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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Ehrenurkunde vom Tierheim Berlin Lankwitz von 1966 incl. Anschreiben u. Umschlag |
1,00 € | 2T 10Std. | 0 | ||
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![]() Ein Heim für alle Felle - Nachtrag 2007ein Testbericht von Bluebirdunfa2007-01-31 00:14:13 vom 31.01.2007 Empfehlung: ja Vorteile: eine wichtige Institution, Spielplatz für hunde in der nähe...Nachteile/Kritik: viel betonVor ungefähr 2 Monaten habe ich einen kurzen Abstecher in dieses Tierheim gemacht. Geschichtliches °°°°°°°°°°°°°°°°° 1853 wurde in Berlin die Hundesteuer und der Maulkorbzwang eingeführt. Da es damals schon 6000 Hunde in Berlin gab. Aber trotz Hundesteuer gab es schon 30 Jahre später 11000 Hunde in Berlin. 1841 wurde ein "Verein gegen Tierquälerei" gegründet. Aber nicht wegen der Hunde, sondern wegen der grausamen Behandlung der Droschkenpferde. Das erste Berliner Tierasyl gab es in der Weddinger Schulstraße. Das dieser Platz bald nicht mehr ausreichte, wurde ein weiterer "Tierhort" an der Stralauer Brücke (Schicklerstraße) eingerichtet. Das Weddinger Tierheim wurde, nach der Eröffnung des Lankwitzer Tierheims (1901) geschlossen.. Im Krieg wurde das Tierheim an der Schicklerstraße zerstört. Aber in den 50 Jahren wurde dort wieder ein Tierheim eingerichtet, welches bis zur Wende die Tiere im Ostteil Berlins aufnahm. Das Tierheim Lankwitz wurde 1901 eröffnet. Damals war diese Gegend dünn besiedelt. Im 2. Weltkrieg 1943 wurde das Tierheim bis auf die Grundmauern zerstört. 1946 aber lief schon wieder der Betrieb des Tierheimes und es wurden sogar schon wieder Tiere in Pension genommen. Damals gab es aber auch "Hammelkeulen vom Hund" als Notnahrungsmittel für die hungernden Berliner. Ein Hundeschenkel kostet beim Schwarzmarkthändler 100 Mark. Zur Hundertjahrfeier hieß es auch Abschied von Lankwitz nehmen. Denn das Lankwitzer Tierheim zog um nach Berlin Hohenschönhausen Falkenberg. Der Berliner Senat beteiligte sich mit keinem Euro oder Mark an dem Bau des neuen Tierheimes. Auch für die Tiersammelstelle gibt es keine Zuschüsse. Ich denke, dass dieses ein großes Armutszeugnis für die Berliner Politiker ist. Tierheim Berlin-Falkenberg ------------------------------- ----- 1998 wurde die einstige Schweinemastanlage am Hausvaterweg in Falkenberg für 6 Mill. Mark gekauft. Ungefähr 65 Mill. Mark verschlang der Bau des Tierheimes. Am 1.9.2001 wurde das Tierheim eröffnet. 18.500 Quadratmeter Fläche wurden mit 17.000 Kubikmeter Beton bebaut, die Wasserbecken, die den Hundebereich vom übrigen Tierheim trennen, haben eine Ausdehnung von 6000 m². Abgabe und Fundtiere: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Abgabe Tiere werden im Tierheim von ihren Besitzern abgegeben. Fundtiere sind entlaufende Tiere die abgegeben werden. Meldet sich nach 5 Tagen kein Besitzer, geht man aber davon aus, dass das Tier ausgesetzt wurde. Ankunft: °°°°°°°°°° Ich und Sophie fuhren mit dem Auto dorthin. Vor dem Tierheim ist ein großer Parkplatz angelegt. Leider stehen da die Autos recht sonnig. Also, Bitte keine eigenen Tiere mitnehmen, sie im Auto lassen und eventuell dann das Tierheim besuchen gehen. Auch die Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln klappt wohl ganz gut. Anfahrt mit Auto: • Falkenberger Chaussee • Dorfstraße • Ahrensfelder Chaussee Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: S 75 Wartenberg - Spandau S 7 Ahrensfelde - Potsdam Unser Rundgang °°°°°°°°°°°°°°°°°°° Nachdem wir das Auto geparkt hatten, gingen wir durch einen dicken nackte Betonmauer durch die Eingangstür des Tierheimes. Auf dem Weg zum Eingang sahen wir auch 2 Herren, welche neue Fundtiere brachten. Die beiden Männer hatte ich auch schon einmal in einer Fernsehreportage gesehen. Uns fiel gleich eine Tierarztpraxis auf. Dann kamen wir auf einen riesengroßen Hof. Alles war recht rund angelegt. Vor der runden Mauer um die Um die Anlage, befand sich ein großer Teich. Man musste über eine Brücke laufen um in die Hunde anlagen zu gelangen. Irgendwie halte ich das für Platzverschwendung. Es sei denn, der Platz wird auch als Auslaufgebiet genutzt. Aber es sah nicht danach aus, als ob die Hunde in die Teichanlage dürfen. Nackte Betonmauern umhüllen dann die runden Hundehäuser. In jedem Hundehaus befinden sich 12 Boxen. Jede Box besitzt einen Außen und Innenbereich. Belüftet wird der Außenbereich durch ein kreisrundes großes Loch in der Decke. Alles sieht recht praktisch aus. Leider aber auch recht kahl und irgendwie lieblos. Auch das Umherwandern gestaltete sich irgendwie schwierig. Um die Hunde in den Außenkäfigen zu besichtigen musste man immer um ein Haus herumlaufen. Endlich fanden wir ein Haus, wo der Innenbereich auch begehbar war. Alle anderen Häuser die wir besichtigt hatten, waren im Innenbereich geschlossen. Nur Innenbereich befindet sich auch die Karteikarte des Hundes. An den Außengehegen ist nur der Name des Hundes angebracht und ob es sich um ein Fund oder Abgabetier handelt. In einigen Käfigen befindet sich etwas Spielzeug. Aber dies ist wirklich recht dürftig finde ich. Eine von weitem zu erkennende umzäunte Fläche, für eine eventuelle Hundegruppe, war leer. An Hunderassen waren vor allem die Kampfhunde zu 90 Prozent vertreten. Kleine Hunde trugen meistens das Schild: Fundtier". Ich denke, die werden schnell wieder dort abgeholt. Einige große Hunderassen waren noch vertreten. Die meisten Hunde, die wir sahen, waren einzeln untergebracht. Da nach modernen Erkenntnissen eine Gruppenunterbringung wesentlich besser ist, hat mich dies wirklich verwundert. Man sah höchstens 2 Tiere in einer Box. Mehr hätten aber auch wirklich kaum Platz in den recht kleinen Käfigen. Da das Gelände doch recht groß ist, verwundert es mich, wie viel Fläche für Teich und Grünanlagen aufgebracht wurde. Die Mauern der einzelnen Hundehäuser sind sehr gewaltig. Die Haltbarkeit wird wohl die nächsten 100 Jahre überdauern denke ich. Aber so richtig schön, kann ich es nicht empfinden. Danach wanderten wir in die Katzenhäuser. Hier wird noch etwas gebaut. Ein Haus ist noch nicht fertig. Die Katzenhäuser besitzen einen Mittelgang. Links und rechts befinden sich kleine Boxen. Auch hier sind die Tiere separat oder zu zweit untergebracht. Mehr haben in den ca. 2² m großen Boxen auch keinen Platz. Die Boxen sind sehr hübsch eingerichtet. Mit Spielzeug und Klettermöglichkeiten. Hier sahen wir eine arme Katze, deren beide Ohren fehlten. Zuerst dachten wir an eine Tierquälerei. Aber dann lasen wir dass der Katze die Ohren amputiert werden mussten, wegen zweier Tumore. Ich hoffe, dass die Katze ein schönes Zuhause findet. Am Ende besuchten wir die Kleintierhäuser und das Vögelhaus. Auch hier haben die Tiere recht viel Platz. Ich denke fast mehr, als die Hunde. Die Hasen und Meerschweinchen haben auch ein übergittertes Außengehege. Das ist sehr wichtig um Greifvögel davon abzuhalten, sich die Meerschweinchen als Leckerbissen abzuholen. Alles befindet sich in Augenhöhe. Dadurch kann man die Tiere sehr gut betrachten. Auch alle Angaben zum Tier sind gut leserlich angebracht. Die Kleintiere sind auch in kleinen Gruppen zusammen. Durch Glasscheiben kann man sie gut sehen. Am ende waren wir in einem Haus, wo es Infomaterial gab. Auch Leinen und Halsbänder konnte man hier kaufen. Welche Tiere gibt es im Tierheim °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Tägl ich ungefähr 600 Tiere. Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Ratten, Mäuse, Wellensittiche und Nymphensittiche. Andere Vogel- und Kleintierarten sind seltener. Was kostet ein Tier? °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Das hängt etwas vom Tier und seinem Gesundheitszustand ab. In der Regel kosten Hunde 220 € und Katzen 60 €. Alle Hunde und Katzen sind kastriert, geimpft und tragen einen Mikrochip. Kleintiere kosten von 2 € (Gerbil) bis 20 € (Kaninchen). Seltene Vogelarten nach Absprache Alle Tiere besitzen eine 14 tägige Gesundheitsgarantie. In dieser zeit werden sie im Krankheitsfall auf Kosten des Tierheimes behandelt. Was ist zur Vermittlung mitzubringen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°° o Personalausweis o Ca 2 Stunden Zeit o Geld, EC Karte o Alle späteren Familienmitglieder (Auch einen schon vorhandenen Hund) Öffnungszeiten Tiervermittlung und Tiersammelstelle °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°°°°° Mont ag bis Freitag: von 11 bis 16.00 Uhr (Mittagspause von 13.00 bis 13.30 Uhr) Samstag: von 9.30 bis 15.00 Uhr Sonn- und Feiertag: von 9.30 bis 12.00 Uhr. Das Tierheim schließt immer eine halbe Stunde nach dem letzten Einlass. Adresse: °°°°°°°°°°°°°°° Hausvaterweg 39 13057 Berlin Tel. 030 / 76 888-0 (Telefonzentrale) email: info@tierschutz-berlin.de Ehrenamtliche Mitarbeit °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Auf der Homepage des Tierheimes befindet sich genau Auskunft wie ihr dem Tierheim helfen könnt. Meine Freundin päppelt z.B. gerade 4 Hundewelpen auf. Diese wurden in Berlin ausgesetzt. Jemand hat 10 Hundewelpen im Alter von 2 Wochen einfach neben eine Mülltonne gestellt. 4 davon sind bei meiner Freundin. Futter und Einstreu bekommt sie kostenlos vom Tierheim. Geld gibt es für diese Arbeit nicht. Mit 8 Wochen übernimmt das Tierheim die Welpen zur Vermittlung. Es werden z.B. auch Tierfreunde gesucht, die die vermittelten Tiere in ihrem Neuen heim besuchen. Mein Hinweis: °°°°°°°°°°°°°°° Ich habe von Zeitgenossen gehört, die mit ihrem Hund durch das Tierheim spazieren. Später wundern sie sich, warum ihr Tier sich eigenartig verhält. Also ich kann niemanden empfehlen, das Tierheim mit eigenen Hund zu besuchen. Das viele Gebelle irritiert doch viele Hunde. Auch können einige Hunde in den Boxen dadurch aggressiv reagieren. Ihr könnt im schlimmsten Falle auch Krankheiten einschleppen. Nachtrag 2007 Agilityplatz vom Tierheim – erbaut ca. 2006 °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°°°° Nun habe ich es auch einmal geschafft, den Agilityplatz in der Nähe des Tierheimes zu besuchen. Diesen erreicht man nach ca. 3-5 Minuten Fußweg. Auf den Weg dahin kann sich der Hund praktischerweise noch einmal lösen. Erreichen tut ihr diesen Platz, wenn ihr in Richtung des Tierfriedhofes geht. Der Tierfriedhof befindet sich gleich nebenan. Er ist sehr schön angelegt und gepflegt. Wir standen vor einem großen hohen Zaun. In diesem gibt es eine Klappe durch die man seinen Hund auf den Platz schleusen kann. Die Klappe ist wie eine große Katzenklappe gebaut. Ihr selber gelangt durch ein drehkreuz auf den Platz. Allerdings ist der Spaß nicht kostenlos. Ihr müsst 1 Euro in den Schlitz am Drehkreuz stecken. Das Drehkreuz ist so klein, das auch immer nur eine Person hindurchgehen kann. Für Besucher mit einer Dauerkarte (Kostet ca. 116 Euro im Jahr) gibt es einen gesonderten Eingang. Dauerkartenbesitzer erhalten vom Tierheim dafür einen Schlüssel. Das Gelände auf dem man sich dann befindet ist in 3 Bereiche aufgeteilt. Der linke Bereich ist abgeschlossen und dem Tierheimpersonal vorbehalten. Der Platz dem man beim Eintritt betritt, ist eine Art Spielplatz. Hier gibt es keine Geräte. Dafür gibt es eine Art Unterstand für die Besucher, falls es regnet. Ein wirklich schöner großer, eingezäunter und sicherer Platz um seinen Hund spielen zu lassen. Zwei massive Holzbänke laden ein zum ausruhen. Es gibt auch am Zaun Boxen mit Tüten und natürlich auch Abfallbehälter. Der war bei unserem Besuch aber ziemlich überfüllt. Vielleicht wäre ein Komposthaufen für die Hundehäufchen überlegenswert. Geht man geradeaus auf dem Platz weiter gelangt man auf den Agilityplatz. Hier stehen einige einfache Geräte Für kleine Hunde genau das richtige. Für große Hunde in meinen Augen zu labil. Es gibt einen (leider kaputten) Schlauchtunnel, - einige Hürden, - eine Tonne zum durchlaufen. - eine Treppe mit 3-4 Stufen - Schrägwand (diese war aber auf den Boden gelegt worden, wegen Rutschgefahr im Winter) - Einen Reifen zum durchspringen (Aber auch hier fehlten Schrauben) - es gibt ein Badebecken - 2 Wippen (aber die sind zu klein, labil und werden nicht lange halten) Für die Menschen gibt es auch hier eine Unterstellmöglichkeit. Fazit: Ein Sicherer Ort zum austoben für den Hund. Angenehm auch die Abfallbehälter für den Hundekot. Als ich da war, war der Platz sehr leer. Sicher weil es regnete. Ich kann diesen Platz auch Welpenbesitzern empfehlen, die das „herankommen“ mit ihren Hund noch üben müssen. Grund: Der Platz ist sehr gut eingezäunt. Angenehm ist auch der geringe Eintrittspreis. Da verlangen Hundeplätze schon wesentlich mehr (Bis zu 10 € pro Tag). Eine Aufsichtsperson gibt es aber hier nicht. Fazit: °°°°°°° Das Tierheim ist noch neu. Die Grünpflanzen müssen noch wachsen. Vielleicht finden sich auch mal ein paar Graffitikünstler, die die vielen nackten Betonwände wirklich schön anmalen. Nachtrag 2007: Die Wände sind immer noch Mausgrau. Schade eigentlich. Ein Tierheim ist nie schön für ein Tier. Trotzdem ist es eine wichtige Institution. Anmerkung: 2005 schaut das Tierheim irgendwie immer noch trostlos aus. Dafür gibt es wohl ein neues Katzenhaus. Denn es ist besser, sein Tier hier abzugeben im Notfall als auszusetzen. Und bitte: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!!! Weitere Infos unter: www.tierheim-berlin.de Vielen Dank für Euer Lesen, Kommentieren und Bewerten. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°° Berlin, 30.01.2007 Es grüßt alle Leser: Bluebirdunfa Copyright by Bluebirdunfa ... |
campimo, 02.02.2007
Ein super Beitrag zu einem sehr wichtigen Thema. Ich bin von der S-Bahn aus noch Bus gefahren. Es gibt dort wirklich Leute, die eigene Tiere mitbringen. Das habe ich auch nicht verstanden, denn die Tiere merken, wie es ihren Artgenossen geht.
manu63, 13.03.2007
sh
Rumyana7, 26.03.2007
sh
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Allgemeine Informationen Tierheim Berlin
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