Thermaltake Xaser III 1000C
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Thermaltake Xaser III 1000C
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Thermaltake Xaser III 1000C

Thermaltake Xaser III 1000C

 PC-Gehäuse
Platz 814 in der Kategorie "PC-Gehäuse".
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.3 von 5)

Thermaltake Xaser III 1000C Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.3 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Einbauhandling:  gut
Verarbeitung:  ausgezeichnet
Design:  ausgezeichnet
Vorteile
  • Verarbeitung | Design | Funktionen
  • Kühlung spitzenmässig
  • Temperatur | Lüftersteuerung | viel Platz | einfache Installation
Nachteile/Kritik
  • Preis
  • nicht ganz einwandfreie verarbeitete Vorrichtungen
nicostumpf

Everybody be COOOOOOL :-)

ein Testbericht von 2004-05-05 23:07:46 vom 05.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Verarbeitung | Design | Funktionen...
Nachteile/Kritik: Preis
So nun folgt mal wieder auch ein Bericht von mir^^ könnt ihr euch alle nach einem Monat Pause drüber freuen... oder lasst es auch einfach sein ;-) Heute werde ich mal das Computer-Gehäuse Xaser III von Thermaltake genauer unter die Lupe nehmen... Da mein altes Gehäuse von ziemlich billiger Qualiät war, sollte ein neueres, stabileres und auch optisch schöneres her, der einzige Haken war dann der Preis ;-) aber lest selbst...

.:Allgemeine Infos:.
Das Xaser III Gehäuse kostete in meinem "örtlichen" (mir fällt nix besseres ein^^) Computerladen satte 139,99 €. Unter der Xaser-Reihe von Thermaltake und speziell unter den Xaser III - Gehäusen ist es aber dennoch eines der günstigeren.
Ähnlich hoch wie der Preis sind auch das Gewicht und die Maße des Towers. Sage und schreibe 16 Kilogramm wiegt allein das Gehäuse, nachher einzubauende Hardware noch nicht mitgerechnet. Mit einer Höhe von 53, einer Breite von 20,5 und einer Tiefe von 52 Zentimetern ist es auch von der Größe her von anderen Gehäusen nur schwer zu schlagen. Dies hat zwar den Vorteil, das einerseits viel Hardware (u.a. 6 Festplatten usw.) hineinpasst, allerdings nimmt es dadurch natürlich auch extrem viel Platz unterm Schreibtisch weg. Seinen Rechner danach noch auf den Schreibtisch zu stellen, kann man vergessen :-)
Mein Gehäuse hab ich mir in der Farbe schwarz gekauft. Daneben gibt es allerdings auch noch blau und silber/weiß und wahlweise mit oder ohne Seitenfenster. Da dies beim Preis keinen Unterschied gemacht hat, dachte ich mir, wenn ich schon viel Geld ausgebe, dann auch mit Fenster...
Wie gesagt ist intern Platz für bis zu 6 Festplatten und für die externen Geräte, wie CD- und Disketten-Laufwerk jeweils für vier bzw. zwei Geräte Platz. Da aber noch eine integrierte Lüftersteuerungseinheit, die bis zu vier der sieben mitgelieferten und eingebauten Gehäuselüftern steuert, serienmäßig mit im obersten CD-Laufwerkschacht eingebaut ist, hat man folglich nur noch Platz für drei 5.25" Laufwerke. Dazu aber später noch mehr...

.:Design:.
Die Front ist komplett aus Aluminium und komplett in schwarz gehalten. Zwischendrin findet man 2 Rot-Chrome "Alu-Streifen", was einfach sehr schick aussieht und toll und edel rüberkommt. In der unteren Hälfte und zentriert in der Mitte findet man wiederum den Schriftzug "Thermaltake" von oben nach unten geschrieben, der blau aufleuchtet, wenn man den PC anmacht, und wenn man das Stromkabel auch angeschlossen hat ;-).
Der Rest des Gehäuses, wie Seitenteile usw., ist komplett in schwarzem Stahl gehalten. Lediglich einige Teile der Abdeckungen für die Front-Laufwerkschächte und Halterungen im Innern sind aus Plastik gemacht. An der linken Seite von vorne aus gesehen findet man eine Plexiglasscheibe, durch welche man schön ins innere des Gehäuses schauen kann. Auch dazu später noch mehr.

.:Funktionen:.
Ja die Funktionen... bei so einem vielfältigen Gehäuse ist es gar nicht mal so leicht, einen Anfang zu finden, aber ich glaube ich beginne mal bei den Lüftern. Wie gesagt, es sind sieben an der Zahl. Da wird sich manch einer jetzt sicherlich fragen wozu!?!? SIEBEN Lüfter??? Was will man damit??? Nunja... vielleicht ein gut gekühltes Gehäuse und eine daraus resultierende längere Lebensdauer für die interne Hardware. Die Anordnung ist schnell erklärt. Zwei Lüfter saugen die Warme Luft aus dem Gehäuseinnern nach hinten raus, während wiederum zwei weitere Lüfter an der Seitenwand mit der Plexiglasscheibe (links) neue Frischluft von aussen zuführen. Dieselbe Funktion haben auch zwei Lüfter an der Vorderseite und der siebte befindet sich an der Oberseite des Gehäuse und transportiert wiederum die warme Luft nach draussen. Oftmals drehen viele Leute ihre Lüfter ja absichtlich so herum, dass sie die Luft immer nur nach aussen aus dem Gehäuse befördern. Aus gutem Grund. Immerhin kann so kein Staub ins innere gelangen. Aber auch hier hat Thermaltake wieder mal (einmal mehr^^) mitgedacht. So bekamen alle Lüfter, die die Luft von aussen herein transportieren einen Filter verpasst, der den Staub aus der Luft hinausfiltert und so den "Inhalt" des Gehäuses sauber und Staubfrei hält. Wann diese Filter so verstaubt sind, das sie ausgetauscht werden müssen erfahrt ihr später auch noch, aber ich habe das Gehäuse ja auch erst seit 2 Tagen.
Die Lüftersteuereinheit ist nebenbei auch noch ein Temperaturfühler für Gehäuse- und CPU-Temperatur, wobei sich das messen beim Prozessor insofern als relativ schwierig erweißt, als dass man dafür die CPU ausbauen muss und dann die Fühler dran installieren muss, was ja nicht jedermanns Sache ist. Hat man dies aber einmal geschafft, ist das schon eine praktische Sache, weil man so immer direkt die Temperaturen im Auge hat und sofort merkt wenns kritisch wird. Für die Faulen unter euch gibts sogar noch einen Warnton, der ertönt, wenn eine vorher festgelegte Temperatur von CPU oder Gehäuse erreicht wurde.
Das Anschließen der Lüfter an die Konrtolleinheit erweißt sich wiederum als zwar nicht besonders schwierig, aber dennoch finde ich es nicht so toll gelöst. So hätte Thermaltake eher auf eine Lösung vom anschließen der Kabel direkt hinter dem 5.25" Einschub einbringen sollen, als lange Kabel zur Gehäusemitte, die dann einen hässlichen Knäuel ergeben, der unglücklicherweise auch noch direkt vor dem Seitenfenster hängt. Ich hab trotzdem eine Lösung für dieses Problem gefunden. Wenn man kein Diskettenlaufwerk nutzt, kann man die Kabel bequem von vorne in den dafür (fürs Diskettenlaufwerk) vorgesehenen Einschub verlegen. So sieht man wenigstens nur noch die dünnen Kabel von den Lüftern dorthin durchs Gehäuse hängen, der Knäulen ist nun nicht mehr sichtbar.
Die Front des Gehäuses sieht nicht nur besonders schick aus, sondern bietet auch noch tolle Funktionen. Als erstes wäre dort wohl die 2fache Schloßsicherung zu nennen. Wobei 2fach in diesem Falle keine zwei Schlösser, sondern viel mehr die Funktion eines Schlosses meint. Steht es senkrecht nach unten, kann man weder an die Disketten- bzw. CD-Laufwerke ran, das Front-Panel lässt sich nicht mehr öffnen, noch kann man die gesamte Front öffnen. dreht man den Schlüssel jetzt um 90 Grad, kann man immerhin schonmal das Front-Panel öffnen und erreicht CD-Laufwerke und Power-Button usw. Stellt man das Schloss nun nochmals weiter um 90 Grad, dass es wieder senkrecht (diesmal nach oben) steht, kann man Front-Panel sowie die gesamte Front beliebig öffnen und schließen. Vor allem auf Lan-Partys ist dies finde ich eine tolle Sache, wobei das Gehäuse wegen seines hohen Gewichten eher weniger für LANs geeignet ist. Nun gut, hinter der gesamten Front findet man nun wiederum links auf halber Höhe einen Drehknopf, mit dem sich die Verriegelung für die linke Seitenwand öffnen oder schließen lässt. So kann man ohne Schlüssel das Gehäuse nicht öffnen und kommt so auch nicht an die sich darin befindene Hardware ran.
Neben dem Lüfter auf der Oberseite findet man dort auch noch optional auch noch zwei USB-Ports, Sound-Anschlüsse, sowie einmal einen für Firewire. Optional, weil man dazu erst noch Kabel ans Mainboard anschließen muss und dies unterstützen alte Mainboards noch nicht.
Zu guter Letzt möchte ich auch noch auf die einfache Installation der Hardware im innern zu sprechen kommen. So benötigt man, ausgenommen vom Diskettenlaufwerk für kein Gerät irgendwelche Schrauben. Alles funktioniert mit Plastikrastern, die die Hardware sicher halten. Ach Festplatten und CD-Laufwerke, sowie PCI- und AGB-Steckkarten werden auf diese Art und Weise sicher und stabil verankert.

.:Fazit:.
Ein wirklich erstklassiges Gehäuse! Fast alles ist perfekt gelungen. Es hat ein wirklich überragendes Design und sieht durch die überwiegende Verwendung von Stahl und Aluminium richtig edel aus. Die sieben Lüfter halten das Gehäuse zu jeder Zeit kühl, wobei sie allerdings, wenn sie voll aufgedreht sind relativ laute Rauschgeräusche machen. Da es eigentlich nichts bringt, einzelne Lüfter langsamer drehen zu lassen, da man einen wirklichen Unterschied in der Lautstärke nur hört, wenn man alle langsamer drehen lässt, wäre eine zentrale Regelung die sinnvollere Lösung gewesen.
Aber nunja... da sich alles superleicht einbauen lässt, das Design einfach erstklassig ist und es viele innovative Funktionen bietet, vergebe ich volle 5 Sterne, auch wenn es mit 140 € schon ein sehr teures Gerät ist.

© 2oo4 nicostumpf
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
Design:Design von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
Einbauhandling:Einbauhandling von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
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In dem Gehäuse fühlt sich mein PC cool!

ein Testbericht von 2004-08-09 10:35:11 vom 09.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Kühlung spitzenmässig...
Nachteile/Kritik: -
Xaser III 1000C blau

JA! Ich habe es getan, ich habe mir den im August letzten Jahres zwar neuen aber auch teuren Xaser III gekauft! Und ich kann sagen, ich bin stolz drauf!

Aber fangen wir vorne an!

Mein alter PC wurde laufend zu heiss, da das Gehäuse über eine miserable Belüftung verfügte, also musste ein neues her, da das alte auch schlecht verarbeitet war, wollte ich jetzt endlich mal was richtig vernünftiges haben, also ging es zu eBay und ich habe mir das Xaser III in blau gekauft, vorher natürlich zig Testberichte etc. gelesen!

Die Verarbeitung ist wirklich gut! Alles ist sauber verarbeitet und auf jahrelangen Betrieb ausgelegt! Die beiden Seitenwände lassen sich problemlos mit zwei großen Schrauben per Hand aufschrauben! Nun kommen wir in das Innenleben des Gehäuses! Insgesamt verfügt es über 7 Lüfter! Zwei die auf CPU und PCI Steckplätze pusten, zwei, die unterm Netzteil die Luft rausziehen, einer der die heisse Luft an der Oberkante rauszieht und zwei, die die Festplatten etc an der Front kühlen! Diese sind kugelgelagert und auch, wenn sie alle in Betrieb sind sehr leise, ich befürchtete zuerst Flughafenfeeling ;) An den PCI Steckplätzen muss nichts geschraubt werden, durch ein ausgeklügeltes Kunststoffclipsystem sind Karten im Nu eingesetzt und auch wieder ausgebaut, ebenso ist es bei den Festplatten und CD Rom Laufwerken, auch diese können einfach und problemlos ein- und ausgebaut werden mittels Stecksystem! Einfach super! Das Gehäuse verfügt des weiteren über eine Lüftersteuerung, mittels der man die Lüfter steuern kann, man muss sie nur zum Teil zusammen schalten, da es nur 4 Knöpfe zum steuern gibt! Diese Steuerung verfügt auch über eine Temperaturanzeige im Gehäuse, die wahlweise bei Überhitzung, Temperatur einstellbar, Alarm schlägt! Die Lüfter sind durch Staubschutzgitter geschützt, so wird das Innenleben keineswegs verdreckt! Ein weiterer großer Vorteil ist der USB, Firewire und Audioanschluß am „Dach“ des Gehäuses, so heisst es nie wieder kriechen wenn man mal schnell Bilder von seiner Digicam übertragen will! Die Front ist aufklappbar, erst dann kommen Einschaltknopf und CD ROM sowie Diskettenlaufwerke zum Vorschein! Ausserdem abschliessbar, genauso wie die Seiten, um seinen PC optimal zu schützen wenn man mal (länger) nicht da ist! Das Gehäuse ist ziemlich groß und zum größten Teil aus Aluminium, so ist im Innern viel Platz für Mainboard, Kabel und anderes! Allerdings wiegt es auch ohne Innenleben, also nur das Gehäuse, 18kg! Aber es sind 18kg die es in sich haben! An der Front leuchtet der Schriftzug „Thermaltake“ auf, ich habe aber gelesen, diesen kann man durch im Internet erhältliche andere Schriftzüge austauschen, also auch hier ein Pluspunkt, denn was bringt einem ein Thermaltake Schriftzug ;)

Und das Gehäuse steht auch sicher ;) Es gibt 4 kleine Füsse, die in jede Richtung regulierbar sind, so steht es immer sicher, da wo es stehen soll ;)

Dank der guten Belüftung konnte ich meine PC Temperatur um ca 7 Grad senken, bei einem Athlon ist das schon eine Menge…und die Lüfter sind maximal 21db laut, das ist auch im sehr guten Rahmen!

Fazit:
Alles in allem ein super Gehäuse, für jeden zu Empfehlen, der auf Dauer was gutes haben will, der Preis 150€ (ca.)! Überzeugt hat mich die massive Bauweise, da dürfte so schnell nichts kaputt gehen!

Über Kommentare würde ich mich freuen!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
Design:Design von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
Einbauhandling:Einbauhandling von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 4,0 gut
Elchkopf

Hammergehäuse für den (Claw)Hammer-Prozessor

ein Testbericht von 2004-02-11 18:57:54 vom 11.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Temperatur | Lüftersteuerung | viel Platz | einfache Installation...
Nachteile/Kritik: nicht ganz einwandfreie verarbeitete Vorrichtungen
Mit diesem Bericht beginnt heute meine kleine Serie über den neuen PC der unter meinem Schreibtisch seit wenigen Tagen seine Arbeit verrichtet. Was liegt also näher als mit dem Gehäuse anzufangen, einem echten Schmuckstück – aber auch ein echter Hammer was die Abmaße und Leistungsfähigkeit betrifft: die Rede ist vom Thermaltake Xaser III 1000C in blau, ohne Fenster. Lasst Euch also mitnehmen auf die Reise in einen wahren Luxus-Tower…

••• Infos •••

Ich habe für das Gehäuse 137.42 € bei Mix Computer Versand bezahlt. Das ist ein guter Preis, bei Vobis gibt es den Tower derzeit für 142.50 €. Enthalten sind neben dem Xaser III selbst Einbauschienen für Laufwerke und Festplatten, zahlreiche Schrauben für das Mainboard & Co. sowie eine wenig befriedigende Anleitung für den Zusammenbau. Die Farbe ist blau, das Material Aluminium – man sieht allerdings deutlich dass das Aluminium nur angestrichen wurde, gerade an den Übergängen zum Innenleben wurde etwas unsauber lackiert. Die Oberfläche ist sehr rau und man mag nicht unbedingt rüberstreichen...bei mir verursacht dies Gänsehaut. Die Front bietet eine abschließbare Tür, hierfür werden zwei Schlüssel mitgeliefert. Die linke Seitenwand ist abnehmbar, Drehschrauben müssen entfernt werden – man braucht dafür allerdings keinen Schraubenzieher.

Die sieben versprochenen Lüfter (80 mm, inklusive Staubfilter!) sind bereits installiert – zwei in der Front, zwei an der linken Seite auf den Prozessor und das Board ausgerichtet, zwei im hinteren Teil des Gehäuses und einer sitzt ganz oben und kühlt nach unten. Alle Lüfter können über die im 5,25“ Laufwerksschacht bereits eingebaute Lüftersteuerung geregelt werden. Auf der Oberseite des Gehäuses sitzen zudem 2 USB-, zwei Firewire- sowie Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse. Allerdings sind diese bei mir nicht in Betrieb, weil mein Mainboard keinen Platz mehr zur Integration der Kabel bietet. Eingebaut werden können sechs Festplatten, zwei Floppy-Laufwerke sowie drei 5,25“-Laufwerke…ich habe ein Diskettenlaufwerk, einen DVD- und einen CD-Brenner eingebaut. Ein Netzteil wird übrigens nicht mitgeliefert, aufgrund der vielen Lüfter sollten es aber die empfohlenen 360 Watt sein – in meinem Rechner arbeitet ein No-Name-Netzteil mit 550 Watt Leistung.


Schließlich noch ein Wort zu den Abmaßen: 15 Kilogramm wiegt das 53 cm hohe, 21 cm breite und 52 cm tiefe Gehäuse. Wer sich jetzt direkt einen Überblick über dieses Gehäuse verschaffen und auch mal Bilder sehen möchte dem lege ich folgende Seite ans Herz: http://www.thermaltake.com/xasercase/xaser3/v1000c .htm. Hersteller ist dieThermaltake Technology Co., Ltd., zu finden unter www.thermaltake.com – einer sehr informativen wenngleich nur in englisch angebotenen Webseite.

••• Einbau / Verkabelung •••

Wie gestaltet sich nun der Einbau der einzelnen Komponenten in das Gehäuse, welche Schwierigkeiten treten auf, welche Besonderheiten sind zu beachten? Ich möchte Euch nachfolgend darauf ein paar Antworten geben.

- Laufwerke/Festplatten

Der Einbau eines Diskettenlaufwerks geht zunächst recht leicht von der Hand, die Slotblende in der Front ist schnell entfernt – allerdings stößt man dann auf das erste kleinere Problem: zwar kann man das Floppy an der einen Seiten verschrauben, an der anderen Seite besteht diese Möglichkeit jedoch nicht. Das ist recht ärgerlich, man muss also ein wenig basteln damit man das Ganze fest bekommt und es nicht allzu sehr umherwackelt. Letztendlich ist es mir aber recht gut gelungen.

Die Laufwerke wie DVD- und CD-Brenner werden dann wesentlich einfacher eingesetzt. Dies geschieht komplett schraubenlos und zwar über die mitgelieferten Einbauschienen: Plasteschienen an die Seite gesetzt und reingeschoben, fertig. Die Slotblenden vorne sind mit einem Schraubenzieher ebenfalls schnell entfernt gewesen, hier gab es wirklich null Probleme.

Bei den Festplatten gibt es hier die Möglichkeit bis zu sechs (!) dieser Art einzubauen. Ebenfalls komplett ohne Schrauben, wieder nur mit Einbauschienen. Der Einbau erfolgt zudem seitlich, was die Verkabelung später mehr als einfach macht – ganz große Klasse und selbst für Anfänger ein Kinderspiel.

- Mainboard

Das Herzstück des PC – das Mainboard. Bei mir arbeitet ein ASUS K8V Deluxe und dieses ließ sich recht schwierig einsetzen. Probleme bereiteten mir vor allen Dingen die nicht ganz präzise gesetzten Bohrlöcher zum Schrauben reindrehen. Zwar hat es am Ende doch geklappt, aber es sind längst nicht alle neun Schrauben verbaut, mein Board hängt jetzt an lediglich sechs. Aber es ist trotzdem sehr stabil und darüber bin ich sehr froh. Trotzdem sehr ärgerlich und sicherlich nicht Sinn der Sache, zudem die Boardgrößen ja heutzutage genormt sind.

- PCI-Karten

Man ahnt es schon fast – und: richtig, der Einbau geschieht schraubenlos. Hier hat man sich bei Thermaltake allerdings was feines ausgedacht – ein intelligentes System bei dem man Plastikclips ausrastet, hochschiebt, die Metall-Slotblende entfernt, die PCI-Karte einsetzt, den Clip wieder runterschiebt und einrastet. Soweit die Theorie…und in der Praxis funktioniert das eigentlich auch ganz gut, wenn da nicht das Problem der nicht genormten Steckkarten wäre. Manche stehen nämlich an der zu „clipsenden“ Seite etwas über und schon ist es vorbei mit dem leichten Einrasten. Ich habe 5 PCI-Karten in meinem Rechner, bei zwei davon traf ich auf dieses Problem. Nun ja, man hätte jetzt die gesamte Vorrichtung ausbauen können…ich entschied mich aber, bei den zwei betroffenen Karten eher das Einrasten zu lassen – der Sitz ist trotzdem sehr stramm.

- Anschluss

Anschlusstechnisch gesehen gibt es eigentlich keine Probleme. Der gute Sitz der Festplatten und deren leichte Erreichbarkeit was die Kabel betrifft erleichtern die Installation enorm, große Probleme ergeben sich eigentlich lediglich beim Zusammenschalten der sieben Gehäuselüfter – hier kann es zu Engpässen kommen, weil beispielsweise das Netzteil nicht genügend Stromanschlüsse bietet. Aber da helfen Adapter oder die Reihen-/bzw. Serienschaltung der Lüfter auch weiter. Ansonsten ist wirklich viel Platz in dem Riesengehäuse – es gibt zwar trotzdem ein Kabelgewirr, aber das bleibt nun mal nicht aus.

••• Eindrücke •••

Neben den kleinen genannten Problemen beim Einbau gestaltete sich dieser sehr angenehm und als Neuling was den Eigenbau eines Systems anbetrifft war ich positiv überrascht. Gerade die vielen schraubenlosen Installationen begeisterten mich. Die Verarbeitung des Towers ist wirklich klasse, sehr robust – aber zum Standortwechsel aufgrund seines Gewichts sicher nur bedingt geeignet.

Absolute Spitzenklasse dann das Arbeitsgeräusch: mir wurde Angst und Bange als ich an die 7 Gehäuselüfter + Grafikkartenlüfter + Prozessorlüfter dachte – doch mein Rechner läuft dermaßen leise, dass ich mich manchmal frage ob er überhaupt an ist. Wirklich, das ist kein Witz. Ein zufriedenes Surren oder vielleicht auch Brummen ist zu hören, ein kleines Klackern der Festplatten, aber das war es auch schon. Einfach herrlich diese Ruhe – ideal für einen PC-Enthusiasten wie ich einer bin.

Die Temperatur des Systems dementsprechend niedrig – durchschnittlich etwa 27 Grad im Inneren, das Mainboard schlägt mit 38, die CPU mit 43 Grad zu Buche. Das sind sehr gute Werte und ich bin zufrieden. Die Lüfter laufen auf Stufe „mittel“, ich sehe auch bisher keinen Grund das zu ändern. Beim Aufstellen des PCs sollte man daran denken den Rechner nicht an eine Wand zu stellen, wenigstens nicht mit der linken Seite: denn hier muss die Luft entweichen, genau wie aus der Rückwand wo die Kabel angeschlossen sind. Die Lüftersteuerung funktioniert erstklassig, Änderungen werden sofort wirksam.

••• Fazit •••

Das Thermaltake Gehäuse ist purer Luxus und für den durchschnittlichen Anwender einfach zu vielseitig und nicht notwendig. Wer allerdings auf ein gut gekühltes System setzt und einen einfachen Selbstbau vornehmen möchte der ist mit diesem Tower exzellent bedient und wird die Vorzüge schnell zu schätzen wissen. Ich kann den Xaser III 1000C trotz der kleinen Mängel wirklich nur empfehlen und vergebe vier Sterne für ein Top-Produkt. Bei Fragen zu weiteren Details könnt Ihr Euch gerne an mich wenden.

In diesem Sinne,

Tschüss, Elchkopf

Erschienen auch bei CIAO am 17.01.2004.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verarbeitung:Verarbeitung von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
Design:Design von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 5,0 ausgezeichnet
Einbauhandling:Einbauhandling von Thermaltake Xaser III 1000C  PC-Gehäuse: 4,0 gut
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Produktbeschreibung Thermaltake Xaser III 1000C

 
Allgemeine Informationen Thermaltake Xaser III 1000C
gelistet seit: 19.01.2004
Hersteller: Hersteller: ThermaltakeThermaltake, www.tt-germany.com
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