Joggen ist nicht nur ein schönes, sondern auch ein sehr gesundes Hobby. Seit zu Beginn der 80er Jahre die Laufwelle von USA nach Deutschland überschwappte, sieht man immer mehr Läufer in unseren Wäldern und Parks ihren Sport ausüben.
Außer der richtigen Laufkleidung sollte man besonderen Wert auf gute Laufschuhe legen.
Als ich vor Jahren mit diesem schönen Ausdauersport begann, habe ich den Fehler gemacht, wie wahrscheinlich viele andere Jogger auch, ich habe meine alten Joggingschuhe angezogen und bin losgelaufen. Mein Spaß dauerte nicht sehr lange, denn bereits nach kurzer Zeit schmerzten meine Knie und ich hatte Probleme mit der Wadenmuskulatur.
Ein laufbegeisterter Kollege klärte mich dann über die möglichen Ursachen meiner Knieprobleme auf. Es waren meine alten Schuhe.
Auf seinen Rat hin, begab ich mich dann in ein gutes Sportfachgeschäft und lies mich dort fachmännisch gut beraten.
Nachdem ich dem Verkäufer meine Probleme geschildert hatte, bekam ich einen Laufschuh und sollte auf einem Laufband probelaufen. Der erfahrene Verkäufer machte eine Gang- bzw. Laufanalyse und erkannte sofort, welcher Läufertyp ich war. Mein Problem war eine leichte Überpronation, die mit geeigneten Schuhen aufgefangen werden könnte. Bei einer Überpronation knickt der Fuß beim Laufen leicht nach innen und verursacht so die schmerzhaften Knieprobleme.
Er empfahl mir den Asics GT 2040. Ein leichter Laufschuhe, der mir sofort angenehm am Fuß lag.
Der Asics GT 2040 hat viele, viele Kilometer gehalten und seit ca. 1 Jahr laufe ich in dem Nachfolgemodell Asics GT 2050. Die beiden Modelle unterscheiden sich für mich kaum, wobei ich bin eben nur eine Hobbyläuferin bin und die feinen Unterschiede, wie sie Profiläufer oder Marathonläufer bemerken, nicht feststellen kann.
Der GT 2050 verfügt über ein Gel-Dämpfungssystem im Fersen und Ballenbereich. Durch dieses Dämpfungssystem wird der Fuß auf harten Straßenbelägen weich abgefedert. Im Mittelfußbereich gibt eine spezielle DuoMax- Pronationsstütze dem Fuß einen optimalen Halt. Damit wird die Fehlstellung des Fußes ausgeglichen und das Laufen hat den Gesundheitseffekt, den man sich letztlich davon erhofft.
Die Sohle ist griffig und selbst bei laubbedeckten, abfälligen Asphaltwegen hat man in feuchten Herbst- und Wintertagen optimalen Halt.
Mit Asics GT 2050 habe ich meinen optimalen Laufschuh gefunden. Mittlerweile bin ich viele Kilometer über weiche Waldböden, harte Asphaltwege und schlammige Feldwege mit diesem Schuh gelaufen. Ich habe immer ein gutes Gefühl der Sicherheit und Stabilität in diesem Asiscs-Laufschuh. Die Verarbeitung der Sohle und Nähte, der Reflektorstreifen und der herausnehmbaren Innensohle ist sehr gut und zeigt selbst nach 1 Jahr noch keine sichtbaren Verschleißerscheinungen.
Zum Preis soviel: In der Regel kostet dieser Laufschuh um die 100,-- Euro. Ich habe meinen Asics GT 2050 für sage und schreibe 75,-- Euro in einer Werbeaktion eines hiesigen Sporthauses ergattert.
Wer nun also Lust bekommen hat mit dem Laufen anzufangen, sollte sich vorher unbedingt von einem Fachmann beraten lassen und besonderen Wert auf gute Laufschuhe legen.
Für Läufer mit Pronationsproblemen ist der Asics GT 2050 meine 1. Empfehlung.
ein Testbericht von Darkwin2007-12-08 02:41:06vom 08.12.2007Empfehlung: nein
Vorteile: Leichtigkeit, gute Dämpfung, sehr gute Verarbeitung, ...Nachteile/Kritik: eventuell der Preis, den er jedoch wert ist
Einleitung
Es war einmal vor langer Zeit (1999), …. da begab es sich, dass ein harmloser Bürger (dessen Name stark an eine Comicente erinnert) des Rauchens überdrüssig ward. So beschloss er, der Tabakindustrie ein Schnippchen zu schlagen und in Zukunft dem Arzt des Öfteren eine lange Nase zu drehen. Angespornt vom Ersparten, und unterstützt von einem sicherlich vorhandenem Dickkopf, wurde dieser Vorsatz in die Tat umgesetzt. Doch das Leben kann grausam sein. Nicht nur das Sparbuch wurde dicker, nein …. auch der Besitzer (die erwähnte Comicente) gewann immer mehr Ähnlichkeit mit „Benjamin Blümchen“. Und damit ist nicht die rote Jacke gemeint. Also kam der Tag, an dem der Erwähnte beschloss, den lästigen Kilos den Kampf anzusagen. Er begab sich (ich will hier nicht „rollte“ schreiben) ins nächste Sportfachgeschäft und kaufte sich dort die Laufschuhe "GT-2050" von Asics.
Wo gekauft für wie viel Kohle?
Gekauft wurden diese Schuhe beim hier in Rhede ansässigen „Sporthaus Heck“. Nach eingehender Beratung, bei der die Ente sogar vorab durch den Laden zu watscheln hatte, bekam sie einige Schuhe angeboten. Sofort gefiel ihr der Laufschuh aus dem Hause Asics. Optisch sehr ansprechend und mit nur ca. 600 Gramm auch recht leicht. Die Ente hatte ja genug an sich selbst zu schleppen. Der Hacken- und Vorderflossenbereich sehr gut gedämpft, während die Mittelflosse (Fersen- und Ballenbereich) durch eine 2,5 cm dicke Geleinlage geschützt wird. Bereits nach kurzem Probewatscheln schien die Entscheidung gefallen. Sie wurde nur noch durch die Nennung des Preises verzögert. Sage und schreibe 135 Silberline (DM) sollten diese Siebenmeilenstiefel kosten. Zu der Zeit ein sicherlich sehr stolzer Preis. Zumal diese Schuhe durch die leichte Bauweise nicht den Eindruck von wirklicher Stabilität hinterließen. Noch mal schnell die gute Fee von Googel befragt: Huch die Nachfolgemodelle kosten immer noch um die 130,- …. aber Euro (schluck)
Hersteller:
Wer oder was ist den „Asics“? Der Name steht für: „Anima Sana in Corpore Sano“. Auch Nichtlateiner keinen den Satz vom gesunden Geist im gesunden Körper. Also für unseren Titelhelden genau das Richtige. Das Unternehmen wurde 1949 in Japan gegründet und stellt neben Sportschuhen (für diverse Sportarten) auch die entsprechende Kleidung her. Durch permanente Forschung ist man bemüht, die eigenen Produkt im Detail immer weiter zu verbessern, ohne den einmal eingeschlagenen Weg zu verlassen. So sieht der mittlerweile 8 Jahre alte Schuh den heutigen Modellen immer noch sehr ähnlich. Näheres unter www-asics.de oder wie immer: Ruft doch einfach dort an.
Ausehen:
Die Grundfarbe der Wunderschuhe ist weiß. Bei den beschrieben Schuhen sind die Zierstreifen aus blauem Kunststoff, wobei in jeden dieser Streifen noch ein reflektierender Streifen eingearbeitet ist. Ein weiterer Reflektorstreifen ist an der Hacke angebracht, und soll den Läufer bei Dunkelheit besser sichtbar machen. Der Schaft ist rundum gut gepolstert, schmiegt sich weich ums Fußgelenk und hat eine Verstärkung in die Hacke eingearbeitet. Die Schuhoberfläche ist aus atmungsaktivem Stoff, der ein
übermäßiges Schwitzen der Füße verhindert. Das Profil der Sohle ist schwarz, während die Dämpfungselemente farblich abgesetzt sind.
Laufeigenschaft und anderes:
Also begab sich die Ente mit ihren neuen Schuhen auf den Weg, um ihre überschüssigen Pfunde los zu werden. Die ersten 1000 Meter gingen täglich über Asphalt, wo sie ohne Schwierigkeiten voran kam. Die Geleinlage dämpfte ihren Schritt und der harte Untergrund konnte ihren Flossen nichts anhaben. Nach einigen hundert Metern verließ sie die Straße und trabte in den dunklen Wald. Auch auf diesem Geläuf hinterließ der Schuh einen guten Eindruck. Das geringe Gewicht und die gute Dämpfunge ließen sie gut voran kommen. Das der Erpel immer wieder überholt wurde, lag sicherlich nicht an an den Schuhen. Zumindest war niemals ein Fuchs oder jemand mit Gehhilfe dabei ;-) Und oh Wunder, diese Siebenmeilenstiefel erwiesen sich als viel stabiler, wie man auf den ersten Blick hätte denken können. Drei Jahre trabte unser Held fast täglich durch die Landschaft. Und die Schuhe hielten. Waren sie arg verschmutz, stopfte man sie bei 30 Grad in die Waschmaschine (die Schuhe … nicht die Ente) und sie sahen fast wieder wie neu aus. Nach dieser Zeit, waren die Pfunde verschwunden und auch die Lust am Laufen. Nun werden die Schuhe nur noch getragen, wenn der Erpel seine Zicken durch die Halle scheucht. Dass dabei auch immer wieder vor den Ball getreten wird, hat den Schuhen (wie man auf den Bildern sehen kann) bis heute nicht sonderlich geschadet.
Fazit:
Ja, die Ente würde diese Schuhe unbedingt empfehlen. Der Preis ist zwar dazu geeignet, jemanden eben aus diesen zu hauen … aber sie sind ihr Geld wert. Niemals sonderlich gepflegt oder sorgsam behandelt, haben diese Schuhe den Besitzer immer dahin getragen, wo er hin wollte …. und werden es sicherlich noch einige Zeit tun. Dahingehend haben sie den ersten Eindruck bei Weitem übertroffen. Leichtigkeit, Bequemlichkeit und sehr angenehme Laufeigenschaften sprechen ebenfalls für diesen Schuh. Auch die Optik kann sich sehen lassen und die etlichen Gänge in der Waschmaschine haben ihnen nicht geschadet. Mehr als gute Verarbeitung also. Darki gibt an dieser Stelle 5 von 5 Sternen. Sollte also jemand auf den Gedanken kommen durch die Gegend zu trampeln, kann ich ihm diesen Schuh unbedenklich ans Herz legen. Allerdings sollte man sich vor dem Einstig in ein Lauftraining von einem Fachmann beraten lassen. Diese erkennen leichte Fehlstellungen der Füße beim Laufen, und wissen am Besten, welcher Schuh zu welchem Fuß passt.
ein Testbericht von maexelchen2005-05-30 19:04:36vom 30.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: bequem, design...Nachteile/Kritik: preis
Asics GT 2050?
Wie immer fragen sich welche was ist den jetzt eigentlich dieses Asics. Wie ich es beziffern würde ist er ein normaler Laufschuh, für den Sportbereich, wie man ihn in jedem Sportgeschäft kaufen kann. Allerdings muss man sagen das dieser Schuh mehr auf den Wettkampf, als auf den normalen Gebrauch zu geschnitten ist. Trotzdem kann man ihn auch wunderbar auf der Straße zum joggen, oder auch nur zum shoppen, zum Essen gehen usw. benutzen. Das ist halt eben die Vielfalt eines solchen Laufschuhes im Gegensatz zu einem normalen Schuh
wie man ihn im handelsüblichen Schuhgeschäft kaufen kann. Mit so einem kann man zwar alles machen, aber nur kein Sport. Und mit einem Laufschuh kann man alles machen!
Design:
Ich habe beim adidas Shimanto Bericht geschrieben, das ich sein Design hässlich finde. Und genau das ist hier das Gegenteil. Superschöne Optik sieht der Zuschauer. Der Schuh geht vorne flach nach unten und ist oben wieder höher für optimalen Sitz. In der Mitte des Schuhs ist eine kleiner Wölbung nach innen von der Sohle. Weiß jemand wofür das gut ist? Ich jedenfalls nicht. Schon unten fangen die Striche wie man sie von Adidas kennt an und hören erst fast am Ende des Schuhs auf. Dort steht dann klein Asics. Noch weiter unten, schon am weißen des Schuhs steht dann noch mal Gel. Wofür das gut seien soll weiß ich ebenfalls nett. Auf jeden Fall sieht es geil aus!
Laufverhalten:
Sicherlich der wichtigste Teil eines solchen Schuhes oder eines solchen Berichtes. Aber auch glänzt der Asics in allen Maßen. Optimales Laufverhalten überall. Im Wald, im Gebirge, auf der Straße und zuhause. Mein etwas breiter Fuß hat sofort in den weit ausgerichteten Schuh gepasst und konnte auch problemlos wieder heraus genommen werden. Mein Vater, der nicht der dünnste ist und somit immer wieder mal joggt hatte immer wieder Probleme mit den Knien. Die sind jetzt auch schon, wenigsten ein bisschen verschwunden. Aber nicht nur das, sondern auch der Komfort ist einzigartig, wie ich ihn erst bei wenigen Schuhen gesehen habe.
Meine Füße haben auch noch 4 Stunden ununterbrochener Nutzung mit Bewegung nicht weh getan. Im Gegenteil, sie haben sich schön warm angefühlt. Und da komme ich wieder zum nächsten Pluspunkt des GT: Egal ob bei Regen Schnee oder Sonne, der Fuß ist warm gehalten. Im Sommer ist das vielleicht nicht ganz so gut, doch es kann locker ausgehalten werden. Und auch der Rest ist einfach nur geil!
Preis:
Wer Asics kennt, weiß das sie nicht unbedingt die billigsten Schuhe haben. Das ist auch bei diesem hier so:
Satte 100€ musste ich hinblättern. Was heißt ich? Meine Mutter. Und dennoch kostet des mal sau viel wie ich immer gerne sagen. Und wer Pech hat kriegt den Schuh woanders noch teurer angedreht. Im Gegensatz zum Shimanto sind das ja nur 15€, doch das ist ne ganze Menge, wenn man mal überlegt, dass eigentlich nur das Design schlechter ist. Also ich hab den Asics nur gekauft, weil ich ihn bezahlt gekriegt habe. Ansonsten hätte ich einen billigeren genommen.
Fazit:
Der beste Schuh den ich bis heute ausprobiert habe. Zumindest in der Kategorie Laufschuh. Top Laufverhalten kombiniert mit einem klasse Design macht den Asics GT 2050. Der etwas erhöhte Preis scheut mich aber nicht davor 5 Sterne zu geben, was ich auch machen werden, denn der Asics GT ist wirklich eine klasse für sich!
Sie halten leider nicht viel länger als 1500 Kilometer
ein Testbericht von Ralfisko2003-01-06 09:00:28vom 06.01.2003Empfehlung: ja
Als der Chef uns persönlich aus dem Regal holte, konnten wir kaum glauben, dass der Käufer uns selbst tragen wollte. Dafür sah er uns ein wenig zu füllig aus. Was wir, ein Paar ASICS GT 2050, zu hören bekamen setzte uns in gehöriges Erstaunen. Den Hamburg Marathon 2001 wollte er mit uns laufen. Na, wenn der mal nicht flunkert, dachten wir so bei uns und stellten uns auf ein geruhsames aktives Dasein ein. Doch weit gefehlt. Am gleichen Abend im ungemütlichen November 2000 machte er sich mit uns auf den
Weg. Mit sage und schreibe 85 Kilogramm auf 172 cm Körpergröße verteilt, machte er sich sogar am nächsten Tag auf zum Halbmarathon in Lütjenburg. In 2:05,50 Std. lief er mit uns durchs Ziel und hatte fortan unseren ganzen Respekt.
Unser für die ASICS Gel-Serie berühmter Dämpfungskomfort, vor allem im Fersenbereich, erlaubte ihm, ab Januar das Marathontraining zu beginnen. Weil er leicht zur Übertreibung neigt, riss er sich im Februar, gut zwei Monate vor dem großen Ereignis, einen Muskel in der Wade. Nachdem er den Arzt konsultiert hatte, stellte er endlich die Ernährung um und schaffte es tatsächlich, pünktlich bis zum Hamburg-Marathon fit zu sein. Dafür hatte er fünf Kilo abgespeckt. Nur durchkommen, lautete sein Motto und schaffte es immerhin in 4:15 Stunden.
Auf dem Weg dahin hatte er ein umfangreiches Training absolviert, dass sich hauptsächlich auf der Strasse abspielte. Und dafür sind wir mit unserem besonders breiten Fußbett gut geeignet. Den Federungskomfort hatten wir ja schon erwähnt. Da er viel in den Abendstunden läuft, kommt ihm zugute, dass wir mit Reflektoren ausgestattet sind. Wir sind besonders leicht und werden so bei Nässe auch nicht schwer. Wenn wir zu sehr mit ihm durch den Matsch mussten, steckte er uns bei 30 Grad in die Waschmaschine, und wir kamen strahlend sauber, fast wie neu, wieder heraus.
Bezahlt hat er für uns DM 199,90. Jetzt, wo wir langsam zum Auslaufmodell werden, gibt es uns auch günstiger. Der GT 2060 kostet nämlich knapp 230 Mark. Es muss ja nicht immer das neueste Model sein. Nachdem wir gute 1500 Kilometer mit ihm gemeinsam unterwegs waren, heißt es Abschied nehmen, da unser Dämpfungskomfort dahin ist. Jetzt taugen wir nicht mehr für das Trainingsprogramm, höchstens noch zur Zierde.
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