Wie ein ungekämmter Haarschopf wirken die bogenförmigen Blätter des Elefantenfusses. Sie wachsen aus einem borkigen Stamm, dessen untere Verdickung der Pflanze ihren Namen gab.
Der Elefantenfuss, ein Baum aus der Familie der Agavengewächse, erreicht in seiner mexikanischen Heimat stattliche Ausmasse: Dort wird er zwischen 6 und 10 Meter hoch. Sein borkiger Stamm verzweigt sich oft und wird gekrönt von einem buschigen Schopf schmaler, langer Blätter, die in weiten Bögen überhängen. Im Zimmer wächst er bescheidener. Der Stamm wird, wenn es gut kommt, bis über 1,50 Meter gross und die Blätter erreichen ein Länge von ca 70 Zentimetern.
Überall eine Zierde
Der Elefantenfuss ist eine dominante Pflanze, die jeden gleich ins Auge fällt. Der Baum macht sich sehr gut vor einer Haustür oder auf einen grossen Balkon. Aber auch im Wohnzimmer sieht er wunderschön aus.
Das Licht
Bevor Ihr einen Standort für die Pflanze aussucht, solltet Ihr die Lichtverhältnisse überprüfen. Der Baum mag es sehr hell und am liebsten steht er in der prallen Sonne. Ich habe meinen seit über 4 Jahren am Südfenster im Wohnzimmer stehen. Wenn man keinen Ort hat, wo die Pflanze genügend Licht bekommt, kann man auch eine Pflanzenlampe anbringen, damit sie nicht zu dunkel steht.
Im Sommer geht sie gern, bei reichlich Wasser, ins Freie
Nach den Eisheiligen darf der Elefantenfuss ins Freie an die frische Luft. An einem sonnigen Platz wird er, sofern er reichlich Wasser bekommt, gut gedeihen.
Die untere Verdickung des Baumstammes funktioniert wie ein Wasserballon und speichert Feuchtigkeit für trockene Perioden. Sie muss sozusagen regelmässig aufgefüllt werden. Man sollte aber nicht direkt auf den Fuss giessen, sondern immer nur auf die Erde. Die Pflanze braucht im Sommer immer viel Wasser, es sollte sich aber keine Staunässe bilden. Sie könnte zu Wurzelfäulnis führen. Das gilt besonders für den Winter, wenn der Elefantenfuss weniger Wasser braucht als im Winter. In den Wintermonaten wird weniger gegossen, die Erde darf aber nie ganz austrocknen.
Nicht zu Kalt
Was die Temperatur des Standortes angeht, so ist die Pflanze genügsam. Im Sommer tut ihr Wärme gut, im Winter legt sie gern, bei 10°C bis 15°C, eine Ruhepause ein.
Das Düngen
Dünger braucht der Baum nicht viel, nur im Frühjahr und im Sommer, einmal im Monat etwas Flüssigdünger in Giesswasser geben.
Normale Luftfeuchtigkeit
Die Pflanze wirkt frischer und gesünder, wenn Ihr die Blätter gelegentlich mit einem feuchten Schwamm vom Staub säubert. Anschliessend tut es ihr gut wenn man sie mit dem Wasserzerstäuber rundum einsprüht. Im Prinzip ist der Elefantenfuss mit normaler Luftfeuchtigkeit eines Wohnraumes zufrieden. Er muss nicht regelmässig oder gar täglich besprüht werden.
Das Umtopfen
Die beste Zeit für das Umtopfen ist das Frühjahr. Entweder nimmt man ein Torfkultursubstrat oder handelübliche Blumenerde, welcher zu gleichen Teilen Lehm und Sand begemischt wird. Der Topf sollte nicht zu gross sein. Zwischen der Verdickung des Baumstammes und dem Topfrand darf nur ein etwa 2 bis 4 cm breiter Erdrand bleiben.
Wichtig
Leider sind beim Elefantenfuss Schildläuse nicht selten. Sie setzten sich an den Blättern fest und saugen so lange, bis die Blätter abfallen.
Die Bekämpfung ist schwierig, weil Schilde Pflanzenschutzmittel fern halten. Man muss die Blätter, vor der
chemischen Bekämpfung, mit einem öligen Wattebausch abtupfen. So entfernt man die Schilde und die Läuse ersticken unter dem Ölfilm.
Die Vermehrung
Vermehren kann man den Elefantenfuss fast nur durch Samen, welche man nur schwer bekommt und man braucht viel Geduld.
Die Saatschale sollte möglichst an einem hellen Standort stehen, wo allerdings keine pralle Sonne hinkommt. Haltet die Saatschale immer feucht. Es dauert sehr lange bis sich ein "Mini-Elefantenfuss" entwickelt hat.
Ich finde es ist ein wunderschöner Baum und bei mir wächst und gedeiht er sehr gut.
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Mexikanischer Elefantenfuß mit Pferdeschwanz ???
ein Testbericht von abutilon2003-05-01 13:48:46vom 01.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: attraktiv und pflegeleicht...Nachteile/Kritik: keins
Eine der unkompliziertesten Zimmerpflanzen überhaupt ist der Flaschenbaum – botanisch Beaucarnea recurvata, ein Agavengewächs.
Seinen Namen verdankt er seinem wie eine Flasche verdicktem Stamm, mit dem er Wasser und Nährstoffe speichert. Dies hilft ihm in seiner Heimat Mexiko auch längere Dürreperioden bis zu einem Jahr !!! zu überstehen ( gleiches gilt natürlich auch in europäischen Haushalten ).
Die linearen und sattgrünen Blätter können bis zu 2! Meter lang werden, dafür braucht es allerdings schon ein betagteres Exemplar in seiner Heimat oder einem botanischen Garten. Aber auch bei uns sind 1 Meter keine Seltenheit. Sie haben eine feste, fast lederige Konsistenz und kommen in dicken Büscheln als Rosetten oben und auch seitlich aus dem Stamm. Da können Dutzende solcher Büschel eng nebeneinander stehen. So macht die Pflanze zuweilen einen etwas ungekämmten Eindruck. Ich finde das allerdings eine willkommene Abwechslung gegenüber den doch recht steifen Artgenossen wie Gummibaum und Konsorten. Im Englischen Sprachraum heißt er übrigens Pony-tail.
Ja der Flaschenbaum ist wirklich
a n s p r u c h s l o s .
Selbst ein Platz mitten im Zimmer wird nicht weiter übelgenommen, wie meiner seit circa 5 Jahren beweist. Allerdings ist dann das Wachstum auch eher spärlich.
Den Sommer kann er auch auf dem Balkon oder der Terrasse verbringen. Man sollte in aber vor praller Sonne schützen um unschönen Sonnenbrand zu vermeiden. Also beschatten - Sonnenschutzlotion hilft leider nichts – sonst gibt’s hässliche weiße Flecken.
Gießen muss man je nach Größe. Natürlich braucht ein Mini im 4cm Topf öfters mal Wasser als einer im 5l Kübel. Ich lasse mein Prachtexemplar mit einem Topfdurchmesser von 26cm immer richtig abtrocknen und dann bekommt er einen kräftigen 2l Trunk, so circa alle 2-3 Wochen, je nachdem wie warm es ist. Grundsätzlich nie im Wasserbad stehen lassen – nasse Füße liebt er nicht als Mexikaner.
Alle paar Wochen wird er in die Badewanne gepackt und kräftig lauwarm abgebraust. Das hält die Blattspitzen schön grün und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Vor irgendwelchen Duschzusätzen ist allerdings dringend abzuraten.
Generell ist der Flaschenbaum einer der wenigen Pflanzen, die überhaupt nicht anfällig sind für Schädlinge und Krankheiten. Ich kann mich nicht erinnern jemals ein erkranktes Exemplar angetroffen zu haben. Einzig und allein die Blattspitzen werden bei zu langer Trockenheit bzw. zu trockener Luft braun.
Vom äußeren Blattkreis her wird immer wieder mal ein Blatt ganz dürr, das gehört aber zur natürlichen Stammausbildung.
Wen die braunen Spitzen stören, kann getrost zur Schere greifen und den braunen Teilen mit einem chicen Fassonschnitt zu Leibe rücken. Aber bitte wirklich nur im braunen Bereich, andernfalls verletzt man die Pflanze.
Man kann die Pflanzen aus Samen ziehen, aber wirklich lohnend ist das nicht - schließlich erhält man kleine Exemplare schon für ca. 2€. Einfach mal die Minisortimente durchforsten, da sind meistens welche dabei. Hier ist die Flasche dann zwar eher noch ein Kügelchen in Schussergröße, aber das wächst sich im wahrsten Sinn des Wortes ins Geld.
Ich habe meiner Freundin Carmen in Gomera vor 10 Jahren mal so eine Miniatur mitgebracht und inzwischen ist die größer wie ich und hat
einen Kronenschopf von einen stattlichen Meter
( der Flaschenbaum, nicht Carmen).
Dieses explosionsartige Wachstum liegt sicherlich nicht nur am grünen Daumen meiner Freundin, sondern auch an dem pflanzenfreundlichen Klima von Gomera.
Aber auch mein Exemplar, welches ich vor 5 Jahren dringend aus einem HL Markt retten musste ( Preis damals DM 49.- ) hat sich trotz des ziemlich lichtkargen Standortes ganz gut weiterentwickelt und ist nicht etwa abgewrackt.
Mit Düngegaben kann durchaus gegeizt werden. Frühjahr bis Ende des Sommers ein wenig Blattdünger ( Stickstofflastig ) ins Gießwasser geben. Aber bitte zuvor erst immer einmal mit purem Wasser gießen und erst nach 5-10 Minuten Wartezeit ein 2.Mal mit Wasser plus Düngelösung nachgießen. So werden etwaige innerliche Brandschäden vermieden. Dies gilt übrigens bei jeder anderen Pflanze genauso.
Zusammenfassend ist zum Flaschenbaum zu sagen:
Attraktives Aussehen
Leichte Pflege
Keine Krankheiten und Schädlinge
Geringe Ansprüche an Wasser und Licht
Dagegen spricht eigentlich nur der manchmal doch etwas happige Preis größerer Exemplare.
Wenn man dann allerdings das Alter solcher Pflanzen in Betracht zieht ist auch dieser wieder gerechtfertigt.
Somit erhält der Flaschenbaum 5 Sterne und ist für jedermann e m p f e h l e n s w e r t!!!
Das einzige was mir noch fehlt ist, dass ich noch nie einen blühen sah. Es sollen Rispen mit kleinen weißen Blüten sein. Aber vielleicht kriege ich ja eine Postkarte oder ein Foto aus Mexico, gell Steflb ?!
Und mit einem VIVA LA MEXICO
grüßt Euch eine flaschenbaumnarrische
abutilon
...
ein Testbericht von viertelvordrei2003-01-25 09:56:56vom 25.01.2003Empfehlung: ja
Hallöle
Und wieder sitze ich vor meinem PC und soll einen Erfahrungsbericht schreiben.
Und wieder hab ich keine Ahnung, worüber ich schreiben soll.
Ich bin absolut sicher schon über alles geschrieben zu haben.
Liebe Leser, tut mir doch heute einmal bitte den Gefallen und lest meine älteren Erfahrungsberichte. Ich bin mir fast sicher, dass Ihr bestimmt noch nicht alle kennt. Ich habe auch meine älteren Berichte mit viel Liebe geschrieben und hab mir obendrein noch Mühe gegeben, sie einigermaßen unterhaltsam zu schreiben.
Vielen Dank, dass Ihr diesen kurzen Text gelesen habt. Mir fällt heute wirklich
nichts ein.
Also, bis zum nächsten Mal und vergesst mich nicht. Ich geh jetzt erst mal unsere Blumen gießen.
Haaalt, hier geblieben. Das gilt auch für Herrn gönich goedefeld. Das war doch ein prima Stichwort: Blumen.
Kennt Ihr eigentlich den Nolina recurvata? Neee? Ich auch nicht.
Ich kenn da eher den Flaschenbaum oder manchmal auch Elefantenfuß genannt.
Ich gebe zu, den lateinischen Namen hab ich abgeschrieben, bin dabei aber auch schon gleich verzweifelt.
Stellt Euch doch bloß mal diese plöten Botaniker vor. Die sind sich ja selbst nicht so richtig über den Namen einig. Ich erklär es mal (so gut ich eben kann - *grins* ):
Also: Alle Botaniker ordnen diese Pflanze den Nolinas zu. Das sind also Yucca-ähnliche Wüstenpflanzen. Jetzt kommen aber einige Oberschlaubotaniker, die diese Pflanze mit dem verdickten Fuß eben zu einer Extra-Art zusammenfassen wollen. Prima, und jetzt?
Ist doch ganz einfach. Die wollen das gute viertelchen einfach nur verwirren und nennen die gleichen Pflanzen jetzt Beaucarnea. Und den Elefantenfuß natürlich auch noch recurvata.
Aber so schwierig der lateinische Name auch ist, so einfach ist die Pflege eines Flaschenbaumes.
Laßt mich Euch mal einiges darüber erzählen.
Am besten wird es sein, ich fange standepedes (oh Gott, ist das richtig geschrieben?) (Pech gehabt, den Lolli bekomme ich. Hab nämlich nachgeguckt. Es wird „stante pede“ geschrieben.) mit dem Aussehen an. Für die, die schon mal bei schwupsy und mir waren, ist dies ganz einfach. Der Flaschenbaum ist die ca. 1,10m hohe Pflanze, die im Kaminzimmer auf der alten Wäschemangel steht.
Für diejenigen, die noch nie bei uns waren, gibt es ja eine Homepage. Irgendwo auf unserer Homepage ist der Flaschenbaum mit Sicherheit abgebildet.
Na gut, für die zwei anderen werd ich mal beschreiben, woher der Elefantenfuß seinen Namen hat. Noch mal Stop. Elefantenfuß allein reicht nicht ganz. Neben dem lateinischen kenne ich noch drei weitere Namen. Elefantenfuß ist klar. Weil er eben so einen borkigen Stamm hat. Haben Elefanten ja auch – na, an der Haut sieht es zumindest so aus. Ja und nach unten verdickt sich die Pflanze wie ein Elefantenfuß. Flaschenbaum dürfte auch noch fast klar sein. Jedenfalls wenn man an so richtig dickbauchige Flaschen denkt. Oben der Flaschenhals und unten der dicke Flaschenbauch.
Jetzt aber auch noch Ponyschwanz. Ich nehme stark an, dass man sich bei diesem Namen mehr nach den überaus langen Blättern gerichtet hat.
Egal, schön sieht diese Elefantenponyflasche mit jedem Namen aus.
Ich habe diese dankbare Pflanze jetzt seit ca. 15 Jahren. In der gesamten Zeit hat der Flaschenbaum sein Aussehen kaum verändert.
Stellt Euch eine sehr große Knolle vor, die sich nach oben verjüngt und sich langsam aber sicher zu einem Stamm herausbildet. Dieser Stamm hat aber keine Zweige, sondern nur Blätter, die sich nur, die Betonung liegt auf nur, am oberen Ende bilden.
Also meiner sieht jedenfalls so aus. Andere können, müssen aber nicht, sich auch verzweigen. Kommt aber eher seltener vor.
Kommen wir mal kurz auf die Blätter zurück. Wenn die Pflanze jung ist, kommen die Blätter direkt aus der Knolle. Geht ja auch nicht anders, da sich der Stamm erst später bildet.
Ihr solltet diese Dinger aber erst mal in Mexiko oder im Süd-Osten der USA sehen. Da sieht der Elefantenfuß in seinen jungen Jahren fast wie Gras aus. Er kommt nämlich büschelweise aus der Erde. Sieht lustig aus.
Übrigens, ich habe weiter oben geschrieben, dass ich den Elefantenfuß vor ca. 15 Jahren bekommen habe. Die Pflanze ist jetzt sozusagen in den Flegeljahren. Sie kann nämlich über 100 Jahre alt werden.
Kommen wir aber mal zurück zu den Blättern.
Um diese richtig zur Geltung kommen zu lassen, stellt Ihr die Pflanze am besten auf ein Podest. Bei unserem Flaschenbaum sind die Blätter schon 1,30m lang – also länger als die Pflanze hoch ist.
Apropos hoch. Selbst in Gefangenschaft kann der Elefantenfuß bis zu 2m hoch werden. Das ist aber nix gegen das Original. In Freiheit, also in Mexiko bzw. Süd-West-Amerika, wird er nämlich bis zu 10m hoch und blüht da auch. Leider blüht er nicht in „Gefangenschaft“.
So, jetzt müsst Ihr den Ponyschwanz auch mal gießen.
Und wieder Stop. Nur nicht zuviel gießen. Braucht Ihr nicht. Warum heißt das Teil wohl Elefantenfuß?
Richtig, weil es Flüssigkeit in besagtem Fuß speichern kann.
Die Pflanze verträgt kein stehendes Wasser. Also keine staunassen Füße.
Macht es doch wie ich und gießt nicht allzu oft. Manchmal warte ich sogar so lange, bis die ersten Blätter am unteren Ende des Stammes braun werden, um dann nachzugießen.
Aber Achtung! Das kann manchmal drei bis vier Monate dauern. Kein Wunder, die Pflanze speichert das Wasser ja im Elefantenfuß.
Toll, prima, klasse. Endlich eine Pflanze, bei der man bedenkenlos in den Urlaub fahren kann.
Da wären wir schon wieder bei einem interessanten Thema. Urlaub:
Unserem Elefantenfuß geht es fast genauso wie mir im Urlaub. Die Pflanze möchte im Sommer viel Licht, viel Sonne, aber keinen Wind.
„Huhu, darf ich auch mal was sagen?“
Hilfe, was ist denn das jetzt?
„Na ich bins – Dein Flaschenbaum. Ich wollte Dir nur erklären warum ich keinen Wind mag. Darf ich?“
*stotter Ja, natürlich darfst Du das.
Puh, das hab ich auch noch nicht mitten in einem Erfahrungsbericht für Yopi erlebt, dass eine Pflanze selbst was dazu beitragen will. Aber lassen wir sie doch mal zu Worte kommen.
„Ja also, mit dem Wind ist das so: Ich wachse oft auch sehr krumm und schief. Hier werde ich ja meistens in Kübeln gehalten. Meine Wurzeln gehen deshalb nicht gerade tief in die Erde rein. Bei meiner Mama in Mexiko ist dies natürlich anders. Aber ich wohne ja hier bei viertel und schwupsy. Wenn jetzt ein starker Wind kommen würde, wüsste ich nicht so recht, ob ich mich in dem kleinen Topf halten könnte. Ehrlich viertel, jetzt ist doch Frühjahr. Da ich bald Geburtstag habe, könntest Du mir doch einen größeren Topf schenken. Bitte.
Und da wir gerade dabei sind: etwas mehr Licht hätte ich auch gerne. Ich brauche nämlich mindestens vier Stunden Sonne am Tag.“
*völligverdattertist „Ähhh, na klar – wird erledigt.“
Mannomann, was man sich heutzutage von den Pflanzen alles sagen lassen muss. Aber recht hat er. Vielleicht nehme ich unser Bäumchen ja mal mit in den Urlaub.
Geht aber nicht im Winterurlaub. Da möchte der Flaschenbaum nämlich etwas kühler stehen. Er verträgt sogar Temperaturen bis zu –32 Grad. Schaffen wir in Deutschland locker.
Das Problem könnte ich ja noch lösen. Aber dieser Elefantenfuß möchte es auch im Winter hell haben – und habt Ihr schon mal eine dunkle Kneipe gesehen, in der es hell ist?
Also bleibt er zu Hause und wird wenig gegossen und gar nicht gedüngt.
Zu Hause bleiben hat aber auch so seine Probleme. Da geht es den Pflanzen genauso wie uns. Wenn man zu lange zu Hause bleibt, setzt man Spinnmilben an. Kommt aber etwas seltener vor.
Drinnen sind die Pflanzen gegen Krankheiten im Großen und Ganzen eigentlich gefeit (außer ab und zu gegen diese blöden Spinnmilben nicht).
Draußen hingegen, also ich meine jetzt richtig ausgepflanzt, gedeihen sie kaum. Da machen ihnen die Schimmelpilze zu schaffen.
Soweit so gut. Meine Pflanze wollte mich aber auch schon mal ein kleines bisschen betrügen. Ich erzähl Euch mal kurz, um was es ging.
Irgendwie scheint unser Elefantenfuß ein Buch über Krankheiten erwischt zu haben. Dort stand natürlich auch etwas über Schildläuse.
Und was soll ich Euch sagen – unser Elefantenfuß bekam natürlich sofort welche.
Warum? Klar, dass die Frage hier gestellt wird. Die Erklärung ist aber um so einfacher.
Um Schildläuse wieder loszuwerden, muss man sie vorsichtig von den Blättern wieder abkratzen und – Achtung, jetzt kommts – die behandelten Stellen mit Alkohol abtupfen.
Also von wem die Pflanze das wohl wieder gehabt hat. Ich sollte schwupsy mal doch nicht in die Nähe der sonst so genügsamen Pflanze lassen. Kaum Wasser brauchen, aber Alkohol haben wollen – tztztz.
Na, seid Ihr jetzt ein wenig neugierig auf die Pflanze geworden?
Selber ziehen ist aber leider ein wenig schwierig. Das liegt vor allen Dingen daran, dass die Pflanze bei uns nicht blüht.
Samen können aber gekauft werden. Es hört sich zwar von anderer Seite immer einfach an, meiner Meinung nach braucht Ihr aber wirklich schon zwei grüne Daumen, um aus den Samen (die im übrigen vor der Aussaat ausgiebig gewässert werden müssen) kleine süße Elefantenfüßchen zu ziehen.
Kauft Euch die Pflanzen lieber fertig.
Sie kosten im Handel zwischen € 5,- (5cm) und mehrere € 100,- (ein bis zwei Meter).
Der Preis spielt beim Flaschenbaum aber kaum eine Rolle. Da die Pflanzen kaum krank werden und darüber hinaus auch noch sehr alt werden, braucht man den Preis wirklich nur ein Mal zu bezahlen.
Ich zieh mal noch ein kleines
Fazit
Der Beaucarnea recurvata, zu deutsch Flaschenbaum, Elefantenfuß oder auch Ponyschwanz, ist ein langlebiger, robuster und vor allen Dingen pflegeleichter Begleiter eines Pflanzenfreundes, der auch bei Abwesenheit im Urlaub nicht alle Blätter von sich streckt, sondern auf den nicht allzu fleißigen Gießer am Sonnenfenster wartet.
Boar – was für ein Satz!
Jetzt hör ich aber auf.
Tschüß bis späterlich im Blumenladen – viertelvordrei...
frankensteins, 10.01.2009
ich Esel habe es in meiner Jugend geschafft, einen solchen Baum zu meucheln. Dank deines Berichtes weiß ich nun auch warum. Er war über 2 m hoch und sehr teuer und kam von einer Glasfront des Blumenladens in ein dunkles Zimmer.
Kjeldi, 30.08.2007
klasse Bericht, aber ich kann die Dinger hinstellen wo ich will, nach spätestens 3 Monaten sind se weg, eingegangen, statt dessen wachsen andere Pflanzen um so mehr
willibald-1, 11.12.2007
Wenn Du Deinen Elefantenfuß draußen auspflanzen würdest, könnte der gaaaaaaaaaaanz schön groß werden... Habe neulich mal einen in freier Natur gesehen: boah ey!
Der Elefantenfußbaum, der Begleiter schon 2 Jahre!
ein Testbericht von cityofbuffy2002-07-28 13:24:41vom 28.07.2002Empfehlung: nein
Liebe Yopianer,
jetzt hatte ich erst einmal einiges über meine Pflanzen auf dem Balkon erzählt, da kommen aber auf alle Fälle noch viele Berichte dazu. Aber nun einmal zu meinen ganzen tollen Zimmerpflanzen und da möchte ich mit dem Elefantenfußbaum beginnen. Er ist unser Begleiter schon seit etwa 2 Jahren und er hat bis jetzt 2 Umzüge mitgemacht und es geschafft sich jedesmal wieder einzuleben. Er ist einfach fantastisch. Und deshalt hier einiges über seine Herkunft, Pflege, Schädlinge, Standorte usw.
Der Botanische Name des Elefantenfußbaums ist Beaucarnea recurvata und stammt aus der
Familie der Agavengewächse. Man kennt ihn auch unter den Namen, Elefantenfuß, Flaschenbaum oder Wasserpalme. Seine Herkunft ist Mittelamerika (Mexiko). Die aus Mexiko stammenden Pflanzen speichern in ihren skurril verdickten Stämmen Wasser und Nährstoffe, um auch karge Zeiten zu überdauern. Der schlanke Stamm ist von einem dichten Blattschopf schmaler Blätter gekrönt, diese können bis zu den Wurzeln hinabreichen.
Diese Pflanzen sind außerordentlich robust und nehmen es einem auch nicht übel, wenn man einmal das Gießen oder Düngen vergisst. Aber bei einer zu geringen Luftfeuchtigkeit vertrocknen die Blattspitzen. Schädlinge machen um die harten Blätter des Elefantenfußbaums einen großen Bogen. Ohne viel tun zu müssen wachsen die Pflanzen zu formschönen Pflanzen heran, die sich auch bedenkenlos zimmerwarm überwintern lassen. Man muss diese Pflanze nicht beschneiden. Es gibt sie in allen Grössen, sogar zimmerhoch und natürlich als Tischpflanze. Sie können etwa zwischen 50cm bis 200cm in einfachem Ton- oder Kunststofftopf sein. Bei diser Größe ist er aber besonders teuer. Der Elefantenfußbaum ist zur Zeit nicht allzu verbreitet und man kommt in der Anschaffung relativ teuer.
Der Beaucarnea braucht nicht viel mehr Wasser als Kakteen. Man sollte ihn immer ganz leicht feucht halten, aber dann doch eher zu trocken als zu naß. Die Blätter sollte man jedoch ab und zu abspritzen.Es ist noch besser, wenn man ihn nur im Sommer einmal richtig naß macht und dann fast völlig austrocknen lässt. Der Elefantenfuß benötigt einen möglichst vollsonnigen Standort. Neu gekaufte Gewächshaus-pflanzen oder relativ dunkel überwinterte Exemplare muss man aber erst an die Sonne gewöhnen.
Der Elefantenfußbaum bevorzugt im Sommer sehr hohe Temperaturen. Man sollte sie sogar im Sommer auf den Balkon stellen. Die Überwinterung kann bei kleineren Pflanzen im Zimmer an einem möglichst hellen Ort erfolgen. Am besten ist es aber, wenn man sie zwischen 5 und 10 °C überwintern lassen, wobei auch die Ansprüche an die Lichtintensität etwas geringer als bei der warmen Überwinterung sind. Während der Elefantenfußbaum wächstsollte man ihn einmal pro Woche oder auch weniger mit einem Grünpflanzendünger mit höchstens der Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Konzentration düngen.
Mankann diese Pflanze über Samen vermehren. Im Jugendstadium jungen Stadium sieht der Elefanten fuß aus wie eine auf der Erde aufsitzende kleine Zwiebel, aus der am oberen Ende einige Blätter spriessen. So findet man sie auch in den verschiedensten Gartenmärkten.
Die Dicke des "Stamms" oder eher Stämmchens wird zum oberen Ende hin immer dünner. Man kann ihn wenn man möcht vorzugsweise im Frühjahr in fast beliebiger Höhe absägen , wobei sich dann normalerweise 2 oder 3 Blattbüschel bilden.
Fazit
Ich bin sehr begeistert von dem Elefantenfußbaum, er sieht einfach toll aus und ist sehr pflegeleicht, wenn man das Giessen mal vergisst, das nimmt er einem nicht übel. Schließlich kommt er auch aus einem ziemlich warmen Land. Also ich würde ihn euch empfehlen, er ist fast nie zu pflegen, nur der Preis lässt zu wünschen übrig und das liegt daran das er hier bei uns nicht so sehr verbreitet ist.
Also viel Spaß beim überlegen und dann vielleicht auch kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
...
ein Testbericht von YvonneHeitmann2002-03-21 13:47:49vom 21.03.2002Empfehlung: nein
Und wieder einmal war ich am Grübeln über was ich einen Bericht schreiben könnte ... dabei liegt das doch so nahe!
Ich bin ein großer Liebhaber von Grünpflanzen aller Art ... sehr zum Leidwesen meines Freundes, der mittlerweile der Meinung ist, wir würden schon Wegweiser durch unseren Grünen Dschungel benötigen.
Prima, hier hat sich ein für mich fast unerschöpfliches Potential eröffnet.
Beginnen möchte ich meine Serie mit dem Elefantenfuß alias Flaschenbaum alias Wasserpalme oder einfach wie der Fachmann sagt: Beaucarnea recurvata
Wie bin ich dazu gekommen
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Meine Mutter ist,
das behaupte ich immer wieder steif und fest, Besitzerin des „Grünen Daumen“. Egal wie totgepflegt oder vernachlässigt die Pflanze ist, meine Mutter kriegt die alle wieder zu phantastisch aussehenden Exemplaren hin....
Leider wurden mir diese Gene nicht vererbt, so daß ich die Fähigkeiten meiner geliebten Mama öfter in Anspruch nehmen mußte. .... irgendwann hatte Sie dann meine ganze botanische Sammlung übernommen...
Den Elefantenfuß hat Sie mir mit motivierenden Worten , die da lauteten ...den kriegst du nicht kapuitt ... bla, bla, bla... völlig anspruchslos ....bla, bla, bla ... richtige Pflanze für dich .... zu meinem 16. Geburtstag geschenkt.
Damit zum Aussehen
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Der Elefantenfuß besitzt einen dicken, graubrauen , sich nach oben verjüngenden (ähnlich der Kokospalme) Stamm. Am oberen Ende entspringen unzählig viele, furchtbar lange und schmale, leicht in sich gedrehte, dunkelgrüne harte Blätter (ich hoffe ihr könnt diese Informationsflut ohne mehrmaliges Lesen verarbeiten).
Ab und zu stirbt mal ein Blättchen ab (oder wie bei mir auch mehrere ....), daß verbleibt dann schön abgetrocknet an der Pflanze, oder wird vorsichtig entfernt.
So und da wir in der Kategorie Zimmerpflanze sind gibt es hier auch nur Exemplare mit einer größe von wenigen Zentimetern bis ca. 2m (diese Exemplare findet man allerdings nicht im normalen Handel!!!)
Herkunft
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Beheimatet ist der Beaucarnea recurvata ursprünglich in Mexico bzw. Texas und erreicht dort eine Höhe von mehreren Metern
Warum die Pflanze für mich so geeignet ist ... Eigenschaften
Da das Gewächs aufgrund seiner eigentlichen Heimat auf extreme Schwankungen eingerichtet ist ... z. B. sengende Sonne, furchtbare Hitze und .... kein Wasser, weil lange Trockenperioden.
Wie überlebt er ...
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Der große Fuß (Stamm) ist in der Lage sehr viel Wasser zu speichern und kann damit sehr gut lange Dürreperioden überstehen , da über die harten Blätter die Verdunstung minimal ausfällt .....also perfekt an mein Gießverhalten angepaßt!
Der Elefantenfuß benötigt nicht viel mehr Wasser als die gewohnheitsmäßig vernachlässigten Kakteen. Laut Pflegeanleitung soll man das Gewächs auch eher trocken als zu naß halten, bzw. im Sommer einmal richtig wässern und dann völlig austrocknen lassen.
Die Pflanze benötigt außerdem einen vollsonnigen Standort (bei mir ein Südenseitenfenster), zu beachten ist allerdings das man die Exemplare auch daran langsam gewöhnen muß (insbesondere wenn es sich um neu gekaufte Pflanzen handelt!!)
Daraus resultierend bevorzugt der Beaucarnea im Sommer sehr hohen Temperaturen. Die Überwinterung sollte dagegen sollte an einem hellen Ort bei 5 bis 10 Grad Celsius erfolgen.
Sonstige Hinweise, Preis
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Die Düngung: Während des Wachstums einmal pro Woche (besser weniger) mit maximal der Hälfte der vom Hersteller empfohlenen Menge Grünpflanzendünger düngen. ... mehr nimmt euch das Pflänzchen übel!
Die Kosten für eine Pflanze bis 30cm belaufen sich bis ca. 40 Mark, für größere Exemplare muß man natürlich etwas mehr hinblättern ....
Fazit
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Für mich die ideale Zimmerpflanze. Mit minimalen Pflegeaufwand hat man sehr, sehr lange eine wunderschöne Zimmerbereicherung. Hinweis: sollte der Blätterwald doch einmal verdorren einfach im Frühjahr die „Spitze“ in beliebiger Höhe absägen und die „Wunde“ mit sogenannten Wundverschluß versiegeln. Danach bilden sich neue Blattbüschel. (P.S. bei handelsüblichen Exemplaren wird das genau so gemacht ....)
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IvoryB, 21.03.2002
Das ist die ideale Pflanze fuumlr mich, denn bevor ich sagen kann ich habe einen gruumlnen Daumen ist er mir schon abgefault!! Keine einzige Pflanze uumlberlebt lange bei mir! schuchz Lieben Gruszlig, Ivory
mus21, 29.03.2003
klasse Bericht ich hab gleich drei einen ganz kleinen einen ein bissi groumlszligerenbeide noch ohne Stamm und einen schoumln groszligenca 70cm.