Platz 1483 in der Kategorie "Dramen". Genre: Drama/Komödie / System: VHS Videofilm / Altersfreigabe (FSK): 12 / Im Leben des 19-jährigen Zivis Daniel geht es drunter und drüber: Seine heimliche ...mehr
Nichts bereuen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.0 von 5)
von 75% aller Autoren empfohlen (3/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Darsteller, Art der Erzählung und Inszenierung
Schöner Film, der Jugend ernst nimmt.
Nachteile/Kritik
fast nichts...
Man merkt, dass er nicht viel kosten durfte.
„Warum kann man sich nicht aussuchen, ...
ein Testbericht von Bjoern.Becher2003-10-06 12:44:24vom 06.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Darsteller, Art der Erzählung und Inszenierung...Nachteile/Kritik: fast nichts...
Es gibt Arten von Filmen, die mag man einfach. Man liebt diese Filme aus diesem oder jenen Grund. Mir geht es so mit Filmen, in denen ich mich wiedererkenne, Filme die in der Zeit zwischen kurz vor dem Abi und den ersten Jahren des Studiums spielen und in denen ich Parallelen zu meinem eigenen Leben in dieser Zeit ziehen kann. Hollywood kann solche Filme nicht machen - in Ansätzen kann man vielleicht „Ferris Bueller’s Day Off“ (USA 1986, R: John Hughes) in dieser Kategorien nennen. Die Deutschen können es hervorragend und zwar dann, wenn sie nicht versuchen amerikanischen Teenie-Klamauk wie „American Pie“ zu kopieren, sondern eigene Wege gehen. „Schule“ (Deutschland 2000, R: Marco Petry) ist so ein Film, der mich an stark an meine letzten Tage als Schüler, kurz vor und nach dem ABI, erinnert und „Nichts bereuen“, ebenfalls mit Daniel Brühl ist auch ein solcher Film.
Daniel Brühl spielt in diesem Streifen Daniel, der geraden endlich Sex mit Luca (Jessica Schwarz) hatte, der Moment auf den er lange gewartet hat: Romantisch auf einer Dachterrasse mit „Lagerfeuer“.
Drei Monate vorher sah alles noch ganz anders aus. Daniel ist neunzehn, hat gerade sein Abi hinter sich. Er hat „noch nie mit einem Mädchen geschlafen, nicht einmal geleckt“. Seit vier Jahren hebt er sich für Luca auf, in die er unsterblich verliebt ist. Mittlerweile ist sie seine beste Freundin, doch zu mehr schafft es Daniel einfach nicht. Wenn sich ihm die Chance bietet, dann kneift er immer wieder. Woran auch die Ratschläge seines besten Freundes Dennis (Denis Moschitto), ein Frauenheld wie er im Buche steht, nicht ganz unschuldig sind.
Nun liegen drei Monate vor Daniel bis er an sein Ziel kommen wird, drei Monate, in denen er Luca fast endgültig nach Amerika verliert, drei Monate, die sein leben verändern: Er hängt sich in einer Kirche ans Kreuz, fliegt aus seiner Zivi-Stelle raus, lernt Krankenschwester Anna (Marie-Lou Sellem) kennen, die ihn in die Liebe einführt, haut seinem besten Freund Dennis eins auf die Nase, überfällt eine Tankstelle und betrinkt sich mit dem ihm zur Pflege anvertrauten Opa Bröcking (Gerd Croll) bis dieser tot vom Stuhl kippt. Und immer wieder stellt er sich dabei eine Frage: „Warum kann man sich nicht aussuchen, wenn man liebt?“
„Nichts bereuen“ ist weit entfernt von klassischen Romanzen a la Hollywood. Auch wenn in diesen das Happy-End im Normalfall ebenfalls klar ist, arbeitet „Nichts bereuen“ gar nicht auf dieses hin. Es wird einfach dem Film vorangestellt, so dass der Zuschauer weiß, wo die drei Monate enden werden.
„Nichts bereuen“ hat auch gar nichts mit solchen Liebesfilmen gemeinsam, denn „Nichts bereuen“ ist ein Streifen über den vielleicht wichtigsten Zeitabschnitt im Leben eines jungen Menschen und über die Liebe. Als junger Mensch, bei dem dieser Zeitabschnitt auch erst wenige Jahre zurückliegt, erkenne ich mich, in diesem Streifen zum Teil wieder. Die Probleme, die Situationen sind nicht gleich, aber vergleichbar.
Diese Ziellosigkeit, die viele Menschen nach dem ABI umtreibt, die Langeweile des nun scheinbaren Lebens, all dieses fängt der Streifen hervorragend ein, auch weil Daniel Brühl
mal wieder hervorragend aufspielt. Bei ihm kommt erschwerend noch die „Jagd“ nach dem ersten Mal dazu (ebenfalls eine sehr wichtige Komponente des Films), was für ihn etwas besonderes werden soll und nur mit einer Frau stattfinden soll, mit Luca. Erfreulicherweise wird dieses Thema nicht durch den Kakao gezogen und klamaukig präsentiert, wie in manchem amerikanischen Streifen. Nein, der Film behandelt dieses Thema - wie auch die anderen Themen des Streifens - ernst, mit dem nötigen Respekt vor seinen Charakteren und vergisst dabei aber auch nicht die komischen Momente.
Der junge Regisseur Benjamin Quabeck („Verschwende Deine Jugend“) inszeniert sein eigenes Buch dabei sehr unkonventionell und wird damit den Mainstream-Film-Konsument, der mehr auf „American Pie“ und Konsorten „steht“, wohl verschrecken. Der Film ist über weite Strecken mit wackeligen Handkameras gefilmt, teilweise wird sogar auf die Digitalkamera von Daniels Vater (Rolf Kanies) umgeschaltet, der das Leben seines Sohnes mit der Kamera begleiten will. Viele Schnitte und Rückblenden unterstützen das ganze. Quabeck übertreibt dabei aber nicht, er gibt dem Film einen fast dokumentarischen Touch, wodurch der Zuschauer das Gefühl bekommt Teil des Geschehnisses zu sein.
Auf der Darstellerseite ist Daniel Brühl natürlich das Glanzlicht des Films, aber auch zahlreiche Nebendarsteller können in ihren Rollen brillieren, vor allem Marie-Lou Sellem als Anna und Gerd Croll als Opa Bröcking, leider viel zu selten im Bild. Jessica Schwartz, die aufgrund der Dreharbeiten auch die reale Partnerin von Daniel Brühl wurde (auch wenn die Beziehung mittlerweile wieder auseinander ist), wird von Brühl etwas in den Schatten gestellt, was aber vor allem daran liegt, dass sie zwar das Ziel der Reise von Daniel ist, aber auf dieser Reise oft nur sekundär in Erscheinung tritt.
Am Ende dieser Reise hat Daniel nicht nur sein Ziel erreicht, er bekommt endlich eine Antwort auf seine Frage: „Man kann sich’s nicht aussuchen, weil das langweilig wäre!“
F A Z I T
°°°°°°°°°°°
Eine Allgemeinempfehlung ist nur schwer auszusprechen, da Quabecks “Nichts bereuen” ein spezieller Film ist, nicht nur aufgrund seines Looks, auch der eher anspruchsvolle Umgang mit der Thematik, wird nicht jedem Zuschauer gefallen. Ich habe die Sichtung des Films genauso wenig bereut, wie Daniel seine Taten in den drei ereignisreichsten Monaten seines Lebens.
Neun von zehn Punkten!
D A T E N
°°°°°°°°°°° Originaltitel: Nichts bereuen
Genre: ???
Deutschland 2001, FSK 12, Laufzeit: 104 Minuten
Darsteller: Daniel Brühl (Daniel), Jessica Schwarz (Luca), Marie-Lou Sellem (Anna), Denis Moschitto (Dennis), Josef Heynert (Axel), Sonja Rogusch (Maria), Gerd Croll (Opa Bröcking), Ellis Heiden (Frau Grieger), Sebastian Rüger (Lollek), Rolf Kanies (Daniels Vater), Heidrun Bartholomäus (Axels Mutter), Christian Tasche (Axels Vater), Lee Buddah (Ulli), Barbara Hanff (Ela), Hendrik Hölzemann (Lothar), Cornelius Quabeck (Eicke), Khei Schultz (Tankwart) Insa Magdalena Steinhaus (Steffi)
Regie: Benjamin Quabeck
Produzenten: Michael Schäfer, Stephanie Wagner
Drehbuch: Hendrik Hölzemann nach dem Roman von Benjamin Quabeck
Musik: Lee Buddah
Kamera: David Schultz
Schnitt: Tobias Haas
W E I T E R F Ü H R E N D E * I N F O R M A T I O N E N
°°°°°°°°°°°°°° Internet Movie Database: http://german.imdb.com/title/tt0290015/
ein Testbericht von w.gruentjens2003-10-29 11:34:10vom 29.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Schöner Film, der Jugend ernst nimmt....Nachteile/Kritik: Man merkt, dass er nicht viel kosten durfte.
Patient durch Saufgelage totgetrunken, Schnaps geklaut, Gras geraucht, sich selbst gekreuzigt, die Chefin flachgelegt – aber nichts bereut: Das hat der junge Daniel (Daniel Brühl), der gerade das Abi hat und vor dem Weg ins Erwachsenenleben endlich mal alles tun will, was er mag, bevor er keine Lust mehr dazu hat.
Mit diesen Komponenten und drei Liebesgeschichten vermag der Film einen tollen Gegensatz zu den amerikanischen Teenie-Komödien zu schaffen, einen deftigen Gegensatz, der mit verwackelten Kameras und vielen Stilmitteln das Thema köstlich, deftig und herzhaft – und nicht ohne Tiefgang – behandelt.
INHALT
Mit 14 hat sich Daniel in Luca (viva-Moderatorin Jessica Schwarz) verliebt, aber vier Jahre lang sind sie nur Kameraden; er findet nie den richtigen Dreh, und selbst, als sie ihm anbietet, noch mit raufzukommen, lehnt er ab - wobei der Zuschauer seine Gedanken, die dazu führen, mitgeteilt bekommt.
Als er bis kurz vor ihrem Abflug in den Urlaub immer noch nicht seine Liebe gestanden hat, bittet er sie über ihre Schwester, am nächsten Tag morgens in die Kirche zu kommen. Aber sie kommt nicht, und er, der sich selbst gekreuzigt hat, wird nun von der Feuerwehr befreit und von der Diakonie verarztet.
Die Mitarbeiterin der Diakonie, Anna (Marie-Lou Sellem), eine echte Schönheit mit viel Charme, hat gleich ein Auge auf ihn geworfen, wirbt ihn als Mitarbeiter und mehr an, und so beginnt die zweite Liebesgeschichte. Köstlich, wenn er im Stadtbus die Hand unter ihren Rock schiebt und sie, als die Fahrkarten verlangt werden, eine Tasche über ihre Beine hält und flüstert: „Hör bloß nicht auf!“
Dann gibt es noch eine Klassenkameradin, die ihn schon immer anhimmelt, die er aber nicht liebt. Aber, da es mit der Richtigen ja nun mal nicht geklappt hat, geht er schließlich mit ihr hoch, knutscht sie, aber als sein Kopf gerade zwischen ihren Beinen gelandet ist, verlässt er fast nackt das Schlachtfeld und flieht.
Zwischendurch wird auch seine Arbeit als Zivi gezeigt, sehr drastisch: Denn wenn er mal zu spät zu der alten Frau mit Windeln kommt, dann kann es schon sein, dass sie den Kot herumgeschmiert hat.
Auch ansonsten leistet er sich einiges an Jugendsünden. So klaut er Schnaps, obwohl er ihn bezahlen könnte, und säuft mit einem alten Patienten, dessen anders Hobby es ist, mit einem riesigen Fernrohr jungen Mädchen auf den Arsch zu sehen, und der ihn immer wieder ermuntert, zu tun, was er wirklich möchte, - bis dieser stirbt.
Wie wohl die drei Liebesgeschichten ausgehen, und was wohl aus seinem Zivildienst wird, will ich nicht auch noch alles verraten.
QUALITÄT
Bei einem Film, der noch nicht mal 1/100 eines mäßigen Hollywood-Films gekostet hat, muss man natürlich Abstriche machen. Umso erstaunlicher ist es, was der Regisseur Benjamin Quabeck, der mit diesem Film seine Abschlussarbeit und auch gleich sein Regiedebut vorgelegt hat, mit den geringen finanziellen Mitteln erreicht hat.
Die eingesetzten Stilmittel zeigen eine große Variationsbreite und Vielfalt; und auch, wenn manchmal der Gedanke kommt „Jetzt hat er ein Stilmittel eingesetzt, um zu zeigen, dass er es beherrscht“, so ist der Einsatz doch nie unpassend, sondern fügt sich gut
in die Entwicklung des Films ein. Die Preiskrönung der Regieleistung ist auch mit Sicherheit verdient, und ich denke, dass wir uns den Namen für ödie Zukunft merken können.
Das Drehbuch – die Handlung – ist köstlich; vor allem, wenn man damit die amerikanischen Produktionen vergleicht, die doch sehr steril, dumm-doof-witzig oder sogar jugendverachtend daherkommen, so bearbeitet dieser Film das Thema der Jugendsünde ohne Moralin und uauch ohne Albernheit.
Die Schauspieler sind natürlich noch keine Superstars, und die Liebesszenen wirken sogar eher schwach, aber ein 19-jähriger Junker (männliche Jungfrau) ist ja auch noch kein erfahrener Liebhaber.
Mir hat gut gefallen, dass der Film die Jugendlichen ernst nimmt, dass er zeigt, dass es Jugendsünden gibt, und dass er auch kein großes Trara daraus macht – manches davon gehört eben zum Erwachsenwerden. Meine 17-jährige Tochter meinte zwar, die Antiklischees wären übertrieben, aber wenn ich bedenke, was ich so durch meine 19-jährigen Schüler mitbekomme, dann sind sie überhaupt nicht übertrieben.
Was mir nicht so gefallen hat: Mit Liebe und Sex wird hier so umgesprungen, als wären wir noch in den 70ern, als hätte es das Thema AIDS nie gegeben. Ein Nebensatz über Kondome z. B. hätte nicht geschadet, während der Film sich ansonsten doch ernsthaft mit Jugendlichen auseinandersetzt.
FAZIT
Wer einen Film sehen möchte, der – vielleicht vergleichbar mit Crazy – eine zwar leicht zu sehende, aber doch nicht unintelligente Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendsünden bietet, und wer es noch in Kauf nimmt, dass man bei diesem Mini-Budget schauspielerische und technische Abstriche machen muss, der sollte sich den Film nicht nur ruhig, sondern bewusst ansehen.
Und auch derjenige, der sich bei American Pie den Bauch gehalten hat vor Lachen, sollte ihn zum Vergleich mal ansehen und dann die Frage stellen, welcher der Filme die Jugendlichen wohl ernster nimmt, und welcher sie als lächerliche Witzfiguren darstellt.
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ein Testbericht von egonman2002-04-30 11:32:16vom 30.04.2002Empfehlung: ja
„Nichts bereuen“ , Regie Benjamin Quabeck .
Mit Jessica Schwarz , Daniel Brühl und Marie-Lou Sellem .
Vom Liebe und Erwachsenwerden handelt der herausragende deutsche Debüt-Film von Benjamin Quabeck !
„Ich freu‘ mich auf dich“ , sagt das Mädchen , kurz bevor es mit dem jungen Mann schläft , der sich für sie aufgespart hat , und wir ahnen noch nicht , dass wir in den ersten Minuten bereits Zeugen einer filmischen Lüge geworden sind . Denn Daniel hat nur den einen Traum , und der heißt Luca (Jessica Schwarz)
, und er träumt ihn schon seit vier Jahren . Von ihren einstmals romantischen Vorstellungen beflügelt , man müsse sich füreinander aufsparen , verzichtet Daniel (hervorragend : Daniel Brühl) auf die ersten sexuellen Erfahrungen und verzehrt sich stattdessen enthaltsam nach seiner vermeintlich wahren Liebe . Doch Luca hat ihre Träume von früher längst vergessen , und Daniel ist nur einer von vielen in ihrem Leben .
Als sie für unbestimmte Zeit nach Amerika reist , lernt er beim Zivil-Dienst die forsche Kranken-Schwester Anna (Marie-Lou Sellem) kennen und findet sich mit einem Mal zwischen zwei Frauen wieder , von denen nur eine ihm am Ende sagen können wird , warum man sich den , den man liebt , nicht aussuchen kann .
Was zunächst wie eine melancholische Reife-Studie anmuten mag , präsentiert sich ganz im Gegenteil als ein erfreulich leichtfüßiges und unkompliziertes Stück deutsches Kino , das einen zweiten Blick wert ist . Regisseur Benjamin Quabeck (zugleich Autor der Roman-Vorlage) nimmt seine Charaktere auf eine Weise ernst , die dafür sorgt , dass die Geschichte zu keinem Zeitpunkt in Klischeeisierung oder gar unfreiwillige Komik abdriftet . Der Film hält seine Balance auch in heiklen Situationen , selbst wenn Daniel als Kranken-Pfleger einer verwirrten Patientin die Windeln wechseln muss , ergibt sich kein Moment des peinlichen Berührtseins . Eigenwillig spröde auch in der Erzählweise , ohne gleich stilistisch brillieren zu wollen , überzeugt „Nichts bereuen“ vor allem durch die kompromisslose Konzentration auf seine Haupt-Figuren und die Einfühlsamkeit der Erzählung . Hervorragend fügen sich die Darsteller in diesem Erstlingswerk ein , das gilt auch für Viva-Moderatorin Jessica Schwarz . Quabecks Film hebt sich so strikt vom deutschen Kinoalltag ab , dass man sich wünscht , der eine oder andere der etablierteren Regisseure würde sich hier ein Beispiel nehmen !
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ein Testbericht von funpark2002-03-08 06:47:05vom 08.03.2002Empfehlung: nein
Letztes Jahr wurde ich in den Film "Nichts bereuen" geschleppt, da sich meine Begleitung verspätete und die Vorstellungen der anderen Filme schon liefen oder ausverkauft waren. Zu schade, dass diese Vorstellung nicht auch ausverkauft war... aber lest selbst!
Handlung:
Daniel ist 19, wohnt in Wuppertal und hat soeben sein Abitur in der Tasche. Doch Sex und sonst noch alles was man(n) über Frauen wissen müss, kennt er nur von Erzählungen seienr Kumpels.
Seit der vier Jahren ist er in die Flippige Luca verliebt. Doch die Chance mit ihr "nach oben" zu gehen,
verpaßt er. Sein Vater hat ihm in der Zwischenzeit eine Zivi-Stelle in der Kirche besorgt, welche ihn zu Tode langweilt. Abwechselung bringt da nur eine Party, die anlässlich des dreiwöchigen Amerika-Urlaubs von Luca gegeben wird. Doch der Abend läuft nicht so wie von Daniel erwartet und er verläßt die Party als er Luca in den Armen eines anderen sieht. Vorher bittet er noch Lucas Schwester, dass sie Luca ausrichten soll, vor ihrem Abflug nochmal kurz zu Daniel in die Kirche zu kommen.
Dort lernt er die mindestens zehn Jahre ältere Altenpflegerin Anna kennen und diese bietet ihm eine Zivi-Stelle als Altenpfleger bei der Diakonie an. Nach kurzer Zeit beginnt nun eine Affaire zwischen den Daniel und Anna. Doch Daniel liebt ja Luca eigentlich immer noch...
Die restliche Handlung aufzuführen würde zu weit führen. Und ehrlich gesagt, lohnt es sich nicht mehr Worte darüber zu verlieren.
Kameraführung / Bild:
Das Bild wirkt meistens ziemlich blass und dunkel. Zudem erfolgen in manchen Szenen sehr harte Schnitte. Also Daniel zum Beispiel mit Luca in der Disco ist, und sie dort Dennis trifft und ihn küsst, wird das Bild mehrmals in der Sekunde zwischen Daniel und Luka hin und her geschaltet. Das wirkt zwar dramatisch, ist aber eher unangenehm anzuschauen.
Regie: Benjamin Quabeck
Laufzeit: zirka 104 Minuten
FSK: 12
Fazit:
Vielleicht wollten die Filmemacher bei diesem Werk mit dem Titel ja den zahlenden Zuschauer schonmal mental auf den Moment vorbereiten, wenn sie das Kino verlassen und drüber nachgrübeln, wofür sie gerade Geld ausgegeben haben. Dieser Film soll ja eigentlich ein Drama sein - aber dafür nimmt er sich selbst viel zu ernst. Viele "Mißgeschicke" der Charaktere wirken einfach nur lustig, was wohl so nicht unbedigt geplant ist.
Lange Rede kurzer Sinn - schade um das schöne Geld und die verschwendete Zeit. Da wundert mich es auch nicht, dass der Film nach zwei Wochen im CineMaxx in Essen nicht mehr laufen wird.
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Produktbeschreibung Nichts bereuen (VHS)
Technische Daten und ProdukteigenschaftenIm Leben des 19-jährigen Zivis Daniel geht es drunter und drüber: Seine heimliche Liebe zeigt kurzzeitig Interesse, seine Kollegin Anna ist ebenfalls attraktiv, ein von ihm betreuter alter Mann stirbt und er überwirft sich mit seinem besten Freund... Gefühlvolle Coming-of-Age-Story, für die Debütant Benjamin Quabeck 2001 beim Filmfest München mit dem Regie-Förderpreis ausgezeichnet wurde.
Allgemeine Informationen Nichts bereuen
EAN: 4042662150293
gelistet seit: 13.10.2004Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung:
Film / Kino-Daten
Darsteller: Daniel Brühl , Jessica Schwarz , Denis Moschitto
Genre: Drama/Komödie
Kategorie: Spielfilm
Land / Jahr: Deutschland 2001
Originaltitel: Nichts bereuen
Altersfreigabe (FSK): 12
Regie: Benjamin Quabeck Video / DVD-Daten
Anbieter (Label): MC One
Bildverhältnis: Widescreen
Auslieferung: 08.10.2004
EAN-Code: 4042662150293
Sprache: Deutsch
System: VHS Videofilm
Ton-System: HiFi Stereo
Vertrieb: MC One