Kyocera FS-1000+ Testbericht

Kyocera-fs-1000
ab 124,87
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Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Betriebskosten:  durchschnittlich
  • Installation:  einfach

Erfahrungsbericht von Knutschbaer

Der Drucker, der ein Macintosh ist

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Auch wenn ich den ganzen Tag am PC hänge, trotzdem, 100 Seiten PDF-Files lese ich dann doch lieber in Papierform anstatt am Bildschirm. Dafür braucht es logischer Weise einen Drucker. Jedenfalls gibt es noch keinen Laptop, der direkt vom Bildschirm aus druckt. Und damit man nicht seinen eigenen Drucker, sein eigenes Papier und vor allem, seine eigene teure Tinte verbraten muss, hat man uns einen Drucker in den Hörsaal gestellt.

Dabei handelt es sich um den Kyocera FS-1000+. Ein nett designter Laserdrucker. Nun ja, nun gab es ein Problem! 17 Laptops und nur ein Drucker. Das stellt zumindest kurzfristig ein Problem dar. Denn, der Kyocera ist ein idealer Netzwerkdrucker. So wurde er kurzerhand aufgebaut und relativ problemlos in unser Netzwerk eingebunden. Sammelte der Kyocera schon beim Auspacken durch sein ansprechendes Design punkte, so kann er jetzt locker weiter punkten.


Einrichten und Installation:
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Das Einrichten des Druckers am Laptop geht ebenso schnell und unkompliziert. Alle nötigen Treiber sind vorhanden und waren aktuell. Zudem gibt es noch ein Remote Operation Panel. Es ist allerdings nur für Win 95/98. Wir fahren Win 2000 und NT. So läuft es nicht wirklich auf unserem Server. Trotzdem möchte ich erwähnen, wozu das Panel dient: Mit diesem Panel kann man die grundlegenden Einstellungen überwachen. Ob man das nun braucht oder nicht, das sei mal dahingestellt.

Der Drucker war nun aufgebaut, eingestellt und druckbereit. Natürlich wollten alle 17 Leutz gleich drucken *g*. Die Druckerwarteschlange war dementsprechend lang?

Drucken:
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Nach der ersten Aufwärmphase von ca. 15 Sekunden läuft der Drucker relativ leise an und schmeißt die Ergebnisse recht fix und in einer sehr guten Qualität aus. 600*600 dpi sind auch hier der übliche Standard, wobei Kyocera behauptet, das intern 2400 dpi verarbeitet werden können. Lassen wir das mal so dahin gestellt. Aus allen Anwendungen lässt sich problemlos drucken. Textausdrucke sind sehr scharf und wirken ordentlich. Probleme gibt es allerdings bei aufwendigeren Grafiken. Pixeln ist da angesagt. Aber, es ist ja auch kein Photodrucker, sondern eben nur ein Laserdrucker. Trotz allem kein Grund zum mosern. Aufgrund des klaren Schriftbildes bekommt der Drucker hier noch vier Sterne.

Tempo:
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Die Aufwärmphase erwähnte ich ja bereits. Hier ist man mit ca. 15 sec. gut bedient. Kyocera selbst spricht von 25 sec. Bis dann aber die erste Seite erscheint, dauert es trotzdem noch. Bis der Drucker also angelaufen ist, kann man in etwa noch mal zwischen 3-4 sec. rechnen. Ein \"handelsüblicher\" Ausdruck (also eine normal beschriebene DIN A 4 Seite) dauert in der Regel 6 sec. Bis man also einen Ausdruck in den Händen hat, muss man sich also eine kleine Weile gedulden.

Papieraufbewahrung und –zufuhr:
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250 Blatt Papier passen in die Kassette. Dort sind sie sauber, trocken und vor allem ordentlich untergebracht. Probleme beim Einzug gab es noch nicht. Über die Universalzufuhr kann man auch andere Formate bedrucken lassen, wenn man es denn braucht. Die Universalzuführung fasst bis zu 50 Blatt.

Allerdings sollte man nicht 130 Seiten ausdrucken und alle im Ausgabeschacht lassen. Dann kommen die Ausdrucke leicht durcheinander, da die Blätter sich in den Stapel schieben. Ich empfehle, bei ca. 30 Blatt den Ausgabeschacht frei zu machen.

Geräuschentwicklung:
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Subjektives Empfinden: ganz okay. Könnte aber auch gerne leiser sein.
Objektiv: Druck: 48 dB(A), Stand By: 28 dB(A)

Nun, man kann sich beim Druck neben den Drucker stellen und sich noch bequem unterhalten. Der Stand By Modus ist derart leise, das man den Drucker nicht bewusst wahrnimmt. So kann man bequem in der Vorlesung was ausdrucken ohne zu stören.

Verarbeitung:
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Gut, durch aus gut. Die Papierkassette lässt sich zwar nur mit leichter Gewalt öffnen, aber das ist auch das einzige Manko. Ansonsten ist er topverarbeitet und macht einen sehr soliden Eindruck.

Bedienelemente:
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Ein Knopf zum einschalten, einer zum ausschalten. Nicht viel. Aber immerhin noch vier LED für Toner, Papierstau, Papier leer und Druckbereit leuchten einen an.

Speicher und Prozessor:
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Der Kyocera ist von Werk aus mit 4 MB Arbeitsspeicher ausgestattet, der sich aber noch auf 132 MB erweitern lässt. Der Prozessor ist ein 75 Mhz Power PC. Richtig gelesen. In diesem Drucker steckt ein Mac. Ich weiß, warum ich den Drucker so mag.

Fazit:
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Es muss nicht immer HP sein. Der Kyocera bietet für rund 560 Euro ein Gerät, das leise arbeitet, einen relativ geringen Tonerverbrauch hat und gute Druckergebnisse erreicht. Aber trotz allem ist es ein Drucker fürs Office. Hier leistet er aber sehr zuverlässig seinen Dienst ohne zu murren.

Der Kyocera wird von mir uneingeschränkt allen empfohlen, die einen leistungsfähigen und günstigen Laserdrucker suchen.


Zum guten Schluss noch ein paar weitere technischen Daten (wie vom Hersteller angegeben):

- Druckgeschwindigkeit: 12 Seiten / Min
- Auslastung: Maximal 8.000 Seiten / Monat
- Auflösung: 600*600 dpi, intern bis zu 2.400
- Trommel: organische lichtempfindliche Trommel
- Trommelreinigung: Abstreifer
- Fixiereinheit: Heiz- und Andruckwalze
- Abmessungen: 222 * 378 * 375 (HBT)
- Gewicht: 9,5 kg.

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