Heizung - Wartung und Pflege Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
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Bewertungsverteilung:
Vorteile
funktionierende Heizung, Langlebigkeit
gesundes Raumklima
einfach montiert
sparsam und flexibel
Nachteile/Kritik
mit Kosten und Arbeit verbunden
nicht überall einsetzbar
schlecht z.B. bei Wintergärten
optimal an Innenwänden montiert
Ist die Heizung winterfit ?
ein Testbericht von MONETIX2003-09-17 15:01:37vom 17.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: funktionierende Heizung, Langlebigkeit...Nachteile/Kritik: mit Kosten und Arbeit verbunden
Es kommt wieder die Zeit, wo man abends doch ganz gerne die Heizung aufdreht. Um für den kommenden Winter und die jetzige herbliche Kälte gerüstet zu sein, liess ich anfangs der Woche meine Heizung auf Herz und Nieren prüfen.
Hauseigentümer sollten rechtzeitig vor dem Winter den Zustand ihrer Heizungsanlage überprüfen lassen.
Mieter sollten mit ihrem Vermieter reden und fragen ob die Heizung für den Winter fit ist; wenn nicht, ist der Vermieter verpflichtet die Heizungsanlage in einen ordnungsgemässen, reibungslos funktionierenden Zustand zu bringen.
Was beim Auto üblich ist stellt bei Heizungsanlagen noch immer die Ausnahme dar: eine regelmässige Wartung.
Bis vor ein paar Jahren stand ich auch auf dem Standpunkt, dass solange die Heizung schön heizt, es nicht nötig wäre sich um die Heizungsanlage zu kümmern. Nach Rücksprache mit einem befreundeten Heinzungsinstallateur, wurde ich dann eines besseren belehrt.
Und so liess ich anfangs dieser Woche meine Heizanlage „winterfit“ machen.
Jeder Autofahrer weiss, dass sein Auto aus Gründen der Sicherheit, des Umweltschutzes und der Langlebigkeit regelmässig inspiziert, geprüft und gewartet werden muss.
Genauso verhält es sich auch mit der Heizung.
Damit die Heizanlage die durchschnittliche Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren erreicht, ist eine regelmässige Reinigung der Heizflächen im Wärmeerzeuger, eine Überprüfung der Regelungstechnik und der Brennereinstellung nötig.
Das stellt nicht nur einen störungsfreien Betrieb sicher, sondern senkt auch den Energieverbrauch.
Die Kosten für die Reinigung bei einem Gas-Brennwertkessel betragen in der Region Hochtaunus in etwa 130 Euro.
Ein Ölkessel, wie bei mir, kostet wegen des höheren Reinigungsaufwandes in etwa 100 Euro mehr.
Das hört sich vielleicht etwas hoch an, aber die Kosten im Vergleich zu einer Reparatur –durch Nichtwartung der Heizanlage- fällt mit Sicherheit weit aus höher aus.
Die Wartung von Heizungsanlagen und Heizgeräten sowie die Störungsbeseitigung sollte man ausschliesslich einen Fachmann überlassen.
Er garantiert die Funktionstüchtigkeit und Sicherheit der Heizanlage.
Der Hauseigentümer kann aber auch selbst etwas tun: Ist das Haus mit Gas versorgt, rät mein Heizungsinstallateur einmal im Jahr zu einem „Check“, sinnigerweise genau jetzt um diese Jahreszeit. Für diesen „Check“ sollten die Absperreinrichtungen an Hausanschluss und Zählern frei zugänglich sein.
Frei verlegte Gasleitungen müssen gut befestigt sein und dürfen nicht als Lastenträger zweckentfremdet werden.
Die Gasleitungen sollte man regelmässig –2 bis 3 mal im Jahr- auf Roststellen untersuchen, die sich an Wand- und Deckendurchführungen sowie in feuchten und unbelüfteten Räumen bilden.
Bei der Verkleidung von Gasrohren sollte für ausreichende Lüftungsöffnungen gesorgt sein.
Es ist natürlich selbstverständlich, dass auch bei einer Öl-Zentral-Heizung die Rohre im Kesselraum isoliert sind.
Bei Öl-Heizung sollte man auch darauf achten, dass man nicht unbedingt im November oder Dezember plötzlich mit leeren Tanks da steht. Also rechtzeitig Tanken und den günstigsten Preis aushandeln.
Ich bedanke mich fürs lesen und bewerten, sowie fürs kommentieren, Günter „mit der winterfiten Heizung“
ein Testbericht von Sixthaselbach2004-11-18 21:34:47vom 18.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gesundes Raumklima
einfach montiert
sparsam und flexibel...Nachteile/Kritik: nicht überall einsetzbar
schlecht z.B. bei Wintergärten
optimal an Innenwänden montiert
Schon vor Jahren lernte ich die Vorzüge der Marmorheizung kennen und nutze sie bis heute. Wobei der Begriff „Marmorheizung“ etwas irreführend ist, denn dann müßte eine Zentralheizung eigentlich „Metall-Heizung“ heißen. Aber dies wird sich im Laufe dieser Meinung noch verdeutlichen.
Woraus besteht nun die Marmorheizung? Was sind Ihr Vor- und Nachteile und was ist das hervorstechendes Unterscheidungsmerkmal zu herkömmlichen Heizungen?
Wie der Name schon sagt, ist Marmor ein dominierender Bestandteil des Systems. Es handelt sich dabei um Marmorplatten, in verschiedenen Größen, auf deren Rückseite eine Heizfolie befestigt ist. Aha – also eigentlich eine Stromheizung –werden viele jetzt sagen. Richtig – Strom erhitzt die Folie, diese den Marmor und der den Raum. Die einzelnen Marmor-Heizkörper werden, wie „normale“ Heizkörper, einfach an der Wand befestigt. Geregelt wird mit herkömmlichen Raumthermostaten.
Die Vorzüge
Flexibel: Die Marmorheizung funktioniert als Komplettsystem für`s ganze Haus, oder als Einzelstück, sozusagen als Zusatz- oder Ergänzungsheizung für einzelne Räume (Party-, Hobby-Keller, Bad, oder für die Übergangszeit).
Gesundes Raumklima durch Strahlungswärme
Während bei den üblichen Heizsystem die Luft bewegt wird, um die Wärme zu transportieren (Konvektion), erzeugt die Marmorheizung „Strahlungswärme“. Dies ist für mich der wichtigste Vorzug dieses Heizsystems. Dies zieht mehrere Effekte nach sich. Bei Strahlungswärme werden Körper, Möbel, Boden, Wände gleichmäßig erwärmt. Man kennt das besonders angenehme Raumklima z.B. bei Grundkachelöfen. Die Luft zirkuliert nicht mehr so stark, weniger Staub wird aufgewirbelt. Die umliegenden Gegenstände und Wände dienen als Wärmespeicher, was zur Folge hat, daß sich im Raum die Wärme gleichmäßig verteilt. Keine kalte Luft am Fußboden und warme Luft unter der Decke. Strahlungswärme ist eindeutig die beste Wärme, doch wer mir nicht glaubt, dem empfehle ich das Buch:
Falsch geheizt ist halb gestorben.
Platzsparend – die Marmorheizplatten sind etwa 3,5 cm dick und der Abstand zur Wand beträgt etwa zwei Zentimeter.
Optisch ansprechend – der Marmor hat nicht nur den Effekt, daß er Strahlungswärme abgibt, sonder er ist auch wunderschön anzusehen.
Die Anschaffungskosten:
Soweit ich mich erinnere, kann man pro Marmorheizplatte, zwischen 500 DM und 2500 DM ausgeben. Das hängt von der Göße und Art des Marmors, und natürlich von der Heizleistung in Watt ab. Vergleicht man es mit den Anschaffungskosten einer Ölzentralheizung, so würde ich sagen, daß es sogar etwas billiger wird, da man bei einem Neubau noch die Tank- und Heizraum und den Kamin berücksichtigen muß. Und die Kabel werden gleich vom Elektriker mitverlegt (normale 220W –Anschluß, kein Starkstrom) .
Die Betriebskosten:
Weil die Strahlungswärme die Umgebung in der Speicherfunktion mit einbezieht und dem Marmor selbst eine hohe Speicherkapazität für Wärme zugesprochen wird liegen die Heizkosten, je nach Heiz- und Lüftungsverhalten, in etwa gleich auf mit der Ölzentralheizung, in einigen Fällen sogar darunter, denn es entfallen die Kosten für laufende Wartung des Kessels und Brenners und des Kaminkehrers.
Durch die Raumthermostate „im Raum“, dosiert jede Platte genau die Wärme.
Übrigens heizt man mit Strahlungswärme bei „stehender Luft“. Wie wir alle wissen, empfinden wir bei bewegter Luft (Konvektion) die Umgebungstemperatur etwas niedriger. Folglich müssen wir z.B. auf 22 Grad heizen
um ca. 20 zu fühlen. Bei Strahlungswärme kann ich also etwas „kühler“ heizen und fühle mich trotzdem wohl. Das spart Heizkosten. Alles nachzulesen in o.g. Buch. Weiter wird das bei anderen Heinzungssystemen anfallende Temeraturpolster unter der Decke vermieden. Während man auf mittlerer Höhe des Raumes 20 Grad messen kann, erreichten das Thermometer unter der Decke locker 24 bis 26 Grad. Energieverschwendung.
Die Leistungsklassen:
es gibt sie von 700 W bis 1500 W.
Die Nachteile
Da die Heizplatten mit Strahlungswärme funktionieren, dürfen keine Gegenstände oder Gardinen vor dem Heizkörper sein. Die 10% Konvektion (90% ist Strahlungswärme) reichen nicht aus, um die notwendige Raumtemperatur zu halten.
Große Fensterflächen, wie z. B. bei Wintergärten sind ungünstig. Strahlungswärme ist wie Licht – eine langwellige Strahlung - und hat auch die gleichen Eigenschaften (leuchtet nur nicht, lol). .Strahlungswärme geht also auch durch Glas.
Strom – für viele ein Problem. Mit Strom verbindet man oft hohe Heizkosten (was hier nicht der Fall ist). Was ist wenn der Strom ausfällt? (Dann macht auch die Ölzentralheizung ein Päuschen, nur der Marmor hält länger warm). Problem ist nur, daß in Stadtgebieten die Stromlieferanten oft nicht über die für die Heizung notwendigen Kapazitäten verfügen. Allerdings bei Einzelplatten kein Problem, die haben weniger Watt als ein Haarföhn.
Ich wohne zur Miete und besitze keine eigenes Haus. Deshalb nutze ich die Marmorheizung als Zusatzheizung im Wohnzimmer und im Bad. Es ist schon ein Unterschied ob ein Heizlüfter mit 2000 Watt rumbläst, oder ob man angenehm von einer 700 W-Marmorheizplatte „angestrahlt“ wird. Ich kenne also die Eigenschaften.
Wer sich gerne näher informieren möchten, braucht nur bei einer Suchmaschine „Marmorheizung“ eingeben. Dann werdet ihr schon was finden. Da hier oft der Verdacht geäußert wird, dass man selbst etwas verkaufen möchte (weil man so , so positiv über ein Produkt berichtet hat) möchte deshalb gleich sagen, von mir erfahrt Ihr ke ine Konaktadresse. Ich bin wirklich ein Fan dieses Heiz-Systems. Legt euch das Buch „Falsch geheizt ist halb gestorben“ zu, und Ihr werdet mir mit Sicherheit beipflichten: Strahlungswärme ist super.
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