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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Meine Heimatein Testbericht von blonde_lady2004-05-06 17:43:58 vom 06.05.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Gute Verkehrsanbindung in alle Richtungen...Nachteile/Kritik: ???Radebeul liegt an der Sächsischen Weinstraße zwischen Dresden und Meißen. Hier wohnen ca. 25.000 bis 30.000 Einwohner. Radebeul ist aus 10 Dorfgemeinden entstanden. 1935 erhielt Radebeul das Stadtrecht. Diese ehemaligen Lößnitzortschaften waren: Radebeul, Oberlößnitz, Serkowitz, Wahnsdorf, Niederlößnitz, Kötzschenbroda, Fürstenhain, Lindenau, Zitzschewig und Naundorf. Naundorf ist dabei der älteste Ort. Touristen sind hier gern gesehen. Es gibt mehrere Möglichkeiten in Radebeul zu übernachten. So gibt es für den gehobenen Standard das Steigenberger Parkhotel. Dann haben wir natürlich noch Hotels für den kleineren Geldbeutel, Pensionen, Ferienwohnungen/ -häuser, Privatzimmer . Folgende Angebote gibt es für Touristen: Als erstes haben wir das Sächsische Staatsweingut GmbH Schloss Wackerbarth. Es wurde im letzten Jahr umgebaut. Das Staatsweingut bewirtschaftet ca. 93 Hektar Rebflächen (zwischen Radebeul und Diesbar-Seußlitz). Es werden 12 Rebsorten angebaut. Täglich sind Führungen und Verkostungen möglich. Natürlich können die hier hergestellten Produkte in der Vinothek gekauft werden. Sicher ein schönes Mitbringsel. Zur Info: Seit ca. 800 Jahren wird hier Wein angebaut. Zum Schloss Wackerbarth kommt man bequem mit der Straßenbahn oder, abhängig von der Unterkunft, auch zu Fuß. Weiterhin haben wir das Spitzhaus. Ein Ausflugslokal. Im Sommer ist die Gartenterrasse geöffnet. Zu diesem Haus kommt man mit dem Auto oder man läuft 365 Stufen hinauf. Es liegt oberhalb von Radebeul. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über Radebeul bis nach Dresden. Für die Kultur gibt es das Karl-May-Museum und das Weingutmuseum Hoflößnitz. Im Karl-May-Museum erfahren die Besucher alles über die Kulturkreise und die Lebensweise der Ureinwohner Nordamerikas. Im Hoflößnitz wird alles über den Weinbau in der Vergangenheit und Gegenwart vermittelt. Das Weingut Hoflößnitz gibt es seit 1401. Auch hier finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, wie z. B. Kammermusik. Kulturelle Höhepunkte eines jeden Jahres sind: - Karl-May-Festtage im Lößnitzgrund (Wochenende nach Himmelfahrt) - lange Kultur- und Kneipennächte (Juni) in Altkötzschenbroda - Herbst- und Weinfest mit Wandertheatergruppen (September) in Altkötzschenbroda Für alle, die gern ins Theater gehen, hier gibt es die Landesbühnen Sachsen. Es gibt einen regelmäßigen Spielplan. Radebeul verfügt über eine Sternwarte (Name: Adolph Diesterweg), in der Führungen, Himmelsbeobachtungen und Planetariumsvorträge angeboten werden. Vom Gelände der Sternwarte ist ein herrlicher Blick bis in die Sächsische Schweiz möglich, je nach Wetter. Wer es mit Sport versuchen will, kann das hier natürlich auch. Im Sport- und Freizeitzentrum „Krokofit“ stehen mehrere Möglichkeiten für die sportliche Betätigung zur Verfügung (Schwimmbad – leider kein Spaßbad, Bowlingbahn, Tennis und Badminton, Fitnessbereich). Natürlich mit Gastronomie. Für den Sommer gibt es zusätzlich zwei Freibäder, ein Naturbad und ein Freizeitbad. Das Naturbad nennt sich Lößnitzbad, eine ehemalige Kiesgrube mit gepflegten Grünanlagen. Das Freizeitbad trägt den Namen Bilzbad (benannt nach dem Naturheilkundler Friedrich Eduard Bilz). Die Anlage verfügt über Wellenbad, Schwimmbecken, Inselbad, Minigolfanlage, Spielplatz und natürlich Spiel- und Liegewiese. Auch eine Gaststätte grenzt an. In Radebeul können natürlich auch Fahrräder ausgeliehen. Radebeul liegt unmittelbar am Elberadweg. Das bedeutet, wer will, kann nach Meißen, Dresden oder auch weiter radeln. Ein weiteres Angebot der Stadt sind geführte Wanderungen durch Radebeul und die Weinberge, vorbei an Winzerhäusern und Schlösschen. Diese Wanderungen können beim Touristikverein gebucht werden. Radebeul verfügt auch über Wald, z. B. im Lößnitzgrund, entlang der Schmalspurbahn und des Lößnitzbaches. Wandern ist dort prima möglich. Selbst im Hochsommer ist es dort angenehm kühl. Für alle Sportschützen! In Radebeul gibt es eine entsprechende Anlage (50 m, geschlossen) mit angrenzender Gaststätte. Nun zum leibliche Wohl. In Altkötzschenbroda (einer der ältesten Teile von Radebeul – erstmals 1271 erwähnt unter dem Namen „Coschebrode“) gibt es ein Restaurant am anderen und alle sind immer sehr gut besucht. Selbst in der Woche sind diese Lokale sehr gefragt. Ich denke, dort ist für jeden was dabei. Ach ja, in Altkötzschenbroda gibt es noch ein Hotel – Goldener Anker. Dort finden immer wieder Veranstaltungen statt. So ist am letzten Samstag im Monat Disco im Weinkeller. Der Weinkeller ist sehr romantisch. Weil ich gerade beim Wein bin. Weintrinken wird hier groß geschrieben. Wie ich schon schrieb, hier wird Wein angebaut und natürlich auch verarbeitet. Wer trockenen Wein liebt, kommt dabei voll auf seine Kosten. Nun könntet ihr denken, nur in Altkötzschenbroda gibt es Restaurants und Kneipen. Das ist aber nicht so. In ganz Radebeul besteht die Möglichkeit, essen zu gehen. Es gibt z. B. 2 griechische Restaurants, 2 asiatische Restaurants und natürlich mehrere Lokale mit deutscher Küche. Zwischen Radebeul und Radeburg fährt die Schmalspurbahn, die wir liebevoll „Lößnitzdackel“ nennen. Mit diesem Zug kann jeder bequem z. B. in das barocke Moritzburg oder nach Radeburg (Geburtsstadt von Heinrich Zille) fahren. Für Geschichtsfans: Diesen Zug gibt es bereits seit 1884. Ansonsten ist die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz gut. So besteht die Möglichkeit, mit Zug bzw. Straßenbahn in Richtung Dresden und Meißen zu fahren. Für alle, die gern wandern gehen und Berge besteigen – die Sächsische Schweiz ist nicht weit. Und natürlich auch mit dem Zug zu erreichen. Radebeul hat außerdem eine Dampferanlegestelle. Das ist ein schöne Möglichkeit nach Meißen und Diesbar-Seußlitz zu gelangen. Ihr lest richtig, es geht nur in diese Richtung. Nach Dresden ist die Fahrt mit dem Dampfer von Radebeul aus leider nicht möglich. Damit hier keine Missverständnisse aufkommen. Wir sind keine autofreie Stadt. Alle hier beschriebenen Auflüge sind natürlich auch mit dem Auto möglich. Leider haben wir kein Kino mehr. Früher gab es hier davon sogar zwei. Wer ins Kino gehen möchte, hat mehrere Möglichkeiten in Dresden. Für alle, die hier eine Ferienwohnung buchen wollen und damit Selbstversorger sind, es gibt genügend Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. Zum Shoppen ist Radebeul leider nicht geeignet. Es gibt zwar einige Geschäfte, aber die Welt ist es nicht. Da fährt man besser nach Dresden. Zum Schluss noch etwas negatives aus dem letzten Jahr. Da hatte auch uns das Hochwasser heimgesucht. Ganz Altkötzschenbroda und die Gemarkung Fürstenhain standen unter Wasser. Davon ist aber nicht mehr viel zu sehen. Für alle, die das Hochwasser in Radebeul interessiert, hier ein paar Daten. - Der Höchststand des Pegels lag bei 9,40 m - 200.000 Sandsäcke wurden gefüllt und gestapelt - 6.500 Bürger in Radebeul waren vom Hochwasser betroffen - Bei 154 Häusern stand das Wasser im Wohnbereich - 218 Keller liefen voll Das Hochwasser richtete in Radebeul einen Gesamtschaden von ca. 40 Mio Euro an. Alle Radebeuler hoffen und wünschen, so eine Katastrophe nie wieder erleben zu müssen. ... |
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![]() Radebeul, immer einen Besuch wertein Testbericht von Goldband2009-03-20 23:16:24 vom 20.03.2009 Empfehlung: ja Vorteile: gemütlich, gut erreichbar, bringt vielen etwas...Nachteile/Kritik: nichtsDa die meisten Verwandten dort lebten bzw. noch da leben, verbrachte und verbringe ich regelmäßig Zeit dort. Während meiner Kinderzeit erreichten wir Radebeul immer mit der Straßenbahn, was oft nicht wirklich lustig war, da es für Kinder, die damals noch für Erwachsene aufstanden, keinen Platz gab. Inzwischen fahre ich bequemer und komme mit dem Auto auch schneller nach und durch Radebeul. Radebeul grenzt direkt an Dresden und durch den Ort führt die Sächsische Weinstraße nach Meißen. Es ist eine Kleinstadt von ca. 33000 Einwohnern. Radebeul ist aus 10 Dorfgemeinden entstanden. Die ehemaligen Dörfer Radebeul, Oberlößnitz, Serkowitz, Wahnsdorf, Niederlößnitz, Kötzschenbroda, Fürstenhain, Lindenau, Zitzschewig und Naundorf bilden die heutige Stadt. Das 1. Dokument über die Kötzschenbrodaer Kirche stammt aus dem Jahr 1273. In ihr wurde der Waffenstillstand unterzeichnet, der den Dreißigjährigen Krieg in Sachsen beendete. Wenn man nach Radebeul kommt, fallen die vielen Villen und ihre Gärten auf. Nur selten findet man kleinere zusammenhängende Miethäuser und diese haben teilweise schon 80 Jahre überstanden. Inzwischen sehen die meisten wie aus dem Ei gepellt aus. Zum Glück blieb der Ort im 2. Weltkrieg fast völlig von Zerstörung verschont. Was fällt mir neben meinen Verwandten in Radebeul ein? -das Indianermuseum, obwohl ich aus mangelndem Interesse noch nicht drin war. -das DDR-Museum „Zeitreise“, was wir im Februar mit viel Interesse kennen gelernt haben. -die Landesbühnen Sachsen, ein Theater, was nicht nur in Radebeul sondern auch in Rathen auf der Felsenbühne seine Besucher einlädt. -Schloss Wackerbarth, das Sächsische Staatsweingut GmbH. Hier kann der Besucher an Verkostungen und Führungen teilnehmen und natürlich die Produkte kaufen sollte. -das Spitzhaus, zu dem der Wanderer über 365 Stufen hinaufsteigen oder mit dem Auto vorfahren kann. Von dieser Gaststätte hat der Besucher einen wunderbaren Blick auf Radebeul, das Elbtal bis nach Dresden. -das Weingutmuseum Hoflößnitz beherbergt Exponate zum 800jährigen Weinbau in der Lößnitz und dem Meißner Land. -das Weingut Hoflößnitz gibt es seit 1401 und dort kann man kulturelle Veranstaltungen erleben. -die Kleinbahn nach Moritzburg durch den Lößnitzgrund -die Sternwarte Adolph Diesterweg, die Vorträge und Himmelsbeobachtungen anbietet. -der historische Dorfkern von Altkötzschenbroda, der in den letzten Jahren wieder auferstanden ist und wo es viele Höhepunkte gibt: Kultur- und Kneipennächte, Weinfest u.a. -das Bilzbad, welches für sein Wellenbad bekannt ist. -der Elbradweg -Weinberge mit ihren Weinbergmauern und alten Winzerhäuschen Natürlich ist Radebeul sehr gut mit allen möglichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Besucher kann in ca. 30 – 45 Minuten aus dem Stadtzentrum von Dresden mit der Straßenbahn Radebeul erreichen. Schneller geht es mit der S-Bahn. Wer es sportlich will, nutzt den Radweg. Leider kann man nur in Richtung Meißen mit dem Elbdampfer fahren. Kommt jemand über die Autobahn, dann erreicht er Radebeul Ost über die Abfahrt Kaditz oder Wilder Mann. Ich glaube, dass Radebeul immer einen oder mehrere Besuche wert ist. ... |
campino, 15.05.2009
lg andrea
Düsseldorf, 21.03.2009
klasse, freu mich auf gegenlesungen...
Leseratee, 05.04.2009
Da war ich auch schon einmal vor vielen, vielen Jahren. Gruß Leseratee
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Allgemeine Informationen Radebeul
gelistet seit: 04.05.2004
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