PCTV Systems miro pctv
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PCTV Systems miro pctv
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PCTV Systems miro pctv

 TV-Karte / DVB-T / DVB-S
Platz 202 in der Kategorie "TV-Karten / DVB-T / DVB-S".
Bewertung: Kundenbewertung 1,20 / 5,00 (1.1 von 5)

PCTV Systems miro pctv Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 1,20 / 5,00 (1.1 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Software-Ausstattung:  
Bildqualität:  
Klang:  
Installation:  
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:  verständlich
Support / Service:
Treiber:
Treiber-Update: ausreichend oft
Vorteile
  • Günstiger Preis; Leichte Installation/Betrieb; Gute Bildqualität
  • Selbstgebrannte Video-CDs mit Einschränkungen realisierbar, evtl. TV-Ersatz, günstiger Preis
Nachteile/Kritik
  • Timeshift-Verfahren sehr umständlich
  • begrenzte Kapazität, Synchronisierungsfehler, kein Videoschnitt möglich, Ton nur in Mono
huber19

Günstiger Fernseh- und Videorecorderersatz???

ein Testbericht von 2003-11-01 11:53:16 vom 01.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Günstiger Preis; Leichte Installation/Betrieb; Gute Bildqualität...
Nachteile/Kritik: Timeshift-Verfahren sehr umständlich
Um die endloslangen Diskussionen um die Fußballspiele im Fernsehen (hat eh immer meine Frau gewonnen und Herz/Schmerz geschaut) zu beenden, war ich auf der Suche nach einer guten und doch günstigen TV-Karte für meinen PC.

Nach längerem Suchen und sehr guter Beratung beim Saturn Wien-Stadlau (muss ja auch mal gesagt werden, ist leider nicht mehr üblich) habe ich mich für die PCTV von Pinnacle entschieden, da diese Karte offensichtlich ein sehr guter Kompromiß zwischen Qualität und Preis ist.

Vorweg - ich bin sehr zufrieden mit diesem Teil.

Doch nun der Reihe nach:

Der Preis für die PCTV betrug € 55,--.

Man enthält eine optisch gut "gestylte" Schachtel (auf der auch die Möglichkeiten der Karte gut beschrieben sind) mit folgendem Inhalt:
+ die TV-Karte selbst - in knalligem rot gehalten
+ 1 Audio-Kabel zum Verbinden der Karte mit der
Soundkarte
+ 1 Fernbedienung
+ 2 AA-Batterien für die Fernbedienung
+ 1 Kabel mit dem Empfänger der Fernbedienung
(für serielle Schnittstelle am PC)
+ 1 CD mit Software
+ 1 Kurzanleitung für Installation und Einbau der
Karte (sehr einfach gehalten, aber ausreichend)
+ 1 A4-Zettel mit mehrsprachigen "Danke" für den
Kauf der Karte

Ein Benutzerhandbuch in gedruckter Form ist nicht vorhanden (aber eigentlich auch nicht notwendig), auf der CD ist allerdings ein Online-Handbuch.

Installation/Einbau:

Die Installation gestaltete sich sehr einfach: Rechner ausschalten, Karte einstecken und festschrauben, Antennenkabel an die Eingangsbuchse, Audiokabel anstecken, Kabel mit Empfänger für die FB am ser. Port anschliessen, Rechner einschalten, nach Aufforderung CD einlegen und fertig. Bei mir hat alles bereits beim ersten mal tadellos geklappt und die Karte war ich kürzester Zeit betriebsbereit.

Auf der CD sind außer den Treibern und den erwähnten Online-Handbuch noch Pinnacle Studio 8 etc. enthalten, jedoch leider nur in Trial-Versionen (hier wäre zumindest eine "abgespeckte SE-Version" wünschenswert). Diese zusätzlichen Programme habe ich nicht installiert und kann deshalb auch dazu keinen Kommentar abgeben.


Anschlüsse auf der Karte:

+ Composite - In
+ SVHS - In
+ Antennenanschluß
+ TV - Out
+ Audio - Out


Betrieb:

Nach dem ersten Aufruf muss natürlich erst mal der Sendersuchlauf aktiviert werden. Zuerst muss das Land sowie die Empfangsquelle (Kabel oder Antenne bzw. Composite/SVHS) angegeben werden. Dabei hat man die Möglichkeit zwischen "schnellem Suchlauf" und "intensiven Suchlauf", weiters sollte man die Option "keine doppelten Sender" aktivieren. Ich habe nur den "schnellen" Suchlauf gestartet, es wurden alle empfangbaren Sender (Kabelanschluß) gefunden.

Ein Sortieren der Sender ist kinderleicht (einfach die Reichenfolge der Sender durch Verschieben mit der Maus verändern).


+++ Bildqualität +++

Die Bildqualität ist für eine Karte dieser Preisklasse sehr gut. Das Bild ist scharf, die Farben natürlich. Auch bei schnellen Bewegungen entstehen keinerlei Grafikfehler, Schleider etc. Lediglich beim Ton muss man einige Abstriche machen, da die Karte nur auf Mono kann. Dies ist aber bei einer so günstigen Karte verständlich.

Teletext ist ebenfalls vorhanden. Der Teletext wird über den Internet-Browser aufgerufen (Offline), nach einer relativ kurzen Wartezeit (ca. 10-20 Sekunden) sind jedoch ALLE Seiten und Unterseiten des Teletextes (für das aktuell laufende Programm) gespeichert. Da macht es richtig Spaß, im Text zu blättern, da es keinerlei Wartezeit mehr gibt. Auch die Unterseiten werden ohne Verzögerung aufgerufen. Alle notwendigen "Tasten" sind vorhanden (Antworttaste, Schriftgröße ...).


+++ Aufnahmen und Wiedergabe von Aufnahmen +++

Für das Aufnahmen stehen mehrere Qualitätsstufen zur Auswahl, sollte man die aufgenommene Sendung später auf DVD oder CD brenne wollen, sind Qualitätsstufen für Video-CD, SVCD und DVD bereits voreingestellt. TV-Sendungen aufnahmen ist sehr leicht - einfach Rec-Taste drücken und fertig. Ebenso ist es möglich, Sendungen während der Aufnahme zeitversetzt zu betrachten (Timeshift). Obwohl die Bedienung für Timeshift sehr gewöhnungsbedürftig ist, funktioniert alles tadellos. Ich habe auch schon einige Filme von meiner (analogen) Video-Cam über die PCTV aufgenommen, dies funktioniert genauso leicht, nur die Empfangsquelle muss umgestellt werden. Das aufgenommene Material kann dann mit dem integrierten Brennprogramm sofort auf Video-CD, SVCD oder DVD gebrannt werden. Eine Nachbearbeitung der Aufnahmen ist leider nicht möglich (bzw. mit dem mitgelieferten Pinnacle Studio 8 nur 30 Tage lang 8-)).

Alle beschreiben Funktionen können über die mitgelieferte Fernbedienung ebenso aufgerufen/aktiviert werden. Die Fernbedienung ist relativ handlich (von der Größe her), die Handhabung ist jedoch aufgrund der Vielzahl der vorhandenen Knöpfe, die zudem auch sehr klein sind, auch sehr gewöhnungsbedürftig.

+++ Fazit +++

Eine qualitativ gute Karte ohne besondere Schwächen, jedoch auch ohne auffällige Besonderheiten. Als Fernsehersatz ist sie jedoch allemal zu gebrauchen. Wenn man im Besitz eines Videoschnittprogrammes ist (gibts ja viele im Netz), kann man die Karte auch zur Verarbeitung seiner Aufnahmen einer Videokamera/-recorder verwenden, da die Aufnahmequalität sehr passabel ist. Empfehlenswert ist die Karte für alle User, die in Bezug auf Aufnahme/Wiedergabe nicht auf Profi-Niveau stehen. Und den Kaufpreis ist sie auf alle Fälle wert und mit Sicherheit kein Fehlauf.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Software-Ausstattung:Software-Ausstattung von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 3,0 mittelmäßig
Support / Service:gut
Bildqualität:Bildqualität von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 4,0 gut
Klang:Klang von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 3,0 mittelmäßig
Installation:Installation von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 4,0 gut
Treiber:stabil
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:Handbuch/Dokumentation/Hilfe von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 3,0 verständlich
Treiber-Update:ausreichend oft
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Kommentare
Rym2210
Rym2210, 04.05.2006
sh
morla
morla, 08.04.2006
sehr hilfreich
Power_Surfer
Power_Surfer, 16.04.2006
sehr hilfreich... lg patrick
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Bei weitem kein Ersatz für einen DVD-Recorder!

ein Testbericht von 2005-10-05 21:48:47 vom 05.10.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: Selbstgebrannte Video-CDs mit Einschränkungen realisierbar, evtl. TV-Ersatz, günstiger Preis...
Nachteile/Kritik: begrenzte Kapazität, Synchronisierungsfehler, kein Videoschnitt möglich, Ton nur in Mono
Über die Pinnacle TV-Karte PCTV gibt es jetzt hier schon einiges an Berichten. In meinem Bericht geht es weniger um die reine Produktbeschreibung, sondern um meine persönlichen Erfahrungen mit dieser Karte als „digitaler Videorecorder“. Ich habe mir diese Karte auch nur zu dem Zweck gekauft.

Einige Stammleser (vor allem die mich auch von Ciao kennen) wissen vielleicht noch, dass ich in den vergangenen zwei Jahren meine alten Audiokassetten digitalisiert bzw. durch Originaltonträger (CD/LP) ersetzt habe. Nun habe ich mir – schneller als ich dachte – auch einige meiner alten Videokassetten vornehmen können, obwohl ein DVD-Recorder für mich als Student nach wie vor maßlos überteuert ist. Ich habe nämlich seit kurzem eine günstige Alternative, indem ich mir die Pinnacle TV-Karte für den PC zugelegt habe. Kann so eine Karte den DVD-Recorder (vorerst) ersetzen? Ich denke, teilweise ja (natürlich in Verbindung mit einem normalen CD-Brenner), aber doch mit einigen Einschränkungen, auf die ich gleich näher eingehen werde.


DIE PREISKLASSE

Den genauen Preis dieser Karte weiß ich nicht, da ich sie in Verbindung mit einem Komplett-PC gekauft habe. Ich schätze aber mal, dass sich der Preis im Bereich von 40 bis 60 Euro aufhalten wird. Auf jeden Fall können sich auch Anwender mit einem schmalen Geldbeutel eine solche Karte erlauben.


ART DER HARDWARE, EINBAU, INSTALLATION

Es handelt sich um eine ganz normale Steckkarte, die in einen freien PCI-Steckplatz auf dem Motherboard geschoben wird. Das kann der Anwender selbst vornehmen, aber wer sich mit dem Ein- und Umbau von Hardware nicht auskennt, kann das auch gern vom PC-Händler oder einem Bekannten erledigen lassen.
Ist diese Karte nun eingebaut, müssen noch die Treiber und die Software von der beiliegenden CD installiert werden. Diese Karte kann unter den neueren Windows-Systemen, also von 98 bis XP, verwendet werden.
Des weiteren enthält der Lieferumfang eine Fernbedienung und ein Empfängerkabel. Dieses Kabel wird an einen freien seriellen Port des Rechners angeschlossen. Die Fernbedienung selbst wird nun noch mit zwei Batterien (AA) „gefüttert“. Nun noch die Fernbedienung per Software konfigurieren, und man kann sie benutzen.


ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN

Die Karte hat drei Eingänge: einen für Antenne bzw. Kabelanschluss, einen für Composite-Video und einen für S-Video, außerdem einen Ausgang für den Ton. Normalerweise verbindet man diesen mit einem Eingang der Soundkarte. Schließen wir also ein Koaxialkabel an den TV-Anschluss an und verbinden wir es mit dem Antennen-/Kabelanschluss in der Wand. Nun können sämtliche verfügbaren TV-Sender empfangen werden.
Es gibt auch noch eine "höhere" Version dieser Karte, ich glaube die heißt "PCTV pro", die zusätzlich auch noch einen Radiotuner besitzt. Da ich hierfür keinen Bedarf hatte, entschied ich mich für die kleinere Variante ohne Radioempfang.


SPEICHERN DER PROGRAMME

Bei der ersten Inbetriebnahme starten wir die Software, gehen auf „Einstellungen“ (Symbol eines Schraubenschlüssels) und lassen die Kanäle durch „Autoscan“ automatisch erkennen. Sind diese alle erfasst worden, kann die Belegung der Programmplätze noch manuell individuell angepasst werden. Natürlich können auch Sender manuell gespeichert werden, wenn die Kanalnummern bekannt sind.


EINSATZ ALS FERNSEHER

Nun kann man also mit diesem „Ding“ schon mal fernsehen. Normalerweise wird das TV-Bild als Miniaturbild („Daumenkino“) dargestellt, aber selbstverständlich kann man jederzeit in den Vollbildmodus wechseln, so dass der PC-Monitor zum vollwertigen Fernseher wird, bei dem auch die Fernbedienungsfunktion nicht fehlt (siehe oben).

Diese Karte kann also einen normalen Fernseher ersetzen, vor allem in kleinen Räumen oder auch Jugendzimmern, Zweithaushalten (Studentenbude etc.) kann das nützlich sein, wenn man sich ein teures Fernsehgerät sparen will und/oder der Platz dafür nicht vorhanden ist. Betreibt man den TV-Empfang im Vollbildmodus, so wird der PC-Monitor tatsächlich zu einem vollwertigen Fernseher. Die Bildqualität ist recht OK, jedoch muss ich schon sagen, dass ein guter Fernseher ein besseres Bild hat. Vor allem wenn man ziemlich kurz vor dem Monitor sitzt, erkennt man schon ziemlich gut die einzelnen Pixel. Sitzt man weiter entfernt vom Monitor (gleiches gilt auch für mit dieser Karte erzeugte SVCDs, die man am "richtigen" Fernseher sieht), nimmt man diese groben Pixel nicht mehr so sehr wahr. Für den Ton gilt ähnliches, auch hier ist ein "echter" Fernseher besser. Es ist nicht möglich, Stereoton zu empfangen, und das trotz heutiger Multimedia-PCs. Der Ton ist in Mono, und ein Rauschen ist hörbar (erinnert so an die ganz alten Videogeräte). Durch hochwertige Lautsprecher kann man den Klang zwar etwas verbessern, aber von HiFi ist das ganze weit entfernt.
Außerdem kann es je nach System vorkommen, dass man erst mal gar nichts hört. Bei meinem Rechner ist das so. Dann muss man die Verbindung zur Soundkarte entfernen und die Aktivboxen (Verstärker etc.) direkt mit der TV-Karte verbinden. Dieses Umstöpseln ist auf die Dauer sehr lästig.

Die Fernbedienung unterscheidet sich nicht großartig von Fernbedienungen für normale TV-/Videogeräte. Man hat hier die übliche Zehnertastatur, einen "Aus"-Knopf, Cursortasten zum "Switchen", Lautstärkeregelung - auch den "Videorecorder" kann man per Fernbedienung steuern. Sie wiegt ohne Batterien etwa 110 Gramm, ich habe schon leichtere in der Hand gehabt.


EINSATZ ALS DIGITALER VIDEORECORDER

Man kann natürlich auch das Fernsehprogramm aufzeichnen. Das geht wie beim normalen Videorecorder entweder manuell, indem man den roten Aufnahme-Button anklickt, oder auch mit Programmierung (also von dann bis dann auf welchem Kanal). Neben Videos kann man auch Einzelbilder (entweder durch Mausklick oder F4) aufnehmen, die dann als Bilddatei abgespeichert werden – sprich „Screenshots“.
Zur programmierten Aufnahme (programmierbar über die Software) ist zu sagen, dass kein VPS möglich ist, ganz zu schweigen von ShowView.

Videos werden auf der Festplatte im MPEG-2 Format abgespeichert. Das ist zumindest die Standardeinstellung der beiliegenden Software, wenn man diese auf Super Video CDs zu brennen beabsichtigt. Andere Formate sind meines Wissens mit dieser Software nicht möglich. Voraussetzung für das Aufnehmen von Videos ist natürlich eine große Festplatte. Es sollten auf dieser schon mindestens 20 – 30 GB frei sein. Eine 45 Minuten lange Videoaufnahme belegt in der niedrigsten Auflösung ein knappes GB an Festplattenspeicher.

Diese MPEGs kann man sich nun beliebig am PC mit einem geeigneten Media Player anschauen – kann sie aber auch als Super Video CDs brennen, um sich diese dann mit einem üblichen DVD-Player am „richtigen“ Fernsehschirm anzusehen – und sie dauerhaft zu archivieren. Sprich diese Karte ist bedingt ein „DVD-Recorder des kleinen Mannes“.

Bei mir hatten sich in den letzten Jahren einige VHS-Kassetten angesammelt, deren Inhalt im Fernsehen nicht mehr wiederholt wird, bei denen ich das Spulen zu lästig finde, und deren Inhalt ich auch gern (wie damals bei den Audiokassetten) dauerhaft „konservieren“ und vom weiteren Verfall aufhalten will.
Selbstverständlich kann man auch von VHS auf diese Karte aufnehmen. Dafür gibt es zum einen diese Composite- und S-Video Anschlüsse, aber dafür sind meine Videorecorder zu alt. Natürlich kann man den Videorecorder auch auf „herkömmliche“ Weise an den TV-Eingang anschließen (mit Koaxialkabel). Dafür muss man den Kanal 36 in der Software einstellen (und das ganze am besten als Programm abspeichern). Man legt nun eine Videokassette ein. Sieht man nun kein Bild, so muss noch an einer kleinen Schraube an der Rückseite des Recorders so lange gedreht werden, bis ein Bild klar und in Farbe sichtbar ist. Funktioniert das alles einwandfrei, so kann man nun das Signal des Videorecorders digitalisieren (MPEG) und seine alten Schätzchen später auf Silberscheiben brennen.

Allerdings ist diese Art und Weise, digitale Videos aufzunehmen, immer noch alles andere als perfekt. Man hat nicht im geringsten den Funktionsumfang eines echten, wesentlich teureren DVD-Recorders, und sogar Einschränkungen gegenüber einem herkömmlichen VHS-Recorder neuerer Bauart!


NACHTEILE GEGENÜBER DVD- UND TEILS AUCH VHS-RECORDERN

Nachteil Nr. 1 ist erst einmal die begrenzte Kapazität auf einem Rohling. Ein normaler Rohling (700 MB ist ja inzwischen Standard) speichert ca. 40 Minuten Filmmaterial (bei MPEG-2), das würde für einen Kurzfilm oder die Folge einer bestimmten TV-Serie gerade noch reichen.
Man kann diese Kapazität noch auf ca. 45 Minuten ausweiten, indem man Rohlinge mit Übergröße kauft. Zum Brennen verwendet man am besten Nero 5.5, aktiviert die Funktion des Überbrennens und gibt eine Größe von ca. 105 Minuten an (um Missverständnisse zu vermeiden: für SVCD muss man diese ganzen Zeitangaben für CD noch mal durch 2 teilen). Neuere Systeme erkennen unter Nero in der Regel auch 90- und evtl. auch 99-Minuten-Rohlinge. Jedoch muss man einiges an Ausschuss bei dieser Art von CD einplanen. Es kommt bei diesen Größen schon mal zu Brennfehlern, außerdem wird die eine oder andere CD nachher im DVD-Player schon mal fehlerhaft abgespielt. Deswegen kaufe ich für diesen Zweck auch nie die teuersten Rohlinge – zumal mein DVD-Player auch mit den billigsten Rohlingen bestens zurechtkommt.
Da es ja überall platzsparende Doppel-CD-Hüllen zu kaufen gibt, lässt sich somit also ein 90-Minuten-Spielfilm auf zwei CDs unterbringen – er muss in der Mitte geteilt werden. Das ist wiederum mit weiteren Nachteilen verbunden:

Nachteil Nr. 2: dieses „System“ erinnert mich an die Langspielplatten und Musikkassetten, die nach der Hälfte der Spielzeit umgedreht werden mussten. Die alten Spielfilme auf originalen VCDs waren da aber nicht anders!

Nachteil Nr. 3: Filme ab ca. 95 Minuten passen nicht mehr auf zwei CDs. Lohnenswert wäre das höchstens wieder bei 110 – 120-Minuten-Filmen, die man in drei Teile stückeln könnte. Problem wäre hier das Unterbringen in nicht mehr ganz so platzsparenden Hüllen. Und 2x die CD wechseln beim Spielfilm, ich weiß nicht so recht.

Nachteil Nr. 4: man muss während der Aufnahme dabei sein und den Zeitpunkt abpassen, zu dem man die Aufnahme manuell (!) stoppen muss (also nach den ersten 40 – 45 Minuten). Ein nachträgliches „Schneiden“ oder „Splitten“ eines MPEG ist nämlich nicht möglich. Dafür bräuchte man wiederum eine andere spezielle Software.

Nachteil Nr. 5: Hat man das Ende des Filmes „verpennt“, so dass bereits die nächste Aufzeichnung der Videokassette begonnen hat, behält man dieses Stück ewig auf der CD, es sei denn, man hat wirklich eine Zusatzsoftware zum „Schneiden“. Ich kann damit leben, solange nicht so viel vom Nachfolgefilm aufgezeichnet wurde, dass die Gesamtaufnahme nicht mehr auf den Rohling passt. Das ist zwar nicht die eleganteste Art, aber beim Anschauen der CD lasse ich diese halt dann auswerfen, wenn der Film zu Ende ist, so dass ich das überflüssige Stückchen nach dem eigentlichen Film gar nicht mehr beachte.

Nachteil Nr. 6: Der Ton ist natürlich auch beim Aufzeichnen nur in Mono – und auch nicht unbedingt HiFi. Klingt eher wie ein "Küchenradio".

Nachteil Nr. 7: Diesen Nachteil halte ich für den schwerwiegendsten. Ich habe zwar keine Erklärung für dieses „Phänomen“, aber bei mir ist es so, dass sich einige Videos problemlos digitalisieren lassen, andere Videos kann ich nicht digitalisieren. Und das obwohl es sich um eigene Aufnahmen aus dem Fernsehen handelt und nicht um kopiergeschützte Kaufkassetten. Bei vielen Videos wird nämlich das Bild wesentlich schneller aufgezeichnet als der Ton (Synchronisierungsfehler), und dadurch wird die Aufnahme unbrauchbar. Bei mir handelt es sich immer um dieselben Kassetten, die das System einfach nicht „annehmen“ will. Man kann es oft während der Aufnahme schon erkennen, ob diese etwas wird oder nicht. Dauert es nämlich länger als eine Sekunde, wenn die Spielzeitanzeige (auf dem Monitor) von einer Sekunde auf die nächste springt, liegt ein Synchronisierungsfehler vor, und man sollte die Aufnahme abbrechen.
In diversen Foren habe ich schon gelesen, dass auch sehr viele andere Besitzer dieser Karte ähnliche Probleme haben.

Nachteil Nr. 8: Gelegentlich kommt es vor, dass der Ton nicht oder nicht komplett aufgezeichnet wird. Die Ursache ist mir ebenfalls unbekannt.

Nachteil Nr. 9: Optisch perfekt sind die Aufnahmen nicht. Sie bleiben etwas grobkörniger als das normale TV-Programm am „richtigen“ Fernseher (siehe schon meine Beschreibung zum TV-Empfang). Da mein Wohnzimmer groß ist, fällt das nicht so auf, aber geht man recht kurz vor den TV-Bildschirm, sieht man das schon – wenngleich man durchaus etwas bessere Ergebnisse erzielen kann als bei einer VHS-Kassette.

Das sind also eine Menge Nachteile, die man bei einem stationären DVD-Recorder nicht hat. Diese Karte kann zwar einen DVD-Recorder in gewissem Maße vorläufig ersetzen, aber nicht komplett. Nicht einmal einen herkömmlichen Videorecorder kann sie ersetzen. Vor allem, wenn die Aufzeichnung länger als 40 Minuten dauern soll und/oder es sich um eine wichtige Sendung handelt, sollte ein herkömmlicher VHS-Recorder zumindest parallel zur TV-Karte programmiert werden, so dass man den Verlust der Aufnahme vermeidet. Man kann ja nachher die Aufnahme von der Kassette zum PC überspielen (wenn's mal klappt mit synchronem Bild und Ton) – den kleinen Qualitätsverlust nimmt man dabei in Kauf.


TIPPS UND TRICKS FÜR DIE ARCHIVIERUNG VON VIDEOS

Hier gebe ich noch mal ein paar Tipps und Tricks, die zu möglichst optimalen Aufnahmen führen und auch einiges an Zeit, Nerven und verbrannten Rohlingen sparen.

1) Wer einen älteren PC hat, sollte am besten gar keine Aufnahmen mit dieser Karte machen. Ich habe einen schnellen Rechner mit 1 GB RAM, und selbst unter diesen Voraussetzungen kommt es oft zu Synchronisierungsfehlern.
2) Nicht zu viele Anwendungen parallel neben der Aufnahme laufen lassen. Surfen im Internet ist meistens noch OK. Das mache ich auch gern.
3) Das Surfen ist ein guter Zeitvertreib, denn man sollte die Aufnahme nicht unbeaufsichtigt lassen, um sie rechtzeitig stoppen zu können. Evtl. nach 40 Minuten Wecker stellen!
4) Große Festplatte mit viel freiem Speicherplatz empfehlenswert!
5) Diese Festplatte bzw. Partition öfter mal defragmentieren!
6) Bemerkt Ihr, dass die Sekundenanzeige zu langsam fortschreitet, ist die Aufnahme was für die Tonne!
7) Nicht die teuersten Rohlinge verwenden, denn einige gehen da ganz bestimmt drauf!
8) Vor allem Rohlinge mit Übergröße eher mit niedriger Geschwindigkeit (8- bis 16-fach) brennen!
9) Bei solchen „zweifelhaften“ Rohlingen empfiehlt es sich manchmal, den Brennvorgang vorher zu simulieren (vermeidet Ausschuss).
10) Unbedingt die MPEGs auf der Festplatte lassen, solange Ihr Euch die fertige CD nicht am TV angesehen habt!
11) Weder MPEGs noch die alten Videobänder löschen, bevor Ihr die CDs nicht komplett am TV angesehen habt!
12) Sollte derselbe Film mehrmals hintereinander Synchronisierungsfehler haben, gebt es auf und behaltet diesen Film auf Kassette!
13) Vor dem Brennen die MPEGs stichprobenartig prüfen (Media Player), die ersten, die mittleren und die letzten Minuten. Ist durchgehend Ton vorhanden? Stimmt der Ton auch am Ende der Aufnahme noch mit den Filmsequenzen überein?
14) Auch mal Rohlinge ohne Hüllen kaufen, denn durch den Ausschuss hat man immer mal Hüllen übrig – oder man muss für Doppel-CDs ohnehin spezielle Hüllen kaufen, wenn man Platz sparen will.
15) Bevor man den ganzen Film am TV anschauen will, erst mal stichprobenartig ein paar Sekunden vom Material prüfen, das weiter hinten auf der CD ist.


FAZIT / EIGENE MEINUNG

Die Liste der Mängel ist ziemlich lang, wie man sieht. So bin ich nicht sehr begeistert von dieser Karte als Videorecorderersatz. Einerseits ist es eine ganz nette Sache, einige (!) seiner Filme endlich digitalisieren und brennen zu können, ohne dass man ein großes Einkommen bzw. Vermögen haben muss (und für Jugendliche oder Studenten mit kleiner "Bude" und kleinem Geldbeutel ein TV-Ersatz), aber andererseits sind einige Mängel so schwerwiegend, dass ich die Karte bestenfalls mit zwei Sternen bewerten kann (den zweiten Stern gibt's auch nur deshalb, weil sie als TV-Ersatz einigermaßen taugt). Die begrenzte Speicherkapazität, die häufigen Synchronisierungsfehler und die nicht vorhandene Schnitt- bzw. Bearbeitungsmöglichkeit führen ganz besonders zu Punktabzügen.
Ich empfehle die Karte nur dann, wenn man wirklich eine günstige Alternative zum Fernseher braucht und vielleicht mal gelegentlich die eine oder andere Aufnahme versuchen will. Wer viele Videos auf digitalen Medien archivieren will, der sollte besser warten, bis DVD-Recorder erschwinglicher werden, oder sich für eine höherwertige Karte entscheiden. Diese Karte würde ich nicht noch einmal kaufen.


UPDATE:

Mittlerweile habe ich mir nun doch endlich einen DVD-Recorder gekauft. Deswegen habe ich mich nun von dieser TV-Karte getrennt, zumal ich das am PC nicht brauche (wozu habe ich einen großen Fernseher?). Die Bildqualität habe ich nun mal mit "schlecht" bewertet, da "befriedigend" noch zu gut ist im Vergleich zu einem normalen Fernseher. Ein "ausreichend" gibt es hier nämlich leider nicht. Das "konfliktträchtig" für die Treiber habe ich deswegen gewählt, weil bei manchen Aufnahmen von Video Bild und Ton zeitversetzt erfolgen, und das ist eine Zumutung, deswegen die Abwertung.
Es gibt natürlich auch jede Menge sehr guter TV-Karten, aber von dieser hier rate ich ab.

Erstveröffentlichung von mir unter gleichem Benutzernamen auch bei ciao.de in 04/2003
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Software-Ausstattung:Software-Ausstattung von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 1,0 sehr schlecht
Support / Service:schlecht
Bildqualität:Bildqualität von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 2,0 schlecht
Klang:Klang von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 1,0 sehr schlecht
Installation:Installation von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 2,0 schwer
Treiber:konfliktträchtig
Handbuch/Dokumentation/Hilfe:Handbuch/Dokumentation/Hilfe von PCTV Systems miro pctv  TV-Karte / DVB-T / DVB-S: 3,0 verständlich
Treiber-Update:sehr selten
Sandra15

Preiswert vom PC zum Fernseher

ein Testbericht von 2002-03-19 18:22:09 vom 19.03.2002
Empfehlung: ja
Hallo libe Informationssuchende,

Wer möchte nicht gern am PC fernsehen.
Doch für viele stellt sich natürlich die Frage des Preises.
Kann ich mir eine billige TV- Karte kaufen oder wäre es ratsam eine etwas teurere TV-Karte zu kaufen?

Ich habe lange überlegt und mich damals für die preiswerteste Lösung entschieden und habe mir die PCTV gekauft.
Am Anfang war ich zwar etwas skeptisch, ob das Teil auch etwas taugen würde, musste mich aber eines besseren belehren lassen.

Welche Systemanforderungen müssen mindestens erfüllt sein um diese Karte zum Laufen zu bringen?
* Mindestens Pentium 200 MHZ
* 32 MB RAM besser noch 64 MB RAM
* Mindestens 50 MB freier Festplattenspeicher
* Grafikkarte mit mindestens 2 MB RAM
* Soundkarte
* Grafik- und Soundkarte müssen DirectDraw tauglich sein
* CD- Laufwerk

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?
* Windows 95
* Windows 98
* Windows NT
* Windows 2000
* Windows ME

Einige technische Einzelheiten:
* BT8x8 Prozessor
* Unterstützte Bildformate: PAL B/G, PAL I, PAL/SECAM
* wählbare Fenstergrößen: 768x576, 384x288 Vollbild
* Antennenbuchse
* Audioausgang
* Videoeingang
* S-Videoeingang

Was habe ich im Paket erhalten?
* 1 PCI- Fernsehkarte
* 1 Audiokabel
* 1 Software
Auf der CD war auch das Handbuch

Installation und Handhabung?
Die PCI- Karte ließ sich problemlos installieren und die dazugehörige Software ( PCTV-Studio ) ist sehr übersichtlich gestaltet.
Beim ersten Start der Software wurden automatisch alle derzeit verfügbaren Fernsehsender gesucht.
Die PCTV ist Videotextfähig und Seiten lassen sich speichern und sogar ausdrucken.
Videoclips und einzelne Bilder lassen sich auf der Festplatte speichern.
Außerdem ist noch die Software Vidcon32 enthalten, mit der ihr einen Videorecorder simulieren könnt.

Fazit:
Für die Fernsehkarte habe ich damals DM 99.- bezahlt.
Für diesen Preis erhaltet ihr eine preiswerte und dazu noch mit komfortablen Extras ausgestattete Fernsehkarte. Die Karte hat eine sehr gute Bildqualität.
Den einzigen Nachteil den ich finden konnte war, dass die Karte nur in Mono ist.

Mein Tip: Für diejenigen, die auf ihrem PC fernsehen wollen, ohne viel Geld auszugeben und die auch keine größeren Ansprüche stellen, ist diese Karte mehr als ausreichend.
Wer mehr haben will, sollte auf ein teureres Modell, wie beispielsweise Hauppauge ausweichen.

Vielen Dank für Eure Geduld beim Lesen
Euer Rene
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
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Kommentare
jockel2001
jockel2001, 19.03.2002
fast nur aufzaumlhlung und nur fakten! mehr erfahrungen reinbrignen!
bye jockel2001
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1-3 von 3  TV-Karten / DVB-T / DVB-S
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Produktbeschreibung PCTV Systems miro pctv

 
Allgemeine Informationen PCTV Systems miro pctv
gelistet seit: 27.09.2003
Hersteller: Hersteller: PCTV SystemsPCTV Systems
weitere PCTV Systems TV-Karten / DVB-T / DVB-S
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 1,20 / 5,00
PCTV Systems miro pctv TV-Karte / DVB-T / DVB-S im Vergleich
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