Piatnik DKT - Das kaufmännische Talent
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Testberichte Piatnik DKT - Das kaufmännische Talent

 Gesellschaftsspiel
4.3 von 5
Platz 117 in der Kategorie "Gesellschaftsspiele & Brettspiele".
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.3 von 5
Meinungen:
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Piatnik DKT - Das kaufmännische Talent Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.3 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • tolles spiel
  • Unterhaltung
Nachteile/Kritik
  • nichts
  • sehr zeitaufwendig
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AvanZaun

Ganz Wien ist Mein!

ein Testbericht von 2002-11-10 14:46:16 vom 10.11.2002
Empfehlung: ja
Letzte Woche fragte uns die Schwester meiner Freundin, ob wir nicht wieder einmal als "Babysitter" einspringen könnten. Das Mädchen ist 7 und der Junge ist 11 Jahre alt. Meine Freundin sagt immer die zwei seinen Andiy-Fans und darum war es für mich klar, dass ich mitgehen würde. Mir war klar, dass mir Matthias seine neuen Computerspiele zeigen will, aber ich wollte etwas anderes ausprobieren. Wir schnappten uns einen Stapel Brettspiele und hielten den ausgeliehenen Videofilm als Reserve versteckt. Und tatsächlich, der Vorschlag wurde mit Begeisterung angenommen. Ich ließ Matthias wählen und er entschied sich für die älteste ungewöhnlichste Schachtel. Ich war mit der Wahl nicht ganz glücklich, denn er hielt mir triumphierend das DKT unter die Nase.

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Die Spielidee:
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Das Spiel hat sehr große Ähnlichkeit mit dem ebenfalls sehr bekannten Monopoly-Spiel. DKT bedeutet "das Kaufmännische Talent". Wie es der Titel schon aussagt, geht es bei dem Spiel sehr stark um Wirtschaft und Handel. Die Idee des Spieles ist es, Land in Form von Straßen in Österreichs Landeshauptstädten zu erwerben und darauf Immobilien in Form von Häusern und Hotels zu errichten. Ziel ist es dabei mit den Mieteinnahmen ein Monopol aufzubauen und die Konkurrenz in den Bankrott zu treiben.


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Die Spielvorbereitung:
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Wir falten also die 40x40cm große weiche Kunststoffspielfläche auseinander und breiten sie vor uns aus. Dann bekommt jeder Spieler eine Spielfigur und das notwendige Startkapital in Spielgeld. Dabei gibt es 1er, 2er, 5er,10er, 20er, 50er und 100er Scheine. In die Mitte des Spielfeldes kommen auf die dazu vorgesehenen Stellen die zwei Stapel an Chance- und Sparkassa-Karten.

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Das Spiel:
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Das Spielbrett ist quadratisch und die 40 Felder sind ringsherum am Rand angeordnet. Das Startfeld befindet sich im Eck. Jeweils 3 Felder sind den Straßen der Landeshauptstädte (Bregenz, Graz, Eisenstadt, Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt, Innsbruck) zugeteilt. Gewürfelt wird mit zwei Würfeln. Gelangt man beim Ziehen auf eine Straße ohne Besitzer so kann man diese, falls genug Bares vorhanden ist, erwerben. Beim erneuten Erreichen dieses Feldes kann ein Haus, dann das zweite, das dritte, das vierte und danach ein Hotel erricht werden. Erreicht ein fremder Mitspieler diese Straße / dieses Feld so muss er eine Miete zahlen, die sich in der Höhe nach dem jeweiligen Immobilienbestand richtet. Natürlich sind nicht alle Straßen gleich teuer und bringen gleich hohe Mieten. So hat natürlich derjenige einen Vorteil der die teure Kärntnerstraße in Wien sein Eigen nennt.
5 Felder sind sog. Chance- bzw. Sparkassa-Felder bei deren Betreten man eine Aktionskarte ziehen kann.
Dann gibt es noch das Gefängnis, das Feld für die Vermögenssteuer, und die Möglichkeit in die verschiedenen Verkehrswege zu investieren.
Jeweils beim Durchfahren des Start-Ziel-Feldes bekommt man 200 Geld.


Was ich vor ca. 15 Jahren für mein DKT bezahlt habe, weiß ich leider nicht mehr, aber vor Kurzem habe ich in einem Prospekt ein Angebot gesehen, in dem eine spezielle Schilling-Ausgabe um 27,-euro zu erwerben war.


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Erfahrungen:
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Das Spiel ist recht anspruchsvoll. Man muss mit seinen Finanzen haushalten und entscheiden, wann und in was investiert wird. Speziell am Anfang des Spiels ist es interessant, wer es schafft, sein Geld am schnellsten sinnvoll anzulegen. Darum ist es meiner Meinung nach für Kinder unter 10 Jahren eher ungeeignet. Ob die älteren Interesse an Gesellschaftsspielen haben ist natürlich ein anderes Thema.
Ein negativer Punkt ist, dass das Spiel ewig gehen kann, ohne dass ein Ende in Sicht ist. Hat sich jeder ein gutes Finanzpolster aufgebaut und lässt man Schulden und Kredite zu, so kann das Spiel viele Stunden in Anspruch nehmen. Nach 4 bis 5 Stunden vergeht mir aber meist die Geduld und der Spaß am Spielen.
Man kann aber am Anfang einfach die Anzahl der zu spielenden Runden festlegen. Danach wird einfach das Vermögen der einzelnen Spieler verglichen und der größte Bonze gewinnt. Was auch gemacht werden kann, aber nicht in der Anleitung steht: eine Uhrzeit definieren, bis wann das Spiel beendet wird. Danach wird die aktuelle Runde fertig gespielt und dann abgerechnet.

Die Aufmachung des Spiels ist recht schlicht. Die Spielfiguren und die Häuser/Hotel-Modelle sind sehr einfach ausgeführt. Das Spielbrett ist flexibel weich und durch den Kunststoffüberzug wasserfest und sehr robust ausgeführt. Sollte es verschmutzt sein, kann es einfach mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.

Ich habe in Erfahrung gebracht, dass es das Spiel in Österreich schon seit 1936 gibt, und dass es sich in dieser Zeit kaum geändert hat. Diese Tradition kommt beim Spielen irgendwie auch rüber.

Etwas unglücklich finde ich die Wahl der Beträge. Es wird keine Währung verwendet, aber die Beträge sind teilweise etwas unproportional. So kostet z.B. das Bauen eines Hauses 130 Geld und die Miete beim Betreten 100 Geld.


Lustig ist es auch selber neue Regeln zu erfinden. Dabei sind einem keine Grenzen gesetzt.
Ich habe von manchen erfundenen lustigen Regeln gehört.

Zum Beispiel muss der Spieler der den dritten Pasch (zwei gleiche Zahlen) würfelt für drei Runden in den Knast.
Auch kann definiert werden, dass nur derjenige Kaufoptionen auf die jeweilige Stadt besitzt, wer die erste Straße erwirbt.
Festgelegt werden kann, was passiert, wenn jemand zahlungsunfähig wird. Man kann zum Beispiel eine offizielle Versteigerung eines seiner Immobilien durchführen, oder die Bank zahlen lassen. Oder wie verfährt man mit Krediten und Schulden?!

Wichtig allerdings, ist dass alle Regeln vor Spielbeginn ausgemacht worden sind.


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Fazit:
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Ein etwas traditionsschwangeres aber immer noch aktuelles und lustiges Spiel. Als tolle Abwechslung zur Computerspiel- und Elektronikunterhaltungs-Flut sehr zu empfehlen. Für Kinder erst ab 10 Jahren. Sonst wirklich für alt und jung geeignet.

Obwohl ich anfangs mit Matthias Wahl nicht ganz glücklich war, hatten wir 2 Stunden tollen Spielspaß. Für die kleine Maria war das Spiel nicht interessant und sie griff doch lieber auf den mitgebrachten Videofilm zurück.

Versucht es, und ladet Freunde zu einer Runde DKT ein!


Verspielte Gesellschaftsgrüße
Andiy vanZaun
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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graf.tamara

DKT das Spiel

ein Testbericht von 2003-07-25 19:51:12 vom 25.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: tolles spiel...
Nachteile/Kritik: nichts
Ich finde das DKT ein sehr schönes Spiel ist. Ich habe die Europa Version.

Erklärung:
Es gibt verschiedene Spielfelder
Paris, Bruxelles, Berlin, Zürich, Wien, München, London, Hamburg, Linien, Betriebe, Steueramt, Arrest, Vermögensabgabe, Gesetzesverletzung, Startfeld, Risiko und Bank.

Spielablauf:
Der Spieler mit der höchsten Würfelzahl beginnt. Kommt man z.B. auf ein Parisfeld kann man sich das Grundstück kaufen. Auf den Grundstückskarten kann man die Preise ablesen. Wenn man in der nächsten Runde auf das gleiche Feld kommt kann man sich ein Haus kaufen. Insgesammt kann man sich 4 Häuser kaufen, danach ein Hotel. So ist es bei jedem Grundstück.
Wenn ein anderer Mitspieler auf das Feld kommt muss er den Preis zahlen der auf der Karte steht.

Risikofeld:
Wer auf diesen Feld zu stehen kommt muss die Anweisungen befolgen. (z.B. Gehe auf Feld 22, passierst du den Start, erhältst du 200,- , Gehe um 4 Felder zurück)

Bank:
Ist genauso wie beim Risikofeld. (z.B. Die Bank bezahlt dir an Zinsen 25,- Für Gehsteigreinigung bezahle 40,-)

Linie:
Besitzt man von den Verkehrslinien eine erhält man an Fahrgeld 20,-
2 Linien 40,-
3 Linien 80,-
4 Linien 160,-

Betriebe:
Wer auf diesem Feld zu stehen kommt, muss die 5fache, besitzt man auch das Feld 4 (Wasserkraftwerk) oder das Feld 14 (Gaswerk), die 10 fache, hat man beide Felder 4 und 14, die 20 fache gewürfelte Punktezahl zu bezahlen.

Steueramt:
Wer auf diesen Feld zu stehen kommt muss 80,- bezahlen.

Start:
Wer den Start passiert erhält 200,- und wer direkt auf dem Feld zu stehen kommt erhält 400,-.

Arrest:
Kommt man auf das Feld Gesetztesverletzung muss man auf das Feld Arrest gehen und eine Runde aussetzen.


Ich wünsch euch noch viel Spaß.

Danke fürs lesen.

Tamara
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
schland

Spielen bis zum Bankrott

ein Testbericht von 2003-04-22 19:13:40 vom 22.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Unterhaltung...
Nachteile/Kritik: sehr zeitaufwendig
Letztens habe ich wieder mal mit meiner kleinen Schwester gespielt-und wieder einmal DKT. Da das Spiel echt ein Klassiker ist, ist es mir natürlich einen Bericht wert:

Aufbau:
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Bei der Ö-Version, wie ich sie habe, ist das Spielfeld in Bereiche für Graz, Wien, Klagenfurt, Innsbruck, Bregenz und Eisenstadt. In den Bereichen gibt es je 3 oder 2 berühmte Strassen von Ö. Vor dem Start bekommt man einige Grundtstücke(also Strassen), die anderen kann man kaufen, wenn man auf das Feld kommt, dazu aber später mehr. Durch Ziehen wird bestimmt, wer welche Grundstücke bekommt, man braucht also bei diesem Spiel eine Portion Glück.

Vor dem Spiel bekommt auch jeder Mitspieler eine gewisse Anzahl von Geld, die es in Form von 2ern, 5ern, 10ern, 20ern, 50ern, 100ern und 200ern gibt. In der Mitte des etwa 40*40 grossen Spielfeldes gibt es einen Stapel für Risiko-und einen Stapel für Bankkarten. Im Spiel gibt es 5 Risiko und Bank-Felder. Wenn man auf eines fährt zieht man eine Karte von dem jeweiligem Stoss.

Spiel:
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Im Spiel soll man soviele Grundstücke besitzen, wie möglich. Fährt ein Mitspieler drauf, muss er den Mietspreis zahlen, der auf den Grundstückskarten steht. Das Geld muss er demjenigem geben, dem die Strasse gehört. Man kann auch Häuser auf seine Strassen kaufen. In der ersten Runde kann man 2 kaufen, in der nächsten wieder 2. Das erhöht natürlich die Miete.

HAt man 4 Häuser, kann man ein Hotel kaufen, was den höchsten Preis für die Strasse bedeutet. Es gibt auch Linien(z.B Bahnlinien) und Betriebe zu kaufen. Bei denen kriegt man umso mehr, umso mehr man von ihnen hat.

Kommt man beim Startfeld vorbei bekommt man 200 Euro, fährt man direkt darauf, bekommt man 400.

Auch einen Arrest gibt es. Fährt ein Mitspieler darauf, muss er 2 Runden aussetzen. Ausserdem gibt es auch ein Feld, wo man seine Grundstücke versteuern muss, wenn man drauffährt.

Zu den Grundstücken gibt es noch zu sagen, dass es sehr gute und weniger gute gibt. Besitzt man z.B. die Kärntnerstrasse in Wien, kann man 50 Euro Miete verlangen, mit Hotel sogar 1900, dafür gibt es auch ein Feld, bei dem man nur 8 Euro Miete bekommt.#

Fazit:
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Sehr zeitaufwendig, weil man wirklich endlos spielen kann, aber auch sehr unterhaltsam. Man muss wirklich was aus seinen Grundstücken machen, und auch schauen, dass man immer genung Geld hat, damit man die Mieten bezahlen kann, wenn man auf ein Feld der Gegner kommt.

Ich finde es schön, dass berühmte Strassen aus Ö genommen wurden, die man auch kennt. Das Spiel ist sehr Tratitionell in Ö, und solte meiner Meinung nach in keinem Haushalt fehlen.

Noch ein Pluspunkt ist, dass man es schon zu 2 spielen kann, aber auch in einer Gruppe. Besonders wenn man es mit Freundinnen oder Freunden oder mit der Familie spielt macht es sehr viel SpASS.........
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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