Titus Roadsters Trophy
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Titus Roadsters Trophy

 N64 Spiel
Platz 122 in der Kategorie "N64 Spiele". Genre: Rennspiele / Rennspiel für das Nintendo 64 ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Titus Roadsters Trophy Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Yasmeen

Auf der Jagd nach Kleingeld für Cabrios

ein Testbericht von 2005-03-02 17:36:16 vom 02.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Interessanter Karrieremodus, Vierspielermodus, Taktikelemente durch sich ändernde Wetterverhältnisse, Kaufladen bzw. Tuningmöglichkeiten, schöne und nicht alltägliche Hintergrundlandschaften, immerhin ein Rennspiel auf dem N64...
Nachteile/Kritik: Böse Grafik-Ruckler zwischendurch, immer wieder nervige Geschwindigkeitseinbußen, nicht ganz geglückte Steuerung, da Fahrzeuge manchmal auf unerklärliche Art und Weise ausbrechen
Rennspiele für Videospielsysteme gibt es ja eigentlich wie Sand am Meer und ich muss auch zugeben, dass dieses Genre auch bei uns zu Hause sehr dominant ist, doch was speziell das Nintendo 64 angeht, so muss man doch sagen, dass gerade für die Konsole mit Abstand am Wenigsten erschienen sind, insofern hat eigentlich jedes Raserspiel, was für das N64 entwickelt wurde, eine Erwähnung verdient und daher möchte ich Euch auch etwas zu „Roadsters Trophy“ erzählen, welches auch sicher dem ein oder anderen von Euch, selbst wenn er ein N64 besitzen sollte, nicht unbedingt gleich etwas sagt.

Das im Jahr 2000 erschienene Rennspiel legt sich bei der Auswahl an zur Verfügung stehenden Fahrzeugen eindeutig fest, denn hier kommen in erster Linie Cabrio-Freunde auf ihre Kosten, daher natürlich auch der Name „Roadster“ im Titel dieses Spiels. Die Auswahl ist dabei nicht gerade gering, es sind, so glaube ich, ungefähr 30 oder noch mehr Autos, in welche Ihr früher oder später einsteigen dürft und viele der Wagen werden Euch auch bekannt vorkommen, so zum Beispiel der Mercedes CLK oder der Renault Spider und noch viele mehr. Doch selbstverständlich könnt Ihr nicht von Beginn an gleich in irgendeinem Wagen Platz nehmen, der Euch gerade gefällt, sondern Ihr müsst zunächst einmal sorgfältig mit Eurem Geld umgehen, zu Beginn der „Roadsters Trophy“ habt Ihr nämlich nur einen relativ kleinen Geldbetrag zur Verfügung, welcher für die Startgebühr und einen Wagen fast schon gänzlich aufgebraucht sein dürfte.

Bevor Ihr jedoch in diesem Hauptmodus loslegt, solltet Ihr zunächst einmal ein schnelles Rennen zur Eingewöhnung fahren, um Euch mit den grundlegenden Dingen im Hinblick auf die Steuerung erst einmal vertraut zu machen. Wird Euch das dann irgendwann einmal zu langweilig, bietet sich der Zeitrennen-Modus an, in welchem Ihr dann schon wesentlich besser erkennen könnt, wie es um Eure Fahrkünste bestellt ist. Fühlt Ihr Euch dann gut genug, begebt Ihr Euch zur eben schon erwähnten Meisterschaft, kauft Euch einen Wagen und rüstet diesen, sofern Ihr noch etwas Kleingeld übrig haben solltet, noch ein bisschen auf. Die Tuningmöglichkeiten sind dabei vielfältig, so habt Ihr unter anderem die Möglichkeit am Motor und Getriebe, am Auspuff, an Bremsen und Reifen ganz persönliche Einstellungen vorzunehmen beziehungsweise entsprechende Teile einzubauen. Spätestens dann aber sollte Euer Geld vollständig aufgebraucht sein und Ihr habt von da an gar keine andere Wahl, als Euch neue Prämien durch entsprechende Rennerfolge zu ergattern, ansonsten ist es mit Eurer Rennfahrerkarriere schon sehr schnell vorbei.

Das Fahrerfeld besteht in den Rennen aus acht Teilnehmern, wobei ich Euch ganz klar sagen kann, dass die CPU-Fahrer echte „Stolpersteine“ darstellen, denn diese fahren wirklich richtig gut. Außerdem wechselt öfters auch noch während eines Rennens das Wetter, was aber als durchaus positiv anzusehen ist, schließlich kommt damit ein erhöhtes Maß an Abwechslung mit ins Spiel. Auch die Landschaften an sich sind sehr gut ausgewählt und werden Euch auf durchaus angenehme Art und Weise präsentiert, Ihr braust zum Beispiel am Buckingham Palace vorbei, über riesige Ölfelder und macht auch das Hafengebiet Londons unsicher, die Auswahl der Strecken hat mir persönlich jedenfalls sehr gut gefallen. Je nachdem wie gut Ihr seid beziehungsweise welche Platzierung Ihr in einem Renne erreicht, fällt Eure Punktzahl aus und schließlich, und das ist ja eigentlich die Hauptsache, die Höhe Eures Preisgeldes, wobei natürlich die Siegprämie für uns am Interessantesten sein dürfte.

Siegreich zu sein, ist jedoch alles Andere als leicht, ich erwähnte ja schon ganz kurz die Stärke der Computerfahrer, die Euch das Leben ganz sicher gehörig schwer machen werden, es ei denn Ihr zählt zu den absoluten Profis, wozu ich mich ganz sicher nicht zählen möchte. Aus meiner Sicht jedenfalls kommt Ihr ohne ausreichende Trainingsstunden vorher nicht allzu weit, zumal Ihr nicht nur auf das Streckendesign, sondern auch noch die wechselnden Wetterbedingungen achten müsst, was ich aber sehr gut fand, da hierdurch ein taktisches Vorgehen beziehungsweise ein schnelles Reagieren auf die veränderten Umstände nötig ist. Schafft Ihr es irgendwann einmal dann tatsächlich am Ende einer Rennsaison den ersten Platz zu belegen, ist das Spiel natürlich noch nicht vorbei, denn dann steigt Ihr in eine höhere Klasse auf, was die Motivation deutlich erhöht beziehungsweise dafür sorgt, dass Ihr mehr als nur ein paar Stunden mit diesem Rennspiel beschäftigt seid. Dass der Spielumfang dann noch größer wird, liegt daran, dass es einen interessanten Vierspielermodus gibt, was natürlich dafür sorgt, dass Ihr zu viert auch Monate später dieses Rennspiel herauskramen werdet, vorausgesetzt Ihr verfügt über so viele Mitspieler, was bei uns zu Hause eigentlich weniger das Problem ist beziehungsweise war. Dass es trotz der motivierenden Spielmodi nicht ganz zu einem echten Rennspiel-Hit gereicht hat, liegt vielmehr an der nicht ganz geglückten technischen Umsetzung, zu der ich jetzt noch kurz etwas sagen möchte.

Leider gibt es nämlich einige Aussetzer im Rennverlauf, womit ich mich in erster Linie auf die vielen ärgerlichen Ruckler beziehe. Die doch sehr schwankende Bildrate sorgt nämlich dafür, dass es mehr als nur einmal ruckelt und ich manchmal das Gefühl hatte, dass dieses Spiel kurz davor ist, abzustürzen, was aber nicht passierte. Das Spielgefühl wird dadurch natürlich auf sehr unangenehme Weise beeinträchtigt und trübt den gesamten Spielspaß nicht unerheblich. Das ist besonders schade, da das Spiel nach einem etwas trägen Beginn nachher wirklich „an Fahrt gewinnt“ und durch die unterschiedlichen Klassen und den Mehrspielermodus wirklich zu motivieren weiß. Da auch der Soundtrack mehr schlecht als recht vor sich „hindümpelt“, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen, dass ich von der Spieltechnik in „Roadsters Trophy“ doch etwas enttäuscht bin, hier war eindeutig mehr drin.

Schließlich kann ich Euch „Roadsters Trophy“ für das Nintendo 64 noch empfehlen, es ist nur äußerst schade, dass die Entwickler anscheinend das Grafikproblem nie so richtig in den Griff zu bekommen haben scheinen. Schlecht sehen die Wagen und Hintergrundlandschaften nämlich keineswegs aus und die Atmosphäre in den Rennen ist eigentlich sehr angenehm, wäre da nicht, ja wären da nicht die bösen Ruckler zwischendurch, die auf Dauer extrem nerven können, so war es zumindest bei mir. Darüber hinaus bin ich zwar mit der Kameraführung, nicht aber mit der Steuerung der Autos zufrieden, denn diese brechen ab und zu auf unerklärliche Weise aus, was manchmal ganz schön frustrierend war, da ich mir eigentlich in jenen Momenten keiner „Schuld“ bewusst gewesen war. Nun ja, aufgrund der erwähnten Vorteile und nicht zuletzt dadurch, da dass Nintendo 64 nicht gerade mit Rennspielen überflutet wird, spreche ich im Großen und Ganzen noch eine Empfehlung aus.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Titus Roadsters Trophy  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Grafik:Grafik von Titus Roadsters Trophy  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Titus Roadsters Trophy  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Titus Roadsters Trophy  N64 Spiel: 3,0 vorhanden
Wird langweilig:Wird langweilig von Titus Roadsters Trophy  N64 Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Titus Roadsters Trophy  N64 Spiel: 1,0 ohne Altersbeschränkung
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1-1 von 1  N64 Spiele
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Produktbeschreibung Titus Roadsters Trophy

Technische Daten und Produkteigenschaften
Rennspiel für das Nintendo 64
Allgemeine Informationen Titus Roadsters Trophy
gelistet seit: 01.03.2005
Hersteller: Hersteller: TitusTitus
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Rennspiele 
Kategorie: Vollprodukt 
System: Nintendo 64 
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Hersteller TitusHersteller: Titus
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