Yashica FX-D Quarz Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Der Allesknipser für besondere Bilder
ein Testbericht von ulrichmal2004-03-08 15:55:51vom 08.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: kommt ohne Spielereien, nur Belichtungsautomatik...Nachteile/Kritik: Ersatzteile sind schwer zu bekommen, die Belederung nutzt sich schnell ab
Irgendwann bin auch Ich mal dem Fotowahn verfallen. Meine ersten Erfahrungen machte Ich mit einer alten Kodak Kleinbildkamera und der guten alten Pocket. Irgendwann bekamt Ich auch mal eine Canon T50 in die Hand und war überrascht, wir gut die Bilder wurden.
Von da an stand fest, eine Spiegelreflex Kamera muss her und zwar eine die auf viele, Stromfressende Spielereien verzichtet. Na gut, eine digitale Spiegelreflex wäre mir am liebsten, aber leider sind die viel zu teuer.
Irgendwann hatte Ich das Glück und bekam eine Yashica FX – D Quarz mit verschiedenen Objektiven in die Hand.
Diese Kamera hat den Vorteil dass man alles noch selbst einstellen muss, dadurch hat man selbst in der Hand wie man sein Foto macht. Für Schnappschüsse habe Ich immer noch eine Kleinbild Kamera dabei.
Das einzige elektronische extra an diesem Fotoapparat ist die automatische Belichtung. Diese funktioniert auch sehr gut.
Die Bedienung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Beim einlegen des Films sollte man darauf achten die ASA Werte richtig einzustellen, damit der Belichtungsmesser richtig funktioniert. Die Belichtungszeit läst sich per Hand oder via Automatik steuern. Die anzeige der Bilder ist leider etwas klein geraten.
Als Film dienen die Handelsüblichen 24 + 36 mm Filme. Am liebsten benutze Ich die 200 ASA Filme. Für Fotos in geschlossenen Räumen auch mal die 400er.
Ich habe schon verschiedene Versuche, wie z.B. Langzeit Belichtung, oder Sonnenbilder mit speziellen Filtern mit teilweise sehr guten Ergebnissen. Die Aufnahmen mit der Belichtungsautomatik waren meistens gut bis sehr gut. Bei starker Sonne neigt sie zur Unterbelichtung
Technische Daten :
-MF-KB-Spiegelreflexkamera mit Zeitautomatik
-Contax/Yashica Bajonett für Yashica-ML und Zeiss-T Objektive
-Manueller Focus mit Schnittbildentfernungsmesser und Mikroprismenring
-Quartzgesteuerter, vertikal ablaufender Ganzmetall- Schlitzverschluß
-Verschlußzeiten: Automatik 1/1000s bis 11s, Manuell 1-1000s bis 1s und B
-Blitzsynchronzeit 1/100s
-Mittenbetonte Offenblendmessung
-Selbstauslöser mit 10s Vorlaufzeit, optische und akustische Anzeige
-Blitzschuh mit Mittenkontakt
-ASA 25 bis 1600 ASA
-Belichtungsprüfknopf, Meßwertspeicher, Belichtungskorrektur +/-2 LW
-Anzeige der Belichtungzeit im Sucher über 16 LEDs
-Stromversorgung: zwei Knopfzellen
-Gewicht (ohne Optik): 460 g
--- Preis ---
Die FX-D bekommt man gebraucht bei eBay für ca. 50 Euro. Meist mit dem Standart 50mm Objektiv.
--- Zubehör ---
Als Zubehör gibt es eine Winder, der die Filme automatisch zurückspult. Weiterhin bekommt man noch einen Fernauslöser. Blitzgeräte gibt es von verschiedenem Hersteller, da die Kamera über einen genormten Anschluss verfügt.
Die Firma Yashica wurde von Kyocera übernommen
--- Fazit ---
Die FX ist nichts für schnelle Schnappschüsse. Wer aber etwas anspruchsvollere Bilder knipsen möchte, der hat hier das richtige Werkzeug
Ein Schwachpunkt der Kamera ist die Belederung. Die sieht zwar sehr gut aus, aber nach mehrjährigem Betrieb beginnt diese sich abzulösen.
Leider waren die Batterien recht schnell leer. Wobei Ich nicht genau weis, ob des an meiner Kamera oder am Modell allgemein liegt.
In letzter Zeit konnte Ich keine Fotos mehr machen, da an meiner FX-D das Batteriefach defekt ist und leider kein Ersatz, weder im Handel als auch über den Hersteller zu bekommen ist. Darum werde Ich mir eine neue bei eBay Kaufen.
Für Hobbyfotografen genau das richtige Tool. Für Gelegenheitsknipser ist sie etwas zu aufwändig.
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