Telekom Sinus 520 ISDN Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
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Bewertungsverteilung:
Ausstattung:
gut
Design:
Handhabung / Komfort:
mittelmäßig
Qualität / Verarbeitung:
Klang:
gut
Vorteile
SMS - Funktion, Tastenbedienfeld, Nutzung v . ISDN - Dienste
Versand von SMS, ISDN
Nachteile/Kritik
Display, zu hoher Preis für geringwertige Qualität u . Ausführung
Standby-Zeit, Display, Preis
T-SINUS ODER DIE TROMMEL AUF DEM DACH?
ein Testbericht von modschegibbchen2005-05-20 12:04:19vom 20.05.2005Empfehlung: nein
Vorteile: SMS - Funktion, Tastenbedienfeld, Nutzung v . ISDN - Dienste...Nachteile/Kritik: Display, zu hoher Preis für geringwertige Qualität u . Ausführung
heute versuche ich mich mal an einem weiteren Bericht über ein technisches Gerät, dass ich täglich benutze und über dessen Anschaffung ich mich schon oft genug geärgert habe. Diesmal geht es um ein Telefon, mein Telefon - das
T-Sinus 520.
Was früher die Trommel auf dem Dach war, ist heute das T-Sinus 520...
WO GEKAUFT UND ZU WELCHEM PREIS?
Gekauft hatte ich es vor ca. einem Jahr im T-Com-Laden, weil mein altes Telefon von jetzt auf nachher den Geist aufgegeben hatte und ich dringend ein neues Telefon brauchte.
Gekostet hatte es damals stolze 99,00 €, aber da ich ein ISDN-Telefon brauchte und es keinerlei Auswahl gab, hab ich es damals eben gekauft. Hätte ich einen neuen ISDN-Vertrag abgeschlossen, wäre die Auswahl größer gewesen, aber ich hatte schon einen, wozu brauche ich also einen weiteren?
Die Tatsache, dass die Telekom nur Auswahl bietet, wenn auch ein Vertragsabschluss ins Haus steht, aber für den normalen schon einen Vertrag besitzenden Kunden kaum was hat, ist mir einen stolzen Stern Abzug wert. Zumal auch die Beratung eine einzige Katastrophe war.
LIEFERUMFANG
In der Verpackung waren enthalten:
- 1 Mobilteil
- 3 Batterien/ Akkuzellen
- 1 Basisstation
- 1 "Flügel", der in die Basisstation gesteckt werden muss, um dem Mobilteil den ausreichenden Halt zu geben
- 1 Netzteil
- 1Anschlussschnur
- 1 Bedienungsanleitung inkl. Kurzbedienungsanleitung
DAS T-SINUS 520 AN SICH:
Dabei handelt es sich um schnurloses ISDN-Festnetztelefon. Das Gerät ist mit moderner digitaler Technologie nach dem Eurostandard für schnurlose Telefone (DECT) ausgestattet, d.h. es unterstützt alle im digitalen ISDN-Netz vorgesehenen Funktionen. ISDN-Funktionen sind netzabhängige Dienste und deren Nutzungsmöglichkeiten hängen vom jeweiligen Netzbetreiber ab.
Neben der üblichen Telefonfunktion bietet das T-Sinus 520 noch folgende Zusatzdienste:
- Telefonbuch (Speicherung bis zu 40 Namen und Rufnummern)
- Wahlwiederholung der letzten 5 Nummern
- Anruferliste von 20 beantworteten/ unbeantworteten Anrufen
- 5 Mehrfachrufnummern MSN (Nutzerkonzept)
- Rückruffunktion bei besetzt/ nicht melden
- Direktruf/ Babyruf
- Mitteilungen (SMS) im Festnetz
Darüber hinaus gibt es noch die Erweiterungsmöglichkeit zu einer Telefonanlage, d.h. bis zu 6 Mobilteilen können an eine Basisstation angeschlossen werden. Man ist innerhalb der Telefonanlage zwischen 2 Teilnehmern/ Mobilteilen kostenlose interne Gespräche zu führen - wäre ja auch noch schöner, wenn das was kosten täte. Auch die Möglichkeit der Reichweitenvergrößerung besteht, d.h. man kann ein Mobilteil an bis zu 4 verschiedenen Basisstationen betreiben.
Hier noch ein paar weitere technische Daten im Überblick:
Frequenzbereich:.................... .1880 bis 1900 MHz
Sendeleistung:.........................10 mW
Reichweite:..............................bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m in Gebäuden
Akkuzellen:............................. .3 x 1,2 V NiMH-Akku AAA oder NiCd-Akku AAA
Betriebsdauer (Standby):..........ca. 150 Std. bei NiMH Akkus, ca. 80 Std. bei NiCd Akkus
Betriebsdauer (Gespräch):.........ca. 15 Std. bei NiMH Akkus, ca. 8 Std. bei NiCd Akkus
GRÖSSE/ GEWICHT
Abmessungen (Basis):................ca. 135 x 125 x 125 mm
Abmessungen (Mobilteil):............ca. 145 x 51 x 30 mm
Gewicht (Basis):.........................ca. 200 g
Gewicht (Mobilteil):....................ca. 140 g
AUSSEHEN
Zum Aussehen an sich muss ich nicht viel schreiben, denn auf dem Bild oben kann man das Telefon sehr gut erkennen. Allerdings hatte ich vorher ein T-EASY, ebenfalls ein schnurloses Telefon, und habe da im Vergleich doch einige Punkte gefunden, die hier beim T-SINUS 520 für mich als Nutzer sehr unangenehm ins Gewicht fallen.
Da wäre zum ersten das Display. Das ist wesentlich
kleiner als bei seinem Vorgänger - ca. 35 mm x 15 mm. Zudem ist es so tief ins Gerät eingelassen - zwischen Display und Schutzscheibe liegen bestimmt 5 - 7 mm -, so dass bei ungünstiger Beleuchtung ein Teil des Schattens die Anzeige auf dem Display unleserlich macht. Die Schrift auf dem Display - vor allem am Rand - ist ohnehin schon sehr schwer lesbar. Des Weiteren empfinde ich als sehr negativ, dass das Display nicht beleuchtet werden kann, so dass man immer für eine gute Beleuchtung des Umfeldes sorgen muss oder bei Anrufen am Abend oder in der Nacht erst eine Lampe anmachen muss, wenn man sehen will, wer anruft.
Die Tasten des Telefons sind silbergrau und ausreichend groß, aus gummiertem Material, die sich zudem leicht drücken lassen. Die Beschriftung ist so gut, dass sie bei häufiger Nutzung nicht abgeht. Da hatte das Easy ja so einen gewissen Verschleiß... Der Abstand zwischen den Tasten ist ausreichend groß. Das Tastenfeld halte ich im Vergleich zum Display für gut gelungen.
Auch die Lösung, wie das Mobilteil in die Ladestation gesteckt wird, ist hier meiner Meinung nach sehr unvorteilhaft gelöst. Mit der schmalen Unterseite wird es in eine Vertiefung in der Ladestation gesteckt. Für einen besseren Halt soll ein sehr filigran anmutender "Flügel" aus Kunststoff, der erst in die Kerbe der Basisstation gesteckt werden muss, sorgen. Wenn man in der Eile diese beiden Teile - Basisstation und Mobilteil - nicht richtig erwischt, dann rauscht das Telefon an der Basisstation vorbei und fällt runter - nicht das erste Mal, dass ich die Einzelteile des Mobilteils hinter der Couchecke vorsammeln musste.
Dafür ziehe ich hier wiederum einen Stern ab, denn die Display-Lösung habt ihr schon mal wesentlich anwendungsfreundlicher hinbekommen und die Ablagemöglichkeit des T-EASY wo die gesamte Mobilteilfläche in der Basisstation Halt fand, war auch die bessere und sicherere Lösung. Das hier wirkt einfach nur billig und lieblos gestaltet.
EIN PAAR WORTE ZUR BEDIENUNGSANLEITUNG
Bedienungsanleitungen sind nur sehr selten sehr hilfreich, wer hat sich nicht schon über eine unverständliche Bedienungsanleitung, nach deren Lesen man mehr Fragezeichen vor der Brust hat als vorher, geärgert?
Die Telekom macht sich zumindest die Mühe ein sehr umfangreiches Exemplar zu erstellen - 66 Seiten mit Inhaltsverzeichnis zzgl. 2 Seiten Klappentext.
Darin beschrieben werden alle nur denkbaren Dinge wie
- Sicherheitshinweise
- Aufstellung und Inbetriebnahme
- Grundlagen der Bedienung
- Komfort durch ISDN
- extern Telefonieren/ intern Telefonieren
- Telefonbuch
- Anruferliste
- Mitteilungen (SMS im Festnetz)
- Betrieb mit mehren Mobilteilen/ Betrieb mit mehreren Basisstationen
- Babyruf/ Direktruf
- Mobilteil-/Basis-Einstellungen
- Tabellen Nutzungskonzept)
- Menüstruktur im Ruhestand
- Allgemeine Hinweise
- u.v.a.m.
Die Bedienungsanleitung ist gut strukturiert und erscheint auf den ersten Blick sehr hilfreich. Bei dem einen oder anderen (einfacheren ) Problem hat sie mir bisher auch gut weitergeholfen. Aber trotzdem habe ich beispielsweise beim Kapitel "Mitteilungen (SMS im Festnetz)" feststellen müssen, dass die Bedienungsanleitung hier überhaupt nicht hilfreich war, weil zwischen Theorie und Praxis elementare Unterschiede bestanden. Das fing schon damit an, dass der dort angezeigte Menübaum dem im Gerät tatsächlich vorhandenen nicht entsprach... Enttäuschend!
Bei den wirklich simplen Dingen, die man zum Teil aber auch ohne Bedienungsanleitung, nur mit Köpfchen geregelt bekommt, war die Anleitung jedoch brauchbar. Auch mit der Kurzbedienungsanleitung, die sich gleich auf den ersten Seiten des Heftes befindet, kommt man gut zurecht.
Allerdings ist beim Durchblättern der Bedienungsanleitung erkennbar, dass die Telekom dieses Telefon nur für den Verkauf im deutschsprachige Raum vorgesehen hat. Denn die in den meisten Bedienungsanleitungen übliche Mehrsprachigkeit sucht man hier vergebens - es gibt keine in englisch, französisch u.ä. Wer keinerlei deutsche Sprachkenntnisse besitzt, wird hier eine herbe Enttäuschung erleben. Ziemlich unprofessionell, wie ich finde, gerade heute, wo doch die Märkte grenzüberschreitend sind...
VOR DEM ERSTEN TELEFONAT:
Die Akkuzellen müssen vor dem Benutzen des Telefons erst einmal aufgeladen werden, denn im Lieferzustand sind sie das noch nicht. Das bedeutet, dass man zunächst die mitgelieferten Akkus in das Mobilteil einsetzen muss. Hierfür muss man den Deckel des Akkufachs mit leichtem Druck entfernen, setzt dann die 3 Akkus ein, wobei man hier auf die richtige Polarität der Akkuzellen achten muss, und verschließt das Fach wieder mit dem Deckel. Dann setzt man das Mobilteil in die Basisstation, Das korrekte Einstecken wird durch einen dezenten Piepton quittiert.
Die Ladezeit vor der Erstinbetriebnahme dauert bei NiMH-Akkuzellen 12 Stunden bzw. bei NiCd-Akkuzellen 6 Stunden (ohne Unterbrechung). Der Ladestand der Akkuzellen wird auf dem Display zwar angezeigt. Diese Anzeige befindet sich jedoch am oberen Rand und ist aufgrund des oben beschriebene Mankos mitunter schlecht zu erkennen.
... UND WIE FUNKTIONIERT ES IN DER PARXIS?
Zunächst mal: Man kann telefonieren! Ich habe nur die Basisstation mit einem Mobilteil in Benutzung und denke auch nicht über eine Aufrüstung nach. Sollte ich dies jedoch einmal wollen, so kann ich jedem Mobilteil eine eigene MSN zuordnen, die sich dann auch durch unterschiedliche Anrufmelodien unterscheiden lassen.
Das Telefon bietet sicherlich den einen oder anderen Schnickschnack, aber ich gebe zu, das meiste davon interessiert mich eher nicht.
Das Telefon selbst hat keinen integrierten Anrufbeantworter, was für mich nicht weiter problematisch war, denn ich habe bei meinen ISDN-XXL-Anschluss eine kostenlose T-Box, die ich jederzeit abrufen kann. Wenn jemand angerufen hat während meiner Abwesenheit, dann sehe ich das auf dem Display. Es werden jedoch nur die Anrufe registriert, die entweder auf den AB sprechen oder deren Nummer angezeigt und nicht "anonym" reinkommen. Um diese Anrufe abzuhören, muss ich allerdings eine kostenlose Servicenummer anrufen, bei der ich vor Abfrage meiner Nachrichten einen PIN eingeben muss. Wenn ich den AB nicht sofort abrufe - z.B. weil er sich bemerkbar macht, wenn ich telefoniere - dann nervt er in kurzen Zeitabständen bis zu 6 oder 7 mal.
Die T-Box, wenn man sie dann abruft, ist ziemlich langatmig und nervig. Eine dieser typisch langweiligen Automatenstimmen labbert immer wieder den ganzen Text runter. Ganz schlimm ist es, nachdem man die Nachricht abgehört hat. Dann wird ziemlich langatmig gefragt, ob man nun automatisch eine Verbindung zum Teilnehmer herstellen möchte. Die Funktion, den Anruf sofort zu löschen oder gleich - ohne den langen Text - zum nächsten Anrufer gehen zu können, gibt es nicht. Wenn man so genervt ist, dass man dann gänzlich drauf verzichtet und auflegt, hat man wenig gewonnen, denn "dumm" ist der AB auch nicht. Nach ein paar Minuten meldet er sich wieder und nervt weiter. Wer einen externen AB an das Telefon anschließen will, sollte das tun, und gänzlich auf die T-Box verzichten. Der externe AB ist bestimmt weniger nervig und wesentlich umgänglicher. Einen Sternabzug - so sehr es mir auch in den Fingern juckt - kann ich hier nicht vornehmen, weil das ja eigentlich nicht die "Schuld" des T-Sinus 520, sondern der vom Gerät unabhängigen Serviceleistung der Telekom ist.
Die üblichen Telefonfunktionen kennt sicherlich jeder. Daher werde ich mir jetzt mal aus dem großen Angebot eine Funktion heraussuchen, die ich ein wenig mehr beschreibe, nämlich die, mit der ich Mitteilungen im Festnetz verschicken und erhalten könnte.
Das T-SINUS 520 unterstützt den Netzdienst Mitteilungen (SMS), lese ich zunächst einmal in der Bedienungsanleitung, sofern der SMS-Dienst des Netzbetreibers mit dem T-SINUS 520 kompatibel ist. Dieser Dienst ermöglicht den Austausch von Kurzmitteilungen bis zu 160 Zeichen zwischen ISDN-Telefonen, die ebenfalls die SMS-Funktion unterstützen, und GSM-Telefonen.
Allerdings so einfach und automatisch nach dem Kauf geht das noch nicht, denn damit man SMS senden und empfangen kann. muss für den Telefonanschluss erst das Leistungsmerkmal Rufnummernübermittlung (CLIP) freigeschaltet werden. Bei T-ISDN-Anschlüssen der Deutschen Telekom, erfahre ich ebenfalls aus der Bedienungsanleitung, wäre diese Voraussetzung erfüllt. Genau einen Abschnitt drunter lese ich dann, dass man um Textmitteilungen über den SMS-Service der Deutschen Telekom verschicken und erhalten kann, sich erst doch noch dort anmelden muss. Was denn nun?
Naja, wollen wir mal nicht so sein, hab ich mir gedacht, und habe die Registrierung wie folgt vorgenommen:
1. Zunächst bin ich im Menü auf den Menüpunkt "Mitteilungen" gegangen.
2. Danach auf den Punkt "Senden".
3. Jetzt wird man aufgefordert, dort den Text "ANMELD" einzugeben und drückt OK.
4. Bei der Aufforderung, die Rufnummer einzugeben, muss man nur "8888" eingeben und dann auf OK.
Man bekommt dann nach einem freundlichen "Bitte Warten" die Mitteilung, dass die Mitteilung versendet wurde und ein paar Sekunden später meldet sich das Telefon und hält die Nachricht bereit, dass man nun beim SMS-Zentrum der Deutschen Telekom erfolgreich angemeldet wurde.
Ein paar Sekunden später wird man von einem erneuten Piepen erschreckt, weil einem die Telekom mitteilt, dass man nun bis zu einem bestimmten Termin 50 Frei-SMS hat. Sollte man diese bis dahin nicht nutzen, verfällt der Rest.
Die Abmeldung erfolgt ebenso wie die Anmeldung, nur dass die Mitteilung an die Telekom dann "ABMELD" lautet.
Sowohl die Anmeldung als auch die Abmeldung erfolgt mit einer kostenlosen SMS. Ist man erst einmal beim SMS-Zentrum abgemeldet, kann man zwar immer noch SMS-Nachrichten empfangen, die einem aber nur noch vorgelesen werden. Das erfolgt dann auch wieder mit einer liebreizenden, aber völlig emotionslosen Telefonstimme.
Eins sollte man jedoch wissen, Der Netzdienst SMS wird nicht von allen Ländern oder Netzbetreibern unterstützt.
Das Eintippen von Nachrichten muss ich hier sicherlich nicht extra beschreiben, denn jeder der ein Handy hat, weiß wie´s geht. Wer nicht, möge mir eine Anfrage ins GB schreiben, ich erteile Einzelunterricht :O)
VERGLEICH MIT DEM T-EASY (dem Vorgänger):
Wenn ich hier das Vorgängertelefon heranziehe, dann deswegen um aufzuzeigen, dass das T-Sinus 520 zwar teurer, aber wesentlich anwenderunfreundlicher und keineswegs besser ist. Ganz im Gegenteil, im direkten Vergleich unterliegt es eher. Leider gibt es das T-Easy nicht mehr zu kaufen und wenn, dann bezweifle ich, dass ich noch sehr viel Freude mit dem haben werde, denn irgendwann geht jeder mal in die Knie.
Die Äußerlichkeiten habe ich oben ja schon verglichen. Was unterscheidet die beiden sonst noch von einander?
1. Telefonbuchfunktion:
Beim T-Siuns 520 ist man stolz, dass man 40 Rufnummern speichern kann. Klasse, beim Easy waren es 100 Rufnummern...
2. Wahlwiederholung:
Beim T-Sinus 520 kann man die letzten 5 Rufnummern abfragen, beim Easy musste man sich die letzten 10 Nummern nicht mehr merken.
3. SMS-Mitteilungen:
Da ist das T-Sinus 520 klar im Vorteil, denn das Easy bot diese Möglichkeit noch nicht an.
4. Ausbau zur Telefonanlage mit weiteren Basis- und/oder Netzteilen:
Diese Möglichkeit bieten beide Telefone an. Ich glaube mich jedoch zu erinnern, dass das beim Easy bis zu 5 Nebenstellen waren, aber genau weiß ich es nicht mehr.
5. Anruferlisten:
Auch hier unterscheiden sich beide Telefone nicht von einander, denn bei beiden konnten bis zu max. 20 Einträge mit Rufnummer und weiteren Details wie Name (unter dem die Rufnummer im TB gespeichert wurde), Datum und Uhrzeit gespeichert werden.
Anrufe während meiner Abwesenheit werden zunächst in der Anruferliste unter "unbeantwortet" gespeichert. Wenn ich dann zurückrufe, wandern die Nummern in den anderen Menüpunkt "beantwortet" und werden gleichzeitig auch noch in der Wahlwiederholung gespeichert. Ist ein wenig doppeltgemoppelt, ist aber so.
ACH JA; WAS SAGT UNS ALLES DAS DISPLAY?
Beim Aussehen bin ich ja schon ein wenig auf die Punkte eingegangen, die mir nicht so gefallen am Display des T-Sinus 520. Aber was zeigt es uns alles, wenn man denn was erkennen kann?
Das Display soll ja ein alphanumerisches, zweizeiliges sein. Eine Zeile für die Displaysymbole wie Akkuanzeige, MSN-Anzeige, Hinweise auf SMS oder nicht abgerufene Anrufe (durch ein "i") und eine Zeile für die Softkeysymbole wie Wahlwiederholungssymbol, Telefonbuch, Menü oder bei SMS-Nachrichten u.ä. das "OK". Letztere werden über die Softkeytaste darunter bedient.
Zwischen den beiden Displayzeilen ist jedoch noch Platz für Datum und Uhrzeit und wenn Anrufe eingehen, die Rufnummer oder der Speichername.
DER HERSTELLER
Wenn ich es euch jetzt und hier nicht verrate, ihr kommt nicht drauf... Und ich auch nicht, denn der ist nirgends angegeben. Es steht nur da:
Deutsche Telekom AG
Postfach 20 00
53105 Bonn
Die werden ja nicht alleine das Ding zusammengebastelt haben, wer´s aber am Ende war, bleibt deren Geheimnis.
Der technische Kundendienst, wenn mal was nicht ganz funktionieren sollte, ist für Privatkunden die 0800 330 2000 und bei Fragen zum SMS-Service findet man in der Bedienungsanleitung - mitten im Text und klein gedruckt - die ebenfalls kostenfreie Rufnummer 0800 330 4747. Letztere hatte ich auch schon mal sonntags versucht mit Fragen zu belästigen, da sind die eigentlich nur ganz schnell in die Knie gegangen, weil das dann zu kompliziert war - es ging glaube ich darum, dass ich zwar sehe, dass eine SMS eingegangen war, diese aber um nichts in der Welt abgerufen werden konnte... Doll war das nich!
MEINE MEINUNG ZUM SCHLUSS
Na ja, Hightechschäfchen wie ich haben es immer schwer. Weil ich sicherlich im normalen Technikmarkt ein normales Telefon nicht von einem ISDN-tauglichen unterscheiden kann und bei verschiedenen Versuchen auch die Verkäufer ein entsprechendes Fragezeichen vor der Brust haben, bin ich halt zur Telekom marschiert...
Ich kann telefonieren und stehe eben nicht mehr mit der Trommel auf dem Dach, aber wirklich froh bin ich nicht.
Ich habe mit 99,00 € ein ziemlich teures Telefon mit teilweise wenig überzeugender Qualität und Funktionalität gekauft.
Punkten kann das Telefon sicherlich mit der überzeugenden Lösung für das Tastenfeld, die SMS-Funktion und auch was die Sprach- bzw. Verständigungsqualität betrifft.
Weniger überzeugend ist die Rückentwicklung gerade bei der Speichermöglichkeiten im Telefonbuch (von 100 auf 40) oder bei der Wahlwiederholung. Geradezu enttäuschend ist für mich in jedem Fall das unübersichtliche und schwer erkennbare, weil nicht beleuchtbare Display. Manchen scheint auch noch die Menüführung zu unübersichtlich zu sein, aber das geht gerade noch in Ordnung. Ein bisschen Übern, ein bisschen Probieren, dann geht es.
Auf die üblichen Spielereien wie Lautstärken-, Klingelton- usw. Einstellungen bin ich bewusst nicht eingegangen, denn die gehören ja heute zum Standard.
Alles in allem bin ich der Meinung, dass bei diesem Telefon das Preis-Leistungsverhältnis in einem sehr ungünstigen Verhältnis steht, denn mit 99,00 € lässt sich der rosa Riese hier eindeutig nicht überzeugende, ja sogar billige Technik sehr stattlich bezahlen. Da reißen auch die 24 Monate Garantie und die 50 Frei-SMS nichts mehr raus.
Sternabzug gibt es hier für den unverschämten Preis, die schlechte und keineswegs zufriedenstellende Displaylösung, den doch sehr geringen Speicher für Telefonbuch und WW. Insgesamt - 3 Sterne.
Für das Tastenbedienfeld und die SMS-Funktion gebe ich dann nach langem Überlegen noch 2 Sterne.
Weiterempfehlen möchte ich das Telefon dennoch nicht unbedingt, den wie gesagt, für den Preis ist einfach zu wenig Qualität und Liebe zum Detail dahinter, was beim Vorgängermodell durchaus noch anzutreffen war.
Hab ich was vergessen, fragt im GB nach. Ansonsten Danke fürs Lesen und Bewerten.
kruemel02, 17.05.2005
da haste ja so richtig schoumln ins...gegriffen, wenn ich das mal so salopp sagen darf. Ich hab das Fasy, also mit Schnur. Kann Dir nur zustimmen, was die Auswahl und den Service anbelangt. Alles wird besser. Hoffen wirs mal. LG Oli
redwomen, 17.05.2005
hatten das gleichen Telefon, bis ich auf die Barrikaden geganngen bin und meinen Mann vor die Wahl stellte: quotDas Telefon oder ichquot. megasfg Natuumlrlich entschied er sich fuumlr mich und ein neues Telefon. LG Maria
ein Testbericht von PaulTiede2004-08-03 10:25:40vom 03.08.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Versand von SMS, ISDN...Nachteile/Kritik: Standby-Zeit, Display, Preis
Das T-Sinus 520 ist ein mobiles ISDN Festnetztelefon, welches alle vom digitalen ISDN-Netz vorgesehenen Funktionen unterstützt. Ob man nun all diese Funktionen nutzen kann, hängt von dem eigenen Netzanbieter ab, bei dem man seinen Telefonanschluss hat.
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang besteht aus einer Basisstation, dem dazugehörigen Netzteil, einem Mobilteil (Telefon) und drei NiMH Akkuzellen (je 650 mAh), einem Telefonkabel und einer Bedienungsanleitung.
Die Bedienungsanleitung
Die 72 Seiten starke Bedienungsanleitung befasst sich mit allen erdenklichen Problemen bezüglich des Aufstellens und der Inbetriebnahme des Telefons und führet den Benutzer Schritt für Schnitt in die Funktionen des Telefons ein. Viele dieser Schritte werden durch zusätzliche Bilder erläutert, so dass man gleich weiß, wie das ganze z.B. auf dem Display des Mobilteils aussieht.
Für alle Eiligen befindet sich auf den Seiten eins und zwei eine Kurzanleitung, die die wichtigsten Funktionen des Mobilteils kurz beschreibt.
Eins noch, wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wir mit der Bedienungsanleitung wenig Freude haben. Andere Sprachen fehlen vollends.
Technische Daten
Hier folgen nun, die wichtigsten Informationen bezüglich des Telefons. Grundsätzlich besitzt es, wie schon erwähnt, alle Funktionen, die ein ISDN Anschluss bietet.
Frequenzbereich: 1880 bis 1900 MHz
Sendeleistung: 10 mW
Reichweite: bis zu 300 m im Freien, bis zu 50 m in Gebäuden
Akkuzellen: 3 x 1,2 V NiMH-Akku AAA oder NiCd-Akku AAA
Betriebsdauer (Standby): ca. 150 Std. bei NiMH Akkus, ca. 80 Std. bei NiCd Akkus
Betriebsdauer (Gespräch): ca. 15 Std. bei NiMH Akkus, ca. 8 Std. bei NiCd Akkus
Abmessungen (Basis): ca. 135 x 125 x 125 mm
Abmessungen (Mobilteil): ca. 145 x 51 x 30 mm
Gewicht (Basis): ca. 200 g
Gewicht (Mobilteil): ca. 140 g
Praxis
Maximal 6 Mobilteile können von einer Basisstation verwaltet werden. Jedem dieser Mobilteile können eine oder mehrere MSN (Rufnummern) zugeordnet werden. Jeder der MSNs kann eine andere Melodie zugeordnet werden, um diese von einander unterscheiden zu können.
Andererseits lässt sich auch ein Mobilteil an bis zu vier Basisstationen anschliessen.
Durch die Funktion Anonymanruf kann man wahlweise das Senden der eigenen Rufnummer unterdrücken. Dies kann man für jede MSN und jeden Telefonbucheintrag einzeln einstellen.
Das Telefonbuch umfasst bis zu 40 Rufnummern, diese dürfen jedoch nicht länger als 24 Zeichen sein. Die dazugehörigen Namen dürfen dabei nicht länger als 14 Zeichen sein.
Eine Anruferliste, bestehend aus max. 20 Einträgen, speichert die angekommenen Anrufe mit Datum und Uhrzeit. Dabei wird zwischen beantworteten und unbeantworteten Anrufen unterscheiden.
Um SMS mit dem Telefon empfangen und versenden zu können, muss man sich bei dem eigenen Netzbetreiber zunächst anmelden, sofern noch nicht geschehen. Anschließend sollte man das Einstellen der Zugangsnummer (Gateway) für den Empfang/Versand von SMS nicht vergessen. Die komplette Prozedur ist im Handbuch sehr gut beschrieben.
Die SMS dürfen nicht länger als 160 Zeichen sein. Wer gerne längere SMS schreibt, muss hier zwei oder mehr SMS verschicken.
Zehn SMS können mir dem Telefon empfangen werden, wer weiterhin SMS bekommen will, muss wohl oder übel eine oder mehrere davon zunächst löschen. Vielschreiber werden mir da wohl zustimmen, dass dies kein Ausreichender Platz ist.
Um interne Gespräche zu führen, sofern man im Besitz weiterer Mobilteile ist, muss die int-Taste betätigt werden, damit diese kostenfrei bleiben.
Eine weitere Taste, die Zieltaste, lässt sich mit einer bestimmten Rufnummer programmieren. Hier könnte
man z.B. eine Rufnummer ablegen, die man mehrmals täglich anruft.
Das Display umfasst vier Zeilen. In der obersten Zeile werden die Displaysymbole (Basis, Akkuanzeige) eingeblendet, in den beiden mittleren Zeilen werden Informationen, wie z.B. die gerade gewählte Rufnummer oder der SMS-Inhalt, eingeblendet. Die unterste Zeile beinhaltet die Softkeysymbole, die über die darunter liegende Soft-Taste bedient werden.
Je nach Blickwinkel ist das sehr unübersichtliche und kleine Display auf Grund von Spiegeleffekten nicht einzusehen oder sehr schlecht einzusehen, so sieht man eher sich selber als den Inhalt des Displays sieht.
Die einzelnen Menüs sind so stark verschachtelt, dass man fast ständig das Handbuch zu Rate ziehen muss, wenn man auf der Suche nach einem bestimmten Menüpunkt. Dort ist zum Glück auf den Seiten 62 und 63 die komplette Menüstruktur abgebildet
Das Tastenfeld ist sehr gut gelungen. Dien einzelnen Tasten sind groß genug, der Abstand dazwischen auch, so dass man eigentlich nicht in der Lage sein sollte mit einem Fingen oder dem Daumen zwei oder mehrere Tasten gleichzeitig zu drücken.
Leider ist dieses Tastenfeld nicht beleuchtet, so dass man bei schlechtem Licht vielleicht Probleme damit bekommen könnte.
Die versprochenen 150 Std. Standby-Zeit bei NiMH-Akkus hält das Mobilteil bei weitem nicht aus. Nach ca. 40 Std. war da Schluss. Kurz vor dem Entladen (ab 5% Akkuinhalt) ertönt ca. jede Sekunde ein nervender Piepton, der den Nutzer auf den Akkustand hinweist. Kurz bevor das Mobilteil deaktiviert wird (Akku leer), wird das nervige Piepgeräusch noch verstärkt.
Die Basisstation besitzt auf der Rückseite zwei Halterungen, um diese z.B. an der Wand befestigen zu können. Dies ist jedoch nicht ratsam, möchte man die Akkus des Mobilteils aufladen oder einfach nur das Mobilteil auf/in der Basisstation abstellen, denn dazu müsste man diese jedes Mal von der Wand nehmen, da sonst das Mobilteil herausfallen würde.
Fazit
Neben dem gelungenen Tastenfeld vermag nur die Sprachqualität zu überzeugen.
Die kurze Akkuzeit und das unübersichtliche Display enttäuschen ist auf breiter Linie.
So wird man bei der Draufsicht ständig von seinem eigenen Spiegelbild abgelenkt oder von dem nervigen Piepton gestört.
Auch wenn man nur mit einem echten ISDN Telefon alle Vorteile des digitalen Netzanschlusses ausschöpfen kann, sehe ich es persönlich nicht ein, so viel Geld aus dem Fenster zu werfen.
Hier muss die Telekom endlich mal lernen, dass einige ISDN Kunden es langsam leid sind, für Ware minderer Qualität zu viel bezahlen zu müssen, selbst dann, wenn das Telefon mit einem T-Logo versehen ist.
Bei einem Preis von ca. 100,- Euro ist dieses ISDN Telefon keine Empfehlung wert.
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