Vorab:
Wer einen perfekten Bericht mit positiver Einstellung zum Film Fickende Fische sucht ist bei user posdole sicherlich besser aufgehoben.
Ich fand den Film öde und inkonsequent.
So öde das ich um nicht ganz negativ zu sein die Kurzbeschreibung ausnahmesweise mal von amazon übernehme:
Kurzbeschreibung
"Ein Fisch und ein Inlineskates-Sturz bringen die ungleichen Teenager Jan und Nina schlagartig zusammen. Jan ist ein schüchterner Einzelgänger, dessen Leidenschaft allein der Unterwasserwelt und den Fischen gehört. Nur hier vergisst er seine lebensbedrohliche HIV-Infektion und seine überbesorgten Eltern. Nina hingegen ist frech und steht seit der Scheidung ihrer Eltern auf eigenen Beinen. Gemeinsam brechen sie aus dem Alltag aus und suchen ihr Paradies - ein Unterwasserparadies, dunkel, ruhig und voller Fische. Um die brennende Frage zu beantworten, ob Fische wirklich Sex haben, übernachten Nina und Jan heimlich im Aquarium. In dieser Nacht wird aus ihrer Freundschaft die erste große Liebe. Doch Jan wird zugleich klar, dass seine Liebe für Nina eine große Gefahr bedeutet....."
Ja wunderbar, ein Film über Teenie Liebe mit dem Thema HIV Infektion.
Ich habe den Film de facto aufgezwungen bekommen a la "der Film" zum Thema Jugendliche und AIDS. Na von wegen, die HIV Infektion kam natürlich durch eine Blutspende. Das Thema Sexualität und Aids wird zwar angeschnitten aber um eine Warnung darzustellen ist der Film einfach zu sehr weichgespült. Wieso nicht mal ein Film über einen Jugendlichen der sich über Sex die HIV Infektion geholt hat? Wäre der zu wenig Identifikationsfigur? Ich denke nicht. Ich bekomme immer wieder mit wie bei Jugendlichen Einstellungen wie "AIDS ist eine Schwulenkrankheit" oder "man sieht es den Leuten an ob sie Aids haben" an Boden gewinnen.
Der Film Fickende Fische kam bei den Jugendlichen gar nicht gut an.
Und das waren im angesprochenen Fall immerhin fast 600 Jugendliche im Alter von 15 bis 19 quer durch...
So ziemlich zu 100% wurde er als langweilig und uninteressant abgelehnt.
Ich kann es den Jungs und Mädels verzeihen da ich ihn auch langweilig fand. Das Thema fickende Fische wurde auch zu wenig behandelt :-)
Der Zoohändler ist ein Freak und traut sich nicht über die Biologie der Fische zu erzählen, die Zusammenstellung der Fische ist katastrophal. Oh darum gehts nicht? Na warum dann?
Die Schauspieler sind schlechteres Mittelmaß, die Story ist schnell erzählt und das Ende ist kompletter Blödsinn. Dem Hauptdarsteller nimmt man die Zerrissenheit zwischen seiner Hiv Infektion und seiner ersten Liebe nicht im geringsten ab. Er wirkt teilweise wie ein Laiendarsteller der seine Rolle nicht richtig erfasst. Sorry. Das Ende ist nicht ernst gemeint, na gut aber ein Suizid mit Auto - auch nicht wirklich lustig sondern einfach nur idiotisch. Meine Hauptkritik ist aber: Eine wirkliche Beschäftigung mit dem Thema AIDS und Jugendliche findet nicht statt. Eine interessante Story gibts auch nicht.
Die Jugendlichen verhalten sich absolut nicht jugendgerecht. Sie drucksen herum und das toughe Mädel benimmt sich auch wie ein kleines Mädchen. Meine Jugendlichen fanden dies alles sehr uncool.
Wahrscheinlich erwischt der Film daher nur erwachsene Cineasten. Behutsame Liebe, bedrückende Aufklärung ... na
von wegen.
Ein Film der für Jugendliche gemacht wurde und bei ihnen nicht ankommt ist verfehlt. Stark ist der Film nur in den Krankenhausszenen wenn Jan sid mit seinem ebenfalls HIV positiven Freund unterhält.
Es sollte wirklich mal ein Film gedreht werden der das Thema AIDS auf ehrliche und direkte Art anspricht.
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Kurzbeschreibung
"Ein Fisch und ein Inlineskates-Sturz bringen die ungleichen Teenager Jan und Nina schlagartig zusammen. Jan ist ein schüchterner Einzelgänger, dessen Leidenschaft allein der Unterwasserwelt und den Fischen gehört. Nur hier vergisst er seine lebensbedrohliche HIV-Infektion und seine überbesorgten Eltern. Nina hingegen ist frech und steht seit der Scheidung ihrer Eltern auf eigenen Beinen. Gemeinsam brechen sie aus dem Alltag aus und suchen ihr Paradies - ein Unterwasserparadies, dunkel, ruhig und voller Fische. Um die brennende Frage zu beantworten, ob Fische wirklich Sex haben, übernachten Nina und Jan heimlich im Aquarium. In dieser Nacht wird aus ihrer Freundschaft die erste große Liebe. Doch Jan wird zugleich klar, dass seine Liebe für Nina eine große Gefahr bedeutet....."
Klingt eigentlich gut aber Gootttt habei ch mich bei dem Film gelangweilt. Ohne Ende.
Das Thema HIV Infektion wird viel zu feige angegangen. Aha er bekommt HIV durch eine Infusion, ja klar kein Teenie hat Sex?
Wieso traut sich niemand an das Thema richtig ran. dann ist die Liebesgeschichte mehr Bravo Lovestory als ernstzunehmender film
Ich habe mich gelangweilt ohne Ende.
Achtung ich verrate den faden Schluß
Die Schauspieler sind auch öde, der Schluß ist ein schlechter Witz. Selbstmord na toll, ja nicht die Probleme richtig angehen.
Von meiner Generation haben die echt keine Ahnung, da gehts schon wilder zu und da hätte ein guter film Ansätze geliefert.
ich bin sehr enttäuscht und langweilte mich ohne Ende.
Dann die zu typischen Nebenfiguren, der Zoohändler ist verschroben, der Nachtwächter aggressiv usw. Wie öde. Nichts an dem Film ist für Jugendliche wie mich interessant - höchstens was für alte Säcke die meinen hier einen intellektuellen Film zu bekommen der die jugend repräsentiert. nö Leute ist nicht so - vergesst den Film .
Darsteller: Sophie Rogall, Tino Mewes, Annette Uhlen
Regisseur(e): Almut Getto
Komponist: Tom Deininger, Sten Servaes
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Indigo
Erscheinungstermin: 15. Januar 2004
Produktionsjahr: 2002
Spieldauer: 101 Minuten