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Erfahrungsbericht von gregorthebrain
So kommt Ihr an Kohle!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo Leute!
Nachdem ich ja vor kurzem aus aktuellem Anlass eine Meinung über Inetcash einschieben musste, habe ich ganz spontan die Einleitung von dieser Meinung (über mehrgeldverdienen) übernommen. Trotzdem schaffe ich es leider wieder nicht kurz etwas über mein Leben beim Bund zu schreiben, da diese Meinung eh schon lang genug wird :-).
Kommen wir zu meinem heutigen Thema, den Ferienjobs. Eigentlich wollte ich ja schon Ende letzten Sommers darüber schreiben, aber zunächst hatte ich keine Zeit/ Lust, und danach habe ich es wohl irgendwie vergessen. Naja, hole ich es nun doch noch nach, und die nächsten Ferien kommen ja auch bestimmt :-). Und ganz so unpassend ist der Zeitpunkt auch wieder nicht, da ich erfahren habe, da es sich durchaus lohnt, sich schon frühzeitig um die gewünschte Stelle zu kümmern. Dazu aber später mehr.
Wie gesagt, es war im letzten Sommer, ich hatte gerade mein Abitur bestanden, und nachdem meine Urlaubsträume geplatzt waren und ich so einige freie Wochen/ Monate zu überbrücken hatte, überwand ich meinen inneren Schweinehund und entschloss mich dazu, doch ein wenig zu arbeiten (immerhin gibt es ja auch ein bisschen Kohle dafür :-). Bis dahin bestand mein monatliches Einkommen aus einem durchschnittlich bis gutem Taschengeld, welches ich mir durch ein paar Nachhilfestunde in Mathe sowie Trainer- Tätigkeiten bei meinem Tischtennisverein hin und wieder etwas aufbesserte. So richtig körperlich gearbeitet hatte ich bis dahin noch nicht (und dafür bin ich meiner Meinung auch nicht so der richtige Typ, denn ich bin eher klein und schwach :-( Ein Wunder, dass ich beim Bund nicht vollkommen unter die Räder gekommen bin :-). Naja, wie auch immer, zunächst musste ich mich also entscheiden, was mir wichtiger war: richtig Schotter zu verdienen, oder eher was ruhigeres.
Zur Auswahl stand zunächst ein Job als Erdbeerverkäufer, dachte ich zumindest, und Schichtarbeit bei Wedra (Werler Drahtwerke). Bei letzterem lag der Stundenlohn immerhin bei über 17 DM, wirklich ganz ordentlich, doch dafür war die Arbeit auch körperlich sehr anstrengend. So kannte ich einen Freund, der da nach zwei Wochen schlapp gemacht hatte, obwohl er wesentlich stabiles gebaut ist :-). Also entschied ich mich für den Erdbeerverkäufer, denn da musste man nur neun, zehn Stunden an der Straße rumsitzen, sich in der Sonne bräunen, und darauf warten, dass mal ein Auto anhält. Also rief ich bei einem Bauern an, bei dem schon ein Freund von mir in den letzten Jahren gearbeitet hatte. Doch wie heißt das Sprichwort so schön: Wer zu spät kommt, den bestraft da Leben.
Soll heißen: es war natürlich kein Bedarf mehr für Erdbeerverkäufer, ist ja irgendwie auch verständlich.
Und als ich dann meine Pläne fast schon aufgegeben hatte, fiel mir ein Zeitungsartikel ein, den ich irgendwann einmal gelesen hatte. Darin stand geschrieben, dass die Deutsche Post noch Ferienjobs zu vergeben hat, und dafür 16,29 DM pro Stunde bezahlt, also auch sehr ordentlich. Und da wir seit zwei, drei Jahren hier ein Briefzentrum direkt in der Nähe haben, und zu allem Zufall gerade noch ein Tag der offenen Tür stattfand, machte ich mich auf den Weg, um erste Kontakte zu knüpfen. Dabei konnte ich zumindest eine Telefonnummer ergattern, bei der ich mich einen Tag später melden sollte, was ich dann auch tat. Leider war ich natürlich auch hier etwas spät dran, und so bekam ich zunächst eine Absage. Ich solle aber trotzdem mal kurz vorbeikommen, vielleicht würden wir ja doch noch etwas passendes finden. Also hab ich mich auf´s Fahrrad geschwungen, und war fünf Minuten später da. Und tatsächlich, es ließ sich doch noch etwas machen, allerdings keine Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung, sondern ein Tätigkeit als Abrufkraft. Was man sich darunter vorstellen kann? Ganz einfach, bei der Post wissen sie ja zum Beispiel vorher nicht, ob es nun viel zu tun gibt, oder wenig. Falls es mal wieder etwas mehr sein darf, rufen sie mich also an, auch mal ziemlich kurzfristig, und fragen mich, ob ich nicht vorbeikommen kann. Dies kann natürlich auch der Fall sein, wenn plötzlich jemand erkrankt. Und wenn ich kurzfristig schreibe, dann meine ich das auch so! So wurde ich des öfteren um acht, neun Uhr angerufen und gefragt, ob ich nicht von zehn bis zwei arbeiten könne.
Das dies nicht das wahre war, könnte Ihr Euch bestimmt vorstellen. Gott sei Dank habe ich aber größtenteils am Anfang der Woche erfahren, wann ich die restlichen Tage erscheinen soll. Die Arbeit an einem Tag dauerte in der Regel vier bis sechs Stunde, was ich optimal fand. So macht man sich nicht ganz kaputt, und hat noch genug vom restlichen Tag. Zwar entsprach die Arbeit nicht so ganz meinen Vorstellungen (ich dachte zunächst an Briefe sortieren), aber auch das Schleppen von Kisten (auf Fachchinesisch „kommissionieren“ genannt, war nichts überdurchschnittlich hartes. Wobei man als Frau dann doch eher die Briefe sortiert (so was nenn ich Gleichberechtigung!!!).
Naja, wie auch immer, unter Strich kann ich sagen, dass dies ein ziemlich guter Job war, und ich mich diesen Sommer wieder dorthin begeben werde. Falls Ihr also ein Briefzentrum in Eurer Nähe habt, kann ich Euch nur empfehlen, mal dort anzufragen. Dies gilt übrigens auch für Schüler und Studenten außerhalb der Ferien! Jedoch solltet Ihr frühzeitig anfragen, damit Ihr auch das bekommt, was Ihr machen wollte.
Man absoluter Tipp hierbei: Bemüht Euch um die Nachtschicht, das ist das Beste, was Euch passieren kann. Warum?
Nun ja, zunächst einmal bekommt Ihr dann 25 Prozent mehr Lohn, also über 20 DM (10 Euro) pro Stunde. Dann sind die Pausen in der Nacht Länge, pro Stunde gibt es 9 Minuten Pause. Ich hab meistens von Mitternacht bis sechs Uhr morgens gearbeitet, so dass ich allein eine ganze, voll bezahlte Stunde Pause machen konnte. Und auch so habt Ihr dann im Grunde nichts verpasst. Morgens legt Ihr Euch dann schlafen, wacht mittags auf, habt den ganzen Nachmittag und Abend zur freien Verfügung (zum Beispiel, um an den See zu fahren (es ist Sommer!), und nachts geht Ihr dann irgendwann arbeiten. Dann ist es Gott sei Dank auch nicht mehr so heiß in der Halle.
Wie gesagt, ein durchaus attraktiver Ferienjob, besonders, wenn Ihr das Briefzentrum direkt in Eurer Nähe habt (so wie ich :-).
Also dann, macht´s gut!
Man liest sich,
GregTheBrain
Nachdem ich ja vor kurzem aus aktuellem Anlass eine Meinung über Inetcash einschieben musste, habe ich ganz spontan die Einleitung von dieser Meinung (über mehrgeldverdienen) übernommen. Trotzdem schaffe ich es leider wieder nicht kurz etwas über mein Leben beim Bund zu schreiben, da diese Meinung eh schon lang genug wird :-).
Kommen wir zu meinem heutigen Thema, den Ferienjobs. Eigentlich wollte ich ja schon Ende letzten Sommers darüber schreiben, aber zunächst hatte ich keine Zeit/ Lust, und danach habe ich es wohl irgendwie vergessen. Naja, hole ich es nun doch noch nach, und die nächsten Ferien kommen ja auch bestimmt :-). Und ganz so unpassend ist der Zeitpunkt auch wieder nicht, da ich erfahren habe, da es sich durchaus lohnt, sich schon frühzeitig um die gewünschte Stelle zu kümmern. Dazu aber später mehr.
Wie gesagt, es war im letzten Sommer, ich hatte gerade mein Abitur bestanden, und nachdem meine Urlaubsträume geplatzt waren und ich so einige freie Wochen/ Monate zu überbrücken hatte, überwand ich meinen inneren Schweinehund und entschloss mich dazu, doch ein wenig zu arbeiten (immerhin gibt es ja auch ein bisschen Kohle dafür :-). Bis dahin bestand mein monatliches Einkommen aus einem durchschnittlich bis gutem Taschengeld, welches ich mir durch ein paar Nachhilfestunde in Mathe sowie Trainer- Tätigkeiten bei meinem Tischtennisverein hin und wieder etwas aufbesserte. So richtig körperlich gearbeitet hatte ich bis dahin noch nicht (und dafür bin ich meiner Meinung auch nicht so der richtige Typ, denn ich bin eher klein und schwach :-( Ein Wunder, dass ich beim Bund nicht vollkommen unter die Räder gekommen bin :-). Naja, wie auch immer, zunächst musste ich mich also entscheiden, was mir wichtiger war: richtig Schotter zu verdienen, oder eher was ruhigeres.
Zur Auswahl stand zunächst ein Job als Erdbeerverkäufer, dachte ich zumindest, und Schichtarbeit bei Wedra (Werler Drahtwerke). Bei letzterem lag der Stundenlohn immerhin bei über 17 DM, wirklich ganz ordentlich, doch dafür war die Arbeit auch körperlich sehr anstrengend. So kannte ich einen Freund, der da nach zwei Wochen schlapp gemacht hatte, obwohl er wesentlich stabiles gebaut ist :-). Also entschied ich mich für den Erdbeerverkäufer, denn da musste man nur neun, zehn Stunden an der Straße rumsitzen, sich in der Sonne bräunen, und darauf warten, dass mal ein Auto anhält. Also rief ich bei einem Bauern an, bei dem schon ein Freund von mir in den letzten Jahren gearbeitet hatte. Doch wie heißt das Sprichwort so schön: Wer zu spät kommt, den bestraft da Leben.
Soll heißen: es war natürlich kein Bedarf mehr für Erdbeerverkäufer, ist ja irgendwie auch verständlich.
Und als ich dann meine Pläne fast schon aufgegeben hatte, fiel mir ein Zeitungsartikel ein, den ich irgendwann einmal gelesen hatte. Darin stand geschrieben, dass die Deutsche Post noch Ferienjobs zu vergeben hat, und dafür 16,29 DM pro Stunde bezahlt, also auch sehr ordentlich. Und da wir seit zwei, drei Jahren hier ein Briefzentrum direkt in der Nähe haben, und zu allem Zufall gerade noch ein Tag der offenen Tür stattfand, machte ich mich auf den Weg, um erste Kontakte zu knüpfen. Dabei konnte ich zumindest eine Telefonnummer ergattern, bei der ich mich einen Tag später melden sollte, was ich dann auch tat. Leider war ich natürlich auch hier etwas spät dran, und so bekam ich zunächst eine Absage. Ich solle aber trotzdem mal kurz vorbeikommen, vielleicht würden wir ja doch noch etwas passendes finden. Also hab ich mich auf´s Fahrrad geschwungen, und war fünf Minuten später da. Und tatsächlich, es ließ sich doch noch etwas machen, allerdings keine Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung, sondern ein Tätigkeit als Abrufkraft. Was man sich darunter vorstellen kann? Ganz einfach, bei der Post wissen sie ja zum Beispiel vorher nicht, ob es nun viel zu tun gibt, oder wenig. Falls es mal wieder etwas mehr sein darf, rufen sie mich also an, auch mal ziemlich kurzfristig, und fragen mich, ob ich nicht vorbeikommen kann. Dies kann natürlich auch der Fall sein, wenn plötzlich jemand erkrankt. Und wenn ich kurzfristig schreibe, dann meine ich das auch so! So wurde ich des öfteren um acht, neun Uhr angerufen und gefragt, ob ich nicht von zehn bis zwei arbeiten könne.
Das dies nicht das wahre war, könnte Ihr Euch bestimmt vorstellen. Gott sei Dank habe ich aber größtenteils am Anfang der Woche erfahren, wann ich die restlichen Tage erscheinen soll. Die Arbeit an einem Tag dauerte in der Regel vier bis sechs Stunde, was ich optimal fand. So macht man sich nicht ganz kaputt, und hat noch genug vom restlichen Tag. Zwar entsprach die Arbeit nicht so ganz meinen Vorstellungen (ich dachte zunächst an Briefe sortieren), aber auch das Schleppen von Kisten (auf Fachchinesisch „kommissionieren“ genannt, war nichts überdurchschnittlich hartes. Wobei man als Frau dann doch eher die Briefe sortiert (so was nenn ich Gleichberechtigung!!!).
Naja, wie auch immer, unter Strich kann ich sagen, dass dies ein ziemlich guter Job war, und ich mich diesen Sommer wieder dorthin begeben werde. Falls Ihr also ein Briefzentrum in Eurer Nähe habt, kann ich Euch nur empfehlen, mal dort anzufragen. Dies gilt übrigens auch für Schüler und Studenten außerhalb der Ferien! Jedoch solltet Ihr frühzeitig anfragen, damit Ihr auch das bekommt, was Ihr machen wollte.
Man absoluter Tipp hierbei: Bemüht Euch um die Nachtschicht, das ist das Beste, was Euch passieren kann. Warum?
Nun ja, zunächst einmal bekommt Ihr dann 25 Prozent mehr Lohn, also über 20 DM (10 Euro) pro Stunde. Dann sind die Pausen in der Nacht Länge, pro Stunde gibt es 9 Minuten Pause. Ich hab meistens von Mitternacht bis sechs Uhr morgens gearbeitet, so dass ich allein eine ganze, voll bezahlte Stunde Pause machen konnte. Und auch so habt Ihr dann im Grunde nichts verpasst. Morgens legt Ihr Euch dann schlafen, wacht mittags auf, habt den ganzen Nachmittag und Abend zur freien Verfügung (zum Beispiel, um an den See zu fahren (es ist Sommer!), und nachts geht Ihr dann irgendwann arbeiten. Dann ist es Gott sei Dank auch nicht mehr so heiß in der Halle.
Wie gesagt, ein durchaus attraktiver Ferienjob, besonders, wenn Ihr das Briefzentrum direkt in Eurer Nähe habt (so wie ich :-).
Also dann, macht´s gut!
Man liest sich,
GregTheBrain
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