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Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall
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Testberichte Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall

 (DVD) Science Fiction Film
4.0 von 5
Platz 124 in der Kategorie "Science Fiction Filme".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
Meinungen:
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Galaxy Quest - Planlos durchs Weltall Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4.0 von 5
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Die ausgewählten Schauspieler ergeben eine gute Mischung!Witzig und mit tollen Special-Effects gespickt!Ideal für Science-Fiction-Fans!Schuss Erotik kommt von Sigourney Weaver!Günstig zu erwerben!
  • Humor, gute Star Trek-Parodie, Schauspieler
  • herrlich humorvoll; gute Darsteller
Nachteile/Kritik
  • Das maue Bonus-Material!
  • ein paar mehr Witze wären schön gewesen, zu wenig Extras
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Sorsha

Vom Studio ins Weltall

ein Testbericht von 2002-04-20 15:52:13 vom 20.04.2002
Empfehlung: ja
Als der Film damals ins Kino kam, war es schnell klar, dass ich ihn auch sehen wollte. Als Science-Fiction-Fan bin ich über entsprechende Filme ja immer froh. Nun wagte es aber tatsächlich jemand eine Parodie zu Star Trek zu bringen. Also ab rein ins Kino.

Da ich von dem Film im Kino absolut begeistert war, landete der Titel auch schnell auf meinem DVD-Wunschzettel und so vor kurzem in meiner Sammlung.


Story:

Die Darsteller der erfolgreichen Science-Fiction-Serie Galaxy Quest leben seit Ende der Serie von ihren Auftritten auf irgendwelchen Serien-Convents oder Geschäftseröffnungen. Während seine Kollegen das ganze Treiben eigentlich nur noch mitmachen, um nicht arbeitslos zu sein, lebt der „Captain“ immer noch seine Rolle und holt dabei alles was es zu holen gibt raus. Seine arrogante Art treibt dabei aber nicht nur seine Kollegen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, sondern auch die Fans.

Eines Tages wird er nun auf einer der vielen Veranstaltungen von merkwürdigen Leuten angesprochen. Er hält sie für seine nächsten Gastgeber und ist deshalb auch nicht sonderlich verblüfft, als sie am nächsten Morgen bei ihm zu Hause auftauchen und ihn abholen wollen. Es ist aber nicht so wie er denkt. Denn es handelt sich hier um echte Aliens, die sich von dem Commander Hilfe holen wollen. Ihr Volk steht kurz vor der endgültigen Vernichtung. Nur die auch ins Weltall ausgestrahlten Folgen der Abenteuer des Raumschiffe NSEA Protector geben ihnen noch Hoffnung auf Rettung. Die naiven Aliens halten diese nämlich für historische Dokumente und können mit dem Begriff TV-Show gar nichts anfangen. Nachdem sie das Raumschiff nachgebaut haben, wollen sie nun die Crew an Bord haben, um ihren Feind zu besiegen.

Da es sich bei der Crew ja nur um Schauspieler handelt, artet das ganze natürlich etwas aus. Näher will ich die Story hier aber nicht beschreiben.


Zum Film:

Eigentlich reicht es ja schon, wenn ich schreibe, dass ich mir den Film damals zweimal im Kino angesehen habe und mir ja jetzt auch die DVD zugelegt habe. Aber das wäre natürlich zu wenig für meinen Bericht hier.

Als erstes sollte ich euch darüber aufklären, dass ich mich nicht als Star-Trek-Fan bezeichnen würde, auch wenn ich mir die Filme ganz gerne anschaue und auch schon mal in die Serien reingeschaut habe (hauptsächlich in The Next Generation). Diese Erklärung nur, weil ich nicht weiß, ob wirklich Fans diesen Film als Beleidigung oder ähnliches ansehen. Allerdings könnte ich das auch nicht verstehen. Klar Galaxy Quest nimmt die ganze Star-Trek-Welt auf die Schippe. Dies tut der Film aber nicht mit der üblichen Holzhammermethode, also nur keine ernsten Untertöne. Ich sehe diesen Film mehr als eine Hommage an den Star-Trek-Kult. Denn hier werden weder die Fans noch die Crew einfach nur durch den Dreck gezogen.

Das dieser Film so erfolgreich war, liegt natürlich auch an der hervorragenden Besetzung. Wer kennt nicht den „Heimwerkerkönig“ Tim Allen der in Hör mal wer da hämmert seine Familie mit seinen Basteleien in den Wahnsinn treibt. Daneben kann man Sigourney Weaver mal in einer ganz anderen Rolle bewundert. Die Frau, die sich schon mit grausamen Aliens anlegte, spielt hier dann mal ganz gegen ihr Image an, nämlich eine Blondine wie man sie aus zahlreichen Witzen kennt. Des weiteren sieht man Alan Rickman in einer etwas ungewohnten Rolle. So spielte er doch in Robin Hood den fiesen Sheriff, in Sinn und Sinnlichkeit den etwas älteren Verehrer und in Harry Potter einen Zauberlehrer. Hier mimt er dann den etwas aus der Bahn geworfenen Shakespeare-Mimen. Daneben sieht man natürlich noch viele andere Darsteller, die ebenfalls hervorragend in ihre Rollen passen. Doch ich will ja den Rahmen dieses Berichtes nicht sprengen.

Auch vom technischen Standpunkt aus, ist der Film gelungen. So sehen die Ausschnitte aus der Serie, die man ab und zu sieht, etwas unecht aus als ob man die Fäden sehen und die Pappe riechen würde. Das ganze kennen wir ja von den uralt Science-Fiction-Serien. Die „realen“ Szenen, also das nachbebaute Raumschiff und so weiter, wirken dagegen der heutigen Technik entsprechend realistisch.


Zur DVD:

Genug zum Film! Ich will hier ja schließlich die DVD vorstellen.

Mit der Qualität von Ton und Bild war ich sehr zufrieden. Ich konnte keine wesentlichen Störungen bemerken. Ich schaue DVDs immer auf einem ganz normalen Fernseher ohne Anlage und kann deshalb nicht beurteilen, wie er auf Heimkinoanlagen wirkt.

Als Sprachen findet man hier die Standardsprachen Deutsch und Englisch. Daneben kann man dann auch noch zwischen 6 verschiedenen Untertiteln wählen. Eine Auflistung der Untertitel und anderen DVD-Daten findet ihr am Ende des Berichtes.

Die Menüs sind hier ein paar Bilder mit Musik unterlegt, also sehr einfach gehalten. Im Hauptmenü kann man sich entscheiden, ob man den Film direkt schauen will (Play), ob man in ein bestimmtes Kapitel einsteigen will (Kapitelübersicht), das Zusatzmaterial begutachten möchte, die Sprachen oder aber die Untertitel verstellen will. Die Menüs kann man wahlweise auf Englisch, Deutsch, Niederländisch oder Schwedisch sehen.

Viele Extras findet man allerdings nicht. Als erstes findet man ein kleines Making-Of, dann ein paar Outtakes und anschließend den obligatorischen Original Kinotrailer. Auch wenn dies ganz interessant ist, könnte doch einiges mehr geboten werden. Also hoffen wir mal auf eine Special Edition der DVD.

Neben den Extras findet man auch ein 4seitiges Booklet. Seite 1 zeigt das Titelbild. Auf den Seiten 2 und 3 kann man ein paar Produktionsnotizen lesen, die durchaus interessant sind. Auf Seite 4 findet man die Liste der Kapitel.


Fazit:

Der Film an sich ist auf alle Fälle zu empfehlen. Egal ob man Science-Fiction-Fan ist oder einfach nur gerne Komödien mag, ihr werdet auf alle Fälle viel Spaß daran haben.

Die DVD kann ich empfehlen. Allerdings ist mein Enthusiasmus dabei ein klein wenig getrübt, da DVDs heute doch wesentlich mehr bieten können. Aber immerhin gibt es ein paar kleine Extras und (sehr wichtig) die Englische Version. Also wer den Film mag sollte sich die DVD auf alle Fälle anschaffen. Ich bereue es jedenfalls nicht.



DVD-Daten:

Sprachen: Englisch, Deutsch (beides Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte, Niderländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch
Menü-Sprachen: Englisch, Deustch, Niederländisch, Schwedisch
Format: 16:9 Anamorph Widescreen
Extras: Making-Of, Outtakes, Trailer, 4seitiges Booklet


Film-Daten:

Originaltitel: Galaxy Quest
Deutscher Titel: Galaxy Quest
Jahr: 1999
Land: USA
Länge: ca. 102 min
Regie: Dean Parisot
Darsteller: Tim Allen, Sigourney Weaver, Alan Rockman, Tony Shalhoub, Sam Rockwell, Daryl Mitchell u.v.m.


Meine Bewertung:

Der Film kriegt von mir auf alle Fälle eine 1. Doch für die DVD muss ich einen Punkt abziehen, da diese eindeutig mehr bieten könnte.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
kleenerknuffi
kleenerknuffi, 26.03.2007
Den find ich auch lustig. Und auch Tony quotMonkquot Shalhoub, macht seine Sache hier gut. :o Liebe Grüße, Bine.
panico
panico, 26.03.2007
SH lg panico:-
schnekuesschen
schnekuesschen, 02.05.2006
Klasse Bericht....LG Sandy :-
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templerthomas

Eine Homage und Satire auf Star Trek in einem!

ein Testbericht von 2008-09-07 00:58:20 vom 07.09.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: s. Bericht...
Nachteile/Kritik: nix
Vorwort, Daten der DVD:
Ich mag Star Trek. In meiner Kindheit gab es nur zwei Fernsehserien die ich ansah..Raumschiff Enterprise und Bonanza (hey Hoss war cool okay?). Mittlerweile kann ich natürlich beide Serien nicht mehr ernst nehmen. Später gab es dann The next generation die meiner Ansicht nach recht gut gemacht war und Deep Space Nine - den Höhepunkt von Star Trek (kurzfristig mal politische Seitenbezüge und düstere Stimmung). Mit Voyager und den katastrophalen neuesten Kinofilmen erlebte Star Trek dann seinen Tiefpunkt was die Fans betraf blieb Star Trek aber ein Phänomen. Die Umsätze nehmen einfach kein Ende und die Trekkie Treffen werden immer zahlreicher!
Diesem Phänomen wollte Regisseur Dean Parisot Tribut zollen aber auch den Star Trek Rummel durch den Kakao ziehen.

Kein einfaches Unterfangen!

zu den Daten der DVD:
Darsteller: Tim Allen, Sigourney Weaver, Alan Rickman
Regisseur(e): Dean Parisot
Komponist: David Newman
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Paramount Home Entertainment
DVD-Erscheinungstermin: 3. Juli 2006
Produktionsjahr: 2001
Extras: Kinotrailer
Kapitel- / Szenenanwahl
Animiertes Menü
Deleted Scenes
Hinter den Kulissen
Am Drehort im All
4 Seitiges Booklet mit Produktionsnotizen
Outtakes (während Ton und Bild sehr gut sind sind die Features wieder mal schwach, leider allesamt weniger gelungen als der Film und wenig interessant, schade)
Spieldauer: 98 Minuten
Preis: 9,45 Euro

Inhalt und eigene Meinung:

Die Schauspieler der Serie Galaxy Quest sind schon lange keine Stars mehr und halten sich nur mit Fan-Convention Auftritten über Wasser. Unter den Fans sind eines Tages aber auch wirkliche Außerirdische die naiven Thermianer die die Serienfolgen als historische Aufnahmen ansehen.
Niemals aufgeben! Niemals kapitulieren! das Motto von Commander Taggart alias Jason (Tim Allen) wird von ihnen ernst genommen um einen intergalaktischen Bösewicht (der irgendwie aussieht wie eine Ameise) zu bekämpfen.
Jason denkt einen neuen Job zu haben und ahnt nicht das er es mit wirklichen Aliens zu tun hat, trommelt seine Schauspielerkollegen zusammen und begibt sich auf die Mission in einem richtigen Raumschiff.

Dean Parisot gelang es tatsächlich den Star Trek Rummel sowohl zu verarschen als auch zu würdigen. Der Film ist sowohl unterhaltsam als auch satirisch. Die Effekte sind hervorragend und die Schauspieler überzeugen (allen voran Alan Rickman als Spock Satire und Sigourney Weaver als weiblicher Aufputz von Galaxy Quest sowie Tony Shalhoub als Techniker Fred, Sam Rockwell als Statist Guy und natürlich Tim Allen als Commander Taggart).
Star Trek Routinen (eine Nebenfigur neben den Hauptdarstellern der Serie muss immer dran glauben - das wird Statist Guy beim ersten Außeneinsatz bewusst :-) werden genüsslich aufs Korn genommen.
Der Film ist rundherum gelungen - wobei Star Trek Fans dank vieler Insider Gags noch mehr zum Lachen bekommen.
Der Film steckt voller netter Ideen und skurriler Figuren.
Besonders gelungen ist auch der Schluß wenn das Raumschiff auf einer Fan-Convention notlandet und die Fans die "Special Effects" feiern.

Fazit: sehr empfehlenswert aber 1 Punkt Abzug für die DVD an sich
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
AngelikaR
AngelikaR, 14.09.2008
Den Film kenne ich noch nicht. Werde ich mir mal ansehen.

LG
sigrid9979
sigrid9979, 11.10.2008
Und wieder ein Traumhaft guter Bericht von dir . Lg Sigi
Tratschonkelchen
Tratschonkelchen, 07.09.2008
sehr hilfreich! Liebe Grüsse aus der Schweiz, Raphael
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Stars die nach den Sternen greifen

ein Testbericht von 2006-03-24 08:20:00 vom 24.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: herrlich humorvoll; gute Darsteller...
Nachteile/Kritik: -
Filmkritik zu:

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GALAXY QUEST - PLANLOS DURCHS WELTALL

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& quot;Stars die nach den Sternen greifen"


Verehrte Leserinnen und Leser,

es ist nun schon mehrere Jahre her, dass ich die DVD bei Karstadt erstand. Schon damals war sie sehr günstig zu haben. Ich glaube, ich habe gerade mal 7,95 EUR dafür hingeblättert - entsprechend kam sie aber auch nur als Single-DVD-Edition daher (aber wer braucht heutzutage auch schon mehr Bonusmaterial als Film?) - doch zur DVD selbst am Ende mehr.

Ich hatte übrigens sehr konkrete Gründe, warum dieser Film her musste.
Der Hauptgrund war, dass Alan Rickman mitspielte.
Ein kleiner, sekundärer war, dass Tim Allen auch mit von der Partie war - ich mochte seine spaßige Art und Weise schon immer sehr gerne und habe nicht ohne Grund viele Folgen von "Hör mal, wer da hämmert" mit Freuden verschlungen.

Doch diese beiden Darsteller sind natürlich nicht die einzigen, die den


- CAST
--------------------------------

von "Galaxy Quest" bilden. Nachfolgend biete ich mal eine kleine Liste der Schauspielercrew auf:

- Tim Allen (als Jason Nesmith bzw. Commander P.Q. Taggart)
- Sigourney Weaver (als Gwen de Marco bzw. Lt. Tawny Madison)
- Alan Rickman (als Alexander Dane bzw. Dr. Lazarus)
- Tony Shalhoub (als Fred Kwan bzw. Techn. Sgt. Chen)
- Sam Rockwell (als Guy Fleegman bzw. Security Chief 'Roc' Ingersol)
- Justin Long (als Brandon Wheeger, Commander Fan)

Natürlich treten neben den hier aufgeführten Darstellern noch einige mehr auf. Da ich hier aber keinen endlosen Listenkult betreiben und stattdessen mal langsam zur Sache kommen möchte, schließe ich die Aufführung der Schauspieler hier und komme sogleich zur


- STORY DES FILMS:
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Diese ist eigentlich rasch erzählt:
Eine Gruppe von abgetakelten Schauspielern, die in ihren jungen Jahren die Crew eines Raumschiffes spielten, finden sich immer mal wieder zu Zusammenkünften von Fans der Serie, sogenannten Conventions, gemeinsam ein und schlüpfen missmutig in die alten Rollen.
Hierzu zählt nicht nur der eingebildete Jason, der damals den Raumschiff-Captain mimte, sondern auch die dralle Gwen wie auch der zynische Alexander.
Die Schauspieler können sich untereinander nicht wirklich gut leiden, zu unterschiedlich sind ihre Temperamente und zu frustriert sind sie allesamt von ihrem nicht wirklich rund laufenden Schauspielerleben.
Doch ein Tag soll alles verändern:
Was sie einst fiktional darstellten, wird Realität. Außerirdische nehmen Kontakt zu den Schauspielern auf und bitten sie um Hilfe im Kampf gegen eine barbarische Despoten-Kreatur. Und auch wenn den Schauspielern die Sache erst mehr als mulmig erscheint, willigen sie schließlich ein, den kindlich und dadurch unbeholfen wirkenden Außerirdischen beizustehen.
Allzu schnell stoßen sie jedoch an ihre Grenzen. Werden sich die Mimen von damals jemals als wahre Weltraumhelden bewähren können?


MEINE MEINUNG ZUM FILM:
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In Anbetracht der Tatsache, dass Komödien nur selten mit ultrainnovativem Hintergrundstoff aufwarten, empfinde ich die Story von "Galaxy Quest" als herrlich innovativ!
Ist schon jemals einer auf die Idee gekommen, eine derart frische Star Trek-Parodie zu kreieren, die aber nicht nur das Weltraum-Serien-Metier auf die Schippe nimmt, sondern auch das Serienstar-Dasein an sich?

Ich finde die Grundidee jedenfalls klasse und kann nur sagen, dass mir der Film sowohl in Sachen Story als auch in Hinblick auf die Ausführung der Ideen sehr gut gefällt.
Weltraum-Szenen und damit sehr viele Momente, in denen filmische Technik eine große Rolle spielt, sind in "Galaxy Quest" enthalten - und gut gemeistert. Die Weltraum-Szenen können meiner Meinung ohne Weiteres mit denen der Star Trek-Filme mithalten.

Am Beeindruckendsten fand ich aber die Komik im Film.
Jeder Darsteller bringt hierbei seine eigene Art und Auffassung von Humor mit ins Spiel bzw. lässt seine darzustellende Figur in einer ganz bestimmten Weise komisch sein:

Tim Allen begeistert (natürlich) wie so oft mit der direkten Variante des "Ich bin ein Held - und krieg dennoch nichts gebacken!"-Humors. Er springt mit Schmackes in so manches Fettnäpfen, kann im letzten Moment aber meist doch noch die Kurve bekommen. Seine Selbstherrlichkeit und sein zeitweiliger furchtbar übertriebener Größenwahn sind einfach nur köstlich!

Sigourney Weaver überzeugt währenddessen als lakonische Beautyqueen, die ihre damalige Raumschiff-Serien-Rolle wohl nur wegen ihrer üppigen Maße und ihres guten Aussehens ergattern konnte. Doch hinter der Darstellerin der einstigen Computerstimmen-Wiederholerin steckt mehr als nur eine dumpfe schöne Hülle...
Für mich, die ich Weaver sonst aber hauptsächlich als eher maskuline Alien-Bekämpferin erblicken konnte, ist es auch sehr interessant zu sehen, dass die Schauspielerin weit mehr als einen harten Blick und einen kräftigen Body vorzuweisen hat.

Alan Rickman ist natürlich mein absoluter Favorit. Sein Alexander Dane ist zynisch und wortwitzig. Diese Eigenschaften führen zu genau den angepissten Blicken, die ich an Rickman schon immer sehr geschätzt habe.
Zwar trägt die affige Verkleidung, die Rickman während des gesamten Films über tragen muss, nicht gerade zur Attraktivitätssteigerung des Mannes bei, jedoch kann solch einen charismatischen Charakter so schnell keine blöde Verkleidung verschandeln!

Tony Shalhoubs Rolle ist ein wenig seltsam... Er paart sich mit Außerirdischen und grinst über weite Strecken einfach nur blöd. Das kommt wiederum so gut, dass er hinter Rickman wohl mein zweiter Lieblingsdarsteller in diesem Film ist.

Die Musik des Films ist übrigens sehr raumschiffmäßig... erinnert irgendwie an die zu parodierende Serie und kann mich nicht so unheimlich antörnen.

Doch einen sehr guten Film kann auch keine dröhnende Heldenmusik verschandeln - der Film bleibt sehenswert!

Ach so, die DVD gibt es mittlerweile sogar noch einen EURO billiger als ich sie erworben habe - zumindest wenn man dort sucht, wo ich sonst immer auf der Lauer liege.
Wie heuzutage oft üblich, ist die DVD mit beiden Tonspuren ausgestattet (was sich auch extrem lohnt, die Synchronisation kommt nämlich wie so häufig nicht an das Original heran!), beide in Dolby Digital 5.1.
Das Bildformat ist Breitbild, 16:9.
Die Scheibe bietet nicht viele, dafür aber sehr nette Extras: Ein Kinotrailer, eine Reportage "Behind the scenes" sowie diverse Outtakes stehen dem Zuschauer zur Wahl, von denen ich besonders die Outtakes empfehlen möchte - witzig!

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(c) Divalein, 24.03.2006
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
moniseiki
moniseiki, 26.03.2006
Ich lese gerne zurück Liebe grüße moniseiki
topfmops
topfmops, 24.03.2006
er Bericht. und wie sagten die alten Latriner schon so gaaanz richtig: 039de gustibus NON est disputandum!039 und so lange sich über Geschmack nicht streiten lässt, habe ich da auch nicht dran cognaczukritiseren, weder 039rum039 noch 039cogn
yerusha
yerusha, 25.03.2006
wieso kenne ich den eigentlich nicht? wo ich doch star trek soooooo liebe... und gleich mal wieder ne folge reinschmeißen werde... hach ja... deanna du meine traumfrau... yerusha
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Skywalkeratwork

Hör mal wer da hämmert im Weltall!

ein Testbericht von 2004-01-04 22:01:33 vom 04.01.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Die ausgewählten Schauspieler ergeben eine gute Mischung!Witzig und mit tollen Special-Effects gespickt!Ideal für Science-Fiction-Fans!Schuss Erotik kommt von Sigourney Weaver!Günstig zu erwerben!...
Nachteile/Kritik: Das maue Bonus-Material!
Vorwort
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Mit Sicherheit dürften auch viele von euch wissen, das ich nicht nur in Sachen Babylon 5 ein Fan bin, sondern auch in Sachen Star Wars oder Star Trek. Über Star Wars gab es ja schon eine Parodie und nun folgt also endlich auch eine über Star Trek. Zwar wird diesen Sommer auch eine deutsche Komödie über die Kinoleinwände flimmern, doch eindeutig vorher lief der Film „Galaxy Quest“. Diesen hatte ich mir im Kino schon angesehen und nun gibt es diesen Film auch in meiner DVD-Sammlung. Ob es sich lohnt diese DVD zu kaufen, erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem heutigen Bericht!

Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Freigeg eben ist dieser Film aus dem Science-Fiction-Genre ab 12 Jahren und dauert genau 102 Minuten. Man kann ihn im Tonformat Dolby Digital 5.1 und auch im Widescreen-Modus 16:9 genießen. Bezahlt habe ich ungefähr einen Preis von ca. 10 Euro und dabei kann man nun wirklich nichts falsch machen. Unterteilt ist er in 20 einzelne Kapitel und Regie führte Dean Parisot. Außerdem stammen die gesamten Special-Effects von ILM und die waren für nichts geringeres verantwortlich wie für Star Wars!

Die Schauspieler
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Tim Allen spielt Jason Nesmith (Commander Peter Quincy Taggart)
Sigourney Weaver spielt Gwen DeMarco (Lt. Tawny Madison)
Alan Rickman spielt Sir Alexander Dane (Dr. Lazarus)
Tony Shalhoub spielt Fred Kwan
Daryl Mitchell spielt Tommy Webber

Ich gehe jetzt mal kurz auf zwei der Hauptcharaktere ein, denn Tim Allen und Sigourney Weaver dürften mit Sicherheit alle von euch kennen. Tim Allen spielt ja den Heimwerkerkönig in „Hör mal wer da hämmert!“ und war früher zumindest täglich auf RTL zu sehen. Hier spielt er soviel ich weiß zum ersten Mal in einem Kinofilm mit und das macht er auch sehr gut. Vor allem die Synchronstimme gefällt mir sehr gut und wird meist bei dem Schauspieler Nicolas Cage verwendet. Sigourney Weaver konnte sich schon in den vielen Alien-Teilen wunderbar gegen die kleinen Biester durchsetzen und hier macht sie auch eine sehr gute Figur. Sie zeigt nämlich wunderbar ihren Körper und zeigt sich diesmal als Blondine. Sie versprüht eine Menge Erotik vor allem aufgrund ihrer Oberweite. Alles in allem dürfte auch der Schauspieler Tony Shalhoub bekannt sein und soviel ich noch in Erinnerung habe hat er zuletzt auch in „13 Geister“ mitgespielt. Eine gute Crew und nun muss nur noch die Handlung stimmen!

Die Handlung
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Die Crew des Raumschiffes „NSEA Protector“ reiste ca. 4 Jahre lang durch unendlichen Weiten des Weltraums, bevor letztendlich ihre Serie abgesetzt wird. Doch dabei handelt es sich auf der Erde nur um eine TV-Serie, bis plötzlich echte Außerirdische erscheinen und um Hilfe bitten. Natürlich glaubt Jason Nesmith das Ganze nicht und weist sie erst mal ab. Doch als er plötzlich wirklich auf einem Raumschiff landet, glaubt er die „Geschichte“ doch...

Ganze 20 Jahre sind nach der Serie vergangen und die Außerirdischen halten diese TV-Sendungen für die Realität. Aus diesem Grund ist nun genau diese Crew aus der TV-Serie dazu verdonnert, im Weltall auszuhelfen. Sie müssen nun eine einzige Rasse retten, die kurz vor dem Ausrotten steht. Doch wird es diese TV-Crew wirklich schaffen, ohne jegliches Drehbuch zu bestehen? Und werden die Außerirdischen nicht dahinter kommen, das alles nur eine Lüge ist?

Fragen über Fragen die ich mit Sicherheit heute nicht beantworten werde. Genau das soll der Zuschauer nämlich bei dieser DVD herausfinden und ich möchte hier nicht die Neugier nehmen!

Die Special-Features
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Hier kann man zuerst einmal sagen, das ein Original-Kinotrailer vorhanden ist und man kann den Film in Dolby Digital 5.1 genießen. Dieses kann man sogar in den Sprachen Deutsch und Englisch genießen und sogar im 16:9 Bildformat. Bei den Untertiteln kann man wählen zwischen Englisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch und Finnisch. Außerdem erhält man Produktionsnotizen aus einem 4-seitigem Booklet, wenn man dies überhaupt durchlesen möchte. Weiter geht es zu den Outtakes, die ungefähr 10 Minuten beanspruchen und wo man insgesamt ca. 6-7 Szenen sieht, die anschließend herausgeschnitten worden sind. Es sind ein paar nette Szenen dabei, die ruhig hätten bleiben können, jedoch gibt es die Outtakes leider nicht mit deutschem Untertitel. Bei einigen anderen Szenen kann man jedoch froh sein, diese herausgenommen zu haben. Auf jeden Fall sehr interessant anzusehen und nun kommen wir schon zum letzten Feature auf dieser DVD, nämlich der Rubrik „Am Drehort im All“. Dieses Feature dauert auch ca. 10 Minuten, ist jedoch noch einen Tick interessanter. Es wird etwas näher auf die Charaktere eingegangen und die verschiedenen Alien-Masken bzw. Special-Effects. Dies jedoch sehr oberflächlich wie ein kurzes Making-Of und außerdem wieder einmal nur in Englisch. Alles in allem ist das Bonus-Material zwar nichts Besonderes, aber für den geringen Preis der DVD schon sehr ansprechend!

Meine Meinung
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Alles in allem wusste ich anfangs nicht so recht wie ich bewerten sollte aufgrund des Bonus-Materials. Doch da es mir bei einer DVD nicht sonderlich auf die Features ankommt, bewerte ich auch diesen Film mit einem „Sehr gut“. Das mag aber wohl auch daran liegen, das ich ein Science-Fiction-Fan bin und ich trotzdem darüber lachen kann. Er ist zwar nicht immer sehr witzig, doch ab und zu gibt es doch ein paar sehr lustige Parodien auf die Science-Fiction-Serien im Allgemeinen. Außerdem haben mir vor allem die Special-Effects sehr gut gefallen und die Kostüme der Aliens sehen teilweise wirklich sehr schön bedrohlich aus. Aber was Industrial Light and Magic anfasst, wird auch meist zu etwas, siehe auch bei Star Wars. Die Charaktere sind auch nett ausgewählt, wobei der Hauptcharakter Tim Allen im Grunde noch keine richtig große Rolle hatte in einem Kinofilm. Trotzdem passt er wunderbar in diese Rolle, genauso wie die restlichen Schauspieler. Für den Schuss Erotik sorgt dann schon Sigourney Weaver als Blondine mit hochgesteckten Brüsten. Alles in allem ergibt einfach eine gute Mischung und obwohl das Bonus-Material ein wenig mau ist, so kann ich ihn absolut weiterempfehlen. Dafür ist er ja auch günstig zu erwerben und darf aus diesem Grund nicht in meiner Sammlung fehlen!

Damit hoffe ich, das ich euch ein wenig weiterhelfen konnte mit meinem Bericht und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten und ich freue mich wie immer auf alle eure Kommentare. Bis zu meinem nächsten Beitrag, euer Sky!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
DeepThought

Beam me up, Scotty!

ein Testbericht von 2003-06-27 20:59:22 vom 27.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Humor, gute Star Trek-Parodie, Schauspieler...
Nachteile/Kritik: ein paar mehr Witze wären schön gewesen, zu wenig Extras
Ich schaue mir zwar gerne Science-Fiction Filme an, aber ein großer Star Trek Fan bin ich nicht. Dennoch habe ich es mir nicht nehmen lassen können, eine Parodie dieser Kult-Serie gerade letztens auf DVD zu betrachten: "Galaxy Quest".



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Story
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Vorbei sind die Zeiten als die Schauspieler der TV-Serie "Galaxy Quest" auf dem Hollywood-markt begehrt waren. Jetzt sind sie nur noch Schatten ihrer selbst, die niemals mehr ein Filmangebot bekommen werden und sich durch ihre Auftritte bei "Galaxy Quest" Conventions oder Kaufhauseröffnungen finanzieren. Einzig der damalige Hauptdarsteller Jason Nesmith (Tim Allen) geht noch ganz in seiner Rolle auf.
Doch plötzlich wird Jason von der außerirdischen Rasse der Thermianer kontaktiert. Da er anfangs denkt, es handele sich um einen weiteren privaten Auftritt bei irgendeinem Anlass, sagt er zu.
Schon bald muss er sich jedoch auf einer detailgetreuen Nachbildung der "NSEA Protector", dem Raumschiff aus der Serie, wiederfinden.
Die Aliens haben schon lange die Serie verfolgt und denken, es handele sich dabei um eine geschichtliche Dokumentation, da sie so etwas wie Unterhaltung nicht kennen. Nun sollen die Darsteller Gwen DeMarco (Sigourney Weaver), Sir Alexander Dane (Alan Rickman), Fred Kwan (Tony Shalhoub) und Tommy Webber (Daryl Mitchell) ihre Rollen aus der Serie übernehmen um die Thermianer vor ihrem Feind General Sarris (Robin Sachs) zu beschützen.
Jason Nesmith ist als Captain ganz in seinem Element und nach kurzer Eingewöhnungszeit und einigen Pannen, wissen auch die anderen mit ihrem neuen Arbeitsplatz umzugehen...





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Mein e Meinung
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"Galaxy Quest" ist mal wieder eine Komödie bei der man an manchen Stellen richtig gut lachen kann. Ein Feuerwerk an Witzen darf man jedoch nicht erwarten, dennoch ist der Film zu jedem Zeitpunkt unterhaltend. Vor allem Star Trek-Kenner werden ihren Spaß haben, denn das hauptsächlich diese Serie durch den Kakao gezogen wurde, ist unübersehbar.
Tim Allens Darstellung des etwas anderen James T. Kirk ist grandios und diesmal muss er nicht auf den Humor seiner sonstigen Filme zurückgreifen oder gar seiner "Hör mal wer da hämmert..."Serie, sondern ist Darsteller einer relativ gelungen Star-Trek-Hommage. "Relativ", weil man in den Film ruhig noch mehr Witze hätte hineinpacken können. Besser aber ein paar gute Witze, als den Film noch mit Slapstick vollzustopfen, worauf man zum Glück verzichtet hat.
Davon abgesehen spielt auch Sigourney Weaver mal eine etwas andere Rolle, und zwar die der typische klischeehaften Blondine, die eigentlich nur wegen ihrer Oberweite einen Platz in der Serie "Galaxy Quest" bekommen hat. Einfach herrlich sie in dieser Rolle zu sehen und im Hinterkopf immer an ihre Rolle in "Alien" denken zu müssen.
Ebenso überzeugend ist Alan Rickman ("Robin Hood - König der Diebe"), der einem als in Selbstmitleid zerfließendem Sir Alexander Dane richtig Leid tut. Er hätte ja so viel besseres mit seiner schauspielerischen Karriere anfangen können, als bei dieser schlechten Sci-Fi-Serie zu landen.
Auch hier hält der Film wieder ein Augenzwinkern den Star Trek-Darstellern entgegen. Denn wirklichen Erfolg hatte wohl nicht mal mehr William Shatner nach "Star Trek". Vielleicht etwa weil es vom Talent her nicht zu mehr gereicht hat? Oder doch eher, weil man seit jener Rolle jedem als der Serienstar in Erinnerung bleibt, der man war und deswegen für andere Rollen ungeeignet ist?
Alles in allem wird ein unterhaltsamer Film mit hochkarätigen Darstellern geliefert, der vor allem auch durch beeindruckende Tricktechnik und Masken besticht.
Es wurde ebenfalls sehr viel Wert auf Details gelegt. So sind z.B. die Ausschnitte aus der Serie im Film richtig schlecht, wie es sich gehört. Man sieht förmlich das billige Plastik, dass das Raumschiff "Protector" darstellen soll.
Nach langem ist das wieder mal eine gute Komödie. Obwohl das nicht mein bevorzugtes Genre ist, hat mir der Film ziemlich gut gefallen.




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Bild & Ton
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Das Bild des Films kommt in guter Qualität über den Fernseher. Kontrastreich mit guten Farben und ohne Bildfehler. So muss es sein.
Auch der Ton kann voll überzeugen. Der Film lässt sich wahlweise in Deutsch oder Englisch ansehen, jeweils in Dolby Digital 5.1. Mehr Sprachen braucht man auch nicht.




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DVD-Extras
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Als Extra bekommt man auf dieser DVD ein etwa 10-minütiges Making-of, das zwar nicht sehr informativ, dafür aber unterhaltsam und lustig ist.
Außerdem gibt es noch ca.10 Minuten Outtakes, Szenen, die ihren Weg nicht in den Film gefunden haben. Eigentlich ist das eher unverständlich, denn einige Szenen hätten sehr gut in dem Film gepasst und sind dazu noch ziemlich lustig.
Dann gibt es noch den Kinotrailer.
Alles in allem irgendwie wieder nicht richtig überzeugend. Da hätte man mehr draufpacken können.




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Fazit
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"Gala xy Quest" ist eine sehr unterhaltsame Komödie, bei der vor allem Sci-Fi-Fans ihren Spaß haben werden. Der Film bietet einige gute Lacher und ist recht aufwendig inszeniert.
Ich kann den Film eigentlich nur empfehlen und gebe ihm eine 2.
Wegen der etwas wenigen Extras muss ich aber wieder mal einen Punkt abziehen...
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ZordanBodiak

PLANLOS im WELTALL...

ein Testbericht von 2002-11-03 18:21:28 vom 03.11.2002
Empfehlung: ja
Wer kann schon bei einem solchen Angebot widerstehen? 9.99 € für die DVD-Ausgabe von „Galaxy Quest“, das ist doch wirklich mal ein Preis bei dem man nicht nein sagen kann. Konnte mich der Film vor knapp zwei Jahren schon im Kino begeistern, griff ich ohne weitere Zweifel zu.
Ob dieser Kauf aber ein wahrer Glücksgriff war oder doch eher in die Schublade Erfahrung eingeordnet werden muss, ist wie immer Inhalt dieses Berichtes...


*Der Film*

Vor gut zwanzig Jahren lief eine überaus erfolgreiche Science-fiction Serie im Fernsehen, die bis zum heutigen Zeitpunkt zu einem wahren Fankult herangereift ist. „Galaxy Quest“ – so der Name der Serie – ist Thema unzähliger Conventions auf denen die damaligen Fernsehstars - mehr widerwillig als erfreut - gern gesehene Gäste sind. Einzig und alleine Jason Nesmith, der Darsteller des Commander Peter Quincy Taggart, geniest diese Auftritt immer wieder, kein Wunder, so ist er doch der größte Liebling der Fans.
Als schließlich wahre Außerirdische bei den abgehalfterten Schauspielern anklopfen und diese um die Errettung ihrer Rasse vor dem bösen Sarris bitten, glauben die Science-fiction-Helden aus den historischen Dokumenten (so die Ansicht der Außerirdischen) zunächst an eine neue Garagenproduktion der Fans, als sie aber auf ein richtiges Raumschiff „gebeamt“ werden, kann das Chaos beginnen...

Ach, was für ein herrlicher Film. Regisseur Dean Parisot gelingt mit seinem Film eine gelungene Hommage an den Fankult der zahlreichen Science-fiction-Serien. Zu keinem Zeitpunkt macht er sich hierbei auf übelste Art über die wahren Fans der zahlreichen Science-fiction-Serien lustig, sondern benutzt vorwiegend die abgehalfterten Stars der „Galaxy Quest“ für seine köstlichen Witze.
Zwar werden Witze über die Fans nicht gänzlich außer Acht gelassen – so platzt zum Beispiel aus einem Fan ein „ich habe es doch gewusst“ heraus, nachdem dieser erfahren hat, dass sich die Crew der Galaxy Quest im Weltraum befindet – diese Witze wirken aber zu keinem Zeitpunkt verletzend und sind eher als liebvoll zu bezeichnen.
Liebenswert werden die Klischees alter Science-fiction-Serien auseinandergenommen und zu einer humorvollen Geschichte verstrickt. Kleinste Einzelheiten, die den anziehenden Charakter einer Serie ausmachen, werden hervorgehoben und zu Witzen verarbeitete bei denen sicherlich die Augen des Science-fiction-Fans nicht trocken bleiben werden.

Mit einem gewissen Starpotential gewürzt, bietet „Galaxy Quest“ seinen Zuschauern mit Tim Allen – agiert als Commander Peter Quincy Taggart – Sigourney Weaver – stellt die erblondete Lt. Tawny Madison dar – und Alan Rickman – Darsteller des Quotenaußerirdischen Dr. Lazarus – ein überaus gelungenes Vergnügen. Keiner dieser Akteure bietet eine durchschnittliche Leistung, alle gehen gänzlich in ihren Rollen auf und erfreuen den Zuschauer mit herrlich selbstironischen Leistungen.

Ein gewisses Starpotential haben bei einem Science-fiction-Film natürlich die Special-effects. Werden in den Einspielungen aus der alten Fernsehserie noch unschuldige Tricks verwendet, die in unserer heutigen Zeit nur noch zu einem nostalgischen Lächeln führen, wartet der Handlungsabschnitt im „wahren“ Weltraum mit Effekten auf, die besser nicht sein könnten, so war mit George Lucas Effektschmiede „Industrial Light & Magic“ sicherlich eines der führenden Effektstudios am Werk, welches wieder seine große Klasse beweisen konnte.
Sicherlich interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die „Außenaufnahmen“ des fremden Planeten nahezu ohne digitale Nachbearbeitung auskamen. Durch das Filmen im Goblin Valley (im US-Bundesstaat Utah) – welches selbst wie ein außerirdischer Planet aussieht – konnte fast gänzlich auf eine digitale Nachbearbeitung verzichtet werden.

Abschließend kann ich diesen Film wieder uneingeschränkt weiterempfehlen, auch Nicht-Science-fiction-Fans werden bei diesem herrlichen Spaß auf ihre Kosten kommen, zwar werden sie nicht all die köstlichen Anspielungen auf die Klischees des Science-fiction-Genres verstehen, aber „Galaxy Quest“ bietet dem Zuschauer bei weitem noch eine Vielzahl von Gags, die auch ohne jegliches Hintergrundwissen verstanden werden können.


*Die DVD*

Was soll ich großartig zu der DVD sagen, ausgeliefert wird sie in einem klaren 16:9 Bild, das keine Wünsche offen lässt. Ebenso wenig kann man sich bezüglich des Tons – Englisch und Deutsch in Dolby Digital 5.1 – beschweren, Sound der den Film zu einem kleinen Ereignis auf dem heimischen Fernseher macht. Aber spätestens bei den Untertiteln fängt das kleine Unglück an, eine DVD, die in Deutschland vertrieben wird und gänzlich ohne deutsche Untertitel ausgeliefert wird, hat für den Käufer doch schon einen fahlen Beigeschmack. Was will ein deutscher hörgeschädigter Käufer schon mit englischen, niederländischen oder finnischen Untertiteln?

Auch die Menüführung lässt einiges zu Wünschen übrig, ich habe bei weitem keinen kleinen Fernseher, um die Schriften der einzelnen Menüs aber erkennen zu können, musste ich schon ein ganzes Stück näher an meinen Fernseher heranrücken, derart klein ist diese Schrift gehalten. Ein ebenso geschrumpftes Bild erstreckt sich bei der Kapitelanwahl, vier kleine Bilder pro Bildschirm, die den Käufer verzweifelt nach der Brille suchen lassen.

Aber kommen wir lieber zu dem wichtigsten Teil der DVD, den Extras. Bei einem ersten Blick auf die DVD-Hülle macht sich bei mir schon eine gewisse Enttäuschung breit: Outtakes, ein Feature „Am Drehort im All“ und der original Kinotrailer. Wie es scheint hat sich DreamWorks Home Entertainment sichtlich Mühe gegeben den Käufer zu enttäuschen. Bei dem näheren Betrachten der einzelnen Zusätze hat sich aber bei mir dennoch eine gewisse Genugtuung eingestellt.
Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist sicherlich, dass die gesamten Extras nur in englischer Sprache vorliegen und keine deutschen Untertitel hinzugefügt werden können, sicherlich wieder ein kleiner Wehrmutstropfen für den DVD-Käufer.

Das „Am Drehort im All“ Feature ist ein knapp zehnminütiger Misch aus einem Making-of und kurzen Interviews mit den Darstellern und Crewmitgliedern. Sicherlich bleiben nach diesen zehn Minuten noch einige Fragen offen, aber ein kleiner Einblick wird dem Betrachter gewährt, der ihn nicht gänzlich unbefriedigt zurücklässt.

Auch bezüglich der Outtakes kann die DVD den Beobachter die vorherige Enttäuschung größtenteils nehmen. Glücklicherweise handelt es sich bei diesem Menüpunkt nicht um die von mir befürchteten misslungenen Szenen sondern um im Film nicht verwendete Szenen, die auf eine Gesamtlaufzeit von zehn Minuten kommen. Bei einigen von ihnen kann man sicherlich verstehen wieso sie den Weg in das endgültige filmische Werk nicht gefunden haben, aber auch unter diesen befindet sich das ein oder andere kleine „Juwel“ – so zum Beispiel eine Szene in der die Außerirdischen Dr. Lazarus sein Quartier auf dem Raumschiff zeigen, natürlich eingerichtet nach dem Vorbild der „historischen Aufzeichnungen“...
Interessant in diesem Zusammenhang ist sicherlich ebenso, dass bei vereinzelten Szenen die Special-effects noch nicht komplett eingefügt worden sind und diese sich so dem Zuschauer in einem Versuchsstadium präsentieren.

Hier wie immer eine – in diesem Fall wirklich – kurze Auflistung der Extras:

- geschnittene Szenen
- Kinotrailer
- Kurzfeature „Am Drehort im All“

Abschließend kann ich diese DVD trotz der eher spärlichen Ausstattung empfehlen. Bei einem Preis von 11.99 € (derzeit im Angebot bei Pro Markt) stimmt das Preisleistungsverhältnis trotz der erwähnten Mängel ohne Zweifel. So gesehen kann ich als Gesamtwertung noch gerade eine knappe Verteilung von fünf Sternen mit meinem Gewissen rechtfertigen.

Film-Wertung: 9/10
DVD-Wertung: 8/10

Auch heute wieder ein kleine Anekdote am Rande: Wie lange wird es wohl noch dauern bis DreamWorks Home Entertainment ihren Rechtschreibfehler in den Copyright-Hinweisen bemerken? Bei jeder DVD die ich von DreamWorks Home Entertainment gekauft habe fehlt in diesem Hinweis ein „o“ in dem Wort Programm (in dem Zusammenhang, dass man auch nicht nur einen Teil des Filmes kopieren darf). Sicherlich nur ein kleiner Fehler, der mir aber jedes Mal direkt ins Auge springt, zumal sich das Wort ziemlich zentral auf dem Bildschirm befindet.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tut_Ench_Amun

Augenzwinkernd durchs Weltall

ein Testbericht von 2002-09-05 18:05:12 vom 05.09.2002
Empfehlung: ja
Ich bin nicht unbedingt als eingefleischter Trekkie zu bezeichnen, doch hat mich die Serie meine gesamte Kindheit über begleitet und ich besitze ein erkleckliches Mass an Filmen, Romanen und Begleitliteratur. Als 2000 die Werbetrommel für Galaxy Quest gerührt wurde, war mir klar, dass ich mir diese Star Trek-Parodie auf jeden Fall im Kino ansehen würde, zumal 3 hochkarätige Darsteller als Hauptcharaktere ausgelobt wurden, allen voran Tim „Heimwerker-King“ Allen bekannt aus der TV-Serie „Home Improvement“ (hierzulande von den verbrecherischen Übersetzern in „Hör mal, wer da hämmert“ umgedichtet), der mit viel Humor & Beinahe-Katastrophen die hiesigen Nachmittage bereicherte. Ausserdem bin ich dank meines manchmal skurrilen Humors immer willens mir die schrillsten Komödien anzuschauen...gesagt getan: Ich hab im Kino schon abgelacht und immer wieder mal drauf gewartet, dass der Streifen auf DVD herauskam – als er dass dann tat, war er mir mit über 24.- € schlichtweg zu teuer. Erst jetzt in Zeiten fallender DVD-Preise stolperte ich erneut über die Scheibe, die bei ProMarkt für 9,99 € auf dem Wühltisch feilgeboten wurde...

Der Steckbrief

  • Original-Titel: “Galaxy Quest“
    Nach einer Story / Drehbuch von David Howard
  • Vertrieb: Dreamworks Home Entertainment
  • FSK: 12
  • Genre: SF - Komödie
  • DVD-Art: Typ 9 (zweischichtig einseitig)
  • Spieldauer: ca. 102 Minuten
  • Bildformat: 16 : 9 Widescreen (2,35 : 1 anamorph gemastert)
  • Ton: DD 5.1 (deutsch u. englisch)
  • Sprachen: 2 (Englisch, Deutsch)
  • Untertitel: 7 (Englisch, Deutsch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Schwedisch, Norwegisch)
  • Regie: Dean Parisot
  • Produzent: Mark Johnson
  • Musik: David Newman
  • Kamera: Jerzy Zielinski
  • Darsteller: Tim Allen, Sigourney Weaver, Alan Rickman, Tony Shalhoub, Sam Rockwell, Daryl Mitchell

Die Story
5 abgehalfterte Mimen der fiktiven SF-Serie „Galaxy Quest“ die vor 18 Jahren ihren Höhepunkt hatte leben nach Absetzen der Serie nur noch von ihren Auftritten bei Fan-Conventions und kleineren Promo-Jobs bei Markteröffnungen. Eigentlich sind alle Schauspieler mit Ausnahme von Jonathan Nesmith (Tim Allen), der in der Serie den beliebten Commander Quincy Taggart gab, mit der nervigen Tingelei und dem endlosen Wiederholen immer der gleichen Schlagworte ihrer entsprechenden Rollen überdrüssig, aber genau das wollen die Leute hören und irgendwovon muss man ja leben. Nur der selbstverliebte Nesmith sonnt sich noch immer in den ruhmreichen alten Phrasen und geniesst die erhöhte Aufmerksamkeit, die ihm als Zugpferd & Leithammel der TV-Crew zuteil wird, ohne zu bemerken, dass ihn seine Kollegen nicht ausstehen können und die besten Zeiten längst vorbei sind. Als sich ihm diese Tatsachen auf einer besagten Convention zufällig offenbart, bricht für ihn erst mal seine Traumwelt zusammen. Ziemlich angenervt von der bitteren Wahrheit bringt er den Rest der Veranstaltung hinter sich, auf der auch wirkliche Aliens anwesend sind, die ihn als Idol anbeten und die Geschichte rund um das Raumschiff „NSEA Protector“ und seiner Crew für bare Münze nehmen – Das Konzept einer fiktiven Geschichte ist ihrer Kultur bisher vollkommen fremd.

Als er die etwas debil aussehenden Aliens, die ihn bereits auf der Convention um Hilfe angehen wollen, rüde zusammenstaucht und sich hernach zuhause erst mal die Kante gibt, kommen ihn die seltsamen Fremden am nächsten Morgen besuchen. Der „Commander“ ist nicht grade in bester Verfassung mit seinem Mords-Kater und hält die ulkig aussehenden Gestalten für neue Auftraggeber, die ihn und die Crew für eine weitere bekloppte Promo-Show anheuern wollen. Diese erzählen ihm ihre Geschichte, von „historischen Dokumenten“ (in Wirklichkeit haben sie auf ihrer Heimatwelt die uralten Galaxy Quest Folgen empfangen und für real gehalten) und ihren Problemen mit Sarris – ihrem Erzfeind – der ihre gesamte Zivilisation unterjochen bzw. auslöschen will. In ihrer Verzweiflung wenden sie sich an den einzigen, den sie aufgrund seiner heroischen Darstellung seiner Rolle für fähig halten sie zu eretten: Nesmith/Taggart. Die Thermianer (so heissen die Ausserirdischen) sind von extrem kindlichem Gemüt aber dafür hervorragende Ingenieure und bekommen nicht mit, dass dieser nur mit halbem Ohr zuhört, was sie ihm zu sagen haben – nicht mal, als sie ihn auf „sein“ Schiff bringen (welches sie 1:1 mitsamt allem Equipment aus der Serie nachgebaut haben) merkt er, immer noch total verkatert, dass dies mitnichten eine Show, sondern absolut real ist.

Erst als man ihn auf eigenen Wunsch und nach vermeintlich getaner Arbeit, die aus einigen Salven mit den Bordwaffen bestand zurück „nach Hause“ (zur Erde) schickt...auf zugegeben etwas unkonventionelle Art, begreift er die Authenzität der Situation – wonach er versucht seine Schauspielkollegen davon zu überzeugen, dass er nur deswegen nicht zu einem Promo-Termin erschienen ist, weil er im Weltall war...auf einem reelem Nachbau der Protector. Diese sind eh schon angesäuert wegen seiner dauernden Selbstdarstellung und des Fernbleibens von der PR-Aktion und glauben ihm auch aufgrund seiner immer noch vorhandenen Alkoholfahne kein Sterbenswörtchen, ja vermuten sogar, dass in seinem Oberstübchen nun endgültig irgendetwas ausgehakt sei. Es kommt wie es kommen muss: Die Thermianer erscheinen nochmals, weil die Salven, die Nesmith/Taggart auf Sarris Schiff leichtsinnigerweise abfeuerte weder dessen Schiff ernsthaft beschädigte noch eine Besserung für die Situation der Thermianer brachte - im Gegenteil – Das hat diesen noch wütender gemacht. Also findet sich die Schauspieltruppe diesmal Real Life mitten in einer reelen intergalaktischen Krise wieder, ohne die Geringste Ahnung, auf was sie sich da eingelassen haben...wider Willen von den Aliens als Retter und Helden angebetet...von Sarris gejagt...und vollkommen „Planlos im Weltall“...

Die Darsteller
Eigentlich besteht die Darstellung jeder (Haupt-)Rolle aus drei Teilen, einmal als Serienhelden in den Siebzigern, dann als gealterte, abgelegte Ex-Stars und zum Schluss als unfreiwillige Heroen eines richtigen Weltraumabenteuers, ich muss sagen, alle Schauspieler schlagen sich wacker und können auch die Ironie und Komik sehr gut rüberbringen – wobei nicht immer das gesprochene Wort im Vordergrund steht sondern eher die manchmal zum Brüllen komische Mimik in den Visagen oder die gekonnt, übertriebenen Posen. Nehmen wir uns dafür nur mal die drei Hauptcharaktere vor:

Tim Allen – Er sieht nicht nur ein bisschen so aus, wie William Shatner als Captain Kirk, so wie er seinen Part als Jonathan Nesmith / Commander Quincy Taggart verkörpert, hat er wohl auch dessen (unautorisierte) Biographie gelesen – er parodiert Kirk / Shatner wirklich bis aufs Haar, ein Umstand, der sicher nur eingefleischten Trekkies auffallen dürfte, die mit dem Background von Star Trek ein wenig vertraut sind. Denn auch Shatner gilt als Egomane und wird im Film von Tim Allen mehr als würdig durch den Kakao gezogen. Schade nur, dass man ihm in der deutschen Fassung die angestammte Synchronstimme von Nicholas Cage verpasst hat, das ist gewöhnungsbedürftig aber nicht weiter schlimm.

Sigourney Weaver – Ungewöhnlich blond und mit einer ebenso ungewöhnlich weit ausgeschnittenen Uniform spielt sie Tawnie Maddison, eine Brückenoffizierin, deren Aufgabe in der TV-Serie es war, adrett auszusehen und überflüssigerweise jede sei sie noch so dösige, verbale BordComputer-Meldung zu wiederholen, die ohnehin schon jeder gehört hat. Weaver spielt eine etwas ernstere Rolle mit zwar lustigen Einlagen, doch stellt sie so was wie das Crew-Gewissen dar. Dennoch ist Galaxy Quest nicht ihr einziger Ausflug in das Komödien-Genre, ich erinnere nur an ihren trockenen Humor bei „Ghostbusters I und II“, auch hier gelingt ihr die Gratwanderung zwischen Ernst und Komik. Ist mal was anderes als „Alien I bis IV“ oder „Gorillas im Nebel“.

Alan Rickman – immer noch recht gut zu erkennen unter der Maske des Dr. Lazarus, schneidet Rickman seine Grimassen, die ihn in Filmen wie „Robin Hood“(Als Sheriff von Nottingham), „Die Hard“ (Als Terrorist Hans Gruber) oder erst kürzlich als Professor Snape in „Harry Potter“ so berühmt gemacht haben. Keiner verzieht seine Miene so mürrisch, wie Rickman, wenn er den gehassten Satz: „Bei Grapthars Hammer...Du sollst gerächt werden!“ sprechen muss oder ihn einfach nur hört. Sein Charakter muss am meisten unter der Egomanie Nesmiths leiden, er der Shakespeare Darsteller hatte sich Jahrzentelang hinter der allmächtigen Figur des Commanders unterzuordnen. Rickman ist neben Allen die überzeugenste Figur, dazu auch noch unfreiwillig saukomisch und seine missmutige teils resignierende Gestik/Mimik unschlagbar.

Umsetzung der Story
In erster Linie wird hier Star Trek verballhornt, was einen Teil der Zuschauer eigentlich auszuschliessen scheint. Allerdings ist die Inszenierung derart gehalten, dass man als Kenner zwar die versteckten Seitenhiebe schmunzelnd registriert, der witzigen Story aber dennoch jederzeit folgen kann, auch wenn man sich den Film als unbedarfter, nicht-vorbelasteter Zuschauer zu Gemüte führt. Für die visuellen Effekte zeichnet sich George Lucas’ Edel-Effekt-Schmiede ILM verantwortlich, was man den Tricks in sachen Qaulität auch ansieht: Der beste Effekt, ist der, den man nicht bemerkt. So sind die Bauten, Props und Requisiten detailliert und passen ins Flair, egal ob nun im Interieur der Protector oder bei Raumgefechts-Szenen. Die Musik ist sehr unauffällig und untermalt orchestral das Geschehen, man bemerkt sie kaum. Bild- und Tontechnisch ist alles im Grünen Bereich, kaum Farbkompression, klare Geräuscheffekte, die nicht zu übertrieben dargestellt sind. Alles in allem eine dezente Umsetzung ohne viel Trara und billige Effektheischerei, man kann sich voll auf die nett präsentierte, schräge Geschichte konzentrieren.

Das Bonusmaterial
Das Bonusmaterial befindet sich zusammen mit dem Hauptfilm auf der einzelnen Disc, was uns anzeigt, dass es nicht so üppig ausfällt – lediglich einiges an Hintergrundinfos, Deleted Scenes und den Trailer kann man sich anschauen, die sind aber dann immer noch leidlich sehenswert. Wie so üblich, gibt es die typischen Interviews, die aber nicht wirklich viel Neues offenbaren. Insgesamt kann man sich das Bonusmaterial einmal reinbügeln und das wars dann aber auch, schade eine Filmographie der einzelnen Schauspieler hätte sicherlich auch noch drauf gepasst.

Fazit
Auch für Nicht-Trekkies geeignete SF-Komödie, die zu unrecht nicht den kommerziellen Erfolg hatte, die sie im Grunde verdient. Die Tricks sind technisch gut ausgeführt, die Schauspieler prima und die Story trotz der vielen Seitenhiebe rund um den Star Trek-Kult und der amerikanischen TV-Landschaft generell, für alle Zuschauerkategorien sehenswert, wobei ich die 12er FSK Einstufung nicht ganz nachvollziehen kann, Gewaltdarstellung findet de facto nicht statt und über den matschigen „Schweinesaurier“ der Schleim- und Gekröse-schleudernd sein Leben auf der Transporter-Plattform aushaucht kann man geteilter Meinung sein.

Allzuviel Anspruch an den tiefschürfenden Humor sollte man dann allerdings wiederum nicht stellen, hier und da gibt’s Slapstick und überzogene Gesten und allerhand Klamauk, was aber durchaus auch beabsichtigt ist, schliesslich handelt es sich bei Galaxy Quest um eine Parodie, wer feinsinnige Komik als Muss ansieht sollte sich den Film vielleicht lieber sparen. Von mir gibt es auf jeden Fall ein sattes „Gut“ für die DVD, zu einem „sehr gut“ kann ich mich wegen des dürren Bonusmaterials und der sehr starken Ausrichtung an eine bestimmte Zuschauergruppe nicht ganz durchringen, eine gewisse Affinität zur Science Fiction muss man schon haben.

So Long
Jürgen
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
rider-of-apocalypse

der Heimwerkerkönig im All

ein Testbericht von 2002-02-24 09:59:56 vom 24.02.2002
Empfehlung: ja
Seit ich mir im Frühjahr meinen DVD Player gekauft hatte, wartete ich geduldig und letzte Woche war es dann endlich soweit, der 1999 in den Kinos gelaufene Film GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL ! wurde als DVD im hiesigen Saturn Hansa für 29,95 DM angeboten.
Die DVD wurde sofort gekauft und unmittelbar nach Ankunft in meiner Wohnung in den DVD Player geschoben.



INHALT
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Vor 20 Jahren war die Serie GALAXY QUEST um die Besatzung des Raumschiffs NSEA Protector , bestehend aus Commander Peter Quincy Taggart (Tim –Heimwerkerkönig- Allen), Dr. Lazarus (Alan Rickman (Die Hard, ...)) und Lt. Tawny Madison (Sigourney Weaver (Alien I-IV, Der Tod und das Mädchen, ...)) erfolgreich.
In der Zwischenzeit halten sich die Darsteller allerdings nur noch mit Auftritten bei Fan-Treffen und ähnlichem über Wasser.
Eine Alienrasse, die Terminaner, die von einem anderen Alien namens Sarris (Robin Sachs) bedroht wird, hat die Serie gesehen und hält die Folgen für historische Dokumente.
Diese Aliens haben die NSEA Protector nachgebaut und bitten nun Commander Taggart und seine Crew um Hilfe.
Als die Darsteller der Serie merken, dass es sich nicht um einen Werbeauftritt oder ähnliches handelt, befinden sie sich längst im Weltall und ihnen bleibt nichts anderes übrig, als den Aliens zu helfen.
Nach einigen Abenteuern im Weltall und auf einem anderen Planeten gelingt ihnen schließlich (mit Unterstützung eines Fans, mit dem sie mittels eines versehentlich vertauschten „Funkgerätes“ kommunizieren können) siegen sie schließlich über Sarris und kehren zur Erde zurück, wo sie die Serie weiter drehen.





FAZIT ZUM FILM
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Die Idee des Films ist so gut, dass es mich wundert, dass noch kein anderer Regisseur einen vergleichbaren Film gedreht hat.
Die Idee wurde hervorragend umgesetzt, so dass der Film über seine gesamte Spielzeit von 102 Minuten keinen Moment langweilt. Alle Gags (von denen es reichlich gibt) sind gelungen und auch die schauspielerische Leistung der Darsteller weiß zu gefallen.
Ebenfalls gelungen sind die Special Effects sowie das Design aller auftretenden Aliens.
Meines Erachtens ist GALAXY QUEST beste SiFi-Komödie, die lediglich mit EVOLUTION einen ernstzunehmenden Konkurrenten hat.



FEATURES
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Auf der DVD kann zwischen der deutschen und der englischen Sprache gewählt werden, Untertitel stehen in englischer, niederländischer, schwedischer, norwegischer dänischer und finnischer Sprache zur Verfügung.
Die Menüführung kann wahlweise in englisch, deutsch, niederländisch oder schwedisch erfolgen.
Der Film ist in 20 Kapitel unterteilt.

Als Bildformat unterstützt die DVD das 16:9-Format, der Ton ist in Dolby Digital 5.1.

Als Features bietet die DVD Outtakes, „Am Drehort im All“, den Original-Kinotrailer sowie ein 4-seitiges Booklet mit Produktionsnotizen.
Bei diesem Booklet handelt es sich in der Realität allerdings lediglich um ein Faltblatt, mit zwar interessanten, aber auch wenig umfangreichen Informationen zur Produktion.



FAZIT ZUR DVD
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Zwar sind Bild- und Tonqualität dieser DVD sehr gut, allerdings hätte ich grundsätzlich von einer DVD, die regulär meist über 50,00 DM kostet mehr Features erwartet, als GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL ! bietet.
Insbesondere das auf der Verpackung extra hervorgehobene Booklet betrachte ich normalerweise als Selbstverständlichkeit.
Insgesamt sind die Features zwar gut, aber leider nicht umfangreich genug.



SONSTIGES
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Da GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL ! noch nicht besonders alt ist, sollte er nahezu überall im Fachhandel erhältlich sein. Ich habe ihn (wie bereits in der Einleitung erwähnt) für 29,95 DM beim hiesigen Saturn Hansa gekauft..
In vielen Geschäften liegt der Preis jedoch noch um 50,0 DM.

Der Film ist gemäß § 7 JÖSchG ab 12 Jahren freigegeben.
Da es sich bei diesem Film um eine Komödie handelt, die ohne nennenswerte Gewaltszenen auskommt, halte ich diese Altersfreigabe für zu hoch.



SCHLUSSWORTE
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Aufgrund des sehr hohen Unterhaltungswertes des Filmes kann ich GALAXY QUEST – PLANLOS DURCHS WELTALL ! hier, trotz der nicht überragenden Features, uneingeschränkt empfehlen und urteile mit SEHR GUT !
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
RotTigerchen
RotTigerchen, 24.02.2002
Ein sehr guter und umfangreicher Beitrag :-
NaTakk
NaTakk, 25.07.2002
i love this movie
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