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![]() Nascar-Langeweile auch hierein Testbericht von Yasmeen2005-02-24 15:44:03 vom 24.02.2005 Empfehlung: nein Vorteile: Im Vergleich zur Playstation mit etwas besserer Grafik und mit interessanten Nachtfahrten, blödes Joypadgedrücke bei Boxenstopps entfällt hier beim N64...Nachteile/Kritik: Im Vergleich zur Playstation mit (noch) schwächerem Soundtrack und hier kein Kontaktmann über Funk, fast nur Ovalkurse, weniger Extrastrecken und keine Duellrennen wie auf Sonys KonsoleWerfen wir also nun auch einen Blick auf die Version für das Nintendo 64, auf der es nicht wie bei der Playstation schon die Vorgänger 1998 und 1999 mit entsprechendem Titel gab, sondern lediglich einen Vorgängerteil. Auch in diesem zweiten Teil für das N64 hielt sich das Entwicklerteam allerdings streng an die Vorgabe der amerikanischen Stock-Car-Rennserie. Diese Stock Cars unterscheiden sich in erster Linie von gewöhnlichen Fahrzeugen durch ihre extreme Robustheit, so schnell wirft diese Autos nichts aus der Bahn oder zumindest können die Karosserien eine Menge aushalten, bevor sie sich in ihre Einzelteile auflösen beziehungsweise nicht mehr weiterfahren können. Was für viele von uns möglicherweise ziemlich langweilig ist, sehen Fans der Nascar-Serie grundlegend anders, denn fast alle Strecken sind Ovalkurse, das gesamte Rennen über wird demzufolge im Kreis gefahren. In dieser 2000er Auflage sind es dann nicht nur tatsächlich gut 2/3 aller Strecken wie auf der Playstation, auf denen Ihr fast bis zur Besinnungslosigkeit Eure Runden dreht, sondern sage und schreibe 16 der 18 zur Verfügung stehenden Strecken bestehen aus Ovalkursen, da waren die Entwickler für den Playstationteil aber deutlich kreativer als bei dieser Version hier für das N64. Zu den weiteren (teils deutlichen) Unterschieden zwischen den Versionen auf den jeweiligen Spielsystemen komme ich nachher noch zu sprechen. Allen Versionen ist aber zumindest gemeinsam, dass Ihr Einzelrennen fahren könnt, um Euch erst einmal in aller Ruhe mit den Autos und Strecken halbwegs vertraut zu machen. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit, sich zu duellieren, positiv ist dabei, dass sich dann nicht nur zwei menschliche Spieler gegenseitig beharken, sondern auch zahlreiche Computerfahrer gleichzeitig mit von der Partie sind. Irgendwann einmal wird aber auch das langweilig, so empfand ich es jedenfalls und ich konzentrierte mich im weiteren Verlauf mehr auf den Kern dieses Rennspiels, nämlich (natürlich) den Meisterschaftsmodus. Bevor es mit diesem Wettbewerb so richtig losgehen kann, dürfen wir auch auf dem Nintendo 64 noch ein paar Einzelheiten festlegen. Wir bestimmen die Länge der Renndistanz (wobei Ihr sogar auf Wunsch in Originallänge fahren dürft), die Empfindlichkeit der Rennwagen (was natürlich dann auch Auswirkung auf den Schwierigkeitsgrad dieses Spiels hat), des Weiteren ob und falls ja, wie stark sich der Windschatten auswirkt (was ich absolut befürworten würde, da dann ein gehöriges taktisches Element mit von der Partie ist und sowieso deutlich realistischer wirkt) und schließlich, wie intelligent sich die Computergegner während des Rennens allgemein verhalten. Schließlich dürfen wir dann auch noch im Trainingsmodus ein paar Einstellungen an unserem Wagen vornehmen und das gewünschte Tuning entsprechend testen (Reifen, Flügel etc. im Hinblick auf Bodenhaftung, Fahrverhalten usw.), dann kann es aber auch endlich losgehen. Insofern unterscheidet sich diese N64-Version nicht von der für die Playstation. Vor dem Hauptrennen spielt dann auch hier die Qualifikationsrunde eine entscheidende Rolle, denn es gilt tatsächlich dann nur eine einzige Runde, woraufhin Euer genauer Startplatz ermittelt wird. Als dann der Startschuss ertönt, tummeln wir uns aber nicht mit 15 anderen Konkurrenten wie auf der Playstation im Fahrerfeld herum, sondern immerhin mit 19 anderen Computerfahrern. Insofern hat diese Nintendo-Version schon einen kleinen Vorteil gegenüber der aus dem Hause Sonys. Es kommt in den Rennen jedenfalls typischerweise nicht nur auf ein schnelles Fahren an, sondern auch aufsehenerregende Karambolagen sind an der Tagesordnung, dies ist bei allen Nascar-Rennen so üblich. Ein klarer Vorteil bei der Playstationversion ist, dass uns auf Wunsch ein Rückspiegel zur Verfügung steht, um heranstürmende Gegner schnell abblocken zu können, um sich bloß nicht überholen zu lassen. Ebenfalls ausschließlich auf der Playstation gibt es eine Art Kontaktmann, der uns per Funk sehr schnell auf die sich heranpirschende Konkurrenz aufmerksam macht. Dem vorhin angesprochenen Windschatten kommt im umgekehrten Falle zudem eine ganz besondere Bedeutung zu, denn es existiert eine sogenannte „Draftanzeige“, welche uns darüber Aufschluss gibt, wie gut wir den Windschatten unseres Vordermannes ausnutzen können, um blitzartig an diesem vorbeizuziehen. Und genau das ist ein großer Nachteil hier bei der Version für das Nintendo 64, denn es gibt keine Funkverbindung zu einem Kontaktmann, der uns rechtzeitig warnen könnte, was natürlich sehr schade ist. Und es gibt noch weitere Unterschiede im Spielverlauf, was die jeweiligen Versionen angeht, denn geht ein Reifen urplötzlich kaputt oder sieht es mit der Benzinanzeige nicht mehr so toll aus, sucht Ihr schnellstmöglich die Boxengasse auf, wo es dann auf der Playstationversion richtig „ungemütlich“ werden kann, denn hier absolvierten wir ja so eine Art Geschicklichkeitstest, bei dem unsere Reaktionen getestet werden, was dann letztlich Auswirkungen auf die Zeit hat, welche das Boxenteam für den Reifenwechsel und das Auftanken benötigt. Es tauchten dabei die entsprechenden Symbole (Dreieck, Quadrat, Kreis und Kreuz) ziemlich schnell auf dem Bildschirm auf, welche Ihr dann rechtzeitig auf Eurem Joypad drücken müsst. Zum Glück ist das hier beim Nintendo 64 nicht der Fall, ein Segen, denn das nervte mich bei der Playstationvariante schon nach kurzer Zeit ziemlich. Beim N64 dürft Ihr jedenfalls ganz entspannt zuschauen, müsst nichts betätigen und könnt daher auch nichts falsch machen, sondern schaut dem Team an der Box einfach nur zu. Was allerdings beim N64 wiederum fehlt, ist die Möglichkeit, in einem speziellen Spielmodus in einer Art Sprintduell über die Renndistanz von drei Runden gegen einen Computerfahrer antreten zu dürfen, woraufhin Ihr ja im Falle eines entsprechenden Erfolgs weitere Extras freischalten konntet, dieser Punkt fällt hier beim N64 leider völlig weg. Bei der Grafik dürft Ihr auch beim N64 nichts Spektakuläres erwarten, auch hier wird uns leider nur absolute Durchschnittsware geboten. Sehen manche Kurse noch ganz nett aus, langweilen gerade die zahlreichen Hintergründe bei den Ovalkursen doch sehr, zudem die Rennwagen auch nicht gerade beeindruckend schön aussehen, sind sie doch ziemlich kantig gezeichnet. Hier hat die Playstationversion im Vergleich mit der Nintendo-Konkurrenz zwar das Nachsehen, beide Versionen reißen aber niemanden wirklich vom Hocker, das galt schon damals im Jahr 2000 und ist heute natürlich erst recht der Fall. Den Soundtrack möchte ich dann sogar (bei beiden Versionen) als unterdurchschnittlich bezeichnen, hier dudelt die Musik nur so vor sich hin, wirkt schon nach wenigen Minuten eher einschläfernd. Besonders enttäuscht bin ich von den Soundeffekten, aufgrund der Rennaction hatte ich mir bei den vielen Crashs da doch deutlich mehr versprochen. Die etwas frischeren Farben bei dieser N64-Version reißen da nicht mehr allzu viel raus, es bleibt durchschnittlich. Wer von Euch mit Rennspielen wenig anfangen kann, der interessiert sich sowieso nicht für dieses Spiel, aber selbst diejenigen von Euch, die sich im Fernsehen für die Nascar-Serie begeistern können, dürften speziell von der sehr biederen Präsentation doch ziemlich enttäuscht sein. Die Playstationversion überzeugte mich noch weniger als die von Nintendo, was im Grunde erst recht dadurch schwerwiegend wird, da es auf Sonys Konsole von Rennspielen nur so wimmelt und dieses Spiel in der Masse daher ziemlich untergehen dürfte. Nur eingefleischte Fans der Nascar-Serie dürften sich da noch für ausgerechnet diese Version aus dem Jahr 2000 interessieren und selbst diese eigentlich nur, sofern sie nicht schon einen Vorgängerteil aus dem Jahr 1998 oder 1999 besitzen. Immerhin haben sich die Entwickler dieses Teams mit ein paar Neuerungen Mühe gegeben, doch die gesamte Präsentation wirkt zu bieder, als dass ich „Nascar 2000“ für die Sony Playstation Euch auch heute noch empfehlen kann. Festhalten kann ich jedenfalls, dass wennn ich die Wahl hätte, ich nicht wüßte, für welche der bedien Versionen ich mich entscheiden sollte, denn das Nintendo 64 hat zwar eine etwas frischere Grafik und auch ein größeres Starterfeld, dafür gibt es aber zuviel langweilige Ovalkurse, keine Funkverbindung zur Box und auch keine zusätzlichen Extras durch die Sprintduelle. Alles in allem empfehle ich Euch somit auch diese N64-Version nicht, schaut Euch lieber nach einer etwas neueren Version um, solltet Ihr unbedingt ein Nascar-Rennspiel haben wollen, die aus dem Jahr 2000 ist mir einfach zu bieder. ... |
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Allgemeine Informationen Electronic Arts EA Nascar Racing 2000
gelistet seit: 23.02.2005
Hersteller: weitere Electronic Arts EA N64 Spiele Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Daten Genre: Rennspiele Kategorie: Vollprodukt System: Nintendo 64 |
















