Arbeiten im Ausland
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Platz 14 in der Kategorie "Ausbildung & Karriere Sonstiges".
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Arbeiten im Ausland gebraucht & neu

Arbeiten im Ausland Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (7/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Gute Arbeit; guter Lohn; bezahlter Urlaub
Nachteile/Kritik
  • Man kommt nicht oft nach hause in der Zeit
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Teslor

Disneyland-Resort-Paris

ein Testbericht von 2003-05-26 15:44:39 vom 26.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Arbeit; guter Lohn; bezahlter Urlaub...
Nachteile/Kritik: Man kommt nicht oft nach hause in der Zeit
Ihr wollt dort arbeiten wo andere Träumen und Urlaub verbringen??

Dann rate ich euch, euch doch beim DLP zu bewerben!

Ich selbst habe ein Jahr dort gearbeitet und bin rundum zufrieden nach Hause gekommen! Jeder einzelne Tag war es wert!

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Die Voraussetzungen
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Die vorraussetzungen sind nicht besonders hoch! Ihr müsst deutsch, Französisch und Englisch in Wort und Schrift beherrschen. Jede weitere Sprache ist nur von Vorteil. Die Schrift ist nicht ganz so wichtig! Es kommt darauf an dass ihr euch verständlich und flüssig ausdrücken könnt und die Sprachen soweit beherrscht dass ein Gespräch mit einem Kunden der jeweiligen Nationalität führen könnt. (Zumindest gut genug um den Kunden an einen Mitarbeiter zu verweisen!!)

Weiterhin solltet ihr ein Jahr (oder mehr) Zeit haben denn das ist die Normale eines befristeten Arbeitsvertrages!

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Die Arbeit selbst
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Es gibt im DLP verschiedene Bereiche in denen ihr Arbeiten Könnt!

Im folgenden eine kleine Auflistung:

* Animation (Kinderbetreuung im Park; Paradentänzer)

* Merchandise (Verkauf in einer der vielen Boutiken)

* Food (Fastfood zubereitung und Verkauf)

* Security (Sicherheit der Gäste im Park und auf der gesamten anlage)

* Hotel/Reception (Was da so alles anfällt: vom Koffertragen bis zur Buchung von Reservierungen)

Es gibt noch viel mehr bereiche und sehr viele unterkategorien in denen man arbeiten kann, aber ich habe hier nur die wichtigsten aufgezählt.

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Das Arbeitsklima
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Der Altersdurchschnitt des Unternehmens das immerhin 12500 Mitarbeiter beschäftigt liegt bei 24 Jahren! Es ist also ein recht "Junges" Unternehmen. Die Moral und das Verhältnis zwischen den Kollegen ist trotz (oder gerade weil) verschiedener Nationalitäten immer gut!
Ich habe noch nie in so einer angenehmen Atmosphäre gearbeietet.

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Die Ansprechpartner
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Wann und wo und bei wem genau ihr euch bewerben könnt ist auf der hompage von Disney ersichtlich:

http://www.Disney.de

Ich selbst hatte mich damals bei einem Parisurlaub direkt dort beworben, daher kann ich euch nichts genaueres sagen, sorry!

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Der Lohn der Mühen und die Unterbringungen
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Als deutsche Mitarbeiter werdet ihr in Firmeneigenen Gebäuden in der Nähe des Resorts untergebracht und teilt euch eine kleine Wohnung mit 1-2 anderen Personen (nicht zwingend deutsche).
Der Lohn ist das Französische Mindesteinkommen das derzeit bei 1103.39€ Brutto liegt. Nach abzug der Steuern und der Kosten für das Zimmer bleiben so ca. 650€ für den Monat. Da ihr in den Mitarbeiterkantinen vergünstigt Essen könnt reicht das meistens gut zum nebenbei sogar was sparen.

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Fazit
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Eine tolle und erlebnireiche Zeit die sich für jeden rentiert der bereit ist sich zu investieren und sich nicht vor Kontakt mit internationalem Publikum scheut. Ich machs bald vielleicht wieder für ein Jahr!!
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Berufserfahrung im Ausland

ein Testbericht von 2002-12-24 05:34:19 vom 24.12.2002
Empfehlung: ja
Wer sich entscheidet, im Ausland zu arbeiten, beweist erst einmal Mut über den eigenen Tellerrand zu sehen (oder er ist naiv). Generell gilt, wer eine berufliche Auslandserfahrung aufweisen kann, hat mehr Chancen, sich weiter zu entwickeln, auch wenn er wieder in die Heimat zurückkehrt.

Man kann nun durch Zufall oder Bestimmung ins Ausland kommen. Diese Tips sollen denjenigen helfen, die durch eigene Planung in die weite Welt ausschweifen wollen.

Suche Dir ein Land aus, daß Dir gefällt und deren Sprache Du einigermaßen beherrschst. Ansonsten mußt Du Dich am Anfang mit Aushilfsjobs begnügen und das wird Deinen Lebensstandard sehr einschränken. Auf der anderen Seite wirst Du Erfahrungen machen, wieviel in Dir steckt und die können unter Umständen sehr wertvoll sein. Die Sprache lernt man dabei, abhängig vom Talent, nebenher.

Setz Dir eine Zeit (3 bis 6 Monate), um Dich und alles andere gut vorzubereiten, bevor Du ins Ausland gehst.

Fürs erste reicht eine Unterkunft in einer kleinen Pension oder Bed & Breakfast, bevor man sich eine eigene Wohnung sucht, es sei denn man kann bei Freunden sein Bett finden. Aber auch Freunde sollte man nicht überstrapazieren und es ist besser, unabhängig zu sein. Regel: bevor man nicht einen job hat, sollte man sich auch keine Wohnung suchen.

Arbeiten in der EU ist mit keinerlei Einschränkungen verbunden (Arbeitserlaubnis etc.). Bei anderen Ländern erkundige Dich genau nach den geforderten Unterlagen (Botschaften).

Mach Dir einen genauen Plan über Deine Finanzen. Löse Dein deutsches Konto noch nicht auf, da Du es brauchen wirst, wenn Du ein Konto im Ausland eröffnen willst. Ein Konto im Ausland zu eröffnen ist sehr, sehr schwierig !! Stelle Dich darauf ein, daß die Bank ALLES von Dir und Deinem Konto in der Heimat wissen will. Ebenso brauchst Du Referenzen, die für Dich einen guten Leumund abgeben müssen, also Dich gut kennen. Unter Umständen kann diese Prozedur Monate dauern. Sei also gut darauf vorbereitet, daß Du Dein Gehalt für die erste Zeit cash oder per Scheck auf die Hand bekommst.

Denke soweit es geht strukturiert mit klar gesetzten Zielen. Mach einen Plan und gib Dir selber Zeit, Dein Ziel zu erreichen. Wenn Du nach einem Jahr nicht fähig bist, einen einigermaßen normalen job zu finden, der Dich selber ernährt, ohne Deine Reserven zu Hause (Eltern, Freunde, Konto) anzugreifen, solltest Du Deine Konsequenzen ergreifen und nach Hause zurückkehren. Auch die Sprache sollte nach einem Jahr für Dich kein großes Problem mehr sein. Es muß nicht perfekt sein (Fehler in der Grammatik sind überhaupt nicht schlimm), aber man sollte sich klar und einigermaßen fließend unterhalten könne. Zweige lieber einen gewissen Betrag von Deinem Verdienten ab und besuche die Abendschule.

Versuche soviel wie möglich Freunde und Bekannte zu machen (es ist leichter, sich mit Deutschen zu treffen und Erfahrungen auszutauschen, aber es bringt nicht sehr viel). Wenn Du Land und Leute verstehen willst, versuche Kontakte zu knüpfen. Das wird Dich erstens dazu veranlassen, ihre Sprache zu sprechen und zweitens öffnet es Dich, ihre Mentalität zu begreifen. Sei offen gegenüber Andersartigem ! Zeige Interesse an anderen Kulturen, denn das wird Dich davor bewahren, zu pauschalisieren oder durch Nichtverstehen von historischen Hintergründen falsche Vorurteile zu treffen. Kauf Dir entsprechende Bücher und bereite Dich damit vor, bevor Du in Dein Land der Wahl gehst.

Versuche durch sportliche Aktivitäten weitere soziale Kontakte zu machen. Trete einem Sportverein bei, oder schließe Dich einer Sportgruppe an. Lies die örtliche Stadtteilzeitung und suche nach „Gruppen“ Deines Interesses. Biete durch Aushängetafeln in Supermärkten etc. oder Kleinanzeigen Deine Dienste als Nachhilfelehrer in Deiner Sprache an.

Halte Deine Augen und Ohren weit offen und sauge ALLES wie ein Schwamm in Dich auf. Höre viel Radio (durch die permanente Wiederholung der Werbung nimmst Du die Sprache besser auf und schnappst typische, tägliche Redewendungen auf).

Sei nicht verzweifelt, wenn Dir am Anfang einiges nicht gelingt. Manchmal fühlt man sich einsam unter all den „Fremden“ und verspürt so etwas, wie Zukunftsangst. Aber das wird Dich sensibel halten und ist eines der wichtigsten Erfahrungen im Leben. Nimm eine negative Erfahrung auch als eine positive.

Als erstes wird man eine aufregende Zeit erleben und so was, wie einen „kick“ bekommen. Alles ist neu und hat seine eigene Dynamik. Nach einer gewissen Zeit und nach dem ersten „settle down“ wird alles etwas ruhiger und man realisiert, daß auch dieses Land seine eigene Problematik etc. hat. Aber wenn Du dieses Gefühl dann haben solltest, bist Du über die erste große Hürde schon längst hinweg.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
airblade

Arbeiten und Leben in den USA

ein Testbericht von 2002-10-26 17:22:14 vom 26.10.2002
Empfehlung: ja
Alles verlassen? Familie und Freunde. 6000 Meilen weit weg leben? Die Angst davor in die USA zu gehen ist fast genauso groß wie die Abenteuerlust. Oft liegen die Ursachen dieser Angst in der Ungewissheit was einen dort erwartet. Hier soll eine Hilfestellung gegeben werden, wie man den richtigen Arbeitsplatz findet und sich am einfachsten auf die Umstände im Land der unbegrenzten Möglichkeiten einstellt.

Vor jeder Arbeitsstelle in den USA steht das Arbeitsvisum. Im Allgemeinen gilt ein solches Arbeitsvisum 5 Jahre und muss anschließend verlängert werden oder man beantragt eine greencard. Doch wie erhält man ein solches Arbeitsvisum? Der amerikanische Arbeitgeber muss bei den Behörden glaubhaft machen können, dass man als Deutscher für den Job besser geeignet ist als der amerikanische Mitbewerber. Im Klartext heißt dies: für ungelernte oder niedrig qualifizierte Tätigkeiten besteht kaum eine Chance -besten Falls über eine Praktikumsstelle- ein solches Visum zu erhalten. Sehr gute Jobchancen hingegen haben hochqualifizierte Experten wie z.B. Juristen, IT-Spezialisten, Ärzte aber auch Lehrer und Finanzmanager. Gerade im Sonnenstaat Kalifornien wird Hände ringend nach Lehrern gesucht. Für deutsche Lehrer mit guten Englischkenntnissen bestehen hier hervorragende Einstiegsmöglichkeiten.

Wie geht’s weiter, wenn man erst einmal eine Arbeitsstelle und das passende Visum erhalten hat. Nun gilt es sich vorrangig um eine Social Security Nummer zu kümmern. Sie ist Voraussetzung für den Führerschein, das Bankkonto, die Wohnung und die amerikanische Krankenversicherung.


WOHNUNGSSUCHE

Mit der Social Security Number kann man nun die ersten Schritte ins amerikanische Alltagsleben wagen. Bei der Wohnungssuche findet man in den USA ein deutliches Überangebot vor. Man sollte sich anfangs über das Internet oder die Zeitung eine einfach Wohngelegenheit in einer WG suchen. Generell bieten aber auch das örtliche Goethe Institut und die deutsche Botschaft gute Hilfestellungen. Bei Mietanlagen kann es sein, dass man den Credit Check mangels Credit History nicht besteht. Hier hilft das hinterlegen einer höheren Kaution oder die Bürgschaft der Firma.

BANKKONTO

Voraussetzung für ein Bank- bzw. Girokonto ist der amerikanische Führerschein und die oben angesprochene Social Security Nummer. Wer bei der Bank mit dem ersten Gehaltsscheck oder der Bescheinigung des Arbeitgebers ein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann, für den wird jedoch meist eine Ausnahme gemacht. Das Konto ist in der Regel überlebensnotwendig, da von dort alle Kosten wie Miete, Strom, Telefon und Kreditkarte abgebucht werden. Auf letztere sollte man näher einzugehen, denn kein Amerikaner ohne Kreditkarte.


KREDITKARTE

Hier gilt die einfache aber für Deutsche unverständliche Grundregel, dass nur derjenige kreditwürdig ist, bei dem sich bereits gezeigt hat, dass er einige Kredite ohne Probleme abbezahlt hat (die sogenannte Credit History). Doch der Mensch in den USA ist ohne Creditcard nur die Hälfte wert. Günstige Kredite für Haus und Auto gibt’s eben nur mit einer solchen Karte. Der Bann muss also erst einmal gebrochen werden. Am einfachsten funktioniert dies über eine „secured“ Visa- oder Master-Card, bei der man sich verpflichtet eine größere Summe zinsfrei auf dem Konto zu belassen und noch dazu höhere Gebühren von bis zu 60 Dollar pro Jahr bezahlt. Wer jedoch die Rechnungen dieser Karte anstandslos bezahlt wird sich bald vor Angeboten von anderen Karten kaum noch retten können.


FÜHRERSCHEIN

Wer ein Auto kaufen will, braucht vorher einen amerikanischen Führerschein um gigantische Versicherungskosten zu vermeiden. Der Erwerb eines solchen gestaltet sich erheblich einfacher als in Deutschland. Die Theorieprüfung besteht aus einem Multiple-Choice-Test, auf den man sich mit Prospekten des Department of Motor Vehicles (DMV) vorbereiten sollte. Hat man diesen Test bestanden, sollte man telefonisch einen Termin zur praktischen Prüfung vereinbaren. Sie besteht aus einer circa 15 Minuten langen fahrt um mehrere Blocks. Die Gesamtkosten sind abhängig vom jeweiligen Bundesstaat, liegen aber in der Regel deutlich unter der 100 Dollar Grenze.


FAZIT

Das Leben und Arbeiten in den USA gestaltet sich anfangs schwieriger als die meisten erwarten, doch wer diesen Stress übersteht, kann sich als Amerikaner fühlen und den american way of life voll und ganz auskosten. Gerade in Sachen Gehalt lässt sich hier viel mehr erreichen als in Deutschland. Wer Qualifikation und Einsatz zeigt, der wird nach den ersten Gehaltsschecks schnell den Stress der ersten Monate vergessen.
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BrandtKurt

Find ich nicht schlecht

ein Testbericht von 2002-10-25 07:47:05 vom 25.10.2002
Empfehlung: ja
Also ich hab in meinem bissherigen Arbeitsleben auch schon im Ausland gearbeitet und ich finde es nicht schlecht. Man Lernt leute kennen und deren sitten und bräuche, die für eine gute Komunizierung finde ich sehr wichtig sind.Ich arbeite zwar im Sicherheits und Detektivwesen aber gersde für diesen Job ist es von bedeutung die sitten der anderen Länder zuwisse. UInd wer weiß vieleicht findet man ja auch, so wie ich, seine traumfrau im Ausland.Und spass machen tut es auch.

Mit freundlichen grüßen

Brandt Kurt
...
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cwagner

Wie kommt man an ein Praxissemester in Argentinien

ein Testbericht von 2002-07-06 14:22:47 vom 06.07.2002
Empfehlung: ja
Ein Teil meines Fachhochschulstudiums ist ein (eigentlich sind es sogar zwei...) Praxissemester. Diese kann man nun ganz normal in Deutschland absolvieren oder sich um einen Platz im Ausland bewerben. Ich hatte mich für Argentinien entschieden, da mich dieses Land schon immer faszinierte. Aber als ich dann für ein halbes Jahr nach Argentinien wirklich losging, wusste ich nicht genau, was mich erwartet.

Vermittelt (und auch gut vorbereitet) wurde das alles über die Koordinierungsstelle für Praxissemester (FH) in Karlsruhe (Moltkestr. im Verwaltungsgebäude der FH KA, Tel: (0721-925-0 =Zentrale, dann verbinden lassen). Die Damen dort sind wirklich sehr hilfsbereit, wenn man auch freundlich und nett zu ihnen ist.
Es werden jedes Semester 6 bis 8 Studenten aus ganz Baden Württemberg nach Rafaela, einer Stadt mit ca. 70.000 Einwohnern vermittelt, und ich hatte das Glück einer davon zu sein. Aber es werden natürlich auch andere Länder und Städte vermittelt, oder anders ausgedrückt, die Beziehungen der Koordinierungsstelle sind sehr gut.

Für das Praxissemester benötigt man kein besonderes Visum oder eine Aufenthaltsgenehmigung, es genügt das normale Touristenvisum. Das gilt drei Monate, die dann aber durch eine Aus- und wieder Einreise von neuem beginnen. Das hat auch den Vorteil, dass man reisen „muss“ und so noch mehr sehen und erleben kann. In Argentinien sind auch keine besonderen Impfungen vorgeschrieben oder andere Prophylaxen nötig.

Rafaela liegt etwa 500 km nördlich von Buenos Aires, als ich es das erste Mal auf einer Landkarte suchte, fand ich die Stadt beim zweiten A von Pampa. Es gibt dort relativ viel Industrie und die Leute leben eigentlich ganz gut.
Jedenfalls kam ich dort an, wurde in eine Firma vermittelt, von der ich vorher gar nix wusste. Aber gerade das macht es auch aus. Man soll ja auch lernen sich durchzubeissen, mit neuen Problemen wie der Sprache umzugehen und nicht gleich aufzugeben. Apropos Sprache, ich hatte einige Spanischkurse hinter mir und dachte, das wird schon gehen, auf verschiedenen Reisen habe ich mich auch immer ganz gut verständigen können, aber am ersten Tag in der Firma kam ich mir vor wie ein Idiot, ich habe kein Wort verstanden. Nach etwa drei Monaten verstand ich dann aber fast jedes Wort und am Ende des halben Jahres konnte ich eigentlich fliessend Spanisch.

Ich lernte in dieser Zeit die Arbeits- und Lebensweise der Argentinos und den wirtschaftlichen Standort Argentinien kennen. Aber auch das pralle Leben, die Lebensfreude der Argentinos und naja eben Land und Leute konnte man sehr gut auf diese Weise kennenlernen. Erlebt habe ich eine Menge und möchte es heute auch nicht mehr missen.
Der Verdienst war damals nicht sonderlich viel, es gab 300 US$ im Monat, was zum Leben reicht, aber nicht zum Reisen etc. Man muss bedenken, dass Argentinien ein relativ teueres Land ist, das Preisniveau liegt ähnlich wie hier in Deutschland. Dafür lag die wöchentliche Arbeitszeit nur bei 30 Stunden, was eine Woche sehr kurz und erträglich macht.

Sehr gut waren auch immer die später erlebten Reaktionen auf so ein Auslandspraxissemester, denn es gibt eigentlich keine Firma, die so etwas nicht gut findet. Einige wollen nur Leute, die schon einmal im Ausland gelebt und gearbeitet haben, also meine Empfehlung:
Macht es auch!!!
Grüße cwagner
...
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Kommentare
blauersafir
blauersafir, 07.05.2002
gut erklaumlrt und hilfreich! Schau auch mal bei mir rein! Cu Blauersafir
Craove
Craove, 26.08.2002
Klingt ja interessant :D
Gabri
Gabri, 08.05.2002
Haumltte etwas mehr sein koumlnnen o aber trotzdem
gut --- Gabri
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Endlich Lehrertisch und nicht mehr Schulbank! - Meine Assistenz-Zeit.

ein Testbericht von 2002-06-05 09:44:26 vom 05.06.2002
Empfehlung: ja
Mein Großvater war es, meine Mutter ist es, und mein Zwillingsbruder will es werden: Lehrer.
Natürlich wollte ich da eine Ausnahme machen und mich für einen anderen Beruf entscheiden... hat nicht geklappt.

Schon während meiner Wehrdienstzeit nahm ich mir vor, meinen Bruder in Frankreich zu besuchen, der (während ich meine Helmtarnung auf den Übungen verbesserte, den Feind beobachtete und mich auf dem Fahrerplatz des Kampfpanzers Leopard 2 A4 mächtig langweilte und mir eigentlich ziemlich blöd vorkam) in Frankreich als Deutsch-Assistent tätig war. Das Dienstzeitende rückte immer näher, und somit auch die Reise nach Frankreich. Gut gewappnet war ich ja... durch LK Französisch in Berlin.

Nie kam es für mich in Frage, sich mit Schülern herumzuärgern, ewig voller Kreidestaub zu sein und schlecht bezahlt noch obendrein. Doch der Besuch bei den Kollegen meines Bruders hat mich eines Besseren belehrt. Ich wurde herzlich aufgenommen und verließ nach dem Tag des Besuches die Familien in dem Glauben, sie eigentlich schon viel länger zu kennen.

Allerdings hatte ich eine andere Mission: Weiterfahrt Richtung Portugal, die Eltern besuchen und dabei am Strand braun werden. Und dort hat mich dann der Gedanke, vielleicht nicht auch ein Jahr nach Frankreich zu gehen, nicht mehr losgelassen.

Ich gebe zu, normalerweise wollte ich nach dem Sommer zu studieren anfangen - jedoch mit welchen Aussichten? Bei Psychologie muß man bis 3 Jahre auf seinen Studienplatz warten, und dann ist nicht mal sicher, wo die Universität sein soll. Und außerdem sind die Psychologen ja sowieso alle verrückt.

Nach Deutschland zurückgekehrt, bereitete ich meinen Auslandsaufenthalt vor. Dazu hat mein Bruder die Fäden gezogen. Eine Deutsch-Lehrerin, die an seiner Schule als Springer arbeitete, war nämlich auch an meiner Schule tätig. Und so hatte ich einen Ansprechpartner.

Die Deutsch-Assistentin vor mir war alles andere als motiviert, und so sollte es für mich doch ein Leichtes sein, Deutsch in Frankreich einen Aufschwung zu verpassen.

Ende September fuhr ich ohne Kind und Kegel, dafür aber mit dem Auto, viel Motivation und jeder Menge Sachen im Gepäck nach Guingamp, der 8000-Seelen-Metropole an der Côtes d'Armor (Bretagne). Ich lernte sofort meine 3 Deutschlehrer kennen und bekam vom Direktor ein Zwei-Zimmer Appartement, direkt auf dem Schulgelände. Außerdem teilte ich mir einen weiteren Aufenthaltsraum, den "Salon" (und außerdem die Küche) mit den beiden anderen Assistenten (aus Irland und Mexiko kommend).

Bezahlt wurde ich auch. 2200FRF pro Monat (entspricht etwa 335,00EUR) - dabei kostete mich mein "Appartement" nichts, ebenso mußte ich keinen Eurocent für die Mahlzeiten bezahlen. (Die Lehrer hingegen legten für jedes Essen 6,10EUR auf den Tisch.)

Meine Arbeit bestand nun darin, die Schüler in Deutsch zu unterrichten. Dabei bekam ich meistens eine halbe Klasse von einem Deutschlehrer, nur, wenn der Lehrer mal abwesend war, hatte ich das Privileg, die ganze Klasse zu nehmen.

Meine Niveaus waren Klasse 7 bis 12 und BTS (eine Art Berufsschulklasse). Außerdem machte mir die in der Stadt ansässige Universität das Angebot, eine Gruppe von Studenten in Deutsch zu unterrichten. Das nahm ich natürlich an, und so verdiente ich mir noch ein kleines Zubrot (etwa 25,00EUR pro Stunde). Nicht schlecht für jemanden, der noch nicht einmal angefangen hatte zu studieren, oder?

Um nicht nur die gesprochene Sprache, sondern auch die schriftliche Sprache zu perfektionieren (oder zumindestens zu verbessern), nahm ich auch regelmäßig am Unterricht der 8. Klassen teil. Nicht als Schüler, sondern in hospitierdender Tätigkeit. Somit konnte ich die Grammatik auffrischen und verschiedene Lehrmethoden kennen lernen.

Alles in Allem hatte ich also bis zu 18 Stunden wöchentlich, davon bis zu 12 zu geben (oder manchmal auch mehr).

Hier einige Tipps:

Man muß nicht nur nach Frankreich gehen, wenn man Lehrer werden will. Auch für diejenigen, die mal hier studieren oder einfach nur die Sprache verbessern wollen, ist ein Assistenzposten genau das richtige.
Dabei ist es gar nicht so schwierig, hier eine freie Assistenzstelle zu bekommen. Viele Schulen nämlich würden händeringend jeden nehmen, den sie bekommen könnten.

Ich schlage vor, bei Interesse an privaten Schulen anzufragen. Dort differiert zwar das "Gehalt", aber das Ansehen ist besser. Wobei das nicht heißen soll, öffentliche Schulen seien nicht gut genug - im Gegenteil: oftmals bekommt man hier sogar mehr Geld, hat aber einen festen Studenplan und nicht so viele Freiheiten.

Der Vorteil im Kollegium ist, daß man als Assistent (und dann noch Ausländer) viele Privilegien genießt. Man wird oft eingeladen und erlebt deshalb auch viel.

Man muß die Arbeit mit Kindern (oder besser: Schülern) lieben. Wer Probleme hat, auf Meinungen einzugehen oder zu diskutieren, der wird es auch schwer haben, einen Namen zu machen.

Und noch eins: das Straßennetz ist (zumindest in der Bretagne) sehr gut. Da wird man schon einmal verleitet, den ein oder anderen Kilometer mehr zu fahren. Das geht aufs Geld, vor allem, wenn man keinen Diesel hat.

Könnte ich die Zeit noch einmal zurückdrehen, um irgendetwas am Frankreichaufenthalt zu verändern, würde ich mit Sicherheit nicht so viele Kilometer abspulen (25.000km seit September 2001). Vielleicht wäre ich mit einem Fahrrad oder den Turnschuhen besser bedient gewesen.

Fazit: Laßt Euch nicht die Möglichkeit entgehen, ein Jahr (oder Schuljahr) nach Frankreich zu gehen. Die Plätze sind vorhanden. Man muß nur nicht bei Agenturen anfragen, sondern bei den Schulen direkt.
...
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nikita1

Brasilien gegen Türkei

ein Testbericht von 2002-06-02 03:25:20 vom 02.06.2002
Empfehlung: ja
BRASILIEN GEGEN TÜRKEI


Der Kader der Türkei:

1 RECBER Rustu (GK)
2 ASIK Emre
3 KORKMAZ Bulent
4 AKYEL Fatih
5 OZALAN Alpay
6 ERDEM Arif
7 BURUK Okan
8 KERIMOGLU Tugay
9 SUKUR Hakan
10 BASTURK Yildiray
11 SAS Hasan
12 CATKIC Omer (GK)
13 IZZET Muzzy
14 HAVUTCU Tayfur
15 KAHVECI Nihat
16 OZAT Umit
17 MANSIZ Ilhan
18 PENBE Ergun
19 ERCAN Abdullah
20 UNSAL Hakan
21 BELOZOGLU Emre
22 DAVALA Umit
23 OZGULTEKIN Zafer (GK)

Die Nationalmannschaft von Brasilien:

1 MARCOS (GK)
2 CAFU 3 LUCIO
4 ROQUE JUNIOR
5 EDMILSON
6 ROBERTO CARLOS
7 EMERSON
8 GILBERTO SILVA
9 RONALDO
10 RIVALDO
11 RONALDINHO
12 DIDA (GK)
13 BELLETTI
14 ANDERSON POLGA
15 KLEBERSON
16 JUNIOR
17 DENILSON
18 VAMPETA
19 JUNINHO PAULISTA
20 EDILSON
21 LUIZAO
22 ROGERIO CENI (GK)
23 KAKA


Noch 2 Tage bis zum Spiel der Spiele es wird entscheident sein für diese Gruppe , die Brasilianer schickten eien Spion zum türkischen Training der Spion gab sich als Journalist aus aber zu seinem Pech wurde er von einem Türkischen Reporter wieder erkannt und wurde vom Platz verwiesen aber der Spion wollte einfach nicht gehen und blieb bis zum Ende des Trainings am Spielort.Der türkische Delegationschef sagte das was die Brasilianer machen finde ich nicht in Ordnung und wir haben sicherlich keine Angst von Brasilien man wird es am Platz dann schon sehen.


Brasilien als viermaliger Weltmeister und Türkei mit ein paar kleinen Auftritten ist eigentlich Brasilien klarer Favorit aber die Türken kommen mit sehr viel Selbstvertrauen und werden gegen die Brasilianer ohne Respekt spielen.

Man hat es ja gesehen das die Türken spielen können denn in der Relegation zur Weltmeisterschaft haben sie beide Spiele gegen Österreich gewonnen.

Das Spiel wird in Ulsan ausgetragen in einem Stadion in Südkorea mit einem Fassungsvermögen von 43.550 Zuschauern.

Beim letzten Vorbereitungsspiel von Brasilien gewannen sie mit 4:0 gegen Malaysia, Brasilien konnte nicht überzeugen denn sie schossen die Tore nach meiner Meinung zwar alle in der zweiten Hälfte aber ich glaube die Mannschaft von Malaysien war nicht mehr so fit und dann war es für die Ballkünstler nicht mehr schwer den Ball rein zu schieben.


Romario darf auch nicht zur Wm fahren und zum Glück ist Rivaldo wieder fit.


Hier können sie nochmal sehen wo die Spieler spielen:

DER KADER Tor: Rogerio Ceni (FC Sao Paulo), Marcos (SC Palmeiras), Dida (Corinthians Sao Paulo). Abwehr: Cafu (AS Rom), Belletti (FC Sao Paulo), Junior (AC Parma), Roberto Carlos (Real Madrid), Lucio (Bayer Leverkusen), Roque Junior (AC Mailand), Anderson Polga (Gremio Porto Alegre), Edmilson (Olympique Lyon). Mittelfeld: Gilberto Silva (Atletico Mineiro), Emerson Ferreira (AS Rom), Juninho Paulista (Flamengo Rio de Janeiro), Kaka (FC Sao Paulo), Kleberson (Atletico Paranaense), Vampeta (Corinthians Sao Paulo), Ronaldinho (Paris St Germain). Angriff: Ronaldo (Inter Mailand), Luizao (Gremio Porto Alegre), Edilson (Cruzeiro Belo Hotizonte), Denilson (Betis Sevilla), Rivaldo (FC Barcelona).

Das tut mir wirklich leid ich war in der falschen Katogerie wenn ich wüßte wie ich diesen Beitrag bloß löschen könnte vielleicht kann mir jemand helfen.
...
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Kommentare
Craove
Craove, 26.08.2002
Sry, aber das ist hier fehl am Platz.
cwagner
cwagner, 05.06.2002
Netter Artikel, aber Thema verfehlt...
Gruumlszlige cwagner
Janny
Janny, 12.06.2002
Fuumlr Fussballfans ideal
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