Nintendo Metroid Fusion Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
gute Grafik, stimmungsvoller Sound, leicht erlernbare Steuerung, gute Gegner - KI, fordernde Endgegner, man kann fast überall speichern, Metroid Fusion nutzt die Linkfunktion zum Game Cube
ein Testbericht von Erwin16782005-05-31 08:31:07vom 31.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: gute Grafik, stimmungsvoller Sound, leicht erlernbare Steuerung, gute Gegner - KI, fordernde Endgegner, man kann fast überall speichern, Metroid Fusion nutzt die Linkfunktion zum Game Cube...Nachteile/Kritik: nicht wirklich umfangreich
Nintendos Superstars haben ja bekanntlich ein relativ langes Verfallsdatum und so werden auch auf jeder neuen Big N-Konsole Figuren wie Mario, Zelda (Spielheld: Link), Kirby, Donkey Kong und wie sie alle heißen in Spielen immer wieder auferstehen. Halt, habe ich da nicht jemanden vergessen? Genau Samus, die Heldin aus bisher drei Metroid-Teilen (auf NES, Game Boy und Super Nintendo). Seit ihrem fantastischen Super Nintendo-Auftritt ist es ruhig um die Metroid-Jägerin geworden, selbst auf dem N64 sah man nichts von ihr. Auf der letzten E3 (Spielemesse) wurden die Metroid-Fans aber gleich doppelt fürs Warten belohnt, Nintendo kündigte gleich zwei neue Titel rund um die wehrhafte Dame an, „Metroid Prime“ für den Game Cube sowie „Metroid Fusion“ für den Game Boy Advance. Ich bin zwar eigentlich nicht so der Metroid-Fan, aber für beide Konsolen sind ja bis jetzt noch nicht übermäßig viele Titel aus meinem Lieblingsgenre (Rollenspiele) erschienen und da schaut der Konsolero natürlich auch mal über den Tellerrand. Da Nintendo ja dafür bekannt ist, dass die Formel „Big N Hauptcharakter“+“lange Wartezeit“=“Superhit“ immer aufgeht, habe ich mir natürlich Metroid Fusion nicht entgehen lassen können. Was ich vom Spiel halte und ob es an den genialen Super Nintendo-Vorgänger heranreichen kann, dass erfahrt ihr in meinem Bericht.
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Die Handlung von „Metroid Fusion“ schließt sich nahtlos an den SNES-Teil „Super Metroid“ an...
Samus ist zusammen mit einem Forschungsteam von den Biologic Space Labs auf der Rückreise zum Planeten SR388. Dort wird sie von einem unbekanntem Wesen angegriffen, was sie jedoch zunächst ignoriert. Als Samus sich auf dem Anflug zur Raumstation B.S.L. befindet, fällt sie jedoch in Ohnmacht, ihr Raumschiff rast dabei auf einen Meteoriten zu und sie kann schließlich nur durch die Notkapsel gerettet werden.
Forscher des Biologic Space Labs finden nach diesem Zwischenfall heraus, dass sich Samus mit dem Virus „X“ infiziert hat. Dieser zerstört sowohl ihren Körper wie auch ihren Anzug. Nur durch das Verabreichen eine Metroid-Serums rettet man Samus das Leben. Nun ist sie allerdings mit den „X“ fusioniert...
Zu allem Übel erreicht die noch nicht wieder genese Samus ein Notruf der Raumstation B.S.L. Dort geht anscheinend nicht alles mit rechten Dingen zu, als Samus die Station betritt, erlebt sie eine faustdicke Überraschung...
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...und da beginnt auch schon das Spiel. Ich steuere Samus durch eine klassische 2D-Welt, wie man es zum Beispiel von den meisten klassischen Jump&Runs gewohnt ist. Samus ist zunächst nur mit einer einfachen Waffe ausgestattet, dem gewöhnlichen „Beam“, sie kann springen, sich ducken und dass ist neu bei diesem Metroid-Teil, sie kann sich von Haus aus an Mauern, Vorsprüngen etc. festhalten und hochhangeln (hochziehen). Daraus ergeben sich natürlich ein paar nette Situationen, worauf ich aber später noch eingehen werden.
Metroid-Experten wird sofort auffallen, Samus trägt eine veränderte Rüstung, statt gelb-rot schaut der Anzug nun gelb-blau aus. Wer die Story verfolgt hat, der kann sich die Veränderungen sicherlich erklären, der „X“-Virus ist für diesen „Farbwechsel“ verantwortlich.
Wie ist nun der Spielverlauf? Ich würde sagen, einfach aber fesselnd. Samus betritt die Raumstation und erhält erste Instruktionen vom Bordcomputer. Natürlich macht sie die Feststellung, dass auf der
Station etwas nicht stimmen kann, ich will hier allerdings nichts verraten, die Story des Spiels soll ja spannend bleiben. Vereinfacht gesagt erlebt ihr den Spielverlauf so: Navigationsraum betreten - sich vom Bordcomputer die nächste Aufgabe erklären lassen - Aufgabe ausführen - wieder den Bordcomputer aufsuchen... Klingt linear, ist es auch. Samus erhält jederzeit klare Anweisungen, die man notfalls durch erneutes Betreten einen Navigationsraumes noch mal abfragen kann. Diese Aufgaben kann man in verschiedene Kategorien einteilen, entweder gilt es sich in einem Datenraum eine neue Waffe zu laden, man muss einen Sicherheitsraum, der für das Öffnen verschiedener Türen verantwortlich ist finden, oder man soll einfach Teile der Raumstation erkunden, was natürlich immer mit Gegnerkontakt verbunden ist.
Samus erfüllt also nun brav die ersten Aufgaben, die ihr der Computer stellt und schon da wird dem Spieler klar, dass er zunächst nicht die gesamte Raumstation begutachten kann. Vielmehr öffnet der Computer immer nur einen Abschnitt (diese sind durch einen Fahrstuhl zu erreichen) und auch in diesen Gebieten sind anfänglich nicht alle Wege begehbar. Einerseits durch die noch fehlenden Features von Samus, andererseits auch durch die Vorgaben des Computers sowie der Station. Samus lernt zum Beispiel im Spiel immer höher zu springen, sie erhält immer bessere Waffen mit denen man mehr und mehr versteckte Pfade freilegen kann und sie findet natürlich auch die Sicherheitsräume, die für das Öffnen und Schließen der farbig unterlegten Türen verantwortlich sind. Dieser Prozess zieht sich bis zum Ende des Spiels hin, dass heißt je mehr ihr im Spiel voranschreitet, desto stärker und erfahrener wird Samus. Und auch der Spieler wird geschickter, muss man sich zunächst erst an die Steuerung gewöhnen, navigiert man nach ein paar Stunden Spielzeit Samus zielsicher durch alle Räume der Raumstation. Bei der Steuerung, auf die ich in einem gesonderten Kapitel des Berichtes noch ausführlich eingehen werde, muss man den Programmierern ein großes Lob machen. Als Spieler hat man Samus 100% unter Kontrolle, wenn man weiß, was man mit der Spielfigur alles anfangen kann. Und dazu muss ich noch nicht mal die Spielanleitung lesen. Die Grundsteuerung bekommt man zu Beginn des Spiels vom Bordcomputer erklärt, jede weitere Verbesserung wird konkret aufgezeigt, meist muss man diese auch unmittelbar nach Erhalt einsetzen. Der Spieler kann also kaum von der Steuerung überfordert sein, die Grundfunktionen beherrscht man schnell und jede neue Verbesserung wird ausreichend eingeführt. Man wird also nicht gleich zu Beginn des Spiels überfordert, vielmehr steigt der Schwierigkeitsgrad Stück um Stück an, was aber durch neue Fähigkeiten ausgeglichen wird. Da liegt für mich auch der erste Reiz des Spieles, der Erkundungsfaktor. Wie bereits weiter oben erwähnt, ist die Spielwelt, in der sich Samus bewegt, zunächst auf ein paar Räume begrenzt. Sobald man aber eine neue Verbesserung erhält oder neue Räume öffnet, ergeben sich wieder neue Möglichkeiten, neue Geheimnisse und natürlich auch neue Gefahren.
Besonders für Metroid-Fans dürfte interessant sein, womit sich Samus im Verlauf des Spiels ausrüsten und verbessern lässt. Und da kann ich den Programmierern auch schon das zweite Lob machen. Dies muss ich aber an einem Bespiel erklären: Nehmen wir mal an, im Spielverlauf erreichen wir einen Raum, in dem wir mit unserer gegebenen Rüstung nur schwerlich (oder besser gesagt gar nicht) vorankommen würden. Man könnte also nur hoffen, dass die Energie ausreicht um diesen Raum zu "überstehen“, weil man mit der gegenwärtigen Bewaffnung deutlich den Gegnern unterlegen wäre... Diese Situation bewirkt natürlich ein Ansteigen des Schwierigkeitsgrades, ich würde sogar sagen in solchen Situationen liegen Frustmomente für den Spieler, weil man denkt, hm das Spiel ist so programmiert, ich muss doch verdammt noch mal an dieser Stelle vorbeikommen notfalls auch mit massiven Energieverlust. Dies drückt bei den meisten Zockern den Spielspaß gewaltig... Bei Metroid Fusion gibt es diese Situationen nicht, der Schwierigkeitsgrad ergibt sich hier mehr aus der Beherrschung der Steuerung sowieso aus der Intelligenz der Gegner. Das Spiel ist so fair, es gibt für jeden Gegner eine Strategie um ihn ohne Energieverlust zu besiegen.
Womit lässt sich Samus nun im Verlauf des Spieles ausstatten? Fangen wir mal mit der Bewaffnung an. Zunächst besitzt Samus nur eine simple Feuerwaffe. Diese lässt sich aber nach und nach zu einer alles vernichtenden Superkanone ausbauen. Dies geschieht natürlich durch die Upgrades, die man im Spiel erhält. Das erste Upgrade wäre der „Charge Beam“, die aufladbare Version der Grundwaffe. Der „Charge Beam“ wird nach einem weiteren Upgrade zum „Wide Beam“, welcher Schüsse abgeben kann, die sich in drei Teile splitten. Der „Wide Beam“ lässt sich wiederum zum „Plasma Beam“ upgraden, was es Samus erlaubt, stärkere Gegner zu attackieren und zusätzlich durch diese hindurch zu schießen. Das „Wave Beam“-Upgrade erlaubt es schließlich sogar durch Mauern hindurch zu ballern. Kurz vor dem spannenden Ende von Metroid Fusion erhält man den ultimativen „Beam“ den „Ice Beam“. Lasst euch überraschen, von wem man diesen erhält, das möchte ich hier nicht verraten...
Neben der Standartbewaffnung erhält Samus zu Beginn des Spiels Missiles, also eine Art Minirakete. Auch diese werden im Spiel wieder geupgradet, zunächst erhält man die stärkeren „Super Missiles“, später „Ice Missiles“, womit man Gegner einfrieren kann. „Diffusion Missiles“ verbessern die Einfrierwirkung, indem man diese Raketen nun aufladen lässt und so einen ganzen Raum (inklusive Gegner) einfriert.
Ein weiteres Feature, was sich im Spiel ergibt und Metroid-Fans bekannt vorkommen dürfte ist die Verwandlung in eine Art Ball. Damit lassen sich zum Beispiel schmale Tunnel überwinden. Zunächst kann man sich "nur" einrollen, was später noch durch eine Sprungfunktion in diesem Zustand verbessert wird. Natürlich will man als eingerollter Samus nicht immer vor seinen Gegner wegrollen, ein logisches Waffenupgrade ist also eine Bombe, die im Kugelzustand abgelegt wird, diese kann später nur noch durch die Power Bomb überboten werden, mit der man, der Name sagt es schon, sehr viel Schaden anrichten kann.
Upgrades können natürlich auch Samus Anzug verbessern. Hier hat man sich auf zwei Verbesserungen beschränkt, was aber auch reichen dürfte. Als erste Update erhält man die „Varia Suit“, diese schützt Samus unter anderen vor den blauen X-Viren, aber auch vor großer Hitze oder Kälte. Die zweite Anzugverbesserung ist die „Gravity Suit“, welche Samus auch in Wasser schnell laufen lässt.
Die letzten Updates betreffen natürlich das Sprungverhalten von Samus. „High Jump“ lässt unsere Heldin höher und auch im Ball-Modus springen. Der „Speed Booster“ bewirkt, das Samus beim Laufen immer schneller wird und nach einem gewissen Punkt so schnell ist, dass einige Wände ihr einfach nachgeben. Fast unbegrenzte Sprünge lassen sich dann im späteren Verlauf mit dem „Space Jump“ absolvieren. Man dreht sich in der Luft, erreicht die Drehung ihren höchsten Punkt, stößt man sich weiter nach oben ab. Der „Space Jump“ wird schließlich nur noch von der „Screw Attack“ übertroffen, mit welcher man alle Gegner (bis auf die Endbosse) einfach durch Anspringen zerstören kann, genauso verhält es sich mit den Wänden die vorher nur bei den „höheren“ Waffen nachgaben.
Nein, dass war es noch nicht, Samus benötigt natürlich auch immer mehr Energie. Zu Beginn des Spiels ist ihre Kraft auf 100 Punkte begrenzt, ein gefundener Energie-Tank erhöht ihre Power um weitere 100 Punkte. Fast klar dürfte auch sein dass sich Missiles und Super Bomben nicht unbegrenzt einsetzen lassen, die maximale Kapazität dieser Waffen werden durch die jeweiligen Tanks erhöht.
Nun, ich hoffe ihr denkt nicht, dass ich euch Samus Verbesserungen nur aufgezählt habe um den Bericht etwas länger erscheinen zu lassen. Nein, vielmehr wird dem aufmerksamen Leser vielleicht klar werden, dass sich fast durch jede dieser Verbesserungen neue Rätseleinlagen ergeben. Dies reicht vom einfachen „diese Wand lässt sich erst mit einer neuen Waffe zerstören“-Rätsel, über „ich friere Gegner ein und erreiche durch diese neue Abschnitte“ bis zu „gegen die Uhr“-Aufgaben. Die meisten dieser Rätsel dürften Metroid-Fans schon bekannt sein, einige sind aber auch frisch und was mich wundert die Rätsel sind absolut fair, wie gesagt der Schwierigkeitsgrad ergibt sich meist aus dem Beherrschen und Kennen der Ausrüstung. Kommt man zum Beispiel an einer Stelle nicht weiter, sollte man einfach nach einem Geheimgang suchen. Man probiert seine komplette Bewaffnung an den umliegenden Mauern aus, irgendwo ergibt sich meist ein Durchgang oder ein Tunnel. Verzweifelt dabei nicht, es gibt immer eine Lösung, meist ist diese sogar naheliegend und primitiv. Man muss halt nur darauf kommen. Mir ging es zum Beispiel mehrmals im Spiel so, dass ich an einer bestimmten Stelle im Spiel nicht weitergekommen bin. Ich bin nun nicht der Zocker, der krampfhaft versucht ein Spiel durchzuspielen, nein ich lege dann den GBA aus der Hand und spiele ein anderes Mal, vielleicht dann mit einer neuen Idee weiter. Und dieses Verhalten kam mir bei Metroid Fusion mehrmals zu gute. Im ersten Moment, bei Entdecken des Rätsels dachte ich mir, diese fiesen Programmierer, müssen die mich schon wieder ärgern. Nachdem ich dann aber den „Aha“-Effekt erhalten habe, dachte ich mir jedes Mal „man, so eine primitive Lösung, wieso bin ich da nicht schon eher draufgekommen.“ Was ich damit sagen will, bitte verzweifelt nicht an den Rätseln, jedes ist mit ein wenig Überlegung zu meistern.
Noch vor der Suche nach Upgrade stellt sich natürlich ein viel wichtigeres Problem, wie bekomme ich meine verlorene Energie oder abgeschossene Missiles/Super Bomben wieder? Die Programmierer von Metroid Fusion hatten da eine prima Idee, die sich ja sinnvollerweise praktisch aus der Story ergibt. Besiegte Gegner hinterlassen den reinen X-Virus, Samus kann diesen aufnehmen und erhält dadurch Energie und Missiles zurück.
Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Aspekt des Spiels, den Gegners. Diese sind meist der zweite Punkt (neben dem Beherrschen der Steuerung) der den Schwierigkeitsgrad beeinflusst. Zunächst einmal, es gibt eine Menge Gegner, von dummen „ich renne von links nach rechts und dann wieder zurück“-Feinde bis zum Monster was euch direkt anspringt oder anrennt. Bei der KI (künstlichen Intelligenz) der Feinde hat man meiner Meinung nach gute Arbeit geleistet, ebenso bei der Platzierung, meist denkt man sich „dies ist nun genau der schlechteste Punkt wo man die Viecher hat hinstellen können.“ Mein Tipp bei der Gegnerbekämpfung lautet daher, ruhig vorgeben, lieber den Gegner aus der Distanz attackieren, als gleich ganze Gegnerhorden hinter sich herzuziehen.
Besonders möchte ich auch die Endgegner erwähnen, ein weiterer Punkt an der man Qualitätsspiele von Nintendo erkennt. Es sind genau diese Endgegner, die ich haben möchte. Man trifft das erste mal auf den Endboss und denkt: Unbesiegbar? Beim zweiten bis ? Aufeinandertreffen kommt man dann langsam hinter die Taktik des Gegners und irgendwann ist er dann auch besiegt. Wie schnell, dies bestimmt fast immer die Geschicklichkeit und Auffassungsgabe des Spielers. Bei mir dauert es da meist immer etwas länger, ich freue mich dann aber um so mehr, wenn ich den Gegner besiegt habe und einen neuen Abschnitt im Spiel erreichen kann. Mein Tipp zu den Endgegnern bei Metroid Fusion: Immer genau auf die Bewegungen achten, die Regelmäßigkeit dahinter erkennen und natürlich herausfinden wo und mit welcher Waffe der Gegner zu verletzen ist. So ist jeder Boss zu besiegen, bei manchen geht es recht fix, andere lassen einem auch etwas mehr Wut aufbauen. Zudem sich die Oberbösewichte meist verwandeln (an der sich verändernden Einfärbung des Gegners kann man übrigens erkennen, wie viel er noch aushält) und nach der Zerstörung auch noch der „reine“ X-Virus besiegt werden muss. Aber ihr werdet das schon schaffen...
So reihen wir mal die einzelnen beschriebenen Punkte zu einem ersten Gesamtstatement aneinander. Die Steuerung ist exzellent, die Gegner sind gut platziert und je nach beabsichtigter Gefährlichkeit mit einer ordentlichen KI ausgestattet. Die Endgegner sind neben den Rätseln der Knackpunkt am Schwierigkeitsgrad. Klingt eigentlich nach dem annähernd perfekten Spiel, wenn das nicht der Umfang wäre. Mit ist beim ersten Spielen sofort aufgefallen, na das Spiel wird doch nicht recht kurz sein, leider ist mein Ersteindruck bestätigt wurden. Will ich es mal so ausdrücken, spielt man Metroid Fusion das erste Mal durch und will 100% finden, dann wird man so um die 8 bis 10 Stunden dafür benötigen (ich hab beim ersten Durchspielen 50% gefunden, das ganze bei einer Spielzeit von 5 Stunden). In der Zeit spielt man aber ein fast perfektes Spiel, nur irgendwann ist halt Schluss. Es ist nun auch nicht so das man den Eindruck hat, die Programmierer haben ein paar Level weggelassen, nein die Story lauft logisch zu Ende, man sieht dieses nur etwas zeitig. Aber bevor nun alle schimpfen, lasst mich noch etwas erklären. Metroid wartet mit mehreren Endsequenzen auf, die beste sieht man bei einer Spielzeit von unter 2 Stunden bei 100% gefundenen Extras. Als ich dies das erste Mal las und mir meinen druchgezockten Spielstand (5 Stunden Spielzeit bei 50% Extras) so ansah, dachte ich, unmöglich, das schafft keiner. Wer also das Spiel nach dem ersten Druchspielen weglegt, der wird vielleicht etwas enttäuscht sein, wer aber die gerade von mir beschriebene Hürde nehmen will, der wird sich lange mit Metroid Fusion beschäftigen müssen. Die Extras sind teilweise sehr gut versteckt und bei einer Spielzeit von unter zwei Stunden, muss man schon jeden Winkel der Raumstation kennen und zudem die Steuerung noch perfekt beherrschen. Und bis das der Fall ist, dürften einige Wochen vergehen.
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Ich mag ja an Rollenspielen, dass man dafür nicht unbedingt ein Feinmotoriker sein muss und sich meist beim Bedienen des Spiels alle Zeit der Welt lassen kann. Damit wäre Meroid Fusion für mich eigentlich das Spiel was nach zwei Stunden in der Ecke liegen sollte, dass es nicht so ist, zeigt schon einen Pluspunkt der Steuerung auf, sie ist leicht erlernbar und fast noch leichter ausführbar. Das Steuerkreuz ist natürlich zum Bewegen von Samus gedacht, anfänglich kann man sich auch schön ducken und an Vorsprüngen oder Wänden festhalten, genauso wie man springt (mit A) oder seine Waffe einsetzt (mit der B-Taste). So, nun geht es los, die Steuerung erweitert sich Punkt um Punkt. Man lernt sich einzurollen (zweimal schnell nach untern drücken), im eingerollten Zustand eine Bombe zu legen (mit der B-Taste) und viel später im Spiel schließlich eine Super Bomb (R gedrückt halten, dann B) abzufeuern. Beim „Beam“, der normalen Waffe, wird es nicht so anspruchsvoll, irgendwann kann man die Grundwaffe aufladen, dies natürlich durch den gedrückten B-Knopf. Anspruchsvoll ist dagegen die Missile-Steuerung, für die einfachste Variante muss kurz R gedrückt werden, darauf folgend die Feuertaste (B). Für die aufladbaren Missiles muss man R länger drücken und wer die Raketen auch noch in die richtige Richtung feuern will, der darf zusätzlich noch die L-Taste und das Steuerkreuz einsetzen. Ist zu kompliziert? Liest sich schlimmer als es ist, man lernt wie gesagt immer einen Punkt dazu und hat nach und nach die komplette Steuerung im Griff. Und vielleicht bekommt man dann auch die kleinen Geheimnisse der Steuerung mit, die man nicht unbedingt zum Durchspielen des Games braucht, die aber das Spiel etwas erleichtern. Zum Beispiel kann man sich von Wänden abstoßen und so bei zwei eng stehenden Samus immer weiter noch oben bewegen. Ein bisschen versteckt sind auch die Funktionen beim Schnellrennen, dass man am schnellsten Punkt noch nach vorn springen darf, dürfte klar sein, dass man aber auch noch einen Riesensatz nach oben machen kann, dies weiß nicht unbedingt jeder.
Zur Steuerung lässt sich also abschließend sagen, sie ist nahezu perfekt. Man lernt Punkt für Punkt dazu, dies ist ein Garant dafür, dass das Spiel einen in Sachen Steuerung nicht überfordert.
Was wäre zur Menüführung zu sagen? Nicht viel, durch Drücken der Starttaste kann man jederzeit einen Blick auf eine Karte werfen, durch zusätzliches Betätigen der L- und R-Taste versetzt man Samus in den Sleep Modus oder erhält einen Überblick auf ihre Bewaffnung. Da haben sich die Programmierer eigentlich kein Bein ausgerissen, wobei ich auch nicht sagen könnte, was man da besser machen sollte. Vergleicht man zum Bespiel mal die Karte mit der bei Castlevania, so fällt auf, dass es anscheinend doch möglich ist, „mehr“ auf einer Karte unterzubringen. So kann man bei Metroid Fusion jederzeit erkennen, ob man in einem bereits besuchen Raum ein Extra schon eingesammelt hat (aus einem Kreis auf der Karte wird nach Einsammeln ein Punkt) oder mit welchem Extra sich verschiedene Türen öffnen lassen. Dies hätte dem neuesten Castlevania-Teil auch nicht schlecht gestanden.
Gewünscht hätte ich mir bei Metroid Fusion vielleicht, dass man jederzeit speichern kann, dass intelligente Speichersystem macht dieses Manko aber fast komplett wieder wett. Speichern lässt sich nur in dafür vorgesehenen Räumen, diese sind aber so verteilt, dass man immer vor schwierigen Situationen (zum Beispiel vor Endgegnern) speichern kann. So muss es sein. Platz ist auf dem Modul übrigens für drei Spielstände.
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Grafisch zeigt Metroid Fusion, was der GBA alles kann. Große Sprites, eine sauber animierte Hauptfigur, ebenso gut designte und animierte Gegner, eindrucksvolle Endbosse, abwechslungsreiche Level sowie ein paar Effekte die auf die jeweilige Spielsituation wie die Faust aufs Auge passen.
Beginnen wir mal mit dem Leveldesign/der Levelarchitektur. Die einzelnen Abschnitte unterscheiden sich komplett voneinander, verschiedene Level zeigen sich im Technolook, schön anzuschauen ist auch das Unterwasserlevel. Beim Hintergrund beschränkt man sich nicht auf eine Ebene, sanft scrollen teilweise mehrere hintereinander an Euch vorbei. Ein großes Lob von mir an die Programmierer auch für die Levelarchitektur. Es gibt eigentlich kaum Räume, wo man nur sinnlos durchrennt, in dem einen laufen ein paar fiese Monster herum, woanders wieder muss man ein Extra finden. So soll es sein.
Kurzfazit: Ich bin ja nicht unbedingt der Grafikfanatiker, gute Spielbarkeit ist mir wichtiger. Metroid Fusion stellt mich in dieser Beziehung zufrieden, die Grafik gefällt mir noch einen Tick besser als beim neuesten Castlevania-Teil für den GBA.
GBA-Besitzer wird sicherlich auch interessieren, was man vom Spiel überhaupt auf dem kleinen Handheld erkennen kann. Meinem Urteil nach, lässt sich die Grafik des Spiels jederzeit gut betrachten, es gibt zwar einige „dunkle“ Level im Spiel, aber selbst diese sind auf dem nicht hintergrundbeleuchteten Bildschirm gut dargestellt.
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Puh, den Soundtüftlern, die an diesem Spiel saßen, kann ich nur einen Rat geben, bewerbt Euch für Movie-Soundtracks. Solch eine Musikuntermalung hab ich lange nicht mehr erlebt und dann das ganze auch noch auf dem kleinen GBA. Hier kann man wirklich mal wieder sagen, der Sound passt jederzeit zum Spielgeschehen. Oftmals wird man nicht mal durch Melodien akustisch verwöhnt, nein kleine Soundeffekte reichen schon aus. Und wenn dann doch mal eine ganze Melodie ansteht, dann drückt diese genau das aus, was gerade im Spiel abgeht, Gefahr, Zeitdruck...
Die Sounduntermalung bei Metroid Fusion ist dermaßen gelungen, dass sie bei mir etwas hervorgerufen hat, was ich bei Spielen lange nicht mehr gefühlt habe: Anspannung die in Richtung „Angst“ geht. Ich hab das Spiel meist abends in kompletter Dunkelheit gespielt, bei den Situationen in dem man dem Doppelgänger begegnet oder bei Endgegner ist mir schon ein paar mal das Herz in die Hose gerutscht und dies lag wirklich vor allem am passenden Sound.
Metroid Fusion besitzt übrigens in Sachen Sound eine nette Option. Die Musikuntermalung lässt sich auf „Boxen“ oder „Kopfhörer“ einstellen, ich empfehle auf jeden Fall unbedingt mit letzterem zu spielen, der Sound klingt da noch etwas kräftiger.
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Metroid Fusion nutzt die Link-Funktion des GBA/Game Cube. Spielt man Metroid Fusion auf dem GBA durch und verbindet die Konsole mit dem Game Cube so schaltet man das erste Metroid was seinerzeit für das NES erschien frei.
Spielt man Metroid Prime auf dem Game Cube durch und verbindet die Konsole anschließend mit dem GBA so lässt sich bei Metroid Prime mit dem Panzer der GBA-Version spielen.
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Ich werde die Tipps&Tricks hier bewusst allgemein halten, wer Fragen zu Endgegnern, Secrets etc. hat der kann mich gern danach fragen.
Lasst Euch Zeit beim Spielen, erledigt einen Gegner nach dem anderen und versucht die Monster notfalls aus der Distanz zu treffen.
Der X-Virus, der die Eingänge zu den Endgegnern versperrt. lässt sich ganz einfach mit Missiles treffen. Zu beachten ist, das man das Monster nur verwunden kann, wenn es das Auge öffnet und dabei nicht blinkt.
Sucht alle Räume gezielt nach Geheimnissen ab. Manche Architektur ist geradezu auffällig designt, sucht hier immer besonders genau. Je mehr Missile-, Power Bomben- und vor allem Energietanks man findet, desto einfacher wird auch das Spiel.
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So, jetzt wollt Ihr sicherlich wissen wie mein Gesamturteil zu Metroid Fusion ausfällt. Ich versuche es mal in einem Satz: Solch ein Spiel erwartet man wirklich nur von Nintendo, vielleicht noch von Square oder Konami, bei Sony würde mich diese Genialität aber schon wundern.
Nintendo hat es halt einfach drauf und produziert einen Hit, wenn er gebraucht wird. Wer erwartet schon ein schlechtes Spiel hinter dem Namen „Metroid“, genau niemand. Und so hat Nintendo meine Erwartungen fast komplett erfüllt. Euch erwartet ein fesselndes Spielprinzip, ein stetig ansteigender Schwierigkeitsgrad der aber 100% an Fairness gebunden ist. Eure Augen werden bei Metroid Fusion mit sehenswerten Grafiken verwöhnt, genauso wie Eure Ohren etwas zu hören bekommen, was die Empfindungen die man zu einem beliebigen Zeitpunkt im Spiel haben soll, bestens vermittelt.
Zwei kleine Kritikpunkt habe ich, diese sind allerdings überhaupt nicht spielspaßhemmend. Zum einen, das Spiel hat einen recht geringen Umfang. Ich hätte mir einfach noch ein paar mehr Level gewünscht. Andererseits kann man aber auch sagen, das Spiel ist genauso lang, dass die Story ordentlich erzählt werden kann und nicht beginnt langweilig zu werden. Außerdem hat das Spiel ja auch das Zusatzfeature „Zeitfaktor“, wer richtig was bei „Metroid Fusion“ erreichen will, der spielt schon einige Zeit.
Der zweite Kritikpunkt lässt sich fast nur von Metroid-Fans hören, dass Spiel ist etwas zu linear. Verlaufen kann man sich kaum, man befolgt einfach immer die Anweisungen des Computers und weiß dadurch jederzeit den richtigen Weg. Gut, die Kritik ist für mich durchaus nachvollziehbar, da ich aber sowieso gern Games zocke, die einen eindeutigen roten Faden besitzen, fällt für mich dieser Punkt schon mal flach.
So, einen Punkt habe ich noch bevor ich Euch meine Empfehlung lesen lasse: Ich rate Eltern ihren unter 12 jährigen Kindern das Spiel nicht zu kaufen. Gut, manches Kind darf alles und hat in dem Alter schon die neuesten Ego-Shooter durch, aber dies sollte kein Standart in dieser Altersgruppe sein. Schwierigkeiten dürften Kinder haben, die doch recht komplexe Story zu verstehen (auch wenn sie komplett eingedeutscht ist) und wenn ihr gelesen habt, was für Gefühle der Sound in Verbindung mit dem Spielverlauf bei einem Erwachsenen auslöst (und ich denke mal, dass ich mich nicht so leicht erschrecken lasse), dann könnte ich mir vorstellen, dass sich ein Kind beim Spielen von Metroid Fusion doch das eine oder andere Mal richtig „gruselt“.
So und nun packe ich den Moralapostel wieder ein und empfehle Metroid Fusion allen Zockern, die etwas für gute 2D-Spiele übrig haben, Metroid-Fans werden es sich sowieso zulegen müssen.
ein Testbericht von Guitarhero2007-10-31 19:17:57vom 31.10.2007Empfehlung: ja
Vorteile: recht gute Story, typisches Metroid Feeling, günstig, Atmosphäre...Nachteile/Kritik: kurz, recht linear
Heute möchte ich euch über das GBA Spiel "Metroid Fusion" berichten.
Story:
Es gibt Probleme auf der Forschungsstation der Biologic Space Labs( kurz B.S.L), die auf SR388 der ehemaligen Heimat der Metroids errichtet wurde. Eine unbekannte Spezies hat sich auf ihr breit gemacht. Ein neuer Auftrag für die interstellare Kopfgeldjägerin Samus Aran. Doch als sie mit ihrem Entdeckerteam die Station betritt, wird sie von einer unbekannten Spezies befallen. Es handelt sich um X- Parasiten, die das Nervensystem lahm legen und sich bis zum Tod des Wirtes vermehren. Außerdem haben sie die Fähigkeit den Wirt äußerlich zu kopieren.
Samus gelingt es nicht mehr zu einer Krankenstation zu gelangen und brettert mit ihrem Raumschiff in ein Asteroidenfeld. Ihr Raumschiff wird beschädigt, doch sie selbst wird von einem Raumschiff der B.S.L aufgesammelt und behandelt. Die X haben sich auf einen großen Teil ihres Körpers ausgebreitet. Ihre Überlebenschancen tendieren gegen 0, viele Teile ihres Anzugs müssen entfernt werden. Jedoch hat ein Wissenschaftler herausgefunden, dass die Metroids der natürliche Feind der X sind und verabreicht ihr ein Serum mit Metroid Zellen. Das Serum wirkt und Samus wird wieder gesund, besitzt aber kaum Fähigkeiten. Dafür fusionierte sie mit den Metroidgenen und hat nun auch ein paar Fähigkeiten der Metroids. Sie musste sich mit ihrem ärgsten Feind vereinen um Überleben zu können.
Nun wird Samus wieder auf die Raumstation der B.S.L geschickt, um dort für Recht und Ordnung zu sorgen. Jedoch muss sie strikt ihrem neuen Vorgesetzten gehorchen, und zwar dem Bordcomputer ihres neuen Raumschiffs.
Auch wenn das hier wie ein richtiger Storybrocken aussieht, gibt es im Spiel gar nicht mal so viel. Trotzdem finde ich die Story gar nicht mal so schlecht, sie ist eindeutig besser als noch bei Zero Mission. Natürlich kann sie nicht mit der Story eines Romans oder eines Rollenspiels mithalten, jedoch ist sie für ein Actionspiel gelungen. Ab und zu macht sich Samus während des Spiels Gedanken über ihre Mission. Dies trägt zwar zur Atmosphäre bei, stört aber den Spielfluss.
Gameplay:
Das Spiel ist ein typisches 2D Metroid. Es ist ,wie ich es gerne bezeichne, ein "Jump 'n Shoot". Da es diese Genrebezeichnung aber nicht gibt, werde ich sie wohl erklären müssen. Generell spielt sich das ganze wie ein Jump n' run. Man läuft nach links (oder rechts) und überwindet Abgründe. Nur dass es hier nicht nur nach links und rechts geht, sondern man kann die Welt frei erforschen und dahin gehen, wo man gerade hin möchte. Das Shoot ist relativ selbsterklärend. Man hat einen Kampfanzug mit einer eingebauten Laserwumme und es gibt Gegner. So und jetzt einmal scharf nachdenken. ;)
Da Samus durch die Infektion viele ihrer Fähigkeiten verloren hat, verbringt man einen großen Teil der Spielzeit damit ihre Kräfte wieder herzustellen. Da wären z.b der Morphball, mit dem man sich in eine Kugel zusammenrollen kann und so enge Passagen durchqueren kann oder der Charge Beam, eine Art aufgeladener Lasersschuss. Im Gegensatz zu anderen Metroids wird hier nicht zwischen normalen Raketen und Super Missiles unterschieden. Mit dem Supermissileupgrade werden die normalen Rakteten automatisch verbessert.
Da
Samus jetzt auch Metroidgene in sich hat, sind die X kein Problem mehr für sie. Sie kann sogar X absorbieren und damit ihren Energie- oder Raketenvorrat aufstocken. Eine Nebenwirkung der Metroidgene ist aber, dass Samus nun extrem kälteempfindlich ist.
Grafik & Steuerung:
Die Grafik ist relativ gut für den GBA, man hätte jedoch mehr rausholen können. Sie ist nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Die Steuerung ist wie immer klasse.
Fazit:
Wo Metroid draufsteht, ist auch Metroid drin! Wer einen der anderen 2D Teile kennt, wird sich auch schnell in diesem Teil zu Recht finden. Die Grafik ist ganz nett, der Schwierigkeitsgrad genau passend, die Story auch ganz gut und das Gameplay ist Metroid typisch klasse. Leider ist der Umfang mal wieder recht gering. Für das erste durchspielen braucht man ca. 6 Stunden. Außerdem ist das Spiel linearer als seine Vorgänger. Ich kanns eigentlich jedem empfehlen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und für den günstigen Preis von aktuell ca. 5-15€ eine sehr gute Investition.
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ein Testbericht von ColaFantaSprite2006-04-07 14:43:07vom 07.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Story und Rätsel...Nachteile/Kritik: Grafik und Sound nur mittelmäßig
Zunächt einmal etwas Kritik an Yopi: Das Login System hier ist der größte Schrott, den ich jemals gesehen habe. Eingentlich wäre dieser Bericht viel schöner und interessanter, aber Dank dem tollen Yopi Login ist dieser Bericht für immer verloren. Deshalb möchte ich euch kurz warnen, damit euch auf gar keinen Fall dasselbe passiert. Es war so, ich suchte nach Metriod Fusion um einen Bericht zu schreiben. Etwa eine halbe Stunde oder mehr nahm ich mir dafür Zeit. Dann wollte ich ihn veröffentlichen, und was kam? Genau, das dämliche Login Fester.
Ich logte mich ein, aber mein Bericht war nicht veröffentlicht. Ich war wieder in der Kategorie mit Metriod Fusion gelandet. Dank eines weitern, tollen Systems von Yopi gelang es mir auch nicht über die Zurück Taste meines Browsers zu meinem Bericht zu gelangen. Okay, genug geärgert, hoffentlich gefällt euch dieser Bericht trotzdem.
Bestimmt hat jeder, der einen Gamboy Advance besitzt oder besaß schon einmal gedacht, dass dieser eigentlich doch nicht so toll ist, wie man dachte. Die Spiele, die man für den Gameboy für über 40€ kaufen muss, gibt es für den Computer kostenlos und mit zehn Mal besserer Grafik. Auch ich war in so einer Phase und wollte den Gamboy Advance schon verkaufen. Zum Glück erzählte mir mein Freund von der Metroid Reihe, er kannte das Spiel für den Gamecube. Und schließlich hatte ich Metriod Fusion für den Gameboy Advance. Es ist wirklich wie für diese Spieleplattform gemacht.
Die Story:
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Auf den ersten Blick hört sich die Story wie sehr kalter Kaffee an: An einer Raumforschungsstation ist ein Virus. Er droht die Station immer mehr zu übernehmen Und dann kommen wir ins Spiel. Man spielt eine Frau in einem Spezialanzug. Wir gehen auf die Raumstation um den Virus zu vernichten. Leider ist dies problematischer, als wir es dachten. Die Raumstation ist in mehrer Sicherheitsstufen eingeteilt, die mal im Laufe des Spieles freischalten muss. Die Virus scheint uns aber immer einen Schritt vorraus zu sein... In den Sicherheitsbereichen kommt es dann auch zu Kämpfen mit den sogenannten Endgegnern. Diese haben immer andere gemeine Attacken für einen bereit. Auch sonst gibt es zahlreiche Gegner. Ist man nicht mit Kämpfen beschäftigt, so gilt es Rätsel aller Art zu lösen. Oft braucht man dazu besondere Fähigkeiten, wie ein sehr weiter Sprung. Die Spezialfertigkeiten lassen sich im Laufe des Spiels freischalten. Die Level sind dabei stets abwechselungsreich.
Alles in allem ist die Story spannend. Unsere Gesprächspartner im Spiel ist ein Navigationscomputer, der und mit allen Details vertraut macht. Besonders Spannend sind die Begegnungen mit dem Virus. DIeses hat nämlich eine Form, die so aussieht, wie wir.
Grafik & Sound:
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Sicherlich kann der Gameboy Advance keine beeindruckenden Grafiken erzeugen. Das Spiel ist in 2D gehalten, man beobachtet seine Figur stets von der Seite und die Kamera verfolgt sie. Gelegendlich gibt es mal ein paar Effekte, wie wenn man eine Mine ablegt. Ansonsten ist das Spiel halt Gameboy Advance angemessen. Der Sound ist ganz gut gelungen und verleiht dem Spiel eine Spannende Atmosphere. Dennoch ist er von der Qualität her nicht mehr als MIttelmaß. Insgesamt ist die Grafik und der Sound futes Mittelmaß. Vielleicht eher mehr als weniger.
Faziz:
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Action und Geschicklichkeits, beziehungsweise Jump 'n Run Spieler werden an Metriod Fusion für den Gameboy Advance ihren Spaß haben. Es hat eine Spannende Story, und der Schiwierigkeitsgrad ist recht fair. Einzig das Speichern ist ab und zu nervig. Dies geht nur an bestimmten Speicherpunkten der auf der Map verstreut sind. Insgesamt vergebe ich vier von fünf Sternen und eine Kaufempfehlung.
ein Testbericht von MasterDeniz2006-02-28 20:53:05vom 28.02.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Macht sehr Spaß
Langzeitspaßig
...Nachteile/Kritik: siehe Text
Ich grüße euch liebe Freunde!
Metroid Fusion: ein Spiel was begeistert. Ihr seit Samus Aran, eine Frau einer besonderen Spezial Einheit des Universums. Nach einer langen Vorgeschichte in Metroid Fusion , die für den Laien sehr ermüdend ist, bekommt ihr alles über den X Parasit der Samus befällt erläutert.
Danach seit ihr dann auch schon im Spiel und könnt erst mal ihr Skills abchecken.
Grafik:
Der Grafikstil ist Nintendo sehr gut gelungen. Man hat das Gefühl als Spiele man die älteren Teile mit einer sehr guten Grafikverbesserung. Man hat oft die Möglichkeit, Wände
zu zerbomben um wieder weitere Gänge zu finden. Manchmal erscheint es Unmöglich weiter zukommen, doch dann findet ihr eine Stelle die euch weiter bringt, nur durch frei bomben versteht sich. Was man der Grafik hoch anrechnen muss ist dass, das Level werden des Spiels verändert wird, das versteht sich so: das man nur noch bestimmte Gänge nehmen kann und das wird durch Levelveränderungen erreicht.
Und dann beendet ihr auch das Level erfolgreich.
Steuerung:
Das Steuerkreuz setzt die Bewegung bei Samus perfekt um. Das hangeln an Kanten ist auch neu, was sehr gut in Level sich bezahlt macht. Die Steuerung ist vollkommen. Besser ist es kaum zu machen. Wer in Super Metroid das Steuern gut fand, wird Metroid Fusion lieben.
Sound: Unübertrefflich ist auch der Sound der in Metroid Fusion abgedudelt wird. Er gibt euch die Gruselgestimmung und hat auch sonst eine gute Wirkung.
Spielspaß:
Die Langzeitmotivation in ist RIESIG. "Ich muss es einfach schaffen...!" dieser Satz geht in eurem Kopf immer hin und her. Auch wenn ihr es mal nicht geschafft habt und den Gameboy Advance in die Ecke gedonnert habt, fühlt ihr es wieder im Kopf und Hand.... "Ich muss es einfach schaffen...!". Ihr wollt es einfach immer wieder versuchen. Spielspaß- und Langzeitspaßtechnisch ist es Genial. Mehr gibt es hier nicht zu sagen. EINFACH HOLEN, KAUF LOHNT SICH!
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iofsdl, 28.02.2006
yeah, aufm alten GB hatte ich Metroid auch mal
fands aber ziemlich schnell langweilig.. aber interessant, dass es sich dabei um eine frau handelt
sehr hilfreich!
Connector, 01.03.2006
Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!
handyshop, 27.02.2006
Super Bericht, Gegenlesungen sind willkommen und gibts auch von mir :-
1-4 von 4 Testberichten über Nintendo Metroid Fusion
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