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Anubis Typhoon TV Tuner RDS Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Gute analoge Stereo-TV-Karte mit Installationsschwierigkeiten!
ein Testbericht von yopy772007-09-28 16:08:21vom 28.09.2007Empfehlung: ja
Vorteile: - gute Stereo-Ton- und Bildqualität
- Fernbedienung
- brauchbare Software - Intervideo WinDVR 3 - mit ausreichend Möglichkeiten (Aufnahme, Wiedergabe, (zeitversetztes) Fernsehen)
- funktioniert schon ab Windows98SE
...Nachteile/Kritik: - langsames Umschalten zwischen Kanälen
- Durcheinander der belegten und unbelegten Kanäle (ließ sich nicht ordnen)
- Treiberschwierigkeiten
- WindowsXP-Treiber zum Herunterladen funktionierten auch mit WindowsME
Ein Jahr vorher hatte ich mir diese TV-Karte im Internet bei einem Online-Auktionshaus für ungefähr ein Drittel des Neupreises gekauft. Die Artikelnummer ist die 50673 und der Chipsatz darin nennt sich Philips 7134. Das Ziel des analogen Fernsehens am PC war damit erlangt. Leider funktionierte die TV-Karte (noch) nicht richtig. Bei Aufruf der Treiberinstallation kam die Meldung: Gerät funktioniert nicht richtig oder Ähnliches. Ich dachte schon an das Wegwerfen des Adapters, weil es mir vorkam als wäre die TV-Karte wegen Defekt so billig zu Kaufen gewesen. Trotzdem rief ich bei der Hotline an, dessen Telefonnummer im Internet unter www.anubisline.com steht. Dort wurde mir erklärt, dass ich die neuen Treiber aus dem Internet laden soll, dann würde das Gerät wieder funktionieren. Vorher wurde mir gesagt, das ich die Artikelnummer mitteilen soll, was ich auch tat. Später lud ich wenig hoffnungsvoll die Treiber aus dem Internet. Ich suchte auch andere Treiber für den Chipsatz der TV-Karte (Philips 7134 Chipset) per Internet-Suchmaschine. Mit den neuen Treibern konnte ich die TV-Karte funktionierend in Windows XP einbinden. Außerdem konnte ich unter Windows ME mit den Treibern für Windows98/WindowsME die TV-Karte benutzen. Ein Tipp hier: Wenn es weiter Probleme mit den aktualisierten Originaltreibern unter Windows XP gibt, dann am besten die Chipsatztreiber für den Philips 7134 Chipsatz aus dem Internet verwenden; die Bezeichnung dafür ist zum Beispiel googletv. Ein zweiter Tipp bei Problemen unter Windows 98/Windows ME ist, die aktualisierten Windows XP-Originaltreiber von der Hersteller-Internetseite für die Installation zu verwenden; sonst aus dem Internet wie vorher beschrieben.
Das die TV-Karte von Windows 98SE an schon läuft, ist ein Vorteil. Die Systemvoraussetzungen sind zum Beispiel nur für das TV-Schauen: ein Pentium III 500MHz und 128 MB RAM. Wichtig ist auch eine TV-Karte mit aktiver DirectX8.1-Unterstützung. So kann man mit einer NVidia GeForce2 Ultra noch nicht Fernsehen am Computer, weil sie DirectX8.1 noch nicht direkt unterstützt. Ab Intel PIII oder AMD Athlon (je 800 MHz) werden Filme mit MPEG-1 aufgenommen. Mit einem INTEL P4-Prozessor oder AMD Athlon (je 1,6GHz) werden Filme per MPEG2 aufgezeichnet. Die gleiche Sorte Prozessoren mit 2 GHz Taktfrequenz erlaubt das Aufnehmen in bester Qualität (DVD-Qualität).
Nun zur INSTALLATION: (Zubehör - Fernbedienung, Soundkartenkabel, Fernbedienung und Infrarotempfänger, Schnellanleitung und Treiber-CDROM mit Treibern und der TV-Software: Intervideo WinDVR 3)
Die TV-Karte wird in einen freien PCI-Steckplatz gesteckt (Busmaster-PCI V2.1-möglich; bei wahrscheinlich allen PCs, welche die anderen Mindestanforderungen erfüllen, gegeben). Nun mit dem beiliegenden Audio-Kabel von Audio out der TV-Karte zu Line IN der Soundkarte verbinden. Dann das analoge TV-Kabel an die TV-Steckdose und an die TV-Karte anstecken. Bei einer TV-Antenne statt an die TV-Steckdose an die TV-Antenne anstecken. Treiber wie oben beschrieben installieren (falls nötig: falsch installierte Treiber vorher aus dem Gerätemanager entfernen). Zuletzt die TV-Software von der CD installieren. Nach dem Starten von WinDVR 3 (InterVideo) werden die Sender gesucht; gefundene Sender werden automatisch benannt und erhalten einen Kanal. Leider sind von der Nummerierung her in der Liste die gefundenen und die unbelegten Plätze durcheinander (bei über 100 Kanälen!). Damit wird die Fernbedienung zum Umschalten fast unbrauchbar,
denn nur mit der Maus kann man im Bedienfeld der TV-Software die belegten Sender auswählen ohne Anzeige der untergemischten unbelegten Kanäle. Das Umschalten geht schnell beim Bild schnell, doch bevor der Umschaltvorgang abgeschlossen ist, dauert es noch zirka 2,5 Sekunden bis zum Ton.
Das Fernsehbild ist gut und der Ton in guter Stereo-Qualität.
Eine Möglichkeit zum Spielen ist ein Schnappschuss vom TV-Bild. Weiter gibt es die zeitgesteuerte Aufnahme; auch wöchentlich. Oder das zeitversetzte Fernsehen. DVDs können auch mit der Software WinDVR 3 (InterVideo) gebrannt werden. Mediendateien können auch mit der Software WinDVR 3 (InterVideo) wiedergegeben werden, also auch die aufgenommenen Videos.
An die TV-Software kann man sich gewöhnen, denn sie ähnelt einer Video-Abspielsoftware.
Anschlüsse: TV-Antenne, Video In, Audio In, S-Video In, Audio Out, Infrarotempfänger-Anschluss
...
Anschlüsse
Analoger Eingang: vorhanden
Digitaler Eingang: nicht vorhanden
Firewire-Anschluss: nicht vorhanden
TV-Ausgang: nicht vorhanden
TV-Eingang: vorhanden Ausstattung
Decoder: Software Decoder
Digitaler Radio- / TV-Empfangsstandard: nicht vorhanden
Elektronische Programmzeitschrift (EPG): nicht vorhanden
Encoder: nicht vorhanden
Fernbedienung: vorhanden
HD Ready: nein
Radio-Empfang: vorhanden
Time Shift: nicht vorhanden
Videotext: nicht vorhanden
Einsatzbereich: Sat-TV
Bus-Typ: nicht vorhanden
Anschlussart: intern
Anubis Typhoon TV Tuner RDS TV-Karte / DVB-T / DVB-S im Vergleich