ein Testbericht von Corni2003-08-05 15:32:42vom 05.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Bezaubernde und zart duftende fleißige Kletterpflanze...Nachteile/Kritik: giftig
Beinahe hätte ich Euch eines meiner fleißigsten Schlinggewächse gar nicht vorgestellt. Als ich gestern durch den Garten ging, sah ich, dass mein Blauregen gerade mit seiner 2. Blüte beginnt, obwohl er im Frühjahr schon einen üppigen blauen Regen lieferte. Soviel Fleiß muss honoriert werden und so widme ich ihm sogleich diesen Beitrag.
Eines solltet ihr wissen: Ihr pflanzt ihn nicht nur für Euch, sondern auch für Eure Kinder und Kindeskinder: Blauregen überdauert alle - er kann bis zu tausend Jahre alt werden...
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FAMILIE & HERKUNFT
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Die Heimat errät der Kundige wenn er sich den botanisch Namen anschaut: sinensis - der Blauregen kommt also aus China, aber ist auch im ostasiatischen (Korea, Japan) und nordamerikanischen Raum zu Hause. Ihren „Vornamen“ erhielt die Pflanze von Caspar Wister (1761 - 1818) einem amerikanischen Anatom und Gartenliebhaber.
Blauregen zählt zu den Leguminosae (Hülsenfruchtgewächsen, Schmetterlingsblütlern), aber Vorsicht!! Er ist ziemlich giftig (siehe Punkt „Die Giftpflanze" am Ende meines Beitrages).
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DIE PFLANZE
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ist ein sehr attraktiver Kletterstrauch mit saftig grünen fast 30 cm langen hübschen Blättern, die gefiedert sind (für die Botaniker unter uns: sie sind unpaarig), also aus Einzelblättchen bestehen, die schmal, lanzettförmigen und etwa 8 cm lang sind.
Der Blauregen windet sich 6 bis 12 m lang, aber ich denke, ich habe auch schon viel mächtigere Glyzinien im Süden gesehen. Mit ihren Trieben umschlingt sie mit unbändiger Kraft alles, was sich umschlingen lässt – aus schlanken, fingerdicken Trieben werden armdicke(!!) Lianen ...
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DIE BLÜTEN
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sind bei den meisten Sorten blau, ins violette gehend. Sie erscheinen im Frühjahr – etwa ab Mai – und hängen in dichten langen Trauben (20 – 30 cm) am Strauch (siehe Foto in meinem Profil). Die Traubenblüten (2 – 2,5 cm) öffnen sich erst am Ansatz und dann langsam bis zur Spitze über einige Tage. Auch erscheinen die Trauben selbst über einen längeren Zeitraum. In der Literatur fand ich immer die Aussage, dass die Blüten vor dem Blattaustrieb erscheinen, ich finde aber, sie entstehen fast parallel. Die zweite Blüte meiner Glyzinie erscheint nun Anfang August am üppigen Grün und sieht beeindruckend aus – Blütentrauben an jeder Ecke und jedem Ende! Die Blüten duften angenehm zart.
Weitere Blütenfarben sind weiß oder sogar rosa (siehe Sorten).
Die meisten Glyzinien blühen nicht gleich in den ersten beiden Jahren, sondern brauchen 4-5 Jahre, bis sie das erstemal zur Blüte kommen. Unsere tat uns den Gefallen im 4. Jahr mit 2 oder 3 Blütentrauben, aber ab dem nächsten Jahr ging’s richtig los!
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DIE SORTEN
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erkennt man ihrer Drehrichtung +lach+ Nein, es ist wirklich so, Wisteria sinensis windet sich links herum, die floribunda-Arten rechts herum, was übrigens sehr selten bei den Schlingern ist.
Im Internet habe ich nach verschiedenen Sorten recherchiert:
* W. sinensis: Blütentrauben blauvioletten oder weiß, 15 bis 30, Hauptblütezeit Mai, Nachblüte im August ist möglich – wie bei meiner
Wisteria floribunda "Longissima Alba": Blütentrauben weiss, bis 40 cm lang, Blütezeit Mai/Juni.
* Wisteria floribunda "Macrobotrys" : Blütentrauben blauviolette, EIN (!) Meter lang, stark duftend, Blütezeit Mai/Juni.
* Wisteria floribunda "Rosea" :- Blütentrauben hellrosa, bis 40 cm lang, Blütezeit
Mai/Juni.
* Wisteria "Violacea Plena": Blütentrauben violett, reich gefüllt, Blütezeit Mai/Juni.
* Wisteria brachybotrys: kleinere Blütentrauben, Blütezeit in Schüben bis zum Herbst
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Die Verwendung
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des Blauregens ist vielfältig – Hauptsache, er findet etwas zum Schlingen: Wände, Pergolen, Laubengänge – ihm gefällt es überall.
Wir haben ihm an unserer Garage ab Dachhöhe eine Stütze in der Waagerechten angeboten (eine Art Pergola), die er willig angenommen hat, jetzt mitdenkt und sich in der gewünschten Richtung in der Waagerechten nach vorn bewegt, als wollte er eine Laube bilden.
Für Lauben, Laubengänge und dergleichen empfehlen sich sehr stabile Rankgerüste aus Eisen – alles andere „würgt“ er mit seinen kräftigen Trieben nieder - was man an unsren Holzstützen jetzt schon sehen kann... Der charmante blaue Würger macht auch vor Dachrinnen und Regenrohren keinen halt; er ist gewissermaßen die Python unter den Schlinggewächsen!
Interessant fand ich im Internet zwei Anregungen, nämlich den Blauregen als Hecke zu halten (der Schnitt macht’s möglich – s.u.) oder ihn als Baum zu erziehen – vielleicht sogar als Bonsai?
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DIE PFLEGE
«•»«•»«•»«•»«•»«•» 1. DIE ERDE
darf nicht zu schwer sein – eher frisch, sandig-lehmig und gerne sauer bis schwach alkalisch. Ist Kalkboden mit im Spiel, reagieren die Blätter mit Chlorosen und werden hell. Mein Blauregen steht in lehmigen Boden, der eher sauer ist. Wichtig ist, dass der Boden durchlässig und locker ist, damit keine Staunässe entsteht.
2. DIE DÜNGUNG
ist bei den Unmengen von Blütenkaskaden nicht zu vernachlässigen. Ich empfehle einen organischen Dünger mit Phosphat, Eisen und Magnesium. Ideal ist der „Azet Kletterpflanzen Dünger“ von Neudorff, speziell für mehrjährige Kletterpflanzen, besonders Blauregen und Clematis.
3. DER STANDORT
sollte sonnig sein bzw. im sehr hellen Halbschatten liegen, sonst blühen sie nur schwer. Wichtig ist ein geschütztes Plätzchen, damit der Frost keinen Schaden anrichten kann – ganz unempfindlich sind sie in dieser Hinsicht nicht.
Mein Glyzinie steht an einer Ostwand der Garage. Ihr Fuß wird erst am Nachmittag mit Sonne versehen. Die Pflanze selbst hat mittlerweile das Garagendach erreicht und ist ab dem Morgen in der Sonne. Erst ab dieser Höhe hat sie sich ausgebreitet und blüht so reich.
Glyzinien kann man auch im Kübel halten, ich selbst habe keine Erfahrung – der mächtige zu erwartende Wuchs ließ mich das Experiment nicht wagen.
4. DAS GIEßEN
darf man nicht vergessen, wenn es im Sommer so richtig heiß ist – man schaut sich einfach die Blätter an und weiß, wann der Blauregen Durst hat. Ich gieße prophylaktisch 1-2 mal pro Woche.
5. DER SCHNITT
ist dann erforderlich, wenn man die Bildung von Neutrieben anregen möchte, um noch mehr Blüten zu haben. Ein günstiger Schnittzeitpunkt ist der März, vor dem Austrieb, auf 2 bis 3 Augen. Als Empfehlung gilt, die Jahrestriebe bis auf 10 cm einzukürzen. Blauregen nimmt es aber auch nicht übel, wenn man im Sommer ein paar zu lang gewordene Triebe einfach abschneidet bzw. seine eigenen Vorstellungen (Hecke, Baum) durchsetzen möchte. Ich selbst habe noch nie Hand angelegt, meiner rankt, schlingt und blüht bisher ohne Schnittmaßnahmen bestens.
6. DIE ANZUCHT
erfolgt über Stecklinge (http://www.gartenbauvereine.org/texte/merkinfo/m_ steckling.html#steckling ) und Absenker (http://www.gartenbauvereine.org/texte/merkinfo/m_ steckling.html#absenker).
Sämlinge – so sagt die Literatur übereinstimmend – sind blühfaul, und das soll noch geschmeichelt sein.
7. DIE SCHÄDLINGE
hatten an meinem Blauregen noch keine Chance – auch im Internet habe ich nichts dazu gefunden.
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Angebote & Preise:
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habe ich im Internet gesucht; unter dem Suchbegriff „Blauregen Preise“ habe ich im Google Angebote ab 10 € aufwärts gefunden. Meiner war eine normale kleine Containerpflanze im gleichen Preislevel aus dem Baumarkt – sie ist ein Riese geworden!
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Die Giftpflanze
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Blauregen sollte ernst genommen werden.
Zitat Anfang (http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/blauregen .html)
"Giftige Pflanzenteile: Alle Organe, besonders Samen, Hülsen. Außerdem Rinde und Wurzel.
Giftig durch: Samen und Hülsen enthalten Lectine, die Samen zusätzlich einen unbekannten Wirkstoff. Rinde und Wurzeln enthalten Wistarin.
Kritische Dosis: Nicht bekannt. Ab 3 Samen Krankheitszeichen wahrscheinlich.
Mögliche Symptome: Nach Verzehr mehrerer Samen oder anderer giftiger Pflanzenbestandteile kommt es zu Magenbeschwerden mit Erbrechen und Durchfall. Neben Gesichtsblässe und Schläfrigkeit kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufkollaps kommen.
Erste Hilfe: Nach Literaturangaben sollte man reichlich Flüssigkeit (Wasser/Saft) verabreichen. Arzt aufsuchen zur Kohlegabe und eventuellen Giftentfernung. " Zitat Ende
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FAZIT
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Der Blauregen ist ein pflegeleichter problemloser Schlinger, wenn man sich ein wenig an seine Wünsche hält. Der Blütenreichtum der herunterhängenden süß duftenden Blütendolden ist bezaubernd. Man sollte daher unbedingt nach einer Sorte Ausschau halten, die eine Nachblüte hat bzw. auch in Schüben bis zum Herbst blüht.
Wenn man nur ein wenig Platz hat, sollte man sich ein Eckchen schaffen, wo man darunter sitzen und die köstlichen Blüten sehen und schnuppern kann.
Unsren Blauregen hat in diesem Jahr eine kleine, bisher eher kümmerlich wachsende Clematis entdeckt. Sie kletterte an seine Ranken empor und erfreute zusätzlich mit einer wunderschönen dunkelblauen Blüte.
Da der charmante blaue Würger keinen Schnitt wirklich übel nimmt, ist er auch für Experimentierfreudige geeignet.
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Wisteria Blauregen
ein Testbericht von Maggy20042002-08-25 13:12:24vom 25.08.2002Empfehlung: ja
Ich habe gerade diese Rubrik entdeckt und dachte mir erstmal "häääh was ist denn Blauregen", bis mir wieder einfiel das es eigentlich mir bekannter ist als die Kletterpflanze Wisteria.
Über diese möchte ich heute auch einmal schreiben.
Mir ist sie so bekannt da wir in unserem Haus damals damit unsere Fassaden begrünt haben.
Die Pflanze ragte daran hoch, das sieht im Herbst zwar recht kahl aus aber im Frühling und Sommer ist es wirklich wunderschön grün und bietet der Hauswand viel Schutz vor Wärme, weshalb es sich innerhalb der Hausmauern nicht so schnell erwärmt.
(¯`·.¸(¯`&middo t;.¸ Aussehen ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Die Wisteria kann 6 - 12 meter lang werden, ist also eine sehr grosse Kletterpflanze.
An der Kletterpflanze wächst ein wunderschöner Flieder, in vielen verschiedenen Farbe.
Die blühten kann man Mai bis max. Juli anschauen.
Sie wirkt gigantisch an Hauswänden und ist wirklich wunderschön.
An alten Hauswänden kann man damit auch einige Mängel etwas verdecken wodurch das Haus gleich viel schöner wirkt.
(¯`·.¸(¯`· .¸ Duft ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Der Duft der Wisteria ist recht stark und gut.
Die Blätter allein riechen nicht, dafür ist nur der Flieder welcher in der Zeit vom Mai bis Juli wächst verantwortlich.
Er verbreitet einen süßen bis grasigen Geruch welcher recht angenehm wirkt.
(¯`·.¸(¯`· .¸ Schädlinge ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Der schlimmste Schädling bei der Wisteria ist immernoch die Blattlaus, sie nisstet sich gern an ihr ein.
Nach entdecken sollte man sie sofort mit Schädlingsbekämpfungsmitteln einsprühen.
Denn Blattläuse vermehren sich rasant und machen die Wisteria schnell kaputt.
Andere Krankheiten hatte unsere Wisteria nie, sie war recht Immun.
(¯`·.¸(¯`· .¸ Pflege ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Die Wisteria muss man nur am Anfang etwas gießen und in sehr heißen Zeiten. Ansonsten versorgt sie sich eigentlich selbst vom Regenwasser und durch die Sonne.
Die wächst je nach Wetterbedienungen recht schnell, nach 2 Jahren kann man eine ganze Hauswand bedeckt haben :c).
Den Frost überstand sie auch bis -15°C,alles kältere ist kritisch.
(¯`·.¸(¯`&midd ot;.¸ Giftig ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Die Wisteria selbst ist nicht giftig aber was ich in einer Gartenzeitschrift erfahren habe ist, das die Samen giftig sind.
Allein schon 2 Samen können zu Krankheitssymphtomen führen.
Ich habe auch eine Telefonnummer gefunden an welche man sich 24 Stunden, rund um die Uhr wenden kann bei akuten Vergiftungsfällen.
0228-19240
(¯`·.¸(¯`·.&cedi l; Sympthome ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Die normalen Sympthome nach verzehr der Samen können sein Magenbeschwerden mit Erbrechen und Durchfall,Gesichtsblässe und Schläfrigkeit, es kann aber auch zu Kopfschmerzen, Schwindel und Kreislaufkollaps kommen.
Wenn das auftritt sofort an den hausarzt wenden oder sofort ins Krankenhaus.
(¯`·.¸(¯`·.&cedi l; Fazit ¸.·´¯)¸.·&acu te;¯)
Die Wisteria alias Blauregen ist eine wunderschöne Kletterpflanze mit welche man Fassaden, Hauswände genauso wie Dächer verziehren kann.
Sie hat einen angenehmen Duft und sieht schön aus.
Wegen ihrer giftiger Samen erhält sie von mir jedoch nur ein "gut".
ein Testbericht von Sonne-in-der-Nacht2002-08-25 10:26:04vom 25.08.2002Empfehlung: ja
Liebe Leser,
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Ich möchte Euch heute eine meiner Gartenpflanzen vorstellen. Sie klettert am Gerüst unseres Gartenhauses empor.
Es handelt sich um den "Blauregen" oder auch Glyzine genannt.
Über die Pflanze
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Der botanische Name für den Blauregen lautet Wisteria sinensis.
Er kommt aus Asien zu uns. Seinen botanischen Namen " Sinensis" kann man mit "aus China kommend" übersetzen. Dort findet man ihn hauptsächlich in Bambusgewächsen und Laubmischwäldern.
Die Glyzine gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler.
Der Blauregen ist eine Kletterpflanze. Ich mag nämlich grün bewachsene Hauswände.
Das Auffälligste am Blauregen sind seine bis zu 30
cm langen violettblauen Blüten, die vor dem Blattaustrieb erscheinen und einen angenehmen, betörenden Duft verströmen.
Nach der Blüte entwickeln sich Früchte in Form von länglichen, grünen Bohnen, die giftig sind.
Deshalb unbedingt Vorsicht bei Kindern!!!
Die Farbe der Blätter wechselt von frischem Hellgrün im Frühling über dunkelgrün bis hin zu goldgelb im Herbst.
Der Blauregen blüht von April bis Juni...im letzten Jahr hat er uns sogar bis Anfang Juli mit seiner Blütenpracht erfreut.
Bis 10 m Höhe kann die Schlingpflanze erreichen und wir schneiden ihn regelmäßig nach der Blütezeit zurück, damit er uns nicht über das Haus wächst. Allerdings sollten nur die Seitentriebe zurückgeschnitten werden.
In diesem Jahr haben auch unsere Nachban Freude an ihm, denn er ist bis zu ihrem Gartenhaus rübergewachsen...
Für morsche Geländer ist er wegen seiner enormen Wuchskraft nicht geeignet.
Eine stabile Kletterhilfe ist unbedingt erforderlich. Findet er keinen Halt, winden sich die Triebe ineinander und erreichen dann durchaus die Dicke eines kleinen Stammes.
Besonders sehenswerte Exemplare befinden sich in einem der schönsten Glyzinen- Laubengänge in Weinheim an der Bergstrasse
Auspflanzung
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Der Blauregen sollte im Frühling eingepflanzt werden. Die Staudem wachsen dann besser an.
Im Herbst gesetzte Pflanzen müssen noch die Möglichkeit haben, am neuen Standort einzuwachsen, um gut über den Winter zu kommen. Sicherheitshalber sollte man im Herbst gepflanzte Stauden den Winter über mit Tannen abdecken. Die Pflanzung kann auch in passende grosse Kübeln erfolgen.
Der Abstand zwischen den Pfanzen sollte 2,5-4 m betragen.
Blüte
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Wer glaubt, einpflanzen und schon nach kurzer Zeit blüht das gute Stück, hat sich getäuscht. Es dauert mindestens 2 Jahre, bis sich die ersten Blüten zeigen...eher länger. Geduld ist hier gefragt.
Zu Pflege und Standort
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Der Blauregen mag ein sonniges Plätzchen besonders gerne.
Der Boden sollte mit Humus gemischt werden und kalkfei sein.
Er liebt frische bis feuchte Böden, Staunässe mag er gar nicht. Wenn es wie jetzt richtig heiß ist, benötigt er viel Wasser.
Ich decke den Boden immer mit Mulch ab, damit die Feuchtigkeit länger erhalten bleibt.
Schädlinge
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Zu den größten Feinden des Blauregens gehört die Wühlmaus. Jungpflanzen sind deren Lieblingsspeise...
Wir sind zum Glück bisher davon verschont geblieben.
Weitere Sorten und Preise
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Inzwischen ist das Angebot auch hier bei uns recht groß.
Wisteria floribunda 'Longissima Alba' - Blütentrauben weiss, bis 40 cm lang
Wisteria floribunda 'Macrobotrys' - außergewöhnliche, ein Meter lange (!), blauviolette Blütentrauben, stark duftend
Wisteria floribunda 'Rosea' - Blüten hellrosa, bis 40 cm lang
Wisteria 'Violacea Plena' - Blüten violett, gefüllt, reichlich
Im Fachhandel liegen die Preise je nach Art pro Containerpflanze zwischen 10 und 15 Euro.
Da man viele Jahre, teilweise sogar Jahrzehnte Freude an dieser Pflanze hat, ist der Anschaffungspreis wahrlich nicht zu hoch.
Fazit
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Der Blauregen ist, wie auch die anderen Pflanzen in meinem Garten, relativ pflegeleicht.
Viel Wasser, Düngen und regelmäßiger Rückschnitt sind allerdings erforderlich.
Mit seinem betörenden Duft und seinen wunderschönen Blüten ist er jedes Jahr aus Neue eine wahre Nasen-und Augenfreude.
Eine angenehme Zeit wünscht Euch die Sonne, die auch nachts scheint..
Veröffentlicht bei CIAO am 17.7.2002
Veröffentlicht bei Yopi am 23.8.2002
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ein Testbericht von kerlimaus992002-08-14 13:59:50vom 14.08.2002Empfehlung: ja
Nein, ich bin weder farbenblind noch habe ich gerade was getrunken, aber der Abend ist ja auch noch jung.
Da ich heute bei herrlichem Wetter mal wieder fast den ganzen Tag mit meinem Laptop im Garten gesessen habe, Füße hoch und kühlen Schirmchendrink, so kann man´s aushalten, wollte ich Euch nur mal wieder einen weiteren Teil meiner Gartenbeflanzung vorstellen, den aus dem ostasiatischen Raum stammenden Blauregen, eine genügsame und pflegeleichte Kletterpflanze.
Und wieso dann im Winter gelb, denn erstens blüht der Blauregen logischerweise blau und zweitens zwar lange, aber nicht im Winter.
Stimmt
alles genau und der Kandidat hat 100 Punkte, aber ich habe ihn geschickt mit dem an einer Seite meines Hauses wachsenden Winterjasmin kombiniert und so ist diese Wand im Winter gelb und im Sommer halt blau, also Rätsel mit ganz einfacher Lösung.
Zwar ist diese Pflanze in der Anschaffung sehr teuer, so etwa 150 Euro kostet ein Stamm, aber es gibt auch kleinere billigere, aber auch größere, die noch wesentlich teurer sind, dafür soll diese Pflanze aber auch 1000 Jahre alt werden. Ob das stimmt schreibe ich Euch dann mal im Jahre 2998 in einem Update. Außerdem braucht man nur sehr wenige Pflanzen, weil dieser sehr wuchsfreudig sind. Ich habe zum Beispiel nur eine gepflanzt und die ist auch völlig ausreichend und teilt sich friedlich mit dem Jasmin die Kletterhilfe, endlich mal ein gelungenes Gartenexperiment von kerlimaus99, obwohl ich zuerst Bedenken hatte, aber wie heißt es so schön, Versuch macht klug.
Selten habe ich eine Pflanze gesehen, die so genügsam und pflegeleicht ist und fast 100%ig als Selbstversorger auftritt. Nach dem Pflanzen und Angießen kann man sie sich eigentlich sich selbst überlassen, aber bei extremer Hitze oder Trockenheit sollte man sie schon gießen, kann nicht verkehrt sein.
Da sie wie gesagt sehr zäh und wuchsfreudig ist, sollte man auf keinen Fall zuviele Blauregen pflanzen, oder Ihr könnt Euch irgendwann den nächsten Hausanstrich sparen, weil man von dem Haus sowieso nichts mehr sieht. Deshalb schneide ich meine auch regelmäßig zurück, weil sie ja nur einen begrenzten Raum einnehmen soll. Das mache ich meist, wenn ich meine nicht winterharten Pflanzen, wie das Olivenbäumchen und die Engelstrompeten, ins Haus hole, also kurz vor den ersten Nachtfrösten.
Da der Blauregen ein beliebter Tummelplatz für Insekten ist, solltet Ihr für die Fenster in der Nähe auf jeden Fall Vorsorge treffen. Fliegengitter wirken hier Wunder, denn Ihr wollt doch sicher mal lüften, das wäre aber eigentlich auch der einzige Nachteil, den ich nennen könnte.
Der Blauregen ist somit eine im Sommer wunderschön anzusehende blau blühende Pflanze, die in jedem Garten ein echter Blickfang sein wird und einen angenehmen, wenn auch nicht genau einzuordnenden, Duft verströmt. Die genaue Blütezeit kann ich allerdings nicht angeben, weil sich meine Pflanze da immer anders entscheidet, so das es richtig spannend ist, wann es los geht, aber dann dauert die Blüte auch mehrere Monate an, meist so April bis Juli, habe aber auch schon März bis Juni gehabt, also dann eher Frühling als Sommer.
Da auch diese Pflanze leider giftig ist, wenn auch nicht so stark wie andere, ist im Umgang mit ihr auch eine entsprechende Vorsicht geboten.
Wem ich jetzt Lust auf den Blauregen gemacht habe, dem sollte ich sicher noch mit auf den Weg geben, daß man die Pflanze nicht so ohne weiteres in jedem Garten-Center bekommt, sondern wohl extra bestellen muß. Wie gesagt der angegebene Preis von 150 Euro bezieht sich nur auf mein Exemplar, aber es gibt auch schon kleine für 40 Euro und sehr große für mehrere hundert.
Danke für Euer Interesse und fürs Lesen und Update 2998 nicht vergessen.