Ich bin z.Zt. 54 Jahre alt, bin verheiratet und habe 2 Kinder. Wohnen tue ich in einem relativ großen Haus mit einem noch relativeren Garten.
Mit anderen Worten: Ich stehe mit beiden Beinen im Leben und weiß so ziemlich, wo es langgeht.
Und trotzdem – gestern habe ich es mir wieder gekauft. Es ging nicht anders.
Ich hab davor gestanden und Kindheitsträume wurden wieder wach.
Plötzlich sah ich mich wieder auf Papas Schultern sitzen und eine kleine blaue Flasche in der Hand halten.
Eine Flasche, die ich nur zum Öffnen aus der Hand gab – und dann auch nur ungern.
Zu "meiner Zeit" war es ein kleines, blaues Aluminiumröhrchen, welches mit einem Korken verschlossen wurde. Einem echten Korken wohlgemerkt.
Die etwas Älteren unter Euch werden schon lange erraten haben, worüber ich heute schreiben möchte.
Es handelt sich um einen Kindheitstraum. Es handelt sich um schillernde Kugeln, die gefangen werden wollen. Es handelt sich um Jauchzen und Springen, um Lachen und Singen.
Kurzum:
Eigentlich kennt man diese schillernden, bunten Kugeln schon seit ewigen Zeiten. Sie sind Sinnbild von Vergänglichkeit und auch Zerbrechlichkeit.
Früher hatte man nur einen Strohhalm und eine Seifenschale. Mit diesem konnte man immer nur eine einzige dieser Wunderkugeln "blasen". Auf alten Gemälden ist mitunter auch eine Meerschaumpfeife zu sehen. Es gab aber immer nur eine Kugel.
Bis 1948. Zu diesem Zeitpunkt nämlich experimentiert der Chemiker Rolf Hein mit verschiedenen Waschmitteln, um diese dann bei den Bauern in der Umgebung gegen Lebensmittel einzutauschen.
Was er findet, ist nun nicht gerade ein neues Waschmittel, sondern eine Flüssigkeit, mit der man herrliche Seifenblasen herstellen konnte.
Hätten die Nachkriegskinder gewusst, was dieser Herr Hein da zusammen gemischt hat – sie hätten ihm einen blauen Diamanten verliehen. *grins*
- - - Firmengründung
Dr. Rolf Hein entschloß sich zur Gründung einer sogenannten "Spielwaren-Fertigung". Für die heutige Zeit ist dies wohl ein etwas holpriger Name – damals aber durchaus gebräuchlich.
Als Firmensymbol wählte er den kleinen, gelben Teddybär, der auch noch heute auf jedem Pustefix-Produkt zu finden ist.
- - - Erste Fehler
Ursprünglich, also so wie ich es kennen gelernt habe, bestand das Pustefixröhrchen aus Aluminium. In den Verschluß, der wirklich noch aus Naturkork war, war der Blasring eingearbeitet. Dieser wiederum bestand aus einem Metallstift mit einer Federdrahtspirale.
Und genau hier waren die diversen Fehler.
Zum einen war der Naturkork nie ganz dicht. Dies gab nicht nur die herrlichsten Flecken auf der Kleidung, sondern die Flüssigkeit löste auch den Aufkleber auf dem Aluminiumröhrchen schnellstmöglich ab. Es gab verheerende Transportschäden – und dies nicht nur bei den Kindern.
Der zweite Fehler, auf den zu Anfang keiner gekommen ist, war, dass die Flüssigkeit im Röhrchen mit dem Metall wie eine Batterie wirkte. Die Federdrahtspirale wurde also mit der Zeit zersetzt.
- - - Abhilfe
Für Abhilfe dieser Fehler konnte erst 1960 mit der Einführung von Plastik gesorgt werden. Jetzt waren die Flaschen aus Plastik und dicht.
Auch konnte sich nichts mehr ablösen, da
das Markenzeichen und der Markenname aufgedruckt wurden.
- - - Die Fertigung
Jetzt waren auch höhere Stückzahlen möglich und wegen der großen Nachfrage auch nötig.
Pustefix konnte man auf jedem Rummel kaufen. Jedes Geschäft hatte Pustefix.
Die Fertigung ging nun automatisch vor sich.
Was zu Anfang noch von Hand ging, war jetzt ohne Automaten kaum mehr denkbar.
In den Anfängen wurde sogar die Flüssigkeit noch von Hand eingefüllt. Der steigenden Nachfrage wegen in den 60er Jahren undenkbar.
Selbst die Automaten konnten der steigenden Nachfrage kaum Herr werden.
Bis zum eigentlichen Verkauf war jetzt alles automatisch.
- - - Das Familienunternehmen
Da war dann auch der kleine Gerold Peter, der als Kind ganz sicher genau so gerne wie ich mit Pustefix gespielt hat.
1973 übernahm er vom Vater die Firma.
Doch er hatte Pech. Die sinkenden Geburtszahlen in Deutschland erlaubten der Firma keine großen Sprünge.
Macht nix, sagte sich klein Gerold, geblasen wird überall. Gerold Peter Hein forcierte den Absatz dieser herrlichen Blasen im Ausland.
Amerika und Japan waren seine Favoriten. Aber auch in Trinidad oder Malaysia konnte man Pustefix kaufen. Selbst im damaligen Russland sprangen die Kinder den bunt schillernden Blasen nach.
Sollte jemand von Euch einen Ausflug nach Neuseeland planen – auf Pustefix braucht er nicht zu verzichten.
Ich hatte aber in meiner Zwischenüberschrift von einem Familienunternehmen geredet.
Dies ist es bis heute geblieben.
Im Jubiläumsjahr 1998 wird die Firma an Frank W. Hein übergeben. Pustefix bleibt also ein Familienunternehmen.
- - - Einschub
- - - Wissenschaftliches
Für jeden, den es interessiert, mach ich hier mal einen kleinen wissenschaftlichen Einschub.
Wer ermöglicht uns denn eigentlich das Spiel mit den Seifenblasen?
Ich will Euch gar nicht lange raten lassen. Es waren vor ca. 5.000 Jahren die Sumerer, die die Seife erfunden haben.
So schlaue Leute wie Leonardo da Vinci (Oberflächenspannung) oder Isaak Newton (Farben) haben sich mit Seifenblasen beschäftigt.
Über die Farben gibt es Hunderte von Abhandlungen. Die berühmteste ist wohl die von Charies Vernon Boys (1855-1944). Seine Vorlesung: "Seifenblasen, ihre Entstehung und ihre Farben" ist 1890 veröffentlicht worden. Und zwar in London.
Ich habe im Internet viele Erklärungen gefunden, warum und wieso die Farben der Seifenblasen entstehen. Dies werde ich hier aber nicht alles ganz genau erklären. Nur soviel vielleicht: Die Haut der Seifenblase besteht aus zwei glatten Oberflächen. Da ist einmal eine innere und dann noch eine äußere. Jetzt wird ...
Ach Quatsch. Bringt doch nichts. Ich mach einfach mal ein Zitat draus. Ist auch nur für jemanden, den es wirklich interessiert.
Ich bin der Meinung, dass es Blödsinn ist, einen wirklich guten Text umzuschreiben, nur damit ich ihn hier schreiben darf. Ich halte dieses Zitat wegen der Erklärungsgenauigkeit für absolut notwendig – wen es stört, der soll sich doch bitteschön beschweren.
Wen es interessiert, der lese das nachfolgende Zitat: Zitat Anfang:Die Haut einer Seifenblase hat zwei glatte Oberflächen, eine innere und eine äußere. Ein ankommender Lichtstrahl wird deshalb auch doppelt gespiegelt. Der Lichtstrahl wird sowohl an der vorderen als auch an der hinteren Fläche teilweise reflektiert. Dabei werden etwa 4 % der ankommenden Lichtintensität zurückgeworfen, die anderen 96 % durchdringen die Seifenhaut. Von zwei zurückgeworfenen Strahlen und hat der eine einen längeren optischen Weg zurückzulegen. Dies ist der Gangunterschied der beiden Strahlen. Diese zeitliche Verschiebung kann je nach Grösse zur Verstärkung oder Abschwächung der beiden in Wechselwirkung miteinander stehenden reflektierten Wellen führen.
Dieses Verstärken, Abschwächen und gegenseitige Aufheben verschiedener Lichtwellen ist der Motor des Farbenspiels, weil das Sonnenlicht aus verschiedenen Farben mit entsprechend unterschiedlichen Lichtwellen zusammengesetzt ist. Dass Tageslicht gemischtes Licht ist, illustriert in der freien Natur der Regenbogen. Weißes Licht setzt sich aus den Spektralfarben Rot bis Violett zusammen, wobei die Wellenlängen der Farben zwischen vier und acht zehntausendstel Millimeter liegen.
Ist nun der Gangunterschied der beiden Strahlen für eine Farbe aus dem Lichtspektrum gerade so groß, dass die beiden reflektierten Wellen entgegengesetzt schwingen, dann heben sie sich gegenseitig auf, d.h. die betreffende Farbe fehlt im reflektierten, von unserem Auge wahrgenommenen Licht. Dort wo eine Wellenlänge ausgelöscht wird, bildet sich die Komplementärfarbe. Das heißt: wird Rot gelöscht erscheint Grün, wird Blau aufgehoben ergibt dies Orange.
Diese sogenannten Interferenzfarben kommen also dadurch zustande, dass die reflektierten Bilder nahe zusammen liegen und damit ein Teil des Lichtes aufgehoben wird. Diese Erscheinung tritt dort auf, wo die Dicke der reflektierenden Schicht im Größenbereich der Wellenlänge des Lichts liegt, also etwa ein tausendstel Millimeter dick ist.
Bei größeren Schichtdicken löschen sich gleichzeitig sehr viele Wellenlängen im sichtbaren Bereich zugleich aus. Das Resultat: die Farberscheinung wird blasser und tritt bei ganz dicken Blasen noch gar nicht in Erscheinung. Bei sehr dünnen Blasen sind ebenfalls keine Farben mehr zusehen, da für kleine sichtbare Wellenlängen kein genügender Gangunterschied herauskommt. – Zitat Ende
Soviel zur Lichtbrechung auf Seifenblasen oder wie auch immer.
- - - Das Sortiment
Wie steht es schon geschrieben?
Am Anfang war das Röhrchen.
In der Zwischenzeit sind es unzählige Pustefix Artikel. Sogar eine Jubiläums-Edition (zum 50sten Jahrestag) gibt es.
Ich zähl hier jetzt wirklich nicht alles auf. Dies würde den Rahmen dieses Erfahrungsberichtes sprengen. Wer wirklich alles, aber auch alles über Pustefix wissen möchte, dem empfehle ich die Homepage von Pustefix.
Nun ratet mal, wie die wohl heißen mag? Ich sag es Euch jedenfalls nicht.
Na gut, eine kleine Hilfe geben ich Euch.
Achtung: Ins Netz kommt man mit "www" und die Firma heißt "Pustefix". Da wir in Deutschland wohnen könnte die Endung "de" sein. Na mal sehen, wer es heraus findet. *grins*
Na gut, auf ein paar Produkte kann ich Euch auch jetzt schon aufmerksam machen.
Da wäre natürlich der Pustefix-Teddybär. Den gibt es aber nur in einer einzigen Ausführung. Es ist immer noch die Original-Ausführung von Anno dunnemals.
Ihr könnt Euch auch neben der normalen Pustefix Flasche eine Pustefix Schlange zulegen. Mit einem großen Ring könnt Ihr Seifenblasen in gigantischen Formen blasen oder aber auch mit dem sogenannten Pustelfix Flugzeug die Seifenblasen an den Himmel zaubern.
Ich selbst habe mir Pustefix in einer 3er Blisterpackung gekauft. Obwohl ich dauernd puste und deswegen schon mehrmals für verrückt erklärt worden bin (obwohl ich eigentlich plöt bin), ist noch nicht einmal eine Flasche leer.
Ich werde wohl an Pustefix noch lange meine Freude haben.
- - - Fanshop
Für ganz Verrückte (ich arbeite dran) gibt es natürlich auch noch einen Pustefix Fanshop.
Hier gibt es die üblichen Fan-Artikel (Base-Cape, T-Shirt, tralala).
Nö, den find ich nicht so besonders berühmt, weil er eben ein ganz normaler Fan-Shop ist. Nix Besonderes eben – aber vorhanden.
- - - Fazit
Hm, jetzt soll man ja auch noch ein Fazit ziehen. Aber wie mach ich das jetzt. Dafür hab ich doch gar keine Zeit. Ich muß doch Seifenblasen erpusten.
Na gut, dann schreib ich hier eben gaaanz schnell noch was hin.
Liebe "erwachsene" Kinder. Lauft, rennt und flitzt um Euch noch schnell ein Seifenblasenspiel zu holen. Ich garantiere Euch Unsinn, Frohsinn und lachende Unterhaltung.
Von diesem Kinderspiel ist mit Sicherheit auch jeder Erwachsene begeistert. Na ja, jedenfalls wenn er sich noch ein wenig wie ein Kind fühlen kann.
antjeeule, 02.06.2007
Ach viertelchen, Du wirst wohl auch nie erwachsen? Macht aber nix! Find ich gut, weil ich selbst wohl ein ebensolches großes Kind geblieben bin. Was für ein schöner Ausflug in Deine, aber auch meine Kindheit. Dieses Pustefix kenne ich auch noch als Alumini
ChiChi, 03.06.2007
die ständig wechselnden Farben der Blasen hängt mit der ständig wechselnden Dicke des Seifenfilms zusammen. Wie beim Ölfilm auf einer Pfütze entsteht das Phänomen der Farben dünner Schichten usw.... ich arbeite tagtäglich in der Welt der Wissenschaft oder
EICC, 03.06.2007
dein bericht ist aber viel besser wie meiner, es scheint dass du dir gar nicht so viel mühe machen mußt, das es gerade so aus dir heruassprudelt...........oder liege ich falsch..........lg eva
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR
Für Kinder eine tolle Beschäftigung
ein Testbericht von flowerdoro2006-05-19 17:38:19vom 19.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: hoher spaßfaktor, schöne blasen...Nachteile/Kritik: lauge klebt, brennt in augen, schnell leer
Hier folgt ein Testbericht über die Pustefix Seifenblasen. Diese liegen heute wohl fast noch genauso im Trend wie noch vor einigen Jahren. Ich habe immer gerne mit Pustefix Seifenblasen gemacht.
Der Preis liegt heute zwischen 1 und 1,50 Euro, soweit ich informiert bin.
Keine Ahnung, wieviel das früher gekostet hat, aber ich nehme an, weniger. Es gibt sie aber auch in verschiedenen Größen.
Zu kaufen gibt es sie im Spielwarenhandel, manchmal auch im Supermarkt und natürlich auch im Online-Shop.
Ich habe früher fläschchenweise Pustefix verpustet.
Über meine Erfahrungen damit werde ich im Folgenden berichten.
Das Fläschchen:
Das Design des Pustefix-Fläschchens hat sich glaub ich in den letzten 10 Jahren überhaupt nicht verändert.
Das Fläschchen ist hauptsächlich blau, die Deckel haben verschiedene Farben. Beispielsweise grün oder rot.
Vorne ist ein fast komplett gelber Bär abgebildet, welcher auch Seifenblasen macht.
Somit sieht man eigentlich ziemlich schnell, um was für eine Art von Produkt es sich handelt.
Oben kann man auch den Schriftzug "Pustefix" erkennen.
Die Verpackung ist inzwischen zwar nicht so ganz angesagt meiner Meinung nach, aber irgendwie ist sie ja fast schon Kult.
Das kleine Fläschchen ist handlich und kann durch den wasserdichten Verschluss auch gut transpoertiert werden.
Das Material des Fläschchen ist übrigens Plastik, auch der Deckel ist aus diesem Material.
Erfahrungen:
Meine Kindheitserfahrungen mit Pustefix waren immer sehr gut. Es hat mir immer einen risigen Spaß gemacht, Seifenblasen zu machen. Leider war das Fläschchen oft sehr schnell leer, da bei Kindern ja doch mal was daneben geht.
Mit der Seifenblasenlauge kann man prima Seifenblasen machen, die ind er Luft dann auch noch schön schimmern.
Allerdings werden die Seifenblasen recht klein.
Habe auch früher öfters versucht, selber nach Rezept solche Laugen herzustellen. Aber nie war eine so gut wie die original Pustefix-Lauge.
Es ist damit sehr einfach, Seifenblasen zu machen. Man muss nur darauf achten, dass man nicht zu leicht und nicht zu stark pustet, sonst wird das nichts.
Vor dem Pusten muss man den Deckel mit der Pusteform ins Fläschchen stecken und danach pustet man in die Form rein.
Mit einem Mal Eintauchen kann man doch einige Seifenblasen machen.
Allerdings sollte man aufpassen, dass man das Fläschchen nicht zu arg schüttelt.
Denn sonst bilden sich sehr viele Blasen im Fläschchen und es ist nicht mehr so einfach, Seifenblasen zu machen. In dem Fall sollte man das Fläschchen dann erst mal eine Weile stehen lassen.
Nervig fand ich immer, dass diese Seifenblasenlauge so unangenehm auf den Fingern klebt. Schmecken tut sie übrigens auch ziemlich bitter, das hab ich damals schon alles ausprobiert ;)
Auch mit den Augen sollte man aufpassen, das Zeug brennt unheimlich in den Augen.
Deswegen würde ich für jüngere Kinder diese Seifenblasen eher nicht empfehlen.
Ich hatte aber einen riesen Spaß damit und ich denke, anderen Kindern geht es genauso.
Deswegen empfehle ich diese Seifenblasen ganz klar weiter.
...
PaterBrown, 19.05.2006
...hättest Du Dein Hobby weitergepflegt, wärst Du vielleicht jetzt Bundeskanzlerin :- Von Politikern kommen ja auch nur Seifenblasen :- Dass es manchmal bitter schmeckt, solche zu erzeugen, gehört beim Politik-Geschäft ja auch dazu :-
wildheart, 19.05.2006
Nicht den Mut verlieren! Weniger Bezahlung und Zeitsperren beim Bewerten sind das eine. Gute und ausgezeichnete Berichte sind das andere!! Letzeres ist mehr wert als alles andere! Weiter schreiben! Weiter bewerten ! Nicht aufgeben !!
topfmops, 19.05.2006
Hab039 ich mal als Werkstudent gearbeitet. Also im letzten Jahrtausend.
ein Testbericht von Germary2003-06-28 20:29:55vom 28.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: macht Spass; sieht sehr schön aus; sehr ergiebig; Kindheitserinnerungen...Nachteile/Kritik: Deckel schließt nicht richtig
_/ _/ _/ _/ Hallo liebe Leser _/ _/ _/ _/
Da war ich gestern Abend auf unsere Abiparty und eigentlich ganz müde, aber was macht man nicht alles um seinen Freunden eine Freude zu machen? Da ich versprochen hatte mit den Jungs zu Kanne, einem Großhandel, zu fahren, musste ich das natürlich heute morgen machen. Also ging die Fahrt los, 2 Mädels und 2 Jungs auf Shopping Tour. Was wir genau kaufen wollten wusste natürlich mal wieder keiner, aber wenn man dann vor den riesigen Regalen steht findet man doch
immer was.
Die müde Sarah und die noch müdere Mary wurden also von den Jungs erst mal auf einen riesigen Einkaufswagen gesetzt und durch den Laden chauffiert. Das ist war schon lustig, denn wir beide wollten natürlich an jeder Ecke anhalten und kucken, auch wenn es die Jungs gar nicht interessierte.
Doch auf einmal blieb der Waagen stehen und wir sollten besänftigt werden. Mit den Worten „sooo, nun gibt es für die Mädels was zu blasen, dann sind sie endlich ruhig“ bekamen Sarah und ich jeweils ein blaues Fläschchen in die Hand. Pustefix – da waren 2 Mädels am Strahlen, denn diese Fläschchen kennen wir doch schon, seit wir ganz klein waren.
Und siehe da, wir waren still, wollten zwar eigentlich doch noch mehr Spielzeug haben, doch die Jungs haben wie Eltern gemeint „ein Geschenk reicht“.
Zuhause wurde Pustefix natürlich erst mal unter die Lupe genommen. Es war also ein kleines blaues Fläschchen, welches man oben aufschrauben konnte. Verziert wurde das Fläschchen mit einem kleinen Gelben Bären, der anscheinend am Seifenblasen ist.
In dem Fläschchen sind 70 ml, denn die Jungs haben uns gleich die großen Fläschchen gegönnt. Da es ja ein Geschenk war, mussten wir sie auch nicht bezahlen, doch sie haben 72ct ohne MwSt gekostet. Eigentlich nicht viel, wenn man bedenkt wie viel Spass man mit dem Pustefix haben kann.
_/ _/ _/ _/ Wie geht denn das? _/ _/ _/ _/
Tja, das ist ganz einfach. Wenn man das Fläschchen aufdreht, dann muss man erst mal ganz vorsichtig sein, denn wenn man es nicht gerade hält, hat man schon mal die Hälfte der Flüssigkeit verschüttet. Dies ist mir leider als kleines Kind eigentlich immer passiert, aber vorhin ging es auch ganz ohne verschütten. Nachdem das Fläschchen also aufgedreht ist kommt ein kleiner, roter „Ring“ zum Vorschein. Dieser Ring hat kleine Zacken, die dann eine glatte Schicht mit der Flüssigkeit bilden, die im Fläschchen enthalten ist.
Nun muss man nur noch vorsichtig pusten, denn blasen ist hier eigentlich falsch, und dann entstehen ganz schöne Seifenblasen. Diese schimmern dann sehr schön und man hat eigentlich immer seinen Spass damit.
_/ _/ _/ _/ Auch für große Kinder? _/ _/ _/ _/
Ich würde sagen, dass Seifenblasen auf jeden Fall auch was für große Kinder sind. Denn ich bin nun 18 und habe immer noch meinen Spass mit den Seifenblasen. Es sieht einfach schön aus, wenn die Blasen sich den Weg in den Himmel suchen.
Des weiteren können auch schön Eltern und Kinder zusammen mit den Seifenblasen spielen, denn es ist schon lustig, wenn einer die Seifenblasen bläst und ein anderer hinterherläuft und sie einsammelt.
Wahrscheinlich ist Pustefix auch eine Erinnerung für alle an die eigene Kindheit, denn wahrscheinlich gibt es Pustefix schon etliche Jahre.
_/ _/ _/ _/ Pustefix selbst gemacht_/ _/ _/ _/
Als Kinder haben wir Pustefix immer selbst gemacht, denn gerade wenn man die Hälfte schon verschüttet hat, oder viele Stunden am Seifenbasen ist, dann wird es den Eltern irgendwann zu teuer täglich neue Seifenblasen zu kaufen. Daher haben wir eigentlich immer unsere Fläschchen selbst wieder aufgefüllt.
Dazu haben wir dann immer das alte Fläschchen genommen und ungefähr ein viertel bis ungefähr die Hälfte mit Spülmittel gefüllt und dann mit wasser aufgefüllt. Danach würde das Fläschchen verschlossen und schön geschüttelt.
Natürlich hat auch das funktioniert, doch sicher ist Pustefix nicht irgendein Spülmittel, denn man merkt schon einen sehr großen Unterschied. So bekommt man mit Pustefix auf einmal ca. 10-20 Seifenblasen, mit der eigen Kreation aber höchstens 10.
Für mich als Kind hat das natürlich gereicht, doch ich empfehle doch ab und an Pustefix zu kaufen, denn das macht einfach viel mehr Spass.
_/ _/ _/ _/ Fazit _/ _/ _/ _/
Ich habe mich echt gefreut, dass ich heute noch mal Pustefix bekommen habe, denn ich hatte schon richtig meinen Spass damit. Des weiteren war es auch sehr lustig, dass ich es geschenkt bekommen habe, denn ich denke bei dem Preis ist es schon ein schönes Geschenk für Kinder, wenn man mal eingeladen ist und eine Kleinigkeit mitbringen will. Ich denke es gibt nur sehr wenig Kinde, die sich da nicht drüber freuen würden.
Der Preis ist eigentlich auch ok., denn Pustefix ist sehr ergiebig und man halt daher sehr lange seinen Spass.
Einziges Makel an dem Fläschchen ist jedoch, dass der Verschluss ein wenig komisch ist und man daher immer wieder Probleme beim Zuschrauben hat. Hierfür werde ich Pustefix einen Stern abziehen, auch wenn ich sonst von dem Produkt mehr als nur überzeugt bin.
Die Bewertungen unten sind mal wieder sehr lächerlich, denn Pustefix ist ja kein Gesellschaftsspiel in dem Sinne, wie ich die fragen beantworten sollte. Daher hab ich einfach mal ein wenig was da angeklickt ;)
Ich wünsche euch also auch ganz viel Spass beim Blasen und es ist sicher nicht schlimm, wenn man noch mal wieder Kind ist.
Viele liebe Grüße... Die Mary, die noch mal blasen geht.