Faust - Love of the damned
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Faust - Love of the damned
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Faust - Love of the damned

Faust - Love of the damned

 (DVD) Drama
Platz 1455 in der Kategorie "Dramen". Genre: Drama / Der Kommissar Margolies wird nachts zu einem Einsatz gerufen. Das schlossähnliche Gebäude ist von Polizisten umstellt und unter dem Hauptportal ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Faust - Love of the damned gebraucht & neu

Faust - Love of the damned Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Anspruch:  mittelmäßig
Action:  viel
Romantik:  
Humor:  wenig humorvoll
Spannung:  mittelmäßig
Altersgruppe: ab 18 Jahren
Meinung bezieht sich hauptsächlich auf:: DVD-Version
Vorteile
  • gut umgesetzt,
  • DVD, Darsteller,
Nachteile/Kritik
  • Ende etwas kitschig
  • Effekte
Wuschel_F

Horrige Comicverfilmung

ein Testbericht von 2004-06-07 19:37:43 vom 07.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: gut umgesetzt, ...
Nachteile/Kritik: Ende etwas kitschig
Heute möchte ich euch mal wieder eine DVD vorstellen. Ja genau! Es gibt wieder einen Horrorfilm und zwar „Faust – Love of the Damned“. Die mir vorliegende Version ist aus der „Dark Edition“ von Best Entertainment (siehe Bild).



STORY
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Die Polizei wird zur Botschaft gerufen, weil dort angeblich ein Anschlag auf die Party des Emirs ausgeübt wurde. Auch Leutnant Margolies wird zum Einsatzort berufen. Als plötzlich eine Lache blut unter der Tür heraus dringt widersetzt er sich dem Befehl auf den Noch nicht anwesenden Einsatzleiter zu warten und dringt in das Gebäude ein. Dort erwarten ihn unzählige Leichen und Blut. Die gesamte Partygesellschaft ist hingerichtet worden. Plötzlich wird er von einem Mann mit ausfahrbaren Klingen an seinen Händen angefallen. Als beide plötzlich im Treppenaufgang eine verschleierte Frau sehen ist der Angreifer abgelenkt und kann überwältigt werden. Mittlerweile ist auch der Einsatzleiter mit dem Rest der Truppe nachgerückt.
Der Übeltäter wird in eine Psychiatrie eingeliefert und von der Frau fehlt jede Spur…
Obwohl Margolies von dem fall abgezogen wurde, weil er sich den Befehlen widersetzt hat versucht er dennoch Nachforschungen anzustellen, in dem er bei der betreuenden Doktorin Jade de Camp anfragt. Diese stellt sich aber stur, weil sie überzeugt ist, dass er lediglich seinen Fall abschließen will und nicht an dem Menschen selbst interessiert ist.
Dr. De Camp beginnt eine Musiktherapie und löst durch Zufall tatsächlich eine Reaktion aus und der Patient erzählt ihr, dass er John Jaspers heißt. Er war ein Künstler und eines Tages drang eine Gruppe Schläger in sein Atelier ein, verwüstete es und tötete seine Freundin. Er wollte Selbstmord begehen und sich von einer Brücke stürzen, als plötzlich 2 Gestalten aus einem Auto stiegen und ihn „retteten“ allerdings überredeten sie ihn zu einem Blutpakt. Im Austausch gegen seine Seele, an die er ohnehin nicht glaubte erhielt er als Geschenk die Macht der Rache. Er bekam auch noch die Krallenhände und tötete auch gleich die Mörder seiner Freundin.
Als er jedoch zu seinen „Rettern“ zurückkehrte verkündete ihm der weißhaarige Mann namens „M.“, dass er damit nicht entlassen sei sondern laut Vertrag weiter für ihn morden müsse. Obwohl Jaspers aussteigen wollte musste er sich dem Willen von M. beugen und somit kam es zu der Bluttat in der Botschaft…
Jaspers weiß, dass seine Überweisung in eine andere Klinik nur Vorwand ist für M.´s Männer um ihn zu sich zu holen. Nach dem er sich ihnen widersetzt hatte und den Polizisten nicht getötet hatte soll er nun nämlich getötet werden. Dr. De Camp kommt zu spät um ihm zu helfen und er wird lebendig begraben. Da sie aber so eine enge Beziehung zu ihm aufgebaut hatte und ihm etwas an ihr gelegen ist, schwebt sie nun auch in Gefahr.
Jaspers gelingt es allerdings sich aus seinem Grab zu befreien und er hat nun die Fähigkeit sich in ein Batman-artiges Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten zu verwandeln und versucht sie zu beschützen und M.s Finalepläne zu vereiteln.
Es geht noch heiß her, aber mehr würde den Rahmen des Berichtes sprengen ;-)




DARSTELLER
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Mark Frost, Isabel Brook, Jeffrey Combs, Monica Van Campen, Junix Nocian, Andrew Divoff, Ronny Svensson, Marc Martínez

An erster Stelle ist hier natürlich Mark Frost, der John Jaspers spielt und sich später in Faust verwandelt. Es gelingt ihm wirklich als John Jaspers in der Irrenanstalt einen ziemlich verwirrten Ausdruck auf sein Gesicht zu zaubern und man nimmt ihm seine psychische Störung durchaus ab. Die Rolle ist auch wirklich schwer, da er sich vor allem gegen Ende immer wieder von dem Racheengel faust in den mittlerweile wieder normalen John Jaspers zurück zu verwandeln. Auch als leicht sarkastischer Rächer und Beschützer von Jade kommt er ganz gut rüber, wobei hier aber eher die Maske ihre Arbeit leistet und man nicht so sehr auf das schauspielerische Talent achtet.
Dann ist da noch Isabel Brooks die zwar optisch doch recht nett anzusehen ist, aber schauspielerisch nicht unbedingt überzeugt, zumindest keine herausragende Persönlichkeit.
Gut gefallen hat mir dagegen Andrew Divoff als M., er verkörpert das Böse (wie auch schon als „Wishmaster“) wirklich gut.



MEINE MEINUNG
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Falls es irgendjemand noch nicht mitbekommen hat, es handelt sich bei dem Film um eine Verfilmung der gleichnamigen Comic-Reihe von David Quinn, der auch das Drehbuch zu dem Film geschrieben hat und eng an den Dreharbeiten beteiligt war. Vergleiche mit dem Comic kann ich aber nicht anstellen, weil er mir bis ich von dem Film hörte noch vollkommen unbekannt war. Angeblich wurde sich stark an die Vorlage gehalten, was auch erklären würde, warum der Film im Großen und Ganzen sehr verwirrend und vor allem tierisch Überladen wirkt. Die Story ist irgendwie zu lang, es wurden viel zu viele Aspekte eingebracht, die dann nur irgendwie halbherzig verarbeitet wurden: Jades Vergewaltigung von ihrem eigenen Vater, die sie lange verdrängt hatte, ihre Beziehung zu Faust, überhaupt die Rolle des Polizisten, alles wird nur angeschnitten, nicht wirklich ausgebaut und am Schluss bleibt – Chaos. Es fügt sich zwar alles irgendwie zusammen, aber der Zuschauer ist doch etwas überfordert und im Endeffekt prägt sich der Film nicht wirklich ein und wird mir sicherlich nicht überdurchschnittlich im Gedächtnis haften bleiben, sofern ich ihn mir nicht noch öfter anschaue.
Der Rächer Faust, in den sich Jaspers verwandelt ist natürlich der Comicvorlage angepasst, da kann man dem Film keinen Vorwurf machen sondern müsste gleich das Comic verurteilen, aber unter einem Rächer gegen den Teufel stelle ich mir doch etwas anders vor. Faust sieht selbst aus wie ein Teufel, eine Mischung aus Batman und Volverine, der einen Rachefeldzug wie auch in „The Crow“ veranstaltet und das Herz der Ärztin gewinnt, die sonst doch so eine Abneigung gegen Männer und Beziehung hat. Positiv an der Figur des Faust ist allerdings, dass er nicht nur ein Kostüm anzieht wie Batman sondern sich selbst verwandelt, hier gibt es auch ein paar ganz nette Szenen.
Mit Schockeffekten oder gar Splatterelementen hat Yuzna hier allgemein etwas gegeizt, wobei ich weiß, dass meine Fassung auch etwas geschnitten ist, aber viel mehr kann da auch in der ungeschnittenen Fassung nicht passieren und das ist für Yuzna doch eher ungewöhnlich. Auch die Effekte überzeugen nicht alle 100%-ig. Das beste Beispiel ist hier, als M. seine Gespielin mutieren lässt. Erst wachsen die Brüste zu enormer Größe (ja, das freut die Männer natürlich), dann wächst auch noch der Hintern und schließlich droht der Kopf zwischen 4 Bergen aus Brüsten und Hintern zu versinken, das ganze schön getränkt von schleimiger Masse (darauf gehe ich jetzt nicht näher ein um den Bericht Jugendfrei zu halten) – sieht ziemlich künstlich, kitschig und plump aus…
Zum Ende ist alles einfach nur noch verwirrend. Ich muss hier notgedrungen etwas über das Ende verraten, also wer es nicht wissen will und den Film lieber so kucken bitte jetzt abbrechen und bei den Filminfos weitermachen ;-)
M. ist es am Ende gelungen den Polizisten Margolies und Jade unter seinen bann zu ziehen und auch Faust, der wieder Jaspers Gestalt angenommen hat wirkt ziemlich gebrochen. Alles wartet gespannt auf die Ausführung von M.´s Plan, die Widergeburt des Homunculus! Tatsächlich gelingt es, ein Drachenähnliches Wesen aus dem Boden zu stampfen, welches die meisten der anwesende Gäste mit einem Feuerstrahl? Laserstrahl? tötet, warum auch immer. Jade kommt doch noch zu Vernunft und befreit Jaspers von seinen Fesseln und nun kämpfen der kitschige Homunkulus und der mindestens ebenso kitschige Faust (Drache gegen Batman) inmitten von schlecht gemachten Feuer-Spezialeffekten gegeneinander. Für mich ist diese Szene gegen Ende einfach etwas zu plump und zu comicmäßig, aber so war es natürlich ursprünglich auch gedacht…
Einen ganz großen Pluspunkt erhält aber noch die Filmmusik! Hier wurden Titel von namhaften Bands wie Sepultura, Fear Factory, Type O Negative, Cradle of Filth, Machine head und vielen andere guten Bands gewählt. Hier würde sich ev. auch ein Kauf der Filmmusik als CD empfehlen, falls es so was gibt.
Um langsam zum Ende zu kommen möchte ich final festhalten: Es ist ein Film, den man sich sicherlich einmal anschauen kann, da er ein paar nette Ideen beherbergt, wer aber etwas außergewöhnliches oder viel Blut und Splatter im Yuzna-Stil erwartet, der wird sicher enttäuscht sein. Daher sollte man nicht mit falschen Erwartungen an den Film herangehen um nicht wie ich enttäuscht zu werden. Was den Kauf der DVD angeht, kann ich diese meine Ausgabe nicht empfehlen, Das Bonusmaterial ist zwar reichlich aber nicht besonders gut, außerdem ist die Fassung geschnitten. Es gibt eine deutsche Limited Edition Box von Legend Film, die ungeschnitten ist und sicherlich auch besseres Bonusmaterial zu bieten hat.




FILMINFOS
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OT: Faust – Love of the damned
Alternative Titel: Faust: La venganza está en la sangre, Faust - Legenden des Blutes, Brian Yuznas Faust
Jahr: 2000
Regie: Brian Yuzna
Drehbuch: David Quinn
Laufzeit: ca.93 Min. mit Abspann (Angabe auf DVD 96 Min.)
Bildformat: 3:4
Tonformat: DD 5.1
FSK: nicht geprüft
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine



DVD-MENÜ
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unanimier t
an 8 verschiedenen Stellen des Films kann man bei der Kapitelwahl wieder einsteigen
Nicht besonders spektakulär aber zumindest übersichtlich



EXTRAS
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• Inter views mit Brian Yuzna (warum gerade dieser Film etc.), „Mad“ George (ziemlich verwiirt der Typ, wiederholt sich ständig, er erklärt die Idee, die hinter der Verwandlung von Jaspers steckt), Isabel Brook (sie erklärt die Beziehung zwischen ihrer Rolle als Ärztin zu Jaspers), Jeffrey Combs (über seine Rolle als Polizist Margolies und dessen involvierung in die Geschichte mit M.), Mark Frost (über seine Verwandlung und was Jade für eine Rolle in Jaspers Entwicklung spielt) – bis auf das letzte Interview (etwas über 2 Minuten) sind sie alle nicht länger als 1 Minute und auch nicht besonders aufschlussreich. Wenn man den Film gesehen hat weiß man ohnehin welche Rolle die Charaktere spielen und muss sie sich nicht noch erklären lassen, oder? Einen kurzen Hänger hat das eine Interview auch noch, aber das kann man außer Acht lassen ;-)
• Am Drehort: Man sieht einige Effekte, wie eine Szene gedreht wird, zwischendurch immer wieder Comic Einblendungen der vorlage, leider spielt der Ton ziemlich verrückt und ist immer wieder zwischendurch weg und ich glaube nicht, dass das an meinem Player liegt…aber auch den Ton der da ist versteh ich ohnehin nicht, da er natürlich auf Spanisch ist und weder untertitelt noch übersetzt ist. Dauer ca. 5 Minuten, ich bin nicht sonderlich beeindruckt davon…
• Visuelle Effekte: Miniaturen, Make Up Effekts und Digitale Effekte werden mit Beispielen gezeigt. Aber nicht besonders ausführlich erklärt, also auch nicht wirklich aufschlussreich
• Trailershow: Ein fast 3 Minuten langer Trailer zu Trailer zu „Dune“ , ein über 2 Minuten langer Trailer zu „The Fog“ und ein Trailer zu „Das Tier“ in ziemlich mieser Aufnahmequalität
• Musikvideo: Fear factory „Replica“ – Das Video besteht gänzlich aus Szenen aus dem Film, die schnell hintereinander geschnitten wurden, natürlich die besten Szenen des Films, wodurch es wirklich nicht schlecht ist und die Musik ist auch sehr überzeugend.
• Musikvideo: Soulfly „Bleed“ – auch hier sieht man in etwa die gleichen Szenen aus dem Film. Auch nicht unbedingt schlecht, aber etwas kurz.
• Unter der Kategorie „Wissenswertes“ kann man wählen zwischen Brian Yuzna (man sieht in welchen Filmen er als Produzent, Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller tätig war), auch über die Darsteller Isabel Brook, Jeffrey Combs, Monica Van Campen, Junix Nocian, Andrew Divoff, Marc Frost erhält man jeweils eine Filmografie. Dann gibt es noch eine Synopsis, in der man über den Film und die Verbindung zur Comicvorlage lesen kann. Hier wurde allerdings etwas viel Aufwand für etwas wenig Information betrieben.

So, das mag jetzt ziemlich beeindruckend aussehen, allein die Menge an Specials, aber ich muss dazu sagen, dass die Interviews nicht wirklich aufschlussreich sind, die Beiträge Bild oder Tonstörungen aufweisen, alle Beiträge in Englisch oder gar Spanisch sind und nicht untertitelt.
Die beiden Videos sind zwar von der Musik her gut, aber ziemlich ähnlich aufgebaut von der Gestaltung und dienen auch lediglich dazu Werbung für den Film zu machen.
Zu den Trailern, na ja, wer gern Trailer kuckt, ich könnte auch drauf verzichten…
Etwas weniger und dafür besser ausgefeilte Specials währen hier eher hilfreich gewesen.



BILD-/TONQUALITÄT
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der Film selbst weißt keine Störungen in Bild oder Ton auf, die Farben sind sehr kräftig und wirklich gut und auch an der Synchronisation ist nichts auszusetzen. Hier könnte man an und für sich nicht meckern.



FAZIT
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Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole möchte ich zur Abrundung doch noch kurz sagen: den Film kann man sich gerne einmal anschauen, dann aber nicht mit zu großen Erwartungen rangehen, was andere Werke des Regisseurs betrifft und vor allem nach der ungeschnittenen Ausgabe die Augen offen halten. Der Kauf der Best Entertainment DVD lohnt sich nicht, weil die Extras dazu noch nicht überragend sind! Also, Finger weg von der DVD, außer ihr bekommt die ungeschnittene Version von Legend Film oder eine ausländische Fassung, die sind soweit ich weiß alle ungeschnitten.



Auch wenn es diesmal wieder etwas länger war, danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!


Liebe Grüße vom Horror-Wuschelchen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Anspruch:Anspruch von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 2,0 wenig anspruchsvoll
Action:Action von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 4,0 viel
Romantik:Romantik von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 1,0 null
Humor:Humor von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 2,0 wenig humorvoll
Spannung:Spannung von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 3,0 mittelmäßig
Altersgruppe:ab 18 Jahren
Meinung bezieht sich hauptsächlich auf::DVD-Version
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Kommentare
Robocop2.
Robocop2., 08.06.2004
Ich bin immer noch am uumlberlagen ob ich mir die limitierte Uncut Fassung kaufen soll, da dieser Film bei den Leuten sehr unterschiedlich ankommt. Naja, mal sehen -. MfG Dominic
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Creeptceeper

Special Edition von "Legend"

ein Testbericht von 2004-06-23 12:58:55 vom 23.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: DVD, Darsteller, ...
Nachteile/Kritik: Effekte
„Faust – Love of the Damned“ ist die Verfilmung nach den Kultcomics von Tim Vigil und David Quinn. Das Originaldrehbuch für Faust schrieb, Quinn selbst. Brian Yuzna war der einzige Regisseur, der sich dem Stoff annehmen wollte. Er brauchte nämlich ein Projekt für sein neu Gegründete Produktionsfirma „Fantastic Factory“

Die Story ist weitgehend schon aus den Comics bekannt, wurde aber gekürzt um den Film eine vernünftige Laufzeit zu verschaffen. Der Film beginnt mit einem Massaker in der Botschaft. Als Detective Margolies (Jeffrey Combs) in der Botschaft ist, sieht er wie ein Mann mit Krallen an den Händen sämtliche Leute tötet. Doch es gelingt ihm den Mann nur zu stoppen, weil er von selbst aufhört und in einen apathischen Zustand verfällt. Er wird in die Psychiatrie einliefert, wo es der Psychologin Dr. Jade (Isabel Brook) gelingt den Namen des Mannes zu erfahren. Er heißt John Jaspers (Mark Frost). Er erzählt ihr auch noch die Geschichte wie es dazu kam das er zum Mörder wurde. Seine Freundin wurde von einer Schmugglerbande umgebracht. Deswegen will er sich das Leben nehmen, doch als er gerade von einer Brücke springen will, überredet ihn ein geheimnisvoller Mann namens „M“ (Andrew Divoff) zu einem Packt. Er schenkt Jaspers die Macht der Rache, wen er ihm seine Seele gibt. Er willigt ein und tötet die Mörder seiner Freundin. Doch „M“ verlangt von Jaspers das er noch mehr tötet. Also richtet er das Massaker in der Botschaft an. Zuerst glaubt Dr. Jade ihm nicht. Doch denn wird ihr Patient entführt und lebendig begraben. Doch Jaspers stirbt nicht, sondern erwandelt sich nun in ein Monster mit noch größeren Kräften. Nun ist auch „M“ hinter Dr. Jade her weil sie zuviel weiß. Doch Jaspers kommt und rettet sie. Es kommt zwischen „M“ und Jaspers zu einem großen Endkampf, der sogar die Welt rettet.

„Faust“ ist ein Film von Brian Yuzna der einer seiner besten Werke darstellt. Yuzna wurde im Beriech Horror durch die „Reanimator Trilogie“ bekannt. Er drehte zwar noch viele andere Filme (From Beyond, Society, Return of the Living Dead 3, The Dentist 1 und 2 uwm), aber die wurden nie so berühmt wie Reanimator. Sein Kommerziellster Erfolg ist aber immer noch der Disney Film „Liebling ich habe die Kinder geschrumpft“. Für den Film schrieb er das Drehbuch und Produzierte den Film mit. Auch die Idee kam von ihm. Wie in fast allem Yuzna Filmen ist auch hier wieder Jeffrey Combs dabei. Dieser wurde als Dr. Herbert West den genialen Wissenschaftler aus Reanimator weltberühmt. Bei Faust hat er allerdings nur eine sehr kleine Rolle bekommen, die er sich aber selber ausgesucht hat. Auch mit dabei ist der bekannte Schauspieler Andrew Divoff. Er hatte einige größere Rollen in Hollywoodfilmen wie in „Jagd auf roter Oktober“, „Und wider 48 Stunden“ und „Air Force One“. Im Horrorgenre machte sich Divoff einen Namen mit den „Wishmaster“ Filmen, wo er einen grausamen Geist spielt der Wünsche erfüllt. Eigentlich wollte Divoff nicht „M“ spielen, sondern Die Rolle von Jaspers. Doch Yuzna hatte ihn sich als Wunschbesetzung von „M“ vorgestellt. Also fügte Divoff sich dann doch. Jaspers wird von Mark Frost gespielt, der vorher noch nie in einem Film mitgespielt hatte. Auch Isabel Brook hatte keine Filmerfahrung. Doch auch wegen des knappen Budgets (ca. 2,5 Mio.$) wurden sie dann doch besetzt.

Der Film selber ist sehr gut geworden. Die Entscheidenden Themen wie Sex und Gewalt wurden aus dem Comics sehr gut übernommen. Die Umsetzung war allerdings ein bisschen Problematischer als von Yuzna eigentlich gedacht. Durch die Gründung seiner Produktionsfirma „Fantastic Factory“ in Barcelona änderte sich die ganze Arbeitsweise. Das erste Problem war das in Spanien alles viel Bürokratischer ist als in Amerika, es folgten geplatzte Drehgenehmigungen und andere Probleme. Ein anderes Problem war, dass die Stuntmänner sich bei den leichtesten Szenen derart verletzten, dass Yuzna gezwungen war, die Actionszenen wegen mangelnder Choreografie schneller zusammen zu schneiden. Das merkt man den Film an einigen Stellen auch an. Doch der Film versteht es immer rasant zu bleiben. Auch wirkt er nie wirklich langweilig. Die Effekte sind teilweise sehr blutig geworden und sind auch in hoher Anzahl im Film vorhanden. Die Schauspieler agieren in ihren rollen sehr gut und können allesamt überzeugen.

Im Film kommt sogar die Charakterzeichnung nicht zu kurz. Man merkt Jaspers jederzeit an, wie er als gequälte Seele leiden muss, weil er den Drang zu töten nicht wiederstehen kann. Auch die Beziehung zwischen ihm und Dr. Jade wird überzeigend dargestellt. Die Geschichte ist weitgehend aus den Comics bekannt und hält sich auch eigentlich sehr an die Vorlage. Die Atmosphäre aus den Comics hat der Film zwar nicht, doch die Stimmung ist jederzeit hart. Dazu passen auch die Effekte die im Film gut platziert vorhanden sind. Auch das Thema Erotik ist im Film vorhanden und das sehr gut durch die Darstellerin Monica Van Campen. Diese spielt die Assistentin von „M“ die den ganzen Tag versucht irgendwelche Typen flachzulegen, und diese danach zu überreden „M“ zu töten damit sie gemeinsam seine Organisation übernehmen können. Vom Still her, erinnert „Faust“ ein wenig Comic Verfilmungen wie „Spawn“ oder „The Crow“. Doch liegt bei Faust der Blutgehalt deutlich höher als bei den anderen Comic Verfilmungen. Am Schluss von Faust, sieht man aber das Yuzna das Geld ausgeht. Das Monster sieht verdammt billig aus und das Feuer was er spuckt ist noch schlimmer. Auch ist der Endkampf zwischen Jaspers und „M“ nicht gerade gut geworden.

Trotz allem ist „Faust – Love of the Damned“ ein sehr guter und Unterhaltsamer Film geworden, der auch die Fans des Comics zufrieden stellen dürfte. Er hat alles was auch im Comic vorhanden ist. Ich denke eine bessere Verfilmung wird es nicht geben.

Originaltitel: Faust – Love of the Damned, Spanien 2000
Darsteller. Mark Frost, Isabel Brook, Andrew Divoff, Jeffrey Combs, Monica Van Campen
Regie: Brian Yuzna

DVD
****

Die DVD ist als Special Edition von dem Label „Legend Home Entertainment“ erschien. Die Bos enthält zwei DVDs. Die Box sieht aus wie ein Buch und enthält neben einem Limitierungszertifikat ein 50 Seiten dickes Bocklet mit Informationen zum Film. Dieses ist in der Box eingebunden. Die Box ist eine der best Designteen Boxen die ich jemals gesehen habe. Auf der ersten DVD ist nur der Film und der Audiokommentar von Yuzna drauf, aber die zweite DVD ist vollgepackt mit Extras. Die Legend DVD ist die einzige ungekürzte Fassung in deutscher Sprache.

Extras
*****
Digitale Effekte in Faust
Hier sieht man wie „Screming Mad“ George die Effekte von Faust macht. Interessant sind vor allem die Erstellung des riesigen Wurms am Ende des Films. Insgesamt kann man sagen das es sich lohnt sich die Effekte mal anzuschauen.

Im Gespräch mit Brian Yuzna
Ein sehr interessantes Interview über die Entstehung von Faust und allem was sonst noch im Film enthalten ist.


Die Orgien Szene – Alternativer Rohmaterial
Hier werden einige Szenen gezeigt die nicht in den Film gekommen sind. Diese wurden rausgenommen weil, sie nicht richtig in den Film passten.

Video Clips
„Replica“ (Fear Factory)
“Bleed” (Soulfly)

Set Interviews mit:
Brian Yuzna (Régisseur)
“Screaming Mad” George (Effekte)
Mark Frost (Hauptdarsteller)
Jeffrey Combs (Nebendarsteller)
Isabel Brook (Hauptdarstellerin)

Storyboards
Sind eher was für Leute die sich mit Comiczeichnerei auskennen oder daran Interesse haben.

Trailer und TV Spots

Original Soundtrack
1. 1. Fear Factory – Replica
2. 2. Coal Chamber – Loco
3. 3. Brujeria – Colas De Rata
4. 4. Septulura – Old Earth
5. 5. Type O Negative – Everyone I Love is Dead
6. 6. Maschine Head – Take My Scars
7. 7. Vision of Disorder – By the River
8. 8. Obituary – Chopped in Half
9. 9. Cradle of Filth – From The Cradle to Enslave
10. 10. Soulfly – Bleed
11. 11. Ill Nino – Nothings Clear
12. 12. Spineshank – Astmatic
13. 13. Sepultura – Choke
14. 14. Amen – Everything is true
15. 15. Glass Jaw – Babe
16. 16. Nailbomb – For Fuck`s Sake
17. 17. Deicide – Bible Basher
18. 18. Carnivore – Sex and Violence
19. 19. Faer Factory _ Timelessness

Der Soundtrack besteht nur aus Metall Liedern. Diese wirken im Film zwar ganz gut, doch so anhören kann ich mir das nicht. Ist aber Geschmackssache. Im Booklet steht das einige der Bands bekannt sein sollen. Ob das so ist kann ich nicht sagen weil ich mich mit solcher Musik nicht auskenne.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Anspruch:Anspruch von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 3,0 mittelmäßig
Action:Action von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 3,0 mittelmäßig
Romantik:Romantik von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 3,0 mittelmäßig
Humor:Humor von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 2,0 wenig humorvoll
Spannung:Spannung von Faust - Love of the damned  (DVD)  Drama: 3,0 mittelmäßig
Altersgruppe:ab 18 Jahren
Meinung bezieht sich hauptsächlich auf::DVD-Version
1-2 von 2  Dramen
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Produktbeschreibung Faust - Love of the damned (DVD)

Technische Daten und Produkteigenschaften
Der Kommissar Margolies wird nachts zu einem Einsatz gerufen. Das schlossähnliche Gebäude ist von Polizisten umstellt und unter dem Hauptportal läuft Blut in Strömen heraus. Als er die Tür öffnet, zeigt sich ihm ein Bild des Schreckens; unzählige Leichen liegen verstreut in den Räumen. In eimnem grossen Saal sitzt in der Ecke John Jaspers, der vermutliche Inszenator dieses Blutbades. Eingeliefert in eine Nervenklinik fasst er langsam Vertrauen zu Dr. Jade de Camp, und beginnt ihr seine Geschichte als Faust und Jaspers zu erzählen. Von dem Tag, an dem John Jaspers am Ende war und nur noch einen Ausweg sah - den Spurng in die Tiefe. Da erscheint "M" als das personifizierte Böse samt Gespielin und Jaspers verkauft ihm seine Seele. Dafür erhält er die Chance Rache zu nehmen, in Form von messerähnlichen Mordwerkzeugen. Jaspers ist gewalttätig und zu allem bereit. Er zieht in seinen eigenen Kreig ....
Allgemeine Informationen Faust - Love of the damned
gelistet seit: 07.06.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Film / Kino-Daten
Genre: Drama 
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