Platz 312 in der Kategorie "Webcams". Der CMOS-Sensor der 7,9 x 2,7 x 2,2 Zentimeter großen Kamera löst Bilder wahlweise im VGA-Format oder mit 320 x 240 Pixeln auf. Der Fokus lässt sich beim ...mehr
Veo Photo Traveler SD Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
NUR FÜR FREAKS
ein Testbericht von liskailonka2005-12-13 00:22:59vom 13.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Befriedigende Bildqualität bei Close-Ups und Landschaftsaufnahmen/Tolles Etui/Geniales Design/Annehmbarer Preis bei annehmbare Qualität/Selbstauslöser....Nachteile/Kritik: Umständliches Scharfstellen/Kein interner Speicher/Nur für Windows-PCs geeignet.
Wenn man eine günstige Digitalkamera sucht, womit man unterwegs schnell und einfach Bilder machen kann, der hat heute viele Auswahlmöglichkeiten. Mittlerweile kann man Handys mit eingebauter Kamera kaufen. Ich selber besitze z.b. ein Nokia 7650. Auch verschiedene PDA´s gibt es schon mit eingebauter Kamera zu kaufen. Ein Beispiel sind die diversen Modelle des Sony Clios.
Eines haben alle diese Digicams gemeinsam – die Kameras liegen im unteren Preissegment, die Bilder sind schnell und einfach gemacht und die Bilder haben eine mittelmäßige bis befriedigende Qualität. Wenn man allerdings diese Sorte von Digicams nur dazu benutzt um seinen Freunden zu zeigen, wie gemütlich es auf den letzten CIAO-Stammtisch zuging, der wird zufrieden sein mit den Ergebnissen und keine High-Quality Kamera kaufen aus dem oberen Preissegment. Genau in dieser Gruppe passt auch der Veo Photo Traveler – ein Kamera-Modul für den Palm.
*** Veo Photo Traveler - Teil 1 ***
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Der Veo Photo Traveler ist interessant für User die einen Palm der Modellreihe m500, m505, m515, m125, m130, Tungsten T oder W oder einen Handspring Treo 90 besitzen. Ich benutze den Veo Photo Traveler mit einem Tungsten T.
Es handelt sich hierbei um ein einfaches Kamera-Modul, das im SD-Slot des Organizers passt und womit man einfache Bilder machen kann. Einführungspreis für den Veo Photo Traveler liegt bei 80 bis 100 Dollar und ist erhältlich über verschiedene Onlineshops. Der Preis geht noch in Ordnung, wenn man sich überlegt, dass die meisten Handys mit Digicam auch um die 90 Euro kosten. Meinen Veo Photo Traveler habe ich im Internet gefunden bei „Palm and More“, für 99 Euro. An Versandkosten kamen noch mal an die 10 Euro dazu. Allerdings habe ich mir den Veo Photo Traveler zu Weihnachten schenken lassen und somit hat mich das witzige Teil nichts gekostet.
*** LIEFERUMFANG ***
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Der Veo Photo Traveler wird in einer Verpackung aus Kunststoff geliefert, worin, neben der Kamera, ein Etui zur Aufbewahrung der Kamera, eine CD-ROM mit benötigte Software und ein Faltblatt mit Hinweise für die erste Installation enthalten sind. Das Etui ist aus hartem Kunststoff gemacht und ist solide konstruiert und bietet der Kamera einen ausreichenden Schutz. Am Etui findet man noch drei Ösen, so dass man die Kamera evtl. auch mit einer Kordel um den Hals tragen kann. Sollte man allerdings mal auf einer wilden Party gehen, so sollte man das Etui doch lieber in der Hosentasche aufbewahren. Bei normalem Gebrauch wird sich das Etui aber nicht von alleine öffnen.
*** Veo Photo Traveler - Teil 2 ***
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Das Modul ist etwa 7,5 Zentimeter lang, wiegt fast nichts und man kann es ganz einfach in den Slot am Organizer stecken. Witzig ist hierbei, dass man das angedockte Modul um 180° drehen kann und so auch ein Bild von sich selbst machen kann.
Das Modul besitzt keinen Autofokus oder Zoom – durch drehen an der Linse kann man den Abstand zum Objekt einstellen. Man kann so Bilder machen die variieren von Landschaftsbilder bis Nahaufnahmen – sogar Bilder aus 1,5 Zentimeter Entfernung vom Objekt sind möglich.
Leider ist das Einstellen der
Schärfe nicht so ganz einfach. Während man an der Linse dreht, fühlt man ein wenig Widerstand und auf dem Bildschirm des Palms kann man nicht so gut erkennen, ob das Bild 100% scharf ist oder nicht. Nachteil an dieser Vorschau ist die Darstellung. So bekommt man nur einen Teil des zu fotografierenden Objekts zu sehen und die Schärfe passt sich nicht fließend, sondern ruckartig an. Hier braucht man schon etwas Übung.
Die Kamera bekommt seinen Strom vom Palm und verfügt nicht über eine eigene Energiequelle. Dadurch hat das Modul auch keinen eingebauten Blitz. Man kann zwar die Belichtungszeit von Hand einstellen und so etwas hellere Bilder erzeugen, aber wirklich praktisch ist es nicht. Ich rate davon ab, Bilder im Schatten oder am Abend zu machen - sie sind zu 90% zu dunkel geraten.
*** SELBSTAUSLÖSER ***
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Der Veo Photo Traveler hat eine witzige Zusatzfunktion, womit man eine Serie Bilder von sich selbst machen kann. Man wählt einen Intervall zwischen den einzelnen Bilder der Serie und schon kann man selber Fotomodell spielen. Diese Intervalle lassen sich einstellen auf einer Zeit von 1 bis 9999 Sekunden (was einen Zeitraum von fast drei Stunden ist). Die Anzahl der Bilder in so einer Serie, wird nur beschränkt durch den freien Speicher im Palm. Eigentlich überrascht mich diese Funktion denn, auf einer günstigen Kamera wie die Veo Photo Traveler, hatte ich sie nicht erwartet. So kann man sich selbst – oder eine Gruppe von Menschen – fotografieren, während man etwas anderes tut.
*** SPEICHER ***
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Der Veo Photo Traveler besitzt keinen eigenen Speicher zum Speichern der Bilder. Technisch wäre dies vielleicht möglich gewesen, aber dann hätte man den Veo Photo Traveler mit Sicherheit nicht mehr so günstig kaufen können. Alle Bilder werden also im RAM vom Palm gespeichert. Die (mitgelieferte und installierte) Anwendung zeigt einem, wie viel Speicher noch frei ist, wie viele Bilder man in welcher Qualität noch machen kann.
Man kann aus zwei Auflösungen wählen. Entweder 640 x 480 Pixel oder 320 x 240 Pixel. Außerdem kann man noch aus drei Qualitätsstufen wählen: niedrig, medium oder hoch. Die Bilder brauchen, je nach Auflösung und Qualität, etwa 50 bis 250 kB.
Eine spezielle Anwendung sorgt auch dafür, dass alle Bilder während eines HotSyncs auf den PC landen und dort im JPEG-Format abgelegt werden. Danach muss man alle Bilder wieder manuell aus der Anwendung entfernen – dieser Vorgang ist nicht automatisiert.
Die Anwendung hat kaum Einstellungsmöglichkeiten. So kann man lediglich eingeben, wo die Bilder auf dem PC abgelegt werden sollen. Auch lässt sich die Anwendung nicht abschalten. Am Besten tut man die Bilder so schnell wie es geht, auf den PC übertragen und vom Palm löschen um wieder Speicher frei zu geben.
*** CD-ROM ***
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Auf der mitgelieferten CD-ROM findet man alle benötigte Software. Die mitgelieferte Desktop-Software ist leider nur kompatibel mit Windows-PCs. Wer also Linux oder MAC benutzt, kann mit dem Veo Photo Traveler nichts anfangen, es sei denn sie behalten alle Bilder im Speicher des Palms. Hier wäre es wirklich nützlich gewesen, wenn man hierüber nachgedacht hätte und ein Konvertierungstool für MAC und LINUX mitgeliefert hätte. Neben der Software, findet man auch noch ein Handbuch im PDF-Format auf der CD-ROM. Hier hat man auch daran gedacht, dass man dieses Handbuch (56 Seiten) mal unterwegs brauchen könnte und so kann man es problemlos auf den Palm installieren und lesen – wo es etwa 445 kB verbraucht.
*** BILDQUALITÄT ***
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Die Qualität der Bilder ist absolut nicht zu vergleichen mit einer “echten” Digitalkamera aus dem oberen Preissegment – allerdings ist dies auch nicht der Fall bei den Bildern meines Nokia 7650.
Die Bilder die man mit dem Veo Photo Traveler macht sind annehmbar, obwohl sie ein wenig matt erscheinen. Die Farben sind nicht hell und strahlend und obendrein ein wenig gelbstichig. Die Bilder bessern sich zwar durch eine Bearbeitung am PC, werden aber nicht wirklich brillant. In der Handleitung kann man einige Beispiele sehen, diese werden aber (leider) übertrieben gut dargestellt und geben einen falschen Eindruck vom wirklichen Resultat.
Fotos die man von ganz nah aufgenommen hat oder gerade von ganz weit weg, sind noch am brauchbarsten und lassen sich sogar gut auf Websites verwenden. Hier ist die Schärfe befriedigend bis gut.
Die Porträtaufnahmen sind bestenfalls als mangelhaft zu bezeichnen. Die Bilder sind extrem unscharf. Wenn man allerdings die Porträts umsetzt für ein Adressbuch, wie es bei meinem Nokia 7650 vorhanden ist, wird ein befriedigendes Ergebnis erhalten.
*** SOFTWARE ***
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Auf der CD-ROM findet man einen Treiber der 104 kB auf dem Palm beschlagnahmt. Diese Datei wird größer, bei jedem Foto das man macht. Hat man sechs Bilder in mittlerer Qualität gemacht, dann hat diese Datei eine Größe von 1,3 MB bekommen.
Die Anwendung selbst funktioniert in etwa auf das gleiche Prinzip wie alle Foto-Anwendungen für den Palm. Man kann sich die Bilder in Vollbildformat anschauen oder auch in einem Album mit Thumbnails. Leider kann man hier keine Einteilung in Kategorien vornehmen. Das ist allerdings kein Minuspunkt da man, in der Regel, die Bilder schnell vom Palm auf den PC überspielt.
Was wohl fehlt ist eine Funktion, womit man die Bilder direkt mit dem Palm (soweit dafür eingerichtet) per Email verschicken kann. Mein Nokia 7650 kann es und daher hatte ich dass auch beim Veo Photo Traveler erwartet.
Natürlich kann man die Bilder wohl über den Infrarotport an andere Palms schicken. Allerdings kann man dies auch nur, wenn der Empfänger auch die Software vom Veo Photo Traveler hat. Hier hat sich der Hersteller etwas einfallen lassen – man kann die komplette Software auch rüberbeamen zu einem anderen Palm.
*** PRAXIS ***
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Wenn man den Veo Photo Traveler im Slot steckt, schaltet sich automatisch die Anwendung dazu ein. Man braucht nur noch die Linse auf das Objekt zu richten, scharf zu stellen und tippt dann entweder auf das Piktogramm der Kamera auf dem Bildschirm oder drückt auf dem Auslöser an der Kamera.
Während des ganzen Vorgangs kann man auf dem Bildschirm genau sehen, was die Kamera aufzeichnet. Die Refresh-Rate liegt bei etwa 2 bis 3 in der Sekunde, wodurch es nicht einfach ist Bilder aus einem fahrenden Auto heraus oder von bewegenden Objekten zu machen. Ehe man es merkt, ist dass was man fotografieren wollte schon weg.
Nachteil bei meinem Tungsten T ist die Darstellung der Vorschau auf dem Bildschirm. Diese wird nämlich grundsätzlich in einer hohen Resolution dargestellt und man kann nicht beurteilen ob das Bild später am PC auch wirklich gut ist. Hier braucht man wieder etwas Übung. Hier vermisst man die Zoomfunktion dann doch.
Die mitgelieferte Desktop-Software, zur Bearbeitung der Bilder, nennt sich “Creative Studio”. Hiermit kann man seine Bilder in Alben verwalten und organisieren, digitale Postkarten erstellen und Bilder und Videos bearbeiten (obwohl man mit dem Veo Photo Traveler keine Videos machen kann).
Wer schon eine gute Bildbearbeitungssoftware auf seiner Festplatte hat, kann auf „Creative Studio“ verzichten. Die Bilder die mit dem Veo Photo Traveler gemacht wurden, werden bei der Übertragung auf der Festplatte automatisch im JPEG-Format konvertiert und können mit jeder beliebigen Bildbearbeitungssoftware bearbeitet werden und sind nicht am „Creative Studio“ gebunden.
*** ABSCHLIESSEND ***
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Der Veo Photo Traveler ist ein nettes Spielzeug und kann sogar ab und zu ganz nützlich sein. Wenn man vor seinem aufgebrochenem Auto steht oder einen Unfall hat, dann kann man mit dem Veo Photo Traveler ganz brauchbare Bilder vor Ort machen. So ein Bild kann ganz praktisch sein, wenn man später bei der Versicherung den Schaden ersetzt haben will. Natürlich muss man wohl immer seinen Palm mitnehmen, da der Veo Photo Traveler alleine unbrauchbar ist.
Auch für Leute mit einem schlechten Namensgedächtnis kann der Veo Photo Traveler ganz nützlich sein. Einfach kleine Bilder im Adressbuch, funktioniert auch am PC, anhängen und schon vergisst man nie mehr, wer auf der letzten Betriebsfeier war oder von wem man eine Telefonnummer bekommen hat.
Für andere spezifische Anwendungen sind die Bilder leider nicht gut genug. Für mich allerdings kein großes Problem, denn für meine Urlaub- und Auktionsbilder nehme ich nach wie vor meine Spiegelreflexkamera von Canon.
Dass man die gemachten Bilder nicht direkt per Email verschicken kann, finde ich weniger gut. Ein weiterer Minuspunkt ist das Scharfstellen an der Linse. Es ist eine nervende Angelegenheit, da man nie sicher ist ob das Bild tatsächlich gut wird. Ich nehme jetzt immer zur Sicherheit mehrere Bilder auf, vom gleichen Objekt. Eines ist dann bestimmt scharf. Leider geht dies dann wieder auf den Speicher des Palms, vor allem weil Bilder in höchster Qualität eh schon viel Speicher fressen.
Wie erwähnt, ist der Veo Photo Traveler ein nettes Spielzeug für Palm-Freaks wie ich es bin. Die Ausführung, die Optik und die Verarbeitung sind übrigens 1A und das Design wurde gut überdacht. Auch das feste Etui aus Hartplastik sollte an dieser Stelle gelobt werden. Ich denke, dass man noch mal über den Preis nachdenken sollte, obwohl dieser schon recht günstig ist, denn die Leistung ist zwar befriedigend, aber nicht gut oder hervorragend. Auf jeden Fall ist der Veo Photo Traveler ein echter Blickfang.
*** PRO ***
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- Befriedigende Bildqualität bei Close-ups und Landschaftsaufnahmen.
- Tolles Etui zum Schutz des Veo Photo Travelers.
- Annehmbarer Preis für annehmbare Qualität.
- Selbstauslöser.
*** KONTRA ***
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- Umständliches Scharfstellen.
- Kein interner Speicher.
- Nur für Windows-PCs geeignet.
Die restlichen Vor- und Nachteile sind bereits im Bericht angedeutet worden.
*** BEURTEILUNG ***
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Handhabung: 4 von 5 Sternen.
Design/Optik: 5 von 5 Sternen.
Preis: 4 von 5 Sternen.
Verarbeitung: 4 von 5 Sternen.
Gesamturteil: 4 von 5 Sternen.
Produktseite des Herstellers:
http://www.veoproducts.com/Traveler_ Palm/default.asp
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Produktbeschreibung Veo Photo Traveler SD
Technische Daten und ProdukteigenschaftenDer CMOS-Sensor der 7,9 x 2,7 x 2,2 Zentimeter großen Kamera löst Bilder wahlweise im VGA-Format oder mit 320 x 240 Pixeln auf. Der Fokus lässt sich beim Fotografieren manuell verstellen, laut Hersteller von einer Entfernung von 4 Zoll (zirka 10 Zentimeter) bis unendlich. Bilder werden im JPG-Format auf dem PDA abgelegt und können per HotSync, Infrarot oder Bluetooth aufs Notebook übertragen werden.