Nintendo Advance Wars Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 5.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Gute Grafik, guter Sound, super Story, klasse Mehrspielermodus
Strategie und! Spielspaß, riesiger Umfang, super Story
Grosse Suchtgefahr
guter Solo- und multiplayer Modus
Geniales Spielprinzip, tolle Trainingskampagne erleichtert Einstieg, liebevoll präsentiert, vielschichtig, abwechslungsreich, unterhaltsam, anspruchsvoll, extrem umfangreich, guter Mehrspielermodus, ausgezeichnete Steuerung, enorme Langzeitmotivation,
Nachteile/Kritik
Keine Speichermöglichkeit im Multiplayer
nichts
nicht so gute grafik, mittelmäßiger Sound
Nicht selten passiert Unvorhergesehenes, was ohne eigenes Verschulden zu starken Benachteiligungen führt und manch einen Neustart einer Mission erforderlich macht, knallig buntes Design im Anime-Look nicht jedermanns Sache
Nintendo Advance Wars Game Boy Advance Spiel am günstigsten bei:
ein Testbericht von Krakel2003-05-28 16:36:35vom 28.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Grafik, guter Sound, super Story, klasse Mehrspielermodus...Nachteile/Kritik: ---
Hallo Leute,
Als ich vor ein paar Tagen mal wieder meine Schränke durchsucht habe, fiel mir das gute alte Advance Wars in die Hände. Angesichts dieser Sache habe ich mir vorgenommen, einen Bericht zu schreiben.
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1. Was ist Advance Wars überhaupt?
2. Story
3. Grafik
4. Sound
5. Spielablauf
6. Multiplayer Modus
7. K.O.s
8. Steuerung
9. Prozentverteilung
10. Fazit
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1. Was ist Advance Wars überhaupt?:
Advance Wars, ein vor ungefähr zwei Jahren erscheinendes Strategiespiel für den Game Boy Advance, in dem man eine Organisation in den Krieg führt.
2. Story:
Die vier verschiedenen Organisationen , Orange Star, Blue Moon, Green Earth und Yellow Comet, sind mal wieder im Krieg. Ihr seid der neue Berater der Orange Star und müsst versuchen, die von den anderen Organisationen besetzten Gebiete mit euren Truppen zurück zu erobern. Ein K.O., ein Kommandant mit verschiedenen Fähigkeiten, hilft euch, euren Auftrag zu erfüllen. Alle K.O.s besitzen verschiedene Stärken und Schwächen und verschiedene Gaben, die ihre Einheiten verstärken. Während ein K.O. sich auf den Nahkampf spezialisiert hat, hat sich ein andere eher auf Lufteinheiten konzentriert. Die Fähigkeiten der verschiedenen K.O.s könnt ihr zu eurem Vorteil nutzen, um die Gegner in die Flucht zu schlagen.
3. Grafik:
Die Grafik ist einfach klasse für so ein kleines Gerät. Besonders die Kämpfe zwischen den einzelnen Einheiten sehen spitze aus. In der Mitte des Bildschirmes erscheint ein Strich und auf beiden Seiten kann man die Einheiten sehen, die sich dann gegenseitig bekriegen. Dieser Teil ist den Entwicklern von Nintendo richtig gut gelungen. Es macht richtig viel Spaß, dabei zuzuschauen, wie sich die Einheiten schlagen.
Auch die Grafik in der „Kartenübersicht“ lässt nichts zu wünschen übrig. Die Einheiten, die man in dieser Ansicht bewegen kann sehen richtig gut aus.
4. Sound:
Auch beim Sound brennen die Entwickler ein richtiges Feuerwerk ab. Besonders bei den Kampfsequenzen kommt der geniale Sound zur Geltung. Panzer schiessen aus allen Rohren und Infantrieeinheiten versuchen sich vergebens dagegen zu wehren und feuern was das Zeug hält. Auch gut geworden sind die Sounds, wenn man die Einheiten bewegt. Hier und da hört man Schritte und manchmal ein paar Ketten zwischendurch. Der Sound ist einfach genial.
5. Spielablauf:
Der Spielablauf ist recht simpel:
Als erstes kann man seine Einheiten pro Tag (ein Tag = eine Runde) einmal bewegen und den Gegner dann angreifen. Danach kann man gegebenenfalls Einheiten ausbilden und dann den Tag beziehungsweise die Runde beenden.
6. Multiplayer Modus:
Der Multiplayer Modus ist einfach toll. An einem Game Boy Advance mit bis zu vier Freunden spielen, das ist einfach genial. Jeder Spieler hat seine Runde und wenn er fertig ist, gibt er den Game Boy einen anderen Spieler.
Natürlich kann man ja verschiedene Game Boy vernetzen. Man kann mit nur einem Modul ein Multiplayerspiel eröffnen, doch leider lassen sich in diesem Modus keine Einheiten ausbilden. Anders dagegen ist das vernetzen mit mehreren Game Boys, die jeweils ein Modul besitzen. Dann läuft es genau so ab wie mit nur einem Game Boy und einem Modul.
7. K.O.s:
In Advance Wars gibt es neun verschiedene K.O.s:
Orange Star:
Andy:
Sehr ausgewogener Charakter.
Gabe: Supertuning:
Repariert seine Einheiten und macht sie stärker.
Max (Mein Favorit):
Sehr starke Nahkampf Einheiten. Schlechte Fernkampf Einheiten.
Gabe: Maximum:
Stärkt alle Direktkampf
Einheiten.
Tami:
Spezialistin für Infanterie. Sonst überall schwach.
Gabe: Doppel-Distanz:
Erhöht Bewegungsradius der Infanterie.
Blue Moon:
Kid:
Fernkampf Spezialist.Andere Truppen sind schwach.
Gabe: Scharfschuss:
Erhöht die Reichweite und stärke der Fernwaffen.
Olaf:
Eher Ausgeglichen. Regen macht sene Einheiten schwach. Schnee verstärkt seine Einheiten.
Gabe: Schneesturm:
Entfesselt Schnee. Macht seine Einheiten stark.
Green Earth:
Eagle:
Meister der Lüfte. Starke Lufteinheiten. Auf der See schwach.
Gabe: Blitzschlag:
Seine Truppen können ein zweites mal angreifen.
Drake:
König der Meere. Starke Meereinheiten. In der Luft schwach.
Gabe: Tsunami:
Beschädigt gegnerische Truppen durch Flutwelle.
Yellow Comet:
Kanbei:
Sehr starke Einheiten. Kosten sind entsprechend hoch.
Gabe: Moral-Mobil:
Erhöht die Stärke seiner Einheiten um das doppelte.
Sonja:
Großes Sichtfeld der Truppen. Kann die Energie ihrer Truppen verbergen.
Gabe: Weitsicht:
Sichtfeld wird erhöht. Kann Truppen im Wald und Riff sehen.
8. Steuerung:
Die Steuerung ist sehr einfach:
Mit dem Steuerkreuz bewegt man eine Hand über das Spielfeld. Mit dem A-Knopf kann man Gebäude und Einheiten anwählen oder bewegen und die Auswahl bestätigen. Mit der B-Taste kann man Aktionen rückgängig machen und mit der Start-Taste kann man die Geländekarte aufrufen. Mit der Select-Taste kann man das Menü auf rufen, in dem ihr dann den Zug beenden oder das Optionsmenü aufrufen könnt.
10. Fazit:
Ich finde es ist eines der besten Strategiespiele die es momentan auf dem Markt gibt, sowohl bei den Konsolen als auch beim PC und Game Boy. Besonders angesprochen hat mich die Grafik ,der Sound, Einzelspieler und Multiplayer, kurz gesagt alles! Ein wirklich tolles Spiel, bei dem man auch manchmal ein bisschen nachdenken muss. Einfach klasse!
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Die Welt der Kriege
ein Testbericht von sparschweinchenschlachter2007-06-21 09:00:39vom 21.06.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Strategie und! Spielspaß, riesiger Umfang, super Story ...Nachteile/Kritik: Keine Speichermöglichkeit im Multiplayer
Einfachstes Spielprinzip und eine packende Story. Der Strategiehit Advance Wars schlug überall ein wie eine Bombe. Warum das Spiel auf Anhieb so beliebt und erfolgreich ist, und ob es auch für EUCH empfehlenswert ist seht ihr in diesem Bericht.
Story ~
Ihr seid General von Orange Star, einer von 4 großen Mächten im Spiel. Obwohl vertraglich Frieden herrscht werdet ihr plötzlich von Blue Moon angegriffen. Und auch Yellow Comet und Green Earth verhalten sich aggressiv. Nachdem ihr die Attacken abgewehrt habt stellt ihr eure „Feinde“ zur Rede. Doch die schwören, dass sie von Andi, einem jungen KO von Orange Star angegriffen wurden und eigentlich nur das Feuer erwiderten.
Doch wie kann das möglich sein. Denn für Andi wäre es unmöglich die Orange Truppen zu sammeln und Kriege zu führen. So geht ihr mit Unterstützung anderer Kos der Sache auf den Grund und stößt auf eine mysteriöse Organisation: Black Hole. Doch wird man Andi glauben, dass er unschuldig ist, und dass Black Hole dies alles organisiert hat, und kann man Unterstützung gegen diese neue Organisation erwarten?
Grafik ~
Die Spielwelt seht ihr aus der Vogelperspektive. Man könnte sich ein Gitter über die Welten vorstellen um den Aufbau zu erkennen. Ob Berg oder Wald, Stadt oder Strand, Jedes Gelände in Advance Wars füllt ein Quadrat des Gitters. Ihr seht also, dass die Spielwelt simpel gestaltet ist. Es gibt keine großartigen Effekte zu bewundern (manchmal: Regen, Schnee, Explosionen). Doch durch diese simple grafische Darstellung hat man im Gefecht die nötige Übersicht. Für dieses Strategiespiel könnte man die Spielweltoptik gar nicht besser wählen.
Wenn ihr einen Gegner angreift (oder ihr angegriffen werdet) seht ihr außerdem in einer hübschen Videosequenz eure und die gegnerischen Verluste.
Sound ~
Zum Sound in Advance Wars gibt es nicht sehr viel zu sagen. Die Musikstücke passen gut zur Szene und werden, da jeder KO eine andere Musik hat, auch nicht so schnell einseitig.
Und auch die Soundeffekte - das heißt: Geräusche der fliegenden Einheiten, der Schiffe, das Trampeln der Infanterie und die Waffen (MG, Haubitze, Bazooka, etc.) - hören sich klasse an und passen immer zur entsprechenden Situation.
Steuerung ~
Mit ‚A’ wählt man Einheiten oder ähnliches oder bestätigt Befehle. Mit dem ‚Steuerkreuz’ steuert ihr logischerweise den Cursor. Drückt ihr mit ‚B’ auf eine Einheit, so wird deren Reichweite angezeigt. Drückt ihr mit auf dem Spielfeld ‚R’, so seht ihr hilfreiche und wirklich sinnvolle Informationen über das angeklickte Gelände und eventuell über die angeklickte Einheit. Mit der ‚L-Schultertaste’ wechselt ihr der Reihe nach zu einer Einheit, mit der ihr an diesem Tag noch ziehen könnt (so kann man verhindern, dass man eine starke Einheit ärgerlicherweise einfach vergisst). ‚Start’ öffnet eine Übersichtskarte und ‚Select’ das normale Kampfmenü.
Die Steuerung ist wirklich kinderleicht, was wohl auch daran liegt, dass die Kämpfe rundenbasierend sind, und man viel Zeit für die Züge hat.
Spielspaß ~
Wer denkt, dass Strategie immer gleich Langeweile bedeutet, der hat sich im Fall von Advance Wars kräftig geschnitten. Das Spiel macht nämlich Spaß ohne Ende. Besonders die Kampagne und die 20 Kriegsgebiete heben den Dauerspaßfaktor in ungeahnte Höhen. Zudem kann man
durch siegreiche Schlachten seinen Rang verbessern, was zusätzlich motiviert, bis man nun endlich den 1. Rang: Gold-Greif erreicht hat.
Doch auch wenn man nun in der Statistik ganz oben steht wird Advance Wars nicht langweilig, immer wieder möchte man die Kampagne durchzocken - die wohl aufgrund der guten Geschichte und unterschiedlichen Aufträge nie langweilig wird - und maximale Punktzahlen erreichen…
Multiplayer ~
(Single-Modul; Multi-Modul)
Advance Wars hat zwei verschiedene Multiplayer-Modi. Spielt man mit einem Modul, so kann man nur Vorbesetzt-Levels spielen. Das heißt, ihr habt eine bestimmte Anzahl an Truppen und müsst mit diesen Versuchen das Gefecht für euch zu entscheiden. Ihr könnt also keine Einheiten bauen! Spielt ihr allerdings ein Multi-Modul-Spiel, so habt ihr alle Möglichkeiten wie im Einzelspieler, und ihr habt außerdem alle Kampfkarten zur Auswahl und das ist eine Menge! Außerdem macht das Spiel mit bzw. gegen Freunde tatsächlich noch mehr Spaß!!!
Und so verfliegen die Stunden. Hier spielt sich allerdings der einzige Nachteil im Multiplayer auf: Man kann die Kämpfe nicht speichern. Und weil ein gutes Gefecht gegen einen ebenbürtigen Gegner manchmal sogar Stunden gehen kann, braucht man eben viel freie Zeit um das Match auch zu Ende bringen zu können.
Spielumfang ~
In Advance Wars gibt es neben der Kampagne (siehe Story) und dem Kampfmodus (auch im Multiplayer) auch noch die Kriegsgebiete und Kampfübung. Letztere müsst ihr gleich zu Anfang spielen. Hier werdet ihr mit den Einheiten, der Steuerung und dem einfachen Spielprinzip vertraut gemacht. Im Kriegsgebiet stehen euch, wenn ihr alle gekauft habt, 20 Karten zur Verfügung. Wie der Name schon sagt herrscht auf jeder Karte Krieg. Gewinnt die Gefechte und staubt gute Ränge für eure Statistik ab.
Doch es gibt nicht nur eine riesige Auswahl an Kämpfen und Missionen, auch von Einheiten gibt es eine große Vielfalt: Von Infanterie und Jagdpanzern über Kampfhelikopter und Bomber bis hin zu Kreuzern und U-Booten. Insgesamt stehen euch 4 Flugeinheiten, 10 Bodentruppen und 4 Seeeinheiten zur Verfügung, alle mit ihren Vor- und Nachteilen!
Außerdem stehen euch bis zu 11 Kos zur Auswahl, auch hier haben alle ihre eigenen Stärken. Andi zum Beispiel kann seine Einheiten schnell reparieren, während Max unglaublich stark ist, und Tami die beste Infanterie hat,…
Der Umfang von Advance Wars ist einfach nur riesig und zeitlos genial. Dabei stehen euch und eurer Taktik wirklich alle Türen offen.
Fazit ~
Für alle, für wirklich ALLE ein empfehlenswertes Spiel! Besonders die Taktiker werden von dem riesigen Umfang und den endlosen Möglichkeiten überwältigt sein. Doch auch Anfänger werden ihre Freude an dem Spiel haben, denn durch das Tutorial wird alles gut erklärt und es braucht so, durch den langsam steigenden Schwierigkeitsgrad, auch wirklich kein Computergehirn um das Spiel voll zu verstehen und Spaß zu haben!
Zum Schwierigkeitsgrad ~
Leicht bis mittel / Anfänger bis Fortgeschrittene
Zur Einschätzung des Schwierigkeitsgrades ist allerdings zu sagen, dass dies nur meine Meinung ist, und, wegen der verschiedenen Spielerstärken, von Spieler zu Spieler auch als leichter, bzw. schwerer ausfallen kann. Somit ist eine genaue Definition dieses Punktes nicht möglich.
ein Testbericht von sinfortuna2006-03-17 09:35:34vom 17.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Geniales Spielprinzip, tolle Trainingskampagne erleichtert Einstieg, liebevoll präsentiert, vielschichtig, abwechslungsreich, unterhaltsam, anspruchsvoll, extrem umfangreich, guter Mehrspielermodus, ausgezeichnete Steuerung, enorme Langzeitmotivation,...Nachteile/Kritik: Nicht selten passiert Unvorhergesehenes, was ohne eigenes Verschulden zu starken Benachteiligungen führt und manch einen Neustart einer Mission erforderlich macht, knallig buntes Design im Anime-Look nicht jedermanns Sache
„Advance Wars“ von Nintendo aus dem Jahr 2001: eines der herausragendsten Module für den Gameboy Advance überhaupt. Kein Zweifel, was uns hier für ein Rundenstrategiespiel im Anime-Stil auf Nintendos 32-Bit-Handheld präsentiert wird, gehört zum Edelsten, was ich bislang auf diesem Sektor erblicken durfte. Hier stimmt nahezu alles, bis auf Kleinigkeiten, die erst nach längerer Zeit deutlich werden, spielt sich dieses Modul wie aus einem Guss und es ist wahrlich nicht übertrieben, wenn man von einem ungemein hohen Suchtpotential spricht, welcher diesem Game innewohnt. Nicht zuletzt der extrem hohe Wiederspielwert (zumindest
für Genreinteressierte) sorgt dafür, dass dieser GBA-Titel jeden einzelnen Cent wert ist.
Wer einen ersten zaghaften Blick auf dieses GBA-Modul wirft, mag zunächst gar nicht glauben, dass es sich bei „Advance Wars“ um ein hochklassiges und vor allem sehr anspruchsvolles Strategiespiel handelt. Denn die Fassade ist gewaltig auf Niedlichkeit getrimmt, Anime-Liebhaber oder solche eines knuddligen Comic-Stils kommen hier voll auf ihre Kosten. Ein großer Pluspunkt wird gleich zu Beginn des Spiels mehr als deutlich, denn ganz gleich, ob Ihr Profi, Fortgeschrittener, Gelegenheitszocker oder Neuling auf diesem Terrain seid: es spielt praktisch keine Rolle. Sehr ausführlich und vor allem sehr anschaulich werdet Ihr Schritt für Schritt in die Materie eingeführt, trotz der mit zunehmender Spieldauer immer mehr zunehmenden Komplexität seid Ihr immer voll auf dem Laufenden. Manch einem mag das vorsichtige Heranführen an die einzelnen Funktionen der Einheiten und taktischen Überlegungen in der Tutorialkampagne schon fast zuviel des Guten sein, so sehr wird jeder einzelne Schritt im Detail erläutert. Objektiv gesehen handelt es sich um einen Trainingsmodus der Extraklasse, der nicht nur außerordentlich informativ ist, sondern auch über alle Maßen interessant präsentiert wird und vermuten lässt, was für ein spannendes Strategieabenteuer uns hier erwartet.
Begleitet werden sowohl der Tutorialmodus als auch die späteren Schlachten und Endbewertungen von zahlreichen Dialogen, welche die Anime-Protagonisten miteinander führen. Dies fördert den Grad der Identifikation mit Storyline und auch den unterschiedlichen Charakteren ungemein und sorgt praktisch vom Start weg für eine erstaunlich dichte Spielatmosphäre. Schon schnell wird deutlich, wie vielseitig dieses Spiel ist und welchen spielerischen Freiraum wir hier genießen dürfen. Nachdem wir die Bekanntschaft mit der jungen Blondine Nell gemacht haben, welche uns durch den umfangreichen Trainingsmodus inklusiver einiger Einzelmissionen führt und auch später sehr oft mit Ratschlägen zur Seite steht, wird es richtig ernst: wir begeben uns auf das Schlachtfeld, welches quasi eine Geländekarte darstellt, die in viele Quadrate unterteilt ist und auf der wir unsere Einheiten entsprechend verschieben können. Das Gelände ist natürlich nicht immer das gleiche, demzufolge wir in Waldgebieten, auf hügeligem Gelände, an Küstengebieten oder auch an Hafengebieten unser Unwesen treiben, nicht selten streifen wir dabei Stadtgebiete, ausgedehnte Industriegebiete oder auch Flughäfen. Dabei variiert auch die Art der verfügbaren Einheiten, sowohl Bodentruppen als auch Marine und Luftwaffe kommen zum Einsatz. Da es sich nicht um ein Echtzeitstrategiespiel handelt, kommt zu keinem Zeitpunkt Hektik auf, was ich angesichts des doch vergleichsweise kleinen Displays und der engen Tastenbelegung auf dem Gameboy Advance auch sehr begrüße, nacheinander bewegt Ihr Eure Truppen und dann der Feind oder auch umgekehrt. Langweilig wird es jedenfalls nie, ganz im Gegenteil, dafür sorgt ein gewaltig hohes Maß an Abwechslung und nicht zuletzt die zahlreichen unterschiedlichen Möglichkeiten, welche sich Euch in der Schlacht bieten.
Sind wir am Zug, so liegt es an uns, möglichst sinnvolle Kommandos zu geben bzw. an die entsprechenden Einheiten kluge Befehle zu erteilen. Ob Panzer, Flugabwehr, Geschütztürme, Bodentruppen, Raketenwerfer, Kriegsschiffe, Kampfhubschrauber, Bomber, Düsenjäger oder U-Boot: einzig und allein an Euch liegt es, die Einheiten (dem Schachspiel nicht ganz unähnlich) zu positionieren. Die einzelnen Einheiten verfügen über eine unterschiedliche Reichweite, Durchschlagskraft und Mobilität, versteht sich, und manche Einheiten sind nur für bestimmte Dinge zu gebrauchen: Düsenjäger können zum Beispiel keine Bodentruppen des Feindes attackieren und U-Boote keine Kreuzer attackieren. Das jeweilige Schlachtfeld ist regelmäßig genauestens zu inspizieren: analysiert die Begebenheiten des Geländes, die Reichweite gegnerischer Truppen, Eure eigene Verteidigungsstärke bzw. die Anordnung Eurer Defensiveinheiten und vor allem: greift niemals überstürzt an, denn in der Regel werdet Ihr dafür gnadenlos abgestraft. Das Resultat Eures Zuges wird spätestens dann sichtbar, wenn der CPU an die Reihe kommt: dessen Truppen agieren zwar nicht immer auf geniale Art und Weise, doch ziemlich oft werdet Ihr Euer blaues Wunder erleben und besonders im späteren Verlauf des Spiels aller Voraussicht nach nicht gerade selten die gesamte Kampagne neu starten müssen, schätze ich.
Damit bin ich auch beim einzigen unübersehbaren Negativpunkt: oft existiert auf dem Schlachtfeld dichter Nebel, was grundsätzlich bedeutet, dass Ihr einen Großteil des Geländes (noch) nicht einsehen könnt. Fast immer ist der CPU dadurch im Vorteil, wenn praktisch aus dem Nichts seine Truppen auftauchen und uns attackieren. Im umgekehrten Falle würden wir meistens hart bestraft, wagten wir uns in unsichtbares Terrain, die Folge wäre oft, dass kurz darauf sich mehrere Einheiten auf unsere „tapfere“ Einheit stürzen und diese letztlich vernichten würden. Ich halte dies für unausgewogen und auf lange Sicht hin ärgerlich, denn nicht gerade selten muss so eine Mission von vorne begonnen werden, die schätzungsweise schon zehn oder fünfzehn Minuten andauerte. Dies artet oft in eine Art „Try-and-Error“ aus, was zur Folge hat, dass wir erst dann (nach dem Misserfolg) wissen, wo spezielle Gefahren auf uns lauern und das kann eigentlich nicht Sinn der Sache sein. Nein, ganz sicher nicht.
Doch nun schnell wieder zurück zu den zahlreichen positiven Gesichtspunkten. Dass die unzählig vorhandenen Missionen bzw. Kampagnen niemals langweilig werden, liegt des Weiteren daran, dass nicht nur durch Geländeart und verfügbaren Truppen ordentlich Abwechslung hineingebracht wird, sondern auch durch die einzelnen Gebäudekomplexe. An diesen orientiert sich dann unser Missionsziel, gilt es doch schließlich, eine vorgegebene Mindestanzahl an Städten vom Feind zu erobern. Jede „frisch“ eroberte Stadt sorgt zudem für mehr Geldeingang, welches wir dringend für die Produktion neuer Einheiten, sprich den Nachschub benötigen. Im weiteren Verlauf des Spiels kontrolliert Ihr bis zu drei unterschiedliche Produktionsstätten: Fabrik, Flughafen und Wert, so dass Ihr nicht selten die Qual der Wahl habt: die taktischen Möglichkeiten sind jedenfalls sehr vielfältig. Oft lässt sich so noch in letzter Minute eine schon verloren geglaubte Schlacht drehen, wenn zum Beispiel in letzter Minute Panzer in die Schlacht geworfen werden können, um die aggressiven feindliche Bodentruppen zu überfahren oder auch in Grund und Boden zu schießen. Besonders besorgt sein müssen wir aber in erster Linie um unser HQ, also unsere Hauptbasis: diese darf auf keinen Fall vom Feind besetzt werden, ansonsten erscheint das ungeliebte „Game Over“. Andererseits kann uns ein überraschender Sieg gelingen, sollten wir jenes erfolgreich angreifen, was oft den letzten Ausweg in einer nahezu hoffnungslos aussehenden Lage bildet.
Vor dem Starten einer neuen Mission entscheidet Ihr Euch für einen Charakter im Hinblick auf seine Funktion als Oberbefehlshaber. Die unterschiedlichen Spielfiguren verfügen nicht nur über eine individuelle Aura, welche sehr schnell durch mehr oder weniger markige Sprüche erkennbar wird, sondern auch über ureigene Spezialfähigkeiten, welche sich ab und an einsetzen lassen. Und dies natürlich auf möglichst schlaue Art und Weise. Dies im Detail zu erläutern würde jetzt zu weit führen, auf jeden Fall hat jede Hauptfigur derartige Talente, die uns im Einzelfall (eine spezielle Leiste muss dafür allerdings im Kampf vollständig gefüllt sein) einen kleinen Vorteil verschaffen: entweder sind unsere Truppen dann besonders schnell unterwegs, werden zu einem gewissen Prozentsatz repariert oder verfügen zum Beispiel über eine wesentlich höhere Durchschlagskraft. Auch hier haben wir wieder einmal die Qual der Wahl, was erneut für einen angenehm großen spielerischen Freiraum spricht. Mehrere Wege führen somit zum Ziel, wobei allerdings nicht vergessen werden darf, dass auch der Computergegner über solche Talente verfügt. Der Schwierigkeitsgrad dürfte nicht zuletzt aufgrund des schon erwähnten genialen Trainingsmodus eine relativ große Zielgruppe anlocken, trotzdem dürften sich gerade Neulinge oder Gelegenheitszocker sehr schnell eine „blutige Nase“ abholen. Einfach zu bewältigen ist „Advance Wars“ sicher nicht und eine gehörige Portion an Geduld und Ausdauer sind zwingend vonnöten, doch für Eure Mühen werdet Ihr letztlich belohnt, denn der Spielspaß bleibt konstant sehr weit oben.
Enorm motivierend ist aber schließlich noch etwas ganz Anderes, nämlich das vorhandene Bewertungssystem. Der nicht zu unterschätzende Suchtfaktor (oder auch Eroberungsdrang) basiert nicht zuletzt auf diesem und lässt so manches Frusterlebnis auch nach mehrmaligem Neustart einer fehlgeschlagenen Kampagne nahezu vergessen: nach Abschluss einer Mission erfolgt eine Bewertung unserer Leistung, die sich dann im Ertrag an Geldmünzen widerspiegelt. Dabei zählt der selbst erlittene Schaden, natürlich auch der dem Feind zugefügte und nicht zuletzt die Geschwindigkeit, mit der Ihr die Schlacht erfolgreich bewältigen konntet. Zudem werden weitere Karten sowohl für Einzel- als auch Mehrspielermodus freigeschaltet, was der Langzeitmotivation auch nicht gerade abträglich sein dürfte. Schließlich haben engagierte Hobby-Strategen stets den Highscore und den Ranglistenplatz fest im Visier. Da die Hauptkampagne sich zudem mehrmals im Laufe des Spiels verzweigt, lohnt sich auch – zumindest für echte Rundenstrategiefreaks – ein mehrmaliges Durchspielen. Und dies auch noch (oder gerade) nach mehreren Jahren Pause.
Wie eben zu lesen war, existiert glücklicherweise auch ein Mehrspielermodus, der einfach großartig ist. Vorausgesetzt, dass Ihr über bis zu vier Gameboys, vier Module und entsprechende Verbindungskabel verfügt, steht einem monatelangen Spielspaß nichts im Wege. Der Clou ist hierbei, dass Euch auch das Spielen zu viert mit nur einem Gameboy und nur einem Modul möglich ist, der Gameboy wird dann nach jedem Zug einfach nur weitergereicht. Der (zu erwartende) Nachteil ist dann aber, dass nur eine einzige Karte bzw. immer nur dasselbe Schlachtfeld „zum Austoben“ zur Verfügung steht, aber das ist ja immer noch besser als nichts, schätze ich. Wem das trotz des gewaltigen Umfangs und zweifelsohne vorhandenen Suchtfaktors immer noch nicht reicht, der darf sich an der Editor-Funktion vergnügen: hier dürfen wir unsere eigenen Geländekarten bzw. Schlachtfelder zusammenbasteln und sogar drei von ihnen auf der Memory Card abspeichern, das hat was, gar keine Frage. Darüber hinaus ist es möglich, exakt diese eigens kreierten Schlachtfelder einem Gleichgesinnten via Dialogkabel zu schicken, damit dieser Eure Genialität bestaunen kann. Verständigungsprobleme gibt es im Übrigen nicht, denn erfreulicherweise haben wir es bei „Advance Wars“ für den Gameboy Advance mit einer lupenreinen Pal-Umsetzung zu tun, welche vorzüglich ins Deutsche übersetzt wurde. Eine Tatsache, die nicht zuletzt im Hinblick auf den umfangreichen Trainingsmodus und zahlreichen (teils witzigen) Dialoge von erheblicher Bedeutung ist.
Zum Glück gibt sich auch die Präsentation von „Advance Wars“ keine besondere Blöße: wenn uns auch in diesem Punkt nichts Überragendes geboten wird und vieles im Hinblick auf den Anime-Stil sicherlich Geschmackssache sein wird, so kann diese im Großen und Ganzen leicht und locker überzeugen. Knallig bunte Farben, soweit das Auge reicht, niedliche Anime-Charaktere, eine sehr gutes Leveldesign und eine nahezu perfekte Übersichtlichkeit sorgen für einen positiven Gesamteindruck, zumal keine Grafikpatzer (Ruckler, Slowdowns, Kantenflimmern etc.) ersichtlich sind. Zugeben muss ich natürlich auch, dass die Hardware des GBA aufgrund der doch eher simplen Optik nicht sonderlich gefordert wird, aufsehenerregende Spezialeffekte, Animationen oder Filmsequenzen gibt es nicht. Dies tut dem Flair aber überhaupt keinen Abbruch, dem Charme dieses Moduls wird sich eine Vielzahl von uns schon nach sehr kurzer Spielzeit nicht mehr entziehen können, schätze ich. Nur Anime-Hasser oder solche, die mit Games im Comic-Stil nicht allzu viel anfangen können, wenden sich von diesem Vorzeige-Modul ab, ebenso natürlich diejenigen unter uns, die rundenbasierten Strategiespielen wenig abgewinnen können, versteht sich. Da auch die Soundkulisse völlig in Ordnung geht, sowohl Hintergrundmelodien als auch Soundeffekte die Atmosphäre gut unterstützen (ohne allerdings über alle Maßen begeistern zu können), bleibt auch in dieser Hinsicht nichts wirklich Negatives zu erwähnen übrig. Zwar ist die gesamte Präsentation nicht das Prunkstück dieses GBA-Titels – dies ist allerdings zweifellos das bombastisch gute Gameplay – doch enttäuschen tut diese keineswegs. Ich jedenfalls war von Anfang an sehr angetan von diesem Strategie-Hit und fühlte mich von Beginn an pudelwohl. Und das ist doch die Hauptsache, schätze ich.
„Advance Wars“ macht definitiv süchtig. Wer rundenbasierten Strategiespielen etwas abgewinnen kann, ist bei diesem GBA-Titel goldrichtig. Eine dichte Spielatmosphäre, eine hohe Identifikation mit Protagonisten und Story, eine ausgezeichnete Steuerung und ein überaus gelungenes Tutorial, ein knallig buntes Level Design, ein gewaltig großer Spielumfang und ein motivierendes Gameplay – sowohl im Einzel- als auch Mehrspielermodus - mit immensem Suchtfaktor sorgen für ein erstklassiges Spielerlebnis. Im Grunde seid Ihr nach wenigen Stunden selbst darüber überrascht, wie sehr Euch das grundsätzlich vielschichtige Spielprinzip in Fleisch und Blut übergegangen ist, nicht zuletzt der hohe Anspruch stellt auch erfahrene Strategen zufrieden und sorgt für eine monatelange Motivation. Da dieser extrem fesselnde GBA-Titel auch noch nach Jahren zum erneuten Durchspielen reizt, katapultiert sich der Spielspaß meiner bescheidenen Ansicht nach in schwindelerregende Höhen. Eine Spielspaßwertung in Höhe von überragenden 87% erscheint mir in diesem Fall absolut berechtigt.
...
ein Testbericht von rassi2005-08-03 16:23:49vom 03.08.2005Empfehlung: ja
Vorteile: SPAß!!!...Nachteile/Kritik: -
Advance Wars:
Die Kriegstrommeln tönen! Aufmarsch auf Game Boy Advance! Befehlige Truppen zu Land, zur Luft und zur See und siege! Kämpfe auf 114 verschiedenen Schlachtfeldern oder enteirf dir ein eigenes! Sei in der Kampange siegreich oder verbünde dich mit Freunden mit Hilfe des Game Boy Advances Link-Kabels. Advance Wars bietet rundenbasierende Strategie in einer Spieltiefe, die noch nie zuvor auf einem Handheld zu sehen war!
Die Truppen und Kommandante:
Orange Star:
ANDY: Stil
Andys talente sind ausgewoge. Er hat keine wirklichen Schwächen. Gabe:Super-Tuning
Stellt 2 TP bei allen beschädigten Truppen von Andy wieder her.
MAX Stil
Alle seine Bodentruppen
mit Direktwaffen besitzen ausergewöhnliche Feuerkraft. Doch seine Truppen des Fern-Angriffs sin schwach und ihre Treferreichweite ist klein. Gabe:Maximum
stärkt alle seine Einheiten des Direkt-Angriff.
TAMI: Stil
Tami ist Spezialistin für die Infanterie. Ihre Infanterie und Mech-Einheiten sind Experten im Besetzen und Sichern neuer Bauten. Ihre Tronsport-Einheiten haben außerdem einen sehr große Bewegungsradius. Gabe:Doppel-Distanz
Der sowieso bereits Bewegungsradius aller Infantrie und Mech-Einheiten von Tami wird sogar noch erhöht.
Blue Moon:
KID: Stil
Kid ist ein Meister des Fern-Angriffs. Seine Einheiten die Fernwaffen einsetzen haben eine sehr hohe Treffer-Reichweite. Allerdings haben alle anderen Truppen relativ geringe Feuerkraft. Gabe:Scharfschuss
Erhöht sowohl die Treffer-Reichweite als auch die Feuer-kraft von Kids formidablen Fernwaffen.0
OLaf: Stil
Olaf liebt die Kälte und Schnee hat sich den geringsten Einfluss auf seine Truppen. Regen dagegen schränkt ihren Bewegungsradius sehr ein. Gabe:Schneesturm
Ruft Schnee herbei, der natürlich auf alle Truppen, bis auf seine eigenen, Einfluss hat.
Green Earth:
EAGLE: Stil
Eagle ist der Meister der Lüfte und seine Flug-Einheiten sin äußerst stark. Im Gegensatz dazu sind seine Einheiten zur See recht schwach. Gabe:Blitzschlag
Alle Truppen von Eagle außer seine Infantrie und Mech-Einheiten, können im selben Zug ein zweites Mal angreifen.
DRAKE: Stil
Drake beherrscht die See. Seine Einheiten zur See sind nahezu unbübertroffen star. Sein Schwachpunkt besteht in seinen Flug-Einheiten - seine Helis und Flugzeuge sind nicht gerade ansehnlich. Gabe:Tsunami
Eine riesige Welle wächst empor, bricht über allen gegnerischen Truppen zusammen und fügt ihnen einigen Schaden zu.
Yellow Comet:
Kanbei Stil
Kanbei verfügt über eine überaus starke Armee mit hoher Offensiv- und Defensiv- Werten. Die kosten zur produktion sind allerdings auch nicht von schlechten Eltern. Gabe:Moral-Mobil
Kanbeis Truppen sind doppelt motiviert und ihre Angriffswerte erhöhn sich entsprechend.
SONJA: Stil
Die übertroffenen Fähigkeiten Sonjas in der Aufklärung verschaffen ihren Truppen ein besonders großes Sichtfeld im Kriegsnebel. Außerdem können sie ihre TP vor dem Gegner verbergen. Sonja wird aber leider ständig vom Pech verfolgen. Gabe:Weitsicht
Das Sichtfeld aller Truppen Sonjas wird erhöht und sogar gegnerische Einheiten, die sich im Wald oder Riff verstecken, werden auch entdeckt.
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ein Testbericht von japanoel2004-03-11 17:38:56vom 11.03.2004Empfehlung: ja
Vorteile: guter Solo- und multiplayer Modus ...Nachteile/Kritik: nicht so gute grafik, mittelmäßiger Sound
Story:
Es herrscht Krieg auf der Welt.
Und du bist ein Kommandant bei den Orange Stars, der die „Hauptschlachten“ der einzelnen Truppen führt.
Du triffst natürlich nicht alleine die Entscheidungen, sondern dir helfen die drei Kommandanten Andy, Max, Tami und eure Vorgesetzte Nell.
Die Truppe Blue Moon mit Kommandant Olaf, und Kid haben ein wichtiges Teil, des Landes der Orange Stars eingenommen.
Deine Aufgabe besteht darin Olaf und Kid zu schlagen, und wieder Frieden zu schaffen... ..
Aber ist das Blue Moon Team wirklich deine größte Gefahr?
Gameplay:
Advace Wars bietet zum Anfang nur den Übungs- Modus den
Multiplayer- Modus und den Kriegs Modus.
Sobald du die 13 Übungsmissionen im Übungs- Modus geschafft hast, wird das Kernstück des Spiels freigespielt:
„Der Kampagne- Modus“.
Dort spielt sich die obengenannte Situation ab.
Dann wird noch das Reißbrett (ein Editor zum erstellen eigener Karten), der Geländepläne Laden (dort kannst du neue Kommandanten und Karten kaufen), die Statistik (ein umfangreiche Statistik über deinen Rang und deine Leistungen) und das Kriegsgebiet ( dort musst du so schnell wie möglich auf verschiedenen Karten gewinnen) freigeschaltet.
Advance Wars bietet viele Einheiten, z. b. die Späher oder Infanteristen.
Es geht aber auch zu Lande und in der Luft stürmisch zu, vom Bomber bis zum Jäger, vom Kreuzer bis zum U-Boot, es werden viele Kriegseinheiten geboten.
Dabei können die Einheiten nur eine bestimmt Strecke zurück legen die durch den „Bewegungsradius“ eingegrenzt werden.
Natürlich kann ein Flugzeug oder ein Panzer nicht ewig hin und her fahren.
Sobald das Benzin ausgeht stürzt das Flugzeug ab, bzw. der Panzer kann nicht mehr weiter fahren. Mit der Munition ist es das gleiche, du kannst dann keine Angriffe mehr ausführen.
Dafür gibt es die TPP Einheiten die alle Truppen mit Benzin und Munition versorgen.
Auch die Charaktere haben eine Gabe z. b. Max kann Maximum einsetzten (es werden für eine Runde alle Einheiten stärker) oder Olaf setzt Schneesturm ein (im Schnee haben seien Einheiten einen großen Vorteil).
Grafik:
Die Grafik gehört zwar nicht zum Besten was man auf dem GBA gesehen hat, aber sie ist gutes Mittelmaß.
Es werden auch Zwischensequenzen geboten wo, z. b. Infanteristen Mech Einheiten bekämpfen usw. Diese Zwischensequenzen laufen aber immer gleich ab, und bieten daher nicht viel Abwechslung. (sehen aber sehr gut aus)
Natürlich treten keine Ruckleer auf, dass wäre auch nicht zu verantworten bei so einer Grafik.
Sound:
Der Sound ist nicht gut.
Billige zisch und klack Geräusche die zwar nicht stören, aber auch keine Atmosphäre schaffen.
Manchmal kann der Sound sogar die ganze „Kriegsstimmung“ verderben.
Da hätte Nintendo ruhig mehr machen können, damit mehr Atmosphäre ins Spiel kommt.
Steuerung:
Die Steuerung ist leicht erlernbar:
Mit A gibt man meistens Befehle an die Einheiten und zieht sie übers Feld.
Mit B setzt man Züge die noch nicht abgeschlossen sind zurück, mit Start ruft man die Karte auf, mir R und L kann man Informationen über die Einheiten aufrufen und mit dem Steuerkreuz, steuert man den Cursor.
Fazit:
Obwohl ich kein Strategiespielfan bin, kann ich sagen das mich dieses Spiel überzeugt hat.
Zwar nicht von der Grafik und dem Sound, aber vom Solo- und Multiplayer Spaß.
Der ist nämlich enorm.
Was soll man sagen, dieses Spiel ist ein Kaufgrund für den GBA.
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ein Testbericht von badblood2003-11-18 17:33:20vom 18.11.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Grosse Suchtgefahr...Nachteile/Kritik: nichts
Große Schlachten auf kleiner Handheld-Konsole. Wer dies für ein Ding der Unmöglichkeit hält, wird von Nintendos "Advance Wars" eines Besseren belehrt.
Auf einem fiktiven Kontinent stehen sich in "Advanced Wars"-Generäle gegenüber und befehligen ihre Truppen im Kampf gegen feindliche Einheiten. Bevor die Kommandeure ihre Streitmacht jedoch in die Schlacht ziehen lassen, steht zuerst das Einmaleins der modernen Kriegsführung auf dem Stundenplan. Rund ein Dutzend Trainingsmissionen machen den Offiziersanwärter Schritt für Schritt mit der taktischen Vorgehensweise, Waffengattungen und Funktionen verschiedenster Truppeneinheiten vertraut. So finden selbst absolute Strategie-Muffel flott ins Spiel.
Erst einmal mit
dem Sucht erregenden Gameplay infiziert, ist der Spieler bestens gewappnet, um seinen Feldzug über rund 100 unterschiedliche Szenarien zu starten. Schlägt man sich in den ersten Gefechten noch mit einer Hand voll kleiner Infanterie-Verbände herum, steigert sich die Komplexität und der Schwierigkeitsgrad von Mission zu Mission. So verschieben die Generäle schon bald riesige Armeen auf den Landschaften und beschäftigen sich damit Bodentruppen, Artillerie-, Transport-, Versorgungseinheiten, Marineflotten oder ihre Luftwaffe taktisch geschickt einzusetzen. Dabei sorgt die künstliche Intelligenz der CPU-Heere durchaus für die ein oder andere harte Nuss, welche selbst kluge Köpfe rauchen lässt. Übersichtliche Menüs geben Auskunft über die vorhandenen Einheiten, deren Zustand, Kampfkraft und Munitionsvorrat. Das mag vielleicht staubtrocken klingen, doch Nintendos "Advance Wars" schafft gekonnt den Drahtseilakt zwischen strategischem Tiefgang und flotter Spielbarkeit.
Im Einzelspieler-Modus werden die einzelnen Schlachten packend durch eine motivierende Storyline im drolligen Comic-Style verbunden, was Taktiker lange bei der Stange hält. Wer lieber in geselliger Runde sein strategisches Geschick unter Beweis stellen möchte, kann via Gamelink-Kabel bis zu vier Handheld-Konsolen miteinander koppeln und so einen Feldzug gegen seine Freunde beginnen.
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1-6 von 6 Testberichten über Nintendo Advance Wars
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