Ein gutes und noch dazu recht billiges Mittel gegen Stechmücken ist für mich Pfefferminzöl. Allerdings kaufe ich dieses nicht in der Apotheke, sondern in einer Drogerie oder auch mal bei ALDI, wenn es denn zufällig welches gibt. Der Grund ist einfach der, daß ich in der Apotheke den 3 bis 5 fachen Preis bezahle. Da kann ich dann auch gleich Autan nehmen, das wirkt bei mir aber nicht einmal so gut. Außerdem ist Pfefferminzöl auch ein ganz gutes Mittel bei anderen Beschwerden, wie Magenprobleme oder Erkältungen.
Irgendwo habe ich dann einmal gehört, daß Nelken diese Biester vertreiben, was auch stimmt. Allerdings haben diese den Nachteil, nur in einem Raum zu wirken, da sich die Öle zu schnell verflüchtigen. Aber was im Freien tun?
Da ich zu den Personen gehöre, die von diesen kleinen, blutsaugenden Quälgeistern keine Ruhe bekommen, habe ich im laufe der Zeit schon eine ganze Menge an Mitteln ausprobiert. Richtig geholfen hat eigentlich nichts, selbst das hochgelobte Autan läßt mich nach einigen Minuten im Stich. Mit dem Ergebnis, daß sich dann wieder eine stattliche Anzahl von diesen kleinen Vampiren um mich versammeln und ich größtenteils damit beschäftigt bin, diese Tiefflieger abzuwehren.
In einer Zeitschrift habe ich dann zufällig mal gelesen, daß Pfefferminzöl bei Insektenstichen sehr gut helfen soll. Ich habe das bei nächster Gelegenheit ausprobiert, wenngleich meine Umwelt davon nicht unbedingt sehr begeistert war. Die ätherischen Öle haben zwar bei mit einen wunderbaren, kühlenden und schmerzlindernden Effekt, aber einige Menschen reagieren auf das Aroma des Öls mit Unverständnis.
Mit der Zeit habe ich dann noch festgestellt, das auch die Stechmücken nicht auf die Öle der Pfefferminze fliegen und einen Bogen darum machen. Genau genommen nehmen sie regelrecht Reißaus, wenn die in die Nähe davon kommen. Einzig Wespen scheint es nichts auszumachen. Ich benutze es aufgrund dieser Wirkung sehr gerne. Zwar muß ich mich kräftig einreiben, dann habe ich aber auch einige Stunden Ruhe vor den kleinen Blutsaugern. Dazu kommt noch die angenehme kühlende und entspannende Wirkung des Öls. Bei großer Hitze ist dieser Effekt auch ganz angenehm.
Unterm Strich ist es deshalb für mich eine sehr wertvolle Hilfe gegen die stechende Plage der warmen Jahreszeit. Nur ist es eben auch nicht nach dem Geschmack eines jeden Menschen. Manche fühlen sich aufgrund des starken Geruchs belästigt, andere können es gar nicht riechen. Vereinzelt suchen einige Leute aufgrund des Geruchs genau so schnell des Weite, wie die Mücken, welche ich eigentlich verjagen will ;-) . Der Einsatzort ist aus dem Grund mit Bedacht zu auszuwählen. Ich finde es aber immer noch besser, als mich mit der chemischen Keule von Autan zu wehren. Zumal der Geruch von letzterem Mittel selbst für mich nicht besonders angenehm ist.
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Sie greifen wieder an !
ein Testbericht von Anonym1262003-07-03 14:37:12vom 03.07.2003Empfehlung: ja
Alle Jahre wieder kommen sie in Schwärmen und versuchen uns einen lauen Sommerabend draußen auf der Terrasse madig zu machen oder uns um unsere verdiente Nachtruhe zu bringen. Die surrenden und stechenden Quälgeister machen vor niemandem und nichts halt. Ragt nur ein Stück Fuß oder Arm unter der Bettdecke heraus, greifen sie gierig an. Nicht nur das wir am nächsten Morgen unausgeschlafen und mit rotumrandeten Augen am Frühstückstisch sitzen, nein, uns plagen auch noch zahlreiche rote, dicke Beulen, die unerträglich jucken.
Und hier bin ich schon beim ersten Tipp.
Hat die Mücke erst gestochen, sollte man auf keinen Fall anfangen zu kratzen. Damit verteilt man das Sekret nur noch weitflächiger unter der Haut und aus einer kleinen Schwellung wird eine dicke Beule. Auch besteht beim Aufkratzen die Gefahr, dass Schmutz in die Wunde gelangt, die sich entzünden könnte und das kann sehr unangenehm werden. Also heißt der erste Tipp: beherrschen und nicht kratzen.
Sondern handeln. Wer nachts vom Stich einer Mücke wach wird, kann sofort was tun. Ein Griff zum Nachttischchen, wo das Insektengel schon bereit liegen sollte, ist dann unbedingt nötig. Das Gel kann man auch im Dunkeln finden und noch im Halbschlaf anwenden. Ein bisschen von dem Gel auf den Stich verteilen. Nicht zu sparsam sein und auch großflächig die Haut ringsherum damit behandeln. Das Gel trocknen lassen und siehe da, es setzt eine angenehme Kühle ein, der Juckreiz lässt nach und man kann sich wieder behaglich in die Kissen kuscheln. Meistens ist am nächsten Morgen die Stichstelle sogar ganz verschwunden, vorausgesetzt man hat im Schlaf nicht doch dem Juckreiz nachgegeben.
Wer von chemischen Mitteln nichts hält, kann es sehr gut mit Essigwasser versuchen. Das ist ein altes Hausmittel. Es vertreibt die Mücken und verhindert das Stechen, denn Mücken verabscheuen Essig. Zunächst gibt man einen guten Schuss Essig Essenz in eine Schüssel mit Wasser und stellt diese in die Nähe des Bettes. Der säuerliche Geruch lässt die Mücken einen großen Bogen um den Schlafenden fliegen. Probiert es aus, es klappt wirklich. Der Nachteil ist nur, dass der Essiggeruch doch ziemlich intensiv ist und sehr empfindliche Schläfer am Einschlafen hindern könnte.
Mutige können mit dieser Essig -Wassermischung ihre Haut einreiben. Dazu kann man einen Wachlappen benutzen. Alles was sich oberhalb der Bettdecke befindet wird sorgsam abgerieben. Mit Essig können aber auch bereits vorhandene Stiche betupft werden. Die Wirkung ist ähnlich wie bei dem Insektengel. Der Essig kühlt und desinfiziert gleichzeitig. Die Schwellung geht zurück und die Rötung verblasst. Ist der Stich aber bereits aufgekratzt worden, sollte man mit Essig vorsichtig sein, vielleicht sogar lieber auf Essig verzichten. Gerät Essig in die Wunde, beginnt es wirklich sehr stark zu brennen, also Vorsicht bei der Anwendung. Um aufgekratzte und juckende Mückenstiche zu beruhigen, reicht oft schon eine längere Kühlung mit Wasser. Als Kind riet mir meine Mutter, es mit Spucke zu versuchen. Mücken abgewehrt hat Spucke sicher nicht aber zumindest hat sie die juckende Stelle etwas gekühlt.
Hier könnte mein Beitrag enden, doch da mir noch mehr eingefallen ist, möchte ich es
euch nicht vorenthalten.
Stoff-Fliegengitter:
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Es gibt von verschiedenen Herstellern Fliegengitter aus ganz feinmaschigem Stoff zu relativ günstigen Preisen. Diese Fliegengitter werden mit Hilfe eines Klebestreifens an den inneren Fensterrahmen geklebt. Leider hielt solch ein Gitter bei uns nur ein Jahr. Durch das Reinigen des Fensters lösten sich Klebestellen und so hatten wir trotzdem Mücken im Raum. Auch war das spätere Entfernen des Klebestreifens eine mühsame Prozedur. Doch solange das Gitter intakt war, blieben die Mücken draußen. Vielleicht kann man ja ein Jahr lang auf das Fensterputzen verzichten. *g*
Einsetzbare Fliegengitter mit Rahmen:
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Wir erkundigten uns bei einem Fensterbauer und kauften schließlich für die beiden Schlafräume Fliegengitter mit Rahmen. Das Gitter wird im Sommer mit einem Handgriff in das Fenster eingesetzt und genauso leicht wieder entfernt, wenn die Mückensaison vorüber ist. Einziger Nachteil ist der Preis. Wir zahlten pro Fenster 125 Euro. Allerdings hat man dann aber auch jahrelang Ruhe. Wir besitzen diese Fliegenfenster jetzt im dritten Jahr.
Tomatenpflanze:
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Wer Platz auf der Fensterbank hat kann diese mit Tomatenpflanzen zustellen. Von den Düfte der Tomaten sind Mücken nicht begeistert und fliegen so erst gar nicht in die Schlafräume. Das heißt sie sollten nicht hinein fliegen. Einigen Mücken macht der Tomatengeruch scheinbar nichts aus und so verirrt sich doch immer mal wieder ein Quälgeist ins Zimmer. Also 100%ig funktionierte diese Methode bei mir nicht. Vielleicht habe ich aber auch zu wenig Pflanzen aufgestellt.
Moskitonetz:
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Eine Möglichkeit sich im Schlafraum zu schützen, ist das Anbringen eines Moskitonetzes. Hierbei ist aber zu beachten, dass man wirklich das Bett komplett abdeckt und auch oben an der Decke keine Öffnung bleibt, durch die Mücken schlüpfen könnten. Bevor man sich zur Ruhe begibt, sollte man den Innenraum gründlich nach Mücken absuche. Ich stelle es mir sehr ungemütlich vor, mit einer Mücke unter einem Moskitonetz übernachten zu müssen. Diese Netze sind aber ansonsten eine gute Alternative.
Steckdose:
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Im Drogeriemarkt kaufte ich damals Einsätze für die Steckdose. Kleine Pappplättchen, die mit Insektenmittel durchtränkt waren, legte ich problemlos in diese Einsätze. Doch bei diesen chemischen Mitteln hatte ich immer ein ungutes Gefühl. Vor allem, da ich das Ausströmen des Insektenmittels riechen konnte. Ruhig schlafen konnte ich damit nicht und nahm die Plättchen wieder heraus. Auch das Einsprühen der Haut mit Insektensprays kam für mich nie infrage.
Teelichte
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Im Baumarkt sah ich Teelichte, die ein Insektenmittel beinhalteten. Ist das Teelicht entzündet, wird dieses Gift an die Umgebung abgegeben und vertreibt die kleinen Blutsauger. Solche Teelichte sind aber nur für den Außenbereich zu gebrauchen. Auf der Terrasse oder Balkon sind sie ganz sinnvoll. Sie sind nicht für geschlossene Räume geeignet.
Fliegenklatsche:
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Se hr gute Erfahrungen haben wir mit Fliegenklatschen gemacht. Diese Plastikteile kosten nicht viel und lassen den Mücken, bei geschickter Anwendung, kaum eine Chance. Diese Methode ist immer noch die preiswerteste und dazu noch eine sichere, um ruhig schlafen zu können. Mittlerweile verfügen wir über mindestens vier Fliegenklatschen und haben so immer gleich eine bei Bedarf zur Hand. Der Nachteil ist, dass man dann nur bei geschlossenem Fenster schlafen kann, da die Stecher sonst sofort wieder da sind. Eine Kombination von Fliegengitter und Fliegenklatsche ist daher empfehlenswert. *g*
Fazit:
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Ganz gleich welche Maßnahmen man gegen die Mücken ergreift, irgendwann in der Sommerzeit wird man doch erwischt. Doch wie so oft im Leben kann man nicht alles haben und so müssen wir uns mit den Quälgeistern während der schönsten Jahreszeit wohl oder über arrangieren.
Einen möglichst mückenstichfreien Sommer wünscht euch