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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Soner Arica 2012 - Sarkilar Aski Söyler - CD ab 20.05 |
8,95 € |
7T 4Std. | 0 | ||
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll...ein Testbericht von sunshine_317012003-06-04 04:57:40 vom 04.06.2003 Empfehlung: ja Vorteile: dicht am Nationalpark...Nachteile/Kritik: dreckig und stinktDa mittlerweile der Winter so langsam anfängt, ist es ratsam, seinen Urlaub im Norden zu verbringen, da es dort noch angenehm warm ist. So habe ich es auch vor. Ich werde mich langsam von Norden nach Süden vorarbeiten. Meine nächste Station hieß also Arica. Nördlicher geht es in Chile kaum noch. Arica liegt direkt an der Grenze zu Peru. Was mich genau dort hingetrieben hat, kann ich Euch auch nicht sagen. Der Flug war günstig (ca. 90 Euro) und eigentlich wollte ich noch nach Peru. Aber dazu bin ich leider nicht gekommen. Nach ca. 3 ½ Stunden Flug und einer Zwischenlandung in Iquique kam ich im ca. 2000 km entfernten Arica an. Der Flughafen ist alles andere als spektakulär…Einfach eine Art Halle. Na, kein Wunder, denn von hier aus gehen auch nur Inlandsflüge und ab und zu mal ein Flug nach La Paz in Bolivien. Vom Flughafen bis in die Innenstadt sind es noch einmal ca. 15 bis 20 km. Wer jetzt glaubt, man könne da bestimmt einiges sehen, der täuscht sich leider. Man fährt quer durch die Wüste. Auf die Berge zu. Als ich dann auch endlich in meinem Hotel war, habe ich mich nach einer kurzen Pause losgemacht, um die Stadt zu erkunden. Immerhin wollte ich ja 3 Tage bleiben. Da muss man ja schließlich wissen, was einen erwartet. Schnell musste ich auch feststellen, dass es eigentlich nicht viel war. Nun gut, dann konnte ich auch endlich mal ein bisschen ausspannen. Aber nun will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen. Die Stadt bzw. das Stadtzentrum ist sehr übersichtlich aufgeteilt. Die Straßen sind im Rechteck angeordnet und das Leben spielt sich hauptsächlich in der Fußgängerzone, der 21 de Mayo und der Av. Bolognesi. Hier findet man unzählige kleine Geschäfte, Kneipen und Restaurants. Geht man die 21 de Mayo weiter Richtung Osten (am Besten ist, man orientiert sich an dem güldenen „M“) kommt man zum Bahnhofsvorplatz. Dem so genannten Plaza Vicuña Mackenna und der Plaza del Trabajador. An diesen beiden Plätzen findet man auch schon die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Aricas. Zum Meer hin gerichtet steht das ehemalige Zollhaus (Aduana). Die Stahl- und Eisenkonstruktion stammt von Gustav Eiffel (dem Eiffelturmerfinder). Heute wird die Aduana allerdings nur noch als eine Art Kulturmuseum genutzt. Direkt gegenüber der Aduana steht eine Lokomotive, die 1924 in der Maschinenfabrik Esslingen in Deutschland gebaut wurde. Die Lok wurde damals eingesetzt, um die Züge von Arica nach Bolivien zu bringen. Zum Hafen hin sieht man dann noch ein gigantisches weißes Gebäude. Hierbei handelt es sich um die Marine-Zentrale. Wenn man ein wenig links guck, hat man einen ca. 100 m hohen Berg im Blickfeld, auf dem die chilenische Flagge weht. Den Morro. Auf diesem Berg fand in 19. Jahrhundert der Salpeterkrieg zwischen Chile und Peru (Arica gehörte früher zu Peru) statt. Hoch oben steht eine Jesus-Statue, die ins Meer blickt. Und dann gibt es dort oben noch ein Museum, in dem der damalige Krieg dargestellt wurde (Chile hat nach seinem Angriff nur 55 Minuten gebraucht, um Peru zu schlagen). Wieder unten angekommen gelangt man ein wenig hinter dem Bahnhofsvorplatz zum Plaza Colón. Dort steht die Iglesia San Marcos, die ebenfalls von Gustave Eiffel entworfen wurde. Eigentlich sind die Gebäude dort sehr schön, nur leider gibt es einen Haken. Wer den Geruch von Fisch nicht mag, sollte diese Ecke Aricas meiden. Der Bahnhofsvorplatz ist schneeweiß. Erst habe ich mich gewundert, woran das wohl liegen könnte. Aber dann stieg mir dieser ekelige Geruch in die Nase und ich habe oben in den Palmen die Fischreiher und Pelikane gesehen und gehört. Wenig später wusste ich auch, warum dieser Platz so weiß war und so stinkt… Naja, auch Vögel müssen mal… Hinter dem Hafen nach Süden hin, gelangt man dann auch zum Strand. Der ist wirklich sehr schön mit Sand und kleinen Buchten. Ideal für den Sommer oder einfach nur zum Ausspannen. Zwischendurch gelangt man noch zur Halbinsel Alacrán. Dort steht ein Leuchturm, der den Schiffen früher den Weg geleuchtet hat. Aber eigentlich wurde diese Insel mal als Gefängnis für Piraten genutzt. Naja, das war es auch schon an Sehenswürdigkeiten in Arica. Dafür dass diese Stadt 160.000 Einwohner hat, und zu den Größten in Chile zählt, hat sie eigentlich selber nicht sehr viel zu bieten. Das absolute Highlight an diesem Wochenende war der Ausflug in den Lauca Nationalpark, der im Umland von Arica liegt. Zwischen Wüste, grün und Gletschern gelangt man teilweise auf einem sehr steilen Weg nach oben zum Lago Chungará, dem höchstgelegenen See der Welt (4750 m). Der See liegt zwischen 2 Vulkanen, von denen einer noch aktiv ist. Aber dazu komme ich später in meinem Reisebericht am Abschluß des Praktikums hier in Chile. Ich hoffe, Euch Arica ein wenig näher gebracht zu haben und freue mich jetzt schon, Euch von meinen nächsten Erlebnissen hier am anderen Ende der Welt zu berichten…. ... |
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| 1-1 von 1 Arica | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Arica
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Kategorie: Sehenswürdigkeit Typ: Stadt |
