Pflanzen brauchen, um optimal wachsen und blühen zu können, einen gut aufbereiteten Boden. Gerade Blühpflanzen brauchen regelmäßiges Nachdüngen. Dabei kommt es viel auf den richtigen Dünger an.
Jeder Bodentyp im Garten und auch in den Blumentöpfen *g* lässt sich mit einer individuellen Düngung verbessern. Durch Düngen können ausgewaschene und verbrauchte Nährstoffe ergänzt werden.
Dabei ist Maß halten ganz wichtig! Sind die Pflanzen überdüngt, schadet es ihnen und die gesunden Pflanzenwurzeln werden zerstört.
Hingegen verhindert zu magerer Boden die optimale Entwicklung der Pflanze.
Unterschieden wird bei Düngern in zwei Gruppen:
- mineralischer und
- organischem Dünger.
Der Hauptunterschied des Düngers liegt also in deren Herkunft.
Mineralische Dünger werden aus unbelebten Rohstoffen gewonnen. Bei ihnen ist die Zusammensetzung der Hauptnährstoffe genau festgelegt. Dazu gehören Stickstoff, der ja bekannter weise Pflanzenzellen aufbaut und wachsen lässt. Phosphor sorgt für verstärktes Wurzelwachstum und regt die Blüten- und Fruchtbildung an. Kalium macht beispielsweise Pflanzenzellen temperaturtolerant. Außerdem gibt es da noch wichtige Spurenelemente wie etwa Eisen, Bor, Mangan, Magnesium, Kupfer und Zink. Ihre Rezeptur wird oft exakt auf den Bedarf bestimmter Pflanzen abgestimmt.
So braucht unser Rasen vor unserem Haus andere Nährstoffe als unsere Rhododendrenbüsche und meine heißgeliebten Rosen.
Bei sogenannten Langzeitdüngern werden Nährstoffe nur nach und nach freigesetzt. Bei Kurzzeitdüngern verpufft der Effekt rasch, aber meine Pflanzen sollen natürlich dauerhaft versorgt werden ;-)
Gerade bei mineralischen Düngern muss aber auf die richtige Menge geachtet werden, sonst kommt es zu den in der Einführung schon genannten Schädigungen. Zuviel Dünger schadet dem Boden und unserem Grundwasser und belastet so unsere Umwelt. Zuwenig Dünger allerdings lässt meine Pflanzen verhungern :-(
Organischer Dünger besteht aus Tierprodukten. Alle organischen Düngesorten haben eins gemeinsam, sie aktivieren das Bodenleben, fördern die Humusbildung und verbessern so nachhaltig die Fruchtbarkeit des Bodens.
Die genaue Zusammensetzung der einzelnen Nährstoffe schwankt stark bei organischen Düngern.
Zu einer gezielten Zufuhr spezieller Elemente eignen sie sich daher nicht. Die Verfügbarkeit der Nährstoffe ist nicht exakt vorhersehbar. Meist geben organische Dünger ihre Nährstoffe langsam und unregelmäßig ab. Dosierfehler kommen bei organischen Düngern kaum vor, selbst wenn ich mich nicht an die Dosieranhaltung halte *zwinker*.
Mittlerweile gibt es auch schon Kombinationsdünger mit mineralischen und organischen Anteilen. Diese mineralisch- organischen Dünger vereinen also die Vorteile der Bodenverbesserung und sorgen für eine gezielte Nährstoffzufuhr.
Fazit:
Das Wachsen und Gedeihen meiner Pflanzen im Garten und im Haus hängt entscheidend von der Qualität des Bodens ab. Also gönnt euren Pflanzen doch auch ab und an eine Vitaminspritze ;-) wir verwöhnen uns ja auch ab und zu. Ich erfreue mich immer sehr gerne, wenn meine Pflanzen so verschwenderisch blühen. Ob Wandelröschen oder Azalee, bei mir blühen sich meine Pflanzen bald tot, aber nur weil ich für ihre gute Ernährung sorge. Probiert es einfach aus!