Rotel-Tours
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Platz 1 in der Kategorie "Tittling". Typ: Bahn-, Bus-, Reise-Gesellschaften / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Rotel-Tours Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 50% aller Autoren empfohlen (1/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • weltweit reisen zu günstigem Preis, kein Einzelzimmerzuschlag, Natur pur, besonders gut für Alleinreisende
Nachteile/Kritik
  • einfache bis teilweise einfachste Verhältnisse erwarten
carsten1962

Mit Rotel weltweit reisen zu günstigem Preis

ein Testbericht von 2005-01-04 12:53:10 vom 04.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: weltweit reisen zu günstigem Preis, kein Einzelzimmerzuschlag, Natur pur, besonders gut für Alleinreisende...
Nachteile/Kritik: einfache bis teilweise einfachste Verhältnisse erwarten
Meinem Erfahrungsbericht liegen zwei unterschiedliche Reisen zu Grunde. Die erste Reise verlief durch den Südwesten der USA, die zweite Reise durch Marokko.

Vorausgeschickt sei, wer bisher nur in Hotels mit 4 oder eher 5 Sternen seinen Urlaub verbracht hat, der wird sich wahrscheinlich in einem Rotel nicht wohl fühlen. Das gleiche gilt für Reisende, die Zeiten mit viel Ruhe für sich suchen.

Die Rotelkabine hat Abmessungen von 60 cm Breite und 80 cm Höhe, bei einer Länge von 2 m. Die Kabinen sind getrennt durch einfache Holzwände. In jeder Kabine befinden sich mehrere Haken und ein kleines Gepäcknetz. Dazu ist jede Kabine mit einer kleinen Lampe ausgestattet, die zum Lesen ausreichend Licht bietet. Für den Schlafkomfort befinden sich in den Kabinen eine Matratze, eine warme Decke und ein Kopfkissen. Am Kopfende der Kabine ist jeweils eine Luke mit davorgehängten Gardinen vorhanden. Die Kabine wird durch einen Vorhang vom Vorraum des Rotels abgetrennt. Jeweils drei Kabinen befinden sich übereinander. Vor diesen drei Kabinen befindet sich ein weiter dicker Vorhang.
Schlafen läßt es sich sehr gut in den Kabinen. Störend ist nur das frühe Aufstehen einiger Zeitgenossen, die sich dabei nicht gerade ruhig verhalten. Andererseits stören diese sich wahrscheinlich auch an denen, die spät ins Bett gehen. Schnarchen war kein großes Problem. Ich bin eher überrascht, wie relativ wenig man bei der offenen Bauweise vom Schnarchen anderer Reiseteilnehmer hört. Meine Erfahrung bezieht sich direkt auf die Nachbarkabine. Die Doppelkabinen sind 120 cm breit.

Bei der Buskabine muss man unterscheiden zwischen den neueren und den älteren Bussen. Die in Übersee eingesetzten kombinierten Rotelbusse sind sehr bequem. Die älteren Busse, die mit Anhänger unterwegs sind, lassen noch manchen Sitzkomfort vermissen. In neueren Modellen sind die jeweils innen befindlichen Sitze offensichtlich auch zum Gang hin verschiebbar. Leider sind die Rotelsitze nicht nach hinten klappbar, weil sich an den Sitzen für den jeweiligen Rückmann ein Tischchen montiert ist, den man für das Essen im Bus bei schlechtem Wetter braucht. Die erste Sitzreihe bietet immer eine ausgezeichnete Sicht nach vorn aus dem Bus, jedoch ist die Beinfreiheit mehr eingeschränkt als auf den anderen Sitzen, bei denen man die Beine unter die Vordersitze ausstrecken kann. Nachteilig ist die vorderste Reihe rechts, da hier ein Feuerlöscher unter dem Sitz montiert ist und somit der Platz zum Verstauen von Handgepäck fehlt.

Die Reiseleiter beider Reisen verfügten über ein ausgezeichnetes Wissen. Sie wussten zu allen Regionen, durch die wir fuhren oder geführt wurden sehr viel zu berichten. Bei der Marokkoreise benötigte der Reiseleiter nicht einmal Unterlagen zum Nachschlagen. Er hatte alle Daten im Kopf. Ich habe auf beiden Reisen viele interessante Informationen über die Länder und die Menschen lernen können.

Pausen werden ausreichend viele gemacht. Dabei werden gezielt Orte mit sanitären Anlagen angesteuert, sofern das Reiseland diese auch anbieten kann. Auch Fotostops gibt es sehr viele, so dass ich heute über viele schöne Erinnerungsfotos verfüge.

Übernachtet wird grundsätzlich auf Campingplätzen. Sofern keine Campingplätze verfügbar sind, werden auch Hotels angesteuert, neben denen dann übernachtet wird. Im Hotel werden dann wenige Zimmer für sanitäre Anlagen angemietet. Die sanitären Anlagen entsprechen dem landestypischen Zustand. In Amerika waren diese auf den Campingplätzen sehr gut, in Marokko hatte ich schon im Vorherein keine großen Erwartungen und wurde von dem zwar niedrigen Niveau noch positiv überrascht. Dies ist aber ein Punkt, den der Reiseveranstalter kaum bewegen kann.

Bei Ankunft auf den Campinplätzen packen alle Reisegäste ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend mit an. Ein Teil baut den Vorbereich der Rotelkabine und Tische und Bänke auf und ein anderer Teil hilft dem Fahrer bei der Zubereitung des Abendessens. Hier ist Gemeinschaftsgefühl gefragt, was sich bei den typischen Rotelreisenden auch meistens findet. Gegessen wird üblicherweise unter freiem Himmel. Nur bei Regen wird im Bus gegessen.

An jedem dritten Tag werden die Koffer bereitgestellt. Dann hat jeder die Möglichkeit sich neue Wäsche für die nächsten Tage in eine nicht so große Reisetasche zu packen, die tagsüber in der Rotelkabine verbleibt. Damit mag mancher vielleicht ein Problem haben. Für mich war es einfach. Man muss sich nur Kleidung für verschiedene Wetterlagen bereithalten. Dies kann man schon in einer Reisetasche unterbringen. Ich hatte allerdings die Reisen auch so gewählt, dass ich mit überwiegend sehr gutem Wetter rechnen konnte. Das wird sich vielleicht bei einer der nächsten Reisen mal ändern.

Wie abwechslungsreich das Essen ausfällt hängt auch vom Einfallsreichtum des Fahrers ab. Auf beiden Reisen haben die Fahrer hohe Kreativität bewiesen und aus dem kleinen Budget sehr gut schmeckende Speisen zubereitet.

Beide Fahrer möchte ich ausdrücklich loben! Nicht nur für die Kochkünste, sondern auch für das fahrerische Können. Dies gilt insbesondere für die Marokkoreise beim Fahren und Rangieren mit Anhänger.

Die Rotelreisen sind zeitlich gut durchgeplant, so dass man alle Ziele pünklich erreicht.

Für Alleinreisende ist Rotel eine sehr gute Möglichkeit andere Menschen kennen zu lernen, da man rund um die Uhr immer zusammen ist. Bei Hotelreisen verschwinden viele am Abend auf ihre Zimmer und damit bleiben die Kontakte aus. Bei Rotel ist das anders, hier ist die Gemeinschaft gefragt. Darüber hinaus muss niemand einen Einzelzimmerzuschlag zahlen, was für Alleinreisende schon ein Kostenfaktor ist.

Das Durchschnittsalter der Reisegruppe kann sehr unterschiedlich sein. Die Teilnehmer an den beiden Reisen hatten ein Alter von 15 bis Mitte 70. An der Amerikareise nahm eine über 70-jährige teil, die das erste und noch nicht letzte mal mit Rotel fuhr, teil. Rotel hat sicher eine Stammkundschaft, die zu einem großen Teil über 50 Jahre alt sind. Es nehmen aber ausreichend jüngere Teil. Auf beiden Reisen lag ich mit meinem Alter (Anfang 40) etwa in der Mitte. Da es sich bei den Rotelreisen eher um eine Studienreise handelt, aber ohne Hotelübernachtung, ist schon ein Interesse an Land und Leutern bei den Reiseteilnehmern vorauszusetzen. Das Bildungsniveau der Teilnehmer entspricht im Schnitt also eher dem gehobenen Niveau. Ausnahmen gibt es natürlich auch.

Als abschließendes Fazit kann ich sagen, dass mir das Reisen mit Rotel sehr gut gefällt. Ich werde noch einige Reisen mit Rotel unternehmen. Innerhalb Nord- undMitteleuropa werde ich wahrscheinlich nicht mit Rotel reisen, weil das Wetter für diese Reiseform nicht immer gut genut ist. Rotel bietet Reisen in 150 Länder der Welt an. Das sind mehr Reisen als ich unternehmen kann. Genauere Infos findet ihr auch unter www.rotel.de Meine nächste Reise wird nach Mexiko sein. Ich freue mich darauf!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Jarco

interessante Urlaubsvariante mit Campingflair

ein Testbericht von 2002-05-03 20:41:06 vom 03.05.2002
Empfehlung: nein
Das Konzept des rollenden Hotels ist nicht gerade alltäglich. Die Reise selbst soll deshalb hier nicht im Mittelpunkt stehen sondern es soll eher diese Art zu Reisen bewertet werden.

Es werden von der Firma Rotel sehr viele interessante Reisen angeboten. Da wir neugierig auf dieses Reisekonzept waren und einige Ziele uns sehr interessierten haben wir diese Art im Bus zu reisen und im Anhänger zu schlafen mal getestet. Dazu suchten wir uns eine recht kurze Reise (7 Tage Italien: Rom-Florenz-Pisa) aus.

Der Bus
Die Abfahrt war in München und führte am ersten Tag bis zum Gardasee. Obwohl die Fahrt recht lange dauerte wurde es nicht sonderlich langweilig. Der Reiseführer erzählte recht viele interessante Dinge über die Gegend durch die wir gerade fuhren.
Die Ausstattung der Sitzplätze im Bus ist etwas sparsam geraten. Jeder Sitzplatz verfügt über ein kleines Netz an der Sitzlehne des Vordermanns, zwei Haken, einem ca 15 cm tiefen Brett das als Tisch(ersatz) dient und mit dem Vordersitz fest verschraubt ist. Zusätzlich gibt es noch eine (klappbare) Armlehne und einen regelbaren Lüftungsauslaß (über dem Sitz).
Die Rückenlehne des Sitzes ist nicht verstellbar. Auf Dauer wird das bei der Fahrt schon etwas unangenehm. Vor allem Leute mit leicht läddierter Bandscheibe dürften nach einiger Zeit Probleme bekommen. Schlafen während der Fahrt ist nur umständlich möglich.
Mit Luxus wie Leselampen, Video, Toiletten o.ä. ist der Bus nicht ausgestattet. Sofern bei längeren Touren durch die Wüste (oder andere Gegenden ohne Autobahnraststätten) eine Raucherpause eingelegt wird, so hat es sich bei Rotel eingebürgert, daß die Männer ihr Geschäft in de Büschen vor dem Bus erledigen und die Damen dahinter.

Mit dem Anhänger in dem übernachtet wird, erreicht das Gespann eine Gesamtlänge von ca. 22 Metern.

Der Anhänger
Die Übernachtung findet im Anhänger statt. Dieser speziell für Rotel angefertigte Anhänger enthält in drei Ebenen übereinander die Schlafkojen für die Urlaubsgäste. Die Einzelkojen sind 60cm x 60cm x 190cm groß. Eine begrenzte Anzahl von Doppelkojen steht ebenfalls zur Verfügung. In jeder Koje stehen vier Metallhaken sowie ein kleines Netz und eine Lampe zur Verfügung. Das Licht der Lampe reicht zum Lesen noch aus.
Die einzelnen Kojen sind weder schall- noch wärmeisoliert. Wir hatten das Pech eine Koje an der oberen rechten Ecke des Wagens zu haben. Die entsprechende Außenwand war dementsprechend sehr kalt. Ein besonderes Problem bereitete das jedoch nicht, da das dazwischengelegte Deckbett sehr gut isolierte.

Das Bett und die Schlafqualität
Überraschenderweise gab es da wo wir es erwartet hatten die wenigsten Probleme. Das Bett, Kopfkissen und Deckbett haben sehr gute Qualität. Sie halten sehr warm. Wir haben immer gut geschlafen (in unserer Reisegruppe gab es netterweise auch nur leise Schnarcher).
Lediglich das immer recht zeitige Aufstehen (6 bis 7 Uhr) störte. Es ist aber verständlich, da sonst vom Tag kaum noch was übrigbleibt.

Die Verpflegung
Der Busfahrer, der gleichzeitig auch für die Verpflegung zuständig ist, kochte jeden Abend in der Küche die sich am Anhänger befindet. Es gab hauptsächlich Nudelgerichte mit Schwerpunkt auf Nudelsuppen in allen Varianten. Die entsprechenden Zutaten wurden aus München mitbegracht. Irgendwie war es schon ein wenig eintönig. Etwas mehr Abwechslung wäre nicht schlecht gewesen. Ich halte es auch nicht für so sehr sinnvoll den Busfahrer nach einem anstrengenden Tag noch zum kochen zu verdonnern.

Sanitäre Einrichtungen
Die Qualität der sanitären Einrichtungen hängt sehr stark von dem besuchten Campingplatz ab. Alle Touren enden abends auf einem Campingplatz auf dem der Schlafwagen aufgebaut wird.

Die Rotelianer
Es gibt eine spezielle Art von Menschen. Sie nennen sich Rotelianer und haben im Normalfall schon mehr als 5 Reisen mit dieser Firma gebucht. Dementsprechend alt sind diese Leute auch. Nach Auskunft unseres Reiseführers gibt es zwar in jeder Reisegruppe auch junge Teilnehmer, doch das Durchschnittsalter bewegt sich fast immer oberhalb von 50 Jahren. In einem Extremfall sei das Nesthäckchen der Reisegruppe 66 Jahre alt gewesen.
Rotel hat das Problem erkannt und bietet auch eine handvoll Jugendreisen an. Diese finden jedoch nur zu ganz bestimmten Terminen und nur zu ausgewählten Reisezielen statt.

Fazit
Auf der kurzen Tour waren recht viele Leute dabei die Rotel mal testen wollten. Die Urteile am Ende der Urlaubswoche reichten von 'gern wieder' über 'mal wieder aber nicht länger als 2 Wochen' bis hin zu 'niemals wieder' oder 'nur die Jugendreisen'. Rotel kann also auf keinen Fall Leuten empfohlen werden die Wert auf einen gewissen Standard legen. Auf den verschiedenen Zeltplätzen ist dieser einfach nicht zu garantieren. Der Vorteil dieser Art zu Reisen liegt jedoch darin, daß man auf preiswerte Art Stellen (z.B. in Ägypten) erreicht die für den normalen Hotelgast einfach nicht zugänglich sind.

Da diese Reiseart nicht für jeden geeignet ist, gibt es hier nur eine mittlere Bewertung.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
ahaefner
ahaefner, 16.05.2002
An einigen quotSargtoursquot hat ein guter Freund von mir schon teilgenommen. Fuumlr mich waumlr es nix... Liebe Gruumlszlige, Andreas
blokk
blokk, 01.05.2002
Waumlre nicht mein Fall, aber gut zu wissen.
ClaudiaRetzmann
ClaudiaRetzmann, 03.05.2002
grins ist zwar sehr interessant, kaumlme fuumlr mich aber nicht in Frage, allein schon meine Busphobie macht dies zunichte-
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Informationen zu Rotel-Tours

 
Allgemeine Informationen Rotel-Tours
gelistet seit: 26.09.2003
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Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Typ: Bahn-, Bus-, Reise-Gesellschaften 
Kategorie: Verkehr 
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