufrieden. Sicher handelt es sich nicht um ein günstiges Smartphone, aber die Qualität ist sehr gut. Das Design ist zwar nicht wirklich Hosentaschentauglich, aber an Stabilität bringt das S5 mehr zustande als manches anderes Smartphone und das flache Design gefällt mir sehr gut.
Die Klangqualität beim Abspielen von Musik ist einwandfrei und die Kamera gibt auch einiges her.
Die Bedienung ist einfach, die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig und ich kann mich im Großen und Ganzen echt nicht beklagen. Ich bereue meinen Kauf nicht, kann aber dennoch sagen, dass man auf das Handy verzichten kann, wenn man nur ein Gerät zum telefonieren und Simsen sucht.
Also vergebe ich 4 Sterne.
es wurde nun doch einmal Zeit für mich, mich von meinem iPhone zu verabschieden.
Nun habe ich mir das Samsung Galaxy S5 geholt, es ausgiebig getestet und möchte euch nun von meinen Erfahrungen mit dem Smartphone berichten.
Zu kaufen gibt es das Gerät in diversen Shops, sowohl im Internet als auch in richtigen Mobilfunkläden, in denen man noch von echten Menschen bedient wird. Die Preise variieren von Laden zu Laden ein wenig, aber insgesamt kann man von Preisen bis zu 550 Euro ausgehen.
===Technische Daten
SIM-Kartentyp: Micro-SIM
Gewicht:145 g
Abmessungen:142,0 x 72,5 x 8,1 mm
Akkuleistung: 2.800 mAh
Displayauflösung: 1.080 x 1.920 Pixel
Displaytyp: Full HD-Display
Displaygröße: 12,95 cm (5,1 Zoll)
Kamera: 16-Megapixel-Kamera mit Ultra-HD-Videofunktion
Prozessor: 2,5 GHz Quad-Core-Prozessor
Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
Gerätespeicher: 16 GB, mit einer microSD erweiterbar auf 128 GB
Konnektivität: HSPA+, HSUPA, WLAN, GPS, Bluetooth, NFC, LTE
Betriebssystem: Android 4.4 (KitKat)
===Im Lieferumfang enthalten
Man erhält neben dem Gerät an sich einen Adapter, ein USB-Kabel und ein Headset (In-Ear mit mehreren Aufsätzen).
===Das Design
Das Samsung Galaxy S5 war in Weiß, Blau, einem merkwürdigen schlammfarbenen Ton (soll wohl Kupfer sein) und in Schwarz erhältlich. Ich habe mich für die Version in weiß entschieden, was ich auch im Nachhinein nicht bereue.
Das Smartphone ist sehr flach und im Vergleich zu meinem Vorgängerhandy, dem iPhone 4, auch sehr leicht. Dafür ist es was Bildschirmdiagonale und somit die Gesamtgröße angeht, um einiges unhandlicher. In meine Hosentaschen kann ich das Gerät nicht mehr stecken, also „fliegt“ es eingepackt in einer Lederhülle in meiner Handtasche herum, was ich aber auch nicht schlimm finde. Für mich bedeutet das ja schließlich, dass die Verlustgefahr geringer ist, da es nicht einfach aus der Hosentasche rutscht und ich meine Handtasche immer im Auge habe.
Der einzige sichtbare Knopf auf der Innenseite des Smartphones ist der Homebutton. Dieser ist in der Mitte des unteren Randes zu sehen.
Sobald man das S5 erst mal in Betrieb genommen hat, leuchten rechts und links neben dem Homebutton noch zwei weitere Symbole auf, die man drücken kann.
Kameras sind sichtbar an der Innen- und Außenseite angebracht. Die Innenkamera fällt allerdings weniger auf, da man nur die Linse in Form eines schwarzen Punktes an der oberen rechten Ecke erkennt.
Der Ein- und Ausschaltknopf befindet sich an der rechten Kante und ist so mit dem Daumen leicht zu erreichen, wenn man das Smartphone in der Hand hält, während man die Lautstärkeregler auf der linken Seite gut mit dem Zeigefinger der rechten Hand bedienen kann.
Insgesamt gefällt mir das Design sehr gut, auch wenn die Größe gewöhnungsbedürftig ist. Einziges Manko an diesem Gerät ist die Ladeabdeckung, die sobald man das Smartphone ans Netz schließt, mit dem Kabel den Weg versperrt und man das Smartphone nur noch schwer in der Hand halten kann. Also Laden und gleichzeitig Bedienen ist sehr umständlich.
===Stabilität
Das Samsung Galaxy S5 besteht zum Teil aus Gorillaglas, welches das Gerät sehr beständig halten sollte. Ich habe mein Handy noch nicht gegen eine Wand geworfen oder aus 10 Metern Höhe auf Asphalt fallen lassen. Ich kratze auch nicht mit einem Schlüssel auf der Oberfläche herum. Aber bislang hat das Gerät meine Handtasche mit Gerümpel und einen Sturz aus 1 Meter Höhe auf Badezimmerfliesen überlebt. Das ist mehr, als mein iPhone geschafft hat.
===Inbetriebnahme
Die Bedienungsanleitung muss man über das Internet aufrufen, aber glaubt mir, es geht auch ohne...
Im Gegensatz zum iPhone braucht das Galaxy S5 nichts außer einer Mikro-SIM mit freigeschaltetem Internet, um in Betrieb genommen zu werden. WLAN ist zwar empfehlenswert, aber nicht zwingend notwendig. Man schiebt die SIM-Karte einfach in das dafür vorgesehene Fach im Innenraum des Handys, legt das Akku wieder ein und schon kann man das Smartphone durch kurzes Halten des Einschaltknopfes in Gang bringen.
Man wird aufgefordert ein Googlemail-Konto zu erstellen, um später zum Beispiel im Google Play Store Applikationen herunter zu laden oder den Mail-Dienst einfach auf dem Smartphone zu nutzen. Wenn man schon ein Googlemail-Konto hat, kann man auch dieses verwenden. Ich hatte bereits ein Gmail-Konto und gab dieses auch direkt an. Nach ein paar wenigen Einstellungen konnte ich das Handy in vollem Umfang nutzen. Die Prozedur hat auch nur etwa 5 Minuten in Anspruch genommen.
===Bedienung
Die Bedienung erfolgt, wie man sich schon denken kann, über den Touchscreen. Der Touchscreen reagiert schon bei der leichtesten Berührung und lässt sich wirklich sehr angenehm bedienen.
Über den Homebutton gelangt man zur Übersicht all der Apps, die man auf dem Smartphone hat. Auf die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten komme ich gleich noch zu sprechen, keine Sorge.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell das Gerät auf Berührungen reagiert und dementsprechend Befehle ausführt. Ebenfalls ist die Steuerung über Stimmeingaben möglich. Wenn man den Homebutton zweimal hintereinander drückt, öffnet sich das Fenster für „S Voice“. Nun kann man mit dem Handy sprechen. Manchen scheint das verrückt vorzukommen, aber heutzutage ist doch fast alles normal...
Ich kann mein Handy allein mit meiner Stimme dazu bringen, Freunde anzurufen, SMS zu schreiben oder Dinge in der Google-Suchmaschine nachzuschlagen. Ich würde nicht sagen, dass ich diese Funktion unbedingt brauche, aber es klappt und ab und zu ist es sehr praktisch.
===Übersicht
Eine große Umstellung, was die Übersicht über mein Menü angeht, brachte mir der Wechsel von iPhone zu Android nicht. Also ich muss ganz ehrlich sagen: iOS und Android unterscheiden sich kaum. Die Anwendungen sind in Form von kleinen Quadraten schön nebeneinander aufgereiht, wenn man das Menü öffnet. Entweder erkennt man die gesuchte Anwendung am Logo oder man liest den Namen, der unter dem Kästchen steht. Ich finde mich mit dem Menü bestens zurecht und ich glaube, auch wenn man das Gerät zum ersten Mal in der Hand hält und noch nie was mit Smartphones am Hut gehabt hat, so wird man nach kurzer Zeit mit der Menüübersicht warm.
Das Menü kann man sich übrigens durch verschieben der Apps auch selbst übersichtlicher gestalten.
===Anwendungen und Funktionen
Fluch und Segen zu gleich... Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten so eines Smartphones. Android macht doch heute so gut wie alles möglich.
Neben den ursprünglichen Funktionen, dem Telefonieren und SMS-Schreiben, gibt es doch heute für alles eine „App“. So ermöglicht der Play-Store auf dem Samsung Galaxy S5 einem, sich für alles eine App herunter zu laden.
Vorinstalliert waren auf dem Samsung schon Taschenrechner, diverse Shoppingapps wie zum Beispiel Zalando, Google Maps als Navigationssystem, eine Wetter-App, Ebay, Paypal und was weiß ich nicht alles. Einen Großteil der Apps habe ich schon wieder deinstalliert, damit meine 16 GB Speicher auch so genutzt werden können, wie ich es gerne hätte.
Nachdem alles unnötige vom Smartphone runter geschmissen war, installierte ich mir über den Play-Store die Apps, die ich „brauche“. Facebook um soziale Kontakte im Internet zu pflegen, Instagram, Twitter, eine Mobile-Banking App um meine Finanzen im Blick zu behalten... Ein paar Spiele, um mir am Bahnhof beim Warten auf den Zug die Langeweile zu vertreiben... Ich habe so gut wie alles in der Tasche.
Viele der Apps sind kostenlos, andere kosten einige Cent bis mehrere Euro. Von den kostenpflichtigen Apps halte ich mich meist fern, denn es gibt für so gut wie alles eine kostenlose Alternative, man muss nur ein bisschen suchen.
Für mich als Sportlerin sehr hilfreich ist übrigens auch die S Health App, in der ich meine Gesundheitsdaten speichern kann und der Pulsmesser des S5.
Wer nach einem „einfachen“ Handy mit maximal 3 Funktionen sucht, damit er sich nicht im Menü verläuft, der ist hier definitiv falsch.
===Das S5 als MP3-Player
Für mich ist Musik äußerst wichtig und deshalb brauche ich auf meinem Smartphone auch ein bisschen Platz für Musik. Je weniger Apps ich herunterlade, desto mehr Platz habe ich für meine Musik. Und um die Musik von meinem PC auf das Smartphone zu laden brauche ich nichts weiter tun, als das Smartphone mit dem USB-Kabel an meinen PC anzuschließen. Es öffnet sich automatisch ein kleines Fenster auf meinem Desktop und mit einem Klick auf „Digitale Mediendaten auf Gerät synchronisieren“ gelange ich in den Windows Media Player. Dort muss ich dann nur noch meine Musikalben in eine Liste verschieben und auf „synchronisieren“ klicken. Schon wird meine Musik auf das Handy übertragen. Je nachdem wie viele Alben ich rüber spiele kann das 1-2 Minuten dauern.
Danach steht mir die Musik auf dem Smartphone unter der Anwendung „Musik“ zur Verfügung.
Beim Abspielen kann man entweder Kopfhörer benutzen, oder man lässt die Musik durch den Lautsprecher laufen.
===Klangqualität
Wo wir also schon mal bei den Lautsprechern sind...
Schöne Musik bringt nichts, wenn man ein Smartphone hat, welches die Töne absolut verzerrt.
Schaltet man die Musik ein oder lässt einen Klingelton laufen, kommt der Klang von der Rückseite des Smartphones, da sich dort die kleinen Schlitze des Lautsprechers befinden. Man sollte das Smartphone also nicht auf die Rückseite legen, wenn man Musik hören will.
Der Klang der Töne ist in meinen Ohren für ein Smartphone wirklich sehr gut. Die Tönen erscheinen klar und intensiv. Man hört kein Rauschen und keine Verzerrungen. Auch wenn ich meine Musik lieber über Kopfhörer höre, bin ich begeistert.
===Die Kamera
Auch die Kameraqualität spielte in meine Entscheidung, mir das Samsung Galaxy S5 zu holen, mit rein.
Eine gute Kamera ist für mich fast genau so wichtig wie die Möglichkeit, Musik abspielen zu können, da ich sehr gerne fotografiere und meine Fotos teile.
Die Kamerabedienung ist sehr einfach. Man kann über das Kameramenü zwischen Innen- und Außenkamera wechseln und durch drücken auf den Auslöser auf dem Touchscreen Fotos schießen. Die Fotos werden automatisch gespeichert und können in der Galerie sofort bearbeitet werden. Neben der automatischen Korrektur gibt es die Möglichkeit, die Fotos in verschiedenen Effekten anzuzeigen.
Die Innenkamera ist von der Auflösung her nicht ganz so gut wie die Außenkamera, reicht für einige Selfies aber aus, solange es in der Umgebung nicht dunkel ist.
Trotzdem kann ich euch versichern, dass ich mit der Qualität der Fotos voll und ganz zufrieden bin. Die Farben sind kräftig, die Bilder sehr klar und detailliert. Selbst wenn meine Meerschweinchendamen keine Lust haben still zu sitzen schaffe ich es doch irgendwie halbwegs brauchbare Fotos zu schießen und diese direkt an weiß Gott wen weiterzuleiten. Wenn ich das möchte.
===Speicherkapazität
Ich habe mir ja das Galaxy S5 mit 16 GB Speicher ausgesucht, weil ich glaube, dass das für mich ausreicht. Ich habe meine 12 Lieblingsalben auf das Handy geladen, dann noch einige Fotos (193 an der Zahl) abgespeichert und ja noch die diversen Apps installiert und mir verbleiben noch 9,8 GB Speicher. Wenn man ab und zu mal die Dinge löscht, die man nicht mehr braucht, und man generell nur wenig Speicher benötigt, dann reichen die 16 GB völlig aus.
Erweitern kann man die Speicherkapazität mithilfe von Mikro-SD-Karten, die man aber dazu kaufen muss, trotzdem noch.
===Sicherheit
Da es ja doch viele Leute gibt, die gerne an die Daten fremder Menschen dran kommen möchten, gibt es verschiedene Sicherheitsvorkehrungen, die man auf dem S5 einrichten kann. PIN-Eingabe, Passwortabfrage oder Fingerabdruckscanner sichern das Smartphone mehr oder weniger gegen Missbrauch bei Diebstahl und dank GPS kann das Smartphone auch geortet werden.
Ich habe mein Smartphone mit einer PIN gesichert, obwohl ein Passwort meiner Meinung nach die sicherere, aber umständlichere Methode wäre. Das muss jeder selbst wissen, wie er seine Daten schützt.
===Akkulaufzeit
So ein kleines Problem stellt ja immer die Akkulaufzeit bei Smartphones da. Während alte Knochen teilweise mehrere Tage im eingeschalteten Zustand überlebten, muss ich das S5 etwa alle 6 Stunden laden, wenn ich es viel verwende. Etwas Akku sparen kann man natürlich durch heruntersetzen der Bildschirmhelligkeit, ausschalten von WLAN und GPS und so weiter... Aber viel bringt das auch nicht und so frisst das Gerät Strom ohne Ende.
===Mein Fazit
Ich bin bislang mit dem Samsung Galaxy S5 sehr zufrieden. Sicher handelt es sich nicht um ein günstiges Smartphone, aber die Qualität ist sehr gut. Das Design ist zwar nicht wirklich Hosentaschentauglich, aber an Stabilität bringt das S5 mehr zustande als manches anderes Smartphone und das flache Design gefällt mir sehr gut.
Die Klangqualität beim Abspielen von Musik ist einwandfrei und die Kamera gibt auch einiges her.
Die Bedienung ist einfach, die Anwendungsmöglichkeiten vielfältig und ich kann mich im Großen und Ganzen echt nicht beklagen. Ich bereue meinen Kauf nicht, kann aber dennoch sagen, dass man auf das Handy verzichten kann, wenn man nur ein Gerät zum telefonieren und Simsen sucht.
Also vergebe ich 4 Sterne.
11 Bewertungen, 5 Kommentare
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12.11.2014, 12:46 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDankeschön und herzliche Grüße aus Köln! Ich freue mich über Gegenlesungen!
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07.10.2014, 14:31 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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07.10.2014, 13:28 Uhr von wonderland25
Bewertung: besonders wertvollBW und viele Grüße:)
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07.10.2014, 13:06 Uhr von MarkusP.
Bewertung: sehr hilfreichSehr Hilfreich deine Erfahrung mit dem Produkt :-) , LG Markus
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07.10.2014, 10:05 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~+
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