zvab.com Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von riccirucola
ZVAB - Das Wesentliche im Blick
Pro:
funktional. zuverlässig. umgeben von der aura des besonderen.
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dies ist mein allererster Testbericht. Ich habe beschlossen, hier zu schreiben, weil ich mal eine Internetseite loben will, die sich in meinen Augen sehr angenehm von den vielen aufdringlichen und bunten Angeboten anderer Internetdienstleister abhebt.
Mein Erstkontakt mit dem ZVAB ist schon eine ganze Weile her. Wie das im WWW häufiger der Fall ist, stieß ich auf das ZVAB, als ich eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem war. Mein Vater hatte zu dieser Zeit die ganze Familie und sämtliche Bekannten beauftragt, für ihn nach einem bestimmten Buch zu suchen, das schon seit etwa 50 Jahren nicht mehr im Handel ist. Deshalb ergriff ich die Gelegenheit beim Schopfe, um nach diesem Buch zu fahnden. Ich wurde nicht nur fündig, sondern ich fand den alten Schinken sogar zigfach – in allen möglichen Preislagen, je nach dem Zustand des Exemplars! In der darauf folgenden Zeit kam ich immer wieder einmal auf das ZVAB zurück, um dort nach einem individuellen Geschenk zu suchen oder preiswerte Bücher fürs Studium zu kaufen. Mittlerweile ist das ZVAB für mich die erste Anlaufstelle, wenn ich auf der Suche nach einem Buch bin.
Hier sind meine Gründe:
1. Das Warenangebot
Schon der Name „Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher“ signalisiert, dass es sich hier um einen absolut seriösen Anbieter handelt. Die Plattform bündelt die Angebote von ca. 1.600 gewerblichen Antiquaren aus 18 Ländern. Entsprechend gigantisch ist die Auswahl: Über 10 Millionen Titel umfasst die Datenbank! Bei der Recherche stößt man gelegentlich auf faszinierende Angebote, z.B. eine Erstausgabe von Charles Darwin für 45.485,56 Euro! Das muss aber niemanden beunruhigen, denn es werden Bücher jeglicher Preisklasse angeboten. Ich fand beinahe denselben Titel, nur in einer neueren Ausgabe, u. a. für 10,82 Euro, inklusive Versand aus den USA.
Das Angebot richtet sich also gleichermaßen an Buchleser und Buchnutzer wie an Bibliophile.
2. Das Design
Das Layout der Website ist zugeschnitten auf den Geschmack praktisch veranlagter User. Keine Animationen, keine Pop-ups, kaum Banner oder sonstiger Schnickschnack. Auf der Homepage befindet sich die Maske für die Schnellsuche. Eine Menüleiste am oberen Bildschirmrand reiht alles Allgemeine auf, z.B. „Hilfe“, „Kontakt“ und „Detailsuche“. Eine zweite Menüleiste auf der linken Seite ermöglicht verschiedene spezielle Recherchen, etwa die Angebote einzelner Antiquariate, die Suche nach Sachgebieten oder Auktionsangebote. Auf der Startseite befindet sich meistens auch ein kleines Bildchen. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich herausfand, dass dieses Bild ein Link ist, der zu einer Buchempfehlung führt. Hier werden den Besuchern immer neue „Appetithäppchen“ vorgeworfen, kleine Beiträge über Menschen, Themen oder Bücher. Weiter unten werden die passenden Bücher aufgelistet. Es gefällt mir sehr gut, dass man hier quasi handverlesene Empfehlungen bekommt und nicht zugeschüttet wird mit Angeboten.
3. Die Suchfunktion
Eigentlich kommt man schon mit der Schnellsuche sehr weit. Man kann eingeben, was man will: Autor, Titel, Stichwort etc., auch mehrere Wörter gleichzeitig. Größere Möglichkeiten bietet natürlich die Detailsuche. Besonders interessant ist hier die Sortierung der Suchergebnisse nach verschiedenen Kriterien, z.B. nach dem Preis (aufsteigend oder absteigend). Man kann außerdem festlegen, ob die Suchergebnisse eher aus dem Modernen Antiquariat stammen oder richtig alt sein sollen. Bei einer Trefferliste von 500 Titeln oder mehr ist so eine Vorsortierung nach dem Erscheinungsjahr oder Preis sehr nützlich.
4. Bestellen/Sicherheit
Die Bestellung wird vom ZVAB an das Antiquariat weitergeleitet, von dem das Buch angeboten wird. Über die Zahlungsmöglichkeiten entscheidet das jeweilige Antiquariat, denn das Geschäft kommt zwischen dem Händler und dem Kunden zustande. Das ZVAB ist nur der Vermittler. Die Bestelldaten sind prinzipiell SSL-verschlüsselt. Ich gehe davon aus, dass das eine recht hohe Sicherheit gewährleistet (kenne mich aber mit den technischen Details nicht aus).
5. Lieferung
Es dauert üblicherweise ungefähr eine Woche, bis man das Buch in den Händen hält. Die Angaben, die die Antiquare über den Zustand der Bücher machen, waren in meinem Fall immer zutreffend. Die Transportkosten differieren je nach Anbieter. Kostenlos ist der Versand normalerweise erst ab einem bestimmten Warenwert, den die Antiquare selbst festlegen. Dieser Wert schwankt so ungefähr zwischen 30 Euro und 3.000 Euro. Ich gehe davon aus, dass die manchmal wahnwitzig hohen Warenwerte für kostenlose Lieferung Ausdruck dessen sind, dass auch Antiquare (welche im Allgemeinen als etwas trocken gelten) über einen gewissen (ziemlich schrägen) Sinn für Humor verfügen.
6. Fazit
Ich habe bisher noch niemals schlechte Erfahrungen mit dem ZVAB oder einem der Antiquare machen müssen. Da ich inzwischen aus Erfahrung weiß, wie zuverlässig dieser Internetdienstleister ist, sehe ich keinen Grund mehr, mit anderen Websites zu experimentieren. Mein Vertrauen beruht auch darauf, dass ich es hier immer mit Profis zu tun habe, da ja nur echte Antiquare gelistet sind. Vielleicht habe ich Vorurteile, aber meiner Ansicht nach wäre die Welt entschieden besser, wenn jeder nur das täte, wovon er etwas versteht.
Viel Spass beim Erkunden!
Mein Erstkontakt mit dem ZVAB ist schon eine ganze Weile her. Wie das im WWW häufiger der Fall ist, stieß ich auf das ZVAB, als ich eigentlich auf der Suche nach etwas ganz anderem war. Mein Vater hatte zu dieser Zeit die ganze Familie und sämtliche Bekannten beauftragt, für ihn nach einem bestimmten Buch zu suchen, das schon seit etwa 50 Jahren nicht mehr im Handel ist. Deshalb ergriff ich die Gelegenheit beim Schopfe, um nach diesem Buch zu fahnden. Ich wurde nicht nur fündig, sondern ich fand den alten Schinken sogar zigfach – in allen möglichen Preislagen, je nach dem Zustand des Exemplars! In der darauf folgenden Zeit kam ich immer wieder einmal auf das ZVAB zurück, um dort nach einem individuellen Geschenk zu suchen oder preiswerte Bücher fürs Studium zu kaufen. Mittlerweile ist das ZVAB für mich die erste Anlaufstelle, wenn ich auf der Suche nach einem Buch bin.
Hier sind meine Gründe:
1. Das Warenangebot
Schon der Name „Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher“ signalisiert, dass es sich hier um einen absolut seriösen Anbieter handelt. Die Plattform bündelt die Angebote von ca. 1.600 gewerblichen Antiquaren aus 18 Ländern. Entsprechend gigantisch ist die Auswahl: Über 10 Millionen Titel umfasst die Datenbank! Bei der Recherche stößt man gelegentlich auf faszinierende Angebote, z.B. eine Erstausgabe von Charles Darwin für 45.485,56 Euro! Das muss aber niemanden beunruhigen, denn es werden Bücher jeglicher Preisklasse angeboten. Ich fand beinahe denselben Titel, nur in einer neueren Ausgabe, u. a. für 10,82 Euro, inklusive Versand aus den USA.
Das Angebot richtet sich also gleichermaßen an Buchleser und Buchnutzer wie an Bibliophile.
2. Das Design
Das Layout der Website ist zugeschnitten auf den Geschmack praktisch veranlagter User. Keine Animationen, keine Pop-ups, kaum Banner oder sonstiger Schnickschnack. Auf der Homepage befindet sich die Maske für die Schnellsuche. Eine Menüleiste am oberen Bildschirmrand reiht alles Allgemeine auf, z.B. „Hilfe“, „Kontakt“ und „Detailsuche“. Eine zweite Menüleiste auf der linken Seite ermöglicht verschiedene spezielle Recherchen, etwa die Angebote einzelner Antiquariate, die Suche nach Sachgebieten oder Auktionsangebote. Auf der Startseite befindet sich meistens auch ein kleines Bildchen. Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich herausfand, dass dieses Bild ein Link ist, der zu einer Buchempfehlung führt. Hier werden den Besuchern immer neue „Appetithäppchen“ vorgeworfen, kleine Beiträge über Menschen, Themen oder Bücher. Weiter unten werden die passenden Bücher aufgelistet. Es gefällt mir sehr gut, dass man hier quasi handverlesene Empfehlungen bekommt und nicht zugeschüttet wird mit Angeboten.
3. Die Suchfunktion
Eigentlich kommt man schon mit der Schnellsuche sehr weit. Man kann eingeben, was man will: Autor, Titel, Stichwort etc., auch mehrere Wörter gleichzeitig. Größere Möglichkeiten bietet natürlich die Detailsuche. Besonders interessant ist hier die Sortierung der Suchergebnisse nach verschiedenen Kriterien, z.B. nach dem Preis (aufsteigend oder absteigend). Man kann außerdem festlegen, ob die Suchergebnisse eher aus dem Modernen Antiquariat stammen oder richtig alt sein sollen. Bei einer Trefferliste von 500 Titeln oder mehr ist so eine Vorsortierung nach dem Erscheinungsjahr oder Preis sehr nützlich.
4. Bestellen/Sicherheit
Die Bestellung wird vom ZVAB an das Antiquariat weitergeleitet, von dem das Buch angeboten wird. Über die Zahlungsmöglichkeiten entscheidet das jeweilige Antiquariat, denn das Geschäft kommt zwischen dem Händler und dem Kunden zustande. Das ZVAB ist nur der Vermittler. Die Bestelldaten sind prinzipiell SSL-verschlüsselt. Ich gehe davon aus, dass das eine recht hohe Sicherheit gewährleistet (kenne mich aber mit den technischen Details nicht aus).
5. Lieferung
Es dauert üblicherweise ungefähr eine Woche, bis man das Buch in den Händen hält. Die Angaben, die die Antiquare über den Zustand der Bücher machen, waren in meinem Fall immer zutreffend. Die Transportkosten differieren je nach Anbieter. Kostenlos ist der Versand normalerweise erst ab einem bestimmten Warenwert, den die Antiquare selbst festlegen. Dieser Wert schwankt so ungefähr zwischen 30 Euro und 3.000 Euro. Ich gehe davon aus, dass die manchmal wahnwitzig hohen Warenwerte für kostenlose Lieferung Ausdruck dessen sind, dass auch Antiquare (welche im Allgemeinen als etwas trocken gelten) über einen gewissen (ziemlich schrägen) Sinn für Humor verfügen.
6. Fazit
Ich habe bisher noch niemals schlechte Erfahrungen mit dem ZVAB oder einem der Antiquare machen müssen. Da ich inzwischen aus Erfahrung weiß, wie zuverlässig dieser Internetdienstleister ist, sehe ich keinen Grund mehr, mit anderen Websites zu experimentieren. Mein Vertrauen beruht auch darauf, dass ich es hier immer mit Profis zu tun habe, da ja nur echte Antiquare gelistet sind. Vielleicht habe ich Vorurteile, aber meiner Ansicht nach wäre die Welt entschieden besser, wenn jeder nur das täte, wovon er etwas versteht.
Viel Spass beim Erkunden!
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