Platz 22 in der Kategorie "sonstige Speicherkarten". Analog-Armbanduhr mit USB 1.1 kompatibler Schnittstelle und 128 MB Flash-Speicher. Kunststoffgehäuse- uns Armband, Stainless Steel Back, Nicht Wasserfest. ...mehr
LAKS DUGI USB Memory Armbanduhr 128 MB Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Wem die Stunde schlug
ein Testbericht von Tut_Ench_Amun2009-02-07 15:25:12vom 07.02.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Hübsches und funktionelles Design
bootfähig
plattformübergreifend...Nachteile/Kritik: nicht wirklich wasser- sowie kratzfest
Kabel könnte einen Tick länger sein
Kapazität heute indiskutabel
Es ist kaum zu glauben, auch die olle Mumie kann sogar NOCH älter werden, als sie ohnehin ist und aussieht. Was noch unglaublicher scheint, ist dass es noch die Geburtagsgeschenke gibt, die sich abseits vom üblichen (tonnenweise guter Ratschläge, dem zwölfunddriebzigsten Paar schnöder Socken oder der Extra-Familienpackung Potenzmittelchen) als nicht nur - mehr oder weniger - nützlich erweisen, sondern auch noch tatsächlich Freude bereiten. Die Ex-Pharaonin hatte natürlich einschlägige und langjährige Erfahrungen mit Merkwürdens spleenigen Tick auf ausgefallene (vorzugsweise Armband-)Uhren. So zierte bis zu ihrem unfreiwilligen Ableben vor einigen Monaten gelegentlich eine USB-Flash-Uhr das herrscherliche Handgelenk.
[Kerl inne Kiste | Lieferumfang]
Aus dem würfelförmigen Karton (laut Packungsaufdruck hochtrabend „gift box“, also „Geschenkverpackung“ genannt) zaubert man nicht viel zutage. Die formschöne, schwarze Analog-Uhr mit integriertem USB-Anschluss, der sich fast unsichtbar am Armband herum schmiegt und dessen Stecker pfiffig versteckt in der Nähe der Schnalle ruht, bekommt man als erstes zu Gesicht. Dicht gefolgt vom 50 cm langen Upstream-USB (Verlängerungs-)Kabel mit m/w Stecker bzw. Buchse. Dann poltert eine kleine (8 cm) Single-CD aus der Packung, die Treibersoftware (für Win 98 SE) und das Tool für Passwortverwaltung enthält heraus.
Ganz unten lümmelt sich noch ein knapp gehaltenes Faltblatt auf dem Boden herum, auf dem die nötigsten Informationen zum Betrieb vermerkt sind, und wie man einen (passwort-)geschützten Bereich auf dem Speicher schafft. Neben ihrer Funktion als überaus schicker Zeitmesser und Handgelenkschmuck hat‘s diese Uhr buchstäblich in sich. Dabei ist sie, trotz USB-Anschluss, weder klobig noch sieht man ihr auf den ersten Blick ihre inneren Werte an, erst beim Lesen der Beschriftung, die sie als Memory-Watch ausweist wird man stutzig.
Ansonsten bietet sie ein schön gestaltetes Design mit gut ablesbarem Zifferblatt mit Sekundenzeiger aber (leider) ohne Datumsfenster. Das ist zu verschmerzen. Der Tragekomfort ist bemerkenswert, dank der rundlich gehaltenen Formen und des weichen Kautschuk-Armbandes merkt man die Uhr überhaupt nicht am Handgelenk, zudem ist sie federleicht. Das eingebaute (kurze) USB-Kabel verschmilzt optisch geschickt mit dem Armband und auch der Stecker trägt absolut nicht auf, um ihn aus seiner Parkbucht zu befreien reicht ein Verschieben der Haltelasche und ebenso schnell und sauber ist er wieder darin verschwunden.
Die Metallteile (Lünette und Schnalle) aus Edelstahl in Alu-Gebürstet Look verleihen ihr trotz des vielen Plastiks ein edles Aussehen – mein Kompliment an den Designer. Wermutstropfen sind das Kunststoffglas (kratzeranfällig) und die fehlende Wasserdichtheit – ich hab die Uhr auch schon versehentlich unter der Dusche anbehalten und es hat ihr nicht geschadet, allerdings ist das nicht besonders gesund für den relativ ungeschützten USB-Stecker, wie sich später dann herausstellte.
[(Ent-)Fesselungskünstler | Installation]
Wie man eine Armbanduhr am Handgelenk „installiert“, die Uhrzeit einstellt und abliest brauch ich hoffentlich niemandem erzählen, da hättet ihr euren Eltern damals wohl besser zugehört, als sie euch das beibringen wollten. Aber davon mal ab: laut einer Reportage letztens im TV sind immer weniger Kinder, Jugendliche und selbst junge Erwachsene mehr in der Lage unfallfrei ein analoges Zifferblatt abzulesen – also ich finde das überaus erschreckend. Nach PISA der nächste Hammer – nicht nur die Kiddies sind Legastheniker, auch die Erwachsenen können nicht mal mehr die
Uhr lesen. Aber - Zurück zu Lück:
Der Treiber auf der CD ist ausschließlich für Win 98 SE User bestimmt, den dieses Betriebsystem behandelt die Uhr bzw. den Speicher darin als eigenes USB-Gerät, dass per Treiber angesprochen werden muss. Nutzer von Win 2000 und XP haben es da einfacher, man stopft das (viel zu kurze) Verlängerungskabel in einen freien USB-Port, schließt das Verbindungskabel an der Uhr damit an und Schwuppdiwupp melden diese beiden Betriebssysteme (ganz ohne Treiber und ohne Neustart) ein USB-Wechselmedium mit 124 MB Kapazität. Leider hat die Tool-Software ne Macke und lässt sich zumindest auf Win 2000 Rechnern nicht verwenden, woran das liegt vermag ich nicht zu sagen - Auf meinem XP-Hobel funktioniert sie jedoch tadellos.
[Daten nach Athen tragen | Benutzung]
Das Handling ist denkbar einfach, man verwendet die Uhr, wie ein normales Laufwerk, Drag&Drop, Kopieren/Einfügen – das läuft, wie gewohnt über den Explorer. Zur Kontrolle des Connects zwischen Compi und Uhr blinkt eine kleine, rote Diode gleichmäßig auf – werden Daten übertragen fängt sie an hektischer zu flackern (befindet sich auf dem Zifferblatt neben der „9“). Egal was-auch-immer-für-Dateien, alles was man an Daten transportieren oder (sicherheitshalber) auslagern und stets bei sich tragen will, kann man fix in den Flash-Speicher donnern. Die Datenübertragung geht recht fix: eine 50 MB ZIP-Datei braucht etwa 35 Sekunden (Lesen) und 60 Sekunden (Schreiben). Zwar nicht unbedingt ein Turbo und weit von den angegebenen Transfer-Raten entfernt aber akzeptabel.
Für sensible Daten kann man den Speicher mit Passwort schützen, so ist er vor allzu neugierigen Augen sicher. Ein Anwendungsfall hierfür sind vergessliche Naturen, die ihre zahllosen PINs (fast überall kriegt man ja heute Karten angedreht) sicher unterbringen wollen. Zudem ist das Ding auch noch bootfähig. Das heißt, Boot-Disketten, wenn das Betriebssystem des Computers streikt sind passé – stattdessen klemmt man seine Armbanduhr an den zu heilenden Rechner. Noch vor 5 Jahren wäre man dafür wegen Hexerei auf dem Scheiterhaufen gelandet und abgefackelt worden.
Hinzu kommt, dass bei 128 MB neben Startdateien, sogar zusätzliche Diagnose-Tools und eventuell auch Virendefinitionen bzw. Scanner Platz finden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind enorm und mit diesen Beispielen noch längst nicht erschöpft. Der Kreativität sind nur durch die Kapazität Grenzen gesetzt, ich hatte mir seinerzeit beispielsweise eine kleine Stütze für den Krankheitsfall/Unfall gebastelt, in der ich sämtliche bekannten Allergien, Medikamentenunverträglichkeiten. Blutgruppe und natürlich meine Adressdaten / Telefonnummern mitsamt nächster Angehöriger vermerkt und als TXT im Root-Verzeichnis des Speichers abgelegt.
[In Memory Veritas | Fazit]
aSie war unauffällig und unterschied sich auf den ersten Blick nicht von einer stinknormalen Armbanduhr, doch gerade das dezente, durchdachte Design fand ich ausgesprochen ansprechend. 128 MB Kapazität sind heute ein Witz, doch kann man darauf eine ansehnliche Menge Dten speichern und transportieren, welcher Art Daten ist im Prinzip vollkommen Latte. Somit empfahl sich das Zeiteisen nicht nur als optisch reizvolles Transportmedium, sondern ebenfalls als Daten-Safe und astreines Notfall-Laufwerk. Und die Uhrzeit konnte man obendrein dank des robusten Citizen-Uhrwerks auch präzise ablesen. Leider hat ein Wassereinbruch irgendwann Uhr und Speicher endgültig den Garaus gemacht. Schade drum.
SoLong
Der Tick-Tack-Pharao
[Technische Daten und Features | Steckbrief]
Bezeichnungen: Mega Memory Watch oder Memory Date
erhältlich in 32, 64, 128 und 256 MB
Hersteller: „LAKS“ oder „DUGI“ (baugleich)
Geräteart: Analoge Armanduhr mit Built-In Flash Memory
Uhrwerk: Citizen / Batteriebetrieben
Farbe: Schwarz / Silber
Material: Kunststoffgehäuse u. - armband, Boden und Zierring Edelstahl
Wasserdicht: Nein*
Anschlussart: USB 1.1 Compliant (Kabel integriert)
Stromversorgung: per USB-Port (keine externe erforderlich)
Geschwindigkeit Lesen/Schreiben: 1000 / 920 kB/sec
Software: U-Storage-Tool 1.0 (nur für MS-PCs)
Systemvoraussetzungen:
Windows – 98 SE, ME, 2K oder XP **
Apple / MacIntosh: MacOS 9.0 oder höher
Linux: ab Kernel 2.4 und höher
Freier USB-Anschluss
*) Die Uhr ist zwar nach DIN spritzwassergeschützt und schockresistent, sollte aber nicht zum Schwimmen/Baden (vor allem nicht in Salzwasser) getragen werden, das weniger wegen des Uhrwerks, sondern gegen Korrosion des USB-Plugs.
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Produktbeschreibung LAKS DUGI USB Memory Armbanduhr 128 MB
Technische Daten und ProdukteigenschaftenAnalog-Armbanduhr mit USB 1.1 kompatibler Schnittstelle und 128 MB Flash-Speicher. Kunststoffgehäuse- uns Armband, Stainless Steel Back, Nicht Wasserfest. Citizen-Uhrwerk. Treiber und Verlängerungskabel im Lieferumfang.