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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Breaking the Waves: QF (1996) / orig. Filmplakat |
44,95 € |
16T 8Std. | 0 | ||
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![]() Hollywoodliebe ad absurdumein Testbericht von Nietzsche2002-05-06 18:10:40 vom 06.05.2002 Empfehlung: ja--------------------------------------------------------- Zur Story Bess wächst in einer von Religiosität bestimmten kleinbürgerlichen Welt irgendwo in Irland auf. Frauen ist es untersagt in der Kirche zu sprechen und an Begräbnissen teilzunehmen. Außerdem ist es „unschicklich“ seine Gefühle zu zeigen und sich somit „dumm“ zu benehmen. Bess heiratet Jan, der sein Geld auf einer Bohrinsel verdient. Sie verfällt ihm - liebt ihn kompromißlos und hingebungsvoll. Wenn er zurück auf die Bohrinsel muß, bricht sie emotional und nervlich zusammen, da sie es nicht ertragen kann von ihm getrennt zu sein. Sie spricht mit Gott, um Halt zu finden, wobei sie Gottes Stimme gleich mit übernimmt! ; ) Dann geschieht ein Unglück: Jan hat einen Unfall - ist gelähmt. Er verlangt von Bess mit anderen Männern zu schlafen, da er mit ihr nicht mehr zusammen sein kann. Er meint, daß ihn das am Leben erhalten würde. Bess glaubt ihm schließlich ergeben, was soweit geht, daß sie tatsächlich eine Kausalität zwischen seinem gesundheitlichen Zustand und ihren Kontakten mit anderen Männern herstellt. Der Film wäre nicht von Lars von Trier, wenn es am Ende nicht zur Tragödie kommen würde... . Doch auch eine Art Wunder geschieht... . --------------------------------------------------------- Zum Film Der Film ist in sechs Kapitel und einen Epilog aufgeteilt: 1.Bess gets Married 2.Life with Jan 3.Life alone 4.Jans Illness 5.Doubt 6.Faith Epilog:The Funeral Jedes Kapitel beginnt mit einem Panoramabild, das von Musik der 60er/70er Jahre untermalt wird. Diese Szenen sind im übrigen die einzigen, die in kräftigen, frischen Farben gedreht sind. Ansonsten ist der Film in blassen, ausgewaschen wirkenden „Alltagsfarben“ gehalten. Mit diesem Effekt hat Lars von Trier auch schon in Dancer in the Dark experimentiert. In diesem Film wandelte sich das alltagstriste Bild nur, wenn die Hauptdarstellerin in ihre Phantasiewelt eintauchte. Wie Dancer in the Dark auch, ist dies ein Film, der wie aus dem Leben gegriffen wirkt. Seine Darsteller wirken authentisch und die Geschichte erschreckend realistisch. Bess, die grandios von Emely Watson gespielt wird, führt die verklärte „Hollywoodliebe“ ad absurdum. Das was in Hollywoodfilmen Gang und Gebe ist und problemlos funktioniert: Die große kompromißlose Liebe, wird hier in den Alltag verschoben. Sofort wird klar, daß diese Liebe nicht für den Alltag taugt. Bess droht sich aufzugeben, wirkt infantil, naiv. Menschen um sie erklären sie für hysterisch, verrückt, krank. Tatsächlich legt sie aus unserer Sicht pathologische Züge an den Tag: Spricht mit sich selbst (eigentlich ja mit Gott), dreht durch, „nur“ weil ihr Mann für einige Wochen wegfahren muß, meint, daß ihr Fremdgehen ihn retten wird usw. . --------------------------------------------------------- Meine Meinung Lars von Trier ist auch hier eine bewegende, authentische Geschichte gelungen. Sein Hang zu Alltagsdramen gefällt mir! ; ) Die Gestalt der Bess wirkt wie die Überspitzung dessen, was wir uns alle wünschen: Die große Liebe, die keine Kompromisse will, die sich völlig hingibt, die nichts dafür verlangt. Oft im Film hätte ich Bess allerdings auch packen und schütteln können, damit sie endlich aufwacht und „realistisch“ wird. Gott sei Dank hat das jedesmal einer der Darsteller für mich übernommen! ; ) Dann wieder habe ich sie heimlich beneidet. Darum, daß sie zu dieser kompromißlosen Liebe fähig ist. Der Film bewegt vielleicht gerade wegen seiner beklemmenden Realitätsnähe. Oft - gerade zum Ende des Filmes - sitzt man da und denkt: “Nein, bitte nicht das!“, oder: „Aber wär jetzt das gemacht worden, wär alles gut gegangen!“. Gedanken, die man auch im wahren Leben bekommt, wenn wieder einmal ein kleines oder großes Unglück hereinbricht und man im Nachhinein denkt: „Ach, hätte ich doch nur...“. Oftmals im Leben und immer in Lars von Triers Filmen gibt es kein Happy End. Der Film ist wunderschön aber sicher nicht für jeden geeignet. Wer seichte - durchaus legitime - Unterhaltung sucht, sollte sich einen anderen Film ansehen. Wer eine ruhige, dramatische und lebensnahe Geschichte erzählt bekommen möchte, sollte sich diesen Film unbedingt ansehen! ... |
suppengirl, 06.05.2002
Hi! Ich hab den Film damals im Kino gesehen und war ehrlich gesagt eher befremdet als begeistert... Gruumlszligle, Suppi
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Allgemeine Informationen Breaking the Waves
EAN: 4012878111746
gelistet seit: 13.10.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Film / Kino-Daten Darsteller: Emily Watson , Stellan Skarsgard , Katrin Cartlidge Genre: Drama Kategorie: Spielfilm Land / Jahr: Dänemark/Frankreich 1996 Originaltitel: Breaking the Waves Altersfreigabe (FSK): 12 Regie: Lars von Trier Video / DVD-Daten Anbieter (Label): Warner (Schweiz) (Monopole Pathé) Bildverhältnis: Widescreen Auslieferung: 08.10.2004 EAN-Code: 4012878111746 Sprache: Deutsch System: VHS Videofilm Ton-System: Dolby Surround Vertrieb: Warner (Schweiz) |
































