Charlaine Harris: Untot in Dallas
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Charlaine Harris: Untot in Dallas
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Charlaine Harris: Untot in Dallas

Testberichte Charlaine Harris: Untot in Dallas

 (Taschenbuch)
4.0 von 5
Platz 80 in der Kategorie "Science Fiction & Fantasy - U, V, W, X, Y, Z".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
Meinungen:
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Charlaine Harris: Untot in Dallas Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Humor:  ziemlich humorvoll
Spannung:  hoch
Niveau:  
Unterhaltungswert:  sehr hoch
Aufmachung:  sehr schön
Zielgruppe:
Wie ergreifend ist die Story?: sehr ergreifend
Seitenzahl: 200-300
Stil:
Vorteile
  • Spannung, Entwicklung der Figuren
Nachteile/Kritik
  • Zweiter Plot zu kurz
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Hope_Tikva777

Sookie Stackhouse 2

ein Testbericht von 2010-01-09 00:14:22 vom 09.01.2010
Empfehlung: ja
Autor: Harris, Charlaine
Titel: Untot in Dallas
Originaltitel: Living dead in Dallas
Verlag: Feder & Schwert
Erschienen: November 2004
ISBN 10: 393725515X
ISBN 13: 978-3937255156
Seitenzahl: 283
Einband: Taschenbuch
Serie: Sookie Stackhouse 02

* Autorenportrait:
Charlaine Harris (* 25. November 1951 in Tunica, Mississippi) ist eine „New York Times“-Beststeller-Autorin und schreibt bevorzugt Mystery-Geschichten. Aufgewachsen im Mississippi-Delta begann sie bereits in ihrer Jugend mit dem Schreiben. Ihre frühen Werke handeln meist von Geistern und Teenagern. Sie lebt jetzt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Magnolia (Arkansas).
Quelle: wikipedia

* Inhalt lt. Klappentext:
Die Kellnerin Sookie Stackhouse hat eine Pechsträhne.
Zuerst wird einer ihrer Kollegen ermordet, und es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter. Kurz darauf steht sie einer Bestie gegenüber, die ihr mit giftigen Krallen schmerzhafte Wunden zufügt. Dann: Auftritt der Vampire, die ihr nicht ganz uneiegennützig das Gift aus den Adern saugen... und das ist erst der Anfang.

Im zweiten Band um die charmante und etwas schräge Sookie Stackhouse und ihren Geliebten, den Vampir Bill, liefert Charlaine Harris erneut Horror und Humor aus der Perspektive des ländlichen Amerika.

~ Meine Meinung ~

Die Autorin hat sich mit diesem Roman gesteigert!
Wer meine Rezi zum ersten Teil "Vorübergehend tot" gelesen hat, der weiß, dass ich ziemliche Anlaufschwierigkeiten hatte. Die fallen in diesem Buch gänzlich weg. Die Ich-Version, von Sookie Stackhouse, ist gut dargestellt und auch die Schreibweise hat sich, in meinen Augen, sehr verbessert.

Die "Bestie", um die es laut Inhaltsangabe geht, spielt gar nicht so eine große Rolle wie ich anfangs dachte. Sie erscheint am Anfang, um eine Nachricht zu überbringen, um dann erst wieder an Ende vom Buch aufzutauchen. Dort kommt sie zwar nur kurz vor, aber sie spielt in der kurzen Zeit eine sehr wichtige Rolle.
Dazwischen wird Sookie nach Dallas gerufen und macht die unerfreuliche Bekanntschaft der "Bruderschaft": Religiöse Fanatiker, die Vampire ausrotten wollen.
Der Dallasaufenthalt ist dadurch richtig spannend und Sookie muss einmal sogar um ihr Leben fürchten. So kann ich der Aussage, die sich auf der ersten Seite des Buches befindet Hundertprozentig zustimmen: Es ist größtenteils ein richtiger Vampir-Krimi!
Aber es gibt auch zwischendrin immer wieder etwas zu schmunzeln, so dass die Spannung dadurch etwas aufgelockert wird.
Was mich auch sehr freute, war die Begegnung mit einem jungen Telepaten, den Sookie in Dallas trifft. Nun ist sie mit ihrer "Gabe" nicht mehr allein. Und von den Gestaltwandler bekommt man in diesem Band etwas mehr mit.

Die Charaktere werden nur oberflächlich vorgestellt, was meiner Ansicht nach aber genügt.
Die Schrift ist sehr klein und die Seiten sind eng beschrieben. Aber durch die flüssige Schreibweise und die Spannung die sich in Dallas aufbaut, stört das meiner Meinung nach nicht wirklich.

Fazit:
Dieser Vampirroman hat mich nach dem ersten Teil richtig positiv überrascht und ich werde Sookie Stackhouse auch weiterhin begleiten!
vier Sterne
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 3,0 mittelmäßig
Zielgruppe:Erwachsene
Niveau:Niveau von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 4,0 anspruchsvoll
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Spannung:Spannung von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Wie ergreifend ist die Story?:ergreifend
Aufmachung:Aufmachung von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 4,0 schön
Seitenzahl:200-300
Stil:neutral
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Kommentare
Jack100
Jack100, 03.04.2010
Danke für das Lesen meines Berichtes. Und Frohe Ostern. Viele Grüße
Cessie47
Cessie47, 09.01.2010
Gut geschrieben,ein schönes Schneesicheres Wochenende,liebe Grüße
Lakisha_1
Lakisha_1, 09.01.2010
würd mich über gegenlesungen freuen. lg
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Dana16w

Das Beißen geht weiter

ein Testbericht von 2011-09-09 18:04:36 vom 09.09.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung, Entwicklung der Figuren ...
Nachteile/Kritik: Zweiter Plot zu kurz
Vorgeplänkel

Nachdem ich schon den ersten Teil der Sookie Stackhouse vorgestellt habe, folgt hier nun auch natürlich der zweite Teil.
Einen Teil also den dritten habe ich noch bei mir zu Hause herumstehen, dann heißt es erst einmal warten, denn von meiner Auflage sind leider erst drei Bände erschienen und ich möchte ja schließlich, dass die Bücher zueinander passen ;-)
Aber so kann ich mir wenigstens Zeit mit dem Lesen warten und es genießen.
Die Sookie Stackhouse Reihe ist eine Buchreihe, die als Basis für eine TV Serie diente - True Blood.
Da ich diese Serie liebte und sie regelrecht verschlungen habe und eben ein echter Büchernarr bin, konnte ich es einfach nicht sein lassen mir diese Reihe zu Gemüte zu führen^^
So, nun aber mal wirklich zum zweiten Teil.

Allgemeine Infos

Broschiert: 288 Seiten
Verlag: Feder & Schwert; Auflage: 1., veränderte Neuauflage. (1. August 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3867620563
ISBN-13: 978-3867620567
Preis: 9,95 Euro

Die Autorin

Charlaine Harris wurde im Mississippi-Delta geboren und wuchs inmitten von Baumwollfeldern auf. Obwohl ihr Werk hauptsächlich Geistergeschichten umfasst, schrieb sie in ihrer Zeit im College auch Gedichte und Theaterstücke. Nach dem College folgten zunächst einige Jahre mit Gelegenheitsarbeiten, bis sie endlich vom Schreiben leben konnte. Mit der Zeit wurden ihre Geschichten immer dunkler, und damit wuchs auch ihr Erfolg. Mit dem Buch "Dead Until Dark" (auf Deutsch: "Vorübergehend tot") fand diese Entwicklung in einer Vampirgeschichte ihren Höhepunkt und mündete in dem ganz persönlichen Stil der Autorin, einer Mischung aus Science-Fiction, Liebes- und Gruselgeschichte sowie Märchen. Charlaine Harris engagiert sich in der Kirche und im Berufsverband der Schriftsteller. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Süden von Arkansas.



Vorgeschichte

Nachdem Wissenschaftler es geschafft haben synthetisches Blut herzustellen, kriechen die Vampire der Welt aus ihren Gräbern um aus dem Schattendasein zu treten und unter den Menschen als ebenbürtige zu leben. Mit Hilfe des synthetischen Blutes ist es möglich ein nebeneinander zuführen, ohne das sich die ein Spezies von der anderen nährt. Wobei die Vampire das mit der Spezies anders

Bilder von Untot in Dallas / Charlaine Harris
Untot in Dallas / Charlaine Harris..halten, sie verbreiten, dass das Vampir sein auf einen Virus zurückzuführen ist, der sie allergisch gegen Silber und Sonnenlicht macht.

Sookie Stackhouse ist eine Kellnerin in einer Bar in Bon Temps, einer Kleinstadt in Louisiana.
Sie ist ein sehr hübsches Mädchen, das auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Leider hat sie nur ein kleines Hindernis. Ihre Fähigkeit die Gedanken anderer Menschen zu lesen. Sie tut dies nicht absichtlich, eher ist es eine große Anstrengung für sie die Gedanken anderer Menschen aus ihrem Kopf zu verbannen.
Unsere Sookie hat trotz ihrer offensichtlichen Reize bisher keine ernsthafte Beziehung führen können an Sex war gar nicht zu denken, denn es ist schwer sich fallen zu lassen, wen der Sexualpartner in Gedanken etwas am Körper der Geliebten auszusetzen hat.
Dies ändert sich jedoch als der Vampir Bill in ihr Leben tritt. Seine Gedanken kann sie nicht vernehmen und Sookie ist sofort von ihm begeistert. Bill ist ein charmanter Vampir, doch Sookie merkt schnell, dass nicht alle Vampire so nett sind wie er.

Inhalt

Einer dieser Vampire ist Eric. Der große blonde Vampir, der schon uralt ist, hat etwas Animalisches und wildes an sich. Er ist der Betreiber einer Vampir Bar, die viele Touristen und Fangbanger (Groupies der Vampire) anlockt.
Sookie würde ihn am liebsten nie wieder sehen, doch leider hat sie mit ihm bei der ersten Begegnung ein Abkommen geschlossen. Sie verhört mit Hilfe ihrer Gabe Menschen für ihn, von denen er denkt sie würden ihm schaden und dafür werden diese Menschen lebend der Polizei übergeben.
Sookie und Bill sind nun unterwegs zu Eric um einen neuen Auftrag entgegen zu nehmen, als es zu einem bösen Streit zwischen den beiden kommt. Das Auto bleibt stehen und Sookie springt heraus, weil sie nur weg will. Sie läuft alleine in den Wald ohne darüber nachzudenken, dass es keine so intelligente Idee ist sich nachts im Wald alleine herumzutreiben.
Plötzlich vernimmt sie Geräusche um sich herum und eine merkwürdige Gestalt tritt ihr entgegen. Eine Mänade tritt ihr entgegen. Eine mystische Gestalt, die vor ihr nun wahre Formen annimmt. Die Mänade verletzt sie und lässt sie liegen, als Botschaft an den Vampir Eric.
Sookie kriecht zurück zum Auto, wo sie schließlich von Bill gefunden wird, der sie so schnell wie möglich zu Eric schafft.
Sookie hat eine infizierte Wunde, das Gift in der Wunde ähnelt dem Gift eines Warans, es paralysiert die Opfer, was zu einem langsamen, qualvollen Tod führt.
Eric verfügt über eine Heilerin, die zutiefst unsympathisch ist, es jedoch schafft Sookie wieder zusammenzuflicken.
Trotz des Schockes wird Sookie nicht vor dem Auftrag verschont. Sie soll nach Dallas fliegen um etwas über den Verbleib eines verschwundenen Vampirs zu erfahren. Sookie erklärt sich nur unter der Bedingung dazu bereit, dass Bill sie begleitet und Geld muss natürlich auch für sie dabei herausspringen.
Doch der Auftrag erweist sich als nicht ganz so simpel. Schon auf dem Flughafen versucht jemand Sookie zu entführen.
Endlich bei den Vampiren angekommen beginnt Sookie das Verhör und erfährt, dass eine fanatistische religiöse Vereinigung hinter der Entführung steckt. Sie nennt sich die Bruderschaft der Sonne. Eine Vereinigung die Vampire verabscheut und sie alle ins Licht gehen sehen will, sprich die Sonne.
Sookie soll sich nun unauffällig in die Räumlichkeiten einschleusen. Was ihr dort widerfährt wird nicht verraten.
Aber soviel wird verraten, Eric bringt Sookie durch einen Trick dazu sein Blut zu trinken. Wenn ein Mensch das Blut eines Vampirs trinkt, entsteht eine Art Verbindung zwischen den beiden. Der Vampir spürt, was in dem Menschen vorgeht.
Als Sookie mit ihrer Mission fertig ist, muss sie feststellen, dass die Mänade weiterhin ihr Unwesen treibt. Eine Mänade ist eine Braut Dionysos, der auch der Gott des Weines genannt wird. Sie zieht nur ab, wenn ihr ein Tribut geleistet wird. Doch anscheinend war der Tribut, den sie von Eric erhalten hat nicht genug, so treibt sie ihr Unwesen und richtet einiges Chaos an. Sookie will der Sache auf den Grund gehen weshalb sie sich schließlich mit Eric auf einer kleinen Party wiederfindet, die als Orgie gedacht war.

Leseprobe

Eine Leseprobe habe ich leider diesmal nicht im Internet gefunden, aber wenn ihr interessiert seid, könnt ihr euch bei Amazon die ersten Seiten anschauen, hier die Adresse:
http://www.amazon.de/Untot-Dallas-skurril er-Vampir-Krimi-S%C3%BCdstaaten/dp/3867620563

Mei ne Meinung

Wie schon bei meinem letzten Bericht erwähnt, habe ich angefangen diese Reihe zu lesen, nachdem ich die TV - Serie verschlungen habe.
Und auf der Basis der Serie war ich nach dem Buch etwas enttäuscht.
Eine meiner Lieblingsfiguren starb im ersten Kapitel. Lafayette, der schwule, sehr extreme Koch, der in der Serie eine wirklich bedeutende Rolle spielte. Als ich das las, war ich kurz davor das Buch in die nächste Ecke zu schmeißen. Ich besann mich dann doch zum Glück eines besseren und blieb dabei, was sich wirklich gelohnt hat.
Charlaine Harris baut eine wunderbar schaurige und dazu spannende Krimi Geschichte auf. Ein Vampir verschwindet und dahinter steckt eine fanatische, religiöse Gemeinde, die ihren Terror damit begründet ihrem Glauben zu folgen. So etwas ist immer wieder ein spannendes Thema.
Da ich die Serie und insbesondere die erste Staffel in und auswendig kenne, wusste ich natürlich im Groben was passiert, trotzdem habe ich mitgefiebert und konnte an einigen Stellen das Buch einfach nicht mehr weglegen.
Die Liebesgeschichte zwischen Sookie und Bill steht in diesem Band nicht mehr ganz so sehr im Mittelpunkt, was der Hauptstory, also dem Fall des verschwundenen Vampirs mehr Raum lässt.
Desweiteren merken wir bei Sookie die ersten Anzeichen einer Veränderung. Ich persönlich finde es sehr langweilig, wenn sich Hauptdarsteller einer Trilogie oder Reihe nicht wandeln, das ist unrealistisch und wie gesagt langweilig. Menschen wachsen mit ihren Aufgaben und verändern sich durch positive und noch mehr durch negative Ereignisse. Tun sie es in einem Buch nicht, dann hat der Autor seine Geschichte nicht richtig durchdacht.
Hier hat die gute Charlaine aber sehr gut mitgedacht. Die eher etwas schüchterne, etwas naive Sookie hat im ersten Band soviel Mist erlebt, dass sie nun etwas tapfer erscheint und ein Stück ihrer Naivität abgelegt hat. Da freue ich mich sehr darauf ihre weitere Entwicklung mitzuverfolgen. Ich habe jetzt schon den Eindruck, dass die Buchreihe im späteren Verlauf wirklich nichts mehr mit der TV Serie gemeinsam haben wird, dadurch wird es nun umso spannender die nächsten Bücher zu lesen.
Natürlich werde ich noch einige Male enttäuscht werden, wie zum Beispiel bei der Geschichte mit der Mänade. Durch die Serie weiß ich, dass man wirklich was daraus machen kann, im Buch selber kommt die mystische Gestalt einfach zu kurz. Sie taucht am Anfang und am Ende auf und verschwindet dann auch wieder. In der Serie hat sie eine ganze Kleinstadt ins Chaos gestürzt und das auf allerfeinste Art, da fand ich es schon schade, dass sie im Buch so kurz gehalten wurde, aber vielleicht taucht sie noch einmal auf??? Ich würde mich darüber zumindest sehr freuen.
Wer die Bücher liest der entwickelt jedoch einen noch größeren Respekt vor den Machern der Serie, wenn ich mir überlege, was sie noch so alles in die Serie eingebaut haben, so etwas wie die ganzen Vorgeschichten der Protagonisten. Rückblicke und Nebenfiguren, die in den Büchern nicht auftauchen, zumindest bisher und dann etwas wirklich spannendes und rundes daraus machen.
Die Sookie Stackhouse Bücher sind wirklich schön zu lesen, können sich aber mit der Verfilmung bisher noch nicht wirklich messen. Schon seltsam, normalerweise ist es ja durchaus andersherum….



Vielen Dank für Lesungen, Bewertungen und Kommentare.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Humor:Humor von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 4,0 ziemlich humorvoll
Zielgruppe:jedermann
Niveau:Niveau von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 2,0 leichte Kost
Unterhaltungswert:Unterhaltungswert von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 5,0 sehr hoch
Spannung:Spannung von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 4,0 hoch
Wie ergreifend ist die Story?:sehr ergreifend
Aufmachung:Aufmachung von Charlaine Harris: Untot in Dallas  (Taschenbuch): 5,0 sehr schön
Seitenzahl:300-400
Stil:sehr ausschmückend
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Kommentare
Miraculix1967
Miraculix1967, 09.09.2011
Schönes Wochenende und LG aus dem gallischen Dorf vom ollen Druiden Miraculix1967
passion_j
passion_j, 09.09.2011
Viele liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende. Janina
Baby1
Baby1, 09.09.2011
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
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vampire-lady

immer noch besser als Zombie in Gelsenkirchen

ein Testbericht von 2005-08-17 19:45:54 vom 17.08.2005
Empfehlung: ja
„Untot in Dallas" (Living Dead in Dallas) von Charlaine Harris war so ein Spontanzugriff bei bol.de, weil ich gerade einen befristeten Gutschein bekommen hatte. Das Taschenbuch für 9,95 Euro erschien 2004 bei Feder & Schwert (283 Seiten).

Bei dem Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Sookie Stackhouse Reihe. Das Genre ist schwer zu definieren. Irgendwo gibt es einen Krimiplot, der aber in diesem Band ziemlich lahm ausgearbeitet ist, dann gibt es Vampire, Gestaltwandler und anderes übernatürliches Gezeugse, von Horror zu sprechen, wäre aber auch grundfalsch. Abgerundet wird die Geschichte durch Sookies Liebschaft mit ihrem Vampir Bill, wobei die beiden gerade versuchen ihre junge Beziehung auf eine alltägliche Basis zu stellen.

Sookie Stackhouse entspricht eigentlich dem amerikanischen Klischee: Kellnerin, blond, braungebrannt und üppig. Irgendwo in dem Buch vergleicht sie sich mit Britney Spears und irgendwo hat sie auch recht damit. Interessant an Sookie: die Gabe des Gedankenlesens, sie allerdings bei übernatürlichen Wesen nicht so ganz gut funktioniert, was eine Beziehung zu Vampirbill so reizvoll macht. Wie gesagt beschäftigt sich ein Teil der Geschichte mit der Beziehung der beiden. Schließlich ist Bill gut 150 Jahre alt und ist manchmal doch etwas altmodisch, wodurch es erst mal einen Heidenkrach gibt. Andersrum muß man aber auch feststellen, daß die gute Sookie sich ganz gern mal betüdeln lässt, wenn sie es auch nicht zugibt und das obwohl die Hauptfigur labert und labert und labert. Hin und wieder ist sie dabei sehr witzig, aber mir erzählt sie einfach zuviel. Die Geschichte spielt in einem amerikanischen Südstaatenkaff namens Bon Temps in der Nähe von New Orleans, wo das ganze Gehabe natürlich hinpasst wie die Faust aufs Auge.

In diesem Teil gibt es zwei Krimifälle zu lösen:
Fall 1: Sookie findet den schwulen Koch aus ihrer Bar niedergemeuchelt im Auto eines Polizisten. Anscheinend hatte er Späßcken an heimlichen Sexpartys. Anscheinend hatten aber die anderen Teilnehmer wenig Späßcken an dem Gedanken der geschwätzige Schwule würde alles ausplaudern.
Fall 2: da Sookie telepathische Fähigkeiten hat und mit Vampirbill zusammen ist, darf sie sich auch mit Bills Boss dem Ex-Wikinger und Obervampir Eric herumplagen. Der hat sie nun einfach mal an einen Vampirboss in Dallas ausgeliehen für den sie ein paar Interviews im Zusammenhang mit einem verschwundenen Freund führen soll.

Da Sookie sich in beide Fälle mehr einmischt als unbedingt nötig, bekommt sie es nicht nur mit dem Sexclub, einer Anitvampirkirche sondern auch mit einem anhänglichen Obervampir und einem leicht eifersüchtigen Bill zu tun. Die Krimigeschichten sind mir in beiden Fällen zu dick aufgetragen – ich meine, die Hauptfigur ist eine Kellnerin und nicht Mrs. Bond. Abgesehen mal davon, daß man beide Krimiplots hinlänglich von anderen Autoren her kennt.

Dabei ist Sookie mittlerweile ganz dick mit den Vampiren geworden. Zwar meutert sie gern, daß Eric sie herumkommandiert, aber trotzdem versteht sie sich ganz allgemein mit den Vampiren besser als erwartet. Eigentlich sind alle schon ganz dicke Kumpels, und Sookie hat sich ganz gut in diesen Kreisen eingelebt. Hat mich überrascht, nachdem im ersten Teil die Vorbehalte noch wesentlich größer waren. Besonders mit Eric versteht sie sich ganz gut, obwohl sie sich immer beschwert, von ihm angegraben zu werden. Gefällt ihr wohl besser als sie zugibt. Vielleicht verstehe ich sie ja auch nicht, weil sie blond ist.

Eric ist eigentlich eine ziemlich coole Vampirfigur, von der ich mir allerdings mehr versprochen hätte. Leider hat Harris ihn abgesehen von seiner Riesenstatur ziemlich Lestat-lastig (Anne Rice) angelegt, nicht nur im Bezug aufs Aussehen sondern auch in punkto Narzissmus. Man muß sich als Leser von dem Vergleich erst wieder umständlich lösen, um Eric als eigenständige Figur zu betrachten. Es hat ihn aber zumindest so erwischt, daß er Sookie in ziemlich lächerlichen Sachen zu einer Sexparty begleitet und dort auch noch auf schwul macht. Das ist zwar alles gleich dreifach unheimlich komisch, wenn man sich überlegt, daß Eric mal ein Wikinger war. Trotzdem ist Eric anscheinend gefährlicher und hintersinniger als man denkt – selbst wenn man überlegt, daß Sookie ziemlich naiv durch die Weltgeschichte tapert. Das dürfte also noch interessant werden und Action in die Sookie-Bill-Beziehung bringen. Obwohl auch Bill kein Engel ist, wie sich einmal mehr feststellen lässt.

Auch über den einen oder anderen Klops von Autorin und Übersetzung sollte man wegsehen können. Ich finde es wenig nachvollziehbar, wenn eine Frau ihrem Chef in den Arm fällt, weil sie gerade ein Leiche gefunden hat, und er ihr sagt: es tut mir leid, daß du ihn finden musstest. Und dann sollte man der Übersetzung mal erklären, daß man „andere Saiten aufziehen kann“, was ein kleiner Unterschied zu „andere Seiten aufschlagen“ ist.

Alles in allem werde ich vielleicht noch den einen oder anderen Band lesen, weil ich wissen will, wie es weiter geht. Richtig begeistert bin ich nicht. Ich würde die Reihe den Leserinnen empfehlen, denen bei Laurell K. Hamiltons Anita-Blake-Reihe übel wird, die aber trotzdem Vampirkerls mögen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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