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Evita
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Testberichte Evita

 (VHS) Musikfilm
4.3 von 5
Platz 90 in der Kategorie "Musikfilme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.3 von 5
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Evita Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 4.3 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Banderas *g* Ist immer pro, die Musik
Nachteile/Kritik
  • DVD Features
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Thalaia

Schillernder Aufstieg einer Diva

ein Testbericht von 2003-04-25 16:03:51 vom 25.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Banderas *g* Ist immer pro, die Musik...
Nachteile/Kritik: DVD Features
Heute mal ein Bericht zu einem Film, der nicht jedermanns Sache sein wird, da er unter der Sparte Musikfilm läuft. Allein dies wird schon viele auf anhieb abschrecken, wobei sie sich einen wirklich genialen Film entgehen lassen.
Aber dazu später mehr.

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Inhalt
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Buenos Aires, 1952, in einem Kino wird der Film unterbrochen, vor das empörte Publikum tritt ein Mann tritt. Und erklärt das es seien traurige Pflicht sei ihnen zu verkünden das Eva Perón an diesem Abend verstorben sei. Alle verlassen entsetzt das Kino nur ein einzelner Mann bleibt stumm sitzen, Che (Antonio Banderas), der im Film so etwas wie eine Erzählerrolle übernimmt und in allen möglichen Situationen erscheint.

Überblende - Chivilcoy, 1926, ein Begräbniszug. Eine in schwarz gekleidete Frau versucht zutritt zu der Beerdigung zu erlangen, da der verstorbene der Vater ihrer unehelichen Kinder ist. Sie wird aufgehalten, nur der kleine Eva gelingt es zum Sarg des Verstorbenen zu gelangen, doch auch sie wird schnell entfernt.

Überblende - Buenos Aires, 1952, wieder ein Begräbniszug, diesmal eine große Ehrenparade für die verstorbene Eva Perón. Der Sarg erscheint im Bild gezogen von Männern, sowohl ihre Familie folgt dem Sarg.

Überblende - Eine Kneipe, Che sitzt am Tresen und singt im Gegensatz zum vorherigen ein sehr Ironisches Lied an mit überblenden in den Staatsakt des Begräbnisses. Kurz darauf folgen Bilder von Straßenkämpfen mit der Polizei und aufnahmen von großen Momenten aus Eva Perón Leben.


Junin, 1936, Die junge Eva Duarte (Madonna) sieht in dem Sänger Agustín Magaldi (Jimmy Nail) ihre große Chance gekommen dem Landleben zu entkommen und ihrem Traum zu folgen endlich in die große Stadt Buenos Aires zu gelangen. Nach einem Nächtlichen Techtelmechtel wird dieser von ihrer Familie geradezu genötigt Eva mit sich zu nehmen.
Doch in Buenos Aires erlebt die junge Frau die große Enttäuschung ihres Lebens, Magaldi ist verheiratet und hat ein Kind. Nun sitzt sie allein auf der Straße und weiß nicht wohin.
Doch Eva gibt nicht auf, sie kämpft sich vom einfachen Fotomodell über einen gefeierten Radiostar zu einer zweitklassigen Schauspielerin hoch, deren Erfolg eher auf ihren Freunden beim Militär beruht als auf ihrer Kunst. Auf ihrem Weg lässt sie viele Männer zurück, denn diese sind nur für sie von Nutzen, solange sie ihr weiter helfen auf ihrem Weg nach oben.
Auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung lernt Eva Duarte Colonel Juan Perón (Jonathan Pryce) kennen. Sie sieht in dem Mann den idealen Verbündeten für ihre Pläne an die Macht zu kommen, denn Eva gibt sich mit nichts geringen zufrieden.
Eine Hochzeit bleibt nicht aus und die nun vom Volk liebevoll Evita genannte Eva Perón nutzt sämtliche Möglichkeiten aus um ihren Mann an die Spitze des Staates zu bringen.

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Der Film selbst zeigt in einem musikalischen Abriss das Leben von Eva Duarte, besser bekannt als Eva Duarte de Perón, die Frau des Argentinischen Staatspräsidenten Juan Perón, auch Evita genannt.

Eva Duarte de Perón lebte von 1919 - 1952 in Argentinien und starb im Alter von gerade einmal 33 Jahren an Unterleibskrebs. Evita wurde besonders durch ihren schillernden Lebensstil und ihren Lebenslauf bekannt, der sie von einfach Landmädchen zur First Lady aufsteigen lassen hat.

Wie nah der Film sich an die wirklichen Ereignisse hält ist hierbei natürlich im Hintergedanken nicht zu vernachlässigen. Damit der Film allerdings nicht zu sehr einer Heroisierung gleicht wurde Madonnas Part der Evita Antonio Banderas Che entgegengesetzt, der an dem sauberen Image Evitas immer wieder mit seinen ironischen oder direkten Einwürfen kratzt und den Idealismus nicht zum überschwappen bringt.
Bis auf wenige, kurze Ausnahmen werden sämtliche Dialoge und Szenen mit Liedern untermalt, so das es sich um einen reinen Musikfilm handelt. Die Lieder sind alle in Englisch allerdings mit Deutschem Untertitel, so das keiner wegen seiner mangelnden Englischkenntnisse bangen muss.

Das Madonna singen kann ist ja jedem geläufig, bei Antonio Banderas sollte man da seine Zweifel hegen, doch er meistert das musikalische Kunststückchen ohne Probleme. Auch wenn er Zugegebenerweise besser in spanisch singt als in englisch.
Die Lieder sind alle durchgehend kritisch und passen perfekt zu den Bildern und geben die Atmosphäre vor so das eine Gänsehaut teilweise schon fast vorprogrammiert ist.


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DVD Features
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Nun ja, was soll man hier groß sagen. Die Sprache des Filmes ist Englisch, was bei einem Musikfilm auch dafür sprich ihn nicht zu synchronisieren.
Zur Auswahl stehen lediglich zwei Untertitel Englisch und Deutsch. Der Deutsche ist bei DVD Start vorgegeben.
Ansonsten kann ich mich zu den Features nicht äußern, da die DVD keine hat.

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Fazit:
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Einer der wenigen Musikfilme/ Musicals die ich mag und das heißt etwas. Die Musik ist ansprechend und die Story interessant. Man kann den Film auch problemlos nebenher laufen lassen, man hat nette Bilder und passende HintergrundMusik.
Auch die Schauspieler bringen ihre Rollen überzeugend/singend herüber. Hierbei sind vor allem die Parts mit Banderas hervorzuheben, dessen kritische Töne immer wieder amüsant anzuhören sind.
Die DVD überzeugt mehr durch Ton und Bildqualität als durch ihre Features, die nun mal nicht vorhanden sind, deshalb auch ein Stern abzug. Ich habe die DVD für 19,99 € bei Amazon erstanden. Eine Investition die sich auf jeden Fall gelohnt hat.


"Wenn Panzer und Kugeln herrschen, stirbt die Demokratie" (Zitat aus einem Lied)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
claudimaus20

Don't cry for me Argentina...

ein Testbericht von 2002-09-22 13:30:02 vom 22.09.2002
Empfehlung: ja
Ich schaue ganz selten Fernsehn, abre als ich den Fernseher mal angemacht hatte, hatte ich Filmausschnitte gesehen gehabt und ich war sofort begeistert. Als ich dann auch noch Madonna gesehen habe, war ich vollkommen hin und weg.
Die Musicalverfilmung mit Madonna, der besten Sängerin die ich ich kenne, ist einfach genial. Ich war so gerührt und fasziniert im Kino, dass ich nachher einfach BAF war. Lange hatte ich nicht mehr so einen guten Film bzw. Musical gesehen.
Die schauspielerische und gesanglische Leistung ist einfach bemerkenswert und man kann sie nicht beschreiben.

Einen kleinen Einblick in die Handlung erhält ihr hier:
1952 stirbt Evita und das ganze Land trauert um seine Heldin. Sogar ihr größter Kritiker Ché (Antonia Banderas) geht zum Regierungspalast um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Dabei wird ihre Lebensgeschichte erzählt...
Die in armen Verhältnissen lebende Eva Duarte (Madonna) beschließt im Alter von 15 Jahren, nicht mehr länger nur bürgerlich zu sein und sucht sich deshalb einen Mann. Mit ihm geht sie einfach mit nach Buenos Aires, doch kaum sind sie da, kehrt er zu seiner Frau zurück. Evita arbeitet sich durch zweifelhaften Jobs nach oben, bis sie als Radiomoderatorin eine kleine Berühmtheit ist. Auf einem Empfang lernt sie dann den Politiker Juan Peròn (Jonathan Pryce) kennen und wickelt ihn um den Finger und bestreitet seinen Präsidentschafts-Wahlkampf mit. Schon bald nach der gewonnenen Wahl heiraten die beiden. Als First Lady nutzt sie die Machtstellung ihres Mannes, um dem argentinischen Volk zu helfen und gründet unter anderem eine erfolgreiche Stiftung.

Bis auf eine kleine Rede von Madonna wird ausschließlich gesungen. Das Musical ist von Andrew Lloyd Webber und der Film ist nicht synchronisiert, statt dessen gibt es ihn wahlweise mit Untertiteln.
Aber diese Musicalverfilmung ist auch sehr bemerkenswert, da komplett auf die Musical-typischen Tanz-Szenen verzichtet wird, die in einem politischen Film auch fehl am Platze wären.
Madonna hat um die Rolle gekämpft, denn Argentinien hatte Zweifel, ob diese Sängerin in der Lage ist, die Heldin Argentiniens zu verkörpern. Allerdings paßt Madonna exzellent, da sie nicht nur eine ähnliche Vorgeschichte wie Evita hat, sondern ihr sehr ähnlich sieht.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
Gremlin

Oh what a Circus

ein Testbericht von 2002-02-28 16:22:03 vom 28.02.2002
Empfehlung: ja
Es hat ja einige Zeit gedauert, bis dieses Musical von Andrew Lloyd Webber endlich verfilmt wurde. Vielleicht war das auch ganz gut so, denn was am Ende dabei herausgekommen ist, ist großes Kino der Extraklasse!

Natürlich waren die Erwartungen von Anfang an hoch. Zunächst waren die Freunde von Lloyd Webberd Bühnenstück schockiert, das ausgerechnet Madonna die Rolle der Evita übernehmen sollte. Dann auch noch Schönling Antonio Banderas als Che, das hörte sich (zumindest musikalisch) nach einem Riesenflop an.
Immer wieder geriet der Film in die Schlagzeilen, unter anderem dadurch, das auch die argentinische Regierung und Bevölkerung überhaupt nicht begeistert war, das die Nationalheilige Evita durch Madonna dargestellt werden wollte.
Dennoch gelang es Regisseur Alan Parker, die Erlaubnis zu erlangen, an Originalschauplätzen zu drehen.
Und was er da gedreht hat, das ist wirklich absolut sehenswert. In grandiosen Bildern wird die Lebensgeschichte der Eva Perron erzählt und was noch viel wichtiger ist, sie wird grandios besungen. Zu vieler Leute Erstaunen hat Madonna es nämlich tatsächlich geschafft, die Rolle der Evita stimmlich wie schauspielerisch perfekt auszufüllen. Und mal erlich, wer könnte die Rolle des kleinen Mädchens vom Lande, das sich mehr oder weniger an die Spitze schläft und entweder geliebt oder gehaßt wird, besser darstellen?
Auch Antonio Banderas macht eine ganz passable Figur. Schauspielrisch kann er die Rolle des Che gut herüberbringen, stimmlich brilliert er zwar nicht, aber er macht seinen Job ganz gut. Mal sehen, ob er dazu gelernt hat, schließlich wurde er erst kürzlich für die Hauptrolle in der Musicalverfilmung „Phantom der Oper“ verpflichtet.

Noch kurz zur Geschichte von Evita:
Erzählt wird die mehr oder weniger wahre Geschichte des Mädchens Eva Perron, die in einem Dorf aufwächst, sich von einem verheirateten Mann nach Buenos Aires mitnehmen lässt und dort beginnt, die Männer zu ihrem Nutzen zu benutzen, bis sie schließlich auf den aufstrebenden Offizier Peron (Jonathan Pryce) trifft, dem sie zur Präsidentschaft verhilft. Als „First Lady“ von Argentinien setzt sie sich stark für ihr Volk ein und vollbringt viele gute Taten, die sie sehr beliebt machen und ihr bis heute eine Art Heiligenstatus einbrachten.
Unterstützt wird dieses Bild durch ihren frühen Tod, denn schon auf dem Höhepunkt ihres Schaffens wird Evita durch eine Krankheit dahingerafft.
Doch das Musical und natürlich auch der Film betreiben hier keine Heiligenverehrung. Denn die Geschichte wird aus der Sicht von Che erzählt, der immer wieder aufzeigt, wie selbstsüchtig Evita handelt und das sie durchaus in ihre eigene Tasche gewirschaftet hat. Während Evita im Luxus schwelgt, leidet ihr Volk und ihre guten Taten sind zwar hervorragend in Szene gesetzt, aber eben doch nur Tropfen auf den heißen Stein.
So kann sich jeder selbst ein Bild von Evita machen.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich den Film anzusehen. Er ist toll gespielt, die Musik ist wunderschön und die Bilder in denen die Geschichte erzählt wird könnten nicht besser sein. So stellt man sich die perfekte Musicalverfilmung vor. Einzig die Tatsache, das solch ein Film natürlich nicht synchronisiert werden kann und daher im englischen Original mit Untertiteln gezeigt wird, könnte manchem missfallen. Aber ich kann nur sagen, daß die Musik und die Bilder für sich sprechen.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-28 16:22:03 mit dem Titel Ein genialer Soundtrack

Nachdem ich den Film gesehen und mit Staunen festgestellt hatte, das Madonna eine absolut hervorragende Wahl für die Rolle der Evita war, war die Soundtrack-CD ein absoluter Pflichtkauf.
Gut, als Che hätte ich mir vielleicht jemand anderen gewünscht, aber Antonio Banderas liefert auch ein besseres Gesangsdebut als erwartet und ist durchaus akzeptabel. Vor allem bei „Waltz fo Eva and Che läuft er zu Hochform auf.
Ein weiterer großer Pluspunkt der Aufnahme ist die hervorragende Orchestrierung.
Die Highlights-CD des Soundtracks bietet einen guten Schnitt durch das gesammte Musical, die besten Stücke wurden herausgesucht und sind zum Nacherleben des Film hervorragend geeignet.
Den Anfang macht das 'Requiem for Evita', in dem Argentinien um die Verstorbene Evita trauert. Ein schönes düsteres Stück, das die tiefe Trauer gut herüberbringt. Es geht direkt in 'What a circus' über, ein Solo von Banderas, in dem er zeigt, wie übertrieben die Trauer ist. Spanische Klänge, das ganze rockiger als das Einstiegsstück. In dem Stück spiegelt sich eine Art Widerstreit, einerseits das Volk, welches Evita vergöttert und andererseits Che, der die selbstsüchtige Seite Evitas besingt.
Es folgen Stücke, die Evas Jugend beschreiben. Zunächst wirft sie sich dem Sänger Magaldi an den Hals, um mit ihm nach Buenos Aires zu kommen (Eva and Magaldi) was ihr auch gelingt. Dort angekommen blüht sie regelrecht auf, was durch das kämpferisch-bombastische Musik dargestellt wird (Buenos Aires), die die Atmosphäre der Stadt hervorragend einfängt. Doch schon gibt es einen Dämpfer für Eva. Magaldi ist verheiratet und sie steht allein auf der Straße. In dem wunderschönen traurig nachdenklichen 'Another Suitcase in another Hall' besingt Eva ihre Situation.
Doch schon bald geht es bergauf. Sie lernt die richtigen Leute kennen und lernt, sie auszunutzen. 'Goodnight and Thank you' berichtet in peppigen, wilden Tönen von Evas Liebschaften, die abgeschossen werden, sobald sie ihr nicht mehr nützen. Bis sie schließlich auf den hohen Militär Peron trifft. Mit werbenden, lieblichen Tönen macht sie sich an ihn heran. 'I´d be surprisingly good for you' ist ein ruhiges Duett der Beiden, das die Spannungen zwischen ihnen gut wiedergibt.
Wenig begeistert von dieser Beziehung sind die Reichen und das Militär. In 'Peron´s latest Flame' besingen sie ihren Unmut, was von einer Art Marschmusik begleitet wird. Nicht gerade ein Highlight, aber passend.
'A new Argentina' ist ein sehr kraftvolles Stück, das in einem großartigen Chor endet. Es handelt vom Wahlkampf der Perons. Darauf folgt das bekannteste Lied aus Evita, 'Don´t cry for me Argentina'. Evita hat es geschafft, mit ihrer Hilfe wurde Peron Präsident und sie wendet sich mit dieser wunderschönen Ballade an ihr Volk. Den Dämpfer gibt’s dann direkt danach von Che, der ihr in 'High Flying, adored' vorwirft, viel zu jung schon alles erreicht zu haben. Ein sehr schöner, zunächst ruhiger Song, der in einem kraftvollen Duett der Beiden endet. 'Rainbow High' und 'The Money' erzählen von Evitas Regentschaft. Gute Musik, aber keine Ohrwürmer. Mit 'She´s a Diamond' besingt Peron seine Frau, sehr ruhig und nachdenklich, aber auch kein Highlight.
Eines der schönsten Lieder ist 'Waltz for Eva and Che'. Ein Duett der Widersacher, mal ruhig, mal wild, eine sehr gute Mischung.
Darauf folgen mit 'You must love me' und 'Evas final Broadcast' sehr ruhige, nachdenkliche Lieder. 'You must love me' ist eine wunderbare Ballade, die extra für den Film entstanden ist. Es handelt von der schon tödlich kranken Eva, die sich an ihren Mann wendet. 'Evas final Broadcast' bringt noch einmal die Melodie von 'Don´t cry...' auf. Eva spricht hier ein letztes Mal zu ihrem Volk. Mit 'Lament' endet die CD wie sie begann. Mit einem großen Chor betrauert das Volk Evitas Tod.
Wie bereits gesagt, diese CD ist ein Muß, wenn man den Film mochte. Hervorragende Musik von sehr guten bis akzeptablen Darsteller gesungen, eine der besseren Evita-Aufnahmen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
bowling2001
bowling2001, 28.02.2002
Einige Absaumltze wuumlrden das Lesen erheblich einfacher machen....
Netti1982
Netti1982, 28.02.2002
viele nuumltzliche Infos. MfG Netti
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TheodoraReed

Don't cry for me Argentina - Ein Leben für ein Volk!

ein Testbericht von 2002-02-23 21:56:49 vom 23.02.2002
Empfehlung: ja
Hallöchen meine Lieben,

hier bin ich nun einmal wieder mit einer meiner Lieblings CDs. Was nun einmal bemerkt werden sollte gleich am Anfang ist, wer hier singt, es ist nämlich nicht Madonna!

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Sänger
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Evita Peron - Julie Cowington
Juan Duarte - Paul Johnes
Che - C.T. Wilkinson
Magaldi - Tony Christie
Mistress - Barbara Dickenson
Dolan Gretta & sidekick - Mike Smith & Mike d'Abo
Eva Peron Fund Manager - Christopher Neil

&

London Philharmonic Orchestra

Ich persönlich finde die Stimme von Madonna als Evita besser, aber ich muss zugeben dass ich eine große Vorliebe für Madonnas Stimme von Natur aus hege und deswegen vielleicht die Stimme von Julie Covington nicht fair bewerten kann.

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Booklet
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Diese DoppelCD beinhaltet ein wunderschönes Booklet, welches die kompletten Texte der Nummern enthält - für mich natürlich ideal, damit ich richtig schön mitsingen kann *gg*. Unteranderem stehen auch ein paar wichtige Daten zur Aufnahme und zu Evita selbst, sowie die Handlungsorte der 2 Akte einwenig erklärt, drinnen.

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Aufzeichnung
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London 1976


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Geschichte
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Vielleicht sollten wir einmal so beginnen - wer ist Evita überhaupt? Evita, war die 2. Frau des Argentinischen Präsidenten/ Diktator (die Literatur ist sich hierbei nicht einig) General Juan Domingo Peron. Er war Präsident Argentiniens 3 Amtsperioden lang. Das Musical handelt in den ersten beiden, die dritte Periode bestritt er erst in den 1970ern und diese nicht komplett, da er starb. Die Macht über das Land übernahm seine 3. Frau, Isabelle Peron.

Evita wurde 1929 in einem kleinen Ort als uneheliche Tochter eines Großgrundbesitzers und seiner Köchin geboren. Als ihr Vater dann starb, als Evita noch ein Kind war, verlor die Familie alles und ging weiter nach Junin, der nächt größeren Stadt.

Als Jugendliche war ihr Traum nach Buenos Aires zu gehen um Schauspielerin zu werden. So geht sie mit dem berühmten Tango Sänger Agustin Magaldi nach Buenos Aires. An ihn verlor sie angeblich auch ihre Unschuld, laut Musical. Doch muss sie sich in der Großtstadt dann alleine durchschlagen.

Sie hat sich schließlich im wahrsten Sinne hoch geschlafen, auch wenn es etwas hart klingt. So bekam und behielt sie ihre Stelle beim Film und später dann beim Radio.

Einer dieser Männer war dann auch einmal General Peron, damals noch nicht Präsident. Sie lernten sich kennen und lieben. Ob es wirklich Liebe war oder nur Berechnung, weiß man nicht.

Die GOU (Revolutionäre Offiziersgruppe der alle sozialen Schichten in der Armee angehörten, die das Land verändern wollten), erlangte die Macht und eine neue Militärdiktatur begann, welche allerdings nicht lange andauern sollte.

Es dauerte nur einige Jahre und schon war Peron Präsident, zuvor hatte Evita ihn noch aus den Klauen von San Martinez (Gefängnisinsel) gerettet, in dem sie Gewerkschaften auf die Barikaden steigen ließ.

Als Peron Präsident wurde, und Evita schließlich First Lady, begann sie das System zu verändern, zum Leidweisen der Aristokratie, die sie als Flitchen und Hure bezeichneten.

Sie nahm es von den Reichen und begann ein Sozialsystem aufzubauen. Kinderheime, Schulen und viele Foundation trugen Evitas oder Perons Namen.

Sie opferte sich für Peron und ihren gemeinsamen Staat auf, sie sagte immer wieder in ihren Ansprachen, sie lebe nur für Peron und ihre Descamisdos (Hemdlosen = Arbeitende Klasse).

Sie wurde die Galionsfigur des Peronismus - Peron schickte sie auf ihre weltbekannte "Rainbow Tour" nach Europa. Sie erntete viel Lob aber auch viel Tadel und schloss viele entscheidene Verträge.

Wieder zurück in der geliebten Heimat, wurde Unterleibskrebs diagnostiziert und rasch verlor sie an der gewohnten frische, ihre Liebe zun ihren Descamisados nahm allerdings nicht ab.

Unter großen Schmerzen und großer Anstrengung hielt sie noch ihre weltbekannte Rede - "Don't cry for me Argentina" im Musical.

Am Tage ihre Todes 1952 wurde die Staatstrauer verhängt, eine ganze Nation trauerte um ihre "Santa Evita".


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Songs
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**CD 1 - Akt 1**

1. >A Cinema in Buenos Aires 26 July 1952Requiem to Evita / Oh what a CircusOn this Night of a Thausand Stars / Eva and Magaldi / Eva beware of the CityBuenos AiresGoodnight and Thanks YouThe Lady's got PotentialCharity Concert / I'd be surprisingly good for YouAnother Suitcase in Another HallDangerous JadeA new ArgentinaOn the balcony of the Casa Rosada / Don't cry for me ArgentinaHigh Fyling, AdoredRainbow HighRaibow TourThe Actress hasn't learned the lines you'd like to hearAnd the money kept rolling in (and out)Santa Evita Waltz for Eva and CheShe is a DiamondDice are Rolling / Eva's SonnetEva's Final BroadcastMontageLamet

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-23 21:56:49 mit dem Titel YOU MUST LOVE ME!!!!!!

Hallöchen!

Dies ist einer der Titel des Evita Albums. Wenn ich es zu Hause in den CD Spieler lege, dann heißt es nur noch "Komm bitte ist es schon wieder notwendig?", "Komm schon Eva, du kannst es eh schon auswendig!" oder "Einmal noch und sie fliegt aus dem 10. Stock!". Tja ihr könnt euch nun vielleicht vorstellen wie sehr ich diese CD liebe und wie ungern ich sie deswegen auch herborge, obwohl die Nachfrage groß ist.

Ich habe schon die größen Drohungen meiner Eltern bekommen, wenn ich sie auflege und die Familie zu Hause ist. Aus dem Musical entstand, muss ich leider zugeben, so etwas wie ein Kult. Es war nicht beabsichtigt, und doch gewollt.

Zuerst der Kino Film, dann die CD, das Video und schlussendlich alle möglichen Biographien über Evita und Juan Domingo Peron - das krönende Ende war dann meine FBA (Fachbereichsarbeit) über den Peronismus.

Nun einmal wieder zur CD!
Gesungen wird das meiste von Madonna (Evita Peron) und den Männerstimmen - Jonathan Pryce (J.D. Peron) und Antonio Banderas (Che- ein Bauer und Anführer)& Jimmy Nail (Agustin Magaldi)

Titel:

1. Requiem for Evita
Da das Musical mit Evitas Tod beginnt, ist dies das Lied, dass bei Evitas Begräbnis gespielt wurde/wird - einem Staatsbegräbnis. Begleitet wird dies von einem Chor.
Ich mag das Lied weniger, aber es ist trotzdem recht schön. Ich bevorzuge die anderen halt mehr.

2. Oh what a Circus
nun ... endlich Madonna's wunderbare Stimme

3. On this night of a tousand stars
sehr rythmisch und flott- einfach wunderschön

4. Eva and Magaldi / Eva beware of the city
Madonna & Jimmy Nail - schönes Lied mit herrlichen Gitarre Solos

5. Buenos Aires

6. Another suitcase in another hall
ein sehr ausdrucksstarkes Lied, mit viel Gefühl gesungen!

7. Goodnight and thanks you

8. I'd be surprisingly good for you
Wenn man an die Handlung denkt und das Musical kennt muss man bei diesem Lied einwenig schmunzeln, da es vielleicht mehr ausdrückt als ein Schauspieler normalerweise darstellen kann - finde ich zumindestens.

9. Peron's latest flame

10. A new Argentina
Der Peronismus hat viel in Argentinien verändert und es neu aufblühen lassen, aber er hatte nicht nur positive Seiten.

11. Don't cry for me Argentina
Wenn ihr mich fragt, hätte Andrew LLoyd Webber dieses Lied nicht geschrieben, hätte Madonna niemals einen solchen Kassenhit mit diesem Film gemacht. Er ist ein Ohrwurm und wahrscheinlich das traurigste Lied, das viele jemals gehört haben.
Es ist schließlich nicht nur die Abschiedsrede an ihr Volk, sondern die Ode an eine Nation - wenn man das so sagen kann!

12. High flying, adored

13. Rainbow High
Leider vergeht oftmals ein Regenbogen auch so schnell wie er gekommen ist. Evita ging nach Europa um in Spanien einen Orden (der Hl. Isabella) entgegen zunehmen, besucht weiters Italien, Frankreich und fast auch England (warum fast ist eine andere Geschichte *g*)

14. And the money kept rolling in (and out)
Wie der Titel schon verrät, hat man wenig Noitz genommen wieviel Geld eingenommen wurde und wiederrum ausgegeben wurde. Der Peronismus verschuldete das ach so reiche Land, eines der reichsten der Welt vor dem 2. Weltkrieg(!), doch schuf es/er ein sozial System. Was ist nun wichtiger?

15. She is a diamond
tja aber auch der Glanz von Diamanten vergeht rasch wenn man sie oftmals fallen läßt oder sie nicht gut behandelt, auch wenn sie die besten Freunde der Damenwelt sind!

16. Waltz for Eva and Che
Dies ist die einzige Szene im Musical mit der ich nicht übereinstimmen kann. Sicherlich Eva hat sich für die Bauern eingesetzt, aber ihn Che zu nennen (Che Guevara könnte man damit schnell in Verbindung bringen!) ist nicht richtig. Es ist bewiesen das Che Guevara niemals auf Evita getroffen ist, daher ist es nicht vollkommen korrekt.
Der Walzer ist einfach traumhaft. Ich hätte nie gedacht, dass Amerikaner so gut Walzer tanzen könnten - es ist ja schließlich unser (mein) Nationaltanz.

17. You must love me
Ein Verlangen dass jeder Mensch einmal verspürt. Evita ist hier sicherlich ein besonderer Fall, denn sie wollte nicht von einer Person, außer Peron, speziell geliebt werden - das Volk sollte sie lieben, und einen Blick auf ihre Vergangenheit werfen, denn sie war ja auch nur ein armes Mädchen von der Straße!

18. Eva's final broadcast

19. Lament


Auf dieser CD befinden sich einige der schönsten Tangos die ich kenne. Madonna tanzst sie wunderbar im Film - wenn man die CD hört dann überkommt einem oftmals das Gefühl, aufspringen zu müssen und zu tanzen.

Ich kann euch nur eines sagen, dass ich diese CD noch oft hören werde, allerdings wenn niemand zu Hause ist, denn ich will sie schließlich noch länger haben. Auch wenn ich mir mehr als nur sicher bin, dass die CD selbst auch den Fall aus dem 10. Stock überleben würde *g*.

Das Booklet zeigt Szenen aus dem Musical mit Madonna. Ich hätte zwar ein Booklet mit den Texten bevorzugt, aber eigentlich kann man nach 100 Mal anhören den Text schon so auswendig, dass man Madonna immer eine Zeile voraus ist. *fg*

Also viel Spaß beim anhören!

Lilly
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Kommentare
Maeuschen21
Maeuschen21, 23.02.2002
wuumlnsche Dir noch einen schoumlnen Abend o VLG Mandy o
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