The Butcher (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Jack100

Eric Roberts ist der Butcher

3
  • Action:  durchschnittlich
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  kein Humor
  • Spannung:  durchschnittlich
  • Altersgruppe:  keine Angabe
  • Meinung bezieht sich auf:  andere Version

Pro:

Action, Charaktere

Kontra:

Etwas wenig Action

Empfehlung:

Ja

"The Butcher", welcher auf DVD auch unter dem Titel "Gun For Hire" erschienen ist, ist ein Film aus dem Jahre 2009 und hat neben Eric Roberts und Robert Davi in den Hauptrollen auch bekannte Darsteller wie Keith David, Michael Ironside oder Geoffrey Lewis in Nebenrollen.


Film:

Originaltitel: The Butcher
Jahr: 2009
Freigabe: juristisch geprüft
Laufzeit: ca. 106 Minuten (gekürzte FSK 18 Fassung) / ca. 108 Minuten (unzensiert)
Regie: Jesse V. Johnson
Darsteller: Eric Roberts, Robert David, Keith David, Michael Ironside, Geoffrey Lewis


Story:

Merle "The Butcher" Hench (Eric Roberts) ist Killer und arbeitet für den Gangsterboss Murdoch (Robert Davi). Als Merle ein paar Kleingangstern nur eine Warnung zukommen lässt und sie nicht tötet, ist Murdoch enttäuscht. Zwischenzeitlich haben sich einige andere seiner Leute um die Gangster gekümmert und diese getötet. Dennoch vergibt er Merle, ist dieser doch schon lange im Geschäft und hat sich schon mehrmals bewährt. Als er sich mit einem anderen Gangster treffen soll um Geld einzutreiben, tauchen vermummte Männer auf und stehlen das Geld. Merle kann einen töten, als dieser ihn töten will. Dieser entpuppt sich als einer von Murdochs Leuten, welcher Merle das Ganze unterschieben wollte. Die anderen können mit gestohlenem Geld entkommen. Und Merle stellt sich nun gegen seinen Boss, dessen Leute ihn jagen. Er hinterlässt eine blutige Spur, in Begleitung von Jackie, einer Frau, die als Bedienung in Murdochs Restaurant arbeitet, bis es zum großen Showdown kommt. Wird Merle aber gegen alle seine Gegner bestehen?


Darsteller:


Eric Roberts ist der Bruder von Julia Roberts und spielte in Filmen wie "DOA: Dead Or Alive" oder "The Dark Knight" mit.

Robert Davi ist in "Die Hard - Stirb Langsam" oder "Predator 2" zu sehen.

Keith David spielte in "Platoon" oder "Cloud Atlas" mit.

Michael Ironside ist in "Starship Troopers" oder "Total Recall" zu sehen.

Geoffrey Lewis spielte in "Der Mann aus San Fernando" oder "Double Impact" mit.


Regie:

Jesse V. Johnson führte auch bei "Alien Agent" oder "Charlie Valentine" Regie.


Meinung:

Über den Film liest man im Internet ja meist positives. So war ich neugierig. Einige Filme von Jesse V. Johnson hatte ich schon gesehen, welche anschaubar waren und bei der Action doch überzeugen konnten. Und der Cast sorgte bei diesem Film für das restliche Interesse. Natürlich ging es mir um die Action, welche auch vorhanden ist, aber nicht ganz so zahlreich ist, wie erwartet. Es wird ein paar Mal gekämpft und viel geschossen, was doch gut gemacht ist. Zudem sieht man auch mal blutige Einschusslöcher, was heutzutage in Actionfilmen, besonders in Kinofilmen eine Seltenheit geworden ist. Etwas Probleme hatte ich mit der Schießerei auf einem Parkplatz. Sie ist gut gemacht, aber man fragt sich doch auch, warum die Gangster Merle nicht richtig unter Beschuss nehmen, als er, nachdem er einen erschossen hat, aus seinem Wagen steigt und zu einer Wohnung rennt, ohne dabei Deckung zu haben. Aber später denkt man nicht mehr darüber nach und genießt die Schießerei. Auch der Showdown bietet eine große Schießerei, welche die richtige Länge hat, wie alle anderen Actionszenen auch und kommt gut herüber. Einige brutale Szenen gibt es auch. So wird in einer Szene einem der komplette kopf weggeschossen. Spannung gibt es wenig, dafür ist das Ganze etwas zu vorhersehbar, aber Langeweile kommt nicht auf. Von den Locations her gibt es wenig Abwechslung, aber man bemerkt es kaum konzentriert man sich doch mehr auf die Action und die Charaktere.

Die Charaktere sind es auch, welche vor der Action im Vordergrund stehen. Sie werden gut beschrieben, allen voran Merle. Er ist schon lange als Killer unterwegs und hat Spielschulden, die er begleichen muss, dafür aber nicht seinen Klassiker Wagen verkaufen will. Bei dem Überfall von Murdochs Leuten stiehlt er auch eine Tasche voller Geld, was dem Gangster, der es verwaltet, aber bemerkt, was widerum zu einer gefährlichen Situation führt. Schön fand ich auch, dass Jackie, die Frau an Merle's Seite, nicht nervt, sondern sich gut in den Film einfügt.

Eric Roberts als Merle gibt eine überzeugende Darstellung. Mit viel Sympathie bringt er seine Figur herüber. Robert Davi als Bösewicht ist immer eine gute Besetzung, was er hier auch zeigt. Keith David, Michael Ironside und Geoffrey Lewis kommen nur in kleinen Nebenrollen vor und können schauspielerisch wenig zeigen, aber es sind gute Darsteller und verkörpern ihre Rollen sehr gut, so dass man sich wünscht, dass sie länger im Film zu sehen sein würden.

Die deutsche Fassung mit einer "Juristisch geprüft" Freigabe ist ungeschnitten, die FSK 18 Freigabe ist zensiert, hauptsächlich in den Actionszenen. Was die deutsche Synchronisation angeht, so ist diese leider nicht so gelungen, Sie ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut, da wäre mehr besser gewesen, macht dies den Film doch etwas schlechter, obwohl der Film dafür nichts kann. Lieber im Originalton schauen.

"The Butcher" ist ein guter Actionthriller, welcher leider wenig Action hat, aber dennoch in diesen überzeugen kann und besonders in den Charakteren. Eine Empfehlung.

15 Bewertungen, 2 Kommentare

  • katjafranke

    15.06.2013, 23:03 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Einen lieben Gruß KATJA

  • Little-Peach

    15.06.2013, 22:31 Uhr von Little-Peach
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH :)