Brian kurz vor seinem letzten Auftritt.

Der schüchterne Arthur (Christian Bale).

Curt Wild on stage!

Velvet Goldmine
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Velvet Goldmine
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Velvet Goldmine

Velvet Goldmine

 (VHS) Drama
Platz 1451 in der Kategorie "Dramen". Genre: Drama/Musikfilm / System: VHS Videofilm / Altersfreigabe (FSK): 12 / Zehn Jahre nach der inszenierten Ermordung des Glamrock-Stars Brian Slade taucht ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Velvet Goldmine Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Musik, Schauspieler
  • tolle Thematik, spitze Schauspieler, brilliante Musik, interessante Zusammenstellung
Nachteile/Kritik
  • lahme Story, Darstellung der sexuellen Revolution nervt, zu schrill für mich
  • kann verwirrend sein
DieEine

Ich will nicht über die 70er mitreden

ein Testbericht von 2004-08-29 14:02:02 vom 29.08.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Musik, Schauspieler...
Nachteile/Kritik: lahme Story, Darstellung der sexuellen Revolution nervt, zu schrill für mich
Ich weiß nicht mehr warum, aber irgendwann habe ich mir wohl den Film "Velvet Goldmine" gekauft. Geistige Umnachtung? Vergriffen? Kurzer Anflug von "hey, die 70er waren bestimmt voll cool"? Ich weiß es nicht mehr, aber ich habe den Film am Freitag in einer meiner Filmkisten entdeckt und ihn mir angesehen...und mir erneut die Frage gestellt, warum ich den gekauft habe!
Naja, hier folgt mein Bericht:

_Die Story
***********

Der früher eher unscheinbare und schüchterne Thomas, wird Mitte der 70er Jahre zu DEM Glamrock-Star. Er nennt sich Brian Slade (Jonathan Rhys Meyers), inszeniert alle seine Auftritte als glitzerndes Großereignis und bricht jede Menge Frauen- und Männerherzen.
Auch Arthur Stuart (Christian Bale) ist von Slade fasziniert und entwickelt homosexuelle Neigungen.

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere, wird Brian Slade auf der Bühne erschossen - eine Inszenierung, wie sich später herausstellt.
10 Jahre gehen ins Land, Arthur Stuart ist mittlerweilse Journalist und erhält von seinem Chef den Auftrag, nachzuforschen, was aus Brian Slade geworden ist.

Bei seiner Recherche nimmt er zunächst Kontakt mit Slades Ex-Frau Mandy (Toni Collette) auf, die Arthur von ihrem Leben mit dem Star Brian Slade erzählt und ihn auf eine Reise zurück in die wilden 70er nimmt.
Sie erzählt dem Journalist schließlich, dass ihre Ehe an der Beziehung von Brian und seinem Idol Kurt Wild (Ewan McGregor) gescheitert ist.

So versucht Arthur nun auch Kurt ausfindig zu machen und muss sich dabei stark mit seiner eigenen, wilden 70er Vergangenheit auseinandersetzen.

_Meine Meinung
****************

Wie Anfangs vermutet kann mein Kaufgrund gar nicht der Anflug von "hey, die 70er waren bestimmt voll cool" gewesen sein, denn ich hatte noch nie einen großen Bezuf zu den 70er Jahren und der Zeit des Glamrock. Ich bin 1977 auf die Welt gekommen und meine Eltern haben weder einen eigenen Musikgeschmack, noch irgendwas aus der Zeit zu erzählen gehabt. Anstatt sich auf Glamrock-Konzerten rumzutreiben haben sie mich lieber gemacht...aber lassen wir das.

Vielleicht liegt es aber an dem fehlenden Bezug zur Zeit, dass ich "Velvet Goldmine" einfach nur schlecht finde.
Die Geschichte hat keine richtige Struktur und wird immer wieder von Träumen und Wunschvorstellungen der Protagonisten durchzogen.

Die 70er müssen ziemlich heftig gewesen sein und vor allem im Glamrock-Bereich scheint Homosexualität im Trend gelegen zu haben, denn in "Velvet Goldmine" geht es sehr oft um diese sexuelle Revolution und teilweise hatte ich das Gefühl mir einen Gay-Porno anzusehen (so stell ich mir das zumindest vor).

Positiv an "Velvet Goldmine" ist mir hingegen die Musik aufgefallen, die immer in voller Länge ausgespielt wird und meist als Videoclip inszeniert ist, was zu dem Film passt, denn diese Clips zeugen von großer Kreativität.
Auch ist die Musik nie schrill, sondern immer sehr getragen und seicht gesungen. "Velvet Goldmine" ist fast wie ein Musical aufgebaut und die Auflockerung durch die Musik sorgte auch dafür, dass ich mir den Film überhaupt bis zum Ende angesehen habe.

Auch an der schauspielerischen Leistung der einzelnen habe ich nichts auszusetzen, wobei mir allerdings Christian Bale um Längen besser gefallen hat als Ewan McGregor, der für seinen Part mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde.

_Mein Fazit
************

Ich hab einfach keinen Zugang zu "Velvet Goldmine" gefunden. Vielleicht liegt es einfach an mir, weil ich mit den 70er Jahren, der Glamrock-Zeit nichts anfangen kann. Ich finde den Film einfach nur grell, schrill und bunt und hatte keine Lust den Tiefgang des Films zu erfahren, indem ich ihn mir ein weiteres mal ansehe. Wer allerdings auf die Glamrock-Ära steht, kann sich den Film ruhig mal ansehen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
RoundaboutFlorence

Eine ganz eigene Version der 70er

ein Testbericht von 2010-02-26 14:16:58 vom 26.02.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: tolle Thematik, spitze Schauspieler, brilliante Musik, interessante Zusammenstellung...
Nachteile/Kritik: kann verwirrend sein
Eine ganz eigene Version der 70er

Heute möchte ich über einen meiner absoluten Lieblingsfilme berichten - nämlich über Velvet Goldmine.
Dieser Film hat bei mir einen Ehrenplatz und ich sehe ihn mir immer und immer wieder an. Und dabei war es doch eigentlich Liebe auf den zweiten Blick! Aber ich will von vorne anfangen...



Wie kam ich auf den Film?

Auf Erwähnungen von Velvet Goldmine stieß ich in einem David Bowie Forum, in dem ich vor ein paar Jahren ab und an aktiv war. Dieser Film war nämlich eigentlich als biographischer Film über den Sänger gedacht. Als dieser aber die erste Rohfassung zu sehen bekam, war er nicht sonderlich begeistert und genehmigte weder die Benutzung seiner Lieder, noch erlaubte er die Verwendung seines Namens oder das Werben mit seiner Zusammenarbeit.
Doch man entschloss sich, den Film trotzdem fertig zu stellen und zu veröffentlichen - als fiktive Geschichte über einen Popstar, der in den 70ern Ruhm und Fall erlebt und sich im Laufe der Zeit stark verändert. Das Ergebnis ist immer noch klar als ein von David Bowies Leben inspirierter Film zu erkennen, denn der Hauptcharakter gleicht ihm auch optisch.
Diese ganzen Informationen machten mich natürlich total neugierig, aber ich vergas, weiter nach dem Film zu forschen. Dann entdeckte ich ihn aber zufällig, als ich vor ein paar Jahren nach der Schule durch Saturn schlenderte. Auch wenn ich die lieblos gestaltete DVD Hülle eher nicht ansprechend fand, war ich neugierig und der Sonderpreis reizte mich.




Die Handlung

Velvet Goldmine spielt im England der 70er Jahre. Die Zeit der Hippie Musik klingt langsam aus und Folk weicht größtenteils dem neuen Trend - Glamrock. Plateauschuhe, Glitzerschminke und Pailetten werden von Musikern zur Schau getragen.
Aber schon ein wenig früher beginnt unsere Reise durch das Leben des Popstars Brian Slade, der in Birmingham aufwuchs und früh seine Liebe zur Musik entdeckt - und genau so seine Liebe dazu, aufzufallen und sich zu beweisen.
Brian hat sich zu erst Folk Musik verschrieben, die er bevorzugt in langen Roben und mit wehendem Haar vorträgt. Als er bei einem Festival mit dieser Nummer gar nicht ankommt, ist er wütend und regelrecht desillusioniert - doch dann sieht er den Künstler, der nach ihm auftritt. Curt Wild ist, wie sein Name passend umschreibt, wild und punkig. Das Publikum schreit und tobt - doch ihre Ablehnung äussert sich nicht, wie bei Brians Auftritt, in vereinzelten gerufenen Beleidigungen, sondern einem kollektiven Wutausbruch des Publikums, der Curts Auftritt perfektioiert.
Brian scheint darin zu erkennen, welche Veränderungen er einschlagen muß und versucht es mit neuem Outfit, neuer Musik und neuem Flair. Sein neuer Look fasziniert einen Manager, der Brian schnell übernimmt und verspricht, ihn mit seinen provokant-femininen Glitzeroutfit zum neuen Star zu machen. Es dauert nicht lange, da ist Brian der Anführer der Glamrock Szene und der neue Superstar Groß Britanniens.
Parallel dazu lernen wir aber auch noch Arthur Stuart kennen. Arthur ist ein Schüler aus Manchester und ein hingebungsvoller Fan von Brian Slade. Im Laufe seiner Begeisterung für den Sänger entdeckt Arthur, dass er sich zum selben Geschlecht hingezogen fühlt. Das beschert ihm aber Probleme mit Familie und Freunden, so dass Arthur letztendlich die Flucht ergreift und auf ein abenteuerlicheres Leben in London hofft.
In der Zwischenzeit hat Popstar Brian Slade es geschafft, den punkigen Curt Wild für sich zu gewinnen und will mit ihm weiter die Musikszene aufmischen. Zwischen den beiden beginnt eine Romanze, unter der aber schon bald nicht nur Brians Karriere, sondern auch seine Frau Mandy unsäglich leidet. Nach dem die beiden effektvoll als Liebespaar inszeniert werden, stellt sich schon bald heraus, dass Curts Heroinentzug mit Methadon nur wenig erfolgreich war und den Sänger und er in keinem Zustand ist, in dem er für Brians (und nun auch seinen) Manager Gewinn abwerfen kann.
Brian ist dabei, alles zu verlieren - Curt, seine Frau Mandy und seine Karriere. Gibt es einen Ausweg? Und was, wenn dieser Ausweg ihm Freund, Frau und Ruhm erst recht entzieht?
Kann Arthur zwanzig Jahre später, als gefestigter Journalist in den USA, heraus finden, was aus Brian geworden ist, ohne seine eigenen, schmerzaften Erinnerungen auf zu wühlen?



Die Schauspieler

Durch diesen Film habe ich gleich mehrere Schauspieler lieben gelernt. Zum einen Jonathan Rhys-Meyers, der in diesem Film einfach fasziniert, zum anderen aber auch Christian Bale. Ja, es gab Zeiten, da war Christian Bale charmant und wandlungsfähig und hat noch keine Mitarbeiter an Filmsets zusammen gebrüllt. ;)
Jonathan Rhys-Meyers hat eine ganz besondere Ausstrahlung, die ihn unnahrbar und doch so aufregend macht. Kaum einer hätte die Wandlungen, die Brian Slades Frisuren und Outfits im Laufe der Geschichte durch machen, so gut zur Schau tragen können wie er.
Christian Bale ist als Arthur Stuart amüsant und trotzdem berührend. Wer schon immer sehen wollte, wie Bale im Girlie-Shirt auf die Straße trabt, um die Damen zu beeindrucken, ist hier richtig. Glaubhaft spielt er seinen Charakter im Jugendalter und im Erwachsenenalter.
Auch die anderen Schauspieler sind einfach toll - ein Glanzstück ist Ewan McGregor als Curt Wild, der dem Punkrockstar Iggy Pop nach empfunden ist. Rauh und wütend hat er dessen Geist eingefangen und gibt genau das wieder, was Iggy Pop so aufregend macht. Toni Colette ist als Brian Slades Frau Mandy wie immer glaubhaft und mitreißend. Ihr Charakter wirkt auf mich am ,,echtesten". Ihr Leiden mit anzusehen, tut furchtbar weh - eine Glanzleistung der Schauspielerin.
Ein tollen Auftritt als Brian Slades Manager hat der britische Komiker Eddie Izard. Auch er wurde effektvoll auf einen 70er Look umgestylt und lässt ganz wunderbar den selbstverliebten, pseudo-tiefgründigen Manager raus hängen.
Einen tollen Gastauftritt legt die Band Placebo hin - sie zeigen sich als Londoner Gothic Band, die das Abtreten des Glamrocks erwarten.



Was den Film so toll macht

Ich bin mit Skepsis an den Film heran getreten und habe ihn nach dem ersten Ansehen als zu verwirrend empfunden. Allerdings war ich da auch erst 14 Jahre alt und war vielleicht noch nicht in der Lage, die vielschichtige Story auf Anhieb zu verstehen.
Aus irgendeinem Grund sah ich ihn mir ein oder zwei Jahre später nochmal an und wusste sofort, dass ich beim ersten Ansehen nicht aufmerksam genug war und vielleicht noch nicht genug Zugang zu dem Thema gefunden hatte. Das Ansehen war wie eine Erleuchtung für mich.
Diese ganz eigene Version der 70er, die Regisseur Todd Haynes da erfunden hat, fasziniert und schafft eine Seifenblase, in der man sich während des Ansehens versetzt fühlt. Velvet Goldmine ansehen ist, als ob man ein wundervolles, spannendes und verrücktes Geheimnis erzählt bekommt.
Die Musik ist auch einfach toll - mit dabei sind Hits von T.Rex, Roxy Music, Slade und anderen Zeitgenossen. Placebo haben zu dem auch noch ,,20th Century Boy" gecovert und auch die brilliante Band Shudder To Think waren am Soundtrack beteiligt. Optisch als auch musikalisch ist der Film eine ganz eigene Zeitreise.
Der verworrene Erzählstil macht Velvet Goldmine eigentlich noch um so interessanter. Gespickt mit Romantik und Poesie lässt man sich genussvoll zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her tragen. Wenn man ein wenig Aufmerksamkeit aufwendet, um darauf zu achten, wer hier was erzählt, kommt man auch nicht durch einander.
Die Art von Romantik, die in dem Film herrscht, gefällt mir auch so gut!
Velvet Goldmine ist für mich ein aufregendes Filmabenteuer, das Fakten mit Phantasie mischt, ohne dabei den Anspruch zu erheben, akkurat zu sein. Und doch stimmen so viele Details, dass die Stimmung der 70er entsteht und der Zuschauer die damalige Popkultur ein wenig kennen lernt.



Weitere Informationen

Der Film dauert 124 Minuten und ist ab 12 Jahren frei gegeben.
Das Erscheinungsjahr war 1998.
Das Drehbuch wurde von Todd Haynes und James Lyons geschrieben.
Die Produktion wurde von Christine Vachoon geleitet, die auch einiges über die Drehabläufe in ihrem Buch ,,Shooting to Kill" erzählt, dass einen Einblick in das Drehen von Low Budget Filmen gibt.
Die Musik wurde von Carter Burwell und Ron Asheton arangiert. Asheton war bis zu seinem Tod Anfang diesen Jahres Mitglied von Iggy Pops Band ,,The Stooges".
Die DVD kann bei Amazon.de für €9,99 bestellt werden.



Fazit

Velvet Goldmine ist ein Film wie kein anderer. Das es sich um eine Low Budget Produktion handelte, wurde mir erst bewusst, als ich das eben erwähnte Buch von Christine Vachoon las - denn man merkt es wirklich nicht. Der Film glänzt mit tollen Kostümen, aufwendiger Gestaltung, interessanten Details und bedeutungsvollen Bildern. Mit der Verwendung von Oscar Wilde Zitaten und der Mischung von authentischer 70er Musik und eigens für den Film geschriebenen Songs bietet er ein ganz eigenes Filmerlebnis für jeden Musikfan.
Homphobe Menschen werden aber keinen Spaß an diesem Film haben - homosexuelle Liebe wird immer mal wieder thematisiert oder dezent dargestellt.
Quirlige Musikliebhaber werden diesen Film jedoch genießen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
mima007
mima007, 27.02.2010
Viele Gruesse, mima007
bigmama
bigmama, 28.02.2010
LG Anett und einen schönen Sonntagabend
Vorhangauf
Vorhangauf, 26.02.2010
Ich wünsche ein schönes Wochenende. Thomas
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Brian Slade bei einem Auftritt.Curt springt mit auf den Wagen der Brian Slade Inszenierung.Brian als Folkmusiker im Kleid.Mandy (Brians Frau) und Shannon.Curt Wild on stage!
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biborilla

Abtauchen in die wilden 70er

ein Testbericht von 2002-04-17 09:47:27 vom 17.04.2002
Empfehlung: ja
Eine bizarre Studie des Regisseurs Tood Haynes über das Zeitalter des Glam Rocks in den frühen siebziger Jahren. Das ist Velvet Goldmine!

Der karrierebewußte Reporter Arthur Stuart (Christian Bale) hat den Auftrag erhalten, die Pop-Ikone Brian Slade (Jonathan Thys-Meyers) zu schreiben. Slade war nach der Vortäuschung seiner eigenen Ermordung seit zehn Jahren spurlos von der Bildfläche verschwunden.
Während seiner Interviews mit Slates alten Geschäftsleuten und Freunden, stürzt eine Art Flutwelle über Arther zusammen, die ihn an seine eigene Jungend in dieser Zeit erinnert! Dies war eine Zeit indem man zentimeterdickes Make-up auftrug, ein Zeitalter indem man gegen politische Parolen revotierte mit dem totalen Konsum. Vorallem die Befragungen mit Brians Ex-Frau Mandy (Toni Collette), bringen Ather in der Zeitreise zurück in die Vergangenheit, Brian immer näher. Das Schlüsselerlebnis für Arther ist dann ein Interview mit dem charismatischen Curt Wild (Ewan McGregor), der den Brian Slade kannt wie kein anderer.

Der Film konfrontiert provokativ den Zuschauer mit Urteilen über Sexualität (insbesondere Bisexualität) sowie der eigenen Identität. So verkörpert Brian Slate etwas die Figur David Bowie. Kein Wunder, da Todd Haynes von der Biografie David Bowies zu diesem Film inspiriert wurde. Curt Wild verkörpert in diesem Film eine Mischung aus Kurt Cobain und Iggy Pop.

Der Film, welcher von Michael Stipe mitproduziert wurde, verlangt volle Aufmerksamkeit beim anschauen. Nicht, daß der Stoff schwer wäre, der hier vermittelt werden möchte. Nein, ganz und gar nicht. Aber um den Film zu verstehen bedarf es der vollen Aufmerksamkeit um auch zu verstehen, was in Brian Slate, Arther sowie Curt Wild damals vorgegangen ist.

Die Musik, die einen während der ganzen Films begleitet ist einfach nur super ausgesucht und paßt super zum Film. Die Originalaufnahmen, Cover-Versionen und alten Hits im Glamstil stimulieren die Sinne.

Ein super Film über die Glitzerwelt in den 70ern. Schön verpackt in einer Lovestory die gleichzeitig die entwicklung der Musik beschreibt. Der Film wirkt sehr eigenwillig, rebellisch und ist gleichzeitig sehr faszinierend. Der Film stellt auch viele Sachen in Frage, was durch die rebellischen Hauptdarsteller sehr gut rüberkommt. So gab es damals doch das Klischeedenken, daß alle Rockmusiker bisexuell sein müssen. Einerseits wird das Urteil hier bestärkt andererseits aber auch gezeigt, wie es einem ergeht. Die persönliche identitätskrise. Bin ich jetzt nur in, weil ich mache, was sich andere vorstellen, was ich tun muß, oder mache ich es doch aus Überzeugung!

Eigentlich kann man den Film schlecht in Worte fassen, jedoch überrascht es mich selber, daß ich doch einiges zusammengebracht habe. Man muß sich ihn schon anschauen um zu verstehen was man hier ausdrücken will, um ihn einfach zu verstehen! Ein kleiner Leckerbissen ist auch der Auftritt von Brian Molko (Placebo) als T-Rex der in diesem Film seinen Song 20 Century Boy spielt und dann kurz ein Interview gibt. Paßt auch wunderbar in den Film rein!
...
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Brian kurz vor seinem letzten Auftritt.  Velvet Goldmine
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Der schüchterne Arthur (Christian Bale).  Velvet Goldmine
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Velvet Goldmine: Mandy (Brians Frau) und Shannon.
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Brian als Folkmusiker im Kleid.  Velvet Goldmine
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Velvet Goldmine: Brian als Folkmusiker im Kleid.
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Curt springt mit auf den Wagen der Brian Slade Inszenierung.  Velvet Goldmine
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Brian Slade bei einem Auftritt.  Velvet Goldmine
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Produktbeschreibung Velvet Goldmine (VHS)

Technische Daten und Produkteigenschaften
Zehn Jahre nach der inszenierten Ermordung des Glamrock-Stars Brian Slade taucht dessen ehemaliger Fan und Journalist von neuem in die Untiefen einer Musikszene, die für ihr Leben die absolute Freiheit proklamierte. Schillernde, exquisit ausgestattete Hommage an den Glamrock, seine Stars, Szene, Ideale und natürlich Musik.
Allgemeine Informationen Velvet Goldmine
EAN: 4013575044344
gelistet seit: 12.10.2004
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Film / Kino-Daten
Darsteller: Ewan McGregor , Jonathan Rhys-Meyers , Toni Collette 
Genre: Drama/Musikfilm 
Kategorie: Spielfilm 
Land / Jahr: Großbritannien/USA 1998 
Originaltitel: Velvet Goldmine 
Altersfreigabe (FSK): 12 
Regie: Todd Haynes 
Video / DVD-Daten
Anbieter (Label): Universum Film 
Bildverhältnis: 1:1,85 
Auslieferung: 21.02.2000 
EAN-Code: 4013575044344 
Sprache: Deutsch 
System: VHS Videofilm 
Ton-System: Dolby Surround 
Vertrieb: Universum Film 
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