Batman gehört wohl mit Sicherheit zu den bekanntesten Comi-Helden überhaupt. Und bereits in den 40er Jahren gab es den 1. Batman-Film, später auch eine Serie. Doch der Erste „richtige“ Film entstand 1988 und wurde damals ein riesiger Erfolg in den USA.
Ich habe den Film damals schon gesehen und war sofort begeistert von Batman und kaufte mir später dann auch das Video. Als ich hörte, dass Batman nun auch auf DVD erscheinen sollte war ich natürlich hoch erfreut, denn eine DVD bietet jede Menge Vorteile gegenüber einer VHS-Kassette. Also kaufte ich mir zusätzlich noch die DVD, auch wenn der Film inzwischen über 10 Jahre alt war.
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Zum Film:
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Gotham City ist eine Stadt, in der Verbrechen und Korruption an der Tagesordnung sind. Doch es gibt Einen, der sich dem entgegen stellt – Batman.
Bruce Wayne verlor als Kind seine Eltern, diese wurden heimtückisch ermordet. Und er schwört Rache, aus Bruce Wayne wird schließlich Batman und er führt von nun an eine Art Doppelleben. Zum Einen ist er ein charmanter Millionär, der natürlich auch bei den Frauen sehr beliebt ist. Andererseits ist er der Schrecken aller Verbrecher in Gotham-City, wenn er mit Fledermauscape zum Kampf gegen die Bösewichter antritt.
Michael Keaton schlüpfte für diesem Film in die Rolle des Flattermanns. Sein größter Gegenspieler ist der Joker, gespielt von Jack Nickelson. Weiterhin ist Kim Basinger zu sehen, als Journalisten Vicki Vale, die sich in Bruce Wayne verliebt.
Die Technik von Batman ist natürlich überaus raffiniert, mit der auf Verbrecherjagt geht und auch sein Batmobil kann sich sehen lassen.
Die Musik zum Film stammt von keinem Geringeren als Prince und landete damals sogar in den Charts.
Mir hat die Story von Batman sehr gut gefallen und auch die Schauspieler sind große Klasse. Batman ist ja eigentlich eine Comic-Figur, und ich denke Regisseur Tim Burten ist die filmische Umsetzung sehr gut gelungen und Michael Keaton macht als Batman eine gute Figur, düster und angsteinflößend.
Jack Nickolson als Bösewicht stielt bei diesem Film Batman beinahe die Show könnte man sagen, er ist in dieser Rolle einfach genial.
Kim Basinger als Vicki Vale ist zwar mehr schmückendes Beiwerk, aber ich fand sie trotzdem sehr gut.
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Zur DVD:
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Einer der vielen Vorteile einer DVD besteht ja darin, dass sie viel Platz bietet für Zusatzmaterial. Doch leider ist die Ausstattung bei dieser DVD mehr als enttäuschend. Außer ein paar Textinformationen gibt es keinerlei Zusatzmaterial.
Der Ton ist in Dolby Surround, aber es gibt nur wenige herausragende Klangeffekte muss man leider feststellen.
Die Bildqualität ist gut, ist konnte jedenfalls nichts Negatives feststellen, ist natürlich ein großer Unterschied im Vergleich mit der Videokassette, besonders die vielen düsteren Szenen kommen bei der DVD viel besser.
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
DVD-Features: Interaktive Menüs, Szenenwahl, Zusatzinformationen in Form von Text
Als Fan der „menschlichen Fledermaus“ war klar, dass ich mir auch die DVD holen würde. Ich wusste auch schon vor dem
Kauf, dass kein weiteres Zusatzmaterial enthalten sein würde. Es ist natürlich sehr schade, gerade weil Batman ja so eine berühmte Comic-Figur ist.
Aber positiv zu erwähnen ist auch jeden Fall der Preis dieser DVD, denn inzwischen bekommt man sie schon für ca. 15,- Euro.
Die Story von Batman und die schauspielerischen Leistungen fand ich sehr gut. Die Altersempfehlung ab 12 Jahren geht auch in Ordnung.
Eine Kaufempfehlung gibt es von mir auch, allerdings mit einem Punkt Abzug in der Gesamtwertung aufgrund des dürftigen Zusatzmaterials.
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Eine der wenigen gelungenen Comicverfilmungen
ein Testbericht von PrinceofLies2006-12-08 09:20:44vom 08.12.2006Empfehlung: ja
1.Vorwort
Mit dem ersten Batmanfilm gelang etwas,daß ich nur selten fand im Laufe der Jahre:
Eine gelungene Comicverfilmung.
Die meisten Comicverfilmungen sind nichts als grelle überzogene Storys mit unglaublich schlechten Schauspielern und Charackterisierungen,die die Characktere auf das Gegenteil der Comics reduzieren.
Nicht hier!
2.Story
Der junge Bruce Wayne muss als Kind mitansehen,wie seine Eltern erschossen werden und beschließt daher als Fledermaus sich gegen das Verbrechen zu stellen.
Der Mörder seiner Eltern ist ein gewisser Jack Napier,der in späteren Jahren in Ungnade vor seinem Boss fällt und in einer Chemiefabrik im Kampf gegen Batman in ein Säurefass fällt.
Dieses Entstellt sein Gesicht zu einer weißen Hautfarbe,grünen Haaren sowie einem schrägen Grinsen.
Vollends den Verstand verlierend nennt er sich von nun an Joker und reißt das organisierte Verbrechen an sich.
Der Kampf mit Batman bekommt eine äußerst brisante Wendung,als er sich in Bruce Waynes Freundin Vicky Vale heranmacht und endet in einer epochalen Schlacht die in ihrem Ende einen Bogen schlägt zur Entstehungsgeschichte des Jokers.
3.Schauspieler Michael Keaton
spielt Bruce Wayne/Batman .
Gab es im Vorfeld noch starke Bedenken wegen seiner relativ kleinen und schmächtigen Figur überzeugte er umso mehr aufgrund seiner schauspielerischen Fähigkeiten.
Batman ist eine schizophrene Figur,mit einer Tendenz zur Depression und diese gelingt es Keaton in Gestik und Mimik darzustellen.
Kim Basinger
spielt Vicky Vale .
Eine junge Reporterin,die hinter Batmans Geheimnis gelangt.
Die Figur ist in erster Linie als Sexsymbol gedacht,die den Konflikt Joker/Batman auf die Spitze stellen soll und allein Kims Aussehen ist bereits ein Garant hierfür.
Das sie auch noch schauspielen kann beweist die Szene als Joker sie entführt.Ihre Panik ist kein Anschauungsobjekt,man leidet mit.
Jack Nicholsen
alias Joker/Jack Napier .
Ich bin ansich schon einer seiner größten Fans und hier ist eine Rolle,die ihm nicht gänzlich unbekannt ist.
Der verkörperte Wahnsinn,die totale Verachtung jeder Ordnung,das ist der Joker.
Nun Wahnsinn spielte er schon in einer flog übers Kuckuksnest und es gelingt ihm auch hier,wenn hier auch eher mit der Brechstange,dies zu verkörpern.
Insbesondere seine Dialoge sind großartig.
Stets subtil (bei den Dialogen) in Gestik und Mimik die Bedrohung,die er ist,darzustellen und dazu noch die Tendenz durchzudrehen stets leicht anzudeuten machen seine schauspielerische Leistung herausragend.
4.Regie/Schnitt/Athmosphäre
Es gelang hier ein Unikat.Etwas zuvor nie geschaffenes:
Schnitt und Regie bauen eine Athmosphäre auf,die exakt den Comics entspricht.Gotham City,die dunkle,verdorbene Stadt in der das Verbrechen regiert.
Die Stadt die so verdorben ist,daß sie einen Dunklen Ritter ebenso hervorbringt,wie einen durchgeknallten Killerclown .
Eine solche Comicnahe Athmosphäre hatte zuvor noch keine Comicverfilmung erreicht und allein dieses beweist schon die Ausnahme der Qualität dieses Filmes unter den Comicverfilmungen.
Zudem harmonisieren die Schauspieler&nbs p; einmalig miteinander.
Batman vs. Joker,Vicky vs. Bruce,Joker vs.Vicky.
Die Schauspieler legen nicht einfach ihre Sätze dem anderen vor,nein sie harmonisieren miteinander und liefern sich dadurch einmalige Dialoge .
Ein deutlicher Pluspunkt für Regisseur Burton.
5.Vergleich zum Comic
Auch dieser Film hat ein paar Dinge gegenüber den Comics umgeändert.
Wichtigste Änderung war Jokers Entstehungsgeschichte :
Im Gegensatz zur Filmversion ist in den Comics Jokers Name sogar ihm se lbst unbekannt und er erinnert sich nur in vielen verschiedenen Versionen an ein früheres Leben,vor dem Säurebad.
Allerdings ist er in den
wichtigsten solcher Entstehungsgeschichten ein früherer gescheiterter Komödiant.
(Wens interessiert den Comic gibts derzeit in allen Comicshops und nennt sich "Killing Joke")
Da die Abweichungen aber relativ gering geblieben sind (im Gegensatz zum Beispiel zu Schuhmachers Charackterisierung des Bane in Teil 3) sind sie verschmerzbar.
6.Fazit
Batman von 1988 ist eine der wenigen guten Comicverfilmungen und als Comicsammler muss ich das einfach gutheißen.
Man findet einen atemberaubenden Film ,der genug Popkorncharackter hat um zum Blockbuster zu taugen und genug Übereinstimmungen zum Comichinterg rund um von den Fans geliebt zu werden.
Dazu herausragende Schauspieler und eine gelungene Athmosphäre .
Also schaut rein!
Striker1981, 08.01.2008
Hallo. Ich bin wieder dar und lese Berichte und deiner war nicht schlecht ...und vielleicht schaust du dir auch mal meine Berichte an : Ich hoffe wir lesen uns ...mfg STRIKER
Elli-Spirelli, 24.04.2008
also ich mag das ganze batman zeugs nich - auch nich den film - da konnte mir nichma jack drüber hinweg helfen
Music-King, 19.08.2007
Hab039s ja nicht so mit den Superhelden, außer es spielt Alicia Silverstone mit lol. LG, Roland
ein Testbericht von SpaceCow2004-07-08 10:08:30vom 08.07.2004Empfehlung: ja
Batman Forever! Der Titel ist Programm! Im Jahre 1939 wurde der düstere Held, auch "The Dark Knight", der dunkle Ritter, genannt, aus der Feder Bob Kanes geboren und eroberte schnell die Herzen der Comic-Fans. Nach frühen dramatischen Verfilmungen ("Batman und Robin", 1943; "Die neuen Abenteuer von Batman und Robin", 1948) und einer slapstickhaften (heute kultigen) TV-Serie (1966-1968) war es 50 Jahre nach seiner Geburt das Fantasy-Genie Tim Burton, der den edlen Rächer auf die Leinwand zurückzauberte.
Mit "Batman", mit Michael Keaton als charismatischer Bruce Wayne und Jack Nicholson als durchgeknallt-böser
Joker, gelang Burton einer der erfolgreichsten Actionfilme der 80er Jahre. Und setzte Maßstäbe, die er in der 1992er Fortsetzung "Batmans Rückkehr" bestätigte. Düster, mystisch, untermalt mit hymnischer Musik von Danny Elfman (wie Richard Wagner auf Drogen), faszinierten Burtons Verfilmungen durch symbolische Bilder eines sensiblen Retters inmitten der apokalyptischen Finsternis von Gotham City.
Davon heißt es nun Abschied nehmen. Der neue Batman heißt Val Kilmer, der neue Regisseur Joel Schumacher. Dieser wollte die einzigartige Vision Tim Burtons gar nicht erst kopieren. Schumacher orientiert sich am Comic-Stil der frühen Jahre. Vergessen wir den Dark Knight! In "Batman Forever" geht die Post ab - schrill, bunt, mit mehr Action und mehr Komik als in den Vorgängern im Programm. Das Prinzip bleibt das gleiche: Batman, flankiert von einer schönen Frau, kämpft gegen Schurken, die durch (Größen-)Wahnsinn und schillernde Kostümierung glänzen.
Der irre Gangster Harvey Two-Face (Tommy Lee Jones), physisch und psychisch eine Janusgestalt, terrorisiert die Stadt. Doch nicht nur mit ihm bekommt es Batman zu tun. Der Wissenschaftler Ed Nygma (Jim Carrey) hat eine Maschine entwickelt, mit deren Hilfe er die Gedankenströme der Menschen beim Fernsehen manipulieren kann. Bruce Wayne, für de n er arbeitet, lehnt diese Erfindung als zu gefährlich ab. Die Zurückweisung läßt bei Nygma alle Sicherungen durchknallen. Sich in seinen Haß und Wahnsinn hineinsteigernd, wird er zum Riddler, ein kichernder, faxenreißender Kobold in Grün, der Bruce Wayne mit bedrohlichen Rätseln bombadiert. Und schnell gemeinsame Sache mit Two-Face macht, denn schließlich wollen beide an die Macht und dem Schrecken aller Mega-Ganoven ans Lackleder: Batman.
Der hat alle Hände voll zu tun: Der Riddler zapft die Gehirne der Bürger von Gotham City an, so daß die schleichende Verblödung droht. Außerdem ist da noch Dr. Chase Meridian (Nicole Kidman), eine kühle Sirene, die Batmans Seele erforschen will und sich dabei in Bruce Wayne verliebt. Zu guter Letzt bekommt Batman auch noch Zuwachs: Richard (Chris O'Donnell), ein Artistenjunge, der seine Eltern durch den Schurken Two-Face verliert.
Dieses Schicksal eint ihn mit Batman alias Bruce Wayne. Von Rache getrieben, mutiert Richard zu Robin, darf ebenfalls in einen Latexanzug steigen, und gemeinsam macht sich das Duo auf zum großen Showdown gegen den Riddler und Two-Face.
Jim Carrey ist der eigentliche Star des Films, eine irrwitzige Kreuzung aus Jerry Lewis und Nurejew. Seine Szenen sind die Höhepunkte des schrillen Spektakels.
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ein Testbericht von bboeck2003-10-05 11:39:53vom 05.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Regie, Darsteller (mit Ausnahmen) und der Mut endlich mal ne vernünftige Verfilmung über Batman zu machen...Nachteile/Kritik: Einige Kleinigkeiten, welche den wahren Fan stören
Liebe Leserinnen, lieber Leser,
einen Comic zu verfilmen war schon immer ein schwieriges Unterfangen. Dazu noch noch eine Figur wie Batman, welche ja in sich selbst zerissen ist, vernünftig darzustellen ist noch ungleich schwieriger. Trotzdem wagte der Regisseur Tim Burton im Jahre 1989 genau diesen Versuch. Bekannt für seine Fähigkeit auch Düsterniss darzustellen gelang ihm ein wirklich ansehnlicher Film, eigentlich der bisher einzig wahre. Die Nachfolger waren um längen schlechter und enstprechende Vorgänger sowieso. Doch dazu später in meiner Meinung mehr.
Kommen wir zum Inhalt.
Jack Napier (gespielt von Jack Nicholson)
ist einer der Gangster der mittleren Hierachie in Gotham City. Er führt im Endeffekt auch nur die Pläne seines Bosses Grissom (gespielt von Jack Palance) aus. Doch seine eigentlichen Pläne sind schon etwas höher angesiedelt. Dieser Umstand ist aber auch seinem Boss nicht verborgen geblieben und so stellt er Jack eine Falle. In einer alten Fabrikhalle, in welcher es auch gefährliche Chemikalien gibt kommt es zum ersten Showdown. Dort hat auch Batman (gespielt von Michael Keaton) seinen ersten Auftritt. Er führt letztendlich den Kampf mit Jack. Dieser stürzt allerdings in einen riesigen Bottich mit den bereits erwähnten Chemikalien. Und so wird er für tot gehalten. Auch vom Chief der Polizei, Commissoner Gordon (gespielt von Pat Hingle). Dem ist aber nicht so, denn kurze Zeit später erscheint der Joker (ebenfalls Jack Nicholson) auf der Bildfläche. Irgendwo in ihm steckt zwar noch der Jack von früher doch die Chemikalien haben ihn zu einem Monster in Menschengestalt mutieren lassen.
All dieses realisiert auch der Millionär Bruce Wayne (ebenfalls Michael Keaton, welch Wunder, er ist Batman). Zwischen seinen ganzen gesellschaftlichen Verpflichtungen versucht er immer wieder für die Gerechtigkeit einzustehen und begibt sich auf seine nächtlichen Touren. Der einzige der von seiner zweiten Identität weiss ist sein Butler Alfred (gespielt von Michael Gough). Er weiss von der unterirdischen Bat-Höhle mit den Kostümen, den Spezialwaffen und auch dem Bat-Mobil. Und er unterstützt Bruce Wayne bei seiner Mission. In diese Konstellation mischt sich nun allerdings auch eine Reporterin ein. Ihr Name ist Vicky Vale (gespielt von Kim Basinger). Sie weiss noch nichts von der geheimen Identität, aber sie hat ein gewisses Faible für Bruce Wayne. Doch dieser hat inzwischen ganz andere Probleme. Der Joker hat inzwischen auf sich mehr als aufmerksam gemacht. Zahlreiche tote gehen auf sein Konto. Auch seinen früheren Boss hat er inzwischen beseitigt. Und auch seine bisherige Freundin Alicia (gespielt von Jerry Hall) ziert nun ein völlig neues Lächeln.
So bleibt es natürlich nicht aus, das sich sowohl der Joker als auch Batman gegenüberstehen. Insbesondere als der Joker es auch noch auf Vicky abgesehen hat. Doch hierbei handelt es sich noch um ein erstes Vorgeplänkel, denn der Joker hat viel mehr vor. Mit seinem tödlichen Gas, welches eben dieses Lächeln auf die Gesichter zaubert, möchte er bei einer Parade in Gotham die ganze Stadt vernichten. Und nur Batman scheint derjenige zu sein, welcher ihn aufhalten kann.
Mehr gibt es mal wieder nicht, hier endet die Inhaltsangabe.
Meine Meinung:
Hut ab vor Tim Burton, eine schwierigere Comicverfilmung kann man wohl kaum in Angriff nehmen. Denn Batman ist niemand mit übernatürlichen Kräften, er ist ein Mensch, und genau das bringt Burton sehr gut herüber. Trotzdem bin ich nicht vollständig zufrieden. Sicherlich ist dieser Film die bisher beste Verfilmung, aber dadurch wird sie ja nicht automatisch auch wirklich sehr gut. Positiv ist die insgesamt dunkle Atmosphäre zu bewerten, welche nur durch die Pop-Bunten Auftritte des Jokers gestört wird (welcher mir hier auch etwas zu lächerlich erscheint). Und Burton macht leider einen weiteren Fehler. Er vermischt zu viele Geschichten, die wohl alle Batman-Freunde kennen, und versucht einen eigentständigen Film daraus zu machen. Nur leider funktioniert das nicht so ganz. Der Kampf zwischen dem Joker und Batman zieht sich eigentlich über Ewigkeiten hinweg und erst Frank Miller hat dem ganzen ein würdiges Ende gesetzt. Doch darauf geht Burton in keinster Art und Weise ein. Für Nichtkenner der Batman-Story ist das sicherlich ein verschmerzbares Manko, weshalb ich es auch bei meiner Bewertung nicht so hoch Gewichte, aber es kostet schon einmal nen halben Stern.
Desweiteren ist die Figur des Batman ein durchtrainierter Mann, dessen eigentlicher Lebenszweck in der Verdrängung seines Traumas (Ermordung der Eltern) liegt. Zwar wird dieser Aspekt recht gut getroffen in dem Film, doch die Auflösung ist dann doch etwas zu plump. Ebenso wie die Besetzung der Batman Rolle mit Michael Keaton, er gibt zwar immer noch einen der besten Batman, aber trotzdem wirkt er für mich absolut unglaubwürdig, er hat weder die Statur noch hat er das Charisma welches ich von einer solchen Rolle und ihrer Darstellung erwarte. Somit verstößt Burton ganz klar gegen die Intention des Batman-Schöpfers Bob Kane, zwar noch in vertretbarem Maße aber leider ungenügend. Und dieser Punkt bringt den zweiten halben Stern abzug.
Jack Nicholson hingegen ist definitiv in seinem Element, auch wenn er auf Regieanweisung wirklich etwas Overacting betreiben muss. Er ist der perfekte Joker. Für Drehbuchschwächen kann er nun absolut nichts. Brilliante Darstellung die einfach Spaß macht. Dann hätten wir noch Kim Basinger, nun ja, nett anzusehen aber von der Rolle her auch durch jede andere ersetzbar. Nicht ihre Schuld, nur gibt die Rolle der Vicky Vale halt kaum etwas her. Hervorzuheben wäre noch Michael Gough, dieser mimt den Afred so wie ich ihn mir vorstelle. Der Butler der für seinen Boss da ist und der auch sein Geheimniss teilt, eine wirklich gute Vorstellung.
Letztendlich bleibt nur anzumerken das dieser Film die bisher beste Batman-Verfilmung darstellt. Wobei ich immer noch nicht verstehe warum sich Tim Burton auf ein solches Schusterwerk an Drehbuch gewagt hat. Es gäbe genug eigenständige Comic-Vorlagen aus denen man einen wirklichen Batman-Film machen könnte. Die Altersfreigabe ab 12 halte ich mal wieder für etwas fragwürdig, aber nun gut, ist halt Sache der FSK und verstehen kann es eh keiner.
Mein Fazit:
Wer Batman mag ist bei diesem Film richtig. Er hat zwar einige Mängel, zumindest für Kenner der Batman-Story aber er ist sehr gut anzuschauen und bietet auch genug Spannung. Aber auch hier ist es natürlich Geschmacksache, wer mit dem Fledermaus-Man nichts anfangen kann, den wird auch dieser Film nicht erfreuen.
Ich spreche jedenfalls eine Empfehlung aus und vergebe 4 Sterne.