ein Testbericht von Erwin16782005-05-07 13:53:25vom 07.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: die Umsetzung der komplexen Story, die Landschaftsaufnahmen, die Kampfszenen, die schauspielerische Leistung jedes einzelnen Akteurs...Nachteile/Kritik: hat zu lange gedauert bis der zweite teil kam
Als Fan von Monumentalfilmen, bin ich natürlich schon längst auf "Der Herr der Ringe" aufmerksam geworden. Seit knapp einem Jahr lief der Trailer in den Kinos, bei Anblick der Riesenkampfszenen lief mir schon das Wasser im Mund zusammen. Ich wollte endlich mal wieder einen Film sehen, der sich mit "Gladiator" oder dem alten "Spartakus"-Film messen kann. Und um es gleich vorweg zu nehmen, ich wurde nicht enttäuscht.
Ich hab bewusst kaum andere Berichte zu diesem Film gelesen, aber ich hab mir schon überlegt, was schreibe ich noch, was nicht schon geschrieben wurde. Na, ich weiß es nicht, ich hoffe jedenfalls ich kann Euch einen interessanten Bericht zu diesem Meisterwerk liefern.
Vorgeschichte
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Der Film stellt natürlich eine Verfilmung des Buches "Der Herr der Ringe" von Tolkien dar. Er schrieb die Saga zwischen 1937 und 1954. Zunächst war an eine Veröffentlichung gar nicht zu denken, denn Tolkien verfasste das Werk mehr für sich selbst. Aber so eine monumentale Geschichte muss natürlich verlegt werden und siehe da, "Der Herr der Ringe" ist das erfolgreichste Buch des letzten Jahrhunderts geworden. Und das nicht ohne Grund.
Ähnlich wie mit dem Buch verhält es sich auch mit der Verfilmung. Fans der geschriebenen Geschichte sagten immer wieder: Dieses Meisterwerk ist nicht verfilmbar. Wie soll man auch solch eine monumentale Geschichte verfilmen, im Buch wird immerhin eine komplette Welt beschrieben, mit einer eigenen Geschichte, fremden Lebewesen...
Peter Jackson trägt also eine große Bürde, eigentlich gehörte er bisher nicht zu Elite der Regisseur-Garde. Aber dies soll sein größtes Werk werden... Immerhin ist er auch als Co-Autor (des Drehbuches) und als Co-Produzent für die Trilogie verantwortlich.
Für die Umsetzung standen fast 250 Millionen US-Dollar zur Verfügung, da sollte eigentlich nichts schief gehen.
Story
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Ich werde natürlich nicht allzu viel verraten, immerhin sollen Leser die den Film noch nicht gesehen haben, nicht die Geschichte von Beginn bis Ende erfahren.
Die Story spielt in der Welt "Mittelerde". Mehrere Völker leben auf dieser Erde, mehr oder weniger in Frieden. 19 Ringe wurden geschmiedet, um den Frieden auf Mittelerde zu sichern. Drei für das Volk der Elben, sieben Ringe für das Volk der Zwerge und neun für die Menschheit. Doch wo so viel Gutes vorherrscht muss es natürlich auch eine böse Macht geben...
Sauron schmiedet im Verborgenen einen 20. Ring...
...ein Ring, sie zu knechten sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten droh´n.
Das bedeutet also, dieser zwanzigste Ring besitzt die Macht über alle anderen Ringe. Und was macht ein Bösewicht mit dieser Macht? Genau, er nutzt sie aus.
Sauron zieht in den Krieg gegen allen anderen Rassen und es sieht auch so aus, wie wenn mit Hilfe "seines" Ringes das Böse siegt. Dem Mensch Isildur gelingt es, Sauron von seinem Ring zu trennen. Doch anstatt den Ring zu vernichten, um das Gleichgewicht von Mittelerde wieder herzustellen, unterliegt er der Macht des Goldstückes...
Jedenfalls, man kann sagen der Ring hat ein gewisses Eigenleben, das böse Schmuckstück wandert von Besitzer zu Besitzer und landet
schließlich bei dem Beutlin Bilbo. Mehr gezwungenermaßen vermacht er an seinem 111. Geburtstag den Ring seinem Neffen Frodo. Doch Sauron ist nicht tot, er will den Ring zurück. Und er weiß bereits, wer den Ring trägt...
Der Ring muss also zerstört werden. Und auf den Namen des ersten Teils zurückzukommen ("Die Gefährten"), neun weise Männer begleiten Frodo bei dieser schweren Aufgabe, denn immerhin kann der Ring nur im Land Mordor der Heimat Saurons vernichtet werden...
Mehr möchte ich nicht verraten.
Meine Eindrücke vom Film
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Vormerken muss ich, dass der erste Teil eine Länge von 178 Minuten besitzt. Ich lümmelte mich also in meinen Kinosessel und erwartete etwas Großes.
Der Film beginnt mit einer Art Prolog, eine Frauenstimme erklärt die Vorgeschichte in einer Art und Weise, wie ich es nicht anders erwartet hätte. Man sieht zunächst, wie die 19 Ringe geschmiedet werden, wie der böse 20. Ring gemacht wird und wie Sauron schließlich gegen die Völker in den Kampf zieht. Unglaublich schöne Landschaftsaufnahmen verwöhnen mein Augen schon zu Beginn und dann erst die Darstellung des Ringkrieges... Obwohl ich mir bewusst bin, dass dieser Massenauflauf wohl fast allein von leistungsfähigen Workstations geschaffen wurde, dieser Kampf sieht unglaublich aus, die Krieger prallen in einer monumentalen Art und Weise aufeinander, dass man denkt, es hätte nie einen anderen vergleichbaren Film gegeben.
Ich verfolge den Film weiter und damit den "Werdegang" des Ringes. Man erkennt sofort, der Ring hat ein Eigenleben, er wurde von Sauron geschaffen und solange Saurons Geist lebt, will er wieder zu ihn zurück. Jeder der den Ring besitzt (am Finger trägt) zeigt irgendwann seine böse Seite, ich erschrecke das erste Mal, als ich sehe was der Ring aus Bilbo macht. Gandalf muss schon etwas sein Äußeres "verändern", um Bilbo davon zu überzeugen, ihn nicht zu behalten.
Jedenfalls, ich bin gefesselt von dieser unheimlich komplexen Story, vergleichbares habe ich noch nicht im Kino erlebt. Jeder der die Geschichte gesehen hat, kann wohl nachvollziehen, wieso Fans des Buches eine Filmumsetzung für nicht möglich hielten. Etwas derart geniales auf die Leinwand zu bringen, dies hielt niemand für machbar.
Ich bin schon während des Filmes beeindruckt von den wahnsinnig tollen Landschaftsaufnahmen. Die Kamera fährt über grüne Auen und schier undurchdringliche Wälder hinweg, ich frage mich, wie lange man nach einer geeigneten Location gesucht hat. Kompliment an den Regisseur. Beindruckende Szenen in Verbindung mit den Landschaftsaufnahmen sind für mich die Ritte von Gandalf oder der jungen Elbe. Die Kamera fliegt praktisch hinter den Reitern her, man betrachtet nebenbei die eindrucksvollen Landschaften.
Ein weiters Highlight des ersten Teiles sind ganz klar die Kampfsequenzen. Schon die Aufnahme des Ringkrieges lässt mir das Wasser im Munde zusammenlaufen und ich denke zurück an "Gladiator", die Anfangssequenz aus diesem Film ist absolut vergleichbar mit der anfänglichen Kampfszene aus "Herr der Ringe".
Obgleich man sich sehr konzentrieren muss, die Kampfszenen verlaufen in einer derartigen Geschwindigkeit, man muss den Film wohl zweimal sehen, um diese richtig wahrzunehmen. Ich habe da auch persönlich keine Erklärung, warum man diese Kämpfe so schnell abspielt.
Jedenfalls bin ich begeistert von der Tiefe der Geschichte.
Die schauspielerischen Leistungen
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Bis auf einige Schauspieler (z. B. Liv Tyler) wurden in der Verfilmung weitestgehend Akteure eingesetzt, die entweder erst am Anfang oder am Ende Ihrer Karriere stehen. Und ich kann mir schon denken warum...
Zum Ersten hätten bekannte Schauspieler natürlich durch Ihre Gagen die Produktionskosten in die Höhe getrieben, immerhin sind die meisten Figuren in allen drei Teilen vertreten.
Zweitens hätte ein bekannter Akteur das Aufsehen um den Film viel zu sehr auf sich gezogen, durch eher unbekanntere Schauspieler lenkt man das Interesse mehr auf die Story bzw. den Film, so soll es auch sein.
Wenn dies jetzt danach klang, das die Schauspieler die an diesem Film beteiligt sind, keine gute Leistung erbracht hätten... Es ist nicht an dem. Meiner persönlichen Meinung spielen die Akteure ihre Rolle, als hätte es nie eine perfektere Besetzung gegeben. Ich will da gar niemanden besonders hervorheben, alle Akteure habe ihre Figur so gespielt, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe (gerade in Betracht auf das Buch).
Von Seiten der Schauspieler gibt es also ebenfalls nichts zu bemängeln...
Der Soundtrack
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Ich liebe Monumentalfilme nicht zuletzt wegen dieser einzigartigen Soundkulisse. Ihr wisst genau was ich meine, zieht der Held in die Schlacht, wird dies von einen Thema begleitet, was Euch bewegt, was Euch mitfühlen lässt. Geschieht der Hauptfigur etwas schlimmes, muss mich auch die Musik fasst zum Schluchzen bringen... Dies gibt es natürlich nur bei besonders herausragenden Filmen. Und auch in dieser Beziehung hat mich "Der Herr der Ringe" überzeugt. Die Melodien passen jederzeit zum Geschehen auf der Leinwand, sie unterstützen die gezeigten Emotionen nicht nur, nein die musikalische Untermalung ist gleichzusetzen mit der schauspielerischen Leistung der Akteure in diesen Momenten. Einfach fantastisch...
Aufgefallen ist mir natürlich, dass einige der Soundthemen sich ziemlich ähneln, aber mein Gott wenn es dazu passt, mir ist es egal.
Ab 12 Jahre zugelassen
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"Der Herr der Ringe - Die Gefährten" ist von der Bundesprüfstelle ab 12 Jahren zugelassen worden. Zu dieser Entscheidung habe ich ja schon einige Kritik gelesen, auf der einen Seite kann ich sie verstehen andererseits nicht.
Zunächst mal "Der Herr der Ringe" "enthält" fast kein Blut. Ob dies nun größtenteils herausgeschnitten wurde, ich weiß es nicht. Nicht ganz ohne sind die Kampfsequenzen. Diese allein rechtfertigen für mich allerdings noch keine Freigabe ab 16. Andere Filme enhalten weit mehr Gewaltszenen als "Herr der Ringe" und wurden auch ab 12 Jahren zugelassen.
Weit aggressiver fand ich die Szene, als Gandalf Bilbo heftigst auffordert, den Ring endlich abzugeben. Ich bin dabei verschreckt in den Sessel gefahren und dachte mir, das darf ein Zwölfjähriger sehen?
Mir ist natürlich auch bewusst, das man mit dem ersten Teil eventuell Besucher- und Einnahmerekorde brechen will, dies wird auch ein Grund gewesen sein, den Film einer so groß wie möglichen Zielgruppe zu präsentieren.
Fazit
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Bevor ich den Trailer das erste Mail sah, kannte ich "Herr der Ringe" nicht. Aber bereits diese Filmfetzen erzeugten bei mir Emotionen... Ich musste den Film einfach sehen...
Und ich bin nicht enttäuscht worden, denn schon bei dem ersten Teil der Trilogie stimmt alles. Die Story ist komplex, die Locations sind perfekt ausgewählt, die Schauspieler verbringen allesamt eine Meisterleistung, selbst der Soundtrack zieht mich noch tiefer in die Welt von "Mittelerde".
Ein Übel hat der Film natürlich: Er hört mitten in der Handlung auf. Teil 2 (Die zwei Türme) und Teil 3 (Die Rückkehr des Königs) werden jeweils im Einjahresabstand gezeigt.
Mein Gott, ich kann und will nicht so lange warten. Ich werde mir das Buch kaufen und derweil den ersten Teil wohl noch mehrmals anschauen, nur um wieder in die Welt Mittelerde eintauchen zu können.
Mehr Infos zum Film und zum Buch
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http://www. warnerbros.de/movies/herrderringe/
Die offizielle Seite. Enthält für meine Begriffe leider nur unzureichende Infos zum Film.
Hier gibt es schon wesentlich mehr und vor allem lesenswertere Infos. Wirklich gute Seite.
Ich hab diesmal wirklich all meine Emotionen in diesen Bericht gesteckt und hoffe Film und Bericht gefallen Euch. Um zahlreiches Kommentieren wir jedenfalls gebeten.
Der Bericht spiegelt natürlich nur meine persönliche Meinung wieder. Manchem mag der Film aus irgendwelchen Gründen vielleicht nicht gefallen. Ich hoffe jedenfalls auf eine gerechte Bewertung meiner Meinung, nicht des Films.
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Teil1 einer Saga
ein Testbericht von f.schroerluecke@gmx.de2008-09-19 13:50:14vom 19.09.2008Empfehlung: ja
Vorteile: spannend...Nachteile/Kritik: -
heute schreibe ich über Herr der Ringe, Der erste Teil.
Tja , was kann man den schreiben? Jo es gibt drei Teile von Herr der Ringe,
das alle Teile super sind, und dass super Hauptdarsteller am werk sind.
Z.B sind Viggo Mortensen, Elijah Wood oder Orlando Bloom
Der Film teil 1 wurde im Jahr 2001 produziert. Die Kinofassung betrug 171 Minuten, die Extended Edition 218 Minuten und Limited Edition betrug 219 Minuten.
Die FSK ist ab 12.
Der Regieseur ist Peter Jackson, der allbekannt durch King Kong, und drei Oscars für den Film Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs , Bestes Drehbuch, Bester Film und Beste Regie .
Zur Handlung, damit ihr wisst womit ihr es zu tun habt.
Handlung:
Sauron, die Verkörperung des Bösen, sucht nach seinem magischen Ring, der ihm die Macht über ganz Mittelerde verschaffen sollte, den er jedoch verlor, als ihm in einer Schlacht vor 3000 Jahren der Ringfinger abgeschlagen wurde. Der Hobbit Frodo, der jetzt im Besitz des Ringes ist, übernimmt die Aufgabe, ihn zu zerstören, um Mittelerde zu retten. Aber das kann nur dort gelingen, wo der Ring geschmiedet wurde: mitten in Saurons Reich Mordor ...
Meine Meinung : ´
Ich selber finde den Film Herr der Ringe: Die Gefährten super , aber auch die beiden Nachfolgenden Filme der Herr der Ringe saga sind super. Das Ende vom ersten Teil hört auf einmal auf: dAS IST ZWAR ZIEMLICH SCHADE; aber nicht schlimm, den man hat dann wieder einen Grund mehr, den Film weizterzugucken.
Trotz all dem ist der Film mit Spannung nicht zu überbieten, und durch die Länge von 171 Minuten ( im Kino ) .
Übrigens wurde durch Herr der Ringe Peter Jackson bekannt, der wie schon oben erwähnt drei Oscar bekommen hat.
Aber wieder zur Meiner Meinung, ich kann den Film eigentlich nur empfehlen und raten die Filme zu gucken!
ein Testbericht von Redrum2004-11-18 15:06:16vom 18.11.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Die Stimmung und Atmosphäre, die dieser Film erzeugt, kann nicht kopiert oder übertroffen werden....Nachteile/Kritik: Die Stimmung und Atmosphäre, die dieser Film erzeugt, wird leider (seufz) nie wieder übertroffen werden können.
Wat soll ich hier eigentlich sagen?
Ich bin mir ja fast sicher, dass so ziemlich jeder diesen Film gesehen hat (und, wie ich schwer hoffe, großartig findet), also sind weitere Lobeshymnen ja eigentlich überflüssig. Nichtsdestotrotz würde ich an dieser Stelle gerne mal berichten warum genau ich diesen Film für den besten Film aller Zeiten halte.
Voraussetzung, meine Meinung zu teilen ist, dass ihr Fantasy generell nicht allzu abschätzig gegenübersteht, Tolkien vielleicht sogar gelesen habt (muss aber auch nicht sein) und fantastisch findet, und in der Lage seit, einfach mal für ein paar
Stunden abzuschalten, nicht zu viel nachzudenken und zu kritisieren sondern einfach dankend annehmt was euch Peter Jackson großartiges bietet.
Ich spare mir an dieser Stelle auch jegliche Plotzusammenfassung (Ich glaube, jeder weiss, worum es geht; außerdem, wenn euer Hauptaugenmerk auf der Handlung und der umfassenden Entfaltung Tolkiens komplexer Welt geht, seit ihr mit dem Buch sowieso besser bedient) und versuche statt dessen, euch die überragende Wirkung näherzubringen, die dieser Film haben kann.
'Der Herr der Ringe' ist Eskapismus pur. Lässt man sich auf die Story ein, findet man sich in einer heilen Welt wieder, die mit der Realität nichts zu tun hat. Zugegeben, die Welt Tolkiens ist brutal, übervölkert von Orks, Balrogs und anderen Scheußlichkeiten; aber dennoch, diese Welt beruht auf klaren, einfachen Wertesystemen wie Loyalität, Gerechtigkeit, Menschlichkeit, Güte, Liebe und Freundschaft, die in der realen, postmodern-schwammigen Gesellschaft von heute, in der das Subjekt sich nicht mal mehr seiner eigenen Identität sicher sein kann (oder will), längst verloren gegangen sind. In dieser einfachen Welt, in der Weiß gegen Schwarz kämpft (zugegeben, Boromir, 'der Mensch,' ist etwas komplexer zu interpretieren, ein Seitenhieb auf unsere tarsächliche Realität) und verschiedenste Gruppen sich verbünden um das pure Böse zu vernichten, ist Sinn- und Identitätsfindung beneidenswert leicht gemacht.
Dieses Konzept einer einfachen, klaren Ordnung der Dinge wird unterstützt durch die wirklich monumentalen Landschaftsbilder Neuseelands, die fantastischen Effekte und den bombastischen, niemals zu kitschigen (finde ich) Soundtrack. Die Kombination dieser Elemente ermöglicht es, den (meist ja doch irgendwie grauen und komplizierten) Alltag zumindest für ein paar Stunden zu verlassen und in eine Traumwelt abseits alles Fortschritts- und Materialismusdenkens einzutauchen wie sie in ihrer Schönheit, ihrer Sogwirkung, ihrer philosophischen Utopie einzigartig ist.
Fazit. Die eigene Einstellung zählt! Wer sich von diesem Film (meiner Meinung nach auch der beste der drei Teile) nicht verzaubern lassen kann, der hat was falsch gemacht.
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ein Testbericht von magnifico2004-07-25 11:46:50vom 25.07.2004Empfehlung: ja
Angesichts der phänomenalen Umsetzung, mit der einst der erste Teil der Filmtrilogie des "Herrn der Ringe" die Leinwände zahlreicher Kinos erhellt hat, steht wohl selbst für eingefleischte Tolkien-Jünger fest, dass der Großmeister der Fantasy und Autor des wohl am meisten gelesenen Fantasyromans der Welt, J.R.R. Tolkien, selbst nicht mit Applaus hätte geizen wollen. Denn die cinematische Umsetzung, obgleich nicht gänzlich an die Handlungen des Romans sich haltend, kann ohne weiteres als absolute Spitzenklasse angesehen werden, die ihresgleichen derzeit suchen dürfte.
Die "Normal"-Version ist dabei kein "billiger Abklatsch" der Special Extended Edition
(S.E.E.). Es sind alle Szenen der Kinofassung enthalten, nur zeichnet sich die S.E.E. insbesondere durch das zusätzliche Filmmaterial im Umfang von einer halben Stunde aus. Dennoch, auch der (Kino-)Film ist alles andere als schlecht.
So wird dem Zuschauer in dem rund drei Stunden dauernden Filmepos "Die Gefährten" bereits von der ersten Minute an in den Bann von Licht- und Schauspielkunst geschlagen, und noch während die ersten Anfänge der Ring-Saga sich auf der Mattscheibe abzeichnen, vergisst auch der noch so unbequem Sitzende Raum und Zeit und lässt sich vollständig in das Geschehen fallen. Denn nicht nur die gelungen Schauspieler in ihren ausgesprochen gelungenen Masken und Kostümen, sondern auch gerade ihre schauspielerische Leistung als solche, trägt dazu bei, dass der Film schon jetzt als Erfolg der letzten Jahre - denkbarer Weise sogar noch vor Titanic - in die Kinogeschichte eingeht.
Aber auch die Spezialeffekte, angefangen bei den Feuer- und Lichteffekten, die in einer Welt der Magie und Zauberei natürlich entscheidende Funktion einnehmen, bis hin zu den beeindruckenden Darstellungen des Rings, der, wie spätestens nach dem Besuch des Film jeder wissen wird, Dreh- und Angelpunkt der ganzen Trilogie ist und hervorragend als mystisch-lebendiges Etwas mit einer Aura unfassbarer Macht und Bosheit dargestellt wird und dem einfach etwas Diabolisches anhaftet, sobald er die Leinwand dominiert: "Ein Ring, sie zu knechten - sie alle zu finden, Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden."
Eine Lektüre des "Drehbuches" in Gestalt des Originalromans "Der Herr der Ringe" ist zwar keine essentielle Voraussetzung für den Genuss und die Spannung an dem Film. Allerdings können eine gewisse Grundkenntnisse gegenüber der auch im Film nicht wesentlich unkomplexeren Handlungsabläufe sowie der Namenvielzahl nicht schaden. Hierbei sollte dann allerdings die "Vorbereitung" nicht auf den ersten Band der Tolkien-Saga beschränkt werden. Denn wie bereits eingangs erwähnt knüpft der Film nicht so ganz an die Romanvorlage an. So werden einige Elemente, die im Roman erst im zweiten und dritten Band, "Die zwei Türme" und "Die Rückkehr des Königs", vorkommen, im Film bereits in den ersten Teil, "Die Gefährten" eingebaut. Etwa die Kenntnis Gandalfs des Grauen, dass der Meister seines Ordens, Saruman der Weiße, sich eines der Palantirs, der "sehenden Steine", bedient und auf diese Weise dem Willen Saurons verfallen ist. Während im Roman dieser Umstand erst im dritten Band, nach dem Fall Isengarts durch Baumbart und seine Verbündeten, bekannt wird, erfahren Zauberer und Zuschauer dieses im Film bereits im ersten Teil - kein Beinbruch, aber dennoch.
Ein anderer Umstand, der in gewisser Weise eine Abweichung von dem Roman darstellt, zugleich aber auch die Eigenarten zwischen Buch und Film deutlich macht, ist die unterschiedliche Ausgestaltung der Helden. Diese sind im Roman noch eher gleichmäßig und im Vergleich beinahe schon farblos einander gegenüber gestellt, im Film dagegen zu einer ganz anderen Art ausgewachsen. So ist Gimli, der Zwerg, ein verbrummelter und schnell aufbrausender Charakter, der in keiner Minute die Fehde zwischen seinem Volk und jenem von Legolas, dem Elben, vergisst. Schaden verursacht dies allerdings nicht. Denn so gelangen am Rande der eigentlichen Geschichte auch ein, zwei witzige Einlagen, getragen von der grummelnden Stimme Gimlis, an Humor mit den Film hinein, die zusätzliche Unterhalt bieten. Umgekehrt ist Boromir, Sohn des Truchsess von Gondor, nicht in annährend düsterer Gestalt, wie ihn Tolkien in seinem Roman gezeichnet hat. Doch auch diese Aspekte können und sollten aus der Perspektive der künstlerischen Freiheit heraus betrachtet und dem Film nicht negativ zur Last gelegt werden, da ja gerade eine absolute Bindung wohl noch keinem Regisseur gelungen sein dürfte.
Inhaltlich umfaßt der Film im großen und ganzen letztlich den gesamten ersten Teilroman, so dass der Zuschauer die Auffindung des Einen Rings durch Gandalf den Grauen bei Bilbo Beutling erfährt. Auch dessen Zögern, ihn, seinen "Schatz" an Frodo Beutling abzugeben und dessen Irrfahrten auf dem Weg nach Bruchtal finden sich wieder. Ebenso die Hetzjagd der Naz-Gul, der Ringgeister im Dienste Saurons, vor denen Frodo letztlich nur dank der Hilfe von Streicher alias Aragorn, Arathorns Sohn, und Glorfindel, der Tochter Elronds, in dessen Haus ankommt, noch im Glauben, nun aller Sorgen und Bürden enthoben zu werden und sorglos in sein friedliches Auenland zurückkehren zu dürfen. Auch die Geschehnisse in Isengart, der Verrat Sarumans und der Beschluss des Rates sowie die Schrecknisse in den Minen von Moria umfassen die Verfilmung. Darüber hinaus die weiteren Ereignisse um die Ringgemeinschaft, bis schließlich, nach dem Verlassen von Düsterwald und dem Blick in Galardiels Spiegel, die Gemeinschaft zu zerbrechen beginnt und Frodo Beutling und Sam Gamdschie alleine ihr Schicksal auf sich nehmen und den Ring nach Mordor, das Land des Schreckens, bringen.
Abschließend verbleibt somit nur zu sagen, dass der Film für jeden Tolkien-Leser, -Fan und -Anhänger ein nicht zu missendes Werk ist, dass wohl kaum zu einer Enttäuschung, vielmehr zu einer neuen Sicht und vielleicht auch etwas anderen Sichtweise führen dürfte. Denn einerseits ist die Umsetzung dank der phantastischen landschaftlichen Hintergründe Neuseelands sowie dem Können der Darsteller und Mitwirkenden dem Ausgangsstoff Tolkiens durchaus würdig genug, um nicht als billiger Kapitalistenabklatsch abgetan zu werden oder als Imitat des erst kürzlich gelaufenen Films "Harry Potter und der Stein der Weisen" belächelt zu werden - wertfrei formuliert, wie ich hoffe.
Vielmehr versteht es der Film, über die gesamte (Über-)Länge eine nachhaltige Spannung aufrecht zu erhalten und der Phantasie neue Nahrung zu geben, wodurch er einfach sehenswert und für lange Zeit auch unvergesslich bleiben dürfte.
Oder, um es mit anderen Worten zu sagen "Ein Film sie zu locken, sie alle zu finden; in die Säle zu treiben und ewig zu binden"!
Die zusätzlichen Features, die hier naturgemäß nicht so umfangreich und vielfältig wie in der Extended Version, ausfallen, sind allerdings auch nicht vollends zu vernachlässigen:
Immerhin gibt es insgesamt zwei Stunden zusätzliches Material, wenn auch die Vorschau „hinter den Kulissen von „Die zwei Türme““ nicht mehr unbedingt „spannungsweckend“ ist. Daneben aber auch drei Dokumentationen über die Dreharbeiten, den Original-Trailer für das Kino. Weiterhin Enyas „May it be“ sowie TV-Spots. Die Vorstellung der Special Extended Version auf der eben erworbenen „Normal-Version“ hat dagegen schon irgendwie etwas Nerviges. Die um so mehr, wenn man an die zusätzliche halbe Stunde Drehaufnahmen denkt, die in der S.E.E. stecken und diese, neben den weiteren Bonis, noch erstrebenswerter erscheinen lassen. Ich selbst bin nicht gerade ein Fan von Bonusmaterial und ähnlichem, habe dafür aber um so mehr Gefallen an den zusätzlichen Szenen gefunden.
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Prisca, 25.07.2004
im Grunde ein gelungener Bericht ... ABER: Glorfindel ist eindeutig ein MAumlNNLICHES Wesen gg und er kommt im Film garnicht vor! Im Buch spielt er eine kleine aber feine Rolle bei Frodos Rettung vor den Nazgul - im Film wird er durch Arwen ersetzt u
ein Testbericht von nicostumpf2004-05-09 21:57:46vom 09.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Story | Schauspieler | Effekte...Nachteile/Kritik: nix
Geschlagene 2 Jahre ist es nun her, dass der erste Teil der Trilogie ‚Der Herr der Ringe’ in die Kinos kam. Unter dem Titel ‚Die Gefährten’ zogen Frodo, Sam und Co. Millionen von Menschen in den Bann. Grund genug, um nun, nachdem ich alle drei Filme gesehen habe, das Ganze mal von Vorne aufzurollen…
.:Allgemeine Infos:.
Der Herr der Ringe, ein Buch, oder besser Bücher, geschrieben vom Autor Tolkien. Alles begann mit dem Kinderbuch ‚Der Kleine Hobbit’. Von dessen Erfolg beflügelt, wagte sich Tolkien an größere Werke, er begann seine Fantasiewelt Mittelerde
auszubauen und fasste die Story in einen, drei Bände umfassenden Roman. Der Herr der Ringe war geboren.
Das war 1954. Bis zum Jahre 1995 wagte, oder traute sich niemand an die Verfilmung dieses wahrhaftig riesigen Epos. Das finanzielle Risiko war einfach zu groß. Doch im Jahr 1995 beschloss der neuseeländische Regisseur Peter Jackson, das komplette Buch in einem Mammutprojekt als Trilogie zu filmen. Vom 11. Oktober 1999 bis November 2003 drehte die Crew um Jackson mit einem ihnen zur Verfügung stehenden Budget von fast 400 Mio. Euro die Filme. Lange Zeit war ungewiss, ob sich der ganze Aufwand auch lohnen würde, denn wenn der erste Teil ein Flop würde, würden auch die anderen beiden Teile, die zur Premiere des ersten schon fertig gedreht waren, keinen Erfolg mehr einbringen. Doch das eingegangene Risiko Jacksons lohnte sich. Fast eine Milliarde Dollar spielte der Film weltweit ein und gewann 4 Oscars. Das wohl größte Werk der Filmgeschichte hatte sich gelohnt.
.:Die Verfilmung:.
Die Schauplätze aus dem Herrn der Ringe wurden alle in Neuseeland gesucht und letztlich auch gefunden. Das komplette Werk wurde, ohne Ausnahme in Neuseeland gedreht. Und die Landschaft Neuseelands scheint perfekt für einen Fantasiefilm gemacht. Sie passt einfach nur grandios in die Fantasiewelt Tolkiens. Und wenn es aus technischen Gründen mal nicht machbar war, an realen Schauplätzen zu drehen, dann wurde das ganze halt in Miniatur in irgendwelchen Studios in Neuseeland aufgenommen.
Neben den rund 60 Schauspielern in Sprechrollen wurden zur Verfilmung noch an die 20.000 neuseeländische Statisten benötigt. Es spielte quasi das ganze Land ;-) in einem einzigen Film mit. Neben den menschlichen Statisten mussten noch ca. 1000 Reiter aus dem ganzen Land herbeikommen, um bei den großen Schlachten zu Pferd mitzuspielen.
Neben den Leuten vor der Kamera, benötigte man noch nahezu zweieinhalb Tausend Mitarbeiter, die alleine für die Fertigung der Requisiten angeheuert wurden. Bildhauer, Modellbauer aber auch Schmiede für die Herstellung der Rüstungen für Menschen, Orks und Elben wurden angestellt.
Da man Kreaturen, wie den kleinen, hässlichen Gollum aber nicht real darstellen könnte, wurden Figuren wie er komplett am PC animiert. Nichts an ihm ist real, und doch sieht es so aus, als wäre er real. Und hier muss man den Designern ein riesiges Lob aussprechen, die Animationen sind perfekt, und die Bewegungen sehen einfach nur klasse aus. Neben Gollum wurden aber auch, eigentlich einfach real darzustellende Figuren, wie Orks usw. am PC gemacht. Aber nur, weil es in riesigen Schlachten an die 200.000 Leute gewesen wären, die man dazu benötigt hätte und das zu koordinieren… naja. Dafür wurde ein eigens angefertigtes Computerprogramm namens ‚Massive’ verwendet. Hier erhält jede dargestellte Figur eine eigene Künstliche Intelligenz und sucht sich ganz von alleine in der Schlacht seinen Gegner.
.:Die Darsteller:.
- Eljiah Wood
Als Hobbit Frodo Beutlin wurde er mit seiner ‚Lebensaufgabe’ ins Reich Mordor geschickt, um den Einen Ring dort zu vernichten, wo er hergestellt wurde, im Schicksalsberg.
Bis zu dem Zeitpunkt, wo Zauberer Gandalf (Sir Ian McKellen) in mit dieser Aufgabe beauftragte, war er ein ganz normaler Hobbit in Hobbingen, der Hauptstadt des Auenlands. Er war der Neffe von Bilbo Beutlin, der an seinem 111. Geburtstag ein großes Festmahl gibt und anschließend verschwindet, um auf eine letzte große Reise zu gehen. Durch ihn erhält Frodo auch den Einen Ring. Es ist ein Erbstück und er muss es zerstören. Eljiah Wood glänzt in seiner Rolle als kleiner halbwüchsiger lebensfroher Hobbit voll auf und schafft es ihn perfekt darzustellen.
- Sean Astin
Er spielt den Gärtner Frodos, Samweis ‚Sam’ Gamdschie, der, als Gandalf Frodo in seine Aufgabe einführt an dessen Fenster lauscht und so auch unfreiwillig mit in das Abenteuer reinrutscht. So muss er von dem Zeitpunkt Frodo bei seiner schweren Bürde begleiten. Schauspieler Sean Astin passt einfach nur super in die Rolle des tollpatschigen, trotteligen aber auch ideenreichen Sam.
- Dominic Monaghan & Billy Boyd
In zwei weiteren wichtigen Rollen als Hobbits stehen Meriadoc ‚Merry’ Brandybock und dessen bester Freund, Peregrin ‚Pippin’ Tuk. Die beiden machen allerhand Blödsinn gemeinsam und werden dabei auch des Öfteren erwischt. Sie klauen Gandalf beim Fest eine Rakete und zünden diese oder klauen Bauer Margots Gemüse. Kleine Sachen, doch während der Reise als Gefährten bringen die beiden die anderen sieben Gefährten durch ihr loses Mundwerk und vor allem durch ihre Tollpatschigkeit in große Schwierigkeiten. Dominic Monaghan und Billy Boyd passen relativ gut in die ihre beiden Rollen als Merry und Pippin. Jedoch ist ihr Humor meistens gut, jedoch manchmal nicht gerade sehr toll angebracht.
- Sir Ian McKellen
Der Zauberer Gandalf ist zwar nicht wirklich der Anführer der 9, allerdings führt er sie lange Zeit und zeigt ihnen immer den richtigen Weg und gibt ihnen Ratschläge. Im Auenland ist er zwar offiziell als Störer des Friedens bezeichnet, die vier Hobbits mögen ihn aber sehr und hängen ziemlich an ihm. Umso schlimmer ist sein ungeplanter, vorläufiger Abschied in den Minen von Moria, in denen er in einem Kampf mit einem Balrog in die Tiefe stürzt. McKellen blüht in seiner Rolle als Zauberer richtig auf. Nicht umsonst, sieht er auch im richtigen Leben wie einer aus ;-)
- Viggo Mortensen
Aragorn… der Meister des Schwertes… er tritt erstmals nach ca. der Hälfte des Filmes in Erscheinung, vorerst als ‚Streicher’, doch soll er eine der Schlüsselfiguren werden. Er erwartet die vier Hobbits auf ihrer Reise in Bree. Er ist ein sehr guter Freund Gandalfs, wie die vier später feststellen werden und wird ihnen auf ihrem schwierigen Weg sehr hilfreich sein. Mortensen glänzt in seiner Rolle und ist nicht umsonst seitdem mein Lieblingsschauspieler…
- Sean Bean
Boromir, der Song des Stadthalters von Gondor gehört zwar zu den 9, verfällt aber auch von Zeit zu Zeit dem Ring. Er sieht es nicht als realistisch, das der Ringe jemals in Mordor zerstört werden könnet. Seiner Meinung nach, wäre es sinnvoller, ihn einzusetzen und ihn in Gondor gegen Sauron einzusetzen. Mehrmals versucht er Frodo den Ring abzunehmen, bis er schließlich bei einem Überfall von Orks, bei dem die Gefährten getrennt werden, getötet wird. Ein guter Schauspieler, der später, im zweiten und dritten Teil nochmals als eine weitere Person in Erscheinung tritt…
- John Rhys-Davies
Als Zwerg Gimli Gloinssohn erweist er sich als perfekter Schauspieler, klein, rund und moppelig erweist sich Gimli trotzdem als große Hilfe für die 9. Anfangs hat er Große Probleme mit dem Elben Legolas, da Zwerge und Elben jahrelang verfeindet waren. Im Laufe der Zeit werden sie aber gute Freunde und liefern sich Wettbewerbe im Orkabschlachten.
- Orlando Bloom
Was Aragorn mit dem Schwert, das ist der Elb Legolas mit dem Bogen. Ein Meister. Aber nicht nur mit Pfeil und Bogen ist er perfekt, auch seine menschlichen, pardon elbischen Sinne sind perfekt trainiert. So sieht er alle Feinde nicht nur früher, als die anderen Gefährten, sondern hört auch viel besser irgendwelche Geräusche, was noch als großer Vorteil werden sollte. Ein Pirat als Elb… nicht nur im ‚Fluch der Karibik’ war Bloom gut, nein, in ‚Herr der Ringe’ toppt er sich selbst noch.
So, das waren die 9 Gefährten, hier seht ihr nun die bekannteren der Schauspieler in den weiteren Rollen:
- Liv Taylor
Sie verkörpert in Herr der Ringe die Elbin Arwen. Sie rettet Frodo das Leben und gibt aus Liebe zu Aragorn ihre elbische Unsterblichkeit ab.
- Kate Blanchett
Sie spielt die Herrin Lothlóriens, Galadriel. Sie hat einen der weiteren Ringe und ist die Großmutter Arwens.
- Andy Serkis
Andy Serkis alias Gollum bzw. Sméagol. Naja, eigentlich eher Schausprecher, als Schauspieler. Doch seine Stimme passt halt einfach perfekt zu dem kleinen bösartigen schizophrenen Gollum.
- Christopher Lee
Der weiseste Zauberer Mittelerdes Saruman. Selbst Gandalf fürchtet sich vor ihm. Doch leider ist auch er, ähnlich Boromir eher dafür, den Ring als Waffe einzusetzen und ihn nicht zu zerstören. Christopher Lee als Meister des Bösen – einfach nur klasse.
.:Story:.
Am Anfang war nichts, außer einer Stimme, die die Vorgeschichte des Ringes erzählt, wie er geschmiedet wurde, wie Sauron besiegt wurde, wie Isildur zu schwach war, in endgültig zu zerstören, wie Gollums, Bruder ihn wieder fand, Gollum ihn tötete und ‚seinen Schatz’ über 500 Jahre sein eigen nennen durfte. Doch dann ‚verließ der Ring Gollum und wurde von dem ungewöhnlichsten Wesen gefunden, das man sich vorstellen kann – einem Hobbit!’ Bilbo Beutlin behielt ich nun bis zum Beginn der Gemeinschaft des Ringes. Von dort an war er im Besitz von Frodo…
Der Zuseher wird in die eigentliche Handlung erst an Bilbos 111. Geburtstag mit einbezogen. Es soll ein riesiges Fest, von Gandalf organisiert werden. Doch was keiner weiß: Bilbo will am Ende das Auenland für immer verlassen. Auch den Einen Ring möchte er mitnehmen, doch Gandalf bringt ihn dazu, im Frodo zu hinterlassen, wie den restlichen Besitz auch. Was er zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist, dass es DER RING ist. Nach einigen Recherchen findet er aber heraus, dass es wirklich Der Eine Ring ist und Sauron durch Gollum Wind davon bekommen hat, dass er sich im Auenland befindet. ‚Aus dem Gebrabbel Gollums konnte man zwei Worte deutlich heraushören… Auenland… Beutlin…’ Also muss Frodo sich auf den Weg nach Bree machen, weil der Ring dort erst einmal sicherer ist. Was er nicht weiß, dass er in bis zum Ende führen soll. Im Gasthof ‚Zum tänzelnden Pony’ in Bree treffen sie Aragorn, den sie zuerst fürchten, dann aber schätzen und als guten Freund und Beschützer ansehen. Gleich in der ersten Nacht im Gasthof rettet er ihnen das Leben.
Der Weg führt weiter nach Bruchtal, im Land der Elben. Doch auf der Wetterspitze, einem Berg, werden die Hobbits mal wieder, durch Merrys, Pippins und Sams Dummheit von den Nazgûl (Ringgeistern) entdeckt und attackiert. Frodo wird lebensgefährlich verletzt und von der hübschen Elbin Arwen nach Bruchtal gebracht, wo er von Arwens Vater, Elrond geheilt und am Leben erhalten bleibt.
Als Frodo in Bruchtal wieder erwacht, sitzt Gandalf neben ihm. Er war in der Zwischenzeit bei Saruman um ihn um Hilfe zu bitten, doch diese lehnte der ab und attackierte ihn und hielt in auf seinem Turm fest, von wo er mit Hilfe eines Adlers flüchten konnte.
In Bruchtal wird die Gemeinschaft der 9 gebildet und die ziehen dann los in weitere Abenteuer in den Minen von Moria…
Das Abenteuer der Gefährten nimmt spektakuläre Wendungen, ist immer spannend, voll von actionreichen Kämpfen, und toll in Szene gesetzt. Dabei überzeugt vor allem die aus dem Buch super ungesetzte Story. Zwar werden viele, die das Buch gelesen haben, die Wendungen schon kennen, doch so kann man sich eine Vorstellung von Mittelerde leichter bilden.
.:Fazit:.
En Meisterwerk, der beste Film aller Zeiten… ich könnte nun noch viele Betitelungen für den ‚Herrn der Ringe’ hier aufzählen… alle würden sie 100%ig stimmen. ‚Die Gefährten’ ist alleine schon ein klasse Film. Die Zusammensetzung der Schauspieler passt perfekt in Tolkiens Fantasiewelt, die auch durch die fantastischen Landschaften Neuseelands super umgesetzt wurden.
Durch den riesenhaften Einsatz und das Engagement von Regisseur Peter Jackson, wird Herr der Ringe ein Meisterwerk bei dem einfach alles stimmt. Bei den Schlachten läuft es einem nur eiskalt den Rücken beim Anblick der riesigen Armeen. Das liegt natürlich nicht zuletzt an dem grandiosen Soundtrack und der melodischen Untermalung. Der Titelsong, ‚May It Be’ von Enya passt einfach perfekt, ist sehr ruhig und gefällt mir persönlich auch sehr gut. Doch auch die anderen untermalenden Songs passen und dafür wurden extra ein Komponist, Howard Shore und ein ganzes Orchester angestellt, um die Musik aufzunehmen.
Natürlich auch die Künstliche Intelligenz und letztlich auch tolle Animationen, die einfach wunderbar lebensnah aussehen, wirken zum Geschehen hinzu. Doch vor allem die grandios umgesetzte Story, lassen mich sagen, das ‚Herr der Ringe – Die Gefährten’ wohl ein Film ist, den ich nie vergessen werde…