Olivenbaum
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Testberichte Olivenbaum

 Gartenpflanze
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Platz 81 in der Kategorie "Gartenbäume & Zierpflanzen".
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Olivenbaum Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Sonne-in-der-Nacht

Oliven aus eigenem Anbau???

ein Testbericht von 2002-10-16 10:12:57 vom 16.10.2002
Empfehlung: ja
Liebe Leser,
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ich stelle euch nun einen Exoten unter meinen Gartengewächsen vor. Seinesgleichen findet man eher in Italien oder Spanien auf riesigen Feldern vor.
Es handelt sich um einen Olivenbaum. Ich habe ihn im vorigen Jahr geschenkt bekommen. Bis dahin wusste ich noch nicht, dass solche Pflanzen bei uns überhaupt gedeihen können.


Über die Pflanze
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Der botanische Name für den Olivenbaum lautet Olea europacea .
Er stammt aus dem mediterranen Raum. Wissenswert ist, dass es auf der Erde rund 800 Millionen Olivenbäume in über 100 Arten gibt.

Der Olivenbaum wurde im Altertum auch Ölbaum genannt- oft wird er als Friedenssymbol gesehen (Taube mit Ölzweig). Ägypter, Phönizier, Griechen und Römer kannten und schätzten Olivenöl. In der klassisch-hellenistischer Zeit wurde die Olive vor allem mit der Göttin Pallas Athene, einer Tochter des Zeus, in Verbindung gebracht. Sogar in der Bibel tauchen die Bezeichnungen für Ölbaum und Olivenöl oft auf.

Seit jeher findet er im Mittelmeergebiet große Verbreitung. Schon seit Urzeiten wird er kultiviert und als Nutzpflanze verwendet.
Das Holz wird auch genutzt für Kleinmöbel und Gebrauchsgegenstände - ist aber aufgrund des langsamen Wachstums ziemlich teuer.



Aussehen und Blüte
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Nicht unbedingt ein "Hingucker" ist dieser Baum- er wirkt eher unscheinbar. Deshalb sieht man ihn kaum auf Terrassen in Kübeln. Seine graugrünen, silbrig schimmernden Blätter vermitteln aber einen Hauch von Urlaub und Mittelmeer im heimischen Garten.

Olivenbäume können bis zu 15 m hoch werden und wachsen fast unendlich langsam. Dafür werden diese Bäume steinalt- mehrere hundert, ja sogar tausend Jahre sind keine Seltenheit.

Der Stamm ist meistens nicht gerade und besitzt eine hellgraue Rinde. Besonders alte Bäume wirken knorrig und urwüchsig. Die eigentlichen Blüten sehen unauffällig aus, haben einen gelblichen Farbton und befinden sich an Rispen.

Bei uns entwickeln sich diese auch zu Früchten, aber zu sehr kleinen- wegen mangelnder Sonneneinstrahlung und zu niedriger Temperatur. Zumeist reifen sie im kühlen Norden nie ganz aus.
Mein Baum hat bisher noch keine Früchte getragen...ob es an der Temperatur oder am jugendlichen Alter liegt, weiß ich nicht genau. Wahrscheinlich trifft beides zu...



Anzucht und Auspflanzung
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Keimfähig sind nur reife Oliven, die weder eingelegt noch erhitzt wurden. Samen bekommt man in einer Samenhandlung oder vom Olivenbaum selbst. Unter den Bäumen liegen eigentlich immer genug eingetrocknete Oliven herum. Mitunter finden sich auch bereits gekeimte Oliven oder sogar Sämlinge. Diese einfach in eine kleine Plastiktüte mit nur leicht feuchter Erde geben und mit nach hause nehmen.
Frische Oliven vom Baum, bei denen der Keimvorgang noch nicht begonnen hat, müssen natürlich nicht feucht gelagert werden.
Die Keimzeit beträgt mehrere Wochen und ist abhängig von der Bodentemperatur.
Zur Anzucht ein lockeres, unbedingt nährstoffarmes Substrat mit einem pH-Wert nicht über 7, wie verwenden, z.B. Cocos-Substrat, Torf oder spezielle Anzuchterde.
Bestens geeignet als Anzuchtsubstrat ist ebenso die lehmig-sandige Erde, in der Olivenbäume meistens wachsen.
Die vorbereiteten Pflanzgefäße mit dem Substrat bzw. der Erde sollten im Interesse einer kurzen Keimdauer an einem warmen Platz stehen. Nach der Keimung brauchen die Samen viel Licht.
Sowie die Pflanze gross genug ist und das Pflanzgefäss gut durchwurzelt hat, kann umgetopft werden. Hierbei vorsichtig den freigelegten Wurzelballen in ein größeres Gefäß stellen.



Zu Pflege und Standort
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In freier Natur fühlen sich junge Olivenbäumchen am wohlsten- aber unbedingt für einen windgeschützten und warmen Standort sorgen.
Zunächst die Jungpflanze nur im Halbschatten aufstellen, und nur langsam an die pralle Sonne gewöhnen.

Der Olivenbaum bereitet viel Freude, denn er ist sehr robust. Zum Wachsen benötigt er viel Zeit , aber wenig Wasser und den sonnigsten Platz im Garten. Staunässe unbedingt vermeiden- mässig bis sparsam giessen. Die Pflanze bevorzugt kiesigen und kalkhaltigen Boden.

Früchte trägt der Baum ab dem achten Jahr, zwischen dem vierzigsten und hundertsten Jahr entfaltet er seine volle Fruchtbarkeit und bringt Oliven mit bis zu 40 Prozent Ölgehalt hervor.


Seine Blättchen drehen sich mit dem Lauf der Sonne, um ihr möglichst die schmale Seite zuzuwenden, sodaß die Verdunstung auf ein Minimum reduziert ist.
Für die Robustheit des Baumes spricht, dass selbst ein Feuer ihm wenig anhaben kann. Selbst wenn der halbe Baum verbrennen sollte, zeigt sich bei richtiger Behandlung nach wenigen Jahren wieder Leben.



Über die Oliven
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Es gehört vielleicht nicht direkt zum Thema "Olivenbaum"- dennoch denkt jeder automatisch an den Genuss von frischen Olivenfrüchten. Einiges Wissenswerte über die Oliven möchte ich euch mitteilen.

Eingelegte Oliven:
Die eingelegten Oliven sind je nach Reifegrad schwarz oder grün. In den Mittelmeerländern zählen Oliven zu den Grundnahrungsmitteln.
Grüne Oliven werden unreif gepflückt und vor dem Einlegen in Salzlake mit Lauge behandelt; durch dieses Verfahren wird einerseits der Bitterstoffgehalt reduziert und andererseits die Konsistenz des Fruchtfleisches verbessert.
Oft verfeinert man die Lake, in der man die Oliven einlegt, noch durch Zugabe von Kräutern (Thymian, Oregano) oder Knoblauch.
Eingelegte Oliven sind eine beliebte Dekoration zu kalten Speisen, besonders aber zu pikanten Saucen. Zu Baquettes oder zu Salaten serviert man Oliven.
Zu warmen Speisen werden Oliven fast nur in den Küchen der Mittelmeerländer verwendet. Mit Zwiebeln, Knoblauch, Kapern und grünen (manchmal auch schwarzen) Oliven gewürzte Tomatensaucen sind für Italien charakteristisch. Pizzen werden ebenso mit Oliven garniert.


Olivenöl:
Die meisten Oliven werden zu Olivennöl verarbeitet, ca. 90 Prozent.
Es gibt verschiedene Sorten Öl. So sind manche Öle subtil blumig und leicht im Geschmack, andere intensiv fruchtig und schwer. Die Auswahl ist gross und für die Küche lohnt ein gemixter Vorrat an. Es gibt natives Olivenöl extra (in Italien als extra vergine bekannt), es ist in seinem Geschmack und Aroma außerordentlich aromatisch und variabel. Die Sorten aus späterer Pressung sind dagegen weniger aromatisch, eignen sich dafür besser zum Braten.

Kaltgepreßtes Olivenöl verwendet die meditteranne und nordafrikanische Küche für Salate, kalte Vorspeisen und Gewürzpasten.

Die Gerichte aus Fleisch und Gemüse gewinnen durch Verwendung von Olivenöl einen typisch mediterranen Charakter, besonders, wenn man sie mit etwas Joghurt oder Tomatensauce serviert.
Zu Olivenöl gehören natürlich mediterrane Kräuter mit ihrem typischen Aroma.



Fazit
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Eine auch für unser nicht gerade mediterranes Klima geeignete Pflanze.

Oliven kaufe ich weiterhin auf dem Markt. Ob ich in diesem Leben selbst dazu kommen werde, an meinem Bäumchen welche zu ernten???? Wohl eher nicht- da bleibt nur ein Besuch in Italien oder Griechenland.

Irgendwie hab ich aber Appetit auf Pasta und Salat, mit schön viel Oliven! Geh ich zum Italiener um die Ecke ???



Eine angenehme Zeit wünscht Euch die Sonne, die auch nachts scheint..



für CIAO am 20.07.2002
für Yopi am 28.08.2002
...
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Kommentare
panico
panico, 15.03.2007
lg panico:-
Rym2210
Rym2210, 20.04.2006
sh
marina71
marina71, 01.04.2007
LG
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LeaofRafiki

Ein Fremdling in meinem Garten

ein Testbericht von 2002-08-01 15:06:00 vom 01.08.2002
Empfehlung: nein
Ein Fremdling in meinem Garten

Und wieder hat mich mein großes weiches Herz ein neues Mitglied bei mir aufnehmen lassen. Nein, es ist nicht etwa die elfte Katze bei mir eingezogen, sondern eine Pflanze, die genau wie ich, eigentlich wärmere Gefilde bevorzugt, ein Olivenbäumchen (Olea europacea).
Er stand mit seiner Größe von knapp 30 cm einsam und verlassen, halb verdorrt und um etliche seiner lanzettförmigen, graugrünen, silbrig schimmernden Blätter ärmer bei Lidl vor der Kasse, ein Bild des Jammers und für statt ehemals fast 10 Euro nun für 2,99 zu haben. Also flog die sündhaft teure Sonnenmilch wieder raus aus dem Einkaufswagen und das Bäumchen hinein. Ohne Bruchlandung natürlich.

Nun bin ich ja nicht die Riesenspezialistin für fremdartige Pflanzen (von selbstgezogenen Avokados, Mangos, Süßkartoffeln, Dattelpälmchen, Zitronenbäumchen und was sich sonst alles so aus Kernen ziehen läßt mal abgesehen), aber ich dachte mir, wenn ich mich an ein paar Grundregeln und den gesunden Menschenverstand halte, kann nicht viel schief gehen...

Olivenbäume wachsen ja normalerweise da, wo es recht warm ist und der Boden mager, wie man den Etiketten der im Supermarkt stehenden Olivenölflaschen entnehmen kann: Italien, Spanien, Griechenland, und, nicht zu vergessen, im gelobten Land, also im gesamten Mittelmeerraum. Dort übrigens schon sehr lange, wird der "Ölzweig" doch auch schon in uralten Schriften als Symbol des Friedens erwähnt.
Dies bedeutet also: relativ wenig Wasser verabreichen, dem Substrat im Kübel Sand beimischen und das Bäumchen vor Kälte schützen.

Aber, was ist schon zu kalt für diesen Baum?
Da niemand in meinem Umfeld einen solchen als Garten- oder Zimmerpflanze hat und auch sämtliche meiner Pflanzenbücher versagten, begab ich mich auf die Suche nach einer Pfleganleitung im Internet... und wurde fündig!
Nun also weiß ich, daß die Minimaltemperatur für einen Olivenbaum bei 10 Grad liegt.
Dies bedeutet, daß ich ihn schon recht früh, jedenfalls vor all meinen anderen Pflanzen hereinholen muß, er wird also bei norddeutschem Schietwedder eher eine Zimmerpflanze denn eine Draussenpflanze werden...

Aber noch einiges andere fand ich heraus.
So zum Beispiel, daß ich mir ein äußerst langlebiges Wesen ins Haus geholt hab:
Sie werden maximal 15 m hoch (unter besten Bedingungen selbstverständlich) wachsen sehr, sehr langsam, dafür werden sie steinalt. Einige hundert Jahre sind keine Seltenheit, es soll sogar Bäume geben, die mehr als tausend Jahre alt sind.
Nun bin ich bei meinem ca. 30 cm hohen Knirps etwas unsicher geworden, wer von uns beiden der ältere ist... und um eine Sorge reicher: wer wird das Bäumchen versorgen, wenn es mich mal nicht mehr gibt? Denn er kann mich ja gut und gerne um einige Jahrhunderte überleben...
Auch neigen Olivenbäume dazu, in Alter nicht knurrig sondern knorrig zu werden, was ihnen eine bizarre Form verleiht, sofern man sie nicht in Form schneidet, aber auch da werde ich in den nächsten Jahren sehen, was zu tun ist.
Des weiteren, daß es nur etwa 20 Arten gibt, von denen aber nur Olea europacea weit verbreitet ist.

Tja, abschließend kann ich nur sagen, daß es schon merkwürdig ist, einen Erfahrungsbericht zu schreiben über eine Pflanze, die eigentlich, so sie denn schreiben könnte, dies an meiner Statt so in sagen wir mal fünfzig bis achtzig Jahren tun sollte. Aber vielleicht schaffe ich es ja, in einigen Jahren ein Update mit Ergänzungen zu beispielsweise Schädlingsanfälligeit etc. zu machen.

Eine sehr ausführliche Anleitung, wie man Olivenbäumchen für seine Enkel und Urenkel selber aus Samen ziehen kann, fand ich unter http://www.pflanzen.onlinehome.de/exot/olivenbaum. htm. Eine Seite, die ich mir bestimmt nicht das letzte Mal angeschaut habe...

© LeaofRafiki 19.07.2002

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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick bei regelmäßig bei Ciao, häufig bei Dooyoo seltener bei Ecomments und Griasdi, so gut wie gar nicht mehr bei Hitwin, ab und an doch wieder bei Yopi und neuerdings bei myopinion24 *grins*
...
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kerlimaus99

Mein persönlicher Friedensbotschafter

ein Testbericht von 2002-07-26 21:13:15 vom 26.07.2002
Empfehlung: nein
Naja, ich gebe es ja zu, diese Bezeichnung für eine Pflanze wirkt schon etwas überladen und ich habe auch noch nicht mit ihr darüber verhandelt, ob sie diese Position überhaupt einnehmen will, denn mit Pflanzen soll man ja an und für sich sprechen können. Wie dem auch sei, so war die Symbolkraft des Oliven- oder auch Ölbaumes als Zeichen des Frieden, das immerhin bis in die Tage der Bibel zurückgeht, schon irgendwie der Auslöser dafür mir so eine Pflanze anzuschaffen.

Das sie aufgrund ihrer fehlenden Frostfestigkeit nichts für immer draußen ist und ich deshalb wohl recht viel Arbeit damit habe, war mir von vorneherein bewußt, aber das nehme ich gerne in Kauf.

Ich besorgte mir also so eine Pflanze im nahegelegenen Garten-Center für damals etwa so ungefähr zwanzig Mark, wenn ich mich recht erinnere, also so etwa 10 Euro. Der "Baum", dem man eigentlich noch nicht so richtig ansah, daß er einer werden sollte, war so etwa 45 cm hoch und sah eigentlich noch recht unscheinbar aus.

Meine Vermieterin, die mir ja immer gute Tipps für den Garten gibt, die ich als der untalentierteste Hobbygärtner der Welt natürlich auch nötig habe, schlug erstmal die Hände vor das gesicht und sagte, das wird doch nie was. So ein Bäumchen wäre eher was für Südeuropa oder zumindest einen Wintergarten, aber dennoch nahmen wir das Projekt Ölbaum in Angriff, denn nun war sie ja auch als halbe Profi-Gärtnerin mal so richtig gefordert.

Zunächst war klar, wenn ich den Baum im Garten auspflanzen will, so kann dies erst passieren, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, also etwa zu meinem Geburtstag, der mit den Eisheiligen zusammenfällt, und natürlich muß ich ihn wieder eintopfen, bevor es nachts richtig kalt wird und ihn ins Haus stellen.

Das erschien mir auch anfangs nicht so als das Problem, aber nun, das der Baum inzwischen die Marke von 1,50 m locker überschritten hat, frage ich mich natürlich, was ich mache, wenn er noch viele höher wird, denn Oliven- sprich Ölbaume können ja bis zu 15 m hoch werden und dann würde das mit der Hausunterbringung natürlich problematisch, aber wir werden es rechtzeitig mit zurückschneiden versuchen, vielleicht kann man ihn so etwas künstlich klein halten, aber noch ist es ja auch nicht so weit.

Inzwischen hat das Bäumchen auch im letzten Jahr zum erstenmal tatsächlich Oliven getragen, machen die von so ab dem siebten bis neunten Jahr so, auch wenn das Alter von 35 bis 80 Jahren das fruchtbarste sein soll, habe ich zumindest mal gelesen, naja, wenn ich das noch erlebe, aber die Oliven habe ich verschenkt, da ich eh nicht so ein Fan davon bin, sondern einfach nur den Baum an sich gut finde, auch wenn er mit seiner hellgrauen Rinde und und seinen silbrig glänzenden grau-grünen Blättern nicht gerade zu den Blickfängern in meinem Garten gehört. Aus diesen Oliven könnte man natürlich nach Bedarf wieder "Nachwuchs" ziehen, habe ich aber noch nicht ausprobiert.

Es ist aber immer wieder schön, wenn Besucher fragen, was es für einen Pflanze ist, und man sagt, ein Olivenbaum und die einen dann eher für einen Spinner oder Bekloppten halte, weil so etwas hier ja eh nicht wächst, aber das ist ja dann ihr Problem.

Der Standort der Bäumchens oder später Baumes sollte windgeschützt und warm, aber nicht so unbedingt in der prallen Sonne sein. Ansonsten ist das Bäumchen recht genügsam. Da es bei uns eh immer viel regnet, muß ich ihn praktisch nie gießen, außer wenn es wirklich mal länger als drei oder vier Tage richtig warm und sonnig ist und nur gelegentlich düngen.

Wie gesagt, der Öl- bzw. Olivenbaum ist natürlich eine sehr nützliche Pflanze, weil man viel daraus machen kann, zum Beispiel Oliven für Pizza oder Olivenöl, aber da ich das nicht nutze kann ich dazu auch nichts sagen. Wen das interessiert, der finde dazu sicherlich näheres in anderen Beisträgen, so daß ich mir hier nichts zusammenschreiben muß, was ich nicht weiß.

Ihr seht, mit etwas Mühe, in diesem Fall, das Ausplanzen des Bäumchens im Frühling und wieder Eintopfen im Herbst kann man auch in unseren Breiten exotische Pflanzen halten wenn man will.

Danke für Euer Interesse und fürs Lesen.

Liebe Grüße, einen schönen Tag und allzeit einen Grünen Daumen, den ich leider nicht habe

Euer kerlimaus99
...
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