ein Testbericht von campino2007-11-21 09:40:40vom 21.11.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Man kann es trinken, schmeckt ein bisschen nach Zitrone. Die Wirksamkeit ist, soweit ich es beurteilen kann, gut....Nachteile/Kritik: Die Umverpackung könnte weggelassen werden, das ist nur zusätzlicher Müll, auch wenn es wieder verwertbare Pappe ist.
Gehört zur Familie der Korbblütler und kommt in meinem Haushalt entweder im Ganzen als Gemüse, in Stücken eingelegt in Olivenöl oder wie im folgenden Bericht beschrieben, als Brausetablette vor.
Biolabor Artischocke Brausetabletten
nennt sich das Ganze. Die Verpackung besteht erst mal aus einem Karton (unnötig) in dem sich ein Röhrchen mit den schon angesprochenen Brausetabletten, 20 Stück an der Zahl, befinden. Bei Schlecker kosten sie 2,79 Euro. Ich habe sie aber auch schon in diversen Versandapotheken gesehen. Der Preis variiert im Cent-Breich 2,73 - 2,79).
Das Aussehen der Tabletten ist zwar nicht so wichtig, ich teile es Euch aber trotzdem mit: Sie sind weiß, mit kleinen, hellgrünen "Sprenkeln".
Die obligatorischen Inhaltsstoffe:
..die da wären:
Säurungsmittel Zitronensäure
Natriumhydrogencarbonat
Sorbi t
Artischocken-Press-Saft
Aromen
Süß stoffe: Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium
Eine Brausetablette enthält 210 mg Artischockentrockenpresssaft. Das entspricht 5000 mg frischen Artischockenblättern. Aha.
Was bringt das Ganze?
Ich kenne die Artischocke in erster Linie als Gemüse, die Blätter mit einer frischen Vinaigrette, die Herzen eingelegt als Antipasta. Ein Bericht im Radio machte mich darauf aufmerksam, das die Artischocke, bzw. der aus der Frucht gewonnene Saft sehr gute Dienste bei der Unterstützung der Verdauung und dem Leberstoffwechsel leistet. Das hörte sich interessant an, zumal ich mit einem verlangsamten Stoffwechsel zu kämpfen habe.
Zuerst probierte ich Artischockensaft aus dem Reformhaus. Das war keine gute Idee. Selten habe ich so etwas scheusslich schmeckendes zu mir genommen. Dann war erst mal eine Weile Schluß mit Artischocke, bis ich auf die oben angesprochenen Brausetabletten stieß.
Als Produktinformation erfahre ich auf der Verpackung: "Biolabor Artischocke Brausetabletten enthalten das Konzentrat aus dem Preßsaft von frischen Artischockenblättern. Die besonders verdauungsfördernden Eigenschaften beruhen auf dem Bitterstoff Cynarin sowie verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen."
Empfohlen wird eine Verzehrmenge von täglich 1 - 2 Brausetabletten, in kaltem Wasser aufgelöst. Das ergibt ein sprudelndes und leicht nach Zitrone schmeckendes Getränk. Nichts ist mehr von dem scheusslich schmeckenden Artischocke-Pur-Saft zu bemerken. Zum Glück, - sonst würde ich das Zeug nicht runter kriegen.
Aber in dieser Form ist es ganz annehmbar. Meistens trinke ich ein Gläschen vor dem Essen. Ob es tatsächlich was bringt? Ich weiß es nicht genau. Was ich weiß ist, ich fühle mich bedeutend wohler, das kann aber auch mit meiner derzeit praktizierten Nahrungsumstellung zu tun haben.
Selbstverständlich könnte ich auch jeden Tag Artischocken essen. Ist aber bedeutend kalorienreicher, da die Artischocke meistens in Olivenöl eingelegt daherkommt. Da hilft auch stundenlanges abtropfen nicht viel.
OK, ich könnte auch eine frische Artischocke zubereiten. Aber jeden Tag? Nö.
Noch was Interessantes zur Artischocke, das allerdings nicht von mir stammt, sondern von Naturheilkunde-Online (Zitat Anfang):
Der Blütenstand ist das schon erwähnte Köpfchen oder Körbchen, hier aber männerfaustgroß und vor allem während der Blütezeit im Sommer und im Herbst auffällig. Solch ein Blütenkorb besteht aus einem beachtlich dicken, fleischigen Boden, auf dem die röhrenförmigen, blauvioletten, zwittrigen Blüten sitzen, umgeben von zahlreichen großen, starren, sich dachziegelartig deckenden, grünen Hüllblättern. Diese sind breit eiförmig bis schmal länglich, teilweise an der Basis fleischig, bisweilen auch dornig zugespitzt. Aus den unterständigen Fruchtknoten der Blüten entwickeln sich oval-längliche Achänen als Schließfrüchte, die leicht gerippt sind und eine fedrig gefiederte Haarkrone (Pappus) besitzen.
Die Artischocke kommt nicht wild vor, sondern ist
nur als Kulturpflanze seit langer Zeit aus dem Mittelmeergebiet bekannt. So wurde sie bereits 500 v. Chr. in Ägypten genutzt. Den reichen Römern war sie Delikatesse. Besonders im christlichen Rom galt sie als teure Gemüsespezialität. Später übernahmen sie die Araber. Aber erst im 15. Jahrhundert gelangte sie über Frankreich nach England, im 18. Jahrhundert in die Vereinigten Staaten. Der Anbau kann überall dort stattfinden, wo das Klima mild ist, demnach auch in klimabegünstigten Gebieten Mitteleuropas. Heute wird die Artischocke vor allem in Italien, Frankreich, Spanien, Israel, Algerien, Marokko und Griechenland angebaut. Auf Grund unterschiedlicher Erntezeiten werden heutzutage auf dem deutschen Markt beinahe ganzjährig Artischocken angeboten. Insbesondere im Spätherbst und im Spätfrühling kann man sie bei den Gemüsehändlern erwerben. Es werden mehrere Sorten verkauft. Sie werden nach der Farbe (hellgrün, grün, violett) unterschieden. In Deutschland sind diejenigen besonders gefragt, die grün, groß und etwa 500 g schwer sind und einen möglichst breiten, fleischigen Boden haben. Sie stammen vorwiegend aus der Bretagne. Artischocken werden nie roh, sondern immer nur in gekochtem oder geschmortem Zustand gegessen. Zum Abkochen nimmt man häufig Salzwasser mit Zitronensaft. Zum Verzehr eignen sich die fleischigen Basen der Hüllblätter und die von den Blüten (Heu) befreiten Böden.
Der Geschmack kann als feinherb bis zartbitter bezeichnet werden. Die Bekömmlichkeit ist gut, zumal eine günstige Wirkung auf den Magen, Leber und Galle zu verzeichnen ist. Schon in der Antike war man von dem verdauungsfördernden Effekt überzeugt. So zeigte sich schon früh, daß die Artischocke nicht nur Gemüsepflanze ist sondern auch der Gesundheit dient. (Zitat Ende)
Spätestens bei der nächsten ärztlichen Untersuchung werde ich erfahren, wie gut die Wirkung ist. Bis dahin trinke ich mein Brausetablettchen weiter und glaube ganz fest daran!
Fazit: Bedeutend einfacher und preiswerter, als jeden Tag Artischoken zu essen!
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ERLEICHTERUNG!
ein Testbericht von Lucky1302012-01-30 09:42:29vom 30.01.2012Empfehlung: ja
Vorteile: Wirkung & Geschmack...Nachteile/Kritik: Nichts
wie Ihr sicher alle schon mitbekommen habt, hat sich in der letzten Zeit alles um meine Gallenblasen-OP gedreht. Seit letzter Woche bin ich nun von diesem unangenehmen Zeitgenossen befreit und die zu befürchtenden Komplikationen sind zum Glück nicht eingetreten.
Weitere Einzelheiten über die OP möchte ich Euch ersparen, wer jedoch Fragen darüber hat kann sich gerne persönlich an mich wenden...
Außerdem möchte ich mich noch mal bei allen Lesern ganz herzlich für die guten Wünsche und aufmunternden Kommentare bedanken: Ihr habt mir wirklich sehr geholfen!
Abschließend zu diesem Thema möchte ich Euch heute über die unterstützenden, Nahrungsergänzenden Brausetabletten berichten, welche mir zwar vor der OP nicht mehr viel helfen konnten, zum jetzigen Zeitpunkt aber eine echte Wohltat bedeuten. Zuerst aber mal wieder die üblichen Infos:
PRODUKTDETAILS:
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NAME: Biolabor Artischocke Drink
HERSTELLER: Sanotact GmbH
INHALT: 20 Brausetabletten
GEKAUFT: bei Rossmann
PREIS: zw. 2,50 - 2,80 Euro
ZUSAMMENSETZUNG:
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Säuerungsmittel Zitronensäure, Natriumhydrogencarbonat, Sorbit, Artischocken-Preßsaft, Aromen, Süßstoffe Natriumcyclamat und Saccharin-Natrium
1 Tablette enthält:
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210mg Artischocken-Preßsaft (entsprechend 5000mg frischen Artischockenblättern),
0,67g Kohlenhydrate,
weniger als 0,1g Eiweiß,
weniger als 0,1g Fett.
Brennwert: 35,5 kJ (8,3 kcal)
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Die Brausetabletten sind ohne:
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Damit die menschliche Verdauung funktioniert, ist der Organismus auf eine abwechslungsreiche Ernährung angewiesen. In Wirklichkeit aber essen wir oft zu fett, zu schnell und ohne zu genießen. So kann die Nahrung den Stoffwechsel belasten, den sie doch eigentlich fördern soll.
Wenn das Fett aus der Nahrung nur unvollständig verdaut wird, kommt es häufig zu dem bekannt unangenehmen Völlegefühl.
Artischocke drink Brausetabletten von BIOLABOR enthalten das Konzentrat aus dem Presssaft von frischen Artischockenblättern. Die besonders verdauungsfördernden Eigenschaften beruhen auf dem Bitterstoff Cynarin sowie den verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen.
Als Nahrungsergänzung unmittelbar vor oder nach dem Essen genossen, regt dieses mildherbe und wohlschmeckende Getränk die Verdauung auf natürliche Weise an.
Verzehrempfehlung: 1 BIOLABOR Artischocke drink Brausetablette in einem Glas Wasser auflösen. Wir empfehlen den Genuss von 1-2 Getränken täglich vor oder nach den Mahlzeiten.
Die Artischocke ist ein Naturprodukt. Deshalb können sich Farbe und Geschmack des Getränks ändern.
DIE ARTISCHOCKE:
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Ist eine distelähnliche Gemüsepflanze und wird in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie Asien angebaut. Sie sind reich an Magnesium, Kalium, Calcium, Eisen, Kupfer und Mangan. Ferner enthalten sie den verdauungs- und appetitanregenden Bitterstoff Cynarin.
MEINE ERFAHRUNG & MEINUNG:
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Durch die Entfernung meiner Gallenblase habe ich endlich ein riesen Stück Lebensqualität zurück! Ich kann endlich wieder essen ohne Schmerzen zu bekommen, auch wenn ich mit der Wahl meiner Gerichte etwas vorsichtig sein muss. Man sollte die ersten 2-3 Wochen nämlich scharfe und fettige Speisen schon noch meiden.
Da ich vor meiner OP mit der schmerzenden Galle alles Mögliche ausprobiert hatte, um mir Erleichterung zu verschaffen, waren noch die Brausetabletten übrig und diese wollte ich eigentlich nur noch aufbrauchen.
Sobald ich nämlich etwas gegessen habe, ging irgendwie immer ein gewaltiger Hexentanz in der Magengegend los. Eigentlich ist die Gallenproduktion ja noch aktiv, nur das die Gallenblase fehlt. Die Gallenflüssigkeit wird nur nicht mehr gespeichert, sondern direkt in den Magen geleitet.
Diesen Vorgang nahm ich irgendwie sehr extrem war und somit nahm ich dann eben die Brausetabletten. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, sie eigentlich immer zusammen mit meinen Mahlzeiten zusammen zu nehmen und der Magen dankt es mir! Das Grummel wurde weniger ich widme der Nahrungsaufnahme nicht mehr so viel Aufmerksamkeit, wie
zum Anfang nach meiner OP.
Der Geschmack ist wirklich sehr erfrischend und angenehm fruchtig. Das liegt wahrscheinlich an der enthaltenen Zitronensäure und den Süßstoffen. Aber auch wenn es nicht so wäre, würde ich alleine wegen der Wirkung den Drink weiterhin zu mir nehmen!
Ich kann mir durchaus vorstellen diese Brausetabletten auch weiterhin zu trinken, ganz besonders wenn ich mich später auch mal wieder an fettiges Essen wagen werde. Deshalb vergebe ich eine klare Kaufempfehlung und zufriedene 5 Sterne!
Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten!
Der Bericht erscheint auch auf anderen Plattformen....
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MelE, 30.01.2012
Ich hab heute auch noch Probleme nach fettigen Essen und meine OP ist mehr als ein Jahr her, aber da ich es weiß achte ich mehr auf mich und das was ich esse. Alles Gute weiterhin! Ich kann dir versprechen, es geht aufwärts!
Beautyfreak, 30.01.2012
Na, willkommen zurück aus "Gallien", grins. :D Ich hoffe, es geht bei dir jetzt stets bergauf! Ich selbst vertrage diese Brause wegen der Süßstoffe leider nicht. LG
morla, 30.01.2012
wünsche dir einen guten wochenstart lg. petra