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Nachteile/Kritik
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![]() Eine Märchenlandschaft vom Seenein Testbericht von Qualle2002-03-08 07:35:57 vom 08.03.2002 Empfehlung: jaWir haben dieses Seen-Gebiet im Jahre 2000 auf unserer Rundreise durch Kroatien erlebt. http://www.np.-plitvice.tel.hr Man sollte auf jeden Fall einen ganzen Tag für den Nationalpark einplanen. Wir erreichten das Gebiet abseits der Adria am Nachmittag und informierten uns am Eingang 1 über die Öffnungszeiten des Parks. Der Eingangsbereich ist ein Touristenzentrum. Hier bieten auch viele Einheimische ihre Waren an. Wir kosteten von dem Gebäck. Anschließend suchten wir erst einmal eine Übernachtungsmöglichkeit auf dem Zeltplatz Korana (8 km entfernt) und verbrachten den Rest des Tages in der Umgebung des Nationalparks. Das Gebiet Plitvicer Seen wurde im Jahre 1949 zum Nationalpark erklärt, und ist in einem Talkessel von hohen bewaldeten Bergen. 16 größere und kleinere Seen mit kristallklarem, blaugrünem Wasser sind aneinandergereiht und durch Wasserfälle miteinander verbunden. Bei Sonnenschein und blauen Himmel fuhren wir neun Uhr morgens zum Haupteingang des Parks „Plitvicka Jezera“. Wir kauften uns die Eintrittskarte (65 Kuna für Erwachsene und 40 Kuna für Kinder) und schon begann ein herrlicher Rundgang durch den Nationalpark. Auf der Eintrittskarte ist das gesamte Gebiet aufgezeichnet und dient als Wegweiser. Wir begannen die Wanderung an den unteren Seen. Auf Tafeln war der Name und die Meereshöhe der jeweiligen Seen ersichtlich. Die einzelnen Seen sind durch kleine und große Wasserfälle miteinander verbunden. Das Wasser ist smaragdgrün und sehr belebt. Viele Fische tummeln sich in dem sehr sauberen Wasser. Manche Seen kann man umrunden, an anderen läuft man nur vorbei. Fischen und Baden ist hier verboten. Nur an einem See, in der Nähe des Eingangs 2 bei dem Hotelkomplex Jerzero; Bellevue und Plitvice ist eine Badestelle. Nach langem Suchen haben wir diese Badestelle am Nachmittag gefunden und badeten auch gleich in dem glasklarem Wasser. Auf dem größten See, den Jezero Kozjak, fahren Elektrobooten. Der Fahrpreis ist in dem Eintritt des Parks enthalten. Ebenso der Fahrpreis für die Bahn, die Teile des Seengebietes durchfährt. In der Nähe von Parkplätzen, Hotels, Bahnstationen und den Bootsanlegestellen sind Imbissstande, und Raststätten. Hier halten sich viele Menschen auf. Liebt man die Einsamkeit, dann muss man nur einige hundert Meter auf den gut ausgebauten Wegen laufen und schon ist man fast allein. Auf der Seite der Seen, wo nicht die beiden Eingänge für den Nationalpark sind, läuft man durch eine sehr einsame Gegend. Hier kann es auch passieren, dass man gar nicht weiß, ist man innerhalb oder außerhalb des Parks. Diese Gegend ist noch sehr unzugänglich. Hin und wieder steht ein einzelnes Haus oder man kommt an einem Garten vorbei. Touristen begegneten wir hier nicht. Dafür hatten wir von einigen Wegen eine wunderbare Sicht auf das Seensystem. Wie kleine Fliegen schwammen die Elektrobote über den See. Man konnte auch die unterschiedliche Höhe der Seen gut beobachten. Bären, die hier auch noch freilebend vorkommen sollen, sind wir nicht begegnet. Wer möchte, kann die Seen umwandern, doch die wenigsten Besucher tun dies. Für den Besuch der Plitvicer Seen sollte man auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen. Der gut ausgebaute Weg führt an fast allen Seen vorbei. Viele Bäume spenden dabei Schatten, den man hier im Sommer auch als sehr angenehm empfindet. Es gibt Wege zu fast ebener Erde und einige, die einen ungeübten Wanderer ins schwitzen bringen. Auf den Hauptwanderwegen zwischen den Eingängen wurden wir auch kontrolliert, ob wir eine gültige Eintrittskarte haben. Die ganze Schönheit kann man nicht beschreiben, sie muss man erleben. Im Nationalpark geht es sehr ruhig und erholsam zu. Wer etwas mehr Aktion will, der sollte sie Veranstaltungen auf dem Campingplatz und bei den Restaurants besuchen. Das Gebiet der Plitvicer Seen ist jeden zu empfehlen, der Natur pur erleben möchte. steht auch bei Ciao unter JanaLipy ... |
leuchttuermin, 09.07.2006
Jetzt noch ein paar Fotos und dein Bericht wäre perfekt!!! :-
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![]() Einfach unbeschreiblich schönein Testbericht von manu632010-10-05 11:56:08 vom 05.10.2010 Empfehlung: ja Vorteile: Natur in ihrer schönsten Form...Nachteile/Kritik: ab Mittags zu vollDie Anreise erfolgte mit einem Bus von unserem Standort, einem Campingplatz in Grabovac, am frühen morgen und wir kamen gegen 9.00 Uhr im Park an. Dort war es noch relativ leer und man hätte auch noch problemlos einen Parkplatz auf den großen Parkplätzen des Parkes gefunden. Das Parken dort kostet um die 10 Euro für einen ganzen Tag. Klingt teuer aber für uns war die Anreise mit dem Bus auch nicht viel billiger und die Eigenanreise wäre wegen späterer Probleme mit dem Busunternehmen auch besser gewesen. Man kann auch von Nationalpark eigenen Campingplatz Korana in Grabovac aus mit den Nationalparkbussen fahren. Diese Fahrt muss man aber auch bezahlen. Mit öffentlichen Bussen kann man den Park nur schlecht erreichen. Wir selber wählen als Ausgangspunkt unseres Besuches den Eingang zwei und folgten dort einer gut ausgeschilderten Route ( H) die wir uns schon vorher auf der Homepage des Nationalparkes angesehen hatten und bei der man in 4-6 Stunden alle Höhepunkte des Nationalparkes ablaufen kann. Da wir früh ankamen hatten wir anfangs die Natur für uns alleine, nur wenige andere Wanderer befanden sich mit uns auf den Wegen. Begonnen wird die Tour mit einer Panaramazugfahrt, wobei dieses ein Fahrzeug mit Anhängern ist und man wird ca. 20 Minuten durch den Park gefahren und kann dabei schon die eine oder andere Aussicht genießen. Danach folgt man der jeweils ausgewählten Route und erlebt dabei wundervolle Ausblicke auf zig Wasserfälle, kleinere Stromschnellen und immer wieder glasklares Wasser mit Fischen in allen möglichen Größen. Es gibt insgesamt 10 Routen mit Längen von 2-3 Stunden und bis zu 6-8 Stunden. Wir haben für unsere Wanderung ca. 5 Stunden gebraucht, wobei wir viele Fotopausen eingelegt haben. Dabei führt der Weg auf einem Bohlenweg entlang, der immer wieder kleiner Stufen aufweist, man sollte also nicht nur auf die Natur sondern auch auf den Weg achten, sonst liegt man auf der Nase. Die Wege lassen Platz für 2-3 Personen nebeneinander, wobei man im weiteren Verlauf des Tages nur noch hintereinander laufen kann, da sich immer mehr Menschen auf den Wegen drängen. Kinderwagen oder Buggys sind hier fehl am Platz und auch Rollstühle kann man auf den Wegen nur extrem beschwerlich bewegen. Fast alle Eltern mit kleineren Kindern hatten Rückentragen dabei. Proviant und vor allen Dingen Getränke sollte man mit sich führen, da man nur an wenigen Stellen Gastronomie vorfindet. Die Preise sind auch nicht gerade billig, so dass man als Selbstversorger einiges sparen kann. Wobei ich zu den Eintrittspreisen komme, Erwachsene zahlen 110 Kuna (ca. 15 Euro) Kinder die Hälfte. Sicherlich kein billiges Vergnügen, allerdings kostet der Unterhalt eines solchen Parkes auch einiges und die Wege waren gut ausgebaut und in tadellosem Zustand. Abfallbehälter gab es in ausreichender Anzahl und diese wurden auch regelmäßig geleert, so dass die Natur nicht vermüllt wurde. Im Eintrittspreis sind auch die Fahrten mit dem Zug und dem Schiff enthalten, so dass ich den Preis nicht überzogen fand. Kostenlos kann man solchen einen Nationalpark nicht in diesem Zustand erhalten, zumal die Besuchermassen dem Park doch zusetzen. Einzelne Besucher müssen sich nicht anmelden, Gruppen hingegen schon. Für diese Gruppen (ab 15 Personen) werden auch Führungen in Kroatisch, Englisch, Italienisch, Deutsch, Französisch und Spanisch angeboten. Aktuelle Preise dafür findet man auf der Homepage, die auch in Deutsch vorhanden ist. Einen Teil der Wanderung legt man auch mit Booten zurück auf denen man über die Seen gefahren wird. Unsere Fahrt dauerte nicht lange und bot auch hier immer wieder Blicke auf Wasserfälle und Fische im klaren Wasser. Bei unserer Wanderung kam hinter jeder Wegbiegung ein neuer Wasserfall, man konnte ihn schon immer an seinem Rauschen erkennen. Wasserfälle in allen Varianten waren zu sehen und vor dem größten Wasserfall gab es auch das größte Gedränge. Ab ca. 13.00 wurde es fast unerträglich voll und wir waren froh, als wir unseren Rundgang beendet hatten. Ich kann jedem nur empfehlen den Park möglichst früh aufzusuchen und ich fand unseren Rundgang gut gewählt, da er uns von den kleineren Fällen zum größten Fall als Höhepunkt leitete. So gab es immer wieder eine Steigerung des vorher gesehenen. Wären wir umgekehrt gelaufen, so wäre es vom größten Wasserfall zu den kleineren gegangen, da wären wir sicherlich nicht ganz so beeindruckt gewesen. Toiletten gibt es nur wenige im Park, man findet sie immer da wo auch Gastronomie vorhanden ist. Dabei waren die Anlagen zwar nicht neu, aber trotz der Besuchermassen sauber und gepflegt. Insgesamt gibt es zwei Restaurants im Nationalpark sowie ein paar Bistros und Cafes, wobei ich die meisten beim Hauptschiffsanleger gesehen habe. Wir haben den Besuch jedenfalls nicht bereut und ich kann ihn jedem empfehlen der in der Nähe der Plitvicer Seen vorbeikommt. Insgesamt gibt es dort laut Homepage 7 travertinbildende Wasserfälle und 16 Seen. Ich meine aber mehr als 7 Wasserfälle gesehen zu haben, wobei ich nun nicht weiß, ob die Wasserfälle erst ab einer bestimmten Größe gezählt werden. Kontaktdaten: NATIONALPARK PLITVICER SEEN Wissenschaftliches Institut "Ivo Pevalek" HR 53231 PlitviÄka jezera Hrvatska - Europa Homepage: http://www.np-plitvicka-jezera.hr/deu/ Öffnungsze iten: Winter 9-16 Uhr Frühling und Herbst 8-18 Uhr Sommer 7-20 Uhr Park-Reisebüro - Montag bis Freitag - 7:00 - 15:00: info@np-plitvicka-jezera.hr tel:+385 (0)53 751 015 tel: +385 (0)53 751 014 fax: +385 (0)53 751 013 Park-Reisebüro - Zagreb np.zg.info@np-plitvicka-jezera.hr Trg Kralja Tomislava 19, 10000 Zagreb Hrvatska - Europe tel: +385 (0)1 46 13 586 tel: +385 (0)1 49 22 274 tel: +385 (0)1 48 70 111 fax: +385 (0)1 49 22 270 manu63 für yopi und unter gleichem Namen auch für andere Meinungsportale ... |
atrachte, 05.10.2010
sh. lg
campino, 05.10.2010
:-: LG Andrea :-:
Tweety30, 06.10.2010
BW und viele liebe Grüße von Tweety30!
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![]() ökologisches Perpetuum mobileein Testbericht von esposa19692008-09-15 21:59:08 vom 15.09.2008 Empfehlung: ja Vorteile: sensationell...Nachteile/Kritik: I-Tüpfelchen fehltelange Zeit war ich nicht on, da mir ein Computer-Virus alles zerstörte. Aber nun ist mein Laptop wieder geheilt und es geht weiter mit meinen Reise-Berichten unseres diesjährigen Sommerurlaubs. Stehen geblieben waren wir beim Hotel Korana in Kroatien, das unsere Übernachtungsmöglichkeit auf unserem Weg nach Plitvicka Jezera ( Plitvicer Seen) war. Daher schreibe ich euch über unsere wunderbaren Erlebnisse im ~ ~ ~ PLITVICER NATIONALPARK ~ ~ ~ Die Hinfahrt: ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Als wir also unser Hotel verließen, ging es einfach immer gerade aus Richtung Plitvicka Jezera. Allerdings sind das keine Autobahnen, sondern eher Landstraßen. Noch werden Reisende, die sich von der kroatischen Hauptstadt Zagreb auf der E 71 den Plitvicer Seen nähern, ab Karlovac ( da, wo wir nächtigten) der einen oder anderen Hinterlassenschaft dieses letzten Krieges konfrontiert. Vor allem Warnungen vor abseits der Straße verminten Gebieten sprechen eine deutliche Sprache. Das ist bei den Plitvicer Seen, von der UNESCO als Welterbe angesehen, gottlob anders. Zwar waren auch sie 5 Jahre lang besetzt, aber hier wurde nach Kriegsende schnell und unbürokratisch für einen normalen Tourismusbetrieb gesorgt. Als allgemeine Vorsichtsmaßregel und zur Schutz der sensiblen Natur gilt aber auch hier, dass man sich nur auf den ausgeschilderten Wegen bewegen darf. Ich sage euch der Weg dahin war nicht nur beschwerlich ( Baustellen, provisorische Ampeln, an denen man Ewigkeiten warten musste, bis der Gegenverkehr vorüber war und Häuser, die wie Käsestücke aussahen, so verlöchert. ) Die Ankunft: ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Als wir dann nach ca. 2 Stunden Fahrt ( gefühlte 5 Stunden ) endlich ankamen, fuhr mein bleifüßiger Ehemann, tststst vorbei an "Ulaz 1". Als ich ihn darauf hinwies, dass wir gerade den Eingang verpasst haben, meinte er nur: "Wo es einen Eingang 1 gibt, da gibt es dann auch bald einen Eingang 2!" Wo er recht hat, hat er recht. Aberrrrr: Der Eingang 2 erwies sich als absolutes Touristenmagnet. Mindestens (unübertrieben!) 1000 Leute tummelten sich davor. Ich sagte noch: " Ich stell mich schon einmal an, suche du einen Parkplatz!" Vor mir stand eine grünpullovrige Dame, ich klopfte auf deren Schultern und fragte - vorsichtshalber in englisch - ob man hier füt die Eintritts-Tickets ansteht. Deren Antwort war ernüchternd: Sie wüsste nicht wofür man hier ansteht, sie hofft auf Tickets, sie habe sich halt angestellt, weil alle da anstehen. Also klopfte ich abermals auf eine Schulter, auf die der vor der Grünpullovrigen Stehenden. Aber auch die stand nur da, wiel alle anstehen.... Da kam mein Mann. Ich sagte, dass wir in 10 Tagen noch hier stünden, wenn wir warten bis wir an der Reihe wären, zumal wir nicht einmal wussten, wofür man hier ansteht. Ich kann mit großer Geduld Kinder hüten- wenn ich mag. Ich kann stundenlange e-mails lesen und beantworten- wenn ich mag. Ich kann auch Reisen auf mich nehmen, die tagelang dauern und vielleicht kann ich auch Berge erklimmen, aber ich kann mich n i e m a l s stundenlang in einer Menschenschlange anstellen. NIEMALS! Auch wenn wir den Umweg umsonst gefahren wären, ich musste raus aus dieser Menschenschlange. Ich bat die Grünpullovrige mi meinen Platz frei zu halten und ging zur Parkplatzkasse, um zu fragen, wo man noch Tickets für den Eintritt bekam. "Direkt an der Eingangskasse", hieß es.... Na, also! Wenige Gehminuten entfernt, nur wenige folgten unserem Vormarsch, lag die Eingangskasse, an der wir dann 110,-- Kuna ( ca. 15 Euro ) pro Erwachsener bezahlten, unser 4-jähriger Felipe war frei. Im übrigen wurden Kreditkarte akzeptiert. Die Plitvicer Seen: ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Bereits seit 1949 stehen die 16 terrassenartig übereinander liegenden Plitvicer Seen, die sich knapp 150 km südwestlich von Zagreb mitten im dichten Nadel- und Laubwald verstecken, unter Naturschutz. Diese phantastische Landschaft aus grün schimmernden Seen und gurgelnden Bächen, aus kleinen Stromschnellen und großen rauschenden Wasserfällen ist einzigartig: Hier recht ein bemooster Ast seine Zweige in den Himmel,, dort zeichnet sich im kristallklaren Wasser ein Baumskelett ab, einige Meter weiter spiegeln sich die Baumwipfel im kräftigen Kobaltblau eines Sees und an jeder Stelle des Ufers kann man bis auf den Grund sehen, samt Fische, Baumwurzeln und alles, was das Wasser beherbergt. Gut befestigte Wege und hölzerne Brücken führen hinein in die Zauberwelt, die sich das Flüsschen Korana auf über 7 km in einem scharf eingeschnittenem Tal geschaffen hat. Dabei überwindet es zwischen dem obersten See, dem Prosce, und dem untersten, Novakovica Brod genannt, fast 150 Höhenmeter. Von Galovac beispielsweise stürzt das Wasser 25 m in die Tiefe und kommt erst wieder im waldumfangenen Gradinsko jezero zur Ruhe. Wer will kann in diesem, alles in allem 20 000 ha großen Nationalpark, in dem heute noch Bären, Wölfe und Fischotter zu Hause sind, auf die für die Öffentlichkeit freigegebenen Wege unendlich wandern. Wissenschaftler haben eine recht einleuchtende Erklärung für das Entstehen der Plitvicer Seen gefunden. Für die ist dieses sich ständig veränderten Phänomen von Seen, Flüssen und Bächen eine typische Karstenerscheinung. Durch Ablagerungen, die in Moosen hängen bleiben, bildet sich Travertin, ein leichter Stein, der im Laufe der Zeit zu einer natürlichen Barriere aufwächst. Damit entstehen Seen, die sich jedoch permanent verändern: Denn versperrt irgendwo ein neuer Travertindamm den bisherigen Weg, sucht sich das Wasser an einer anderen Stelle einen neuen Durchlass. So kommt es zu unzähligen Kaskaden und kleinen Wasserfällen, die im nächsten Jahr allerdings schon wieder ganz anders verlaufen können. Ein derartig ökologisches Perpetuum mobile ist natürlich für Urlauber an der Küste das ideale Ziel für einen Tagesausflug. (quelle: ADAC Führer) Unser Erlebnis: ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Kommt man in den Nationalpark, kann man zwischen unterschiedlichen Routen wählen. Je nach körperlicher Konstitution, Wanderbereitschaft und -lust, lauten dann die Routen A oder B oder C usw. Wir hatten die Route F. Die kürzeste mit 3-4 Stunden Wanderung angegeben, die eben für Familien mit Kleinkindern gedacht ist. Nach Betreten des Eingangs setzten wir erst einmal mit einem Art Floßschiff ans andere Ende über. Wir waren nur ca. 20 Touristen, da der Rest, einschließlich der armen Grünpullovrigen, wohl noch anstanden. Am anderen Ende des Flußes setzten einige ihre Wanderung fort, bzw. begannen sie, wir fuhren mit einem weiteren Elektro-Schiff ( wegen der Umwelt ) weiter, quer über den gesamten See. Beim Verlassen des Elektro-Schiffes tarfen wir erst einmal auf Restaurants, Imbissbuden, Toiletten und Souvenirständen. Achtung: Einige WCs in und um Plitvice sind Toiletten, die nur Löcher im Boden sind, also auch für Damen. Nachdem wir uns gestärkt hatten sollte es weiter gehen. Die Restaurants waren Selbstbedienungs- und Schnellrestaurants. Alles schon vorgebraten und gekocht und schnell wurde man abgefertigt. Dafür betrug ein halbes Hähnchen mit Pommes, Brot, Ayvar ( gibt es überall zu Fleisch in Kroatien ) und Getränken nur ca. 10 Euro. Die Strecke F war weder beschwerlich, noch zu verfehlen. Deutliche Hinweisschilder zeigen einem stets den rechten Weg an. Es geht bergauf, bergab. Treppauf, trepprunter. Brückauf, brückab. Ab und an wird es sehr sehr eng. Gerade wenn einem Familien mit Kinderwägen entgegen kamen ( die, die von Eingang 1 kamen und zu Eingang 2 (= Ausgang 2 ) wanderten. Wir hatten ja die umgekehrte Variante gewählt. Also der Gegenverkehr war manchmal ganz schön haarig, gerade eben auf sehr engen Brücken, da keiner von uns Lust hatte ins Wasser zu plumpsen. Wie ihr merkt: Kinderwagen ist möglich, allerdings eher beschwerlich, treppauf oder treppab zu tragen. Meinereiner hatte natürlich wieder das passendste aller Schuhwerke an: ESPRIT-Stöckelsandalettchen. Es ging, aber Turnschuhe oder Sneakers wären ein bisserl passender gewesen, aber - wie gesagt - es ging auch so. Unterweg auf eurer Route gibt es KEINE Getränkebuden oder ähnliches, also unbedingt etwas zum Trinken für unterwegs mitnehmen. Die Aussicht war berauschend. Allerdings fehlte mir ein bisschen das I-Tüpfelchen. Da ich zuvor im Internet gestöbert hatte und sagenhafte Bilder sah, habe ich noch ein bisschen auf etwas "Besonderes" gewartet. Aber wahrscheinlich waren die Internet-Bilder aus A-, B-, oder anderen Routen, aber nicht die F-Route. Die war zwar wirklich wunderschön, viele Wasserfälle, türkisblaue und dennoch klare Seen, Sturzbäche, wildwachsende Blumen, Vögel, bunte Falter. Eine Augenweide! Am Ende der Route F angekommen, befanden wir uns am Eingang 1, wo uns nach ca. 20 Minuten Wartezeit ein riesiger Unimog-Reisebus - das Highlight für meinen Unimog-sammelnden Ehemannes- aufsammelte und uns zu unseren Ausgangspunkt zurück brachte. Am Ausgang angelang ( der dann auch wieder gleichzeit Eingang 2 war), gibt es viele Souvenir-Buden, Getränkeshops, Grillstationen uvm. Aber wir hatten es ja eilig. Aber rein theroretisch, kann man erst einkaufen, schlemmen und dann bezahlen und dann raus fahren. Adresse: ~ ~ ~ ~ ~ Nationalni Park PLITVICKA JEZERA HR 53231 Plitvicka Jezera, Croatia Ulaz/ Eingang: Tel: +385 (0) 53 751 026 Reservacije/ Reservation: Tel +385 (0) 53 751 014, 751 015 Fax: +385 (0) 53 751 013 www.np-plitvicka-jezera.hr Eintrittspreise : ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ 110,-- Kuna / Erwachsenen ( ca. 15,-- Euro ) Kinder frei zzgl. Parkplatzgebühr je nach Zeitaufenthalt Wissenswertes: ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ Drehort der weltberühmten Winnetou-Filme ~ Hier leben 321 Schmetterlingsarten, 161 Vogelarten, 21 Fledermausarten ~ Nach Bezahlen des Parkplatzes ( ca. 3 Euro ) muss man innerhalb von 20 Minuten den Parkplatz verlassen, das ist gar nicht so einfach, da unser Auto am Ende der Welt parkte, aber wir schafften es. ~ Vor der Reise nicht nur Vignette für Österreich kaufen ( 10-Tage so um die 7,-- Euro ), sondern auch die für Slowenien ( Halbjahresvignette - kürzere gibt es nicht - für kanpp 30,-- Euro! ) und dann eben noch Autobahngebühren je nach Strecke in Kroatien. Warnwesten dabei haben und der Sprit in Solwenien ist am günstigsten. Bis einschließlich Slowenien wird in Euro bezahlt, ab da in Kuna. 100,-- Kuna entsprechen ca. 14,-- Euro. Fazit: ~ ~ ~ Nicht versäumen, wenn ihr Richtung Meer fahrt, zu besuchen. Gerade ganz oberhalb, also zum Schluß eurer Wanderung ist die Aussicht über den gesamten Nationalpark, der im übrigen direkt neben der Schnellstraße liegt, aber in sich ganz ruhig ist, absolut phänomenal!! Danke für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren! by esposa1969 ... |
JoergTh, 19.09.2008
Super Bericht, liebe Grüße, Jörg
mima007, 16.09.2008
Liebe Gruesse von mima007
Tuffi2106, 15.09.2008
SH, lieben Gruß und einen schönen Abend! Tuffi
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![]() Natur purein Testbericht von TumlehN2002-03-19 17:39:30 vom 19.03.2002 Empfehlung: jaEiner davon ist der Plitvicka Jezera (Plitvitzer Seen) in Kroatien. An der Strecke von Zagreb nach Dubrovnik liegend bietet er soviel Schönheit wie eine Filmkulisse. Der Obere See und der untere See sind mit Wasser gefüllt, das man trinken könnte. Schwärme von Fischen befinden sich daher auch darin. In kleinen und großen Wasserfällen ergießt dieses köstliche Naß in die Natur. Auf Laufstegen sind die feuchten Hindernisse zu überqueren. Die Vielfalt der Vogelarten ist unbeschreiblich und es sollen noch Bären in diesem Gebiet leben. Natürlich haben wir keinen zu Gesicht bekommen. Aber wer weiß, wenn man in einem der drei gut geführten Hotels übernachtet oder sogar seinen Urlaub dort verlebt, ob in frühen Morgenstunden nicht doch die Möglichkeit besteht? Gut organisiert können in vier Stunden die Hauptgebiete des Parks besichtigt werden. Vom Ausgangspunkt fährt ein Bus bis zum Zentrum. Von dort führt ein etwa einstündiger Fußmarsch durch die schönsten Gebiete des Parks. Mit dem Schiff kann der See überquert werden, um dann nach einer halben Stunde Wanderung am großen Wasserfall vorbei mit dem Bus zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Die Beförderung ist im Eintrittspreis vom knapp 10 DM enthalten. ... |
RudiRe, 22.11.2003
Vor dem Krieg war ich etliche Male in diesem wahrhaft berauschenden Nationalpark. Uumlbrigens sind viele Karl May Filme dort gedreht worden, unter anderem DER SCHATZ IM SILBERSEE und WINNETOU III. PS: Etwas ausfuumlhrlicher koumlnnten Deine Beriche s
leuchttuermin, 09.07.2006
Ein paar Fotos oder einfach ein paar mehr Infos wären schön gewesen!
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